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Grafik - Collage - Mischtechnik
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Beauvoir Hélène de
Hélène de Beauvoir
06. Juni 1910 in Paris - 05. Juli 2001 in Goxwiller.
Studium: Académie de la Grande Chaumière und
Académie Colarossi.
Technik: Kupferstich / Papier.
Bildtitel: 6 Akte.
Signiert.
Rückseitig Nachlassstempel.
Druckgröße: 25,5cm * 20,5cm.
Sichtbarer Blattausschnitt: 35cm * 28cm.
Blattgröße: 46cm * 36cm.
Abmessung mit Rahmen: 52,5cm * 42,5cm.
In den Opelvillen Rüsselsheim vom 28. September 2025 bis
06. April 2026 ausgestellt.
Titel der Ausstellung: Mit anderen Augen sehen.
Auf Seite 186 im Ausstellungskatalog abgebildet.
Die Malerin Hélène de Beauvoir wurde in Paris, Boulevard du Montparnasse 103, als Tochter von Françoise Brasseur und des Rechtsanwalts Georges de Beauvoir geboren.
Ihre Abiturprüfung in Philosophie legte Beauvoir 1927 ab, danach besuchte sie Abendkurse für Aktzeichnen an den Kunstschulen Académie de la Grande Chaumière und Académie Colarossi. Das Studium des Kupferstichs und der Grafik begann sie an der Kunstschule "Rue de Fleurs" im Jahr 1928. Im selben Jahr lernte sie den französischen Philosophen Jean-Paul Sartre kennen, als sie von ihrer Schwester zu einer Verabredung mit ihm vorgeschickt wurde.
1934 bis 1935 arbeitete sie als Sekretärin an der Galerie Bonjean. 1935 unternahm sie eine Studienreise nach Italien, wo sie Florenz, Rom, Neapel und Capri besuchte. Ihre erste Einzelausstellung eröffnete de Beauvoir im Januar 1936 in der erwähnten Galerie. Bei der Eröffnung kam auch Pablo Picasso und urteilte: „Ihre Malerei gefällt mir. Sie ist sehr eigenständig.“ Im gleichen Jahr arbeitete Hélène für ihre Schwester und Sartre, indem sie Manuskripte der beiden abtippte.
Haus von Hélène in Goxwiller
1940 plante Hélène, für einen Monat nach Portugal zu fahren, doch der Zweite Weltkrieg zwang sie bis 1945 dort zu bleiben. Während dieser Zeit heiratete sie 1942 ihren Freund Lionel de Roulet, einen Schüler Sartres. Er wurde später Diplomat und so zogen die beiden mehrmals um, darunter 1945 nach Wien, 1947 nach Belgrad und 1950 nach Mailand, wo er Leiter des französischen Kulturzentrums wurde. 1963 kauften sie ein ehemaliges Winzerhaus in Goxwiller im Elsass. Auch nach dem Tod ihres Mannes im Jahr 1990 blieb sie dort wohnen. Hélène hatte keine Kinder; ihr Mann Lionel war in der Jugend an einer besonderen Tuberkulose erkrankt, die ihn unfruchtbar machte.
Hélène hatte eine Vielzahl von Ausstellungen in vielen Galerien Europas, z.B. Amsterdam, Kopenhagen, Hamburg, Regensburg, Rom, Lissabon, Florenz, Tokio, Genf, in Mittel und Nordamerika wie New York und Boston. Besonders hervorzuheben ist ihre Beziehung zu dem Galeristen Ludwig Hammer, den sie 1970 auf der Schifffahrt von Yokohama nach Russland kennenlernte. Eine lebenslang anhaltende Freundschaft entstand. "C´est au cours de ce voyage que je rencontrai Ludwig Hammer qui m´organisa différentes expositions à l’étranger. Un ami très cher." S. 248, Souvenirs, Hélène de Beauvoir. Heute befindet sich in der Galerie Hammer in Regensburg ein beachtlicher Teil ihrer mehr als 3000 farbenprächtigen und ausdrucksstarken Werke.
Anfang der 1970er Jahre wurde Hélène in der Frauenbewegung aktiv und half in Straßburg bei der Gründung eines Hauses für misshandelte Frauen.
Hélène hatte es nicht leicht, denn die Schwester Simone wollte immer in ihrer Malerei etwas mitbestimmen. So schreibt Simone in ihrer "Die Geschichte von Hélènes Malerei" über den frühen Malstil ihrer Schwester "jahrelang übte sie, für mich damals zu gewissenhaft, das perfekte Bild zu komponieren." Was Picasso also gefallen hatte, nämlich dass Hélène nicht unkritisch die damals vorherrschende ungegenständliche Malerei übernahm, war Simone nicht recht. Hélène hätte also vorgewarnt sein können, Simone schrieb damals, 1948, kritisch in Briefen an einen Freund, die Hélène im Alter lesen musste. Doch in den 1960er Jahren war es dann endlich mit der skeptischen Haltung vorbei. Simone schrieb in Briefen :" Welch herrliche Bilder! Alle bewundern sie! Du hast deinen Coup gemacht!" (Abgebildet in "Beauvoir peintre") Jean Paul Sartre, sicher für kein Gefälligkeitsgutachten zu haben, schrieb in seinem längeren Text anlässlich einer Ausstellung Hélènes in Brest begeistert : "Ihr Werk vermag zu überzeugen und zu begeistern!"
Objekt-Nr. 3046
Preis: 2500.- Euro
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Bischof-Kaupp Eva-Maria
Eva-Maria Bischof-Kaupp
1966 in Ludwigshafen.
Studium: FH für Gestaltung Pforzheim.
Technik: Bleistift, Prägung, Gold.
Blattgröße: 28cm * 28cm.
Abmessung mit Rahmen: 53cm * 53cm.
Signiert.
Bildtitel: Mohngeschichten - Golden.
Rahmung: Rahmenleiste mit Glas.
1983-1985 Berufsfachschule für Goldschmiede, Pforzheim.
1985-1987 Anschlußlehre zur Juwelengoldschmiedin.
1987-1987 Erwerb der Fachhochschulreife für Gestaltung Pforzheim.
1989-1993 Diplom Schmuck- und Gerätedesignerin (FH).
1992 Teilnahme "10.Silbertriennale" 1992, Hanau.
1994 3.Preis, Internat. Wettbewerb "Dinner for Two", Schwäbisch Gmünd.
Seit 2005 jährl. Teilnahme an Adventsausstellungen im Rathaus Neufahrn.
seit 2006 Mitglied der Freitagsmaler (offene Kreativwerkstatt an der VHS Neufahrn).
Seit 2006 Dozentin an der VHS Neufahrn.
10/2006 Einzelausstellung in Evang. Kirchengemeine Neufahrn.
10/2007 Gemeinschaftsausstellung "Kunst im Glashaus - Neues aus dem Sommeratelier", Halbergmoos.
seit 2007 jährl. Adventskalender des Evang. Kirchbauvereins Hallbergmoos-Goldach.
Seit 2011 jährl. Kunstprojekt im evang. Religionsunterricht der Grundschule Neufahrn.
07/2013 Gemälde Emmaus für Foyer der Hallbergmooser Emmaus-Kirche.
03/2014 Einzelausstellung in der Freisinger Bank.
11/2014 Gemeinschaftsausstellung "Kunstzeichen für die Bewahrung der Schöpfung, Freising.
Objekt-Nr. 3041
Preis: 550.- Euro
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Bischof-Kaupp Eva-Maria
Eva-Maria Bischof-Kaupp
1966 in Ludwigshafen.
Studium: FH für Gestaltung Pforzheim.
Technik: Geschöpftes Papier, Acryl, Leinwand, Füllwatte, Perlen.
Blattgröße: 19cm * 20cm.
Abmessung mit Rahmen: 32cm * 32cm.
Signiert.
Bildtitel: Mohngeschichten - Veränderung * 4.
Rahmung: Rahmenleiste mit Glas.
1983-1985 Berufsfachschule für Goldschmiede, Pforzheim.
1985-1987 Anschlußlehre zur Juwelengoldschmiedin.
1987-1987 Erwerb der Fachhochschulreife für Gestaltung Pforzheim.
1989-1993 Diplom Schmuck- und Gerätedesignerin (FH).
1992 Teilnahme "10.Silbertriennale" 1992, Hanau.
1994 3.Preis, Internat. Wettbewerb "Dinner for Two", Schwäbisch Gmünd.
Seit 2005 jährl. Teilnahme an Adventsausstellungen im Rathaus Neufahrn.
seit 2006 Mitglied der Freitagsmaler (offene Kreativwerkstatt an der VHS Neufahrn).
Seit 2006 Dozentin an der VHS Neufahrn.
10/2006 Einzelausstellung in Evang. Kirchengemeine Neufahrn.
10/2007 Gemeinschaftsausstellung "Kunst im Glashaus - Neues aus dem Sommeratelier", Halbergmoos.
seit 2007 jährl. Adventskalender des Evang. Kirchbauvereins Hallbergmoos-Goldach.
Seit 2011 jährl. Kunstprojekt im evang. Religionsunterricht der Grundschule Neufahrn.
07/2013 Gemälde Emmaus für Foyer der Hallbergmooser Emmaus-Kirche.
03/2014 Einzelausstellung in der Freisinger Bank.
11/2014 Gemeinschaftsausstellung "Kunstzeichen für die Bewahrung der Schöpfung, Freising.
Objekt-Nr. 3040
Preis: 750.- Euro
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Bischof-Kaupp Eva-Maria
Eva-Maria Bischof-Kaupp
1966 in Ludwigshafen.
Studium: FH für Gestaltung Pforzheim.
Technik: Geschöpftes Papier, Acryl, Leinwand, Füllwatte, Perlen.
Blattgröße: 19cm * 20cm.
Abmessung mit Rahmen: 32cm * 32cm.
Signiert.
Bildtitel: Mohngeschichten - Veränderung "ausgesamt".
Rahmung: Rahmenleiste mit Glas.
1983-1985 Berufsfachschule für Goldschmiede, Pforzheim.
1985-1987 Anschlußlehre zur Juwelengoldschmiedin.
1987-1987 Erwerb der Fachhochschulreife für Gestaltung Pforzheim.
1989-1993 Diplom Schmuck- und Gerätedesignerin (FH).
1992 Teilnahme "10.Silbertriennale" 1992, Hanau.
1994 3.Preis, Internat. Wettbewerb "Dinner for Two", Schwäbisch Gmünd.
Seit 2005 jährl. Teilnahme an Adventsausstellungen im Rathaus Neufahrn.
seit 2006 Mitglied der Freitagsmaler (offene Kreativwerkstatt an der VHS Neufahrn).
Seit 2006 Dozentin an der VHS Neufahrn.
10/2006 Einzelausstellung in Evang. Kirchengemeine Neufahrn.
10/2007 Gemeinschaftsausstellung "Kunst im Glashaus - Neues aus dem Sommeratelier", Halbergmoos.
seit 2007 jährl. Adventskalender des Evang. Kirchbauvereins Hallbergmoos-Goldach.
Seit 2011 jährl. Kunstprojekt im evang. Religionsunterricht der Grundschule Neufahrn.
07/2013 Gemälde Emmaus für Foyer der Hallbergmooser Emmaus-Kirche.
03/2014 Einzelausstellung in der Freisinger Bank.
11/2014 Gemeinschaftsausstellung "Kunstzeichen für die Bewahrung der Schöpfung, Freising.
Objekt-Nr. 3039
Preis: 480.- Euro
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Bischof-Kaupp Eva-Maria
Eva-Maria Bischof-Kaupp
1966 in Ludwigshafen.
Studium: FH für Gestaltung Pforzheim.
Technik: Bleistift - Tusche.
Blattgröße: 20cm * 20cm.
Abmessung mit Rahmen: 32cm * 32cm.
Signiert.
Bildtitel: Mohngeschichten - Freudig.
Rahmung: Rahmenleiste mit Glas.
1983-1985 Berufsfachschule für Goldschmiede, Pforzheim.
1985-1987 Anschlußlehre zur Juwelengoldschmiedin.
1987-1987 Erwerb der Fachhochschulreife für Gestaltung Pforzheim.
1989-1993 Diplom Schmuck- und Gerätedesignerin (FH).
1992 Teilnahme "10.Silbertriennale" 1992, Hanau.
1994 3.Preis, Internat. Wettbewerb "Dinner for Two", Schwäbisch Gmünd.
Seit 2005 jährl. Teilnahme an Adventsausstellungen im Rathaus Neufahrn.
seit 2006 Mitglied der Freitagsmaler (offene Kreativwerkstatt an der VHS Neufahrn).
Seit 2006 Dozentin an der VHS Neufahrn.
10/2006 Einzelausstellung in Evang. Kirchengemeine Neufahrn.
10/2007 Gemeinschaftsausstellung "Kunst im Glashaus - Neues aus dem Sommeratelier", Halbergmoos.
seit 2007 jährl. Adventskalender des Evang. Kirchbauvereins Hallbergmoos-Goldach.
Seit 2011 jährl. Kunstprojekt im evang. Religionsunterricht der Grundschule Neufahrn.
07/2013 Gemälde Emmaus für Foyer der Hallbergmooser Emmaus-Kirche.
03/2014 Einzelausstellung in der Freisinger Bank.
11/2014 Gemeinschaftsausstellung "Kunstzeichen für die Bewahrung der Schöpfung, Freising.
Objekt-Nr. 3038
Preis: 520.- Euro
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Bischof-Kaupp Eva-Maria
Eva-Maria Bischof-Kaupp
1966 in Ludwigshafen.
Studium: FH für Gestaltung Pforzheim.
Technik: Bleistift - Prägung.
Blattgröße: 19cm * 23cm.
Abmessung mit Rahmen: 32cm * 32cm.
Signiert.
Bildtitel: Mohngeschichten - Selbstbewusst 1.
Rahmung: Rahmenleiste mit Glas.
1983-1985 Berufsfachschule für Goldschmiede, Pforzheim.
1985-1987 Anschlußlehre zur Juwelengoldschmiedin.
1987-1987 Erwerb der Fachhochschulreife für Gestaltung Pforzheim.
1989-1993 Diplom Schmuck- und Gerätedesignerin (FH).
1992 Teilnahme "10.Silbertriennale" 1992, Hanau.
1994 3.Preis, Internat. Wettbewerb "Dinner for Two", Schwäbisch Gmünd.
Seit 2005 jährl. Teilnahme an Adventsausstellungen im Rathaus Neufahrn.
seit 2006 Mitglied der Freitagsmaler (offene Kreativwerkstatt an der VHS Neufahrn).
Seit 2006 Dozentin an der VHS Neufahrn.
10/2006 Einzelausstellung in Evang. Kirchengemeine Neufahrn.
10/2007 Gemeinschaftsausstellung "Kunst im Glashaus - Neues aus dem Sommeratelier", Halbergmoos.
seit 2007 jährl. Adventskalender des Evang. Kirchbauvereins Hallbergmoos-Goldach.
Seit 2011 jährl. Kunstprojekt im evang. Religionsunterricht der Grundschule Neufahrn.
07/2013 Gemälde Emmaus für Foyer der Hallbergmooser Emmaus-Kirche.
03/2014 Einzelausstellung in der Freisinger Bank.
11/2014 Gemeinschaftsausstellung "Kunstzeichen für die Bewahrung der Schöpfung, Freising.
Objekt-Nr. 3037
Preis: 500.- Euro
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Brodwolf Jürgen
Jürgen Brodwolf
14. März 1932 in Dübendorf.
Studium: Kunstgewerbe Bern.
Technik: Buch mit signierter Figur.
Abmessung Figur: 125mm * 95mm.
Figur signiert.
Nummeriert: 514 / 990.
Abmessung Buch: 30cm * 29cm.
Titel: SIGNATUR / Zeit - Schrift - Bild - Objekt - 28
Brodwolf bildete sich 1948 zum Zeichnerlithographen an der Kunstgewerbeschule in Bern aus. Nach Abschluss seines Studiums im Jahre 1953 hielt er sich in Paris auf und übte sich autodidaktisch in der Malerei. 1955 erhielt er ein Eidgenössisches Kunststipendium für Malerei, ließ sich in Vogelbach im Südschwarzwald nieder und betätigte sich als Fresko-Restaurator und Glasmaler. Ein Stipendium an der Akademie der Künste in Berlin erhielt er im Jahre 1968. Im Jahre 1976 erhielt er eine Professur für darstellendes Zeichnen an der Fachhochschule für Gestaltung Pforzheim und im Jahr 1982 eine Professur für Bildhauerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart, die er bis 1994 innehatte. Bekannte Schüler sind Camill Leberer und Karin Sander. Seit 1995 wohnt er in Kandern.
Brodwolf wuchs ohne Geschwister in einer unberührten Naturlandschaft auf, und verschiedene Naturgegenstände wie Zweige, Moos, Schwemmholz regten die reiche kindliche Phantasie früh zu figürlichem und szenischem Gestalten an. Der Bezug zu archaischen Kindheitseindrücken und archetypischen Idolen setzt sich bis in seine reifen Werke fort. Bekannt sind seine "Tubenfiguren", die durch den Anblick einer ausgedrückten und eigentümlich verformten, figürlich anmutenden Farbtube im Malatelier ausgelöst wurden.
Objekt-Nr. 3036
Preis: 125.- Euro
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Klein Boris O`
Boris O` Klein
26. September 1893 in Moskau - 1985 in Paris.
Boris O`KLein war ein französischer Künstler und Karikaturist.
Als anthropomorpher Künstler ist er bekannt für seine zahlreichen Drucke und Aquarelle von Hunden, die Unfug treiben.
Dir Drucke werden allgemein als "The Naughty Dogs" oder "The Dirty Dogs" oder "The Dirty Dogs of Paris" bezeichnet.
Objekt-Nr. 3034
Preis: 350.- Euro
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Matulla Oskar
Oskar Matulla
04.11.1900 in Wien - 13.10.1982 in Wien.
Technik: Farbholzschnitt / Papier.
Sichtbarer Blattausschnitt: 33cm * 47cm.
Blattgröße: 38cm * 50cm.
Abmessung mit Passepartout: 50cm * 60cm.
Bildtitel: Südliche Landschaft.
Rahmung: Passepartout.
Oskar Matulla wurde 1900 in Wien als Sohn eines Schlossermeisters geboren. Nach der Volks- und Bürgerschule besuchte er die Lehrerbildungsanstalt und 1918–1920 die Kunstgewerbeschule Wien bei Franz Cizek. Nach einer Assistentenzeit bei Cizek war er im Schuldienst als Zeichenlehrer in Bruck an der Leitha tätig. 1927 war er erneut an der Kunstgewerbeschule, nun bei Erich Mallina, um sich mit der Technik des Holzstiches zu befassen. 1929 wurde er Mitglied im Zentralverband bildender Künstler Österreichs und nach dem Anschluss Österreichs Referent für Malerei in der Reichskammer der bildenden Künste. Ab 1940 war er wieder als Kunsterzieher eingesetzt.
Nach dem Zweiten Weltkrieg hielt er sich bis 1947 in Hengersberg bei Passau auf, wo er Mitglied der Donau-Wald-Gruppe wurde – eines losen Zusammenschlusses bildender Künstler, die im Gebiet oder dem Einzugsbereich des Bayerischen Waldes lebten und arbeiteten. 1947 kehrte er nach Niederösterreich zurück, war wohnhaft in Perchtoldsdorf und gab den Schuldienst auf. Von 1948 bis 1950 war er zu erneuten Studien an der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt und 1949 bei Josef Dobrowsky auf der Akademie der bildenden Künste Wien. 1955 war er in Paris in den Mourlot Studios zur Weiterbildung in den lithografischen Disziplinen.
1950 wurde er Mitglied der Wiener Secession und 1956 deren Vizepräsident. Er leitete nebenbei Malkurse an Wiener Volkshochschulen. 1964 war er der Gründer der Gruppe 64 als Vereinigung niederösterreichischer Künstler, diese Gruppe bestand bis 1972. Ebenso war er Mitglied der Wiener Neustädter Künstlervereinigung.
Neben Ölbildern und Aquarellen spielte die Grafik in Matullas Werk eine entscheidende Rolle, wobei die verschiedensten Techniken zur Anwendung kamen wie etwa Linol- und Holzschnitt, Kupfer- oder Steindruck. Ausgeführt wurden die Arbeiten als: „figurativer, auf einfache Formen reduzierter Stil, angereichert durch kubistische Kleinformen“.
Die Stadt Wien benannte die Oskar-Matulla-Gasse in Wiener Neustadt nach dem Künstler.
Objekt-Nr. 3025
Preis: 100.- Euro
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unleserlich signiert
unleserlich signiert
Technik: Liniendruck / Papier.
Sichtbarer Blattausschnitt: 48cm * 48cm.
Abmessung mit Rahmen: 60cm * 60cm.
Signiert.
Datiert: 71.
Bildtitel: Liniendruck.
Rahmung: Rahmenleiste mit Glas.
Objekt-Nr. 3017
Preis: 250 Euro
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unleserlich signiert
unleserlich signiert
Technik: Farblithographie / Papier.
Blattgröße: 27cm * 27cm.
Abmessung mit Rahmen: 74cm * 74cm.
Signiert.
Nummeriert: 52/100 - 57/100 - 54/100 - 54/100.
Bildtitel: Tierdarstellungen.
Rahmung: Rahmenleiste mit Glas und Passepartout.
Objekt-Nr. 3015
Preis: 300.- Euro
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Reipka Jürgen
Jürgen Reipka
14.12.1936 Hannover - 31.12.2013 Pfarrkirchen.
Studium: 1963 -1968 Akademie der Bildenden Künste München.
Technik: Tempera / Papier.
Abmessung ohne Rahmen: 83cm * 59cm.
Abmessung mit Rahmen: 84cm * 60cm.
Signiert.
Datiert: 31.3.81.
Bildtitel: Abstrakt.
Rahmung: Rahmenleiste.
Reipka studierte von 1960 bis 1963 an der Kunstschule Bremen bei Johannes Schreiter und von 1963 bis 1968 an der Akademie der Bildenden Künste München bei Josef Oberberger. Hier ist er ab 1973 Professor und von 1976 bis 1979 deren Präsident.
Daneben ist Reipka Mitglied des deutschen Künstlerbundes, der Neuen Gruppe München und des Präsidiums der Ausstellungsleitung Haus der Kunst in München.
Seit 1964 fanden über 400 Ausstellungsbeteiligungen und Einzelausstellungen statt; Arbeiten Reipkas befinden sich in etlichen Sammlungen, darunter die Bayerische Staatsgemäldesammlung, die Staatliche Sammlung in Stuttgart sowie die Staatliche Graphische Sammlung München.
Er lebte und arbeitete in München und im Rottal.
Objekt-Nr. 3009
Preis: 800.- Euro
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Riessland Walter
Walter Riessland
Technik: Tempera / Papier.
Sichtbarer Blattausschnitt: 44cm * 62cm.
Abmessung mit Rahmen: 67cm * 85cm.
Signiert.
Bildtitel: Landschaft.
Rahmung: Rahmenleiste mit Glas.
Objekt-Nr. 2997
Preis: 120.- Euro
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Bearach Dorit
Dorit Bearach
02. August 1958 in Tel Aviv.
Studium: 1980-85 Hochschule für Bildende Künste Dresden
Technik: Mischtechnik / Papier.
Sichtbarer Blattausschnitt: 32cm * 34cm.
Abmessung mit Rahmen: 61cm * 51cm.
Signiert.
Datiert: 94.
Bildtitel: Person.
Rahmung: Rahmenleiste mit Glas.
Dorit Bearach wurde 1958 im israelischen Tel Aviv geboren. Sie kam 1980 nach Dresden und studierte an der dort ansässigen Hochschule für Bildende Künste bei Günter Horlbeck und Siegfried Klotz Malerei und Graphik. 1985 schloss sie ihr Studium ab. Seither arbeitet sie als freischaffende Künstlerin und Kuratorin in Berlin.
Dorit Bearach war Stipendiatin des Kantons Graubünden in der Schweiz (2003) und Gast beim International Terracottasymposium 2011, sowie dem 9th International Art Workshop (2018) in Eskisehir / Türkei. 2005 erhielt sie den Brandenburgischen Kunstpreis der Märkischen Oderzeitung, 2019 den „Hans und Lea Grundig Preis“ der Rosa-Luxemburg-Stiftung.
Ihre Werke befinden sich in öffentlichen und privaten Sammlungen u. a. Kupferstichkabinett Berlin, Brandenburgisches Landesmuseum für Moderne Kunst (BLMK), Kulturstiftung Rügen, Potsdam Museum, Berliner Senat und Sammlung Meitlis, Tel Aviv.
Objekt-Nr. 2995
Preis: 150.- Euro
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Heckendorf Franz
Franz Heckendorf
05. November 1888 in Schöneberg - 17. August 1962 in München.
Studium: Berliner Akademie der Künste.
Technik: Pastell / Papier - Tapete.
Sichtbarer Blattausschnitt: 33cm * 50cm.
Abmessung mit Rahmen: 52cm * 62cm.
Signiert.
Bildtitel: Landschaft.
Rahmung: Rahmenleiste mit Glas.
Franz Heckendorf ist Sohn eines Architekten. Mit 15 Jahren verließ er das Gymnasium und absolvierte eine Lehre als Dekorationsmaler. Ab 1905 bis 1908 studierte er an der Berliner Kunstgewerbeschule und an der Berliner Akademie der Künste.
1909 stellte er zwei impressionistisch geprägte Straßenbilder in der Berliner Sezession aus. Während seines Einsatzes im Ersten Weltkrieg als Kampfflieger an der Ostfront, Balkan, Bosporus und im heutigen Irak am Tigris wandte er sich immer mehr dem Expressionismus zu. Auch versuchte er seine Kriegseindrücke in Gemälden, wie z. B. Vormarsch deutscher Truppen an der Morawa (1916) künstlerisch zu verarbeiten.
1917 trat er dem Deutschen Künstlerbund bei. Von 1916 bis 1918 gehörte er dem Vorstand und der Jury der Berliner Sezession an. In seinen expressionistischen Werken betonte Heckendorf im dynamischen Malstil besonders die Ausdruckskraft von teilweise harten Konturen und kräftigen, leuchtenden Farben. Er malte sowohl Ölgemälde, wie auch Pastelle und Aquarelle, in denen er Bildnisse und Figürliches ebenso wie Landschaften und Stillleben darstellte.
Eine umfangreiche Sonderausstellung in der Kestner-Gesellschaft in Hannover im Frühsommer 1918 gab einen Überblick über die erste Schaffensperiode des jungen Künstlers seit 1912.
Während der Weimarer Republik, deren überzeugter Anhänger er war, galt Heckendorf als „Maler der Republik“ und „Liebling der sogenannten Gesellschaft“, seine Bilder fanden Eingang in die Sammlungen prominenter demokratischer Politiker wie Matthias Erzberger und Walther Rathenau, und eines seiner Gemälde der Verfassungsfeier vor dem Berliner Reichstag von 1929 wurde vom Reichskanzler angekauft.
Heckendorf trat 1936 der Reichskammer der Bildenden Künste bei, wurde 1940 jedoch ausgeschlossen[6]. Von 1939 bis 1943 wohnte er abwechselnd in Berlin und Kitzbühel.
1937 wurde in der Nazi-Aktion „Entartete Kunst“ Werke Heckendorfs aus dem Stadtbesitz von Berlin, der Nationalgalerie (Kronprinzen-Palais) Berlin, der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau, dem Museum Folkwang Essen, dem Kestner-Museum Hannover und dem Kaiser-Friedrich-Museum Magdeburg beschlagnahmt.
Am 24. Februar 1943 wurde Heckendorf verhaftet und ins Landgerichtsgefängnis Waldshut eingeliefert. Am 27. Mai 1943 wurde gegen ihn und drei weitere in „Schutzhaft“ genommene Deutsche ein Ermittlungsverfahren eröffnet. Sie wurden beschuldigt, von der Deportation in Vernichtungslager bedrohten Berliner Juden bei der Flucht in die Schweiz geholfen zu haben. Am 22. März 1944 wurden sie nach zweitägiger Verhandlung von einem Sondergericht in Freiburg zu mehrjährigen Zuchthausstrafen verurteilt. Heckendorf, für den der Staatsanwalt die Todesstrafe gefordert hatte, erhielt mit zehn Jahren die höchste Strafe. Das Gericht beurteilte die Straftaten der Angeklagten zwar als „recht schwerwiegend“ weil sie „sich vorsätzlich ... auf die Seite unserer Feinde gestellt und zum Wohl des Reiches geplante Maßnahmen der Regierung im Krieg zu sabotieren unternommen“ hätten, ging jedoch zur Entlastung der vier nicht-jüdischen Angeklagten davon aus, dass „der ‚Judenschmuggel‘ von einer weit verzweigten Gruppe von Juden, die sich geschickt im Hintergrund hielt, aufgebaut und betrieben worden sein muss. Am 14. April 1944 wurden die vier Verurteilten ins Zuchthaus Ensisheim im Elsass verlegt, wo Heckendorf Schwerstarbeit in den Kaliminen leisten musste. Nachdem er in die Krankenstation des Zuchthauses eingeliefert worden war, erreichte eine dort tätige Pflegerin, dass er die Zuchthauskirche renovieren und mit Wandmalereien versehen konnte. Am 17. September 1944 wurde Heckendorf zuerst ins Zuchthaus nach Ludwigsburg verlegt und von dort ins Arbeitshaus Kaltenstein bei Vaihingen/Enz gebracht, von wo er im April 1945 nach Ulm ins Gefängnis transportiert wurde. Dort wurde er der Gestapo übergeben, die ihn Ende April 1945 noch ins KZ Mauthausen einweisen ließ, wo er im Mai 1945 von den US-Truppen befreit wurde.
Nach dem Krieg wirkte Heckendorf erst an der Akademie der bildenden Künste Wien und dann in Salzburg. Er arbeitete bis zu seinem Tod am 17. August 1962 in München.
Heckendorfs Malerei wurde ursprünglich vom Expressionismus, insbesondere von Ernst Ludwig Kirchner und Erich Heckel, geprägt. Seine meist landschaftlichen Motive sowie Blumenstilleben sind von einer kräftigen, leuchtenden Farbigkeit. Kunsthistorisch ist er der Verschollenen Generation und dem Expressiven Realismus zuzurechnen. Nach seinem Tod geriet Heckendorf sowohl als Maler wie als Judenretter weitgehend in Vergessenheit. Seine Werke befinden sich u. a. im Lindenau-Museum Altenburg, in der Berlinischen Galerie und im Bröhan-Museum Berlin, im Wilhelm-Lehmbruck-Museum Duisburg, der Stiftung Moritzburg in Halle, im Kunstforum Ostdeutsche Galerie in Regensburg, im Salzburg Museum und im Kunstmuseum Solingen in Solingen-Gräfrath.
Objekt-Nr. 2978
Preis: 400.- Euro
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Mader Karl
Karl Mader
1926 in Englburg - 12.06.2004 in Tittling.
Technik: Litho / Papier.
Abmessung ohne Rahmen: 38cm * 57cm.
Abmessung mit Rahmen: 62cm * 78cm.
Signiert.
Bildtitel: "Ein Sauhaufen"
Rahmung: Rahmenleiste mit Glas.
Karl Mader wuchs in einer Steinmetzfamilie auf. Nachdem er im Zweiten Weltkrieg eingesetzt worden war (Verwundung und Gefangenschaft), absolvierte er eine Zimmererlehre und arbeitete zunächst in diesem Beruf. Danach gestaltete er als Steinbildhauer bei der Firma Thiele (Fürstenstein) Skulpturen. Auch in seiner Freizeit war Mader künstlerisch aktiv (Unterstützung und Anregung durch Heinz Theuerjahr sowie Wilhelm Niedermayer; Abendkurse und Fernstudium). In der Mitte der 1960er Jahre wurde er freischaffender Künstler, 1966 war er Mitbegründer des Bayerwaldkreises. Diesen verließ er 1990.
Objekt-Nr. 2963
Preis: 150.- Euro
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monogrammiert
monogrammiert
Technik: Tusche / Papier.
Abmessung ohne Rahmen: 34cm * 27cm.
Abmessung mit Rahmen: 45cm * 38cm.
Monogrammiert.
Datiert: 1947.
Bildtitel: Surreale Darstellung.
Rahmung: Rahmenleiste.
Objekt-Nr. 2959
Preis: 250 Euro
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Vornehm Anneliese
Anneliese Vornehm
11. März 1928 in Fürstenstein bei Passau - 02. Mai 2020.
Studium: R.E. Bergmann aus Hamburg
Technik: Ölmischtechnik / Papier.
Sichtbarer Blattausschnitt: 62cm * 52cm.
Abmessung mit Rahmen: 81cm * 71cm.
Signiert.
Rückseitig datiert: 93.
Titel: Junge Frau mit Hortensie.
Rahmung: Rahmenleiste mit Glas.
Ausbildung bei Prof. Bergmann, Hamburg.
Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft königlich privilegiert von 1868 (Jurymitglied).
Vorstandsmitglied der Deggendorfer Künstlergruppe e. V.
Seit 1969 Mitglied der Gemeinschaft Bildender Künstler Straubing.
Ehrenbürgerbrief der Stadt Deggendorf.
Objekt-Nr. 2924
Preis: 250.- Euro
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Büger Ika
Ika Büger
21.08.1916 in Moskau - 02.01.2007 in München.
Studium: Sommerakademie Kokoschka in Salzburg.
Technik: Mischtechnik / Papier.
Sichtbarer Blattausschnitt: 33cm * 47cm.
Blattgröße: 35cm * 49cm.
Abmessung mit Passepartout: 50cm * 70cm.
Signiert mit Ika Büger Mergel (Mädchenname).
Datiert: 1967.
Bildtitel: Venedig mit Gondeln.
1940 bis 1945 Studium an den Kunstakademien Berlin und Wien.
1954 Sommerakademie Kokoschka, Salzburg.
1949 bis 1955 Ausstellungen in Salzburg, Linz und Wien.
1955 Wohnsitz in München.
1957 Heirat mit Adolf Büger.
1957 Ausstellung mit Adolf Büger in der Galerie Malura, München.
1957 bis 1979 Teilnahme an Ausstellungen im Berufsverband Bildender Künstler in München: Gedokausstellungen in München, Rom, Beirut, in der Künstlergilde in Eßlingen und Regensburg, ferner in Bad Füssing und Passau.
Alljährliche Beteiligung bei der alten priv. Künstlergenossenschaft von 1868 im Haus der Kunst in München.
1969 Ausstellung in Monte Carlo, Ehrendiplom von Monaco.
1972 Kollektivausstellung im Berufsverband, zusammen mit der Gedächnisausstellung von Adolf Büger.
Ab 1972 Lehrtätigkeit an der Volkshochschule in München für Malen und Zeichnen.
1973 Ausstellung in Griesbach i.R. und Schloß Vornbach bei Passau.
1978 Ausstellung in New York in Gallery Lynn Kottler N.Y
Objekt-Nr. 2881
Preis: 250 Euro
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Bickel-Schultheis Joles
Joles Bickel-Schulteis
14. Dezember 1905 in Frankfurt / Main - 17. Januar 1988 in Ampermoching / Dachau.
Studium: Max Beckmann, Georg Kolbe
Technik: Tempera / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 52cm * 70cm.
Abmessung mit Rahmen: 65cm * 83cm.
Signiert mit Pseudonym E.Löffler.
Bildtitel: Dachauer Moorlandschaft.
Rahmung: Rahmenleiste.
Bickel-Schultheiss, Joles eigentlich Karl Ludwig Bickel, legte sich später den Künstlernamen Joles Bickel-Schultheiss zu.
Studium an der Frankfurter Akademie, Städelsches Institut bei Max Beckmann und Georg Kolbe.
Bickel-Schultheiss pflegte Kontakte zur zeitgenössischen Kunstszene (Max Pechstein, Carl Hofer etc.).
Enttäuscht von den eingeschränkten Lebens- und Schaffensmöglichkeiten während des nationalsozialistischen Regimes verließ er in der Nachkriegszeit Berlin und zog sich zunächst nach Deutenhofen, dann ins Hackermoos zurück. Anschluss an die Gruppe der „Roten Reiter“.
Bickel-Schultheiss malte mit breitem Pinselstich in schneller, expressiver Malweise, meist mit Temperafarben, selten in Öl. Der von Zeitzeugen als hochsensibler Individualist und absoluter Künstler bezeichnete Maler tendierte zu häufigen Übermalungen seiner Bilder, die er oft mit dem Pseudonym „Troffac“ oder " Löffler" signierte, da er seine Unterschrift für nicht wichtig hielt.
Objekt-Nr. 2868
Preis: 220 Euro
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