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Gött Hans Prof.

Gött Hans Prof.

Hans Gött Prof.
08.06.1883 München - 12.02.1974 München
Studium: Angelo Jank, Peter Halm
Technik: Öl / Leinwand
Format: 55cm *  35cm
Signiert rechts oben
Bildtitel: Stehender Akt


Hans Gött wuchs als Sohn des angesehenen Gymnasialdirektors Georg Gött in humanistisch geprägten, großbürgerlichen Kreisen des kaiserzeitlichen Münchens auf. Neben der Malerei waren Musik – Hans Gött war ein hervorragender Cellist – Theater, Oper, Schauspiel und mehrsprachige Konversation Konstanten im Leben des Künstlers, die ihn über wechselvolle Zeiten begleiten sollten. Drei entscheidende Einflüsse prägen das malerische Werk Götts: Den Wunsch, Maler zu werden, weckte in ihm die Begegnung mit Werken des Malers Karl Haider, der dem Kreis der Münchner Maler um Wilhelm Leibl angehörte und dessen vom Realismus des 19. Jahrhunderts geprägte Art, „der Natur Seele zu verleihen“, den jungen Mann tief beeindruckte. Damit einher ging die noch bedeutendere Entdeckung des zunächst vom Jugendstil bestimmten Symbolismus Ferdinand Hodlers, dessen Grundprinzip der Einheit von Mensch und Natur als Gegenbild einer als chaotisch empfundenen Zeit der humanistischen Prägung Götts entgegenkam. Der dritte wichtige Faktor war ein längerer Aufenthalt in Paris (1907-1909), wo sich Gött zunächst an der Malschule Colarossi und dann an der Académie Matisse einschrieb. In der Tat ist in dieser Zeit auch bei Gött ein neues, von Matisse geprägtes und stilbildendes Verhältnis zur Farbe entstanden, das dann wiederum mit den expressiven Tendenzen des späten Ferdinand Hodler nach 1900 harmoniert. Über Jahre fand Gött seine künstlerische Heimat in der „Neuen Münchner Secession“, in die er 1919 aufgenommen wurde. Die Vereinigung hatte nur 30 ordentliche Mitglieder, aber mit die wichtigsten Vertreter der expressiven Moderne: die Maler Karl Caspar und seine Frau Maria Caspar-Filser, Paul Klee und Alexej Jawlensky, aber auch Alexander Kanoldt, Richard Seewald, Max Unold sowie den Bildhauer Edwin Scharff; zu den auswärtigen Mitgliedern zählten Max Beckmann, Erich Heckel, Karl Hofer, Oskar Kokoschka, Wilhelm Lehmbruck, Jules Pascin und Hans Purrmann. In manchen seiner Portraits und intensiveren Landschaften sind Anklänge an Karl Hofer zu erkennen, den Gött sehr geschätzt hat; ansonsten hatte er aber „seine“ Bildsprache in Paris gefunden und bis zum Schluß konsequent fortgeführt. Hans Gött war ein hochbegabter und kultivierter Mensch, ein angesehener, beliebter Professor und vor allem ein Künstler aus Leidenschaft - wahrhaft ein „Klassiker in unklassischer Zeit“.


Objekt-Nr. 1163
Preis: verk Euro
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Gött Hans Prof.

8.6.1883 München - 12.2.1974 München
Studium: Angelo Jank, Peter Halm
Technik: Öl / Karton
Format: 45cm *  55cm
signiert
datiert:
Bildtitel: Sitzender Akt



Objekt-Nr. 863
Preis: Euro
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Gött Hans Prof.

8.6.1883 München - 12.02.1974 München
Studium: Angelo Jank, Peter Halm
Technik: Öl / Karton
Format: 39cm * 65cm
signiert
Bildtitel: Liegender Akt
das Gemälde ist abgebildet im Buch ?Hans Gött? auf Seite 47

Objekt-Nr. 184
Preis: Euro
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Gött Hans Prof.

8.6.1883 München - 12.2.1974 München
Studium: Angelo Jank, Peter Halm
Technik: Öl/Karton
Format: 27cm *  22cm
rechts oben signiert
rückseitg datiert 60
Bildtitel: Sitzende Frau
abgebildet: Kiessling - Begegnung mit Malern - Münchner Kunstszene 1950 - 1980


Objekt-Nr. 88
Preis: Euro
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