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Meyboden Hans

Meyboden Hans

1901 Verden / Aller - 1965 Freiburg im Breisgau
Studium: Oskar Kokoschka
Technik: Öl / Karton
Abmessung: 23cm * 29cm
monogrammiert.
datiert: 1962
Bildtitel: Kutscher
Rahmung: Silberrahmen


Schon in jungen Jahren verbringt Hans Meyboden gerne seine Freizeit in der Kunsthalle Bremen und kopiert dort, auf Anregung des Direktors Emil Waldmann, dem das rege Interesse des Jungen auffällt, die alten Meister, "um ihnen auf die Schliche zu kommen". Obwohl der Vater den Sohn zu einem Jura- oder Theologiestudium überreden möchte, hält dieser hartnäckig an seiner Vorliebe für die Kunst fest. Mit Unterstützung von Emil Waldmann kommt Meyboden zu einem Beratungsgespräch an der Kunstgewerbeschule in Hamburg, wo man ihm empfiehlt, in die Malklasse zu Oskar Kokoschka nach Dresden zu gehen. Die Begegnung mit Kokoschka bedeutet für Meyboden einen Ausweg aus der Kleinbürgerlichkeit und die Öffnung für einen neuen Weg. Aufenthalte in den USA, im Harz und wiederholt auf den Nordseeinseln in den Jahren zwischen 1923 und 1925 regen den Künstler jeweils intensiv zum Arbeiten an. Ab 1925 verbringt Meyboden zehn Jahre in Berlin. Er setzt sich mit den Strömungen der Zeit auseinander, was für ihn zu einem Ringen um die Kunst wird. Erschwert wird dies durch eine zunehmend instabile physische Konstitution. Durch die regelmäßige Teilnahme an den Ausstellungen der Preußischen Akademie der Künste wird man auf Meyboden aufmerksam, so daß sich erste Erfolge einstellen. Diese sind allerdings von kurzer Dauer, da die Nationalsozialisten ein Ausstellungsverbot über ihn verhängen. 1935 findet ein Freund den Künstler schwer depressiv, mittellos und krank in seinem Atelier und überredet ihn, mit nach Fischerhude bei Bremen zu kommen. Er fühlt sich dort der norddeutschen Landschaft sehr verbunden und lebt in völliger Zurückgezogenheit. 1940 entscheidet sich die Mannheimer Kunsthalle trotz des Ausstellungsverbots für eine Meyboden-Ausstellung. Der Frankfurter Kunstverein und das Folkwang-Museum in Essen folgen. Die Jahre von 1944 bis 1946 verbringt Meyboden als Tuberkulosekranker in einer Heilstätte in Davos. Mit seiner Rückkehr nach Deutschland beginnt für Meyboden eine neue Schaffensphase, deren Resultate ab 1948 in diversen Ausstellungen zu sehen sind. 1956 wird Meyboden für einen Lehrauftrag an die Karlsruher Akademie berufen. Im folgenden Jahr bringt eine Operation endlich Heilung , Meyboden kann seine Arbeit wieder aufnehmen und Reisen nach Paris (1961) und in die Provence (1964) unternehmen. 1965 stirbt Hans Meyboden in Freiburg an einem Gehirnschlag. Große Gedächtnisausstellungen in fünf Städten Deutschlands würdigen sein Werk.

Objekt-Nr. 872
Preis: Euro
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Meyboden Hans

1901 Verden / Aller - 1965 Freiburg im Breisgau
Studium: Oskar Kokoschka
Technik: Öl / Leinwand
Abmessung: 80cm * 60cm
monogrammiert.
datiert: 1960
Bildtitel: Stillleben
Rahmung: handgefertigter Weißgoldrahmen


Schon in jungen Jahren verbringt Hans Meyboden gerne seine Freizeit in der Kunsthalle Bremen und kopiert dort, auf Anregung des Direktors Emil Waldmann, dem das rege Interesse des Jungen auffällt, die alten Meister, "um ihnen auf die Schliche zu kommen". Obwohl der Vater den Sohn zu einem Jura- oder Theologiestudium überreden möchte, hält dieser hartnäckig an seiner Vorliebe für die Kunst fest. Mit Unterstützung von Emil Waldmann kommt Meyboden zu einem Beratungsgespräch an der Kunstgewerbeschule in Hamburg, wo man ihm empfiehlt, in die Malklasse zu Oskar Kokoschka nach Dresden zu gehen. Die Begegnung mit Kokoschka bedeutet für Meyboden einen Ausweg aus der Kleinbürgerlichkeit und die Öffnung für einen neuen Weg. Aufenthalte in den USA, im Harz und wiederholt auf den Nordseeinseln in den Jahren zwischen 1923 und 1925 regen den Künstler jeweils intensiv zum Arbeiten an. Ab 1925 verbringt Meyboden zehn Jahre in Berlin. Er setzt sich mit den Strömungen der Zeit auseinander, was für ihn zu einem Ringen um die Kunst wird. Erschwert wird dies durch eine zunehmend instabile physische Konstitution. Durch die regelmäßige Teilnahme an den Ausstellungen der Preußischen Akademie der Künste wird man auf Meyboden aufmerksam, so daß sich erste Erfolge einstellen. Diese sind allerdings von kurzer Dauer, da die Nationalsozialisten ein Ausstellungsverbot über ihn verhängen. 1935 findet ein Freund den Künstler schwer depressiv, mittellos und krank in seinem Atelier und überredet ihn, mit nach Fischerhude bei Bremen zu kommen. Er fühlt sich dort der norddeutschen Landschaft sehr verbunden und lebt in völliger Zurückgezogenheit. 1940 entscheidet sich die Mannheimer Kunsthalle trotz des Ausstellungsverbots für eine Meyboden-Ausstellung. Der Frankfurter Kunstverein und das Folkwang-Museum in Essen folgen. Die Jahre von 1944 bis 1946 verbringt Meyboden als Tuberkulosekranker in einer Heilstätte in Davos. Mit seiner Rückkehr nach Deutschland beginnt für Meyboden eine neue Schaffensphase, deren Resultate ab 1948 in diversen Ausstellungen zu sehen sind. 1956 wird Meyboden für einen Lehrauftrag an die Karlsruher Akademie berufen. Im folgenden Jahr bringt eine Operation endlich Heilung , Meyboden kann seine Arbeit wieder aufnehmen und Reisen nach Paris (1961) und in die Provence (1964) unternehmen. 1965 stirbt Hans Meyboden in Freiburg an einem Gehirnschlag. Große Gedächtnisausstellungen in fünf Städten Deutschlands würdigen sein Werk.

Objekt-Nr. 636
Preis: Euro
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