Heider-Schweinitz Maria von
Maria von Heider-Schweinitz
20. Februar 1894 in Darmstadt - 05. Dezember 1974 in Frankfurt am Main.
Studium: George Mosson - Gründungsmitglied der Berliner Secession.
Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 50cm * 60cm.
Abmessung mit Rahmen: 62cm * 71cm.
Signiert.
Datiert: 1936.
Rückseitig beschriftet: Stilleben mit Kaffeetasse.
Werknummer: 349.
Bildtitel: Stilleben mit Kaffeetasse.
Rahmung: Rahmenleiste.
Maria von Schweinitz erhielt ihre erste künstlerische Anleitung 1911 bei George Mosson in Berlin. Nach dem Aufbau ihrer Familie in Frankfurt studierte sie 1925–29 Bildhauerei bei Richard Scheibe und Georg Kolbe. Entscheidend wurde ihr Leben in künstlerischer Hinsicht durch die Bekanntschaft mit Karl Schmidt-Rottluff geprägt, der sich ab dem Frühjahr 1932 regelmäßig bei der Galeristin Hanna Bekker vom Rath im Blauen Haus in Hofheim am Taunus als Gast aufhielt. Sie wandte sich nunmehr der Malerei zu und wurde seine Schülerin mit Atelier im Städel. Ab 1933 wurde sie durch die Künstlerkolonie am Lebasee in Pommern angezogen, wo sie wie Schmidt-Rotluff die Sommermonate verbrachte. Zu ihrem Bekanntenkreis gehörten um 1935 auch Gerhard Marcks und Ernst Wilhelm Nay.
Im Zweiten Weltkrieg ging nicht nur ihr Atelier im Städel, sondern auch ein Großteil ihres Werks mit 300 in Pommern beziehungsweise in Sachsen eingelagerten Bildern unwiederbringlich verloren.
Nach ersten Ausstellungen nach dem Krieg richtete Heider-Schweinitz in Frankfurt erneut ein Atelier ein, und es kam zu einer ersten Einzelausstellung bei Hanna Bekker vom Rath im Frankfurter Kunstkabinett 1949.
Die Schmidt-Rottluff-Biografin Rosa Schapire unternahm in London den Versuch einer Monografie über Maria von Heider-Schweinitz, die sie bis zu ihrem Tod jedoch nicht fertigstellte.
Objekt-Nr. 3177
Preis: 3500.- Euro
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