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Clouet Francois - Nachfolge

Clouet Francois - Nachfolge

Francois Clouet - Nachfolge
1510 in Tours - 22. September 1572 in Paris.
Technik: Öl / Leinwand
Abmessung ohne Rahmen: 63cm * 50cm.
Abmessung mit Rahmen: 69cm * 55cm.
Bildtitel: König Karl IX.
Rahmung: Rahmenleiste.

Gemälde wurde am 8.10.1954 in der Nachlaßversteigerung der Galerie Zinckgraf verkauft.
Auktion wurde durchgeführt durch das Auktionshaus Roman N. Ketterer.

Clouets Vater, der niederländische Maler Jean Clouet, ließ sich in Tours und später in Paris nieder. Jean Clouet wurde nach seinem Vornamen Janet (eigentlich Jehannet) genannt. „Janet“ war daher auch als Nachname für seinen Sohn in Gebrauch, was zu Verwirrungen führte.

Francois Clouet erhielt 1541 das französische Bürgerrecht und war Hofmaler Franz I., Heinrichs II. und Karls IX.
Clouets Gemälde tragen deutlich die Spur seiner niederländischen Abkunft an sich; sie sind sehr fein ausgeführt, mit vorherrschend silbergrauem Ton, der die Modellierung des Fleisches etwas flach erscheinen lässt. Mit Holbein, dem seine Bilder häufig zugeschrieben werden, kann er sich nicht messen. Clouet zählt zu den Malern der Zweiten Schule von Fontainebleau.

Zu seinen Hauptwerken gehört das lebensgroße und ganzfigurige Bildnis Karls IX. im Wiener Belvedere.
Der Louvre in Paris besitzt die Bildnisse Karls IX. und Elisabeths von Österreich. Eine Sammlung von 88 mit schwarzer und roter Kreide gezeichneten Bildnissen von Mitgliedern des französischen Hofes befindet sich in Howard Castle.

Zusammenfassung Galerie Heinemann - Zinckgraf

Anfang 1938 übernahm Friedrich Heinrich Zinckgraf (1878-1954), ein leitender Mitarbeiter der Galerie, den Anteil Fritz Heinemanns. Nach dem Pogrom am 9./10. November 1938 wurde auch der Anteil von Franziska Heinemann durch Zinckgraf „arisiert“. Die Arisierungsverhandlungen zogen sich jedoch bei der Industrie- und Handelskammer München noch ein gutes Jahr hin, da man ihm aufgrund seines engen Kontaktes zur Familie Heinemann eine „Scheinarisierung“ vorwarf. Zur Finanzierung hatte Zinckgraf einen Kredit von Reichsminister Hjalmar Schacht erhalten.

So war er erst Ende 1939 zum alleinigen Inhaber der Galerie mit allen Unterlagen geworden. Der Wert des Geschäfts wurde mit 220.000.- Reichsmark, der Wert des Warenlagers mit 200.000.- Reichsmark veranschlagt. Zinckgraf benannte die Galerie Heinemann im Mai 1941 in Galerie Zinckgraf um und führte sie auch nach dem Krieg unverändert am Lenbachplatz weiter (eine erneute Lizenz hatte er im September 1946 erhalten). Auch das Nummernsystem der Galerie Heinemann hatte er beibehalten.

Objekt-Nr. 2338
Preis: Euro
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