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Bronzen

Pfeiffer Wilhelm

Wilhelm Pfeiffer
17. April 1918 in Driedorf - 24. April 1991 in Tübingen.
Studium: Kunstakademien Düsseldorf und Berlin.
Technik: Bronze
Titel: Sitzendes Mädchen.
Signiert.
Nummeriert: 63 / 199.
Länge: 180 mm.
Höhe: 75 mm.
Gewicht: 1250 Gramm.

Wilhelm Pfeiffer studierte an den Kunstakademien Düsseldorf und Berlin - zunächst von 1934 bis 1939. 1939 bis 1945 folgte der Kriegsdienst, der durch zwei Studiensemester in Berlin unterbrochen wurde.

Nach dem Krieg lebte er als freischaffender Künstler bis 1951 in Driedorf im Westerwald und danach in Tübingen. Ab 1967 wohnte er im heutigen Stadtteil Hirschau. Er war Gründungsmitglied des Tübinger Künstlerbundes. Neben Ugge Bärtle war er der einzige bildende Künstler in Tübingen, der seinerzeit ausschließlich von dieser Arbeit leben konnte.

Wilhelm Pfeiffer hat sich Zeit Lebens mit verschiedenen künstlerischen Techniken wie Malerei, Zeichnung, Holzschnitt, Linolschnitt, Batik, Lithographie, Radierung und Siebdruck beschäftigt.

Seit Anfang der 1960er Jahre erhielt er zahlreiche Aufträge für Kunst am Bau in Kirchen und anderen öffentlichen Gebäuden, die er in den Techniken Mosaik, Glasfenster, Sgraffito und Relief ausführte. Dazu kam die Gestaltung von Paramenten und liturgischen Geräten.

Seine bevorzugte bildnerische Sprache war die Bildhauerei. Ab den 1950er Jahren entstanden Stein- und Holzskulpturen, während er sich im Spätwerk vor allem der Kleinplastik in Bronze zuwandte.

Objekt-Nr. 2844
Preis: 650 Euro
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Soriano Catharina

Catharina Soriano
Technik: Bronze
Monogrammiert.
Nummeriert:  1 / 8.
Höhe Figur: 200 mm.
Höhe Sockel: 20mm.
Gewicht: 2300 Gramm.
Titel: Akt.

Objekt-Nr. 2839
Preis: 650 Euro
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unleserlich signiert

Technik: Bronze
Signiert unleserlich.
Nummeriert:  8 / 8.
Höhe: 275 mm.
Gewicht:  5000 Gramm.
Titel: Akt sitzend.

Objekt-Nr. 2838
Preis: 1200 Euro
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Schröder Hans

Hans Schröder
28. Juli 1930 in Saarbrücken - 06. April 2010 in Saarbrücken.
Studium: Zeichenakademie in Hanau am Main.
Technik: Bronze
Titel: Boxkampf.
Signiert.
Höhe: 240 mm.
Breite: 130 mm.
Tiefe: 100 mm.
Gewicht: 2400 Gramm.

Seit frühester Kindheit hatte Hans Schröder eine ausgeprägte Neigung zum Zeichnen, Skizzieren und Modellieren. Bei der Berufswahl sah er sich einem Vater gegenüber, der wenig Verständnis für die künstlerischen Neigungen seines Sohnes aufbrachte; dieser sollte, dem Wunsch des Vaters entsprechend, dessen Wurst- und Fleischwarenfabrik übernehmen. Bemerkenswert an diesem Vater-Sohn-Verhältnis war, dass der Vater selbst kunstsinnig war und eine respektable Kunstsammlung zusammentrug. Diese ließ er im späten Lebensalter in London auktionieren; sie ist seither in alle Winde zerstreut.

Nach dem Abbruch einer Metzgerlehre setzte sich Hans Schröder durch und begann Anfang der 1950er Jahre ein Studium an der Zeichenakademie in Hanau am Main, die damals den Status einer Fachschule für das Goldschmiede-Handwerk besaß. Dort legte er 1952 erfolgreich seine Gesellenprüfung zum Goldschmied ab. In diesem Beruf arbeitete er danach ab 1953 in dem Pariser Atelier Cartier und besuchte parallel dazu Abendkurse in Zeichnen und Modellieren an der Académie de la Grande Chaumière im Pariser Viertel Montparnasse.

Nach seiner Rückkehr in das Saarland studierte er an der Saarbrücker "Schule für Kunsthandwerk" in der Bildhauerklasse bei Prof. Theo Siegle, musste dieses Studiem aber nach zwei Semestern wegen Schließung der Schule abbrechen. Seit Mitte der 50er Jahre widmete sich Schröder mehr und mehr der Bildenden Kunst. Seine bevorzugten künstlerische Ausdrucksformen sind seither Plastiken, Reliefs, Gemälde, Collagen und Zeichnungen.

Im scheinbaren Widerspruch zu seinem sensiblen Kunstschaffen widmete sich Schröder in seiner Jugendzeit dem Boxsport, in dem er es zum Saarlandmeister im Halbschwergewicht brachte.

Schröders Wissensdurst führte ihn zu vielen Fernreisen, u.a. nach China, Afrika und Amerika. 1984 eröffnete er in Saarbrücken ein großzügig gestaltetes "Kunsthaus" mit Atelier, das der Öffentlichkeit zugänglich ist und in dem er auch lebte und arbeitete.

Neben seiner Malerei und dem Collagieren verlegte sich der Künstler hauptsächlich auf das Modellieren. Er arbeitete seine Modelle, Plastiken und Reliefs, überwiegend im Bronzeguss. Seine bevorzugten Motive stammten aus der Welt des Sports und dem Tierreich; dabei standen für ihn die bewegte Figur, der sportliche Kampf wie auch der Lebenskampf schlechthin im Vordergrund. Weiterhin war Schröder für seine eigenwilligen und ausdrucksstarken Portrait-Plastiken von Persönlichkeiten der Zeitgeschichte bekannt, u.a. dem deutschen Fußballfunktionär Hermann Neuberger. Sein wichtigstes Motiv war jedoch die Frau. Sie bildete er in den unterschiedlichsten Körperhaltungen und in ebenso unterschiedlichen Situationen ab, wobei er vordergründig mit erotischen Motiven und voyeuristischen Elementen spielte. Dem Künstler war dabei jedoch nicht das reine Abbild wichtig, er brachte vielmehr "Kennzeichen des Lebens und Formen der Energie" (Schröder), also seine eigenen Emotionen, in die Bronzearbeiten ein. Die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (20. Mai 1976) schreibt: "Die Skulpturen Schröders überzeugen durch ihre Natürlichkeit und ungekünstelte Frische".

Objekt-Nr. 2788
Preis: 750 Euro
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Richter Axel

Axel Richter
03.04.1960 in Oldenburg.
Studium: Bildhauerstuduim an der
Kunstschule Munzine/Freiburg i. Br.
Technik: Bronze.
Abmessung Bronze: 18cm * 7,5cm * 9cm.
Gewicht: 1250 Gramm.
Monogrammiert: AR.
Entstanden: 1993.
Titel: Akt.

1986 Bildhauerstudium an der freien Kunstschule Munzingen bei Freiburg/Br.
1990 Diplom, Beginn der selbständigen Arbeit in Hamburg.
1991 - 2009 Arbeit als Ziseleur in der Bildgießerei M. Wittkamp in Elmenhorst / Lauenburg.
seit 1993 Ausstellungen, Privataufträge, Kunst am Bau.
seit 1994 Bildhauer- und Plastizierkurse für Laien u. Berufsgruppen.
seit 2000 Initiator u. Leiter des KunstHauses am Schüberg Ev.-luth. Kirchenkreis Hmb-Ost.

Objekt-Nr. 2764
Preis: 650 Euro
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Geipel Baldur

Baldur Geipel
24. Dezember 1933 in Reichenbach im Vogtland.
Studium: Akademie der Bildenden Künste München.
Technik: Bronze.
Abmessung Bronze: 20cm * 18,5cm * 14,5cm.
Abmessung Sockel: 121cm * 18cm * 18cm.
Gesamtgewicht:  11300 Gramm.
Entstanden: 2003.
Titel: Durchbrochene Wand.

Baldur Geipel wurde als Sohn von Kurt und Helene Geipel, geb. Glauche geboren. Er besuchte von 1948 bis 1952 die Fachschule in Oberammergau in der Klasse bei Hans Schwaighofer (1920–2000). Nach bestandener Gesellenprüfung 1952 arbeitete er 1952/53 in der Werkstatt von Richard Lang (1920–2006) ebenfalls in Oberammergau. Von 1953 bis 1959 studierte er an der Akademie der Bildenden Künste München als Meisterschüler bei Professor Josef Henselmann und erwarb 1959 das Abschlussdiplom.

Seit 1959 ist er selbständig tätig. 1961 war er Stipendant des DAAD in Frankreich. Von 1978 bis 1996 unterrichtete Baldur Geipel als Fachlehrer für Bildhauerei an der Fachschule für Schreiner und Holzbildhauer in Garmisch-Partenkirchen. Seit 1997 arbeitet er als freischaffender Künstler in München und gestaltet in Bronze, Holz und Papier.

Baldur Geipel unternahm zahlreiche Studienreisen nach Spanien, Frankreich, Holland, Ägypten, Griechenland, Italien, Türkei, und nach New York.

Objekt-Nr. 2762
Preis: 600 Euro
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Jones Allen

Allen Jones
01. September 1937 in Southampton.

Shokking by Allen Jones, aus der Serie "les beaux Arts".

Allen Jones' Vater war aus Wales, während der Wirtschaftskrise versuchte er in Southampton Arbeit auf den Docks zu finden. Als Allen Jones drei Jahre alt war, zog die Familie in den Westen von London. Jones studierte von 1955 bis 1960 am Hornsey College of Art und am Royal College of Art in London, wo er Studienkollege von R. B. Kitaj und David Hockney war. Ab 1964 lebte er für zwei Jahre in New York. In der Folge übernahm er zahlreiche Lehraufträge an Kunsthochschulen, unter anderem auch in Hamburg und Berlin. Er war Teilnehmer der documenta III in Kassel im Jahr 1964 und auch auf der 4. documenta im Jahr 1968 als Künstler vertreten, wo er Perfect Match präsentierte.

1986 wurde er als Vollmitglied in die Royal Academy of Arts gewählt. Allen Jones lebt heute in London.

Objekt-Nr. 2723
Preis: 250 Euro
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Piono Marco

Marco Piono
1959 in Hamburg.

La Danse aus der Serie "les beaux Arts".

Marco Piono wurde 1959 in Hamburg geboren. Seine ersten plastischen Arbeiten entstanden im Jahr 1976. Er absolvierte ein Gaststudium an der Accademia delle Belle Arti in Cararra, dem italienischen Zentrum der Bildhauerei und des Marmorabbaus.
Durch die Arbeit in den Bildhauerateliers
„Studio Nicoli“ in Carrara lernte er die Künstler
A. R. Penck, Giuliano Vangi und Giulio Silva
kennen, von denen er stark inspiriert wurde.

Seine Ausstellungstätigkeit führte Marco Piono von Deutschland in die Schweiz und nach Italien, Dänemark und Frankreich, wo er zweimal den ersten Preis der Jury auf dem Festival
des Arts in Beaulieu-sur-Mer gewann. Arbeiten des Künstlers waren auf der ART Cologne, der ART Basel und der ART Nizza vertreten.

Objekt-Nr. 2722
Preis: 250 Euro
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Moustakas Maxi

Maxi Moustakas
Geboren in Avlona / Albanien.
Studium: Bildhauerei an der Kunsthochschule in Tirana / Albanien..
Technik: Marmor.
Abmessung Sockel: 90 mm.
Abmessung Figur: 505 mm.
Gesamthöhe: 595 mm.
Gewicht: 24900 Gramm.
Signiert.
Titel: Akt.

1955 absolvierte er seine Schulausbildung und von 1975 bis 1980 studierte er Bildhauerei an der Kunsthochschule Tirana / Albanien.
1986 - 1987 absolvierte er ein Studium als Kunstkritiker.
Sein Diplomzeugnis für Denkmalbildhauerei wurde von der Kunsthochschule Athen und von der Aristoteles Universität Thessaloniki anerkannt.
Von 1980 bis 1982 unterrichtete er als Lehrer an der Kunstschule von Avlona.
In den Jahren 1979 -1992 hat er an allen Gruppenausstellungen, die in Avlona und Tirana veranstaltet wurden, teilgenommen.
Seit 1992 lebt und arbeitet er in Griechenland.
Seine Werke befinden sich in öffentlichen Räumen und Privatsammlungen in Albanien und Griechenland.
1999 nahm er an einer Ausstellung in Zappeion teil.
Weitere Teilnahmen an Ausstellungen:
2002 in Peristeri.
2001 in Kallithea.
2001 in Port Hydra.
2002 in "Kunstmonat in Griechenland".
2002 in Peristeri.
1991 fand seine erste persönliche Ausstellung statt.

Objekt-Nr. 2601
Preis: 2800 Euro
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Janke Heinrich

Heinrich Janke
04. Juli 1930 in Graudenz, Westpreußen.
Studium: Fachhochschule Hannover für Bildhauerei.
Technik: Bronze.
Signiert.
Nummeriert: IV.
Höhe: 285 mm.
Gewicht: 1600 Gramm.
Entstanden: 1975.
Titel: Serval.

Heinrich Janke wuchs in Graudenz in Westpreußen auf und besuchte die dortige Volksschule. Im Dezember 1944 flüchtete die Familie nach Celle, wo er seine schulische Ausbildung an der Oberrealschule fortsetzte und 1947 mit der Mittleren Reife beendete. Nach einer Schreinerlehre und einigen Zwischenstationen gelangte Janke nach Hannover, wo er an der Fachhochschule ein Studium der Bildhauerei und Design aufnahm. Nach seinem Staatsexamen wurde er Meisterschüler bei Hermann Scheuernstuhl und sammelte auch im Atelier des Düsseldorfer Bildhauers Ewald Mataré Erfahrungen, die ihn so tief prägten, dass er heute noch als "Mataré-Schüler" bezeichnet werden kann. Dabei kam er nach 1949 mit einem anderen bekannten Mataré-Schüler in Kontakt, dem Bildhauer Joseph Beuys.
1954 trat Janke als Formgestalter in das in Wetzlar ansässige Optik-Unternehmen Ernst Leitz ein, wo er es bis zum Chef-Designer brachte. Nebenher unterrichtete er 14 Jahre Kunst und Design an der Volkshochschule und 6 Jahre in der Goetheschule in Wetzlar, letzteres auch im Auftrag seines Unternehmens. 1964 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Wetzlarer Kunstvereins.
Nach seinem Eintritt in den Ruhestand im Jahre 1989 widmete sich Janke intensiv seinen verschiedenen Interessen, zu denen auch die Archäologie gehörte; er war inzwischen ehrenamtlicher Kreisdenkmalpfleger des Lahn-Dill-Kreises geworden. Welche Bandbreite seine Tätigkeit hier umfasst, zeigt sich darin, dass er etwa die von einer Schüler-Arbeitsgemeinschaft aus Bad Homburg vor der Höhe durchgeführte Erforschung eines mittelalterlichen Rennofens bei Weilburg anleitete, aber auch die berühmte Nachbildung der Reiterstatue des Augustus auf dem Römischen Forum in Waldgirmes schuf. Im künstlerischen Bereich trat er durch mehrere Ausstellungen hervor.
Für seine vielfältigen Tätigkeiten erhielt Heinrich Janke 1986 den Ehrenbrief des Landes Hessen. 2001 verlieh ihm Bundespräsident Johannes Rau das Bundesverdienstkreuz am Bande und 2007 folgte die Verleihung des "Ehrenamtspreises für vorbildliches Engagement in der Denkmalpflege" durch das Landesamt für Denkmalpflege Hessen.

Objekt-Nr. 2391
Preis: 2200 Euro
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