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Aquarelle


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Weidl Seff

Seff Weidl
25. Juni 1915 in Eger - 17. Dezember 1972 in Inning a.Ammersee.
Studium: Akademie der Bildenden Künste in München  
Technik: Aquarell / Reispapier.
Abmessung ohne Rahmen: 50cm  * 34cm.
Abmessung mit Rahmen: 73cm * 53cm.
Signiert.
Datiert: 55.
Bildtitel: Personen
Rahmung: Rahmenleiste mit Glas

Weidl studierte von 1936 bis 1938 an der Akademie der Bildenden Künste in München. Im Anschluss ging er nach Frankreich und Italien. Während des Zweiten Weltkriegs wurde er zum Kriegsdienst eingezogen und geriet in Gefangenschaft. Nach seiner Heimkehr und der Vertreibung aus dem Sudetenland fand er im oberbayerischen Kurort Kreuth eine neue Heimat und begann dort als freischaffender Künstler zu arbeiten.

1968 zog Weidl mit seinem Atelier nach Unterhaching und schließlich 1971 nach Inning am Ammersee.

Seine Werke stellte Seff Weidl erstmals 1948 beim Kunstverein Stuttgart aus. Es folgten 1950, 1952 und 1955 Sonderausstellungen in der Kleemann Gallery in New York, 1951 in der Neuen Galerie Linz, 1952 in der Düsseldorfer Galerie Vömel Düsseldorf und 1953 in der Städtischen Galerie München. Anlässlich des 100. Geburtstags des Künstlers gibt es vom 17. Januar bis 7. Februar 2016 in der Städtischen Galerie im Leeren Beutel in Regensburg eine Sonderausstellung zum Thema abstrakte Figuration


Objekt-Nr. 2162
Preis: 400 Euro
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Stremmel Heiner

Heiner Stremmel
1898 in Dillenburg Westerwald - 1970 Köln.
Studium: Werkkunstschule Köln
Technik: Aquarell / Papier
Abmessung ohne Rahmen: 40cm * 30cm.
Abmessung mit Rahmen: 55cm * 45cm.
Signiert.
Datiert: 1954.
Bildtitel: Sitzender Akt.
Rahmung: Rahmen.

Objekt-Nr. 2158
Preis: 200 Euro
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Scheil Hans

Hans Scheil
1896 in Metz – 1989 in Frankfurt a.M.
Studium: 1920-26 Studium an der Städelschule Frankfurt a.M.
Technik: Aquarell / Papier
Abmessung ohne Rahmen: 41cm * 55cm.
Abmessung mit Rahmen: 71cm * 85cm.
Signiert.
Bildtitel: Ibiza
Rahmung: Handgefertigter Rahmen.

1912-14 Besuch der Kunstgewerbeschule Straßburg; 1920-26 Studium an der Städelschule Frankfurt a.M. (bei Hermann Lismann); 1927-30 Besuch der privaten Kunstakademie von André Lhote (Paris); zahlreiche Studienreisen; nach dem Zweiten Weltkrieg in Frankfurt als Kunsterzieher tätig (u.a. an der Bornheimer Realschule); zu seinen Schülern zählt u.a. Lore Nickerl (*1929 Frankfurt a.M.); Scheil schuf insbesondere Landschaften, Stillleben, Portraits; seine verwendeten Techniken waren v.a. Ölmalerei, Aquarellfarben, Zeichnung

Objekt-Nr. 2144
Preis: 1500 Euro
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Klatt Hans

Hans Klatt
1876 Hammerstein - 1936 München.
Studium: Kunstschule Berlin, Akademie München.
Abmessung ohne Rahmen: 46cm * 60cm.
Abmessung mit Rahmen: 81cm * 93cm.
Signiert.
Titel: Küstenlandschaft.
Rahmung: Handgefertigter Rahmen.


Der Landschaftsmaler H. Klatt arbeitete vorrangig mit Sujets seiner bayerischen Wahl-Heimat und schuf idyllische Gemälde, deren Spannung sich meist aus der dargestellten Gleichzeitigkeit von Wasser und Berg ergeben.
Klatt studierte an der Kunstschule in Berlin und der Akademie in München. 1903 erwarb Prinzregent Luitpold v. Bayern eines seiner Bilder mit der Darstellung einer Winterlandschaft. 1924 stellte er in Rio de Janeiro aus. Seine Arbeiten befinden sich u.a. in Sammlungen in New York, München und Berlin.

Objekt-Nr. 2139
Preis: 1350 Euro
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Meyer von Kamptz Edith

Edith Meyer von Kamptz
1884 Minden - 1969 Berlin.
Studium: William Straube und Levin Funke.
Technik: Aquarell / Papier
Abmessung ohne Rahmen: 31cm * 50cm.
Signiert.
Bildtitel: Pferde.
Rahmung: ohne

Studium an der Kunstschule Berlin bei William Straube.
Sie war Mitglied im Verein Berliner Künstlerinnen.

Objekt-Nr. 2136
Preis: 675 Euro
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Hagstotz Magda

Magda Hagstotz
25. Januar 1914 in Stuttgart - 2001
Studium: Württembergischen Staatlichen Kunstgewerbeschule
Technik: Aquarell / Papier
Abmessung ohne Rahmen: 55cm * 42cm.
Signiert.
Datiert: 1962.
Bildtitel: Blumenstillleben.
Rahmung: ohne

Magda Hagstotz stammte aus Stuttgart. Von 1930 bis 1933 studierte sie an der Württembergischen Staatlichen Kunstgewerbeschule, heute Teil der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, und erlernte alle Aspekte der angewandten Kunst. Ab 1932 besuchte sie die Reimannschule in Berlin und im Jahr 1934 schloss sich ein Aufenthalt in London an.

Zurück in Stuttgart fertigte sie Textilstudien und besuchte von 1938 bis 1943 die Kunstakademie Stuttgart als Schülerin von Albert Müller (1884–1963) sowie Gerth Biese (1901–1980). Zwischen 1943 und 1945 konzentrierte sie sich vor allem auf die Bereiche Akt und Komposition. Zwischen 1941 und 1962 war sie zudem Designerin im Buntlederhaus Pfennig u. Co. in Ludwigsburg. Diese Arbeit hat sie und ihre Kunst entschieden geprägt. Ab 1941 arbeitete sie hauptsächlich als freischaffende Künstlerin.


Magda Hagstotz erhielt ihre künstlerische Prägung in den zwanziger und dreißiger Jahren. Die Theorien der Stuttgarter Sezession und zeitgenössische Künstler wie Ida Kerkovius, Max Ackermann, Willi Baumeister, Oskar Schlemmer, Adolf Hölzel und Alfred Lörcher waren Inspirationsquelle und Vorbild für ihre Arbeiten.

Hagstotz arbeitete mit sehr unterschiedlichen Techniken. Neben Bildwerken hat sie Kunst am Bau für öffentliche und private Gebäude in und um Stuttgart realisiert. In den figürlichen Arbeiten, Gipsreliefs und Materialbildern ist der Einfluss von Schlemmer und Baumeister besonders stark zu spüren. Bei den Aquarellen und Pastellen fühlt man sich an die Farbintensität und Leichtigkeit von Kerkovius und Ackermann erinnert. Ihre Werke zeichnen sich durch eine tiefe Harmonie aus, in der auch Ernst und Trauer zuhause sind.

Die Arbeiten Hagstotzs wurden auf zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland gezeigt. Viele ihrer Arbeiten befinden sich in privaten und öffentlichen Sammlungen.

Objekt-Nr. 2135
Preis: 270 Euro
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Sohl Will

Will Sohl
17.06.1906 in Ludwigshafen am Rhein - 11.09.1969 in Heidelberg
Studium: Kunstakademie Düsseldorf
Technik: Aquarell / Papier
Abmessung ohne Rahmen: 70cm * 50cm.
Abmessung mit Rahmen: 102cm * 82cm.
Signiert.
Datiert: 11.04.1956.
Bildtitel: Frauen in Mersin..
Rahmung: Handgefertigter Rahmen.

In Ludwigshafen geboren, wächst Will Sohl – mit vollständigen Namen Wilhelm Albert Friedrich Leonhard Sohl – in Mannheim auf. 1924 verlässt er das Lessing-Realgymnasium und will Künstler werden.

Der Vater besteht aber auf ein Studium der Architektur mit einer davor abgeschlossenen Lehre als Mauer. Daher geht er an die Kunstakademie Düsseldorf und beginnt Architektur zu studieren, wechselt aber kurz darauf zum Studium der Malerei. Parallel studiert er auch noch Kunstgeschichte und Archäologie in Köln, Zürich und Berlin. Er wird 1928 Meisterschüler von Heinrich Nauen (1880–1940), dem bedeutendsten Vertreter des „Rheinischen Expressionismus“.
1928 hat er auch seine erste Ausstellung in Mannheim im Kunstverein.

Nach seinem Studium reist er: Holland, Belgien, Frankreich, Jugoslawien und Baltische Staaten. Dazwischen ist er u. a. zwei Jahre Bühnenbildner am Schauspielhaus Zürich und auch Gastbühnenbildner am Nationaltheater Mannheim.

Er heiratet 1932 Ruth von Davans. Zusammen haben sie fünf Kinder. Sie ist eine lebenstüchtige Frau, die sich um den Alltag kümmert, ihn in den ersten Ehejahren auf seinen Reisen begleitet und ihrem Mann ermöglicht, das zu machen, was er will: nämlich malen – wenn möglich Tag und Nacht.
Will Sohl weiß genau, was er an dieser Frau hat und bedankt sich jedes Jahr zu Weihnachten mit einem „Künstlerbuch“, das er ihr liebevoll widmet. Jedes dieser zum Teil großformatigen und aufwendig gestalteten Bücher mit Zeichnungen, Aquarellen oder Grafiken und oft prächtig bemalten Buchdeckeln ist eine kleine Gemäldeausstellung für sich. Mal zeigen sie die Familie („Rund ums Haus“, o. J.), die Erinnerung an einen Besuch auf einem Jahrmarkt („Jahrmarktserinnerungen“, 1941) oder enthalten wunderschöne farbintensive Aquarelle seiner Reise zu den Lofoten 1968.
1935 ist Will Sohl das erste Mal auf Sylt und begeistert von der Landschaft und dem Meer. „Dieser Insel verdanke ich meine ganze Arbeit; sie ist wie für mich geschaffen“ (Mai 1939). Hier entstehen die Aquarelle, mit denen er auch heute noch berühmt ist: großflächige Kompositionen mit oft stark kontrastierenden Farben.

In einem Brief von 1937 schreibt er über das Arbeiten auf Sylt: „Heute war ein harter Tag, Schneeböen fegten alle halbe Stunde. Ich saß in Munkmarsch hinter dem Wall und malte, so gut es ging und bewunderte die schönen farbigen Wolken, die schwarz über strahlendes Blau jagten, der Horizont blassgelb, das Wasser eigentümlich grün, wie von überzüchteten Blumen, bis schwarz“.

1936 zieht er mit seiner Familie nach Heidelberg-Ziegelhausen, wo er bis zu seinem Tod lebt. Dort wohnt bereits ein guter Freund und ebenfalls Künstler: Joachim Lutz (1906–1954). Das Domizil der Künstlergemeinschaft am Fuße des Stiftwegs ist, vor allem nach dem Krieg, mit der Künstlergemeinschaft „Freien Gruppe“, ein kreatives und intellektuelles Zentrum, zu der auch Künstler anderer Gattungen angehören. Sohl gehört 1946 auch zu den Gründungsmitgliedern der Pfälzischen Sezession – einer
Vereinigung bildender Künstler.
In vielen Arbeiten verarbeitet er seine Reiseeindrücke. 1950 begann eine intensive Zusammenarbeit mit dem Architekten Otto Bartning (1883–1959). Will Sohl stattet dessen Kirchen mit Wandbilder aus Naturstein-Mosaiken und Glasfenstern aus. Daneben entstehen auch immer wieder Bühnenbilder für Theaterstücke.

Als Maler ist Will Sohl dem Expressionismus verpflichtet.Und er führt auch nach 1945 das Erbe des Expressionismus weiter.

Dass Will Sohl überregional bekannt wird, ist entscheidend den Direktoren der Mannheimer Kunsthalle zu verdanken: Zum einen ist es Gustav Friedrich Hartlaub, der mit Ausstellungen 1932 und 1933 einen entscheidenden Impuls für das Bekanntwerden von Sohl gibt. Zum anderen hat der Direktor Walter Passarge Will Sohl in zwei Ausstellungen 1947 und 1949 präsentiert und anschließend in den entsprechenden Sammlerkreisen bekannt gemacht. Ein weiterer wichtiger Impuls für das Bekanntwerden Sohls ist der ehemalige Direktor der Kunsthalle Mannheim, Fritz Wichert.

Wichert lernt Sohl und seine Arbeiten bei dessen ersten Aufenthalten auf Sylt kennen und fördert ihn sein ganzes Leben durch positive Kritiken und Empfehlungen.

Will Sohl stirbt im Herbst 1969 im Alter von 63 Jahren, nach einer Reise auf die Lofoten.

Objekt-Nr. 2133
Preis: 1800 Euro
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Hesselbach Wilhelm

Wilhelm Hesselbach
1907 Hamburg - 1960 Hamburg
Studium: Studium an der Landeskunstschule Hamburg.
Technik: Aquarell / Kreide / Papier.
Abmessung ohne Rahmen: 58cm * 43cm.
Abmessung mit Rahmen: 92cm * 76cm.
Signiert
Bildtitel: Baumchaussee
Rahmung: Handgefertigter Rahmen

Landschafts-, Stilleben- und Bildnismaler. Anfangs Dekorationsmaler im Betrieb seines Vaters, den er nach dessen Tod weiterführte. 1930 Studium an der Landeskunstschule Hamburg bei Arthur Illies und Julius Wohlers. Im Krieg Einberufung zur Hamburger Luftschutzpolizei. Seit 1953 Mitglied der Hamburgischen Künstlerschaft und der Gruppe „Fähre 8“. Trotz Krankheit - er litt an Multiple Sklerose - kaum Beeinträchtigung in seiner künstlerischen Arbeit.
In den sezessionistisch geprägten Ansichten von Hamburg und seiner Umgebung einfallsreicher Kolorist, dessen Kompositionen vor allem von der Farbwirkung einer nuancierten Palette im Mitteltonbereich leben.


Objekt-Nr. 2129
Preis: 1350 Euro
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Hauptmann Ivo

Ivo Hauptmann
09. Februar 1886 in Erkner bei Berlin - 28. September 1973 in Hamburg
Studium: Académie Julian
Technik: Aquarell / Papier.
Abmessung ohne Rahmen: 35cm * 44cm.
Abmessung mit Rahmen: 66cm * 74cm.
Signiert.
Datiert: 1956.
Bildtitel: Stadt am Meer.
Rahmung: Handgefertigter Rahmen.


Schon früh bekundete Ivo Hauptmann, dass er Maler werden wolle. 1903 erfolgte eine erste Reise nach Paris und er wurde Schüler der Académie Julian. 1903 und 1904 lernte er in Berlin bei Lovis Corinth und zwischen 1904 und 1909 folgte ein Studium an der Kunstakademie Weimar bei Hans Olde, wo er Edvard Munch und Henry van de Velde kennenlernte. Er war Meisterschüler bei Ludwig von Hofmann.

In den Jahren von 1909 bis 1912 folgte ein zweiter Aufenthalt in Paris und Studien an der Académie Ranson, Freundschaft mit Rainer Maria Rilke, Auguste Rodin und Paul Signac. 1915 wurde er zum Militärdienst eingezogen und kämpfte bis 1918 im Ersten Weltkrieg.

Im Jahre 1925 zog Hauptmann von Dresden nach Hamburg, wo er die Sezession mitbegründete und einen Brotberuf als Kaufmann neben seiner künstlerischen Tätigkeit ausübte. Als die Nazis 1933 den Ausschluss der jüdischen Mitglieder der Sezession forderten, setzte er stattdessen die Selbstauflösung des Vereins durch.

Nach dem Zweiten Weltkrieg gründete er die Hamburgische Sezession erneut, diesmal als ihr Vorsitzender. 1950 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern der Freien Akademie der Künste Hamburg. In den Jahren 1955 bis 1965 war er Vize-Präsident der Freien Akademie der Künste und Dozent an der Landeskunstschule am Lerchenfeld. Außerdem war er (ebenfalls von 1955 bis 1965) Dozent an der Hochschule für bildende Künste Hamburg. 1965 wurde er Ehrenpräsident.

In zweiter Ehe war Ivo Hauptmann mit der Opernsängerin Erna Kruse-Jahn verheiratet, mit der er bereits eine jahrzehntelange Beziehung geführt hatte. Erna Hauptmann sorgte nach dem Tod ihres Mannes durch Ausstellungen für die weitere Anerkennung seiner Kunst und bewirkte die Aufnahme eines seiner Hauptwerke (Bildnis seiner Mutter Marie Hauptmann) in den Pariser Louvre, wo es noch heute ausgestellt ist.

Ivo Hauptmann lebte bis zu seinem Tod im Jahr 1973 in Hamburg-Eppendorf. Er wurde auf dem Friedhof Ohlsdorf in Hamburg beigesetzt.



Objekt-Nr. 2125
Preis: 3450 Euro
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Sohl Will

Will Sohl
17.06.1906 in Ludwigshafen am Rhein - 11.09.1969 in Heidelberg
Studium: Kunstakademie Düsseldorf
Technik: Aquarell / Papier
Abmessung ohne Rahmen: 45cm * 63,5cm.
Abmessung mit Rahmen: 81cm * 100cm.
Signiert.
Bildtitel: Fischerboote.
Rahmung: Handgefertigter Goldrahmen.

In Ludwigshafen geboren, wächst Will Sohl – mit vollständigen Namen Wilhelm Albert Friedrich Leonhard Sohl – in Mannheim auf. 1924 verlässt er das Lessing-Realgymnasium und will Künstler werden.

Der Vater besteht aber auf ein Studium der Architektur mit einer davor abgeschlossenen Lehre als Mauer. Daher geht er an die Kunstakademie Düsseldorf und beginnt Architektur zu studieren, wechselt aber kurz darauf zum Studium der Malerei. Parallel studiert er auch noch Kunstgeschichte und Archäologie in Köln, Zürich und Berlin. Er wird 1928 Meisterschüler von Heinrich Nauen (1880–1940), dem bedeutendsten Vertreter des „Rheinischen Expressionismus“.
1928 hat er auch seine erste Ausstellung in Mannheim im Kunstverein.

Nach seinem Studium reist er: Holland, Belgien, Frankreich, Jugoslawien und Baltische Staaten. Dazwischen ist er u. a. zwei Jahre Bühnenbildner am Schauspielhaus Zürich und auch Gastbühnenbildner am Nationaltheater Mannheim.

Er heiratet 1932 Ruth von Davans. Zusammen haben sie fünf Kinder. Sie ist eine lebenstüchtige Frau, die sich um den Alltag kümmert, ihn in den ersten Ehejahren auf seinen Reisen begleitet und ihrem Mann ermöglicht, das zu machen, was er will: nämlich malen – wenn möglich Tag und Nacht.
Will Sohl weiß genau, was er an dieser Frau hat und bedankt sich jedes Jahr zu Weihnachten mit einem „Künstlerbuch“, das er ihr liebevoll widmet. Jedes dieser zum Teil großformatigen und aufwendig gestalteten Bücher mit Zeichnungen, Aquarellen oder Grafiken und oft prächtig bemalten Buchdeckeln ist eine kleine Gemäldeausstellung für sich. Mal zeigen sie die Familie („Rund ums Haus“, o. J.), die Erinnerung an einen Besuch auf einem Jahrmarkt („Jahrmarktserinnerungen“, 1941) oder enthalten wunderschöne farbintensive Aquarelle seiner Reise zu den Lofoten 1968.
1935 ist Will Sohl das erste Mal auf Sylt und begeistert von der Landschaft und dem Meer. „Dieser Insel verdanke ich meine ganze Arbeit; sie ist wie für mich geschaffen“ (Mai 1939). Hier entstehen die Aquarelle, mit denen er auch heute noch berühmt ist: großflächige Kompositionen mit oft stark kontrastierenden Farben.

In einem Brief von 1937 schreibt er über das Arbeiten auf Sylt: „Heute war ein harter Tag, Schneeböen fegten alle halbe Stunde. Ich saß in Munkmarsch hinter dem Wall und malte, so gut es ging und bewunderte die schönen farbigen Wolken, die schwarz über strahlendes Blau jagten, der Horizont blassgelb, das Wasser eigentümlich grün, wie von überzüchteten Blumen, bis schwarz“.

1936 zieht er mit seiner Familie nach Heidelberg-Ziegelhausen, wo er bis zu seinem Tod lebt. Dort wohnt bereits ein guter Freund und ebenfalls Künstler: Joachim Lutz (1906–1954). Das Domizil der Künstlergemeinschaft am Fuße des Stiftwegs ist, vor allem nach dem Krieg, mit der Künstlergemeinschaft „Freien Gruppe“, ein kreatives und intellektuelles Zentrum, zu der auch Künstler anderer Gattungen angehören. Sohl gehört 1946 auch zu den Gründungsmitgliedern der Pfälzischen Sezession – einer
Vereinigung bildender Künstler.
In vielen Arbeiten verarbeitet er seine Reiseeindrücke. 1950 begann eine intensive Zusammenarbeit mit dem Architekten Otto Bartning (1883–1959). Will Sohl stattet dessen Kirchen mit Wandbilder aus Naturstein-Mosaiken und Glasfenstern aus. Daneben entstehen auch immer wieder Bühnenbilder für Theaterstücke.

Als Maler ist Will Sohl dem Expressionismus verpflichtet.Und er führt auch nach 1945 das Erbe des Expressionismus weiter.

Dass Will Sohl überregional bekannt wird, ist entscheidend den Direktoren der Mannheimer Kunsthalle zu verdanken: Zum einen ist es Gustav Friedrich Hartlaub, der mit Ausstellungen 1932 und 1933 einen entscheidenden Impuls für das Bekanntwerden von Sohl gibt. Zum anderen hat der Direktor Walter Passarge Will Sohl in zwei Ausstellungen 1947 und 1949 präsentiert und anschließend in den entsprechenden Sammlerkreisen bekannt gemacht. Ein weiterer wichtiger Impuls für das Bekanntwerden Sohls ist der ehemalige Direktor der Kunsthalle Mannheim, Fritz Wichert.

Wichert lernt Sohl und seine Arbeiten bei dessen ersten Aufenthalten auf Sylt kennen und fördert ihn sein ganzes Leben durch positive Kritiken und Empfehlungen.

Will Sohl stirbt im Herbst 1969 im Alter von 63 Jahren, nach einer Reise auf die Lofoten.

Objekt-Nr. 2122
Preis: 1950 Euro
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Hopf Eduard

Eduard Hopf
10. Januar 1901 in Hanau - 19. November 1973 in Hamburg
Studium: Goldschmied-Ausbildung in Hanau
Technik: Aquarell / Papier
Abmessung ohne Rahmen: 47cm * 68cm.
Abmessung mit Rahmen: 84cm * 104cm.
Signiert.
Bildtitel: Jotunheimen / Norwegen
Rahmung: Handgefertigter Rahmen.

Einer Goldschmied-Ausbildung in Hanau zwischen den Jahren 1915 und 1920 folgte eine 1924 vom Hamburger Kunstverein organisierte Einzelausstellung seiner Werke. Ein Jahr zuvor hatte er seinen Wohnort dorthin verlagert, um fortan als freischaffender Künstler tätig zu sein. In den Jahren 1927 und 1928 folgten weitere gemeinsame Ausstellungen mit der Hamburgischen Sezession. Ab 1932 konnte Hopf, Mitglied sowohl des Hamburger Künstlervereins von 1832 als auch der Hamburgischen Künstlerschaft, dann auf ein Atelier im Ohlendorffhaus zurückgreifen, mit dessen Zerstörung im Jahre 1943 auch ein Teil seiner Werke verloren ging. Finanzielle Unterstützung gewährte ihm in den Jahren 1934 bis 1936 die Amsinck-Stiftung. 1937 wurden dann drei seiner Werke als entartete Kunst eingestuft und beschlagnahmt. Ab 1941 diente er als Soldat. Im Anschluss an den großen Luftangriff auf Lübeck vom 28./29. März 1942 fertigte er im Auftrag der NSDAP etwa 100 Kreidezeichnungen der zerstörten Stadt an. Nach dem Zweiten Weltkrieg lehrte er 1947 bis 1957 an der Hamburger Landeskunstschule. In der Folgezeit schuf er unter anderem im Rahmen von Kunst am Bau diverse Wandbilder und Reliefs.

Objekt-Nr. 2117
Preis: 1650 Euro
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Scheil Hans

Hans Scheil
1896 in Metz – 1989 in Frankfurt a.M.
Studium: 1920-26 Studium an der Städelschule Frankfurt a.M.
Technik: Aquarell / Papier
Abmessung ohne Rahmen: 35,5cm * 47,5cm.
Abmessung mit Rahmen: 61cm * 72cm.
Signiert.
Bildtitel: Ibiza
Rahmung: Handgefertigter Rahmen.

1912-14 Besuch der Kunstgewerbeschule Straßburg; 1920-26 Studium an der Städelschule Frankfurt a.M. (bei Hermann Lismann); 1927-30 Besuch der privaten Kunstakademie von André Lhote (Paris); zahlreiche Studienreisen; nach dem Zweiten Weltkrieg in Frankfurt als Kunsterzieher tätig (u.a. an der Bornheimer Realschule); zu seinen Schülern zählt u.a. Lore Nickerl (*1929 Frankfurt a.M.); Scheil schuf insbesondere Landschaften, Stillleben, Portraits; seine verwendeten Techniken waren v.a. Ölmalerei, Aquarellfarben, Zeichnung

Objekt-Nr. 2116
Preis: 1500 Euro
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Hagstotz Magda

Magda Hagstotz
25. Januar 1914 in Stuttgart - 2001
Studium: Württembergischen Staatlichen Kunstgewerbeschule
Technik: Aquarell / Papier
Abmessung ohne Rahmen: 37cm * 26,8cm.
Abmessung mit Rahmen: 72cm * 60cm.
Signiert.
Datiert: 1953.
Bildtitel: Figuren.
Rahmung: Handgefertigter Rahmen.

Magda Hagstotz stammte aus Stuttgart. Von 1930 bis 1933 studierte sie an der Württembergischen Staatlichen Kunstgewerbeschule, heute Teil der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, und erlernte alle Aspekte der angewandten Kunst. Ab 1932 besuchte sie die Reimannschule in Berlin und im Jahr 1934 schloss sich ein Aufenthalt in London an.

Zurück in Stuttgart fertigte sie Textilstudien und besuchte von 1938 bis 1943 die Kunstakademie Stuttgart als Schülerin von Albert Müller (1884–1963) sowie Gerth Biese (1901–1980). Zwischen 1943 und 1945 konzentrierte sie sich vor allem auf die Bereiche Akt und Komposition. Zwischen 1941 und 1962 war sie zudem Designerin im Buntlederhaus Pfennig u. Co. in Ludwigsburg. Diese Arbeit hat sie und ihre Kunst entschieden geprägt. Ab 1941 arbeitete sie hauptsächlich als freischaffende Künstlerin.


Magda Hagstotz erhielt ihre künstlerische Prägung in den zwanziger und dreißiger Jahren. Die Theorien der Stuttgarter Sezession und zeitgenössische Künstler wie Ida Kerkovius, Max Ackermann, Willi Baumeister, Oskar Schlemmer, Adolf Hölzel und Alfred Lörcher waren Inspirationsquelle und Vorbild für ihre Arbeiten.

Hagstotz arbeitete mit sehr unterschiedlichen Techniken. Neben Bildwerken hat sie Kunst am Bau für öffentliche und private Gebäude in und um Stuttgart realisiert. In den figürlichen Arbeiten, Gipsreliefs und Materialbildern ist der Einfluss von Schlemmer und Baumeister besonders stark zu spüren. Bei den Aquarellen und Pastellen fühlt man sich an die Farbintensität und Leichtigkeit von Kerkovius und Ackermann erinnert. Ihre Werke zeichnen sich durch eine tiefe Harmonie aus, in der auch Ernst und Trauer zuhause sind.

Die Arbeiten Hagstotzs wurden auf zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland gezeigt. Viele ihrer Arbeiten befinden sich in privaten und öffentlichen Sammlungen.

Objekt-Nr. 2114
Preis: 1050 Euro
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Sohl Will

Will Sohl
17.06.1906 in Ludwigshafen am Rhein - 11.09.1969 in Heidelberg
Studium: Kunstakademie Düsseldorf
Technik: Aquarell / Papier
Abmessung ohne Rahmen: 50cm * 72cm.
Abmessung mit Rahmen: 87cm * 107cm.
Signiert.
Datiert: VII/66
Bildtitel: Nordlicht.
Rahmung: Rahmenleiste.

In Ludwigshafen geboren, wächst Will Sohl – mit vollständigen Namen Wilhelm Albert Friedrich Leonhard Sohl – in Mannheim auf. 1924 verlässt er das Lessing-Realgymnasium und will Künstler werden.

Der Vater besteht aber auf ein Studium der Architektur mit einer davor abgeschlossenen Lehre als Mauer. Daher geht er an die Kunstakademie Düsseldorf und beginnt Architektur zu studieren, wechselt aber kurz darauf zum Studium der Malerei. Parallel studiert er auch noch Kunstgeschichte und Archäologie in Köln, Zürich und Berlin. Er wird 1928 Meisterschüler von Heinrich Nauen (1880–1940), dem bedeutendsten Vertreter des „Rheinischen Expressionismus“.
1928 hat er auch seine erste Ausstellung in Mannheim im Kunstverein.

Nach seinem Studium reist er: Holland, Belgien, Frankreich, Jugoslawien und Baltische Staaten. Dazwischen ist er u. a. zwei Jahre Bühnenbildner am Schauspielhaus Zürich und auch Gastbühnenbildner am Nationaltheater Mannheim.

Er heiratet 1932 Ruth von Davans. Zusammen haben sie fünf Kinder. Sie ist eine lebenstüchtige Frau, die sich um den Alltag kümmert, ihn in den ersten Ehejahren auf seinen Reisen begleitet und ihrem Mann ermöglicht, das zu machen, was er will: nämlich malen – wenn möglich Tag und Nacht.
Will Sohl weiß genau, was er an dieser Frau hat und bedankt sich jedes Jahr zu Weihnachten mit einem „Künstlerbuch“, das er ihr liebevoll widmet. Jedes dieser zum Teil großformatigen und aufwendig gestalteten Bücher mit Zeichnungen, Aquarellen oder Grafiken und oft prächtig bemalten Buchdeckeln ist eine kleine Gemäldeausstellung für sich. Mal zeigen sie die Familie („Rund ums Haus“, o. J.), die Erinnerung an einen Besuch auf einem Jahrmarkt („Jahrmarktserinnerungen“, 1941) oder enthalten wunderschöne farbintensive Aquarelle seiner Reise zu den Lofoten 1968.
1935 ist Will Sohl das erste Mal auf Sylt und begeistert von der Landschaft und dem Meer. „Dieser Insel verdanke ich meine ganze Arbeit; sie ist wie für mich geschaffen“ (Mai 1939). Hier entstehen die Aquarelle, mit denen er auch heute noch berühmt ist: großflächige Kompositionen mit oft stark kontrastierenden Farben.

In einem Brief von 1937 schreibt er über das Arbeiten auf Sylt: „Heute war ein harter Tag, Schneeböen fegten alle halbe Stunde. Ich saß in Munkmarsch hinter dem Wall und malte, so gut es ging und bewunderte die schönen farbigen Wolken, die schwarz über strahlendes Blau jagten, der Horizont blassgelb, das Wasser eigentümlich grün, wie von überzüchteten Blumen, bis schwarz“.

1936 zieht er mit seiner Familie nach Heidelberg-Ziegelhausen, wo er bis zu seinem Tod lebt. Dort wohnt bereits ein guter Freund und ebenfalls Künstler: Joachim Lutz (1906–1954). Das Domizil der Künstlergemeinschaft am Fuße des Stiftwegs ist, vor allem nach dem Krieg, mit der Künstlergemeinschaft „Freien Gruppe“, ein kreatives und intellektuelles Zentrum, zu der auch Künstler anderer Gattungen angehören. Sohl gehört 1946 auch zu den Gründungsmitgliedern der Pfälzischen Sezession – einer
Vereinigung bildender Künstler.
In vielen Arbeiten verarbeitet er seine Reiseeindrücke. 1950 begann eine intensive Zusammenarbeit mit dem Architekten Otto Bartning (1883–1959). Will Sohl stattet dessen Kirchen mit Wandbilder aus Naturstein-Mosaiken und Glasfenstern aus. Daneben entstehen auch immer wieder Bühnenbilder für Theaterstücke.

Als Maler ist Will Sohl dem Expressionismus verpflichtet.Und er führt auch nach 1945 das Erbe des Expressionismus weiter.

Dass Will Sohl überregional bekannt wird, ist entscheidend den Direktoren der Mannheimer Kunsthalle zu verdanken: Zum einen ist es Gustav Friedrich Hartlaub, der mit Ausstellungen 1932 und 1933 einen entscheidenden Impuls für das Bekanntwerden von Sohl gibt. Zum anderen hat der Direktor Walter Passarge Will Sohl in zwei Ausstellungen 1947 und 1949 präsentiert und anschließend in den entsprechenden Sammlerkreisen bekannt gemacht. Ein weiterer wichtiger Impuls für das Bekanntwerden Sohls ist der ehemalige Direktor der Kunsthalle Mannheim, Fritz Wichert.

Wichert lernt Sohl und seine Arbeiten bei dessen ersten Aufenthalten auf Sylt kennen und fördert ihn sein ganzes Leben durch positive Kritiken und Empfehlungen.

Will Sohl stirbt im Herbst 1969 im Alter von 63 Jahren, nach einer Reise auf die Lofoten.




Objekt-Nr. 2109
Preis: 1950 Euro
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monogrammiert

monogrammiert
Technik: Aquarell / Pastell / Papier
Abmessung ohne Rahmen:  62cm * 50cm.
Abmessung mit Rahmen: 82cm * 62cm.
Monogrammiert: U St
Datiert: 68
Bildtitel: Abstrakte Darstellung
Rahmung: Rahmenleiste mit Glas

Objekt-Nr. 2090
Preis: 300 Euro
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Werner Theodor

Theodor Werner
14. Februar 1886 in Jettenburg, Württemberg - 15. Januar 1969 in München.
Studium: Stuttgarter Akademie bei Robert Poetzelberger.
Technik: Mischtechnik / Papier.
Blattgröße: 16,5cm * 11,5cm.
Abmessung mit Rahmen: 39cm * 32cm.
Signiert.
Datiert: 56.
Bildtitel: abstrakte Darstellung.
Rahmung: Rahmenleiste.

Theodor Werner erhielt seine erste Ausbildung an der Lehrerbildungsanstalt in Nagold, dann Nürtingen. Parallel zu seiner Tätigkeit als Lehrer studierte Werner 1908 bis 1909 an der Stuttgarter Akademie bei Robert Poetzelberger. Anschließend unternahm Werner bis 1914 Studienreisen ins Ausland, dabei besuchte er mehrfach Paris, wo er eine private Ausbildung im Atelier von Charles Guérin erhielt.

Theodor Werner begann seine Malerei mit Stillleben und Landschaftsmotiven. Die Gemälde aus den Jahren 1919 bis 1929 sind dabei stark vom impressionistischen Stil zum Beispiel eines Paul Cézannes beeinflusst. Nach dem Militärdienst im Ersten Weltkrieg lebte und arbeitete Theodor Werner bis zum Jahr 1929 als freischaffender Maler in Großsachsenheim bei Stuttgart. Im Jahr 1930 zog er nach Paris, wo er bis 1935 lebte. In Paris wurde er Mitglied der von Naum Gabo, Antoine Pevsner, Auguste Herbin, Theo van Doesburg und Georges Vantongerloo gegründeten Künstlergruppe Abstraction-Création.

1931 heiratete Werner die Malerin Anneliese Rütgers („Woty“). Vier Jahre später kehrte er nach Deutschland zurück. Dort verhängte das nationalsozialistische Regime ein Mal- und Ausstellungsverbot über ihn. Seine Werke galten fortan als Entartete Kunst. Im Zweiten Weltkrieg wurde er von der Wehrmacht als technischer Zeichner dienstverpflichtet. 1945 wurde ein großer Teil seiner Bilder bei einem Bombenangriff vernichtet.

Die wichtigste Schaffensperiode von Theodor Werner begann 1947, als er ein bedeutender Vertreter der abstrakten Malerei wurde. Von 1946 bis 1959 lebte und arbeitete Theodor Werner in Berlin. In den Jahren 1950 bis 1955 war er dort als Mitglied der Künstlergruppe ZEN 49 aktiv. Ferner wurde er Professor an der Berliner Akademie der Künste und 1956 Ehrensenator der Hochschule für Bildende Künste.

Theodor Werner war 1955 Teilnehmer der documenta 1 und – wie auch seine Frau Woty – auf der documenta II 1959 in Kassel vertreten. 1959 zog er nach München, wo er bis zu seinem Tod lebte und arbeitete.

Seine Bilder sind vertreten in den Sammlungen des New Yorker Museum of Modern Art und der Stuttgarter Staatsgalerie.

Seinen künstlerischen Nachlass vermachte Theodor Werner der Bayerischen Gemäldesammlung in München.


Objekt-Nr. 2076
Preis: 950 Euro
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Wittmann Peter

Peter Wittmann
1951 Regensburg
Technik: Aquarell / Papier
Blattgröße: 32cm * 28cm.
Abmessung mit Rahmen: 56cm *  46cm.
Signiert.
Datiert: 9.11.82
Titel: Selbstportrait
Rahmung: Rahmenleiste


Peter Wittmann (* 1951 in Regensburg) ist ein deutscher Maler und Gartenkünstler. Er ist ein Vertreter der idyllischen Utopie.

Peter Wittmann wurde 1951 in Regensburg geboren. 1973 trat er in die Meisterklasse von Professor Hutter an der Universität für Angewandte Kunst in Wien ein. 1978 reiste er über den Landweg nach Indien und bezog in Dharamsala ein Atelier bei dem dort ansässigem englischen Maler Alfred Hallett (1914 bis 1986), einem Gartenfreund des Dalai Lama.

1982 reiste Peter Wittmann nach Taiwan, wo er an der Fu-Jen-Universität in Taipeh Kalligraphie studierte. 1984 lernte Wittmann anlässlich seiner Ausstellung in Berlin den Kunstkritiker und Autor Heinz Ohff kennen. Dieser gab ihm den Anstoß, sich eingehend mit dem gärtnerischen Werk von Fürst Hermann von Pückler-Muskau zu befassen. 1999 bis 2001 entstand daraus der Werkzyklus Macchbuba. 1992 kommt zur bildnerischen Arbeit die Gestaltung eines Gartens bei Regensburg

Objekt-Nr. 2069
Preis: 500 Euro
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Zacharias Walter

Walter Zacharias
21. Oktober 1919 Regensburg - 19. Juli 2000 Regensburg.
Studium: Akademie der Bildenden Künste München bei Adolf Schinnerer, Franz Klemmer und Franz Nagel.
Technik: Aquarell / Papier.
Sichtbarer Blattausschnitt: 48cm * 62cm.
Abmessung mit Rahmen: 63cm * 83cm.
Signiert.
Datiert: 25.05.1974.
Bildtitel: abstrakte Darstellung.
Rahmung: Rahmenleiste.

Zacharias studierte von 1947 bis 1951 an der Akademie der Bildenden Künste München bei Adolf Schinnerer, Franz Klemmer und Franz Nagel.

Danach war er hauptberuflich mit der Leitung des ererbten Familienbetriebs beschäftigt und nur nebenbei als Künstler tätig. 1959 erwarb er im Bayerischen Wald ein Waldlerhaus, das er als Atelier nutzte. Dort sammelte er auch verschiedenste gebrauchte Alltagsgegenstände, vorwiegend aus dem bäuerlichen Leben, die er für seine Skulpturen verwendete. Nach seiner zur Ruhesetzung 1980 arbeitete er dann ausschließlich als freier Künstler. In diesen Zeitraum fällt sein Hauptwerk als Künstler. Seine Werke waren im Rahmen zahlreicher Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen, auch international, zu sehen.


Objekt-Nr. 2056
Preis: 800 Euro
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Riessland Walter

Walter Riessland
Technik: Aquarell / Papier
Sichtbarer Blattausschnitt: 36cm * 53cm.
Abmessung mit Rahmen: 54cm * 67cm.
Signiert.
Entstehungszeit 50er - 60er Jahre.
Bildtitel: abstrakte Darstellung.
Rahmung: handgefertigter Weißgoldrahmen.

Objekt-Nr. 2025
Preis: 450 Euro
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Beck Herbert

Herbert Beck
29. Januar 1920 Leipzig - 10. Dezember  2010 Tegernsee
Technik: Aquarell / Papier
Abmessung ohne Rahmen: 12cm * 7cm
Abmessung mit Rahmen: 21cm * 16cm
Signiert
Bildtitel: Landschaft
Rahmung: Rahmenleiste

1920 Herbert Beck wird am 29. Januar als Sohn von Hermann Beck (Juwelier) und Hildegard Beck (geb. Eifler) in Leipzig geboren.
1936-39 Ausbildung zum Goldschmied. Er besucht die Zeichenklasse von Prof. Max Schwimmer in der Kunstgewerbeschule für Graphik und Design in Leipzig. Er schreibt Gedichte.
1940-45 Militärdienst in Rußland (Musikkorps). Es entstehen erste freie Zeichnungen und Aquarelle.
1948 Herbert Beck muss aus Leipzig fliehen. In Tegernsee findet er ein neues Zuhause. Er widmet sich ausschließlich der Malerei. In den folgenden Jahren unternimmt er mehrere Studienreisen nach Italien und Südfrankreich.
1949 Heirat mit Gisela Werthschitzky.
Erste Einzelausstellung in der Galerie Commeter in Hamburg. Hier trifft er Emil Nolde, dessen Arbeiten ihn faszinieren. Herbert Beck beginnt sich verstärkt mit der Aquarell-Malerei zu beschäftigen.
1954 Einzelausstellung im Museum Norrköpping in Schweden.
Einzelausstellung im Kunstsalon Olai, Stockholm.
1956 Einzelausstellung in der Galerie Marcel Bernheim, Paris.
1957 Ausstellungsbeteiligung im Museum den Haag "Les arts en France et dans le monde". Einzelausstellung in der Galerie Marcel Bernheim, Paris und in der Galerie Commeter, Hamburg.
1958 Im Hause der Sammlerin Meta Gadesman in Rottach-Egern findet Herbert Beck einen Kreis von Kunstinteressierten, die sich regelmäßig treffen. Hier lernt er auch die Kunsthändlerin Hanna Bekker vom Rath aus Frankfurt kennen, die die Arbeiten von Beck sehr schätzt.
1959 Ausstellungsbeteiligungen im Prado in Madrid und den Salas des Santa Catalina in Barcelona "Pintura Alemana Contemporana" aus der Sammlung Hanna Bekker von Rath (Frankfurt).
1961 Einzelausstellung im Frankfurter Kunstkabinett Hanna Bekker vom Rath in Frankfurt und in der Galerie Utermann in Dortmund. Ausstellungbeteiligung im Haus der Kunst, München "Freie Münchner und Deutsche Künstlerschaft e.V.". 1966 Ausstellungsbeteiligung im Frankfurter Kunstkabinett Hanna Bekker vom Rath, Frankfurt "Künstler der Galerie".
1973 Einzelausstellung im Kunsthaus Bühler, Stuttgart.
Einzelausstellung im Weilingerhaus, Tegernsee "100 Bilder und Aquarelle aus 30jährigem Schaffen".
seit 1974 Atelier in Laigueglia an der italienischen Riviera. Hier hält er sich nun jedes Jahr mehrere Monate auf.
1979 Es entstehen die ersten Miniaturen. Einzelausstellung in der Galerie Wolfgang Schuller, Wertheim und in der Galerie Helga Thieme, München.
1980 Einzelausstellung im Kunsthaus Bühler, Stuttgart.
1984 Herber Beck erkrankt sehr schwer. Die Nervenerkrankung, hervorgerufen durch das ständige Einatmen von Terpentin, das er zur Verdünnung der Ölfarbe einsetzte, macht es ihm über ein Jahr lang unmöglich zu arbeiten. Einzelausstellung bei Buch und Kunst, Galerie Utermann, Dortmund.
1985 Nach Genesung gibt er die Ölmalerei auf und widmet sich ausschließlich dem Aquarell. Sein Malstil wird freier und expressiver.
Einzelausstellungen im Kunsthaus Bühler, Stuttgart und bei Buch und Kunst, Galerie Utermann, Dortmund.
1988 Leonard und Ingrid Hutton aus New York besuchen Beck in seinem Atelier in Tegernsee. Ausstellungsbeteiligung in der Galerie Thomas, München "en miniature - ausgewählte Werke Kleinformate des 20. Jahrhunderts". Einzelausstellung im Grafischen Kabinett, Galerie Utermann, Dortmund.
1989 Einzelausstellungen in den Leonard Hutton Galleries, New York und im Kolping Museum, Augsburg.
1990 Einzelausstellungen im Haus des Gastes, Tegernsee "Zum siebzigsten Geburtstag", im Kunsthaus Bühler, Stuttgart und im Grafischen Kabinett, Galerie Utermann, Dortmund.
1995 Einzelausstellungen in der Galerie Michael Beck, Leipzig, im Kunsthaus Bühler, Stuttgart und bei Archeus Fine Art, London.
1996 Einzelausstellungen im Kunst-Museum Ahlen und in der Galerie Utermann, Dortmund.
1997 Einzelausstellungen in der Gallery Fabien Fryns, Marbella und Leslie Sacks Fine Art, Los Angeles.
1998 Einzelausstellungen "Eigene Welten" im Studio Pels-Leusden, Berin und in der Galerie Beck & Eggeling, Rottach-Egern.
1999 Einzelausstellung "Meditative Landschaften" in der Galerie Beck & Eggeling, Rottach-Egern und Düsseldorf, Einzelausstellung in der Galerie Vetter, Düren.
2000 Einzelausstellungen im Haus des Gastes, Tegernsee und Collection DOBE, New York
2002 Einzelausstellung "Aquarelle" in der Galerie Beck & Eggeling.
2005 Zu Herbert Beck's 85. Geburtstag wird eine Einzelausstellung
in der Galerie Beck & Eggeling eröffnet

Herbert Beck lebte und arbeitete in Tegernsee und Laigueglia (Italien).

Objekt-Nr. 1797
Preis: 650 Euro
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