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Höll Werner

Höll Werner

Werner Höll
11.09.1898 Freiburg - 14.04.1984 Reutlingen
Studium: Staatliche Akademie Karlsruhe
Technik: Öl / Holz
Abmessung ohne Rahmen: 41cm * 74cm.
Abmessung mit Rahmen: 50cm * 83cm.
Signiert.
Bildtitel: EPICERIE - Lebensmittelgeschäft in Paris.
Rahmung: Rahmen aus einem Fensterladen


In Freiburg im Breisgau geboren und aufgewachsen, nahm Höll am Ersten Weltkrieg von 1914 bis 1918 als Offizier teil. Nach einer 1920 begonnenen und abgebrochenen Buchändlerlehre studierte er von 1921 bis 1928 an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe. Einflussreiche Lehrer waren Hans Adolf Bühler, Albert Haueisen und Hermann Goebel. Einen starken Einfluss auf seine Entwicklung hatte der mit ihm befreundete Wladimir von Zabotin, der später von den Nationalsozialisten als entarteter Künstler eingestuft wurde. Schon in seiner Freiburger Zeit hatte er Julius Bissier kennen gelernt, der sich ebenso wie Höll mit Zen-Buddhismus beschäftigte. Mit dieser Lehre hatten auch andere zeitgenössische Kunstschaffende einen Weg zur künstlerischen Identifikation gefunden.

Nachdem Höll sich zunächst mit Landschafts- und Porträtmalerei im Stil der Neuen Sachlichkeit beschäftigte, sind ab 1932 die ersten gegenstandsfreien Pastelle und Zeichnungen in seinem Werk nachweisbar. 1931 bis 1934 war er als freier Mitarbeiter Zeichner beim Herder-Verlag. 1934–38 fand er als Zeichner beim Mineralogischen Institut der Universität Freiburg Beschäftigung.

1936 nimmt er an einem Lehrgang der obersten SA-Führung für Künstler teil. Am 16. September 1937 war Höll (von der NS-Kreisleitung namhaft gemacht) Mitglied der Kommission, die im Auftrag der Reichskulturkammer im Augustinermuseum in Freiburg Kunstwerke auf Entartung prüfte und die für entartet erklärten Kunstwerke beschlagnahmte, unter vielen anderen Werke seines Freundes Zabotin. Da er zeitweise als Hilfsrestaurator für Gemälde im Museum beschäftigt worden war, kannte er sich in den Gemäldesammlungen gut aus. Er profilierte sich auch durch polemische Kunstkritiken im Alemannen, dem Kampfblatt der Nationalsozialisten Oberbadens.

Von 1939 bis 1945 war er als Offizier in einer Munitionskolonne bzw. einer Propagandaeinheit bei der Wehrmacht. 1939 lernte er bereits Ernst Jünger kennen, mit dem er 1941 in Paris stationiert war und danach eine lebenslange und künstlerisch befruchtende Freundschaft verband.

Nachdem er in Freiburg ausgebombt war, lebte er ab 1945 zunächst in Ravensburg und war seit 1952 in Reutlingen ansässig. Er mied offensichtlich seine Heimatstadt Freiburg, wo er als bekennender nationalsozialistischer Künstler bekannt war. In dieser Zeit wandte sich Höll, der inzwischen zurückgezogen und äußerst bescheiden als Maler und Holzschneider, zeitweise auch als Verlagszeichner und Restaurator sich durchs Leben schlug, von der gegenständlichen Kunst ab und der reinen Abstraktion zu. Bei jährlichen Aufenthalten in Paris erhielt sein Schaffen wesentliche Impulse. Vor allem Gemälde von Pierre Soulages, Hans Hartung, Alfred Manessier und Jean René Bazaine waren für seine weitere Entwicklung maßgebend. Auch setzte er sich intensiv mit dem Werk des im Nachbarort Eningen wirkenden HAP Grieshaber auseinander, bei dem er als lästiger Besuch sprichwörtlich wurde.

Nach einer vom Informel geprägten Phase schuf Höll ab Mitte der 1960-er Jahre vermehrt Holzschnitte und Collagen. Für diese erhielt er in provinziellen Kunstkreisen, nachdem er sich den aktuellen politischen Gegebenheiten angepasst hatte, durchaus Anerkennung. Zahlreiche Ausstellungen in Deutschland, aber auch im Ausland, so unter anderem 1959 in Kopenhagen oder 1960 in Paris würdigten sein Werk und zeigen die künstlerischen Stärken von Werner Höll auf. Zu seinem Œuvre gehören auch Werke in Öl, Temperabilder, Tuschezeichnungen sowie Aquarelle.

Für die Rolle des Kunstkritikers in der Zeit des Nationalsozialismus hat Höll große Bedeutung, da er überregional für die NS-Presse tätig war. Trotz seiner stark ausgeprägten NS-Vergangenheit, die den Juroren und den Mitpreisträgern vermutlich nicht bekannt war, erhielt Höll 1977 gemeinsam mit Jakob Bräckle und Andre Ficus den Anerkennungspreis des Oberschwäbischen Kunstpreises für sein Gesamtwerk. Der Oberschwäbische Kunstpreis, der 1951 von den damaligen Landkreisen Biberach, Ravensburg, Saulgau und Wangen gestiftet worden war,

Objekt-Nr. 2148
Preis: 750 Euro
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Höll Werner

Werner Höll
11.09.1898 Freiburg - 14.04.1984 Reutlingen
Studium: Staatliche Akademie Karlsruhe
Technik: Öl / Karton
Abmessung ohne Rahmen: 22cm * 30cm.
Abmessung mit Rahmen: 24cm * 32cm.
Signiert.
Datiert: 1963.
Bildtitel: "Weiße Leere II".
Rahmung: Rahmenleiste


In Freiburg im Breisgau geboren und aufgewachsen, nahm Höll am Ersten Weltkrieg von 1914 bis 1918 als Offizier teil. Nach einer 1920 begonnenen und abgebrochenen Buchändlerlehre studierte er von 1921 bis 1928 an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe. Einflussreiche Lehrer waren Hans Adolf Bühler, Albert Haueisen und Hermann Goebel. Einen starken Einfluss auf seine Entwicklung hatte der mit ihm befreundete Wladimir von Zabotin, der später von den Nationalsozialisten als entarteter Künstler eingestuft wurde. Schon in seiner Freiburger Zeit hatte er Julius Bissier kennen gelernt, der sich ebenso wie Höll mit Zen-Buddhismus beschäftigte. Mit dieser Lehre hatten auch andere zeitgenössische Kunstschaffende einen Weg zur künstlerischen Identifikation gefunden.

Nachdem Höll sich zunächst mit Landschafts- und Porträtmalerei im Stil der Neuen Sachlichkeit beschäftigte, sind ab 1932 die ersten gegenstandsfreien Pastelle und Zeichnungen in seinem Werk nachweisbar. 1931 bis 1934 war er als freier Mitarbeiter Zeichner beim Herder-Verlag. 1934–38 fand er als Zeichner beim Mineralogischen Institut der Universität Freiburg Beschäftigung.

1936 nimmt er an einem Lehrgang der obersten SA-Führung für Künstler teil. Am 16. September 1937 war Höll (von der NS-Kreisleitung namhaft gemacht) Mitglied der Kommission, die im Auftrag der Reichskulturkammer im Augustinermuseum in Freiburg Kunstwerke auf Entartung prüfte und die für entartet erklärten Kunstwerke beschlagnahmte, unter vielen anderen Werke seines Freundes Zabotin. Da er zeitweise als Hilfsrestaurator für Gemälde im Museum beschäftigt worden war, kannte er sich in den Gemäldesammlungen gut aus. Er profilierte sich auch durch polemische Kunstkritiken im Alemannen, dem Kampfblatt der Nationalsozialisten Oberbadens.

Von 1939 bis 1945 war er als Offizier in einer Munitionskolonne bzw. einer Propagandaeinheit bei der Wehrmacht. 1939 lernte er bereits Ernst Jünger kennen, mit dem er 1941 in Paris stationiert war und danach eine lebenslange und künstlerisch befruchtende Freundschaft verband.

Nachdem er in Freiburg ausgebombt war, lebte er ab 1945 zunächst in Ravensburg und war seit 1952 in Reutlingen ansässig. Er mied offensichtlich seine Heimatstadt Freiburg, wo er als bekennender nationalsozialistischer Künstler bekannt war. In dieser Zeit wandte sich Höll, der inzwischen zurückgezogen und äußerst bescheiden als Maler und Holzschneider, zeitweise auch als Verlagszeichner und Restaurator sich durchs Leben schlug, von der gegenständlichen Kunst ab und der reinen Abstraktion zu. Bei jährlichen Aufenthalten in Paris erhielt sein Schaffen wesentliche Impulse. Vor allem Gemälde von Pierre Soulages, Hans Hartung, Alfred Manessier und Jean René Bazaine waren für seine weitere Entwicklung maßgebend. Auch setzte er sich intensiv mit dem Werk des im Nachbarort Eningen wirkenden HAP Grieshaber auseinander, bei dem er als lästiger Besuch sprichwörtlich wurde.

Nach einer vom Informel geprägten Phase schuf Höll ab Mitte der 1960-er Jahre vermehrt Holzschnitte und Collagen. Für diese erhielt er in provinziellen Kunstkreisen, nachdem er sich den aktuellen politischen Gegebenheiten angepasst hatte, durchaus Anerkennung. Zahlreiche Ausstellungen in Deutschland, aber auch im Ausland, so unter anderem 1959 in Kopenhagen oder 1960 in Paris würdigten sein Werk und zeigen die künstlerischen Stärken von Werner Höll auf. Zu seinem Œuvre gehören auch Werke in Öl, Temperabilder, Tuschezeichnungen sowie Aquarelle.

Für die Rolle des Kunstkritikers in der Zeit des Nationalsozialismus hat Höll große Bedeutung, da er überregional für die NS-Presse tätig war. Trotz seiner stark ausgeprägten NS-Vergangenheit, die den Juroren und den Mitpreisträgern vermutlich nicht bekannt war, erhielt Höll 1977 gemeinsam mit Jakob Bräckle und Andre Ficus den Anerkennungspreis des Oberschwäbischen Kunstpreises für sein Gesamtwerk. Der Oberschwäbische Kunstpreis, der 1951 von den damaligen Landkreisen Biberach, Ravensburg, Saulgau und Wangen gestiftet worden war, gehört zu den höchstdotierten deutschen Kunstpreisen.

Objekt-Nr. 1821
Preis: 550 Euro
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Höll Werner

Werner Höll
11.09.1898 Freiburg - 14.04.1984 Reutlingen
Studium: Staatliche Akademie Karlsruhe
Technik: Öl / Leinwand
Abmessung ohne Rahmen: 65cm * 85cm.
Signiert
Datiert: 23.8.59
Bildtitel: Bild vom 23.8.59
Rahmung: ohne

Objekt-Nr. 1817
Preis: Euro
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Höll Werner

Werner Höll
11.09.1898 Freiburg - 14.04.1984 Reutlingen
Studium: Staatliche Akademie Karlsruhe
Technik: Öl / Leinwand
Abmessung ohne Rahmen: 61cm * 77cm.
Signiert
Datiert: 1953
Bildtitel: Komposition mit Rot
Rahmung: ohne

Objekt-Nr. 1816
Preis: Euro
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Höll Werner

Werner Höll
11.09.1898 Freiburg - 14.04.1984 Reutlingen
Studium: Staatliche Akademie Karlsruhe
Technik: Öl / Karton
Abmessung ohne Rahmen: 50cm * 70cm.
Abmessung mit Rahmen: 68cm * 90cm.
Signiert
Datiert: 4-5-68
Bildtitel: Bild 4-5-68
Rahmung: Rahmenleiste

Objekt-Nr. 1815
Preis: Euro
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Werner Höll
11.09.1898 Freiburg - 14.04.1984 Reutlingen
Studium: Staatliche Akademie Karlsruhe
Technik: Pastell / Papier
Sichtbarer Blattausschnitt: 22cm * 60cm.
Abmessung mit Rahmen: 47cm * 91cm.
Signiert
Datiert: 1952
Bildtitel: liegender Akt
Rahmung: Rahmenleiste

Objekt-Nr. 1814
Preis: Euro
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Höll Werner

Werner Höll
11.09.1898 Freiburg - 14.04.1984 Reutlingen
Studium: Staatliche Akademie Karlsruhe
Technik: Pastell / Papier
Sichtbarer Blattausschnitt: 47cm * 60cm.
Abmessung mit Rahmen: 61cm * 81cm.
Signiert
Datiert: 1953
Bildtitel: abstrakte Darstellung
Rahmung: Rahmenleiste

Objekt-Nr. 1813
Preis: Euro
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Höll Werner

Werner Höll
11.09.1898 Freiburg - 14.04.1984 Reutlingen
Studium: Staatliche Akademie Karlsruhe
Technik: Pastell / Papier
Sichtbarer Blattausschnitt: 46cm * 59cm.
Abmessung mit Rahmen: 61cm * 81cm.
Signiert
Datiert: 1958
Bildtitel: abstrakte Darstellung
Rahmung: Rahmenleiste



Objekt-Nr. 1812
Preis: Euro
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Höll Werner

Werner Höll
11.09.1898 Freiburg - 14.04.1984 Reutlingen
Studium: Staatliche Akademie Karlsruhe
Technik: Pastell / Papier
Sichtbarer Blattausschnitt: 45cm * 58cm.
Abmessung mit Rahmen: 65cm * 85cm.
Signiert
Datiert: 1953
Bildtitel: abstrakte Darstellung
Rahmung: Rahmenleiste

Objekt-Nr. 1811
Preis: Euro
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Höll Werner

Werner Höll
11.09.1898 Freiburg - 14.04.1984 Reutlingen
Studium: Staatliche Akademie Karlsruhe
Technik: Pastell / Papier
Sichtbarer Blattausschnitt: 50cm * 36cm.
Abmessung mit Rahmen: 70cm * 55cm
Signiert
Datiert: 1953
Bildtitel: Frauenfigur
Rahmung: Rahmenleiste mit Glas


Objekt-Nr. 1729
Preis: 500 Euro
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Höll Werner

Werner Höll
11.09.1898 Freiburg - 14.04.1984 Reutlingen
Studium: Staatliche Akademie Karlsruhe
Technik: Öl / Leinwand
Format: 100cm * 100cm
Signiert
Datiert: 25-6-64
Bildtitel: "Autour de nèant"
Rahmung: Rahmenleiste


Objekt-Nr. 1724
Preis: Euro
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Höll Werner

Werner Höll
11.09.1898 Freiburg - 14.04.1984 Reutlingen
Studium: Staatliche Akademie Karlsruhe
Technik: Öl / Karton
Format: 22cm * 31cm
Signiert
Datiert: 1961
Bildtitel: abstrakte Darstellung
Rahmung: Rahmenleiste


Objekt-Nr. 1666
Preis: Euro
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Höll Werner

Werner Höll
11.09.1898 Freiburg - 14.04.1984 Reutlingen
Studium: Staatliche Akademie Karlsruhe
Technik: Öl / Leinwand
Abmessung ohne Rahmen: 66cm * 86cm.
Abmessung mit Rahmen: 73cm * 94cm.
Signiert.
Datiert: 57
Bildtitel: Das Haus
Rahmung: Rahmenleiste


In Freiburg im Breisgau geboren und aufgewachsen, nahm Höll am Ersten Weltkrieg von 1914 bis 1918 als Offizier teil. Nach einer 1920 begonnenen und abgebrochenen Buchändlerlehre studierte er von 1921 bis 1928 an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe. Einflussreiche Lehrer waren Hans Adolf Bühler, Albert Haueisen und Hermann Goebel. Einen starken Einfluss auf seine Entwicklung hatte der mit ihm befreundete Wladimir von Zabotin, der später von den Nationalsozialisten als entarteter Künstler eingestuft wurde. Schon in seiner Freiburger Zeit hatte er Julius Bissier kennen gelernt, der sich ebenso wie Höll mit Zen-Buddhismus beschäftigte. Mit dieser Lehre hatten auch andere zeitgenössische Kunstschaffende einen Weg zur künstlerischen Identifikation gefunden.

Nachdem Höll sich zunächst mit Landschafts- und Porträtmalerei im Stil der Neuen Sachlichkeit beschäftigte, sind ab 1932 die ersten gegenstandsfreien Pastelle und Zeichnungen in seinem Werk nachweisbar. 1931 bis 1934 war er als freier Mitarbeiter Zeichner beim Herder-Verlag. 1934–38 fand er als Zeichner beim Mineralogischen Institut der Universität Freiburg Beschäftigung.

1936 nimmt er an einem Lehrgang der obersten SA-Führung für Künstler teil. Am 16. September 1937 war Höll (von der NS-Kreisleitung namhaft gemacht) Mitglied der Kommission, die im Auftrag der Reichskulturkammer im Augustinermuseum in Freiburg Kunstwerke auf Entartung prüfte und die für entartet erklärten Kunstwerke beschlagnahmte, unter vielen anderen Werke seines Freundes Zabotin. Da er zeitweise als Hilfsrestaurator für Gemälde im Museum beschäftigt worden war, kannte er sich in den Gemäldesammlungen gut aus. Er profilierte sich auch durch polemische Kunstkritiken im Alemannen, dem Kampfblatt der Nationalsozialisten Oberbadens.

Von 1939 bis 1945 war er als Offizier in einer Munitionskolonne bzw. einer Propagandaeinheit bei der Wehrmacht. 1939 lernte er bereits Ernst Jünger kennen, mit dem er 1941 in Paris stationiert war und danach eine lebenslange und künstlerisch befruchtende Freundschaft verband.

Nachdem er in Freiburg ausgebombt war, lebte er ab 1945 zunächst in Ravensburg und war seit 1952 in Reutlingen ansässig. Er mied offensichtlich seine Heimatstadt Freiburg, wo er als bekennender nationalsozialistischer Künstler bekannt war. In dieser Zeit wandte sich Höll, der inzwischen zurückgezogen und äußerst bescheiden als Maler und Holzschneider, zeitweise auch als Verlagszeichner und Restaurator sich durchs Leben schlug, von der gegenständlichen Kunst ab und der reinen Abstraktion zu. Bei jährlichen Aufenthalten in Paris erhielt sein Schaffen wesentliche Impulse. Vor allem Gemälde von Pierre Soulages, Hans Hartung, Alfred Manessier und Jean René Bazaine waren für seine weitere Entwicklung maßgebend. Auch setzte er sich intensiv mit dem Werk des im Nachbarort Eningen wirkenden HAP Grieshaber auseinander, bei dem er als lästiger Besuch sprichwörtlich wurde.

Nach einer vom Informel geprägten Phase schuf Höll ab Mitte der 1960-er Jahre vermehrt Holzschnitte und Collagen. Für diese erhielt er in provinziellen Kunstkreisen, nachdem er sich den aktuellen politischen Gegebenheiten angepasst hatte, durchaus Anerkennung. Zahlreiche Ausstellungen in Deutschland, aber auch im Ausland, so unter anderem 1959 in Kopenhagen oder 1960 in Paris würdigten sein Werk und zeigen die künstlerischen Stärken von Werner Höll auf. Zu seinem Œuvre gehören auch Werke in Öl, Temperabilder, Tuschezeichnungen sowie Aquarelle.

Für die Rolle des Kunstkritikers in der Zeit des Nationalsozialismus hat Höll große Bedeutung, da er überregional für die NS-Presse tätig war. Trotz seiner stark ausgeprägten NS-Vergangenheit, die den Juroren und den Mitpreisträgern vermutlich nicht bekannt war, erhielt Höll 1977 gemeinsam mit Jakob Bräckle und Andre Ficus den Anerkennungspreis des Oberschwäbischen Kunstpreises für sein Gesamtwerk. Der Oberschwäbische Kunstpreis, der 1951 von den damaligen Landkreisen Biberach, Ravensburg, Saulgau und Wangen gestiftet worden war, gehört zu den höchstdotierten deutschen Kunstpreisen.


Objekt-Nr. 1643
Preis: 2800 Euro
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Höll Werner

Werner Höll
11.09.1898 Freiburg - 14.04.1984 Reutlingen
Studium: Staatliche Akademie Karlsruhe
Technik: Pastell / Papier
Sichtbarer Blattausschnitt: 45cm * 50cm.
Abmessung mit Rahmen: 68cm * 58cm
Signiert
Datiert: 1953
Bildtitel: 3 Akte
Rahmung: handgefertigter Weißgoldrahmen

Objekt-Nr. 1630
Preis: Euro
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Höll Werner

Werner Höll
11.09.1898 Freiburg - 14.04.1984 Reutlingen
Studium: Staatliche Akademie Karlsruhe
Technik: Pastell / Papier
Sichtbarer Blattausschnitt: 33cm * 55cm.
Abmessung mit Rahmen: 55cm * 75cm
Signiert
Datiert: 1953
Bildtitel: Liegender Akt
Rahmung: Rahmenleiste mit Glas

Objekt-Nr. 1629
Preis: Euro
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Höll Werner

Werner Höll
11.09.1898 Freiburg - 14.04.1984 Reutlingen
Studium: Staatliche Akademie Karlsruhe
Technik: Pastell / Papier
Sichtbarer Blattausschnitt: 18cm * 23cm.
Abmessung mit Rahmen: 30cm * 36cm
Signiert
Datiert: 1970
Bildtitel: rot
Rahmung: Rahmenleiste mit Glas


Objekt-Nr. 1628
Preis: 250 Euro
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Werner Höll
11.09.1898 Freiburg - 14.04.1984 Reutlingen
Studium: Staatliche Akademie Karlsruhe
Technik: Öl / Karton
Format: 70cm * 90cm
Signiert
Datiert: 1955
Bildtitel: Rückblick
Rahmung: Rahmenleiste

Objekt-Nr. 1626
Preis: Euro
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Werner Höll
11.09.1898 Freiburg - 14.04.1984 Reutlingen
Studium: Staatliche Akademie Karlsruhe
Technik: Öl / Karton
Format: 60cm * 80cm
Signiert
Datiert: 23.11.65
Bildtitel: Komposition
Rahmung: Rahmenleiste

Objekt-Nr. 1625
Preis: Euro
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Werner Höll
11.09.1898 Freiburg - 14.04.1984 Reutlingen
Studium: Staatliche Akademie Karlsruhe
Technik: Öl / Leinwand
Format: 60cm * 50cm
Signiert
Datiert: 1955
Bildtitel: Kreatur
Rahmung: Rahmenleiste

Objekt-Nr. 1624
Preis: Euro
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Werner Höll
11.09.1898 Freiburg - 14.04.1984 Reutlingen
Studium: Staatliche Akademie Karlsruhe
Technik: Pastell / Papier
Sichtbarer Blattausschnitt: 32cm * 56cm.
Abmessung mit Rahmen: 55cm * 75cm
Signiert
Datiert: 1953
Bildtitel: Liegender Akt
Rahmung: Rahmenleiste mit Glas

Objekt-Nr. 1623
Preis: Euro
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Werner Höll
11.09.1898 Freiburg - 14.04.1984 Reutlingen
Studium: Staatliche Akademie Karlsruhe
Technik: Öl / Karton
Format: 57cm * 78cm
Signiert
Datiert: 1954
Bildtitel: Spindeln
Rahmung: Rahmenleiste

Objekt-Nr. 1622
Preis: Euro
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Werner Höll
11.09.1898 Freiburg - 14.04.1984 Reutlingen
Studium: Staatliche Akademie Karlsruhe
Technik: Öl / Karton
Format: 50cm * 67cm
Signiert
Datiert: 1957
Bildtitel: Obelisk
Rahmung: Rahmenleiste

Objekt-Nr. 1615
Preis: Euro
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Werner Höll
11.09.1898 Freiburg - 14.04.1984 Reutlingen
Studium: Staatliche Akademie Karlsruhe
Technik: Öl / Karton
Format: 60cm * 80cm
Signiert
Datiert: 1954
Bildtitel: Gelber Akzent
Rahmung: Rahmenleiste


Objekt-Nr. 1614
Preis: Euro
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Werner Höll
11.09.1898 Freiburg - 14.04.1984 Reutlingen
Studium: Staatliche Akademie Karlsruhe
Technik: Öl / Karton
Format: 42cm * 60cm
Signiert
Datiert: 1955
Bildtitel: Blick von oben
Rahmung: Rahmenleiste


Objekt-Nr. 1613
Preis: Euro
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Höll Werner

Werner Höll
11.09.1898 Freiburg - 14.04.1984 Reutlingen
Studium: Staatliche Akademie Karlsruhe
Technik: Öl / Karton
Format: 36cm * 46cm
Signiert
Datiert: 1959
Bildtitel: Stillleben
Rahmung: Rahmenleiste

Objekt-Nr. 1612
Preis: Euro
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Höll Werner

Werner Höll
11.09.1898 Freiburg - 14.04.1984 Reutlingen
Studium: Staatliche Akademie Karlsruhe
Technik: Öl / Karton
Format: 40cm * 50cm
Signiert
Datiert: Okt. 1932
Bildtitel: Personen in Landschaft
Rahmung: Rahmenleiste

Objekt-Nr. 1611
Preis: Euro
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Höll Werner

Werner Höll
11.09.1898 Freiburg - 14.04.1984 Reutlingen
Studium: Staatliche Akademie Karlsruhe
Technik: Öl / Leinwand
Format: 67cm * 87cm
Signiert
Datiert: 1956
Bildtitel: Pan
Rahmung: handgefertigter Silberrahmen


Objekt-Nr. 278
Preis: Euro
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