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Gemälde

Max Meier

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Kopfermann Sigrid

Sigrid Kopfermann
30. Juni 1923 in Berlin - 25. Juni 2011 in Düsseldorf.
Studium: 1941-45 Studium an der Hochschule für Bildende Kunst, Berlin, bei Bernhard Dörries und Willy Jaeckel.
Technik: Öl / Papier.
Abmessung ohne Rahmen: 40cm * 30cm.
Abmessung mit Rahmen: 57cm * 44cm.
Signiert.
Bildtitel: Abstrakt.
Rahmung: Rahmen mit Glas.

Sigrid Kopfermann wurde als Tochter des Architekten Walter Kopfermann und dessen Frau Anna, der Tochter des Flugpioniers Otto Lilienthal, in Berlin geboren.
Von 1941 bis 1945 absolvierte sie ein Studium an der Staatlichen Hochschule für Kunsterziehung in Berlin. Ihre Lehrer waren Willy Jaeckel, Maler des deutschen Expressionismus und Bernhard Dörries (1888–1944). 1945 heiratete Kopfermann den Maler Egon Neubauer und übersiedelte nach Langenholtensen bei Northeim. Eine erste Ausstellungsbeteiligung wurde ihr nach dem Zweiten Weltkrieg durch den Kunstverein Hannover ermöglicht, bei dem sie regelmäßig ab 1946 an dessen Herbstausstellungen teilnahm. 1948 erfolgte ein Umzug nach Hannover, wo sie zunächst als Kunsterzieherin tätig war. Es folgten erste Arbeiten Kunst am Bau und Gestaltung und Ausführung von Kirchenfenstern.
1950 wurde sie Mitglied der Neuen Gruppe München und des Vereins Düsseldorfer Künstler. Es schlossen sich erste Reisen nach Italien und Frankreich an mit Beginn einer Freundschaft mit dem Maler der Neuen Sachlichkeit und des Magischen Realismus Heinrich Maria Davringhausen. 1956 wurde sie Mitglied im Deutschen Künstlerbund, beteiligte sich als Gast an den Ausstellungen der Künstlergruppe Junger Westen. Von 1956 bis 1958 hielt sie sich in Paris auf. Das Jahr 1957 war geprägt durch ihre Aufnahme in die Darmstädter Sezession und ihre erste größere Einzelausstellung im Kunstverein Hannover. Sie erhielt den Kunstpreis „Die neue Generation“ Hannover, den Förderpreis des Landes Niedersachsen und den Kunstpreis der Böttcherstraße in Bremen 1963. 1965 heiratete sie Otto Fuhrmann (1911–1994), Jurist und Kunstsammler. Die Mitgliedschaft im Westdeutschen Künstlerbund erfolgte 1968, 1977 wurde sie als Mitglied im Verein Düsseldorfer Künstler aufgenommen. Längere Malaufenthalte führten sie von 1975 bis 1985 in die in das Gebiet der Alpes-Maritimes, in die USA und Peru.
Ab 1986 wurde sie Funktionsträgerin als Vorstandsmitglied in der Internationalen Gemeinschaft Bildender Künstler, des Westdeutschen Künstlerbundes und des Vereins Düsseldorfer Künstler. Im Jahr 1991 und in 1994 hatte sie Studienaufenthalte in der Cité Internationale des Arts Paris, 1994 wurde sie Mitglied der Neuen Gruppe in München. Weitere Malaufenthalte fanden wieder in Südfrankreich in Beaucaire in den Jahren 1996 und 1997 statt, 1998 ein Arbeitsaufenthalt in Berlin. 2003 erfolgte die Gründung der Kopfermann-Fuhrmann-Stiftung in Düsseldorf zur Förderung von Kunst und Kultur.

Objekt-Nr. 2701
Preis: 950 Euro
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Erb Leo

Leo Erb
21. Januar 1923 in St. Ingbert - 21. Oktober 2012 in Kaiserslautern.
Studium: 1940 - 1943 Kunstgewerbeschule in Kaiserslautern.
Technik: 2 *Prägedruck.
Signiert.
Datiert: 79.
Sichtbare Blattgröße: 15cm * 11,5cm.
Abmessung mit Rahmen: 25cm * 36cm.
Bildtitel: Prägelinien.
Rahmung: Rahmen mit Glas.

Erb besuchte von 1940 bis 1943 die Kunstgewerbeschule in Kaiserslautern, an der zuvor auch der St. Ingberter Künstler Albert Weisgerber um die Jahrhundertwende seine erste Ausbildung durchlaufen hatte. In den Jahren 1946/1947 besuchte er die Schule für Kunst und Handwerk in Saarbrücken. Schwerpunktmäßig studierte er dort bei Boris Kleint, der die Bauhauslehre (Farbtypenlehre) des Bauhaus-Pädagogen Johannes Itten vertrat. Bereits in frühen Jahren (1948/1949) richtete sich Erb ein eigenes Atelier in seiner Heimatstadt ein.
In dieser Zeit entstanden seine ersten linearen Papierschnitte, Plastiken und „Linienzeichnungen“. 1957 gründete er gemeinsam mit seinem Lehrer Boris Kleint und weiteren jungen saarländischen Künstlern die „Neue Gruppe Saar“, die sich zur seinerzeitigen Avantgarde zählte. Ab etwa 1958 begann er seine strukturierten „Linienbilder“ und „Linienreliefs“, die er u. a. 1958 in Düsseldorf im Rahmen der 7. Abendausstellung „Das rote Bild“ der Gruppe ZERO in Düsseldorf zeigte.
1961 übersiedelte Erb nach Paris, wo er bis 1975 lebte und in seinem selbstgebauten Atelier arbeitete. In diesem Zeitraum entwickelte er seine Linien-Arbeiten weiter und schuf „lineare Lichtobjekte“, „Solarplastiken“ und kinetische Objekte. 1977 nahm er an der Documenta 6 in Kassel teil. Durch das gesamte Werk von Leo Erb zieht sich „die Linie“ und die Farbe Weiß in allen Schattierungen wie ein roter Faden. Dieses sein Kernthema betrifft all seine Werkgruppen wie Handzeichnungen, Materialbilder, Reliefs, Plastiken, kinetische Objekte, Lichtobjekte und Handdrucke. In Erbs Werk „... kehrt die große Bauhauslehre wieder, radikalisiert und konzentriert auf ihre wesentlichen Elemente. Viele Linienbilder und Linienobjekte Erbs sind zugleich flächig und räumlich zu lesen. Erbs Linien sind plastische Lichtgrate oder Schattensäume; sie machen die Bilder zu Dingen, die sich dem Licht darbieten, die im Licht leben“ (Lorenz Dittmann).

Objekt-Nr. 2700
Preis: 850 Euro
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Burger Rudolf

Rudolf Burger
1903 in Wien - 1995 in Wien.
Technik: Öl / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 70cm * 50cm.
Abmessung mit Rahmen: 74cm * 54cm.
Signiert.
Bildtitel: Akt sitzend.
Rahmung: Rahmenleiste.

Objekt-Nr. 2699
Preis: 950 Euro
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Steneberg Eberhard

Eberhard Steneberg
14.09.1914 in Weimar - 16.08.1996 in Frankfurt.
Studium: München Kunstgewerbeschule Prof. E. Preetorius.
Technik: Öl / Eichenholz.
Abmessung ohne Rahmen: 22cm * 17cm.
Abmessung mit Rahmen: 29cm * 23cm.
Signiert.
Datiert: 1962.
Bildtitel: Nocturno.
Rahmung: Rahmenleiste.

1931 - 1933 Lehre als Schaufensterdekorateur in Weimar.
1934 - 1935 Ausbildung in Plakatmalerei bei Otmat Anton in Hamburg.
1935 - 1936 Ein Semester Zeichenunterricht bei H. Breustedt und Prof. E. Preetorius, Kunstgewerbeschule München.
1937 Malschule für Ausländer bei Moritz Heymann, München, dort auch privat von Fritz Stuckenberg in Aquarellmalerei unterwiesen.
1951 Übersiedlung nach Frankfurt.
1956 Sonderausstellung in der Zimmergalerie Franck in Frankfurt am Main.
1957 - 1960 Künstlerischer Leiter der "Galerie am Dom" (Schutzverband Bildender Künstler).
ab 1970 als freischaffender Maler in Frankfurt tätig ohne jede Bindung an Verbände, Gewerkschaften und dergleichen.

Leitete als Nachfolger von Prof. Heribert Losert die
Sommerakademie im Johannishof bei Geisling/Pfatter.

Objekt-Nr. 2698
Preis: 750 Euro
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Kuhn A. Max

Max A. Kuhn
1895 in Landshut - 1974 in Mallersdorf.
Technik: Öl / Sperrholz.
Abmessung ohne Rahmen: 45cm * 40cm.
Abmessung mit Rahmen: 51cm * 47cm.
Signiert.
Datiert: 1971.
Bildtitel: Geiselhöring Eisdiele.
Rahmung: Rahmenleiste.

Max A. Kuhn entstammte den Münchner Künstlerfamilien Kuhn und Skell. Er bildete sich im Wesentlichen autodidaktisch zum Malen aus. Im Brotberuf als Lehrer tätig, arbeitete Kuhn nach dem Ersten Weltkrieg zunächst in Geiselhöring, bevor er 1938 nach Rosenheim kam. Hier leitete er an der Berufsschule die Klassen für Dekorationsmalerei. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er zudem an die Rosenheimer Fachschule des Bundesgrenzschutzes berufen und wirkte als Dozent an der Volkshochschule. Als Mitglied des Rosenheimer Kunstvereins war Kuhn schon vor dem Krieg regelmäig auf dessen Ausstellungen vertreten. 1949 zählte er zusammen mit Ernst Fangohr, W. G. Maxon, Hans F. G. Rieder und dem Bildhauer Joachim Berthold zur ersten Nachkriegs-Jury des Kunstvereins. 1962 verließ der Künstler Rosenheim und zog wieder nach Geiselhöring. In seinen Aquarellen, Zeichnungen und Ölbildern widmete sich Kuhn neben der Darstellung des bayerischen Voralpenlandes bevorzugt Rosenheimer Stadtmotiven. Er erlangte mit seinen Rosenheimer Blättern Popularität und wurde in der örtlichen Presse als "Maler des Stadtbildes" tituliert. Stilistisch vertrat Kuhn eine realistisch-dekorative, vom Impressionismus beeinflusste Malweise. Viele seiner Arbeiten aus der Nachkriegszeit vermitteln ein typisches Bild der Wirtschaftswunderjahre in Rosenheim. 1953 zeigte die Städtische Galerie eine Sonderausstellung mit Werken des Malers.

Objekt-Nr. 2697
Preis: 500 Euro
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Kopfermann Sigrid

Sigrid Kopfermann
30. Juni 1923 in Berlin - 25. Juni 2011 in Düsseldorf.
Studium: 1941-45 Studium an der Hochschule für Bildende Kunst, Berlin, bei Bernhard Dörries und Willy Jaeckel.
Technik: Öl / Papier ( Werbeprospekt).
Abmessung ohne Rahmen: 26cm * 40cm.
Abmessung mit Rahmen: 42cm * 56cm.
Signiert.
Datiert: 86.
Bildtitel: Abstrakt.
Rahmung: Rahmen mit Glas.

Sigrid Kopfermann wurde als Tochter des Architekten Walter Kopfermann und dessen Frau Anna, der Tochter des Flugpioniers Otto Lilienthal, in Berlin geboren.
Von 1941 bis 1945 absolvierte sie ein Studium an der Staatlichen Hochschule für Kunsterziehung in Berlin. Ihre Lehrer waren Willy Jaeckel, Maler des deutschen Expressionismus und Bernhard Dörries (1888–1944). 1945 heiratete Kopfermann den Maler Egon Neubauer und übersiedelte nach Langenholtensen bei Northeim. Eine erste Ausstellungsbeteiligung wurde ihr nach dem Zweiten Weltkrieg durch den Kunstverein Hannover ermöglicht, bei dem sie regelmäßig ab 1946 an dessen Herbstausstellungen teilnahm. 1948 erfolgte ein Umzug nach Hannover, wo sie zunächst als Kunsterzieherin tätig war. Es folgten erste Arbeiten Kunst am Bau und Gestaltung und Ausführung von Kirchenfenstern.
1950 wurde sie Mitglied der Neuen Gruppe München und des Vereins Düsseldorfer Künstler. Es schlossen sich erste Reisen nach Italien und Frankreich an mit Beginn einer Freundschaft mit dem Maler der Neuen Sachlichkeit und des Magischen Realismus Heinrich Maria Davringhausen. 1956 wurde sie Mitglied im Deutschen Künstlerbund, beteiligte sich als Gast an den Ausstellungen der Künstlergruppe Junger Westen. Von 1956 bis 1958 hielt sie sich in Paris auf. Das Jahr 1957 war geprägt durch ihre Aufnahme in die Darmstädter Sezession und ihre erste größere Einzelausstellung im Kunstverein Hannover. Sie erhielt den Kunstpreis „Die neue Generation“ Hannover, den Förderpreis des Landes Niedersachsen und den Kunstpreis der Böttcherstraße in Bremen 1963. 1965 heiratete sie Otto Fuhrmann (1911–1994), Jurist und Kunstsammler. Die Mitgliedschaft im Westdeutschen Künstlerbund erfolgte 1968, 1977 wurde sie als Mitglied im Verein Düsseldorfer Künstler aufgenommen. Längere Malaufenthalte führten sie von 1975 bis 1985 in die in das Gebiet der Alpes-Maritimes, in die USA und Peru.
Ab 1986 wurde sie Funktionsträgerin als Vorstandsmitglied in der Internationalen Gemeinschaft Bildender Künstler, des Westdeutschen Künstlerbundes und des Vereins Düsseldorfer Künstler. Im Jahr 1991 und in 1994 hatte sie Studienaufenthalte in der Cité Internationale des Arts Paris, 1994 wurde sie Mitglied der Neuen Gruppe in München. Weitere Malaufenthalte fanden wieder in Südfrankreich in Beaucaire in den Jahren 1996 und 1997 statt, 1998 ein Arbeitsaufenthalt in Berlin. 2003 erfolgte die Gründung der Kopfermann-Fuhrmann-Stiftung in Düsseldorf zur Förderung von Kunst und Kultur.

Objekt-Nr. 2696
Preis: 950 Euro
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Döring Adam Lude

Adam Lude Döring
21. Dezember 1925 in Dresden - 24. Dezember 2018 in Sachsenheim.
Studium: Kunstschule Albrecht Leo Merz.
Technik: Acryl / Hartfaserplatte.
Abmessung ohne Rahmen: 42cm * 42cm.
Abmessung mit Rahmen: 43cm * 43cm.
Signiert.
Datiert: 1975.
Titel: Salome.
Rahmung: Rahmenleiste

Adam Lude Döring wurde 1925 in Dresden geboren. Nach einer Lehre bei der Reichspost wurde er 1942 zum Kriegsdienst eingezogen. Er übersiedelte nach dem Krieg in den Westen, wo er nach kurzer Zeit als Hilfsschreiner und Titanweißhersteller bei der IG Farben in Köln Kontakt mit der Anthroposophie machte. 1950 begann er eine Ausbildung zum Werklehrer an der Waldorfakademie in Stuttgart. Enttäuscht von der dortigen Umsetzung Steinerschen Gedankenguts studierte er darauf sechs Semester an der freien Kunstschule Albrecht Leo Merz. In den folgenden Jahren bis etwa 1964 arbeitete er als freier Graphiker und begann autodidaktisch zu malen und zu zeichnen. Ab 1967 studierte er als Gasthörer vier Semester Philosophie bei Max Bense in Stuttgart.

Sein erstes Atelier bezog Lude Döring 1958 im ehemaligen Rathaus in Alt-Sillenbuch bei Stuttgart. 1962 zog er mit seiner Frau Gretel, (geb. von Pannwitz) und gemeinsamer Tochter in ein Bauernhaus in Gutenberg auf der Schwäbischen Alb. Dort intensivierte er sein künstlerisches Schaffen und fand erste prägende Sammlerkontakte zu den Unternehmern Eugen Eisenmann und Kurt Deschler, die ihm erlaubten, sich ganz auf die Malerei zu fokussieren. Nach seiner ersten Einzelausstellung in Karlsruhe 1968, begann eine Zusammenarbeit mit den Künstlern Axel Arndt und Moritz Baumgartl. Im folgenden Jahr lag seine erste Teilnahme an der Jahresausstellung des deutschen Künstlerbundes. In den folgenden Jahrzehnten folgten zahlreiche nationale und internationale Ausstellungen. Seit 1970 war er Mitglied im Künstlerbund Baden-Württemberg und seit 1972 im Deutschen Künstlerbund. Lude Döring wurde 1989 vom Baden Württembergischen Ministerpräsidenten Lothar Späth zum Professor ernannt.

Hauptthema seines Werkes sind Menschen. Hände, Köpfe, Sportszenen und Alltagsdarstellungen prägen sein Werk. Von Anfang an arbeitete er figürlich, stellte sich gegen den herrschenden Zeitgeist, der in den 60er Jahren nur abstrakte Arbeiten als Kunst betrachtete, Figürliches als „altmodisch und überholt“ ansah. Diesem Ansatz war er treu geblieben, allerdings entwickelte er mit seinen 100-Felder-Bildern durchaus auch graphische Seiten innerhalb seines figürlichen Schaffens. Seine Werke sind heute unter anderem in der Sammlung Museum Gunzenhauser, Chemnitz, Museum Würth und der Städtischen Galerie Bietigheim vertreten.

Im öffentlichen Raum gestaltete Lude Döring unter anderem den Innenraum der Mauritiuskirche in Güglingen (1975) sowie Wandmalereien im Teckcenter Kirchheim unter Teck (1977) und der Gewerbeschule Esslingen-Zell (1978). Ebenfalls erstellte er Wandmalereien in den Verwaltungsgebäuden der Allianz in Stuttgart (1982) und des Lidl-Konzerns in Neckarsulm (1993).

Objekt-Nr. 2695
Preis: 1500 Euro
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monogrammiert

monogrammiert
Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 50cm * 40cm.
Abmessung mit Rahmen: 60cm * 50cm.
Monogrammiert: C.W.
Datiert: 53.
Bildtitel: Mädchen.
Rahmung: Rahmenleiste.

Objekt-Nr. 2694
Preis: 650 Euro
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Alt Otmar

Otmar Alt
17.Juli 1940 in Werningerode.
Studium: Meisterschule für Kunsthandwerk Berlin.
Technik: Öl über Lithographie.
Abmessung ohne Rahmen: 29cm * 20cm.
Abmessung mit Rahmen: 43cm * 33cm.
Signiert.
Datiert: 15. 6. 64.
Titel: Abstrakte Darstellung.

Otmar Alt besucht ab 1952 in Berlin die Volksschule, die er mit der Mittleren Reife abschloss.

Im Elternhaus erfuhr er erste Begegnungen mit Kunst und Musik. Seit seinem sechsten Lebensjahr erhielt Otmar Alt Klavier-, später Klarinettenunterricht. Die Begegnung mit der bildenden Kunst geschah eher beiläufig.

1956 begann Otmar Alt eine Lehre als Schaufenstergestalter und Plakatmaler. Die Gesellenprüfung im Jahre 1958 bestand er mit einer hervorragenden Endnote und wurde sogar mit einem Preis ausgezeichnet. Otmar Alt entwickelte den Wunsch, Modezeichner zu werden

1959 begann er sein Studium an der Meisterschule für Kunsthandwerk Berlin. Dort wurden vor allem Ausstellungsbau, Schrift u. ä. unterrichtet. Wegen der zeitlich parallelen Aufnahmeprüfung an der Hochschule der Künste versäumte Alt die Abschlussprüfung.

Sein Spiel in einer Jazzmusikergruppe professionalisierte sich und trug zum Lebensunterhalt bei. Die Gruppe nannte sich „Selfworkers“ - Alt spielt Klarinette und Saxophon.

1960 wurde Alt in die Vorklasse bei Walter Bergmann in der Abteilung für Angewandte Kunst aufgenommen. Er nahm zusätzlich am Aktzeichnen bei Hermann Bachmann teil, wodurch ihm der Übertritt in die freien Klassen gelang. Am Institut unterrichteten u. a. Karl Hartung, Bernhard Heiliger und Ulrich Knispel. Alt schulte sich zunächst im Malen der Natur und orientiert sich gedanklich an abstrakter Malerei.

Zwischen 1964 und 1966 war Otmar Alt Meisterschüler bei Hermann Bachmann. Der junge Künstler bezog ein Atelier in der Görrestraße, das zuvor dem Bildhauer Richard Scheibe gehört hatte. Eine große Zahl informeller Arbeiten entstand, viele davon ohne Titel. Etwa ab 1965 nahmen die Bilder figurative Züge an. Die Entwicklung des eigenen Stils begann.

Objekt-Nr. 2693
Preis: 950 Euro
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Bembe Marion

Marion Bembe
07. April 1930 München
Studium: Fritz Winter.
Technik: Mischtechnik / Velin.
Abmessung ohne Rahmen: 31cm * 27cm.
Abmessung mit Rahmen: 56cm * 46cm.
Signiert.
Datiert: 1974.
Bildtitel: Abstrakt.
Rahmung: Rahmenleiste.

Die Künstlerin hat die Authentizität des Werks mündlich bestätigt.

1948 - 1952 Russel Sage College, Troy, New York.
1951 - 1960 Akademie der Bildenden Künste, München bei Professor Oberberger.
1953 Hochschule der Bildenden Künste, Hamburg.
1957 Werkakademie, Kassel.
1963 Werkakademie für angewandte Kunst, Wien.
1951 - 1976 Privatschülerin von Professor Fritz Winter.

„Marion Bembé, aus einer künstlerisch intensiv wirkenden Familie stammend, hat bald in New York, an der Akademie in München und auf ausgedehnten Reisen und Aufenthalten an vielen bedeutenden Plätzen der Welt das Rüstzeug empfangen, mit dem sie einst zu Prof. Winter nach Dießen am Ammersee ging.
Kunst in allen Formen, in jeder Spielart, ist ihr von Kindesbeinen an so vertraut, dass es nur darum gehen konnte, selbst das zu ersinnen, „was zu einem gehört“. Und das ist poetisch gebreitet Landschaftliches, oft zwischen zwei Tönen, zwei Farben sich abspielend, sehr verhalten, nobel, dunkel, nicht düster, licht, nicht weiß.
Durchgestanden hat sie auf diesem Wege alle Prüfungen; sie hat ihren Malgründen zugemutet, was auf solcher Marschroute hingenommen werden muss: sie hat gebrannt,
gerieben, Sand eingekratzt, gespachtelt, Farbe vertrieben, gesammelt, gestaut, immer nur,
damit es „ihr Bild“ wurde.“

Objekt-Nr. 2690
Preis: 650 Euro
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Pöppel Max

Max Pöppel
1918 in Regensburg – 1968 in Bamberg.
Studium: Zeichenunterricht bei Karl Wolf.
Technik: Öl / leichter Karton.
Signiert.
Abmessung ohne Rahmen: 50cm * 65cm.
Abmessung mit Rahmen: 61cm * 76cm.
Bildtitel: Landschaft.
Rahmung: Rahmenleiste.

(1918 Regensburg – 1968 Bamberg) singt bei den Regensburger Domspatzen und studiert 1936–38 Musik an der Akademie für Tonkunst in München. Gleichzeitig nimmt er Zeichenunterricht bei Karl Wolf. Nach Kriegsdienst und russischer Gefangenschaft vervollkommnet er seine musikalische Ausbildung bei Paul Hindemith und beschäftigt sich wieder mit Malerei. Er gehört seit 1948 den Bamberger Symphonikern an, unter Joseph Keilberth als erster Geiger. Die Eindrücke zahlreicher Orchesterreisen setzt er in Malerei um, die seit 1954 öffentlich gezeigt wird, bei der Freien Gruppe von 1954 bis 1963.

Objekt-Nr. 2689
Preis: 750 Euro
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Erb Leo

Leo Erb
21. Januar 1923 in St. Ingbert - 21. Oktober 2012 in Kaiserslautern.
Studium: 1940 - 1943 Kunstgewerbeschule in Kaiserslautern.
Technik: Prägedruck.
Signiert.
Blattgröße: 10cm * 25,5cm.
Alurahmen: 1,5cm * 27,3cm * 2,2cm.
Bildtitel: FREIHEIT ERHÖHT DIE KRAFT.
Rahmung: Alurahmen.

Erb besuchte von 1940 bis 1943 die Kunstgewerbeschule in Kaiserslautern, an der zuvor auch der St. Ingberter Künstler Albert Weisgerber um die Jahrhundertwende seine erste Ausbildung durchlaufen hatte. In den Jahren 1946/1947 besuchte er die Schule für Kunst und Handwerk in Saarbrücken. Schwerpunktmäßig studierte er dort bei Boris Kleint, der die Bauhauslehre (Farbtypenlehre) des Bauhaus-Pädagogen Johannes Itten vertrat. Bereits in frühen Jahren (1948/1949) richtete sich Erb ein eigenes Atelier in seiner Heimatstadt ein.
In dieser Zeit entstanden seine ersten linearen Papierschnitte, Plastiken und „Linienzeichnungen“. 1957 gründete er gemeinsam mit seinem Lehrer Boris Kleint und weiteren jungen saarländischen Künstlern die „Neue Gruppe Saar“, die sich zur seinerzeitigen Avantgarde zählte. Ab etwa 1958 begann er seine strukturierten „Linienbilder“ und „Linienreliefs“, die er u. a. 1958 in Düsseldorf im Rahmen der 7. Abendausstellung „Das rote Bild“ der Gruppe ZERO in Düsseldorf zeigte.
1961 übersiedelte Erb nach Paris, wo er bis 1975 lebte und in seinem selbstgebauten Atelier arbeitete. In diesem Zeitraum entwickelte er seine Linien-Arbeiten weiter und schuf „lineare Lichtobjekte“, „Solarplastiken“ und kinetische Objekte. 1977 nahm er an der Documenta 6 in Kassel teil. Durch das gesamte Werk von Leo Erb zieht sich „die Linie“ und die Farbe Weiß in allen Schattierungen wie ein roter Faden. Dieses sein Kernthema betrifft all seine Werkgruppen wie Handzeichnungen, Materialbilder, Reliefs, Plastiken, kinetische Objekte, Lichtobjekte und Handdrucke. In Erbs Werk „... kehrt die große Bauhauslehre wieder, radikalisiert und konzentriert auf ihre wesentlichen Elemente. Viele Linienbilder und Linienobjekte Erbs sind zugleich flächig und räumlich zu lesen. Erbs Linien sind plastische Lichtgrate oder Schattensäume; sie machen die Bilder zu Dingen, die sich dem Licht darbieten, die im Licht leben“ (Lorenz Dittmann).

Objekt-Nr. 2687
Preis: 750 Euro
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Keil Peter Robert

Peter Robert Keil
06.08.1942 in Züllichau.
Studium: Otto Nagel in Berlin.
Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 117cm * 89cm.
Signiert.
Bildtitel: THORA I.

Der Sohn eines Kunstschmieds verlor seinen Vater schon in frühester Kindheit während des Zweiten Weltkriegs. Seine künstlerisch begabte Mutter schlug sich in der Endphase des Krieges mit ihrem Sohn nach Westberlin durch, wo sich die beiden nach Kriegsende niederließen. Dort wuchs Keil im Arbeiterviertel Berlin-Wedding auf und entdeckte schon bald sein Interesse an der Malerei – insbesondere an expressionistischen Künstlern sowie an den Werken von Pablo Picasso. Der aus Ost-Berlin stammende Maler Otto Nagel wurde ab etwa 1954 zu seinem Mentor und brachte ihm erste handwerkliche Fertigkeiten und Maltechniken bei. 1956 begann Keil eine Ausbildung zum Kunstschlosser, der sich zwischen 1959 und 1961 ein Studium an der Hochschule der Künste in Berlin anschloss. Mit dem Bau der Berliner Mauer brach der Kontakt zu Keils Mentor Nagel weitgehend ab und Keil verlegte seinen Wohnsitz ab Anfang der 60er Jahre zunehmend ins Ausland.

Mit Beginn seines Studiums an der Hochschule der Künste in Berlin kam Keil in Kontakt mit zahlreichen anderer Künstlern, die seine Generation prägen sollten, so z. B. Georg Baselitz, Eugen Schönebeck, Markus Lüpertz und Joachim Schmettau. In seiner Zeit auf Mallorca traf er zudem mehrfach mit Joan Miró in dessen Atelier zusammen.[5] Ab den frühen 1960er Jahren bezog Keil Ateliers in Paris, London, Berlin und in den USA. Heute lebt und arbeitet er zum größten Teil in Zimmerau (Bayern), Berlin und Los Angeles.
Werken der frühen Berliner Jahre zunächst vor allem für typische Großstadtmillieus und Randfiguren der Gesellschaft. Zeitgleich mit seinem Aufenthalt in Paris und dem damit verbundenen Eintauchen in das dortige Nachtleben zu Beginn der 60er Jahre lässt sich jedoch eine große Veränderung in seiner Stilistik beobachten. Keil entwickelte sich zunehmend weg von einer realistischen Auffassung und hin zu einem neuen, sehr viel spontaneren und dynamischeren Malstil, den er während seiner Londoner Jahre und schließlich als Teil der Berliner Neuen Wilden zu Beginn der 80er Jahre weiter entwickelte. Die Verwendung intensiver bis greller Farben, sowie der Verzicht auf eine realistische Gegenständlichkeit sind seitdem die typischen Merkmale seines Malstils. Die Farbe seiner Bilder ist mit raschen und schnellen Pinselstrichen sowie gelegentlich pastos aufgetragen und die Motive seiner Bilder werden immer wieder durch Graffiti-Elemente zusätzlich verfremdet. Thematisch bevorzugt Keil menschliche Figuren, Porträts, Großstadtszenen, Landschaften und Blumenstilleben. Keils emotionale Malerei wird dabei vor allem getragen von einem Wunsch nach Befreiung von gesellschaftlichen Zwängen und Konventionen.

In den vergangenen 50 Jahren entstanden so neben zahlreichen groß- und kleinformatigen Gemälden in Öl und Mischtechnik auf Leinwand auch eine Reihe von Skulpturen in Holz und Stahl sowie eine bedeutende Zahl an Majolika.

Objekt-Nr. 2686
Preis: 750 Euro
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Richter Cornelius

Cornelius Richter
28.06.1944 in Garmisch Partenkirchen - 14.07.2014 in Bad Reichenhall.
Studium: 1962- 1964 Studium der Bildenden Künste in Salzburg, Wien und München bei Fritz Wotruba (Plastik),Alfred Hrdlicka (Grafik), Oskar Kokoschka (Malerei).
Technik: Acryl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 100cm * 120cm.
Abmessung mit Rahmen: 103cm * 123cm.
Signiert.
Datiert: 1994.
Bildtitel: Akte.
Rahmung: Rahmenleiste.

1945 Lebte nach seiner Geburt in Garmisch-Partenkirchen
bis 1962 Kontinuierliche Arbeit mit seinem Vater und dem Kunstprofessor Franz Richter
1962 - 1964 Studium der Bildenden Künste in Salzburg, Wien und München bei Fritz Wotruba (Plastik), Alfred Hrdlicka (Grafik), Oskar Kokoschka (Malerei)
1965 Abschluss als Meisterschüler mit "summa cum laude" und Assistenz bei Klaus (Waki) Zöllner in München
1966 Kunstpädagogisches Studium in Augsburg bei den Professoren Hans Hermann und Dr. Glogauer mit Abschluss als Kunstpädagoge
1968 - 1981 Tätigkeiten als Kunsterzieher an verschiedenen bayerischen Lehranstalten und als freischaffender Künstler
1982 Energetik in der Kunst – Bildnerische Arbeit bei dem Venezianer Emilio Vedova in Salzburg
1983 Gründung einer Privatakademie für Bildende Kunst in Regensburg
1986 - 1989 Gestaltung von Plakaten, Covers und Bühnen-Geschehnissen (Aktionist Tanz-Theater) für den Komponisten und Pianisten Franz Hummel (Frankfurt, Bonn, Hamburg, London)
1990 - 1992 Kulturelle Arbeit über die Botschaft der BRD in Prag und Einrichtung einer Gast-Professur an der Kunstakademie der Karls-Universität in Prag
1993 Manifestierung einer vital-energetischen Kunstrichtung mit bildnerischer Ausschöpfung des vollen Energie-Potenzials „die bildnerische Synästhesie“ mit dem international bekannten Aktionskünstler und Maler Hermann Nitsch im Schloss Prinzendorf
1994 Das Phänomen des Multi-Sensualismus für die Kunst als Ausweitung der bildnerischen Sinneshaftigkeit durch ekstatische Bildaufzeichnungen. Kooperation mit dem Kunsthistoriker Dr. Berbig von der Universität Bayreuth
1996 Installation des Projektes „TERRA VERTICA“. Bewusstseinsinhalt von energetischer Kunst und Multi-Sensualismus mit dem Opernsänger Juan Catalar (Genf)
1997 Gemeinschaftsarbeit am Projekt „TERRA VERTICA“ mit Luiz Ibañez, einem langjährigen Mitarbeiter des Künstlers und Architekten César Manrique in Tias-Lanzarote
2000 Aufbau und Galeriegründung der „KUNSTHALLE T3“ in Dresden
2001 Arbeit an energetischen Bildwerken im Sujetbereich „FEUERSTELEN“
2004 Weiterführung energetischer Gestaltungen in Puerto de la Cruz (Teneriffa)
2005 - 2008 Wechselhafte Aufenthalte in England, Malta, den Kanarischen Inseln, Österreich und Deutschland.
Seit 2009 Aufenthalt in Piding und Salzburg, Schaffung diverser neuer Kunstwerke.

Objekt-Nr. 2685
Preis: 1400 Euro
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Erb Leo

Leo Erb
21. Januar 1923 in St. Ingbert - 21. Oktober 2012 in Kaiserslautern.
Studium: 1940 - 1943 Kunstgewerbeschule in Kaiserslautern.
Technik: Prägedruck.
Signiert.
Nummeriert: 37 / 300.
Blattgröße: 25cm * 25cm.
Abmessung mit Rahmen: 47cm * 47cm.
Bildtitel: Linienbild.
Rahmung: Rahmenleiste mit Glas.

Erb besuchte von 1940 bis 1943 die Kunstgewerbeschule in Kaiserslautern, an der zuvor auch der St. Ingberter Künstler Albert Weisgerber um die Jahrhundertwende seine erste Ausbildung durchlaufen hatte. In den Jahren 1946/1947 besuchte er die Schule für Kunst und Handwerk in Saarbrücken. Schwerpunktmäßig studierte er dort bei Boris Kleint, der die Bauhauslehre (Farbtypenlehre) des Bauhaus-Pädagogen Johannes Itten vertrat. Bereits in frühen Jahren (1948/1949) richtete sich Erb ein eigenes Atelier in seiner Heimatstadt ein.
In dieser Zeit entstanden seine ersten linearen Papierschnitte, Plastiken und „Linienzeichnungen“. 1957 gründete er gemeinsam mit seinem Lehrer Boris Kleint und weiteren jungen saarländischen Künstlern die „Neue Gruppe Saar“, die sich zur seinerzeitigen Avantgarde zählte. Ab etwa 1958 begann er seine strukturierten „Linienbilder“ und „Linienreliefs“, die er u. a. 1958 in Düsseldorf im Rahmen der 7. Abendausstellung „Das rote Bild“ der Gruppe ZERO in Düsseldorf zeigte.
1961 übersiedelte Erb nach Paris, wo er bis 1975 lebte und in seinem selbstgebauten Atelier arbeitete. In diesem Zeitraum entwickelte er seine Linien-Arbeiten weiter und schuf „lineare Lichtobjekte“, „Solarplastiken“ und kinetische Objekte. 1977 nahm er an der Documenta 6 in Kassel teil. Durch das gesamte Werk von Leo Erb zieht sich „die Linie“ und die Farbe Weiß in allen Schattierungen wie ein roter Faden. Dieses sein Kernthema betrifft all seine Werkgruppen wie Handzeichnungen, Materialbilder, Reliefs, Plastiken, kinetische Objekte, Lichtobjekte und Handdrucke. In Erbs Werk „... kehrt die große Bauhauslehre wieder, radikalisiert und konzentriert auf ihre wesentlichen Elemente. Viele Linienbilder und Linienobjekte Erbs sind zugleich flächig und räumlich zu lesen. Erbs Linien sind plastische Lichtgrate oder Schattensäume; sie machen die Bilder zu Dingen, die sich dem Licht darbieten, die im Licht leben“ (Lorenz Dittmann).

Objekt-Nr. 2684
Preis: 650 Euro
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Unger Wolfgang Heinz

Wolfgang Heinz Unger
17.09.1929 in Hof/Saale - 07.07.2019 in München.
Studium: 1948–49 an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein bei Charles Crodel.
Technik: Öl / Spannplatte.
Abmessung ohne Rahmen: 50cm * 40cm.
Abmessung mit Rahmen: 63cm * 53cm.
Signiert.
Bildtitel: Erscheinung eines Engels im Traum.
Rahmung: Rahmenleiste.

Privatschüler des Jagdmalers William Kranich und Abendkurse in Akt- und Portraitzeichnen an der Volkshochschule Halle, 1945–48 Meisterschüler von Alexander Meuten, studierte 1948–49 an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein bei Charles Crodel, ab 1948 freischaffend als Kunstmaler, 1952–63 gemeinsame Malreisen mit Willy Herrmann, ab 1956 freundschaftliche Förderung durch Otto Pippel, unternahm Studienreisen durch Europa sowie nach Afrika, Amerika, Indien, in den Himalaya und nach Thailand, ab 1973 jährliche Aufenthalte auf Sylt.

Objekt-Nr. 2682
Preis: 650 Euro
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Richter Cornelius

Cornelius Richter
28.06.1944 in Garmisch Partenkirchen - 14.07.2014 in Bad Reichenhall.
Studium: 1962- 1964 Studium der Bildenden Künste in Salzburg, Wien und München bei Fritz Wotruba (Plastik),Alfred Hrdlicka (Grafik), Oskar Kokoschka (Malerei).
Technik: Acryl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 50cm * 60cm.
Abmessung mit Rahmen: 65cm *75cm.
Signiert.
Datiert: 86.
Bildtitel: Abstrakt.
Rahmung: Künstlerrahmen.

1945 Lebte nach seiner Geburt in Garmisch-Partenkirchen
bis 1962 Kontinuierliche Arbeit mit seinem Vater und dem Kunstprofessor Franz Richter
1962 - 1964 Studium der Bildenden Künste in Salzburg, Wien und München bei Fritz Wotruba (Plastik), Alfred Hrdlicka (Grafik), Oskar Kokoschka (Malerei)
1965 Abschluss als Meisterschüler mit "summa cum laude" und Assistenz bei Klaus (Waki) Zöllner in München
1966 Kunstpädagogisches Studium in Augsburg bei den Professoren Hans Hermann und Dr. Glogauer mit Abschluss als Kunstpädagoge
1968 - 1981 Tätigkeiten als Kunsterzieher an verschiedenen bayerischen Lehranstalten und als freischaffender Künstler
1982 Energetik in der Kunst – Bildnerische Arbeit bei dem Venezianer Emilio Vedova in Salzburg
1983 Gründung einer Privatakademie für Bildende Kunst in Regensburg
1986 - 1989 Gestaltung von Plakaten, Covers und Bühnen-Geschehnissen (Aktionist Tanz-Theater) für den Komponisten und Pianisten Franz Hummel (Frankfurt, Bonn, Hamburg, London)
1990 - 1992 Kulturelle Arbeit über die Botschaft der BRD in Prag und Einrichtung einer Gast-Professur an der Kunstakademie der Karls-Universität in Prag
1993 Manifestierung einer vital-energetischen Kunstrichtung mit bildnerischer Ausschöpfung des vollen Energie-Potenzials „die bildnerische Synästhesie“ mit dem international bekannten Aktionskünstler und Maler Hermann Nitsch im Schloss Prinzendorf
1994 Das Phänomen des Multi-Sensualismus für die Kunst als Ausweitung der bildnerischen Sinneshaftigkeit durch ekstatische Bildaufzeichnungen. Kooperation mit dem Kunsthistoriker Dr. Berbig von der Universität Bayreuth
1996 Installation des Projektes „TERRA VERTICA“. Bewusstseinsinhalt von energetischer Kunst und Multi-Sensualismus mit dem Opernsänger Juan Catalar (Genf)
1997 Gemeinschaftsarbeit am Projekt „TERRA VERTICA“ mit Luiz Ibañez, einem langjährigen Mitarbeiter des Künstlers und Architekten César Manrique in Tias-Lanzarote
2000 Aufbau und Galeriegründung der „KUNSTHALLE T3“ in Dresden
2001 Arbeit an energetischen Bildwerken im Sujetbereich „FEUERSTELEN“
2004 Weiterführung energetischer Gestaltungen in Puerto de la Cruz (Teneriffa)
2005 - 2008 Wechselhafte Aufenthalte in England, Malta, den Kanarischen Inseln, Österreich und Deutschland.
Seit 2009 Aufenthalt in Piding und Salzburg, Schaffung diverser neuer Kunstwerke.

Objekt-Nr. 2681
Preis: 1200 Euro
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Wellenstein Walter

Walter Wellenstein
21.05.1898 in Dortmund - 17. Oktober 1970 in Berlin.
Studium: Kunsthochschule Berlin bei Emil Orlik.
Technik: Öl / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 81cm * 95cm.
Abmessung mit Rahmen: 88cm * 102cm.
Signiert.
Datiert: 56.
Bildtitel: Tisch mit Zaubergeräten.
Rahmung: Rahmenleiste.

Gemälde war 1957 in der Großen Berliner Kunstausstellung, mit der Katalog - Nr. 479, ausgestellt.

Walter Wellenstein hat an der Kunsthochschule Berlin von 1918 bis 1924 studiert; sein Lehrer war Emil Orlik.
Als Maler beginnt er mit Reiseerlebnissen und Stadtlandschaften, wobei er die Atmosphäre der Armenviertel einfängt. In den 30er Jahren wird seine Vorliebe für Masken deutlich, sein künftiges Leitmotiv Typische Wellensteins beherbergen Clowns, Artisten, Faune und andere skurrile Wesen.
Im Laufe der Jahre entsteht eine Welt von Chimären, das Groteske schleicht sich ein und harmlose Stilleben werden ein Alptraum. Maskenzüge, Narren, Mörder und Puppen, umgeben von seltsamen Getieren, die Süsse des Grauens beherrscht die Vorstellung des Künstlers.
Die dreißiger Jahre bis zum Weltkrieg üben Zeitkritik, eine zynisch übersetzte Zeit. Hier siedeln sich an die "Caféhausbilder", Maskenbilder aus Ausdruck der Doppelbödigkeit und Krisenhaftigkeit der Zeit. In den fünfziger Jahren bis zu seinem Tod (1970) wird die Malerei kulissenhafter und konturenbetont, Stilleben und Reiseerinnerungen herrschen vor. Wellenstein nimmt Porträtaufträge an und inspiriert sich bei Theaterproben.

Objekt-Nr. 2680
Preis: 1500 Euro
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Richter Cornelius

Cornelius Richter
28.06.1944 in Garmisch Partenkirchen - 14.07.2014 in Bad Reichenhall.
Studium: 1962- 1964 Studium der Bildenden Künste in Salzburg, Wien und München bei Fritz Wotruba (Plastik),Alfred Hrdlicka (Grafik), Oskar Kokoschka (Malerei).
Technik: Acryl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 165cm * 120cm.
Signiert.
Datiert: 2011.
Bildtitel: Feuerzauber.

1945 Lebte nach seiner Geburt in Garmisch-Partenkirchen
bis 1962 Kontinuierliche Arbeit mit seinem Vater und dem Kunstprofessor Franz Richter
1962 - 1964 Studium der Bildenden Künste in Salzburg, Wien und München bei Fritz Wotruba (Plastik), Alfred Hrdlicka (Grafik), Oskar Kokoschka (Malerei)
1965 Abschluss als Meisterschüler mit "summa cum laude" und Assistenz bei Klaus (Waki) Zöllner in München
1966 Kunstpädagogisches Studium in Augsburg bei den Professoren Hans Hermann und Dr. Glogauer mit Abschluss als Kunstpädagoge
1968 - 1981 Tätigkeiten als Kunsterzieher an verschiedenen bayerischen Lehranstalten und als freischaffender Künstler
1982 Energetik in der Kunst – Bildnerische Arbeit bei dem Venezianer Emilio Vedova in Salzburg
1983 Gründung einer Privatakademie für Bildende Kunst in Regensburg
1986 - 1989 Gestaltung von Plakaten, Covers und Bühnen-Geschehnissen (Aktionist Tanz-Theater) für den Komponisten und Pianisten Franz Hummel (Frankfurt, Bonn, Hamburg, London)
1990 - 1992 Kulturelle Arbeit über die Botschaft der BRD in Prag und Einrichtung einer Gast-Professur an der Kunstakademie der Karls-Universität in Prag
1993 Manifestierung einer vital-energetischen Kunstrichtung mit bildnerischer Ausschöpfung des vollen Energie-Potenzials „die bildnerische Synästhesie“ mit dem international bekannten Aktionskünstler und Maler Hermann Nitsch im Schloss Prinzendorf
1994 Das Phänomen des Multi-Sensualismus für die Kunst als Ausweitung der bildnerischen Sinneshaftigkeit durch ekstatische Bildaufzeichnungen. Kooperation mit dem Kunsthistoriker Dr. Berbig von der Universität Bayreuth
1996 Installation des Projektes „TERRA VERTICA“. Bewusstseinsinhalt von energetischer Kunst und Multi-Sensualismus mit dem Opernsänger Juan Catalar (Genf)
1997 Gemeinschaftsarbeit am Projekt „TERRA VERTICA“ mit Luiz Ibañez, einem langjährigen Mitarbeiter des Künstlers und Architekten César Manrique in Tias-Lanzarote
2000 Aufbau und Galeriegründung der „KUNSTHALLE T3“ in Dresden
2001 Arbeit an energetischen Bildwerken im Sujetbereich „FEUERSTELEN“
2004 Weiterführung energetischer Gestaltungen in Puerto de la Cruz (Teneriffa)
2005 - 2008 Wechselhafte Aufenthalte in England, Malta, den Kanarischen Inseln, Österreich und Deutschland.
Seit 2009 Aufenthalt in Piding und Salzburg, Schaffung diverser neuer Kunstwerke.

Objekt-Nr. 2679
Preis: 1500 Euro
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Wilke Sigrid

Sigrid Wilke
02.04.1940 in Braunschweig - 2000.
Studium: Prof. Taufic Shemaldi in Beirut.
Technik: Materialien.
Abmessung ohne Rahmen: 57cm * 78cm.
Abmessung mit Rahmen: 73cm * 94cm.
Signiert.
Datiert: 92.
Bildtitel: PORT GRIMAUD.
Rahmung: Rahmenleiste.

Tochter des Kunstmalers Siegfried Wascher, am 02. 04. 1940 in Braunschweig geboren, signalisiert ihre Vita cosmopolitisches Flair, welches sich in einer ungehemmten Abstraktion in der nach oben offenen Farbskala widerspiegelt.
Die Verschiedenheit ihres Ausdrucks ist so gross, dass die meisten ihrer Bilder voller Überraschungsmomente sind. Die Werke zeigen in ihrer Mechanik eine empfindliche Energie wie auch eine völlige Unbefangenheit Farbe, Form und Materie gegenüber.
1985 wurde sie von Prof. Werner Hofman, Direktor der Hamburger Kunsthalle, gefördert. 1987 wurden Werke von der Bundeskunstkommission für das Bundeshaus in Bonn angekauft.
Sigrid Wilke lebte in einem kleinen Dorf in Schleswig-Holstein. Von 1958 bis 1963 war sie Schülerin des Malers Prof. Taufic Shemaldi in Beirut. Ihre Bilder hängen im National Museum von Damaskus, im Bonner Bundeshaus, bei ihren Sammlern wie auch in den Eingangshallen vieler Firmen.
Zahllose Ausstellungen im In- und Ausland begleiten ihren Weg. Eine leidenschaftliche und streitbare Verfechterin des Art for Arts Sake, gekoppelt mit einer unbremsbaren Schaffenskraft, verrät ein Naturell, das der Kunst verfallen, wenn nicht ausgeliefert ist.
Von vielen Zitaten über Sigrid Wilke dürfte Frederic Gollong es am Besten ausgedrückt haben: "Sie verleiht der Abstraktion eine geistige und einmalige Sensibilität."
Gestorben 2000.

Objekt-Nr. 2678
Preis: 750 Euro
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