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Bresele Max

Bresele Max

Max Bresele
1944 Fronberg - 1998 Oberviechtach
Studium:
Technik: Öl / Papier
Blattgröße: 21cm * 22cm.
Abmessung mit Rahmen: 32cm * 33cm.
Signiert.
Datiert: PORTUGAL 1987.
Bildtitel: IBERISCHE ABSTRAKTION.
Rahmung: Rahmenleiste mit Glas


Max Bresele setzte sich in seiner Kunst mit der Bedrohung des Leibes und der Seele des Menschen auseinander und mit seinen vielfältigen Versuchen damit umzugehen.Als Material für seine Kunstwerke benutzte Max Bresele neben konventionellen Mitteln, wie Farbe, Leinwand, Papier, Holz, jegliche Art von Schrott und Abfall, die das menschliche Leben produziert.

Max Bresele fuhr mit seinem Moped mit Anhänger, den er mit seinen Kunstwerken vollgestopft hatte, durch ganz Deutschland auf Ausstellungen und Kunstmessen. Er beteiligte sich in den 1980er Jahren am Widerstand gegen die Wiederaufarbeitungsanlage Wackersdorf, wo er im Taxöldner Forst mit Notstromaggregat und Filmprojektor selbstgemachte Kurzfilme zeigte. Nach Max Bresele ist ein Filmpreis benannt, der jährlich auf der Regensburger Kurzfilmwoche für engagierte Kurzfilme mit politischer Wirkung vergeben wird.

Max Bresele lebte die letzten Jahre seines Lebens teils in einem abgestellten hölzernen Wohnwagen, teils in einem Hühnerstall in Uckersdorf. Seine Werke füllten eine große Scheune in Uckersdorf, eine alte Fabrikhalle in Altendorf und das große Gartengrundstück rund um seine Behausung. 1998 starb er an Darmkrebs im Krankenhaus Oberviechtach.

Das Grab von Max Bresele befindet sich auf dem Friedhof Schwarzhofen. Während der ersten Jahre nach seinem Tod, war es mit einem künstlerisch gestalteten Grabstein geschmückt. Dieser ist jetzt (2014) verschwunden und nur ein kleines Bresele-Objekt ziert zwischen Löwenzahn und Hirtentäschel die Grabstelle.

Um den umfangreichen Nachlass von Max Bresele kümmert sich der Kunstverein Weiden


Als "schillernde Figur am Rande der Gesellschaft", "wunderbar quer" aber auch sperrig und mitunter wortkarg: So hat der Leiter des Schwandorfer Künstlerhauses, Heiner Riepl, Bresele einmal beschrieben.

Objekt-Nr. 1759
Preis: Euro
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