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Bronzen

Rodin Auguste

François-Auguste-René Rodin
12. November 1840 in Paris - 17. November 1917 in Meudon.
Technik: Bronze.
Signiert.
Höhe Figur: 145mm.
Abmessung Sockel: 100mm * 100mm * 50mm.
Gewicht: 2500 Gramm.
Titel: Comtesse de Noilles.

Als 1862 seine Schwester starb, geriet Rodin in eine Lebenskrise und trat dem Orden Pères du Saint-Sacrement bei. Schon beim Eintritt in den Orden wurde er für sein künstlerisches Schaffen für alle Zeit freigestellt.
Zwei Jahre später wurde Rodin Schüler von Albert-Ernest Carrier-Belleuse. Er folgte seinem Meister 1870 nach Brüssel, aber die künstlerische Auseinandersetzung wuchs zu einem handfesten Streit aus, und Rodin trennte sich 1870 von Carrier-Belleuse. Ab dieser Zeit erfuhr Rodin durch öffentliche Aufträge auch seine erste künstlerische Anerkennung.
Camille Claudel, 1884
In den Jahren 1875/1876 unternahm Rodin eine Studienreise nach Italien, um das Geheimnis Michelangelos zu entschlüsseln. 1877 kehrte er nach Paris zurück, unter anderem, um Frankreichs gotische Kathedralen zu studieren. Die Porzellanmanufaktur in Sèvres nahm Rodin für die Jahre 1879/1882 unter Vertrag. 1883 lernte Rodin Camille Claudel kennen. Sie wurde zuerst seine Schülerin, später seine Geliebte. Die Trennung erfolgte im Jahr 1893.
1894 ließ sich Rodin in Meudon nieder und scharte dort einen Kreis junger Schriftsteller und Künstler um sich. „Sie sind es, der in unserem Jahrhundert die glorreichste, die vollendetste Verkörperung der plastischen Kunst darstellt“, so der zeitgenössische prominente Kunstkritiker Octave Mirbeau zu Rodin.
Um die Jahrhundertwende nahm Rodin an den frühen Ausstellungen der Pastel Society teil. Bei der Weltausstellung in Paris 1900 wurden im Pavillon Rodin 171 seiner Werke präsentiert. Im Jahr 1904 lernte er die Malerin Gwen John aus Wales kennen, sie wurde sein Modell und für etwa zehn Jahre seine Geliebte. Im selben Jahr wurde er Präsident der International Society of Sculptors, Painters and Gravers (zuvor Vizepräsident) und löste in dieser Position James Mc Neill Whistler ab. In den Jahren 1905/1906 war Rainer Maria Rilke als Privatsekretär Rodins tätig. Im Pariser Hôtel Biron installierte Rodin 1907 ein weiteres Atelier, das heute als Musée Rodin zu besichtigen ist.
Auguste Rodin und Rose Beuret, Meudon, 1916
Im Alter von 76 Jahren heiratete Rodin im Januar 1917 seine langjährige Lebensgefährtin Rose Beuret, die bereits im Februar an einer Lungenentzündung starb. Am 17. November 1917 starb Auguste Rodin in Meudon. Am 24. November wurde Rodin im Park des Musée Rodin de Meudon neben seiner Frau Rose beigesetzt.

Objekt-Nr. 2726
Preis: 4500 Euro
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Peschke Christian

Christian Peschke
18. Dezember 1946 in Bad Säckingen.

La vita, aus der Serie "les beaux Arts".

1946 in Säckingen geboren, aufgewachsen in Spanien, Frankreich und Stuttgart
1958 bereits als Schüler mit Sondergenehmigung an der Kunstakademie Stuttgart in der Klasse von Prof. Gollwitzer
1962 Handwerkerausbildung als Maler und Lackierer; danach selbstständig
1967 erste Plastik
1970 erste freie Bildversuche
1976-80 Blocherer-Schule für freie und angewandte Kunst, München
1978 Freundschaft mit dem russischen Bildhauer Gregor Kruk; Begegnung mit Rudolf Hausner, Wien; plastische Umsetzungsarbeiten für Ernst Fuchs, Salvador Dali und Arno Breker 1980-82 Kreativ-Direktor einer Münchner Werbeagentur
1982 Happening auf der ISPO für Uniroyal; Turnschuhrelief
seit 1982als freischaffender Maler und Bildhauer tätig; es entstehen in Spanien die ersten wichtigen Skulpturen
1985 dem Zyklus der lebensbejahenden folgt nun ein Zyklus der sozialkritischen Skulpturen; es entsteht die "Lebenslinie", ein 10m langes taktiles Objekt
1986 plastische Wandgestaltung für McKinsey, München
1987 Umsetzung der "Tänzerin" und "Springende" vom Modell zur Großplastik
1988 Es entstehen die ersten abstrakten Skulpturen; Suche nach neuen Werkstoffen
1989 Reportage über die "Dicken" von Chr. Peschke in MONA LISA, ZDF; Gestaltung des "Fuchs"-Kulturpreises für die Fa. Fjällräven; Gestaltung des Bayerischen Skipreises "in Form" für den Bayerischen Skiverband, den u.a. Willi Bogner, Walter Demel und Fritz Wagnerberger verliehen bekamen
1990 Umsetzung der "Ohnmacht" zur Großplastik
1991In den Jahren 1991-1995 entstehen zahlreiche Großplastiken, Bilder und Goldschmiedearbeiten
1996Ausstellung in Monte Carlo unter der Schirmherrschaft von Christine Esswein
1997Zahlreiche Ausstellungen in Deutschland, Frankreich und Italien bis 1999
1999Ausstellung in der "Akademie Schloss Seeheim" in Konstanz
2000-02Dozent an der "Akademie Vulkaneifel" in Steffeln
2001Entstehung des Wandreliefs für das Hotel Mirabell in Olang Südtirol
2002Entstehung verschiedener Großplastiken, u.a. für Biennale Monte Carlo
2003Entstehung einer Großplastik, anlässlich des 30-jährigen Bestehens des "Club Allemand International, Monte Carlo" als Geschenk an S.A.S. LE PRINCE SOUVERAIN - RAINIER III DE MONACO
2004 Intensive Arbeit an zwei Großskulpturen
2005 Erstellung der Skulptur „Die Tänzerin“ und offizielle Übergabe an seine fürstliche Hoheit Prinz Albert II.
2006 Kollektivausstellung im Museum in Bruneck – Südtirol, Italien anlässlich der Veröffentlichung des Kunstbuches „Artisti & Atelier“ von Fulvio Vicentini  
2006 Erstellung einer Skulptur für die UEFA anlässlich der Fussballweltmeisterschaft.
2006 Ausstellung im Museum in Bruneck zum 60. Geburtstag von Christian Peschke.
2007 Erstellung des Videos „“Die Kunst Christian Peschkes“ Regie Fulvio Vicentini.
2010 Erstellung der Preisskulptur „ George Tabori“ Berlin
2010 Ausstellung im "Palais im großen Garten" in Dresden
2014 Ausstellung im Museum für Moderne in Salzburg
2015 Eröffnung Atelier mit Galerie "PESCHKE HOUSE“ mit ständiger Ausstellung
2016 Erstellung der Skulptur "Tänzerin.

Objekt-Nr. 2724
Preis: Euro
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Jones Allen

Allen Jones
01. September 1937 in Southampton.

Shokking by Allen Jones, aus der Serie "les beaux Arts".

Allen Jones' Vater war aus Wales, während der Wirtschaftskrise versuchte er in Southampton Arbeit auf den Docks zu finden. Als Allen Jones drei Jahre alt war, zog die Familie in den Westen von London. Jones studierte von 1955 bis 1960 am Hornsey College of Art und am Royal College of Art in London, wo er Studienkollege von R. B. Kitaj und David Hockney war. Ab 1964 lebte er für zwei Jahre in New York. In der Folge übernahm er zahlreiche Lehraufträge an Kunsthochschulen, unter anderem auch in Hamburg und Berlin. Er war Teilnehmer der documenta III in Kassel im Jahr 1964 und auch auf der 4. documenta im Jahr 1968 als Künstler vertreten, wo er Perfect Match präsentierte.

1986 wurde er als Vollmitglied in die Royal Academy of Arts gewählt. Allen Jones lebt heute in London.

Objekt-Nr. 2723
Preis: 250 Euro
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Piono Marco

Marco Piono
1959 in Hamburg.

La Danse aus der Serie "les beaux Arts".

Marco Piono wurde 1959 in Hamburg geboren. Seine ersten plastischen Arbeiten entstanden im Jahr 1976. Er absolvierte ein Gaststudium an der Accademia delle Belle Arti in Cararra, dem italienischen Zentrum der Bildhauerei und des Marmorabbaus.
Durch die Arbeit in den Bildhauerateliers
„Studio Nicoli“ in Carrara lernte er die Künstler
A. R. Penck, Giuliano Vangi und Giulio Silva
kennen, von denen er stark inspiriert wurde.

Seine Ausstellungstätigkeit führte Marco Piono von Deutschland in die Schweiz und nach Italien, Dänemark und Frankreich, wo er zweimal den ersten Preis der Jury auf dem Festival
des Arts in Beaulieu-sur-Mer gewann. Arbeiten des Künstlers waren auf der ART Cologne, der ART Basel und der ART Nizza vertreten.

Objekt-Nr. 2722
Preis: 250 Euro
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Moustakas Maxi

Maxi Moustakas
Geboren in Avlona / Albanien.
Studium: Bildhauerei an der Kunsthochschule in Tirana / Albanien..
Technik: Marmor.
Abmessung Sockel: 90 mm.
Abmessung Figur: 505 mm.
Gesamthöhe: 595 mm.
Gewicht: 24900 Gramm.
Signiert.
Titel: Akt.

1955 absolvierte er seine Schulausbildung und von 1975 bis 1980 studierte er Bildhauerei an der Kunsthochschule Tirana / Albanien.
1986 - 1987 absolvierte er ein Studium als Kunstkritiker.
Sein Diplomzeugnis für Denkmalbildhauerei wurde von der Kunsthochschule Athen und von der Aristoteles Universität Thessaloniki anerkannt.
Von 1980 bis 1982 unterrichtete er als Lehrer an der Kunstschule von Avlona.
In den Jahren 1979 -1992 hat er an allen Gruppenausstellungen, die in Avlona und Tirana veranstaltet wurden, teilgenommen.
Seit 1992 lebt und arbeitet er in Griechenland.
Seine Werke befinden sich in öffentlichen Räumen und Privatsammlungen in Albanien und Griechenland.
1999 nahm er an einer Ausstellung in Zappeion teil.
Weitere Teilnahmen an Ausstellungen:
2002 in Peristeri.
2001 in Kallithea.
2001 in Port Hydra.
2002 in "Kunstmonat in Griechenland".
2002 in Peristeri.
1991 fand seine erste persönliche Ausstellung statt.

Objekt-Nr. 2601
Preis: 3800 Euro
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Hercks Rainer

Rainer Hercks
1951 in Augsburg - 26.11.2005 in Großaitingen bei Augsburg.
Studium:1972-77 der Malerei und Graphik in München bei Prof. Hans Daucher.
Technik: Objekt.
Abmessung: 42cm * 36cm * 8cm.
Signiert.
Titel: VETERANENRUHESTÄTTE oder GENERAL JEDERZEIT KAMPFBEREIT.

1951 geboren in Augsburg.
1972 Abitur.
1972-77 Studium der Malerei und Graphik in München bei Prof. Hans Daucher.
1. und 2. Staatsexamen für das künstlerische Lehramt.
Seit 1978 freischaffend tätig.
1981 Kunstpreis der Stadt Augsburg.

Ende 2005 in Großaitingen bei Augsburg verstorben.
Einzel- und Gruppenausstellungen u.a. Museum Simonsstift Trier, Städt. Sammlungen Schweinfurt, Art Select München, Kellergalerie d. Städtischen Kunstsammlungen im Schätzlerpalais, Augsburg, Galerie Spectrum Wien, Galerie Cavaliero NewYork, Galerie Roulland Paris, Art Basel, Kunstmarkt Hannover.
Rainer Hercks künstlerische Karriere begann bereits 1974. Während seines Studiums der Malerei und Graphik in München beteiligte er sich an zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen. Nach dem 1. und 2. Staatsexamen entschied er sich, nicht als Kunsterzieher zu arbeiten, sondern sich als freischaffender Künstler selbständig zu machen. Rainer Hercks arbeitet prinzipiell ohne Skizzen, da er die Spontaneität für sehr wichtig hält. Die Titel "findet" er im nachhinein beim Betrachten seiner Arbeit.
Bis zu seinem Tod Ende 2005 hat Rainer Hercks über 2.000 Werke geschaffen und zählte zu den beliebtesten deutschen Künstlern der Gegenwart. Hauptelemente seiner Werke sind heiter-ironische Wort-Bild-Spielereien, die sowohl zum schmunzeln als auch hin und wieder zum nachdenken animieren sollen. Denn des öfteren bedient sich Rainer Hercks durchaus aktueller, ernster Themen, die er mit seiner unermüdlichen Kreativität und einer gehörigen Portion Sarkasmus und Wort-Bild-Witz verpackt darstellt. Rainer Hercks stellt die Wirklichkeit verändert und verzerrt dar, er karikiert sie. Mit diesem Hang zur Karikatur repräsentiert er eine jahrtausende alte Ausdrucksform in moderner, zeitgemäßer Art.

Objekt-Nr. 2538
Preis: 850 Euro
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Janke Heinrich

Heinrich Janke
04. Juli 1930 in Graudenz, Westpreußen.
Studium: Fachhochschule Hannover für Bildhauerei.
Technik: Bronze.
Signiert.
Nummeriert: IV.
Höhe: 285 mm.
Gewicht: 1600 Gramm.
Entstanden: 1975.
Titel: Serval.

Heinrich Janke wuchs in Graudenz in Westpreußen auf und besuchte die dortige Volksschule. Im Dezember 1944 flüchtete die Familie nach Celle, wo er seine schulische Ausbildung an der Oberrealschule fortsetzte und 1947 mit der Mittleren Reife beendete. Nach einer Schreinerlehre und einigen Zwischenstationen gelangte Janke nach Hannover, wo er an der Fachhochschule ein Studium der Bildhauerei und Design aufnahm. Nach seinem Staatsexamen wurde er Meisterschüler bei Hermann Scheuernstuhl und sammelte auch im Atelier des Düsseldorfer Bildhauers Ewald Mataré Erfahrungen, die ihn so tief prägten, dass er heute noch als "Mataré-Schüler" bezeichnet werden kann. Dabei kam er nach 1949 mit einem anderen bekannten Mataré-Schüler in Kontakt, dem Bildhauer Joseph Beuys.
1954 trat Janke als Formgestalter in das in Wetzlar ansässige Optik-Unternehmen Ernst Leitz ein, wo er es bis zum Chef-Designer brachte. Nebenher unterrichtete er 14 Jahre Kunst und Design an der Volkshochschule und 6 Jahre in der Goetheschule in Wetzlar, letzteres auch im Auftrag seines Unternehmens. 1964 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Wetzlarer Kunstvereins.
Nach seinem Eintritt in den Ruhestand im Jahre 1989 widmete sich Janke intensiv seinen verschiedenen Interessen, zu denen auch die Archäologie gehörte; er war inzwischen ehrenamtlicher Kreisdenkmalpfleger des Lahn-Dill-Kreises geworden. Welche Bandbreite seine Tätigkeit hier umfasst, zeigt sich darin, dass er etwa die von einer Schüler-Arbeitsgemeinschaft aus Bad Homburg vor der Höhe durchgeführte Erforschung eines mittelalterlichen Rennofens bei Weilburg anleitete, aber auch die berühmte Nachbildung der Reiterstatue des Augustus auf dem Römischen Forum in Waldgirmes schuf. Im künstlerischen Bereich trat er durch mehrere Ausstellungen hervor.
Für seine vielfältigen Tätigkeiten erhielt Heinrich Janke 1986 den Ehrenbrief des Landes Hessen. 2001 verlieh ihm Bundespräsident Johannes Rau das Bundesverdienstkreuz am Bande und 2007 folgte die Verleihung des "Ehrenamtspreises für vorbildliches Engagement in der Denkmalpflege" durch das Landesamt für Denkmalpflege Hessen.

Objekt-Nr. 2391
Preis: 2800 Euro
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Koch Klaus Peter

Klaus Peter Koch
Technik: Emailliertes Stahlblech.
Abmessung ohne Rahmen: 20cm * 20cm.
Abmessung mit Rahmen: 27cm * 27cm.
Signiert.
Datiert: 62.

Objekt-Nr. 1495
Preis: 200 Euro
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