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Porzellan

Oppel Gustav

Gustav Oppel

Manufaktur Rosenthal
Modellnummer: K 833
Titel: Hermann
Entwerfer: Gustav Oppel
Höhe: 9 cm.
Signiert
Zustand: einwandfrei


Miniaturfigur 'Hermann', Rosenthal, Kunstabteilung Selb, Mitte 20. Jh.
auf kl. Rundsockel sehr feine vollplastische Darstellung des Hermann in galanter Haltung. Nach Johann Wolfgang von Goethe-Dichtung 'Hermann und Dorothea', Unters. grüne Manufakturmarke u. eingepresste Modell-Nr. K 833. Auf dem Sockel Monogramm GO für Gustav Oppel, Entwurf 1926. H. 9 cm. Lit.: Rosenthal, Kunst- und Zierporzellan 1897-1945, Band 3, Emmy Niecol, S. 49, Abb. 3.0911.


Objekt-Nr. 1850
Preis: 150 Euro
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Schelenz Erich

Erich Schelenz
24. September 1930 in Essen - 03. Januar 2007

Manufaktur Rosenthal
Modellnummer 5055
Verliebtes Paar
Entwerfer: Erich Schelenz
Höhe: 19,5 cm
Signiert
Zustand: keine Restauration, keine Beschädigungen.

Schelenz war in München ansässig. Von 1976 bis 1995 war er Leiter der Studienwerkstätte für Bildhauerei der Akademie der Bildenden Künste München. Sein künstlerisches Werk umfasst Akte und Figürliches. Er war Mitglied der Münchner Secession.



Objekt-Nr. 1493
Preis: 450 Euro
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Steger Milly

Milly Steger
15.Juni 1881 Rheinberg - 31.Oktober 1948 Berlin

Rosenthal  
Figur Nr. 808
SINNENDE
Höhe: 34cm
Fertigungsjahr: 1924
Zustand: keine Restauration, keine Beschädigungen.



Ihre Kindheit verbrachte Milly Steger in Elberfeld, wohin ihr Vater als Amtsrichter berufen wurde. Nach ihrer allgemeinen Schulzeit erhielt sie Sprach- und Anstandsunterricht in einem Pensionat in London, nebenher absolvierte sie Zeichenunterricht bei einer Londoner Malerin und beschloss, Künstlerin zu werden. In Elberfeld besuchte sie anschließend eine Klasse für Stuckateure und Steinmetze an der dortigen Kunstgewerbeschule.

In der Zeit von etwa 1903 bis 1906 bekam sie eine Ausbildung im Privatatelier von Karl Janssen in Düsseldorf. Als Frau war es ihr nicht erlaubt, bei Janssen an der Düsseldorfer Kunstakademie zu studieren. Während eines Studienaufenthaltes in Florenz lernte sie Georg Kolbe kennen, dessen Schaffen sie so beeindruckte, dass sie sich später als seine Schülerin bezeichnet, ohne dies tatsächlich gewesen zu sein. 1908 zog sie nach Berlin und unterrichtete an der Damenakademie des Vereins der Berliner Künstlerinnen. Auf Reisen bewunderte sie in Paris Werke von Auguste Rodin und Aristide Maillol. 1909 besuchte sie den belgischen Bildhauer George Minne.

Als der Kunstmäzen Karl Ernst Osthaus sie 1910 nach Hagen einlud, verlegte sie ihren Wohnsitz in die westfälische Industriestadt an der Ruhr und schuf als erste großformatige Architekturplastik im Auftrag der Stadt vier überlebensgroße Frauen-Statuen an der Fassade des Theaters Hagen, die einen Skandal produzierten, Milly Steger aber gleichzeitig in Deutschland bekannt machten. Sie war eingebunden in den Künstlerkreis um Osthaus und knüpfte unter anderem Kontakte zu den Bildhauern Moissey Kogan und Will Lammert, dem Maler Christian Rohlfs sowie dem Glasmaler Johan Thorn-Prikker. Steger bewohnte ein Haus in der Künstlerkolonie „Am Stirnband“ in Hohenhagen, das sie mit einer Karyatide schmückte.


Karyatide an Milly Stegers Wohnhaus in Hagen, Entstehungszeit 1912–1917Zum zehnjährigen Jubiläum des Museums Folkwang in Hagen 1912 stiftete Milly Steger einen Frauenkopf aus Sandstein über dem Museumsportal, in den folgenden drei Jahren entwarf sie Reliefs für die Stadthalle Hagen. Unterstützt von Osthaus nahm sie an Ausstellungen des Sonderbundes teil (1910 in Düsseldorf und 1912 in Köln) sowie an der Deutschen Werkbundausstellung in Köln 1914.

Ihre finanzielle Situation verschlechterte sich während des Ersten Weltkrieges so, dass sie die Miete für ihr Hagener Atelier nicht mehr regelmäßig aufbringen konnte. Im Jahr 1917 kehrte sie nach Berlin zurück, wo sie bis zu ihrem Lebensende blieb. Else Lasker-Schüler besang sie 1916 in einem expressionistischen Gedicht als „eine Büffelin an Wurfkraft“.

Steger unterzeichnete das Programm des Arbeitsrates für Kunst; 1919 wurden ihre Antworten auf eine Fragebogenaktion veröffentlicht, in denen sie vor allem für die Zulassung von Frauen an Akademien plädierte.

Von 1927 bis 1942 unterrichtete sie Bildhauerei und Aktzeichnen an der Unterrichtsanstalt des Vereins der Künstlerinnen zu Berlin, zu dessen Vorstand sie gehörte. Ab 1932 arbeitete sie im früheren Atelier von Georg Kolbe, das im November 1943 zerstört wurde. Dadurch verlor die Künstlerin einen großen Teil ihres Werkes. 1937 wurden zwei Plastiken Milly Stegers als „entartet“ beschlagnahmt. In den verschiedenen Ausstellungen „Entartete Kunst“ ist ihr Werk jedoch nicht vertreten.

Nach dem Zweiten Weltkrieg arbeitete Milly Steger wieder in einem neuen Berliner Atelier. In der „Allgemeinen Deutschen Kunstausstellung“ in Dresden, die als Wiedergutmachung für die Opfer der nationalsozialistischen Kunstpolitik eingerichtet wurde, ist Milly Stegers Werk vertreten.

1948 wurde sie in das Ehrenpräsidium des Demokratischen Frauenbundes Deutschlands aufgenommen.



Objekt-Nr. 1398
Preis: 1800 Euro
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Rosenthal

Mokkageschirr  - Isolde
Entwurf: Philipp Rosenthal
Bezeichnung Nr. 320
Entwurf: 1909
Zustand: 1 Tasse mit Sprung

Objekt-Nr. 622
Preis: 125.- Euro
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Rosenthal

Vase Bettina
Modellnummer 1208
Höhe 20cm

Objekt-Nr. 520
Preis: 100.- Euro
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Rosenthal

Kaffeegeschirr 2000
für 6 Personen
Entwurf: Richard Latham / Raymond Loewy
Zustand: 1 Tasse am Rand beschädigt

Richard Latham zählt zu den führenden amerikanischen Designern des 20. Jahrhunderts. Er war Schüler von Mies van der Rohe und arbeitete für Raymond Loewy. 1955 machte er sich als Partner des Entwurfsbüros Latham / Tyler / Jensen selbstständig und zählte zu seinen Kunden u.a. Ampex, Bang & Olufsen, Xerox.
Für Rosenthal arbeitet Latham seit 1954. Für die Rosenthal studio-line entwerfen Loewy und er den Klassiker »2000« (Porzellan und Besteck) und die »Form E« sowie die Glasserien »Composition« und »Lotus«. Später schuf er für die Marke Thomas u.a. die Form »T« und die erfolgreiche »Flammfest« Serie.

Objekt-Nr. 276
Preis: 200.- Euro
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Rosenthal

Kaffeegeschirr BETTINA
mehrfarbig
Zustand: sehr gut

Objekt-Nr. 275
Preis: 300.- Euro
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Rosenthal

Kaffeegeschirr CORONA
für 6 Personen
Modellnummer 500.
Entwerfer: Bayreuther.
Erstausformung: 1925
Ausführung: 1932.

Objekt-Nr. 274
Preis: 400.- Euro
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Rosenthal

Vase
Signiert Morandini
Höhe 28cm
Breite 14cm


Objekt-Nr. 269
Preis: 100.- Euro
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Otto Lothar

Rosenthal
Modell Nr:  258
Höhe: 25cm

Objekt-Nr. 257
Preis: 850.- Euro
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