Startseite Künstlerindex GemäldeAquarelleGrafikBronzenGlasKeramikPorzellanVaria Kontakt Impressum / AGB


 

Aquarelle


Seite:   [1]   2  

Grieshaber HAP

HAP Grieshaber
15. Februar 1909 in Rot an der Rot - 12. Mai 1981 in Eningen unter Achalm.
Studium: Staatliche Kunstgewerbeschule in Stuttgart.
Technik: Aquarell / Papier.
Blattgröße: 29,5cm *  21cm.
Abmessung mit Rahmen: 61cm * 56cm.
Signiert rückseitig.
Datiert: 31. VII. 60.
Bildtitel: Les Dreux.
Rahmung: handgefertigter Rahmen.

Der in Oberschwaben geborene Grieshaber verbrachte seine Schulzeit von 1915 bis 1924 zuerst in Nagold und später in Reutlingen, wo er von 1924 bis 1927 eine Schriftsetzerlehre absolvierte. Daneben besuchte er die Staatliche Kunstgewerbeschule in Stuttgart. Infolge fehlender familiärer Unterstützung musste er das Studium 1928 abbrechen, danach war er (zeitweise) arbeitslos.

Nachdem er zwischenzeitlich das Studium an der Kunstgewerbeschule wieder aufgenommen hatte, führten ihn Studienreisen zwischen 1931 und 1933 nach England, Ägypten und Griechenland. Im Juli 1933 kehrte er nach Deutschland zurück. Da er sich als Künstler nicht durchsetzen konnte, hielt er sich mit Gelegenheitsarbeiten über Wasser. Als Kritiker des Nationalsozialismus wurde ihm 1937 von der Reichskulturkammer die Untersagung der Berufsausübung als Gebrauchsgrafiker und Maler angedroht, sie wurde aber nicht ausgesprochen. Nach dem Beginn des Zweiten Weltkriegs wurde Grieshaber 1940 in die Wehrmacht eingezogen und war als Funker in Hagenau im Elsass stationiert. 1945 geriet er in amerikanische Kriegsgefangenschaft und war etwa ein Jahr lang in Mons (Belgien) interniert.

1946 kehrte er in den Reutlinger Raum zurück, wo er ab dieser Zeit auf der Achalm bei Eningen, einer unmittelbaren Nachbargemeinde Reutlingens, lebte und arbeitete. 1950 wirkte er an der Neugründung des Deutschen Künstlerbundes mit, dessen Vorstand er von 1956 bis 1967 angehörte. Zwischen 1951 und 1953 arbeitete er als Lehrer an der Bernsteinschule bei Sulz am Neckar und wurde 1955 Nachfolger Erich Heckels an der Kunstakademie Karlsruhe, wo er bis 1960 lehrte. Grieshaber gab seine Professur auf, als einige seiner Studenten das Zweite Staatsexamen nicht bestanden, da ihre Prüfungsarbeiten als nicht genug naturgetreu angesehen und ihnen mangelnde handwerkliche Fähigkeiten attestiert wurden. Dieser Vorgang löste eine in der Öffentlichkeit viel beachtete Debatte darüber aus, was Kunst sei und was Kunst nicht sein dürfe und führte in der Folge dazu, dass die Prüfungsordnung der Karlsruher Akademie, die noch aus der Zeit des Nationalsozialismus stammte, geändert wurde.

Er war Herausgeber von Zeitschriften wie dem Engel der Geschichte oder, gemeinsam mit Heinrich Böll, Walter Warnach und Werner von Trott zu Solz, dem Labyrinth (1960–1962).

In den folgenden Jahren erhielt Grieshaber verschiedene Preise und Auszeichnungen; so 1957 den Oberschwäbischen Kunstpreis, 1961 den Kunstpreis der Stadt Darmstadt, 1962 den Cornelius-Preis der Stadt Düsseldorf, 1968 den Kulturpreis des Deutschen Gewerkschaftsbundes, 1971 den Dürer-Preis der Stadt Nürnberg und 1978 den Gutenberg-Preis der Stadt Leipzig. Gemeinsam mit Rolf Szymanski begründete er den Jerg-Ratgeb-Preis, der 1977 zum ersten Mal dem Bildhauer Rudolf Hoflehner verliehen wurde.

Grieshaber engagierte sich auch gesellschaftspolitisch, so zum Beispiel gegen die Diktaturen in Griechenland zwischen 1967 und 1974 und Chile nach dem Militärputsch von 1973, sowie im Bereich Landschaftsschutz/Ökologie, gegen Atomkraftwerke und für den Brückenschlag zwischen den beiden deutschen Staaten DDR und BRD. Wichtigste Mitstreiterin hierbei wurde die Lyrikerin Margarete Hannsmann, von 1967 bis 1978 seine Lebensgefährtin.

Zu seinem 70. Geburtstag 1979 wurden große Retrospektiven in vielen Museen in beiden Teilen Deutschlands gezeigt. Mit dem Konstanzer Kunstpreis wurde Grieshaber 1980 das letzte Mal in seinem Leben ausgezeichnet. Im Jahr darauf starb er im Alter von 72 Jahren.

Objekt-Nr. 2793
Preis: 1450 Euro
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
  Bild vergrößern  

Sammer Otto

Otto Sammer
16. März 1914 in Schwabach -  22. Juli 2004 in Passau.
Studium: Karl Nerud.
Technik: Aquarell / Papier.
Abmessung ohne Rahmen: 41cm * 60cm.
Abmessung mit Rahmen: 58cm * 72cm.
Signiert.
Datiert: 47.
Bildtitel: Landschaft.
Rahmung: Rahmenleiste ohne Glas.

Otto Sammer, 1914 in Schwabach geboren, zählte zu den renommiertesten Malern und Zeichnern Ostbayerns. Nach Stationen in Simbach/Inn und Berlin ließ sich Sammer 1956 in Passau nieder, wo er bis zu seinem Tod im Juli 2004 als freischaffender Künstler und Zeichenlehrer wirkte.

Neben naturalistisch anmutenden Szenerien wandte sich Sammer unter Einfluss seiner Vorbilder Wassily Kandinsky und Paul Klee im Alter immer mehr der Abstraktion zu. Ein großer Werkkomplex Sammers ist geprägt vom Stil des "Tachismus", einer um 1940 entstandenen Kunstform, die sich durch eruptive, amorphe Farbflecke (franz.: taches) auszeichnet.

Otto Sammers Werke wurden auf zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland präsentiert. 1974 wurde ihm der Ostbayerische Kunstpreis verliehen, 1980 das Bundesverdienstkreuz.

Objekt-Nr. 2778
Preis: 1200 Euro
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
  Bild vergrößern  

Beauvoir Hélène de

Hélène de Beauvoir  
06. Juni 1910 in Paris - 05. Juli 2001 in Goxwiller.
Studium: Académie de la Grande Chaumière und
Académie Colarossi.
Technik: Aquarell / Papier.
Abmessung ohne Rahmen: 59cm * 45cm.
Abmessung mit Rahmen: 84cm * 63cm.
Signiert.
Rückseitig Nachlassstempel.
Bildtitel: Abstrakt.
Rahmung: Rahmenleiste mit Glas.

Die Malerin Hélène de Beauvoir wurde in Paris, Boulevard du Montparnasse 103, als Tochter von Françoise Brasseur und des Rechtsanwalts Georges de Beauvoir geboren.
Ihre Abiturprüfung in Philosophie legte Beauvoir 1927 ab, danach besuchte sie Abendkurse für Aktzeichnen an den Kunstschulen Académie de la Grande Chaumière und Académie Colarossi. Das Studium des Kupferstichs und der Grafik begann sie an der Kunstschule "Rue de Fleurs" im Jahr 1928. Im selben Jahr lernte sie den französischen Philosophen Jean-Paul Sartre kennen, als sie von ihrer Schwester zu einer Verabredung mit ihm vorgeschickt wurde.
1934 bis 1935 arbeitete sie als Sekretärin an der Galerie Bonjean. 1935 unternahm sie eine Studienreise nach Italien, wo sie Florenz, Rom, Neapel und Capri besuchte. Ihre erste Einzelausstellung eröffnete de Beauvoir im Januar 1936 in der erwähnten Galerie. Bei der Eröffnung kam auch Pablo Picasso und urteilte: „Ihre Malerei gefällt mir. Sie ist sehr eigenständig.“ Im gleichen Jahr arbeitete Hélène für ihre Schwester und Sartre, indem sie Manuskripte der beiden abtippte.
Haus von Hélène in Goxwiller
1940 plante Hélène, für einen Monat nach Portugal zu fahren, doch der Zweite Weltkrieg zwang sie bis 1945 dort zu bleiben. Während dieser Zeit heiratete sie 1942 ihren Freund Lionel de Roulet, einen Schüler Sartres. Er wurde später Diplomat und so zogen die beiden mehrmals um, darunter 1945 nach Wien, 1947 nach Belgrad und 1950 nach Mailand, wo er Leiter des französischen Kulturzentrums wurde. 1963 kauften sie ein ehemaliges Winzerhaus in Goxwiller im Elsass. Auch nach dem Tod ihres Mannes im Jahr 1990 blieb sie dort wohnen. Hélène hatte keine Kinder; ihr Mann Lionel war in der Jugend an einer besonderen Tuberkulose erkrankt, die ihn unfruchtbar machte.
Hélène hatte eine Vielzahl von Ausstellungen in vielen Galerien Europas, z.B. Amsterdam, Kopenhagen, Hamburg, Regensburg, Rom, Lissabon, Florenz, Tokio, Genf, in Mittel und Nordamerika wie New York und Boston. Besonders hervorzuheben ist ihre Beziehung zu dem Galeristen Ludwig Hammer, den sie 1970 auf der Schifffahrt von Yokohama nach Russland kennenlernte. Eine lebenslang anhaltende Freundschaft entstand. "C´est au cours de ce voyage que je rencontrai Ludwig Hammer qui m´organisa différentes expositions à l’étranger. Un ami très cher." S. 248, Souvenirs, Hélène de Beauvoir. Heute befindet sich in der Galerie Hammer in Regensburg ein beachtlicher Teil ihrer mehr als 3000 farbenprächtigen und ausdrucksstarken Werke.
Anfang der 1970er Jahre wurde Hélène in der Frauenbewegung aktiv und half in Straßburg bei der Gründung eines Hauses für misshandelte Frauen.
Hélène hatte es nicht leicht, denn die Schwester Simone wollte immer in ihrer Malerei etwas mitbestimmen. So schreibt Simone in ihrer "Die Geschichte von Hélènes Malerei" über den frühen Malstil ihrer Schwester "jahrelang übte sie, für mich damals zu gewissenhaft, das perfekte Bild zu komponieren." Was Picasso also gefallen hatte, nämlich dass Hélène nicht unkritisch die damals vorherrschende ungegenständliche Malerei übernahm, war Simone nicht recht. Hélène hätte also vorgewarnt sein können, Simone schrieb damals, 1948, kritisch in Briefen an einen Freund, die Hélène im Alter lesen musste. Doch in den 1960er Jahren war es dann endlich mit der skeptischen Haltung vorbei. Simone schrieb in Briefen :" Welch herrliche Bilder! Alle bewundern sie! Du hast deinen Coup gemacht!" (Abgebildet in "Beauvoir peintre") Jean Paul Sartre, sicher für kein Gefälligkeitsgutachten zu haben, schrieb in seinem längeren Text anlässlich einer Ausstellung Hélènes in Brest begeistert : "Ihr Werk vermag zu überzeugen und zu begeistern!"

Objekt-Nr. 2757
Preis: 900 Euro
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
  Bild vergrößern  

Seidl-Seitz Josef

Josef Seidl-Seitz
09. März 1908 in München - 01. Dezember 1988 in München.
Studium: Kunstakademie München bei Karl Caspar und Adolf Schinnerer
Technik: Aquarell / Papier.
Sichtbarer Blattsuschnitt: 40cm  * 59cm.
Abmessung mit Rahmen: 55cm * 77cm.
Signiert.
Datiert: 1955.
Bildtitel: Auf Ischia.
Rahmung: Rahmenleiste mit Glas.

1922-1925 Schreinerlehre.
1926-1927 trifft auf den Althistoriker Prof. Helmut Berve, der begabte Arbeiterkinder fördert. Gemeinsame Italienreise.
1933  Engagement für Arme und Unterdrückte bringt Sozialisten Seidl Wochen in Gestapohaft.
Berve finanziert ihm Studium an der Kunstakademie München bei Karl Caspar und Adolf Schinnerer.
1935-1937 Malen in der freien Landschaft um München mit bekanntem Kollegen Alois Seidl.
Zur Vermeidung von Verwechslungen Signatur "Seidl-Seitz" (Mädchenname der Mutter).
Entstehung einer Vielzahl von Radierungen bis in die Kriegsjahre, auch in Rußland, u. a. "Flüchtlinge aus Minsk" und "Russisches Dorf Winter 1942".
1937 schult sich durch häufigen Besuch der Ausstellung "Entartete Kunst".
1938-1939 fährt auf einem Walfangschiff in die Antarktis, ein Abenteuer mit nachhaltigen Eindrücken.
1940-1945 Partisaneneinsatz in Rußland, Verwundung mit Lazarettaufenthalten; als Artillerist wiederverwendet.
1944 Zerbombung des Ateliers. Alle dort lagernden Gemälde, Studien und Druckplatten vernichtet.
1945-1946 Mitbegründer der linksorientierten Künstlergruppierung "Pavillon";  langjähriges Ausschußmitglied und Juror.
1950-1958 wenige öffentliche Aufträge, nimmt deshalb halbtags seinen Brotberuf als Schreiner wieder auf.
1959 Staatliches Villa-Massimo-Stipendium.
Anregung zu vielen südländischen Motiven, neben römischen Sujets Veduten von Venedig und Chioggia.
1960-1985 viele Reisen nach Ischia und Elba, die ihm zur zweiten Heimat  werden; seine "südlichen Landschaften (sind) keine Urlaubsgrüße, sondern Seelenlandschaften" (Anne Rose Katz).
1965-1975 Anfertigung einer Vielzahl von Holzschnitten.
1972 Mitarbeit bei der künstlerischen Gestaltung der 800-Jahrfeier von München. Preis der Stadt München (Seerosenpreis).
Bundesverdienstkreuz 1. Klasse.

Objekt-Nr. 2744
Preis: 400 Euro
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
  Bild vergrößern  

Müller - Nisi Anneliese

Anneliese Müller - Nisi
08. 07. 1928 in Waiblingen - 26. 08. 2017.
Studium: Oskar Kokoschka in Salzburg.
Technik: Aquarell / Papier.
Sichtbarer Blattausschnitt: 60cm * 40cm.
Abmessung mit Rahmen: 62cm * 42cm.
Signiert.
Datiert: 1956.
Bildtitel: Stehender Akt.
Rahmung: Rahmenleiste mit Glas.

Malerin und Bildhauerin, stud. an der Freien Kunstakad. Sutttgart bei Kübler und Hüsch, Stud. in Salzburg u.a. bei Oskar Kokoschka.

Objekt-Nr. 2743
Preis: 650 Euro
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
  Bild vergrößern  

Geiseler Hermann

Hermann Geiseler
1903 Hamburg 1975
Studium: Kunstakademie München bei Adolf Schinnerer.
Technik: Aquarell / Papier.
Sichtbarer Blattausschnitt: 47cm * 61cm.
Abmessung mit Rahmen: 64cm * 83cm.
Signiert.
Datiert: 1970.
Bildtitel: Boote in CASSIS.
Rahmung: Rahmenleiste mit Glas.

Der Landschaftsmaler Hermann Geiseler war Schüler von Adolf Schinnerer in München. Er war von van Gogh und Kokoschka beeinflusst, und gewann 1930 den Dürerpreis der Stadt Nürnberg. 1948 war er mit Peter Paul Althaus (1892-1965) auf Seiten der Literaten Gründungsmitglied des 'Seerosenkreises' in München, eines Stammtisches von bildenden Künstlern und Literaten im Schwabinger Lokal "Seerose" (Ecke Feilitzschstrasse/ Gunezrainerstrasse), der von Ernst Hoferichter einmal als "Treibhaus der Poesie" bezeichnet wurde und der bis zur Lokalschließung 1976 bestand. Eine Kollektiv-Ausstellung seiner Werke veranstaltete 1952 die Galerie Schöninger, München.

Objekt-Nr. 2741
Preis: 300 Euro
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
  Bild vergrößern  

Büger Ika

Ika Büger
21.08.1916 in Moskau - 02.01.2007 in München.
Studium: Sommerakademie Kokoschka in Salzburg.
Technik: Aquarell / Papier.
Abmessung ohne Rahmen: 46cm * 34cm.
Abmessung mit Rahmen: 69cm * 54cm.
Signiert.
Datiert: 1981.
Bildtitel: Digitalis.
Rahmung: Rahmenleiste mit Glas.

1940 bis 1945 Studium an den Kunstakademien Berlin und Wien.
1954 Sommerakademie Kokoschka, Salzburg.
1949 bis 1955 Ausstellungen in Salzburg, Linz und Wien.
1955 Wohnsitz in München.
1957 Heirat mit Adolf Büger.
1957 Ausstellung mit Adolf Büger in der Galerie Malura, München.
1957 bis 1979 Teilnahme an Ausstellungen im Berufsverband Bildender Künstler in München: Gedokausstellungen in München, Rom, Beirut, in der Künstlergilde in Eßlingen und Regensburg, ferner in Bad Füssing und Passau.
Alljährliche Beteiligung bei der alten priv. Künstlergenossenschaft von 1868 im Haus der Kunst in München.
1969 Ausstellung in Monte Carlo, Ehrendiplom von Monaco.
1972 Kollektivausstellung im Berufsverband, zusammen mit der Gedächnisausstellung von Adolf Büger.
Ab 1972 Lehrtätigkeit an der Volkshochschule in München für Malen und Zeichnen.
1973 Ausstellung in Griesbach i.R. und Schloß Vornbach bei Passau.
1978 Ausstellung in New York in Gallery Lynn Kottler N.Y

Objekt-Nr. 2740
Preis: 250 Euro
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
  Bild vergrößern  

Mez Alfred

Alfred Mez
22.08.1887 in Freiburg im Breisgau - 08. 10. 1955 in Zürich.
Technik: Aquarell / Papier
Abmessung ohne Rahmen: 32cm * 49cm.
Abmessung mit Rahmen: 55cm * 75cm.
Signiert.
Bildtitel: Akte.
Rahmung: Rahmenleiste mit Glas.

Deutscher Maler.
Ab 1936 in der Schweiz.

Objekt-Nr. 2719
Preis: 200 Euro
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
  Bild vergrößern  

Croissant Eugen

Eugen Croissant
18. Oktober 1898 in Landau in der Pfalz - 02. Februar 1976 in Breitbrunn am Chiemsee.
Studium: Akademie der Bildenden Künste München unter Karl Caspar.
Technik: Aquarell / Papier.
Sichtbarer Blattausschnitt: 31cm * 46cm.
Abmessung mit Rahmen: 53cm * 73cm.
Signiert.
Bildtitel: Blick auf den Chiemsee von Gstadt aus.
Rahmung: Rahmenleiste mit Glas.

Eugen Philipp Croissant wurde als Sohn des Kunstmalers August Croissant geboren. Nach der Volksschule besuchte er das Humanistische Gymnasium in Landau. Früh zeigte sich die Neigung zum Zeichnen, Malen und Karikieren. Von 1918 bis 1920 studierte er ohne Abschluss Architektur an der Technischen Hochschule in München. Als sein Vater mehrere seiner Zeichnungen Max Slevogt gezeigt hatte und dieser begeistert war, willigte er dem Wechsel seines Sohnes zur Kunstgewerbeschule ein.

Von 1920 bis 1922 studierte Croissant Kunst in München unter den Professoren Julius Diez und Willi Geiger; 1923 an der Akademie der Bildenden Künste München unter Karl Caspar.

Croissant blieb als freischaffender Künstler in München. Dort wurde er 1928 Mitglied des pfälzischen Corps Transrhenania. In den 1920er und 1930er Jahren unternahm er Malreisen nach Frankreich, Griechenland, Nordafrika und dem Balkan. Er war Mitglied des Deutschen Künstlerbundes unter Max Liebermann, der Münchener Neuen Secession (bis 1944) und der „Neuen Gruppe“ (ab 1946).
Viele seiner Aquarelle wurden sowohl 1931 beim Brand des Münchner Glaspalastes, wie auch 1943 bei der Zerstörung seines Ateliers vernichtet.
Mit seiner Frau Elisabeth, die sich als Künstlerin mit Hinterglasbildern und Holzschnitten beschäftigte, zog er daraufhin an den Chiemsee bei Breitbrunn. Croissant wurde fortan zum Maler des Chiemsees.
Zu seinem 70. Geburtstag wurde er Ehrenmitglied der Gesellschaft der Heinrich von Zügel-Freunde. 1975 erhielt er den Preis für Malerei der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Ein Jahr später starb Croissant auf der Halbinsel Urfahrn in Breitbrunn

Objekt-Nr. 2718
Preis: 400 Euro
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
  Bild vergrößern  

Büger Ika

Ika Büger
21.08.1916 in Moskau - 02.01.2007 in München.
Studium: Sommerakademie Kokoschka in Salzburg.
Technik: Aquarell / Papier.
Abmessung ohne Rahmen: 35cm * 48cm.
Abmessung mit Rahmen: 52cm * 62cm.
Signiert.
Datiert: 1982.
Bildtitel: Segelboote.
Rahmung: Rahmenleiste mit Glas.

1940 bis 1945 Studium an den Kunstakademien Berlin und Wien.
1954 Sommerakademie Kokoschka, Salzburg.
1949 bis 1955 Ausstellungen in Salzburg, Linz und Wien.
1955 Wohnsitz in München.
1957 Heirat mit Adolf Büger.
1957 Ausstellung mit Adolf Büger in der Galerie Malura, München.
1957 bis 1979 Teilnahme an Ausstellungen im Berufsverband Bildender Künstler in München: Gedokausstellungen in München, Rom, Beirut, in der Künstlergilde in Eßlingen und Regensburg, ferner in Bad Füssing und Passau.
Alljährliche Beteiligung bei der alten priv. Künstlergenossenschaft von 1868 im Haus der Kunst in München.
1969 Ausstellung in Monte Carlo, Ehrendiplom von Monaco.
1972 Kollektivausstellung im Berufsverband, zusammen mit der Gedächnisausstellung von Adolf Büger.
Ab 1972 Lehrtätigkeit an der Volkshochschule in München für Malen und Zeichnen.
1973 Ausstellung in Griesbach i.R. und Schloß Vornbach bei Passau.
1978 Ausstellung in New York in Gallery Lynn Kottler N.Y

Objekt-Nr. 2714
Preis: 300 Euro
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
  Bild vergrößern  

Büger Ika

Ika Büger
21.08.1916 in Moskau - 02.01.2007 in München.
Studium: Sommerakademie Kokoschka in Salzburg.
Technik: Aquarell / Papier.
Abmessung ohne Rahmen: 34cm * 49cm.
Signiert.
Datiert: 1967.
Bildtitel: Gondeln in Venedig.
Rahmung: Ohne.

1940 bis 1945 Studium an den Kunstakademien Berlin und Wien.
1954 Sommerakademie Kokoschka, Salzburg.
1949 bis 1955 Ausstellungen in Salzburg, Linz und Wien.
1955 Wohnsitz in München.
1957 Heirat mit Adolf Büger.
1957 Ausstellung mit Adolf Büger in der Galerie Malura, München.
1957 bis 1979 Teilnahme an Ausstellungen im Berufsverband Bildender Künstler in München: Gedokausstellungen in München, Rom, Beirut, in der Künstlergilde in Eßlingen und Regensburg, ferner in Bad Füssing und Passau.
Alljährliche Beteiligung bei der alten priv. Künstlergenossenschaft von 1868 im Haus der Kunst in München.
1969 Ausstellung in Monte Carlo, Ehrendiplom von Monaco.
1972 Kollektivausstellung im Berufsverband, zusammen mit der Gedächnisausstellung von Adolf Büger.
Ab 1972 Lehrtätigkeit an der Volkshochschule in München für Malen und Zeichnen.
1973 Ausstellung in Griesbach i.R. und Schloß Vornbach bei Passau.
1978 Ausstellung in New York in Gallery Lynn Kottler N.Y

Objekt-Nr. 2712
Preis: 250 Euro
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
  Bild vergrößern  

Kohler Alfred

Alfred Kohler
06. November 1916 in Schwabach - 28. Dezember 1984 in Schwabach.
Studium: Akademie der Bildenden Künste in München.
Technik: Aquarell / Papier
Abmessung ohne Rahmen: 62cm * 46cm.
Abmessung mit Rahmen: 86cm * 86cm.
Signiert.
Bildtitel: Tennisspieler.
Rahmung: Rahmenleiste mit Glas.

Sein Vater war Inhaber einer Goldschlägerei, seine Mutter arbeitete als Beschneiderin im Familienbetrieb mit. Von 1927 bis 1933 besuchte Kohler das Schwabacher Progymnasium, von 1933 bis 1935 die Nürnberger Staatsschule für angewandte Kunst. 1935 setzte er sein Studium an der Akademie der bildenden Künste in München fort, wo er mit 18 Jahren der jüngste Kunststudent war. Nach einem Semester wurde er Meisterschüler, 1937 verließ er die Akademie.
Ab 1938 stellte er in der Münchner Galerie Franke aus. Seine Bilder wurden von den Nationalsozialisten bald der „entarteten Kunst“ zugeordnet, so dass er Schwierigkeiten hatte, an Malmaterialen zu gelangen. 1938 kehrte er nach Schwabach zurück. Von 1938 bis 1945 wurde er mit einem absoluten Verkaufsverbot belegt. 1941 wurde sein Atelier bei einem Luftangriff auf Schwabach zerstört.
Nach Kriegsende 1945 beteiligte sich Kohler an der Gründung Nürnberger Kunstvereinigungen wie des „Kreises“ und des Schutzverbandes Bildender Künstler. Aus dem Kreis steig er aber bald wieder aus, weil er „die sich entwickelnde Gleichmäßigkeit der jungen Künstler, die oft in ihren Werken zum Raten ähnlich waren“ nicht mittragen wollte.
1947 wurden seine Werke bei der Ausstellung „Kunst mit neuen Augen“ in der fränkischen Galerie am Marientor in Nürnberg, neben Werken von Barlach, Beckmann, Heckel, Hofer, Marcks und Nolde gezeigt. Im selben Jahr erhielt Kohler eine Förderung als im NS-Deutschland verfolgter Künstler durch die Kunstschutz-Abteilung der US-Besatzungsarmee. 1949 gründet Kohler zusammen mit dem ehemaligen Direktor des Germanischen Nationalmuseums Ernst Günter Troche und A. Kormendy die Künstlerhilfe. 1959 war Kohler für ein Jahr als Kunsterzieher am Nürnberger Wirtschaftsgymnasium tätig.
In den 1960er und 1970er Jahren zog Kohler unter schwierigen wirtschaftlichen Verhältnissen umher. Das Jahr 1975 verbrachte er überwiegend in Paris, wo er Landschaftsbilder gut verkaufen konnte. Ab 1979 förderte ihn ein Mäzen, den er seit den 1960er Jahren kannte, bis kurz vor seinem Tod. Dies ermöglichte es Kohler 1980 mit seiner Familie wieder nach Schwabach zu ziehen. Kohler starb am 28. Dezember 1984 und wurde auf dem Unterreichenbacher Friedhof in Schwabach begraben.

Objekt-Nr. 2708
Preis: 650 Euro
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
  Bild vergrößern  

ZAZA

ZAZA
Technik: Aquarell / Papier.
Sichtbarer Blattausschnitt: 42cm * 32cm.
Abmessung mit Rahmen: 58cm * 47cm.
Signiert.
Bildtitel: CABARET.
Rahmung: Handgefertigter Rahmen.

Objekt-Nr. 2707
Preis: 500 Euro
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
  Bild vergrößern  

Mez Alfred

Alfred Mez
22.08.1887 in Freiburg im Breisgau - 08. 10. 1955 in Zürich.
Technik: Aquarell / Papier
Abmessung ohne Rahmen: 35cm * 51cm.
Abmessung mit Rahmen: 54cm * 74cm.
Signiert.
Datiert: 1932.
Bildtitel: Akte am Strand.
Rahmung: Rahmenleiste mit Glas.

Deutscher Maler.
Ab 1936 in der Schweiz.

Objekt-Nr. 2677
Preis: 200 Euro
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
  Bild vergrößern  

Mez Alfred

Alfred Mez
22.08.1887 in Freiburg im Breisgau - 08. 10. 1955 in Zürich.
Technik: Aquarell / Papier
Abmessung ohne Rahmen: 33cm * 50cm.
Abmessung mit Rahmen: 54cm * 74cm.
Signiert.
Datiert: 1931.
Bildtitel: Akte.
Rahmung: Rahmenleiste mit Glas.

Deutscher Maler.
Ab 1936 in der Schweiz.

Objekt-Nr. 2676
Preis: 200 Euro
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
  Bild vergrößern  

Kohler Alfred

Alfred Kohler
06. November 1916 in Schwabach - 28. Dezember 1984 in Schwabach.
Studium: Akademie der Bildenden Künste in München.
Technik: Aquarell / Papier
Abmessung ohne Rahmen: 48cm * 64cm.
Abmessung mit Rahmen: 71cm * 86cm.
Signiert.
Bildtitel: Tennisspieler.
Rahmung: Rahmenleiste mit Glas.

Sein Vater war Inhaber einer Goldschlägerei, seine Mutter arbeitete als Beschneiderin im Familienbetrieb mit. Von 1927 bis 1933 besuchte Kohler das Schwabacher Progymnasium, von 1933 bis 1935 die Nürnberger Staatsschule für angewandte Kunst. 1935 setzte er sein Studium an der Akademie der bildenden Künste in München fort, wo er mit 18 Jahren der jüngste Kunststudent war. Nach einem Semester wurde er Meisterschüler, 1937 verließ er die Akademie.
Ab 1938 stellte er in der Münchner Galerie Franke aus. Seine Bilder wurden von den Nationalsozialisten bald der „entarteten Kunst“ zugeordnet, so dass er Schwierigkeiten hatte, an Malmaterialen zu gelangen. 1938 kehrte er nach Schwabach zurück. Von 1938 bis 1945 wurde er mit einem absoluten Verkaufsverbot belegt. 1941 wurde sein Atelier bei einem Luftangriff auf Schwabach zerstört.
Nach Kriegsende 1945 beteiligte sich Kohler an der Gründung Nürnberger Kunstvereinigungen wie des „Kreises“ und des Schutzverbandes Bildender Künstler. Aus dem Kreis steig er aber bald wieder aus, weil er „die sich entwickelnde Gleichmäßigkeit der jungen Künstler, die oft in ihren Werken zum Raten ähnlich waren“ nicht mittragen wollte.
1947 wurden seine Werke bei der Ausstellung „Kunst mit neuen Augen“ in der fränkischen Galerie am Marientor in Nürnberg, neben Werken von Barlach, Beckmann, Heckel, Hofer, Marcks und Nolde gezeigt. Im selben Jahr erhielt Kohler eine Förderung als im NS-Deutschland verfolgter Künstler durch die Kunstschutz-Abteilung der US-Besatzungsarmee. 1949 gründet Kohler zusammen mit dem ehemaligen Direktor des Germanischen Nationalmuseums Ernst Günter Troche und A. Kormendy die Künstlerhilfe. 1959 war Kohler für ein Jahr als Kunsterzieher am Nürnberger Wirtschaftsgymnasium tätig.
In den 1960er und 1970er Jahren zog Kohler unter schwierigen wirtschaftlichen Verhältnissen umher. Das Jahr 1975 verbrachte er überwiegend in Paris, wo er Landschaftsbilder gut verkaufen konnte. Ab 1979 förderte ihn ein Mäzen, den er seit den 1960er Jahren kannte, bis kurz vor seinem Tod. Dies ermöglichte es Kohler 1980 mit seiner Familie wieder nach Schwabach zu ziehen. Kohler starb am 28. Dezember 1984 und wurde auf dem Unterreichenbacher Friedhof in Schwabach begraben.

Objekt-Nr. 2673
Preis: 650 Euro
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
  Bild vergrößern  

Beauvoir Hélène de

Hélène de Beauvoir  
06. Juni 1910 in Paris - 05. Juli 2001 in Goxwiller.
Studium: Académie de la Grande Chaumière und
Académie Colarossi.
Technik: Aquarell / Papier.
Abmessung ohne Rahmen: 68cm * 47cm.
Abmessung mit Rahmen: 82cm * 69cm.
Signiert.
Rückseitig Nachlassstempel.
Bildtitel: Akt sitzend.
Rahmung: Rahmenleiste mit Glas.

Die Malerin Hélène de Beauvoir wurde in Paris, Boulevard du Montparnasse 103, als Tochter von Françoise Brasseur und des Rechtsanwalts Georges de Beauvoir geboren.
Ihre Abiturprüfung in Philosophie legte Beauvoir 1927 ab, danach besuchte sie Abendkurse für Aktzeichnen an den Kunstschulen Académie de la Grande Chaumière und Académie Colarossi. Das Studium des Kupferstichs und der Grafik begann sie an der Kunstschule "Rue de Fleurs" im Jahr 1928. Im selben Jahr lernte sie den französischen Philosophen Jean-Paul Sartre kennen, als sie von ihrer Schwester zu einer Verabredung mit ihm vorgeschickt wurde.
1934 bis 1935 arbeitete sie als Sekretärin an der Galerie Bonjean. 1935 unternahm sie eine Studienreise nach Italien, wo sie Florenz, Rom, Neapel und Capri besuchte. Ihre erste Einzelausstellung eröffnete de Beauvoir im Januar 1936 in der erwähnten Galerie. Bei der Eröffnung kam auch Pablo Picasso und urteilte: „Ihre Malerei gefällt mir. Sie ist sehr eigenständig.“ Im gleichen Jahr arbeitete Hélène für ihre Schwester und Sartre, indem sie Manuskripte der beiden abtippte.
Haus von Hélène in Goxwiller
1940 plante Hélène, für einen Monat nach Portugal zu fahren, doch der Zweite Weltkrieg zwang sie bis 1945 dort zu bleiben. Während dieser Zeit heiratete sie 1942 ihren Freund Lionel de Roulet, einen Schüler Sartres. Er wurde später Diplomat und so zogen die beiden mehrmals um, darunter 1945 nach Wien, 1947 nach Belgrad und 1950 nach Mailand, wo er Leiter des französischen Kulturzentrums wurde. 1963 kauften sie ein ehemaliges Winzerhaus in Goxwiller im Elsass. Auch nach dem Tod ihres Mannes im Jahr 1990 blieb sie dort wohnen. Hélène hatte keine Kinder; ihr Mann Lionel war in der Jugend an einer besonderen Tuberkulose erkrankt, die ihn unfruchtbar machte.
Hélène hatte eine Vielzahl von Ausstellungen in vielen Galerien Europas, z.B. Amsterdam, Kopenhagen, Hamburg, Regensburg, Rom, Lissabon, Florenz, Tokio, Genf, in Mittel und Nordamerika wie New York und Boston. Besonders hervorzuheben ist ihre Beziehung zu dem Galeristen Ludwig Hammer, den sie 1970 auf der Schifffahrt von Yokohama nach Russland kennenlernte. Eine lebenslang anhaltende Freundschaft entstand. "C´est au cours de ce voyage que je rencontrai Ludwig Hammer qui m´organisa différentes expositions à l’étranger. Un ami très cher." S. 248, Souvenirs, Hélène de Beauvoir. Heute befindet sich in der Galerie Hammer in Regensburg ein beachtlicher Teil ihrer mehr als 3000 farbenprächtigen und ausdrucksstarken Werke.
Anfang der 1970er Jahre wurde Hélène in der Frauenbewegung aktiv und half in Straßburg bei der Gründung eines Hauses für misshandelte Frauen.
Hélène hatte es nicht leicht, denn die Schwester Simone wollte immer in ihrer Malerei etwas mitbestimmen. So schreibt Simone in ihrer "Die Geschichte von Hélènes Malerei" über den frühen Malstil ihrer Schwester "jahrelang übte sie, für mich damals zu gewissenhaft, das perfekte Bild zu komponieren." Was Picasso also gefallen hatte, nämlich dass Hélène nicht unkritisch die damals vorherrschende ungegenständliche Malerei übernahm, war Simone nicht recht. Hélène hätte also vorgewarnt sein können, Simone schrieb damals, 1948, kritisch in Briefen an einen Freund, die Hélène im Alter lesen musste. Doch in den 1960er Jahren war es dann endlich mit der skeptischen Haltung vorbei. Simone schrieb in Briefen :" Welch herrliche Bilder! Alle bewundern sie! Du hast deinen Coup gemacht!" (Abgebildet in "Beauvoir peintre") Jean Paul Sartre, sicher für kein Gefälligkeitsgutachten zu haben, schrieb in seinem längeren Text anlässlich einer Ausstellung Hélènes in Brest begeistert : "Ihr Werk vermag zu überzeugen und zu begeistern!"

Objekt-Nr. 2517
Preis: 950 Euro
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
  Bild vergrößern  

Beauvoir Hélène de

Hélène de Beauvoir  
06. Juni 1910 in Paris - 05. Juli 2001 in Goxwiller.
Studium: Académie de la Grande Chaumière und
Académie Colarossi.
Technik: Aquarell / Papier.
Abmessung ohne Rahmen: 54cm * 64cm.
Abmessung mit Rahmen: 70cm * 84cm.
Signiert.
Rückseitig Nachlassstempel.
Bildtitel: Akte am Strand.
Zustand: Blatt hat in der Mitte einen leichten Knick.
Rahmung: Rahmenleiste mit Glas.

Die Malerin Hélène de Beauvoir wurde in Paris, Boulevard du Montparnasse 103, als Tochter von Françoise Brasseur und des Rechtsanwalts Georges de Beauvoir geboren.
Ihre Abiturprüfung in Philosophie legte Beauvoir 1927 ab, danach besuchte sie Abendkurse für Aktzeichnen an den Kunstschulen Académie de la Grande Chaumière und Académie Colarossi. Das Studium des Kupferstichs und der Grafik begann sie an der Kunstschule "Rue de Fleurs" im Jahr 1928. Im selben Jahr lernte sie den französischen Philosophen Jean-Paul Sartre kennen, als sie von ihrer Schwester zu einer Verabredung mit ihm vorgeschickt wurde.
1934 bis 1935 arbeitete sie als Sekretärin an der Galerie Bonjean. 1935 unternahm sie eine Studienreise nach Italien, wo sie Florenz, Rom, Neapel und Capri besuchte. Ihre erste Einzelausstellung eröffnete de Beauvoir im Januar 1936 in der erwähnten Galerie. Bei der Eröffnung kam auch Pablo Picasso und urteilte: „Ihre Malerei gefällt mir. Sie ist sehr eigenständig.“ Im gleichen Jahr arbeitete Hélène für ihre Schwester und Sartre, indem sie Manuskripte der beiden abtippte.
Haus von Hélène in Goxwiller
1940 plante Hélène, für einen Monat nach Portugal zu fahren, doch der Zweite Weltkrieg zwang sie bis 1945 dort zu bleiben. Während dieser Zeit heiratete sie 1942 ihren Freund Lionel de Roulet, einen Schüler Sartres. Er wurde später Diplomat und so zogen die beiden mehrmals um, darunter 1945 nach Wien, 1947 nach Belgrad und 1950 nach Mailand, wo er Leiter des französischen Kulturzentrums wurde. 1963 kauften sie ein ehemaliges Winzerhaus in Goxwiller im Elsass. Auch nach dem Tod ihres Mannes im Jahr 1990 blieb sie dort wohnen. Hélène hatte keine Kinder; ihr Mann Lionel war in der Jugend an einer besonderen Tuberkulose erkrankt, die ihn unfruchtbar machte.
Hélène hatte eine Vielzahl von Ausstellungen in vielen Galerien Europas, z.B. Amsterdam, Kopenhagen, Hamburg, Regensburg, Rom, Lissabon, Florenz, Tokio, Genf, in Mittel und Nordamerika wie New York und Boston. Besonders hervorzuheben ist ihre Beziehung zu dem Galeristen Ludwig Hammer, den sie 1970 auf der Schifffahrt von Yokohama nach Russland kennenlernte. Eine lebenslang anhaltende Freundschaft entstand. "C´est au cours de ce voyage que je rencontrai Ludwig Hammer qui m´organisa différentes expositions à l’étranger. Un ami très cher." S. 248, Souvenirs, Hélène de Beauvoir. Heute befindet sich in der Galerie Hammer in Regensburg ein beachtlicher Teil ihrer mehr als 3000 farbenprächtigen und ausdrucksstarken Werke.
Anfang der 1970er Jahre wurde Hélène in der Frauenbewegung aktiv und half in Straßburg bei der Gründung eines Hauses für misshandelte Frauen.
Hélène hatte es nicht leicht, denn die Schwester Simone wollte immer in ihrer Malerei etwas mitbestimmen. So schreibt Simone in ihrer "Die Geschichte von Hélènes Malerei" über den frühen Malstil ihrer Schwester "jahrelang übte sie, für mich damals zu gewissenhaft, das perfekte Bild zu komponieren." Was Picasso also gefallen hatte, nämlich dass Hélène nicht unkritisch die damals vorherrschende ungegenständliche Malerei übernahm, war Simone nicht recht. Hélène hätte also vorgewarnt sein können, Simone schrieb damals, 1948, kritisch in Briefen an einen Freund, die Hélène im Alter lesen musste. Doch in den 1960er Jahren war es dann endlich mit der skeptischen Haltung vorbei. Simone schrieb in Briefen :" Welch herrliche Bilder! Alle bewundern sie! Du hast deinen Coup gemacht!" (Abgebildet in "Beauvoir peintre") Jean Paul Sartre, sicher für kein Gefälligkeitsgutachten zu haben, schrieb in seinem längeren Text anlässlich einer Ausstellung Hélènes in Brest begeistert : "Ihr Werk vermag zu überzeugen und zu begeistern!"

Objekt-Nr. 2515
Preis: 900 Euro
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
  Bild vergrößern  

Beauvoir Hélène de

Hélène de Beauvoir  
06. Juni 1910 in Paris - 05. Juli 2001 in Goxwiller.
Studium: Académie de la Grande Chaumière und
Académie Colarossi.
Technik: Aquarell / Papier.
Abmessung ohne Rahmen: 45,5cm * 60cm.
Abmessung mit Rahmen: 63cm * 74cm.
Signiert.
Datiert: 8/56.
Rückseitig Nachlassstempel.
Bildtitel: Loctudy in Frankreich.
Rahmung: Rahmenleiste mit Glas.

Die Malerin Hélène de Beauvoir wurde in Paris, Boulevard du Montparnasse 103, als Tochter von Françoise Brasseur und des Rechtsanwalts Georges de Beauvoir geboren.
Ihre Abiturprüfung in Philosophie legte Beauvoir 1927 ab, danach besuchte sie Abendkurse für Aktzeichnen an den Kunstschulen Académie de la Grande Chaumière und Académie Colarossi. Das Studium des Kupferstichs und der Grafik begann sie an der Kunstschule "Rue de Fleurs" im Jahr 1928. Im selben Jahr lernte sie den französischen Philosophen Jean-Paul Sartre kennen, als sie von ihrer Schwester zu einer Verabredung mit ihm vorgeschickt wurde.
1934 bis 1935 arbeitete sie als Sekretärin an der Galerie Bonjean. 1935 unternahm sie eine Studienreise nach Italien, wo sie Florenz, Rom, Neapel und Capri besuchte. Ihre erste Einzelausstellung eröffnete de Beauvoir im Januar 1936 in der erwähnten Galerie. Bei der Eröffnung kam auch Pablo Picasso und urteilte: „Ihre Malerei gefällt mir. Sie ist sehr eigenständig.“ Im gleichen Jahr arbeitete Hélène für ihre Schwester und Sartre, indem sie Manuskripte der beiden abtippte.
Haus von Hélène in Goxwiller
1940 plante Hélène, für einen Monat nach Portugal zu fahren, doch der Zweite Weltkrieg zwang sie bis 1945 dort zu bleiben. Während dieser Zeit heiratete sie 1942 ihren Freund Lionel de Roulet, einen Schüler Sartres. Er wurde später Diplomat und so zogen die beiden mehrmals um, darunter 1945 nach Wien, 1947 nach Belgrad und 1950 nach Mailand, wo er Leiter des französischen Kulturzentrums wurde. 1963 kauften sie ein ehemaliges Winzerhaus in Goxwiller im Elsass. Auch nach dem Tod ihres Mannes im Jahr 1990 blieb sie dort wohnen. Hélène hatte keine Kinder; ihr Mann Lionel war in der Jugend an einer besonderen Tuberkulose erkrankt, die ihn unfruchtbar machte.
Hélène hatte eine Vielzahl von Ausstellungen in vielen Galerien Europas, z.B. Amsterdam, Kopenhagen, Hamburg, Regensburg, Rom, Lissabon, Florenz, Tokio, Genf, in Mittel und Nordamerika wie New York und Boston. Besonders hervorzuheben ist ihre Beziehung zu dem Galeristen Ludwig Hammer, den sie 1970 auf der Schifffahrt von Yokohama nach Russland kennenlernte. Eine lebenslang anhaltende Freundschaft entstand. "C´est au cours de ce voyage que je rencontrai Ludwig Hammer qui m´organisa différentes expositions à l’étranger. Un ami très cher." S. 248, Souvenirs, Hélène de Beauvoir. Heute befindet sich in der Galerie Hammer in Regensburg ein beachtlicher Teil ihrer mehr als 3000 farbenprächtigen und ausdrucksstarken Werke.
Anfang der 1970er Jahre wurde Hélène in der Frauenbewegung aktiv und half in Straßburg bei der Gründung eines Hauses für misshandelte Frauen.
Hélène hatte es nicht leicht, denn die Schwester Simone wollte immer in ihrer Malerei etwas mitbestimmen. So schreibt Simone in ihrer "Die Geschichte von Hélènes Malerei" über den frühen Malstil ihrer Schwester "jahrelang übte sie, für mich damals zu gewissenhaft, das perfekte Bild zu komponieren." Was Picasso also gefallen hatte, nämlich dass Hélène nicht unkritisch die damals vorherrschende ungegenständliche Malerei übernahm, war Simone nicht recht. Hélène hätte also vorgewarnt sein können, Simone schrieb damals, 1948, kritisch in Briefen an einen Freund, die Hélène im Alter lesen musste. Doch in den 1960er Jahren war es dann endlich mit der skeptischen Haltung vorbei. Simone schrieb in Briefen :" Welch herrliche Bilder! Alle bewundern sie! Du hast deinen Coup gemacht!" (Abgebildet in "Beauvoir peintre") Jean Paul Sartre, sicher für kein Gefälligkeitsgutachten zu haben, schrieb in seinem längeren Text anlässlich einer Ausstellung Hélènes in Brest begeistert : "Ihr Werk vermag zu überzeugen und zu begeistern!"

Objekt-Nr. 2508
Preis: 800.- Euro
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
  Bild vergrößern  

Frank Edvard

Edvard Frank
06. September 1909 in Korschenbroich - 24. Juli 1972 in Saarlouis.
Studium: Akademie Berlin, Klasse Karl Hofer.
Technik: Aquarell / Papier.
Blattgröße: 47,5cm * 63cm.
Abmessung mit Rahmen: 63cm * 83cm.
Signiert.
Bildtitel: 3 Akte in der Sauna.
Rahmung: Rahmenleiste mit Glas.

Maler der "Verschollenen Generation".

Seine Ausbildung begann er 1926 an der Handwerker- und Kunstgewerbeschule Trier bei August Trümper, studierte dann an den Kölner Werkschulen bei Richard Seewald, wechselte an die Akademie nach Berlin in die Klasse Karl Hofers. Nach der Einberufung zum Militärdienst verletzte er sich vermutlich selbst. Einer erneuten Einberufung zu Kriegsende entzog er sich durch Desertation. Ende des Krieges lebte er bis Mitte der 50er Jahre in der Kreisstadt Birkenfeld/Nahe im Hunsrück. Hier entstanden eine große Zahl an Zeichnungen und Aquarellen, die er nur ungern aus der Hand gab. Nach dem Krieg wurde er Mitglied der Trierer Sezession und hatte zunehmend Erfolg mit Ausstellungen in der Städtischen Kunstsammlung Baden-Baden sowie in Hamburg, Lübeck, Berlin, Karlsruhe, Mannheim, Mainz und Kaiserslautern. Der Brücke-Maler Erich Heckel schätzte seine Arbeiten.
Von Frank bevorzugte Sujets waren häufig erotischer Art und orientierten sich an klassizistischen Motiven.
Edvard Frank war Mitglied im Deutschen Künstlerbund.

Objekt-Nr. 2289
Preis: 800 Euro
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
  Bild vergrößern  

Seite:   [1]   2