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Blume Wilhelm Julius

Blume Wilhelm Julius

Wilhelm Julius Blume
1913 Wesel - 1987 Duisburg
Technik: Öl / Karton
Format: 60cm * 33cm
Signiert
Rückseitig Nachlassstempel
Bildtitel: Badende Akte
Rahmung: Rahmenleiste


Als Sohn eines hohen Polizeibeamten verbrachte W. J. Blume - 1913 in Wesel geboren - einen großen Teil seiner Jugend in Duisburg. Dort machte er 1931 am Steinbart-Realgymnasium sein Abitur und verließ danach sein Elternhaus, um so den bürgerlichen Zwängen zu entfliehen.

Seinen Interessen folgend, führte ihn sein Weg in den Süden Europas. Mehrere Jahre verbrachte er in Italien und Frankreich. Die Malerei und seinen Lebensunterhalt bestritt er durch Gelegenheitsarbeiten und den Verkauf seiner Bilder. Die Zeit seines Aufenthaltes im Süden nutzte er um ungestört seinen Malstudien nachzugehen. Während dieser Zeit traf er mit vielen bekannten Künstlern zusammen und kam mit den wichtigsten Kunstströmungen innerhalb der europäischen Avantgarde in Berührung. Zusammen mit Künstlern wie Braque, Bonnard, Picasso, Utrillo, de Chirico, de Vlaminck und Rounault nahm er 1937 an einer Ausstellung in Mailand teil.

Nach dem Ende des 2. Weltkrieges kehrte er nach Deutschland zurück und arbeitete hauptberuflich von 1951 - 1974 beim Deutschen Roten Kreuz in Münster. Nebenbei widmete er sich weiterhin der Malerei. Sehr zurückgezogen, die Öffentlichkeit meidend, lebte er bis zu seinem Tode 1987 in Duisburg.

Infos zu seinen Werken:
Das Werk W. J. Blumes kann stilbegrifflich nicht in eine Stilrichtung eingeordnet werden. So international im weitesten Sinne die Orientierung Blumes gewesen ist, so ordnete er die auswärtigen Einflüsse seinen eigenen künstlerischen Interessen unter.

Bereits in jungen Jahren löste sich Blume von der naturalistischen Wiedergabe der Natur, beeinflusst und beeindruckt von Werken ´der Kubisten und Futuristen. Die Auseinandersetzung mit Werken dieser Künstler fand ihren Niederschlag in seinen eigenen Werken. Trotz mancher Berührungspunkte entwickelte er in seinen Werken eine eigene unverwechselbare malerische Sprache. Mensch und Kosmos gehören zu seinen zentralen Themen. Er versucht in fast symbolischer Weise die geistige Verschmelzung und den Gleichklang der Gefühle dazustellen. Die Natur wird in seinen Arbeiten nicht nur zum Abbild, sondern zum Spiegelbild seiner inneren Empfindung.

In einer intensiven Farbigkeit stellt er in abstrahierender Darstellung den Menschen, seine Umgebung, die Landschaft, den Kosmos prismatisch zerlegt dar. Die verschiedenen Perspektiven und gegensätzlichen Fluchtpunkte erfordern von dem Betrachter ein schnelles Erfassen.


Objekt-Nr. 1407
Preis: Euro
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