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Gemälde

Max Meier

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Fischer Max

Max Fischer
1899 Pielenhofen - 1975
Technik: Acryl / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 29cm * 36cm.
Abmessung mit Rahmen: 47cm * 52cm.
Signiert
Bildtitel: Abstrakte Darstellung.
Rahmung: Rahmenleiste

Vater vom SPUR Künstler Lothar Fischer

Max Fischer, am 16. Juni 1899 als Sohn eines Zimmermanns in Pielenhofen im Naabtal geboren, war äußerst vielseitig begabt. Als ausgebildeter Kunsterzieher mit dem Schwerpunktstudium Bildhauerei an der Münchner Akademie erhielt er zunächst 1928 eine Stelle als Studienrat in Germersheim in der damals noch bayerischen Pfalz. Von 1934 bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1961 war er dann als Oberstudienrat an der Neumarkter Oberrealschule mit Gymnasium tätig.

Seine Unterrichtspraxis zeichnete sich durch eine bemerkenswerte Experimentierfreudigkeit hinsichtlich Material und Technik aus. So regte er etwa Collagen aus Herbstblättern an oder ließ ein Mosaik aus Fliesenabfällen entwerfen.

Aber auch privat stellte Max Fischer seine Vielseitigkeit stets aufs Neue unter Beweis – es gab nur wenige Handwerkstechniken, die er nicht beherrschte. Viel Zeit und Mühe verwandte er auf die Innenausstattung des Hauses an der Mariahilfstrasse: so sind dort auch heute noch die Treppenpfosten mit geschnitzten Elefanten verziert, es gibt einen Ofen aus handgeformten Tonkacheln und bunte, verzierte Glasfenster, Möbel sowie eine Uhr mit Intarsien, ja sogar Schmuck – ein silbergetriebenes Armband für seine Frau – stellte Max Fischer selbst her. Darüber hinaus baute er Musikinstrumente, drei Lauten, zwei Segelboote und sogar Skier für die ganze Familie.

Objekt-Nr. 2193
Preis: 950 Euro
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Preißl Rupert

Rupert Preißl
17.03.1925 in Eitlbrunn - 04. Juli 2003 in Regensburg
Technik: Öl / Papier.
Abmessung ohne Rahmen: 29cm * 22cm.
Abmessung mit Rahmen: 43cm * 33cm.
Signiert
Bildtitel: Landschaft
Rahmung: Rahmenleiste


1925 in Eitlbrunn bei Regensburg geboren,nach Oberschule
Ausbildung als Restaurator, Künstlerische Ausbildung bei Prof. Gradl, Nürnberg und Prof. C. Gerhardinger, München;   Zusammenarbeit mit E. Mailik, F. S. Gebhard Westerbuchberg und Bildhauer Seff Weidl. Viele Begegnungen mit Alfred Kubin und Wilhem Niedermayer,seit 1956 freie künstlerische Tätigkeit
Studien der Psychosomatik ( Dr. Zilch)
Studien- und Arbeitsaufenthalte in Holland, Frankreich, Italien, Österreich, Tschechien ect.
1972 Nordgau Kulturpreis, 1974 Kulturpreis Ostbayern OBAG
1979 Kulturpreis der Stadt Regensburg, 1984 Bundesverdienstkreuz 1.Klasse, 1987 Waldschmidtpreis,1991 Bay. Verdienstorden, 1996 Bezirksmedaille OPf, Landkreismedaille in Gold Amberg/Sulzbach2000 Silberne Bürgermedaille der Stadt Regensburg, Ehrenvorsitzender des BBK Ndb./Opf.

Objekt-Nr. 2192
Preis: 650 Euro
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Preißl Rupert

Rupert Preißl
17.03.1925 in Eitlbrunn - 04. Juli 2003 in Regensburg
Technik: Öl / Papier.
Abmessung ohne Rahmen: 20cm * 27cm.
Abmessung mit Rahmen: 63cm * 53cm.
Signiert
Bildtitel: Landschaften
Rahmung: Rahmenleiste

2 Gemälde


1925 in Eitlbrunn bei Regensburg geboren,nach Oberschule
Ausbildung als Restaurator, Künstlerische Ausbildung bei Prof. Gradl, Nürnberg und Prof. C. Gerhardinger, München;   Zusammenarbeit mit E. Mailik, F. S. Gebhard Westerbuchberg und Bildhauer Seff Weidl. Viele Begegnungen mit Alfred Kubin und Wilhem Niedermayer,seit 1956 freie künstlerische Tätigkeit
Studien der Psychosomatik ( Dr. Zilch)
Studien- und Arbeitsaufenthalte in Holland, Frankreich, Italien, Österreich, Tschechien ect.
1972 Nordgau Kulturpreis, 1974 Kulturpreis Ostbayern OBAG
1979 Kulturpreis der Stadt Regensburg, 1984 Bundesverdienstkreuz 1.Klasse, 1987 Waldschmidtpreis,1991 Bay. Verdienstorden, 1996 Bezirksmedaille OPf, Landkreismedaille in Gold Amberg/Sulzbach2000 Silberne Bürgermedaille der Stadt Regensburg, Ehrenvorsitzender des BBK Ndb./Opf.

Objekt-Nr. 2191
Preis: 850 Euro
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Stangenberg Merck Heidy

Heidy Stangenberg Merck
01. September 1922 München - 11. November 2014
Studium: Akademie der Bildenden Künste München.
Technik: Öl / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 32cm * 26cm.
Abmessung mit Rahmen: 37cm * 31cm.
Signiert.
Datiert: 1974.
Bildtitel: Flaschen
Rahmung: Rahmenleiste

Heidy Stangenberg-Merck verbrachte ihre Kindheit und Schulzeit in Jugenheim an der Bergstraße. Künstlerische Anregung und Förderung erhielt sie durch ihre Mutter Marietta Merck, die selbst Malerin und Bildhauerin war.

1943 wurde Heidy Stangenberg-Merck an der Akademie der Bildenden Künste München aufgenommen, wo sie bis 1950 studierte. Prägend während des Akademiestudiums war ihr Lehrer für Zeichnung, Professor Adolf Schinnerer (1876–1949) sowie ihr Malerei-Lehrer Hans Gött (1883–1974, Matisse-Schüler und Mitglied der Münchner Neuen Sezession), mit dem eine lebenslange inspirierende Verbindung entstand.

Ab 1949 nahm sie regelmäßig an Ausstellungen sowie Einzelausstellungen teil. 1950 richtete sie ein Studio für Malen und Zeichnen in München ein, das bis 1970 bestand. 1954 nahm sie in Salzburg am Sommerkurs des Malers Oskar Kokoschka bei der 1953 von ihm gegründeten Internationalen Sommerakademie für Bildende Kunst teil.

1956 unternahm sie eine erste Reise nach Griechenland. Gleichzeitig begann sie mit alljährlichen Studienaufenthalten in Griechenland, die sie bis 2005 fortsetzte. Hierzu erlernte sie die neugriechische Sprache in Wort und Schrift. Griechenland wurde zur „zweiten Heimat“.
1956 heiratete sie den Konzertflötisten und späteren Schriftsteller Karl Stangenberg.

In die Technik der Radierung wurde sie durch Helmut Süss eingeführt, der vier Jahre lang ihr Schüler im Atelier und später Leiter der Radierklasse an der Akademie war. Ab 1969 hatte Heidy Stangenberg-Merck eine eigene Druckwerkstatt für Radierungen.

Das Œuvre von Heidy Stangenberg-Merck umfasst vor allem Ölgemälde und Tempera-Bilder sowie Radierungen, handkolorierte Radierungen und Zeichnungen, sowie Linol- und Holzschnitte.

Im September 2010 wurde in Seeheim-Jugenheim das Privatmuseum Stangenberg Merck eröffnet.

Objekt-Nr. 2189
Preis: 450 Euro
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Stangenberg Merck Heidy

Heidy Stangenberg Merck
01. September 1922 München - 11. November 2014
Studium: Akademie der Bildenden Künste München.
Technik: Tempera / Papier.
Sichtbarer Blattausschnitt: 41cm * 49cm.
Abmessung mit Rahmen: 51cm * 71cm.
Signiert.
Datiert: 1978.
Bildtitel: Landschaft
Rahmung: Rahmenleiste mit Glas

Heidy Stangenberg-Merck verbrachte ihre Kindheit und Schulzeit in Jugenheim an der Bergstraße. Künstlerische Anregung und Förderung erhielt sie durch ihre Mutter Marietta Merck, die selbst Malerin und Bildhauerin war.

1943 wurde Heidy Stangenberg-Merck an der Akademie der Bildenden Künste München aufgenommen, wo sie bis 1950 studierte. Prägend während des Akademiestudiums war ihr Lehrer für Zeichnung, Professor Adolf Schinnerer (1876–1949) sowie ihr Malerei-Lehrer Hans Gött (1883–1974, Matisse-Schüler und Mitglied der Münchner Neuen Sezession), mit dem eine lebenslange inspirierende Verbindung entstand.

Ab 1949 nahm sie regelmäßig an Ausstellungen sowie Einzelausstellungen teil. 1950 richtete sie ein Studio für Malen und Zeichnen in München ein, das bis 1970 bestand. 1954 nahm sie in Salzburg am Sommerkurs des Malers Oskar Kokoschka bei der 1953 von ihm gegründeten Internationalen Sommerakademie für Bildende Kunst teil.

1956 unternahm sie eine erste Reise nach Griechenland. Gleichzeitig begann sie mit alljährlichen Studienaufenthalten in Griechenland, die sie bis 2005 fortsetzte. Hierzu erlernte sie die neugriechische Sprache in Wort und Schrift. Griechenland wurde zur „zweiten Heimat“.
1956 heiratete sie den Konzertflötisten und späteren Schriftsteller Karl Stangenberg.

In die Technik der Radierung wurde sie durch Helmut Süss eingeführt, der vier Jahre lang ihr Schüler im Atelier und später Leiter der Radierklasse an der Akademie war. Ab 1969 hatte Heidy Stangenberg-Merck eine eigene Druckwerkstatt für Radierungen.

Das Œuvre von Heidy Stangenberg-Merck umfasst vor allem Ölgemälde und Tempera-Bilder sowie Radierungen, handkolorierte Radierungen und Zeichnungen, sowie Linol- und Holzschnitte.

Im September 2010 wurde in Seeheim-Jugenheim das Privatmuseum Stangenberg Merck eröffnet.

Objekt-Nr. 2188
Preis: 350 Euro
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Luchner Adolf

Adolf Luchner
18. Juni 1926 in Schwaz -
Studium: Oskar Kokoschka.
Technik: Öl / Pressspann
Abmessung ohne Rahmen: 70cm * 93cm.
Abmessung mit Rahmen: 77cm * 100cm.
Signiert.
Datiert: 64.
Bildtitel: Hafenansicht.
Rahmung: Rahmenleiste.


Er wächst in der heutigen Rennhammergasse in einem Knappenhaus auf.

Er besucht die Volks,- dann die Hauptschule in Schwaz.

Er beginnt in Innsbruck ein Studium zum Lehrer, muss aber 1943 zum Militärdienst. Nach Kriegsende setzt er das Studium fort und maturiert 3 Jahre später.

Kunststudium bei Oskar Kokoschka.


Objekt-Nr. 2187
Preis: 1500 Euro
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Riedl Alois

Alois Riedl
1935 St. Marienkirchen bei Schärding
Technik: Öl / Papier / Karton
Abmessung ohne Rahmen: 61cm * 42cm.
Abmessung mit Rahmen: 68cm * 50cm.
Signiert.
Datiert: 92.
Bildtitel: Abstrakt.
Rahmung: Rahmenleiste.


Der seit 1973 mit der ebenfalls künstlerisch tätigen Annerose verheiratete Künstler lebt und arbeitet in Brunnenthal und Schärding.

Seine ersten Kontakte zur Bildenden Kunst knüpfte er 1960 mit Bleistiftzeichnungen auf Papier und Karton und seit 1970 strebte er zunächst ungeachtet des allgemeinen Trends zur Abstraktion zielgerichtet eine Entwicklung seines malerischen Talents an. Als Inspirationsquelle verwendet er meist stark gebrauchte Wohnassessoires, die er künstlerisch verarbeitet. Erst im Lauf der Jahre nahm sein Interesse an Abstraktion zu und seine Formen wurden geschlossener, geometrischer und weniger am Objekt orientiert. Es folgten Umsetzungen in Skulpturen mit Holzscheiben als Arbeitsmaterial, die er im Anschluss bemalte und sol eine neue malerisch-plastische Phase seines Wirkens einleitete.

Im Lauf der Jahre hat er ein Netzwerk und eine Kommunikationsplattform für Künstlerkollegen aller Altersgruppen geschaffen.

Riedl ist Mitglied der Künstlervereinigung MAERZ, der Vereinigung bildender Künstlerinnen und der Innviertler Künstlergilde.

Seine Werke wurden u.a. in Einzelausstellungen in Galerien in Wien (Albertina, Secession, Palais Harrach), Salzburg (Rupertinum), Graz, Linz (Landesmuseum Linz, Neue Galerie der Stadt Linz), Passau (Museum Moderner Kunst), München, Köln, Berlin, Frankfurt, Bonn, Deggendorf (Stadtmuseum Deggendorf), Zürich, Basel, Brüssel und Dublin ausgestellt und befinden sich in mehreren öffentlichen Sammlungen, u.a. in der Sammlung Rudolf Leopold. Im Museum Angerlehner fand 2015 anlässlich des 80. Geburtstags eine umfassende Ausstellung mit mehr als 70 Arbeiten aus 40 Jahren statt.

Objekt-Nr. 2186
Preis: 650 Euro
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Riedl Alois

Alois Riedl
1935 St. Marienkirchen bei Schärding
Technik: Öl / Papier / Karton
Abmessung ohne Rahmen: 61cm * 42cm.
Abmessung mit Rahmen: 68cm * 50cm.
Signiert.
Datiert: 92.
Bildtitel: Abstrakt.
Rahmung: Rahmenleiste.


Der seit 1973 mit der ebenfalls künstlerisch tätigen Annerose verheiratete Künstler lebt und arbeitet in Brunnenthal und Schärding.

Seine ersten Kontakte zur Bildenden Kunst knüpfte er 1960 mit Bleistiftzeichnungen auf Papier und Karton und seit 1970 strebte er zunächst ungeachtet des allgemeinen Trends zur Abstraktion zielgerichtet eine Entwicklung seines malerischen Talents an. Als Inspirationsquelle verwendet er meist stark gebrauchte Wohnassessoires, die er künstlerisch verarbeitet. Erst im Lauf der Jahre nahm sein Interesse an Abstraktion zu und seine Formen wurden geschlossener, geometrischer und weniger am Objekt orientiert. Es folgten Umsetzungen in Skulpturen mit Holzscheiben als Arbeitsmaterial, die er im Anschluss bemalte und sol eine neue malerisch-plastische Phase seines Wirkens einleitete.

Im Lauf der Jahre hat er ein Netzwerk und eine Kommunikationsplattform für Künstlerkollegen aller Altersgruppen geschaffen.

Riedl ist Mitglied der Künstlervereinigung MAERZ, der Vereinigung bildender Künstlerinnen und der Innviertler Künstlergilde.

Seine Werke wurden u.a. in Einzelausstellungen in Galerien in Wien (Albertina, Secession, Palais Harrach), Salzburg (Rupertinum), Graz, Linz (Landesmuseum Linz, Neue Galerie der Stadt Linz), Passau (Museum Moderner Kunst), München, Köln, Berlin, Frankfurt, Bonn, Deggendorf (Stadtmuseum Deggendorf), Zürich, Basel, Brüssel und Dublin ausgestellt und befinden sich in mehreren öffentlichen Sammlungen, u.a. in der Sammlung Rudolf Leopold. Im Museum Angerlehner fand 2015 anlässlich des 80. Geburtstags eine umfassende Ausstellung mit mehr als 70 Arbeiten aus 40 Jahren statt.

Objekt-Nr. 2185
Preis: 650 Euro
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Eller Hermann

Hermann Eller
20. September 1925 in Zwiesel - 05. April 2009 in Passau.
Technik: Öl / Karton
Abmessung ohne Rahmen: 60cm * 80cm.
Abmessung mit Rahmen: 75cm * 95cm
Signiert
Bildtitel: Gegen Abend
Rahmung: Rahmenleiste

Unter dem Namen Hermann Rott am 20. September 1925 in Zwiesel geboren, kam er bereits am 23. September 1925 nach Natternberg zu seinen Pflegeeltern. Als das Ehepaar Eller ihn 1954 adoptierte, hatte er bereits eine Ausstellung in Deggendorf mit zwei Portraits. Sein künstlerisches Talent trat frühzeitig zu Tage: Obwohl er in der Schule im Zeichnen eher mäßige Noten bekam, gewann Hermann Eller schon als Bub einen Jugendwettbewerb.

Der Krieg ließ ihm jedoch keine Chance, seine Fähigkeiten zu vervollkommnen. 1943 wurde er zur Kriegsmarine eingezogen. 1944 geriet er in Kriegsgefangenschaft und musste in einem französischen Bergwerk arbeiten.

Erst 1947, nachdem er fast drei Jahre in französischer Gefangenschaft geschuftet hatte, fand Hermann Eller zur Kunst zurück: Eine Hilfsorganisation stiftete Zeichenmaterial für die Gefangenen. Seine erste Kohlezeichnung hieß „Baskenmütze mit Drillichjoppe“ und die rehbraune Kopfbedeckung sollte fortan sein Markenzeichen sein. Von 1947 bis 1948 erlernte er in Lens/Frankreich das Malen. Mit seiner ersten Ausstellung 1947 in Paris stieß Hermann Eller das Tor zur Kunstszene weit auf.

Ein Weiteres war seine Ehefrau Rosa: 56 Jahre lang bis zu ihrem Tod im Juni 2006 war die „Mam“ ein Eckpfeiler in Ellers Leben. Sie kritisierte ihn und ließ ihn „machen“, sie hielt ihm den Rücken frei und die Familie mit den drei Buben zusammen.

Eller bildete sich weiter, besuchte Akademien, bereiste die Welt. 1952 lernte er den akademischen Maler Karl Alexander Flügel in Ulrichsberg kennen, 1954 den Professor Franz Xaver Stahl in Erding. 1960 wurde er Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft, wenige Jahre später Mitbegründer des Bayerwaldkreises und der Deggendorfer Künstlergruppe. 1964 erhielt er eine Förderung auf Anregung von Professor Gerikes von der Villa Massimo in Rom. Von da an beschickte er zahlreiche Einzelausstellungen im In- und Ausland. 1967 traf er den akademischen Maler Steppe in Ulrichsberg.

Anfang der 1970er Jahre macht er sich als freischaffender Künstler selbstständig. 1976 absolvierte er einen Lehrgang für Lithografie und moderne Druckgrafik bei Professor E. Funk an der Stuttgarter Akademie.


Hermann Eller malte am liebsten mit Öl und „alles, was in den Rahmen passt“. Die Motive für seine Landschaftsbilder fand er direkt vor der Haustür: Die niederbayerische Heimat an Donau und Isar mit ihren Auen und Niederungen, die Weite des Gäubodens und die karge Schönheit der Bayerwaldberge. Seine Stilleben spiegeln die Liebe zum Detail wieder, seine Porträts beweisen tiefes Einfühlungsvermögen. Selbst „Kaiser“ Franz Beckenbauer und der Regensburger Bischof Manfred Müller saßen in Ellers Atelier Modell. Unzählige Schüler haben seine Maltechnik nachgeahmt. Aus seinem christlichen Glauben, aus der Liebe und der Hoffnung hat Hermann Eller immer wieder neue Kraft geschöpft. Nach außen hin schien sein Optimismus ungebrochen, doch die dunklen Farben und gedämpften Stimmungen in seinen Gemälden lassen Ellers innere Zerrissenheit und die depressive Veranlagung seiner Seele erahnen.

Objekt-Nr. 2184
Preis: 1400 Euro
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Stösser Hermann

Hermann Stösser
1914 Mannheim – 2008 Mannheim
Studium: Kunstakademie Leipzig
Technik: Öl / Sand / Leinwand
Abmessung ohne Rahmen: 60cm * 90cm.
Abmessung mit Rahmen: 63cm * 93cm.
Signiert
Datiert: 1961.
Bildtitel: Sandbild Nr.14
Rahmung: Rahmenleiste.

Stösser hat an der Mannheimer Freien Akademie und später an der Akademie für Buchkunst in Leipzig studiert.
Mitglied des Künstlerbundes Rhein-Neckar, Werke in der Kunsthalle Mannheim sowie im Gutenberg Museum/Mainz.

Objekt-Nr. 2183
Preis: 600 Euro
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Landwehr Fritz

Fritz Landwehr
20.12.1897 in Bielefeld - 24.02.1966 in Bopfingen
Studium: Adolf Hölzel
Technik: Öl / Papier
Abmessung ohne Rahmen: 15,5cm * 22cm.
Abmessung mit Rahmen: 23cm * 29cm.
Signiert.
Bildtitel: Gesicht
Rahmung: Rahmenleiste

Objekt-Nr. 2182
Preis: 500 Euro
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Vogel Friedrich

Friedrich Vogel
1903 Pforzheim - 1981 Stuttgart
Technik: Öl / Leinwand / Karton
Abmessung ohne Rahmen: 15cm * 21cm.
Abmessung mit Rahmen: 25cm * 31cm.
Signiert.
Datiert: 11.1.74
Bildtitel: Stadtansicht
Rahmung: Rahmenleiste

War als Künstler Autodidakt, tätig in Stuttgart (-Gablenberg). Zeichnete schwäbische und bayerische Landschaften. Arbeitete seit den 1930er Jahren meist im Kleinstformat auf Papier, in Öl, Pastell und Mischtechnik: Blumen, Pflanzen, Landschaften, Architektur (insbes. Stuttgart, Schwäbische Alb, aber auch Venedig/Chioggia), Stilleben, südamerikanische Puppenfiguren. In den gegenständlichen Kompositionen werden nach gemäßigt impressionistischem Beginn stilistische Einflüsse des Expressiven Realismus und der neuen Sachlichkeit deutlich.
Ab den späten 1940er Jahren reiches Werk an informellen Kompositionen von großer Gestaltungsvielfalt und meist bestechender technischer Ausführung.
Ein großer Teil des künstlerischen Nachlasses befindet sich im Stadtarchiv Stuttgart.

Objekt-Nr. 2181
Preis: 200 Euro
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Magal Batia

Batia Magal
1953 Israel
Studium: Avni Art Institute bei Streichman und Wexler
Technik: Mischtechnik / Büttenpapier
Signiert.
Abmessung ohne Rahmen: 40cm * 80cm.
Abmessung mit Rahmen: 73cm * 103cm.
Bildtitel: Akte.
Rahmung: Rahmenleiste mit Glas.


Batia Magal wurde 1953 in Israel geboren.
Von Kindheit an zeigte sie ein ausgeprägtes Interesse an der Zeichnung und der Kunst.
Es ist daher nicht verwunderlich, dass sie als Studentin am Avni Art Institute aufgenommen wurde, wo sie unter dem Einfluss so bekannter Künstler wie Streichman und Wexler stand, um nur einige zu nennen.
Ihre Arbeit scheint sich entlang verschiedener Linien entwickelt zu haben, die alle konvergiert und verschmolzen in eine sehr persönliche und feminine Aussage gehen.
Die grundlegende kalligraphische Zeichnung der weiblichen Figur, oder der mit Blumen gefüllten Vase, ist das Herzstück, das die strukturelle Basis des Werkes bildet.



Objekt-Nr. 2180
Preis: 1500 Euro
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Greuze Jean-Baptiste - Nachfolge - in der Art von

Jean-Baptiste Greuze - Nachfolge
21. August 1725 in Tournus (Saône-et-Loire) -21. März 1805 in Paris.
Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 76,5cm * 61,5cm.
Abmessung mit Rahmen: 101cm * 87cm.
Bildtitel: Mädchen mit Taube
Rahmung: Rahmenleiste

Dabei: Restaurationsbericht AKR PRACHER

Greuze stammte aus einer kinderreichen Familie. Auf Wunsch des Vaters sollte er Architekt werden, doch nach langen Streitigkeiten konnte sich Greuze durchsetzen und durfte Maler werden. Er kam nach Lyon in das Atelier des Malers Charles Grandon, dessen Schwiegersohn der Musiker André-Ernest-Modest Grétry war.

Mit 25 Jahren wurde Greuze auf Empfehlung seines Lehrers Grandon an der École des Beaux-Arts in Paris als Schüler angenommen. Zum Großteil war er dort Schüler von Charles Joseph Natoire. Unter dessen Anleitung entstand 1755 das wohl berühmteste Werk Greuzes, „Familienvater, seinen Kindern die Bibel auslegend“. Über Louis de Silvestre, den Zeichenlehrer bei Hofe, versuchte Greuze dort ebenfalls eine Anstellung zu bekommen; vergeblich.

Ende 1755 unternahm Greuze eine Studienreise nach Italien, um speziell die antiken Künstler zu studieren. Nach Aufenthalten in Florenz und Rom – beide Städte fand er nach eigenen Angaben uninteressant – ließ er sich für einige Monate in Neapel nieder. 1757 kehrte Greuze nach Paris zurück und ließ sich dort als freischaffender Maler nieder. Als solcher heiratete er einige Jahre später; die Ehe soll sehr unglücklich gewesen sein. Die spätere Malerin Anna Greuze war seine Tochter.


In seinem künstlerischen Schaffen noch ganz dem Rokoko verbunden, kam Greuze nun sehr schnell aus der Mode. Der Zenit seiner Karriere war schon überschritten, als er 1765 an der Ausstellung des Pariser Salons teilnahm und gleichzeitig in der Kunstakademie ausstellte. Als neues Mitglied der Akademie hatte er die Pflicht, eine Probearbeit (ein Bild zu einem bestimmten Thema) vorzulegen. Nach langem Anmahnen lieferte Greuze 1768 das Bild „der Kaiser Severus, seinen Sohn, wegen des in den Engpässen Schottlands gegen ihn beabsichtigten Attentats, zur Rechenschaft ziehend“ ab. Nur wenige Wochen nach Ablieferung wurde Greuze endgültig in die Akademie aufgenommen.

Wie viele andere seiner Zeitgenossen, hatte Greuze mit Assignaten spekuliert und das Wenige das er hatte, verloren. Von der Französischen Revolution war Greuze anfangs begeistert, bis er durch die politischen Umstände alles Hab und Gut verlor. Zu dieser Zeit verdiente Greuze seinen Lebensunterhalt fast ausschließlich mit Mal- und Zeichenunterricht. Eine seiner bekanntesten Schülerinnen war Constance Mayer. Um 1800 wechselte diese in das Atelier von Pierre Paul Prud’hon, einem seiner ewigen Konkurrenten. 1804/05 versuchte Greuze vergeblich, mit dem Bild „Der erste Konsul Napoleon“ sich der neuen Regierung anzudienen.

Im Alter von nahezu 80 Jahren starb der Maler Jean Baptiste Greuze am 21. März 1805 in bitterster Armut in Paris. Jacques Dumont und Jean Simon Berthelemy erwiesen ihm als einzige Freunde die letzte Ehre.

Obwohl Greuze von den Gedanken der Aufklärer Denis Diderots und Jean-Jacques Rousseaus begeistert war, blieb er in seinem ganzen künstlerischen Schaffen den Schilderungen des bürgerlichen Milieus verhaftet. Für seine Darstellungen junger Mädchen und Frauen war er bekannt; bei vielen saß ihm dafür seine Schülerin Constance Mayer Modell.

Er war Mitglied der Pariser Freimaurerloge Neuf Sœurs.


Objekt-Nr. 2178
Preis: 22500 Euro
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Vogel Friedrich

Friedrich Vogel
1903 Pforzheim - 1981 Stuttgart
Technik: Öl / Papier.
Abmessung ohne Rahmen: 12cm * 19cm.
Abmessung mit Rahmen: 23cm * 32cm.
Signiert.
Datiert: 12.9.73
Bildtitel: Abstrakte Darstellung
Rahmung: Rahmenleiste

War als Künstler Autodidakt, tätig in Stuttgart (-Gablenberg). Zeichnete schwäbische und bayerische Landschaften. Arbeitete seit den 1930er Jahren meist im Kleinstformat auf Papier, in Öl, Pastell und Mischtechnik: Blumen, Pflanzen, Landschaften, Architektur (insbes. Stuttgart, Schwäbische Alb, aber auch Venedig/Chioggia), Stilleben, südamerikanische Puppenfiguren. In den gegenständlichen Kompositionen werden nach gemäßigt impressionistischem Beginn stilistische Einflüsse des Expressiven Realismus und der neuen Sachlichkeit deutlich.
Ab den späten 1940er Jahren reiches Werk an informellen Kompositionen von großer Gestaltungsvielfalt und meist bestechender technischer Ausführung.
Ein großer Teil des künstlerischen Nachlasses befindet sich im Stadtarchiv Stuttgart.

Objekt-Nr. 2176
Preis: 200 Euro
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Vogel Friedrich

Friedrich Vogel
1903 Pforzheim - 1981 Stuttgart
Technik: Öl / Papier.
Abmessung ohne Rahmen: 19cm * 14cm.
Abmessung mit Rahmen: 32cm * 26cm.
Signiert.
Datiert: 5.1.73.
Bildtitel: Abstrakte Darstellung
Rahmung: Rahmenleiste

War als Künstler Autodidakt, tätig in Stuttgart (-Gablenberg). Zeichnete schwäbische und bayerische Landschaften. Arbeitete seit den 1930er Jahren meist im Kleinstformat auf Papier, in Öl, Pastell und Mischtechnik: Blumen, Pflanzen, Landschaften, Architektur (insbes. Stuttgart, Schwäbische Alb, aber auch Venedig/Chioggia), Stilleben, südamerikanische Puppenfiguren. In den gegenständlichen Kompositionen werden nach gemäßigt impressionistischem Beginn stilistische Einflüsse des Expressiven Realismus und der neuen Sachlichkeit deutlich.
Ab den späten 1940er Jahren reiches Werk an informellen Kompositionen von großer Gestaltungsvielfalt und meist bestechender technischer Ausführung.
Ein großer Teil des künstlerischen Nachlasses befindet sich im Stadtarchiv Stuttgart.

Objekt-Nr. 2175
Preis: 200 Euro
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Nieto Rodolfo

Rodolfo Nieto
13. Juli 1936 in Oaxaca - 24. Juni 1985 in Mexiko-Stadt
Studium: Escuela Nacional de Pintura, Escultura y Grabado "La Esmeralda" , Mexiko-Stadt
Technik: Mischtechnik / Papier
Abmessung ohne Rahmen: 23cm * 17cm.
Abmessung mit Rahmen: 31cm * 25cm.
Signiert
Bildtitel: Mexikanische Familie
Rahmung: Rahmenleiste mit Glas

Rodolfo Nieto wurde am 13. Juli 1936 zu Hause in Oaxaca geboren. Sein Vater Rodolfo Nieto Gris, ein medizinischer Epidemiologe, verließ das Haus geheimnisvoll um 1949. Nach seinem Verschwinden wurde die Familie mittellos;  Seine Mutter, Josefina Labastida de Nieto, eine Hausfrau und Näherin, zog nach Rodolfo, seinem jüngeren Bruder Carlos Nieto, einem Dichter, der später wegen seiner politischen Assoziationen ermordet wurde, nach Mexiko-Stadt, nachdem Rodolfo gestorben war, eine neue Familie mit Halbbruder Ignacio Saucedo.  Während Rodolfo an der öffentlichen Schule, der Kunstprofessor und Tänzer Santos Balmori im Auftrag der mexikanischen Regierung, interviewte Studenten für die mexikanische Folklorico.  Nachdem Rodolfo vorgesprochen hatte, fragte Balmori den Teenager, ob er etwas anderes tun könnte.  Rodolfo entwarf eine Katze.  Der Professor war beeindruckt und fragte ihn, ob er an der Malerei für die Folklorik teilnehmen möchte.  Es war Balmori, der Rodolfo ermutigte, seine Studien 1954 an der Escuela Nacional de Pintura, Escultura y Grabado "La Esmeralda" , Mexiko-Stadt zu beginnen, wo er mit Carlos Orozco Romero studierte und Juan Soriano traf, der ihn in Bücher einführte Über die europäische Malerei.  1959 hatte er seine erste Einzelausstellung im Galerías San Carlos.

In der Erwartung, seine künstlerischen Einflüsse zu erweitern, zog er nach Paris in den frühen 1960er Jahren.  Hier wurde er mit Künstlern wie Julio Cortázar , Severo Toledo und José Bianco befreundet.  Er arbeitete im Atelier 17 mit Stanley William Hayter und seine Entdeckung der Arbeit von Edvard Munch spornte ein Interesse an Holzstich.  Er arbeitete auch in der Lithographie-Werkstatt von Michael Casse für den deutschen Verlag Manus Press. In Paris weg von seinem eingeborenen Klima begann Nieto, Volkskunst von seinem gebürtigen Oaxaca zu überdenken, das hauptsächlich auf die hell gemalten handgeschnitzten hölzernen Tiere, die als alebrijes bekannt sind, sich konzentriert .  Er kombinierte die alebrijes mit den Tarzan - Comics von Burne Hogarth über seine Kindheit.  Nieto schrieb: "Zu Burne Hogarth widme ich in Erinnerung an die Tarzan-Geschichten meiner Kindheit die Reihe von Tieren, die ich in der Schweiz gezeichnet habe, ebenso die in München und Paris geschaffenen Xylographien." Aspekt der alebrijes und rekonstruierte sie mit dem launischen und Wunder der Tarzan Geschichten. Dies entstand nicht nur in der Bestiario-Reihe von Zeichnungs- und Holzblockdrucken, sondern etablierte einen Malstil, der heute in die Oaxacan School integriert wird.  In Paris erhielt Nieto 1963 den Biennale de Paris- Preis für die Malerei. Er gewann 1968 den Biennale de Paris-Preis für die Malerei. 1966 veröffentlichte Rodolfo Nieto den "Manuel de zoologie fantastique" von Jorge Luis Borges.  Nieto gewann 1970 die Biennale von Caen und den Bienal de Menton.  Er kehrte 1972 nach Mexiko zurück und erklärte, dass einheimische Geister, die "Nahuale" genannt wurden, ihn nach Hause nannten.

In Europa hatte Nieto Ruhm und Anerkennung in der Kunstwelt gewonnen, aber in Mexiko kämpfte er trotz einer Ausstellung seiner Arbeit am Museo de Arte Moderno 1973. Ein empfindlicher Mann, Nieto wurde emotional emotional niedergeschlagen, dass die mexikanischen Kunstkritiken ablehnten Seine Arbeit ernst nehmen.  Er traf seine Frau, Nancy Glenn-Nieto , ein Maler, bei der Eröffnung von David Alfaro Siqueiros Polyforum Cultural Siqueiros in Mexiko-Stadt.  Nieto wurde zu Siqueiros nach dem Polyforum-Event eingeladen und fragte Siqueiros, ob er seinen neuen Freund mitbringen könnte.  Siqueiros sagte: "Natürlich."  Aber Nancy zog es vor, Zeit mit Nieto allein zu verbringen.  Später bedauerte Nancy, nicht an Siqueiros 'Privatparty teilzunehmen.  Nancy und Nieto wurden einige Monate später verheiratet. ] Das neue Paar entwickelte eine tiefe Verbindung mit der Kunst, vor allem Nieto's neues Genre der mexikanischen Kunst.  Allerdings war Mexiko nicht bereit für Nieto's Kunst.  "Weil Mexiko seine Kunst verwarf, ging Rodolfo in eine tiefe Depression."

Rodolfo und Nancy drängten sich.  Sie malten jeden Tag, von morgens bis oft spät in den Abend.  Nancy geholfen Nieto Stretch und gesso die Leinwände, skizzieren die wichtigsten Konstruktionen Linien und Nieto würde die Arbeit beenden.  Gemeinsam entstanden Hunderte von Gemälden.  Mit dem Rauschen der Arbeit wurde Nieto erschöpft und deprimiert.  Sein Schlaf war unberechenbar, sein Geist begann zu fragen, Dinge zu sehen, zu sprechen und ungewöhnlich zu handeln.  Er schien ein Bewusstsein zu haben, dass sein Leben zu Ende ging.  In der mexikanischen Tradition, mit Totenschädel zu lachen, begann er in der Nieto-Tradition Calaveras (Schädel) zu malen, indem er die Strukturelemente geistig auseinander nahm, um sie in einer anderen Wahrnehmung wieder zusammenzubauen.  Sein kurzes Leben endete am 24. Juni 1985. Eines der letzten Dinge, die er Nancy sagte, war "Halten Sie meine Bilder.  Eines Tages werden sie sehr wertvoll sein. " Nancy Glenn-Nieto fährt fort, im oaxacischen Stil von Rodolfo Nieto zu malen.

Im Jahr 1995 hielt das Museo MARCO in Monterrey eine Hommage an den Künstler, um seine Arbeit neu zu bewerten.


Objekt-Nr. 2173
Preis: 2000 Euro
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Mühlen Hermann

Hermann Mühlen
12. Februar 1886 in Düsseldorf - November 1964 in München
Studium: Akademie München bei Angelo Jank und Ludwig Herterich
Technik: Öl / Karton
Abmessung ohne Rahmen: 55cm * 50cm.
Abmessung mit Rahmen: 66cm * 61cm.
Signiert
Datiert: 1947
Bildtitel: Landschaft
Rahmung: Rahmenleiste

Hermann Mühlen absolvierte zunächst in seiner Heimatstadt Düsseldorf die Kunstgewerbeschule und schloss sich hier dem Gebhardt-Kreis an.
Nach seiner Übersiedlung nach München studierte er an der Akademie bei Angelo Jank und Ludwig von Herterich.
Studienreisen führten ihn nach Frankreich, Belgien Holland und Italien.
Um 1930 unterhielt er sein Atelier in der Ruffinistrasse, in der von mehreren Malern bewohnte Gegend Neuhausen-Nymphenburg.


Objekt-Nr. 2172
Preis: 600 Euro
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Balze Hubert

Hubert Balze
1936 in Reichenau (Oberlausitz)
Studium: Akademie der Bildenden Künste München
Technik: Acryl / Karton
Abmessung ohne Rahmen: 89cm  * 92cm.
Abmessung mit Rahmen: 91cm * 94cm.
Signiert.
Datiert: 20. - 24. März 1970.
Bildtitel: MY HOME IS MY CASTLE
Rahmung: Rahmenleiste

Ausgestellt in der Großen Kunstausstellung München 1970 im Haus der Kunst mit der Ausstellungsnummer 324.

Abgebildet im Katalog.


Hubert Balze, 1936 in Reichenau (Oberlausitz) geboren, wurde nach 1945 mit seiner Familie nach Bayern umgesiedelt. 1956-60 studierte er Kunsterziehung an der Akademie der Bildenden Künste München, 1966-99 war er als Kunsterzieher am Gymnasium bei St. Anna in Augsburg tätig. 1970 erhielt er den Kunstpreis des Bezirks Schwaben, 2007 den Kulturpreis der Stadt Neusäß. Hubert Balze ist durch viele Ausstellungen mit Arbeiten aus verschiedenen Werkphasen bekannt. Er lebt und arbeitet in Aystetten bei Augsburg.

Objekt-Nr. 2171
Preis: 1200 Euro
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Kupferman Moshe

Moshe Kupferman
12. August 1926 in Jaroslaw / Polen - 20. Juni 2003 in Israel, im Lohamei HaGeta'ot - Kibbuz.
Studium:
Technik: Farbe / Sand - Papier
Abmessung ohne Rahmen: 70cm * 100cm.
Abmessung mit Rahmen: 83cm * 114cm.
Signiert.
Datiert: 2002
Bildtitel: Abstrakt
Rahmung: Rahmen mit Glas

Rückseitig Ausstellungsetikett der GIVON ART GALLERY in Tel Aviv.

Moshe Kupferman wurde am 12. August 1926 in Jaroslaw, Polen geboren.  1941 wurde er mit seiner Familie zu den Lagern im Ural und in Deutschland verbannt. Moshe Kupfermans Werk verbindet die neuere lyrische Abstraktion mit dem Modernismus.  Es ist das Ergebnis eines Prozesses, der mit freiem, unkritischem Ausdruck beginnt, der an persönliches Bekenntnis grenzt und mit kritischer Malerei fortfährt, in der der Künstler sein "Geständnis" "löscht".  Das Endergebnis zeugt von den vorangegangenen Stadien und den inhärenten Konflikten in seinem Werk, zwischen expressivem Drama und Introspektion, Form und Atmosphäre, Zerstörung und Konstruktion.  Die Widersprüche, die er in seine Arbeit integrieren ließ, brachten Kupferman in die vorderen Reihen der israelischen Kunst.
Moshe Kupferman starb am 20. Juni 2003 in Israel, im Lohamei HaGeta'ot - Kibbuz, den er gegründet hatte und wo er viele Jahre lang als Künstler lebte und arbeitete.


Dauerausstellung im Kupferman`s House


Der Saal, in dem die Ausstellung stattfindet, diente Moshe Kupferman als kombinierten Raum für die Arbeit und für die Lagerung von Gemälden, Arbeiten auf Papier und Drucke.  Von nun an wird es für die permanente Anzeige von ausgewählten Arbeiten verwendet werden.  Der Saal wurde von Kupferman selbst entworfen: Sein einzigartiges Tageslicht, praktisch unvergleichlich in Israel, bestätigt die akribische Aufmerksamkeit, die er der Schaffung optimaler Arbeits- und Beobachtungsbedingungen widmete.



Die Ausstellung beginnt im Foyer, wo vier frühe Gemälde zu sehen sind.  Der erste, Acre , wurde 1958 hingerichtet;  Die zweite, Struktur im Grau von 1959, wurde in Kupfermans erster Einzelausstellung in der Kunstgalerie von Chemerinsky, Tel Aviv, 1960 gezeigt;  Ein anderes Gemälde, datiert 1961, entstand während des ersten Aufenthalts des jungen Künstlers in Paris, wo er durch die "experimentelle" abstrakte Malerei faszinierte.



Die Haupthalle bietet eine chronologische Präsentation von Gemälden aus Kupfermans ausgereifter Zeit.  Die erste wurde 1964 geschaffen und bezeugte eine lyrische Phase, in der Gefühle und Anspielungen auf natürliche Harmonien ausgesetzt waren;  In einer 1965 Malerei das Kupfermaneske Gitter erscheint zuerst, noch in einer "unterstützenden Rolle";  Die Gemälde von 1974 und 1977 gehören zu der Phase, in der Monochromizität als eine Art Boden für die lineare Struktur dient;  Die großformatige Malerei von 1986, die Linie und Fleck in einer dichten, einheitlichen Textur kombiniert, gehört zu den wichtigsten Werken, die in Kupfermans Ausstellung im Centre Georges Pompidou, Paris (1987) vorgestellt wurden.  Schließlich entfalten die vier Gemälde von 1989-2003, die die spätere Periode des Künstlers repräsentieren (Kupferman im Jahr 2003 verstorben), eine Fülle von Form und Farbe, die Kupfermans modus operandi aufklären: ein Künstler der Entdeckung und Bedeckung, Belichtung und Verborgenheit;  Ein Künstler der Freude, des Zweifels und des Schmerzes, der in die hartnäckige Konstruktion eines "Werks" einbezogen wird, das seine persönlichen Erfahrungen zeichnet;  Erfahrungen, die Kupferman im Laufe der Jahre in seinem Bewusstsein kumulierte und dessen Geheimnis er mutig und sorgfältig bewahrte.


Objekt-Nr. 2170
Preis: 4000 Euro
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