Startseite Künstlerindex GemäldeAquarelleGrafikKeramikBronzen / SkulpturenPorzellanGlasMöbelVaria Kontakt Impressum / AGB


 

Schultz Harry

Schultz Harry

Harry Schultz
04. März 1874 in Elbing - 22. September 1958 in Hausham, Oberbayern.
Studium: Königsberger und Münchner Kunstakademie.
Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 60cm * 80cm.
Signiert.
Bildtitel: Akt mit Faden spielend.
Rahmung: Ohne.

Sein Vater August Schultz wirkte seit ca. 1870 in Elbing als Lehrer am Gymnasium, er und seine Frau Hulda wohnten in der Spieringstraße 10. Am 14. März 1874 wurde Johann Harry Schultz in Elbing in der Spieringstraße 10 geboren. Soweit bekannt hatte er noch einen Bruder Hans, der sehr jung verstarb. Harry Schultz besuchte das Elbinger Gymnasium, die Königsberger Kunstakademie von 1892 bis 1897 (18–23-jährig) und danach die Münchner Kunstakademie von 1897 bis 1901 (23–27-jährig).[Bd. 1 S. 10]
Am 20. November 1897 wurde Harry Johannes Schultz im Alter von 23 Jahren in der Akademie der Bildenden Künste München, Akademiestraße 2–4 unter der Matrikelnummer: 01809 in das Matrikelbuch: 1884–1920 eingetragen. Das Fach der Eintragung: Malschule Paul Hoecker. Bemerkung, Konfession:Harry Schultz katholisch.
In München war Harry Schultz Schüler von Franz von Lenbach, Wilhelm Leibl und Arnold Böcklin. Danach war Harry Schultz Meisterschüler von Herterich. Harry Schultz war Mitglied und auch Jury-Mitglied der Luitpold-Gruppe der Münchner Künstlergenossenschaft von 1868, des Bundes zeichnender Künstler und der Münchner Allotria im Münchner Künstlerhaus. München wurde für Harry Schultz zur zweiten Heimat, hier lebte er von 1897 bis 1943, bis er seine durch Kriegseinwirkung zerstörte Wohnung mit Atelier in der Georgenstraße 86 verlassen musste. Zuvor wohnte und arbeitete Harry Schultz in der Georgenstraße 63 im IV Stock, diese Adresse ist auf einem älteren Gemälde rückseitig, handschriftlich vermerkt. Harry Schultz schuf das Bühnenbild „Apotheoseschiff“ für das Münchner Hoftheater, für die Kaiservorstellung anlässlich der Grundsteinlegung des Deutschen Museums.
Harry Schultz zog mit seiner Frau Theresa Maria, genannt Maja, am 24. August 1943 zu seiner Schwägerin, einer älteren Schwester von Maria, nach Hausham in Oberbayern. Dort wohnte und arbeitete er – im Keller des Rathauses durfte er sich ein Atelier einrichten – noch 15 Jahre bis zu seinem Tod. Harry Schultz starb 84-jährig am 22. September 1958 auf der Rückfahrt vom Münchner Oktoberfest.

Objekt-Nr. 2526
Preis: Euro
  Bild vergrößern