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Gemälde

Max Meier

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Riedl Alois

Alois Riedl
1935 St. Marienkirchen bei Schärding
Technik: Öl / Papier / Karton
Abmessung ohne Rahmen: 61cm * 42cm.
Abmessung mit Rahmen: 68cm * 50cm.
Signiert.
Datiert: 92.
Bildtitel: Abstrakt.
Rahmung: Rahmenleiste.


Der seit 1973 mit der ebenfalls künstlerisch tätigen Annerose verheiratete Künstler lebt und arbeitet in Brunnenthal und Schärding.

Seine ersten Kontakte zur Bildenden Kunst knüpfte er 1960 mit Bleistiftzeichnungen auf Papier und Karton und seit 1970 strebte er zunächst ungeachtet des allgemeinen Trends zur Abstraktion zielgerichtet eine Entwicklung seines malerischen Talents an. Als Inspirationsquelle verwendet er meist stark gebrauchte Wohnassessoires, die er künstlerisch verarbeitet. Erst im Lauf der Jahre nahm sein Interesse an Abstraktion zu und seine Formen wurden geschlossener, geometrischer und weniger am Objekt orientiert. Es folgten Umsetzungen in Skulpturen mit Holzscheiben als Arbeitsmaterial, die er im Anschluss bemalte und sol eine neue malerisch-plastische Phase seines Wirkens einleitete.

Im Lauf der Jahre hat er ein Netzwerk und eine Kommunikationsplattform für Künstlerkollegen aller Altersgruppen geschaffen.

Riedl ist Mitglied der Künstlervereinigung MAERZ, der Vereinigung bildender Künstlerinnen und der Innviertler Künstlergilde.

Seine Werke wurden u.a. in Einzelausstellungen in Galerien in Wien (Albertina, Secession, Palais Harrach), Salzburg (Rupertinum), Graz, Linz (Landesmuseum Linz, Neue Galerie der Stadt Linz), Passau (Museum Moderner Kunst), München, Köln, Berlin, Frankfurt, Bonn, Deggendorf (Stadtmuseum Deggendorf), Zürich, Basel, Brüssel und Dublin ausgestellt und befinden sich in mehreren öffentlichen Sammlungen, u.a. in der Sammlung Rudolf Leopold. Im Museum Angerlehner fand 2015 anlässlich des 80. Geburtstags eine umfassende Ausstellung mit mehr als 70 Arbeiten aus 40 Jahren statt.

Objekt-Nr. 2185
Preis: 650 Euro
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Stösser Hermann

Hermann Stösser
1914 Mannheim – 2008 Mannheim
Studium: Kunstakademie Leipzig
Technik: Öl / Sand / Leinwand
Abmessung ohne Rahmen: 60cm * 90cm.
Abmessung mit Rahmen: 67cm * 97cm.
Signiert
Datiert: 1961.
Bildtitel: Sandbild Nr.14
Rahmung: Rahmenleiste.

Stösser hat an der Mannheimer Freien Akademie und später an der Akademie für Buchkunst in Leipzig studiert.
Mitglied des Künstlerbundes Rhein-Neckar, Werke in der Kunsthalle Mannheim sowie im Gutenberg Museum/Mainz.

Objekt-Nr. 2183
Preis: 600 Euro
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Landwehr Fritz

Fritz Landwehr
20.12.1897 in Bielefeld - 24.02.1966 in Bopfingen
Studium: Adolf Hölzel
Technik: Öl / Papier
Abmessung ohne Rahmen: 15,5cm * 22cm.
Abmessung mit Rahmen: 23cm * 29cm.
Signiert.
Bildtitel: Gesicht
Rahmung: Rahmenleiste

Objekt-Nr. 2182
Preis: 500 Euro
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Vogel Friedrich

Friedrich Vogel
1903 Pforzheim - 1981 Stuttgart
Technik: Öl / Leinwand / Karton
Abmessung ohne Rahmen: 15cm * 21cm.
Abmessung mit Rahmen: 25cm * 31cm.
Signiert.
Datiert: 11.1.74
Bildtitel: Stadtansicht
Rahmung: Rahmenleiste

War als Künstler Autodidakt, tätig in Stuttgart (-Gablenberg). Zeichnete schwäbische und bayerische Landschaften. Arbeitete seit den 1930er Jahren meist im Kleinstformat auf Papier, in Öl, Pastell und Mischtechnik: Blumen, Pflanzen, Landschaften, Architektur (insbes. Stuttgart, Schwäbische Alb, aber auch Venedig/Chioggia), Stilleben, südamerikanische Puppenfiguren. In den gegenständlichen Kompositionen werden nach gemäßigt impressionistischem Beginn stilistische Einflüsse des Expressiven Realismus und der neuen Sachlichkeit deutlich.
Ab den späten 1940er Jahren reiches Werk an informellen Kompositionen von großer Gestaltungsvielfalt und meist bestechender technischer Ausführung.
Ein großer Teil des künstlerischen Nachlasses befindet sich im Stadtarchiv Stuttgart.

Objekt-Nr. 2181
Preis: 200 Euro
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Greuze Jean-Baptiste - Nachfolge - in der Art von

Jean-Baptiste Greuze - Nachfolge
21. August 1725 in Tournus (Saône-et-Loire) -21. März 1805 in Paris.
Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 76,5cm * 61,5cm.
Abmessung mit Rahmen: 101cm * 87cm.
Bildtitel: Mädchen mit Taube
Rahmung: Rahmenleiste

Dabei: Restaurationsbericht AKR PRACHER

Greuze stammte aus einer kinderreichen Familie. Auf Wunsch des Vaters sollte er Architekt werden, doch nach langen Streitigkeiten konnte sich Greuze durchsetzen und durfte Maler werden. Er kam nach Lyon in das Atelier des Malers Charles Grandon, dessen Schwiegersohn der Musiker André-Ernest-Modest Grétry war.

Mit 25 Jahren wurde Greuze auf Empfehlung seines Lehrers Grandon an der École des Beaux-Arts in Paris als Schüler angenommen. Zum Großteil war er dort Schüler von Charles Joseph Natoire. Unter dessen Anleitung entstand 1755 das wohl berühmteste Werk Greuzes, „Familienvater, seinen Kindern die Bibel auslegend“. Über Louis de Silvestre, den Zeichenlehrer bei Hofe, versuchte Greuze dort ebenfalls eine Anstellung zu bekommen; vergeblich.

Ende 1755 unternahm Greuze eine Studienreise nach Italien, um speziell die antiken Künstler zu studieren. Nach Aufenthalten in Florenz und Rom – beide Städte fand er nach eigenen Angaben uninteressant – ließ er sich für einige Monate in Neapel nieder. 1757 kehrte Greuze nach Paris zurück und ließ sich dort als freischaffender Maler nieder. Als solcher heiratete er einige Jahre später; die Ehe soll sehr unglücklich gewesen sein. Die spätere Malerin Anna Greuze war seine Tochter.


In seinem künstlerischen Schaffen noch ganz dem Rokoko verbunden, kam Greuze nun sehr schnell aus der Mode. Der Zenit seiner Karriere war schon überschritten, als er 1765 an der Ausstellung des Pariser Salons teilnahm und gleichzeitig in der Kunstakademie ausstellte. Als neues Mitglied der Akademie hatte er die Pflicht, eine Probearbeit (ein Bild zu einem bestimmten Thema) vorzulegen. Nach langem Anmahnen lieferte Greuze 1768 das Bild „der Kaiser Severus, seinen Sohn, wegen des in den Engpässen Schottlands gegen ihn beabsichtigten Attentats, zur Rechenschaft ziehend“ ab. Nur wenige Wochen nach Ablieferung wurde Greuze endgültig in die Akademie aufgenommen.

Wie viele andere seiner Zeitgenossen, hatte Greuze mit Assignaten spekuliert und das Wenige das er hatte, verloren. Von der Französischen Revolution war Greuze anfangs begeistert, bis er durch die politischen Umstände alles Hab und Gut verlor. Zu dieser Zeit verdiente Greuze seinen Lebensunterhalt fast ausschließlich mit Mal- und Zeichenunterricht. Eine seiner bekanntesten Schülerinnen war Constance Mayer. Um 1800 wechselte diese in das Atelier von Pierre Paul Prud’hon, einem seiner ewigen Konkurrenten. 1804/05 versuchte Greuze vergeblich, mit dem Bild „Der erste Konsul Napoleon“ sich der neuen Regierung anzudienen.

Im Alter von nahezu 80 Jahren starb der Maler Jean Baptiste Greuze am 21. März 1805 in bitterster Armut in Paris. Jacques Dumont und Jean Simon Berthelemy erwiesen ihm als einzige Freunde die letzte Ehre.

Obwohl Greuze von den Gedanken der Aufklärer Denis Diderots und Jean-Jacques Rousseaus begeistert war, blieb er in seinem ganzen künstlerischen Schaffen den Schilderungen des bürgerlichen Milieus verhaftet. Für seine Darstellungen junger Mädchen und Frauen war er bekannt; bei vielen saß ihm dafür seine Schülerin Constance Mayer Modell.

Er war Mitglied der Pariser Freimaurerloge Neuf Sœurs.


Objekt-Nr. 2178
Preis: 22500 Euro
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Vogel Friedrich

Friedrich Vogel
1903 Pforzheim - 1981 Stuttgart
Technik: Öl / Papier.
Abmessung ohne Rahmen: 12cm * 19cm.
Abmessung mit Rahmen: 23cm * 32cm.
Signiert.
Datiert: 12.9.73
Bildtitel: Abstrakte Darstellung
Rahmung: Rahmenleiste

War als Künstler Autodidakt, tätig in Stuttgart (-Gablenberg). Zeichnete schwäbische und bayerische Landschaften. Arbeitete seit den 1930er Jahren meist im Kleinstformat auf Papier, in Öl, Pastell und Mischtechnik: Blumen, Pflanzen, Landschaften, Architektur (insbes. Stuttgart, Schwäbische Alb, aber auch Venedig/Chioggia), Stilleben, südamerikanische Puppenfiguren. In den gegenständlichen Kompositionen werden nach gemäßigt impressionistischem Beginn stilistische Einflüsse des Expressiven Realismus und der neuen Sachlichkeit deutlich.
Ab den späten 1940er Jahren reiches Werk an informellen Kompositionen von großer Gestaltungsvielfalt und meist bestechender technischer Ausführung.
Ein großer Teil des künstlerischen Nachlasses befindet sich im Stadtarchiv Stuttgart.

Objekt-Nr. 2176
Preis: 200 Euro
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Vogel Friedrich

Friedrich Vogel
1903 Pforzheim - 1981 Stuttgart
Technik: Öl / Papier.
Abmessung ohne Rahmen: 19cm * 14cm.
Abmessung mit Rahmen: 32cm * 26cm.
Signiert.
Datiert: 5.1.73.
Bildtitel: Abstrakte Darstellung
Rahmung: Rahmenleiste

War als Künstler Autodidakt, tätig in Stuttgart (-Gablenberg). Zeichnete schwäbische und bayerische Landschaften. Arbeitete seit den 1930er Jahren meist im Kleinstformat auf Papier, in Öl, Pastell und Mischtechnik: Blumen, Pflanzen, Landschaften, Architektur (insbes. Stuttgart, Schwäbische Alb, aber auch Venedig/Chioggia), Stilleben, südamerikanische Puppenfiguren. In den gegenständlichen Kompositionen werden nach gemäßigt impressionistischem Beginn stilistische Einflüsse des Expressiven Realismus und der neuen Sachlichkeit deutlich.
Ab den späten 1940er Jahren reiches Werk an informellen Kompositionen von großer Gestaltungsvielfalt und meist bestechender technischer Ausführung.
Ein großer Teil des künstlerischen Nachlasses befindet sich im Stadtarchiv Stuttgart.

Objekt-Nr. 2175
Preis: 200 Euro
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Nieto Rodolfo

Rodolfo Nieto
13. Juli 1936 in Oaxaca - 24. Juni 1985 in Mexiko-Stadt
Studium: Escuela Nacional de Pintura, Escultura y Grabado "La Esmeralda" , Mexiko-Stadt
Technik: Mischtechnik / Papier
Abmessung ohne Rahmen: 23cm * 17cm.
Abmessung mit Rahmen: 31cm * 25cm.
Signiert
Bildtitel: Mexikanische Familie
Rahmung: Rahmenleiste mit Glas

Rodolfo Nieto wurde am 13. Juli 1936 zu Hause in Oaxaca geboren. Sein Vater Rodolfo Nieto Gris, ein medizinischer Epidemiologe, verließ das Haus geheimnisvoll um 1949. Nach seinem Verschwinden wurde die Familie mittellos;  Seine Mutter, Josefina Labastida de Nieto, eine Hausfrau und Näherin, zog nach Rodolfo, seinem jüngeren Bruder Carlos Nieto, einem Dichter, der später wegen seiner politischen Assoziationen ermordet wurde, nach Mexiko-Stadt, nachdem Rodolfo gestorben war, eine neue Familie mit Halbbruder Ignacio Saucedo.  Während Rodolfo an der öffentlichen Schule, der Kunstprofessor und Tänzer Santos Balmori im Auftrag der mexikanischen Regierung, interviewte Studenten für die mexikanische Folklorico.  Nachdem Rodolfo vorgesprochen hatte, fragte Balmori den Teenager, ob er etwas anderes tun könnte.  Rodolfo entwarf eine Katze.  Der Professor war beeindruckt und fragte ihn, ob er an der Malerei für die Folklorik teilnehmen möchte.  Es war Balmori, der Rodolfo ermutigte, seine Studien 1954 an der Escuela Nacional de Pintura, Escultura y Grabado "La Esmeralda" , Mexiko-Stadt zu beginnen, wo er mit Carlos Orozco Romero studierte und Juan Soriano traf, der ihn in Bücher einführte Über die europäische Malerei.  1959 hatte er seine erste Einzelausstellung im Galerías San Carlos.

In der Erwartung, seine künstlerischen Einflüsse zu erweitern, zog er nach Paris in den frühen 1960er Jahren.  Hier wurde er mit Künstlern wie Julio Cortázar , Severo Toledo und José Bianco befreundet.  Er arbeitete im Atelier 17 mit Stanley William Hayter und seine Entdeckung der Arbeit von Edvard Munch spornte ein Interesse an Holzstich.  Er arbeitete auch in der Lithographie-Werkstatt von Michael Casse für den deutschen Verlag Manus Press. In Paris weg von seinem eingeborenen Klima begann Nieto, Volkskunst von seinem gebürtigen Oaxaca zu überdenken, das hauptsächlich auf die hell gemalten handgeschnitzten hölzernen Tiere, die als alebrijes bekannt sind, sich konzentriert .  Er kombinierte die alebrijes mit den Tarzan - Comics von Burne Hogarth über seine Kindheit.  Nieto schrieb: "Zu Burne Hogarth widme ich in Erinnerung an die Tarzan-Geschichten meiner Kindheit die Reihe von Tieren, die ich in der Schweiz gezeichnet habe, ebenso die in München und Paris geschaffenen Xylographien." Aspekt der alebrijes und rekonstruierte sie mit dem launischen und Wunder der Tarzan Geschichten. Dies entstand nicht nur in der Bestiario-Reihe von Zeichnungs- und Holzblockdrucken, sondern etablierte einen Malstil, der heute in die Oaxacan School integriert wird.  In Paris erhielt Nieto 1963 den Biennale de Paris- Preis für die Malerei. Er gewann 1968 den Biennale de Paris-Preis für die Malerei. 1966 veröffentlichte Rodolfo Nieto den "Manuel de zoologie fantastique" von Jorge Luis Borges.  Nieto gewann 1970 die Biennale von Caen und den Bienal de Menton.  Er kehrte 1972 nach Mexiko zurück und erklärte, dass einheimische Geister, die "Nahuale" genannt wurden, ihn nach Hause nannten.

In Europa hatte Nieto Ruhm und Anerkennung in der Kunstwelt gewonnen, aber in Mexiko kämpfte er trotz einer Ausstellung seiner Arbeit am Museo de Arte Moderno 1973. Ein empfindlicher Mann, Nieto wurde emotional emotional niedergeschlagen, dass die mexikanischen Kunstkritiken ablehnten Seine Arbeit ernst nehmen.  Er traf seine Frau, Nancy Glenn-Nieto , ein Maler, bei der Eröffnung von David Alfaro Siqueiros Polyforum Cultural Siqueiros in Mexiko-Stadt.  Nieto wurde zu Siqueiros nach dem Polyforum-Event eingeladen und fragte Siqueiros, ob er seinen neuen Freund mitbringen könnte.  Siqueiros sagte: "Natürlich."  Aber Nancy zog es vor, Zeit mit Nieto allein zu verbringen.  Später bedauerte Nancy, nicht an Siqueiros 'Privatparty teilzunehmen.  Nancy und Nieto wurden einige Monate später verheiratet. ] Das neue Paar entwickelte eine tiefe Verbindung mit der Kunst, vor allem Nieto's neues Genre der mexikanischen Kunst.  Allerdings war Mexiko nicht bereit für Nieto's Kunst.  "Weil Mexiko seine Kunst verwarf, ging Rodolfo in eine tiefe Depression."

Rodolfo und Nancy drängten sich.  Sie malten jeden Tag, von morgens bis oft spät in den Abend.  Nancy geholfen Nieto Stretch und gesso die Leinwände, skizzieren die wichtigsten Konstruktionen Linien und Nieto würde die Arbeit beenden.  Gemeinsam entstanden Hunderte von Gemälden.  Mit dem Rauschen der Arbeit wurde Nieto erschöpft und deprimiert.  Sein Schlaf war unberechenbar, sein Geist begann zu fragen, Dinge zu sehen, zu sprechen und ungewöhnlich zu handeln.  Er schien ein Bewusstsein zu haben, dass sein Leben zu Ende ging.  In der mexikanischen Tradition, mit Totenschädel zu lachen, begann er in der Nieto-Tradition Calaveras (Schädel) zu malen, indem er die Strukturelemente geistig auseinander nahm, um sie in einer anderen Wahrnehmung wieder zusammenzubauen.  Sein kurzes Leben endete am 24. Juni 1985. Eines der letzten Dinge, die er Nancy sagte, war "Halten Sie meine Bilder.  Eines Tages werden sie sehr wertvoll sein. " Nancy Glenn-Nieto fährt fort, im oaxacischen Stil von Rodolfo Nieto zu malen.

Im Jahr 1995 hielt das Museo MARCO in Monterrey eine Hommage an den Künstler, um seine Arbeit neu zu bewerten.


Objekt-Nr. 2173
Preis: 2000 Euro
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Mühlen Hermann

Hermann Mühlen
12. Februar 1886 in Düsseldorf - November 1964 in München
Studium: Akademie München bei Angelo Jank und Ludwig Herterich
Technik: Öl / Karton
Abmessung ohne Rahmen: 55cm * 50cm.
Abmessung mit Rahmen: 66cm * 61cm.
Signiert
Datiert: 1947
Bildtitel: Landschaft
Rahmung: Rahmenleiste

Hermann Mühlen absolvierte zunächst in seiner Heimatstadt Düsseldorf die Kunstgewerbeschule und schloss sich hier dem Gebhardt-Kreis an.
Nach seiner Übersiedlung nach München studierte er an der Akademie bei Angelo Jank und Ludwig von Herterich.
Studienreisen führten ihn nach Frankreich, Belgien Holland und Italien.
Um 1930 unterhielt er sein Atelier in der Ruffinistrasse, in der von mehreren Malern bewohnte Gegend Neuhausen-Nymphenburg.


Objekt-Nr. 2172
Preis: 600 Euro
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Balze Hubert

Hubert Balze
1936 in Reichenau (Oberlausitz)
Studium: Akademie der Bildenden Künste München
Technik: Acryl / Karton
Abmessung ohne Rahmen: 89cm  * 92cm.
Abmessung mit Rahmen: 91cm * 94cm.
Signiert.
Datiert: 20. - 24. März 1970.
Bildtitel: MY HOME IS MY CASTLE
Rahmung: Rahmenleiste

Ausgestellt in der Großen Kunstausstellung München 1970 im Haus der Kunst mit der Ausstellungsnummer 324.

Abgebildet im Katalog.


Hubert Balze, 1936 in Reichenau (Oberlausitz) geboren, wurde nach 1945 mit seiner Familie nach Bayern umgesiedelt. 1956-60 studierte er Kunsterziehung an der Akademie der Bildenden Künste München, 1966-99 war er als Kunsterzieher am Gymnasium bei St. Anna in Augsburg tätig. 1970 erhielt er den Kunstpreis des Bezirks Schwaben, 2007 den Kulturpreis der Stadt Neusäß. Hubert Balze ist durch viele Ausstellungen mit Arbeiten aus verschiedenen Werkphasen bekannt. Er lebt und arbeitet in Aystetten bei Augsburg.

Objekt-Nr. 2171
Preis: 1200 Euro
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Robinson Theodore

Theodore Robinson
03.Juli 1852 in Irasburg/Vermont - 02.April 1896 in New York
Studium: École des Beaux-Arts in Paris
Technik: Öl / Karton / Holz
Abmessung ohne Rahmen: 19,8cm * 28,8cm.
Abmessung mit Rahmen: 34cm * 43cm.
Signiert
Bildtitel: Mütter mit Kindern
Rahmung: handgeschnitzter Impressionistenrahmen

Theodore Robinson wurde 1852 in Irasburg, Vermont, geboren. Seine Familie zog nach Wisconsin und Robinson studierte kurz Kunst in Chicago. 1874 reiste er nach New York City, um den Unterricht an der National Academy of Design zu besuchen. 1876 reiste er nach Paris, um unter Carolus-Duran und, an der École des Beaux-Arts, mit Jean-Léon Gérôme zu studieren. Er stellte seine ersten Gemälde 1877 in Paris aus und kehrte danach 1879 für mehrere Jahre zurück nach Amerika. Während dieser Zeit malte Robinson in einer realistischen Weise, locker gemalt, aber noch nicht impressionistisch; oft bildete er Personen in ruhigen häuslichen oder landwirtschaftlichen Tätigkeiten ab.
Robinson kehrte 1884 nach Frankreich zurück, wo er für die nächsten acht Jahre leben sollte und Amerika nur gelegentlich besuchte. Robinson zog es nach Giverny, das unter dem Einfluss von Claude Monet zu einem Zentrum wurde für die französische impressionistische Malerei. Historiker sind sich nicht sicher, wann Robinson auf Monet traf, aber um 1888 war ihre Freundschaft für Robinson stark genug, um in die Nachbarschaft des berühmten Impressionisten zu ziehen. Robinsons Kunst verschob sich während dieser Zeit zu einer mehr klassischen impressionistischen Art und Weise, wahrscheinlich infolge Monets Einfluss. Während sich in Giverny etliche Amerikaner einfanden, war niemand so nahe an Monet wie Robinson. Monet bot Robinson Ratschläge an und ebenso erbat er die Meinung von Robinson über Monets eigene fortschreitende Arbeiten.

Robinson malte in Giverny das, was Historiker als einige seiner besten Arbeiten betrachten. Sie stellen die umliegende Landschaft bei unterschiedlichem Wetter dar, gemalt unter freiem Himmel, manchmal mit Frauen in ruhigen Haltungen. Ein Beispiel seiner ausgereiften Arbeit während dieser Periode ist La Débâcle (1892) in der Sammlung des Scripps College, Claremont (Kalifornien).

Robinson verließ Frankreich und Monet 1892 endgültig. Nach seiner Rückkehr nach Amerika blieb er eine Weile in Napanoch, New York, einer kleinen Stadt in der Nähe der Catskill Mountains, wo er mehrere Kanalszenen malte. Mit New York City als Ausgangsbasis kreiste Robinson zwischen einer wachsenden Zahl amerikanischer Künstler und führte den Impressionismus weiter. Er stand besonders John Henry Twachtman und Julian Alden Weir nahe und verbrachte viel Zeit in der nahen Künstlerkolonie in Cos Cob School, Connecticut. Dort malte er eine Reihe von Bootszenen im Riverside Yacht Club, die als einige seiner besten Arbeiten betrachtet werden.

Seine Karriere und sein Leben endeten unerwartet im April 1896 durch eine tödliche Asthmaattacke in New York City.

Heute finden sich die Gemälde von Robinson in den Sammlungen vieler bedeutender Museen, etwa dem Metropolitan Museum of Art in New York City, der Corcoran Gallery of Art, Washington, D.C. und dem Art Institute of Chicago.


Theodore Robinson was born in Irasburg, Vermont, in 1852. His family moved to Wisconsin, and Robinson briefly studied art in Chicago. In 1874, he traveled to New York City to attend classes at the National Academy of Design. In 1876 he went to Paris to study under Carolus-Duran and with Jean-Léon Gérôme. He exhibited his first paintings 1877 in Paris and returned back to the United States in 1879 for several years. During this time Robinson painted in a realistic manner, loosely but not yet impressionistic; often he painted people during quiet domestic or agricultural activities.
Robinson returned in 1884 to France, where he would live for the next eight years, and during that time he visited the States only occasionally. Robinson moved to Giverny, which under the influence of Claude Monet was a center for the French impressionistic painting. Historians are not sure when Robinson met Monet, but about 1888 their friendship was strong enough so Robinson moved in the vicinity of the famous impressionist. Robinson's art shifted during this time to a more traditional impressionistic manner, likely due to Monet's influence. At that time many Americans lived in Giverny, but no one was as close to Monet as Robinson. Monet offered advice to Robinson, and he likewise solicited the opinion of Robinson on Monet's own ongoing work.

Robinson painted in Giverny, which historians consider as some of his best work. The surrounding landscape under different weather conditions was painted in the open air, sometimes with women in quiet conversations. An example of his mature work during this period is "La Débâcle" (1892) in the collection of Scripps College, Claremont (California).

Robinson finally left France and Monet in 1892. Upon his return to the States he stayed for a while in Napanoch, New York, a small town near the Catskill Mountains, where he painted several canal scenes. With New York City as a base Robinson circled between a growing number of American artists and went on to impressionism. He was particularly close to John Henry Twachtman and Julian Alden Weir, and spent a lot of time in the near artists' colony in Cos Cob School, Connecticut. There he painted a series of boat scenes at the Riverside Yacht Club, which are regarded as some of his best work.

His career and his life ended unexpectedly in April 1896 after a fatal asthma attack in New York City.

Today his paintings are in the collections of many major museums, including the Metropolitan Museum of Art in New York City, the Corcoran Gallery of

Objekt-Nr. 2168
Preis: 15000 Euro
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Haller Erhard

Erhard Haller
1951 in Sindelfingen.
Studium: Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart
Technik: Öl / Leinwand
Abmessung ohne Rahmen: 100cm * 125cm.
Signiert.
Datiert: 18.12.92
Titel: Abstrakt
Rahmung: ohne

Erhard Haller kam 1951 in Sindelfingen zur Welt. Er studierte von 1969 bis 1972 erst Bühnenbild an der Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart, 1973 begann er ein Malereistudium bei dem Surrealisten Mac Zimmermann. Von 1976 bis 1980 war er dessen Meisterschüler sowie Assistent an der Akademie der Bildenden Künste in München. Ab 1980 arbeitete Haller in München, ab 1990 in Starnberg als freier Künstler, 2014 zog er nach Meersburg.

Objekt-Nr. 2167
Preis: 400 Euro
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unsigniert

Technik: Öl / Leinwand
Abmessung ohne Rahmen: 100cm * 120cm.
Abmessung mit Rahmen: 102cm * 122cm.
Bildtitel: Abstrakte Darstellung.
Rahmung: Rahmenleiste

Objekt-Nr. 2165
Preis: 300 Euro
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Huber Monika

Monika Huber
1959 Dingolfing
Studium: Prof. Fruhtrunk in München
Technik: Öl / Bütten
Sichtbarer Blattausschnitt: 41cm * 59cm.
Abmessung mit Rahmen: 53cm * 73cm.
Signiert rückseitig.
Datiert: 1988.
Bildtitel: Abstrakt
Werknummer: 1988/6
Rahmung: Rahmenleiste mit Glas.

Monika Huber wurde 1959 in Dingolfing geboren.
1979- 1985 Studium der freien Malerei bei Prof. Fruhtrunk an der Akademie der Bildenden Künste in München.
1986 Studienaufenthalt in Royan und Paris.
Arbeitsstipendium des DFJW in Paris 1992. Studienaufenthalt in Venedig, Stipendium des Innenministeriums. Seit 1995 verschiedene Architekturprojekte und Ausstellungen.

Objekt-Nr. 2161
Preis: 950 Euro
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Büger Ika

Ika Büger
21.08.1916 in Moskau - 02.01.2007 in München.
Studium. Sommerakademie Kokoschka in Salzburg
Technik: Öl / Rupfen
Abmessung ohne Rahmen: 52cm * 42cm.
Abmessung mit Rahmen: 64cm * 55cm.
Signiert
Datiert: 1961
Nachlassstempel
Bildtitel: Stillleben mit blauer Schale.
Rahmung: Rahmenleiste

1940 bis 1945 Studium an den Kunstakademien Berlin und Wien.
1954 Sommerakademie Kokoschka, Salzburg.
1949 bis 1955 Ausstellungen in Salzburg, Linz und Wien.
1955 Wohnsitz in München.
1957 Heirat mit Adolf Büger.
1957 Ausstellung mit Adolf Büger in der Galerie Malura, München.
1957 bis 1979 Teilnahme an Ausstellungen im Berufsverband Bildender Künstler in München: Gedokausstellungen in München, Rom, Beirut, in der Künstlergilde in Eßlingen und Regensburg, ferner in Bad Füssing und Passau.
Alljährliche Beteiligung bei der alten priv. Künstlergenossenschaft von 1868 im Haus der Kunst in München.
1969 Ausstellung in Monte Carlo, Ehrendiplom von Monaco.
1972 Kollektivausstellung im Berufsverband, zusammen mit der Gedächnisausstellung von Adolf Büger.
Ab 1972 Lehrtätigkeit an der Volkshochschule in München für Malen und Zeichnen.
1973 Ausstellung in Griesbach i.R. und Schloß Vornbach bei Passau.
1978 Ausstellung in New York in Gallery Lynn Kottler N.Y.

Objekt-Nr. 2160
Preis: 900 Euro
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Büger Ika

Ika Büger
21.08.1916 in Moskau - 02.01.2007 in München.
Studium. Sommerakademie Kokoschka in Salzburg
Technik: Öl / Rupfen
Abmessung ohne Rahmen: 33cm * 43cm.
Abmessung mit Rahmen: 44cm * 54cm.
Signiert
Datiert: 1962
Nachlassstempel
Bildtitel: Rapallo
Rahmung: Rahmenleiste

1940 bis 1945 Studium an den Kunstakademien Berlin und Wien.
1954 Sommerakademie Kokoschka, Salzburg.
1949 bis 1955 Ausstellungen in Salzburg, Linz und Wien.
1955 Wohnsitz in München.
1957 Heirat mit Adolf Büger.
1957 Ausstellung mit Adolf Büger in der Galerie Malura, München.
1957 bis 1979 Teilnahme an Ausstellungen im Berufsverband Bildender Künstler in München: Gedokausstellungen in München, Rom, Beirut, in der Künstlergilde in Eßlingen und Regensburg, ferner in Bad Füssing und Passau.
Alljährliche Beteiligung bei der alten priv. Künstlergenossenschaft von 1868 im Haus der Kunst in München.
1969 Ausstellung in Monte Carlo, Ehrendiplom von Monaco.
1972 Kollektivausstellung im Berufsverband, zusammen mit der Gedächnisausstellung von Adolf Büger.
Ab 1972 Lehrtätigkeit an der Volkshochschule in München für Malen und Zeichnen.
1973 Ausstellung in Griesbach i.R. und Schloß Vornbach bei Passau.
1978 Ausstellung in New York in Gallery Lynn Kottler N.Y.

Objekt-Nr. 2159
Preis: 800 Euro
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Osen Erwin Dominik Johann

Erwin Dominik Johann Osen
21.02.1891 in Wien - 23.11.1970 in Dortmund.
Studium: Wiener Akademie bei C. Griepenkerl.
Technik: Öl / Leinwand
Abmessung ohne Rahmen: 35cm * 35cm.
Abmessung mit Rahmen: 41cm * 41cm.
Signiert
Datiert: 1955.
Bildtitel: Tänzerin
Rahmung: Rahmenleiste.

"Im Alter von sechs Jahren Eintritt in die Ballettschule der Wiener Hofoper, gefördert von Gustav Mahler. Studium an der Wiener Akademie bei C. Griepenkerl, wo er E. Schiele, mit dem ihn später eine enge Freundschaft verband, kennenlernte. Privat nahm er Unterricht bei A. Roller. 1909 Mitbegründer der 'Neukunstgruppe'. Neben seiner Tätigkeit als Theatermaler trat er als Mimiker in Variétés auf, seine expressionistischen Posen regten Schiele für eine Reihe von Aktzeichnungen an. 1912 übernahm Schiele vorübergehend Osens Atelier, als dieser Schüler von Anton Brioschi, dem langjährigen Ausstattungschef der Wiener Hofoper, wurde. 1914 gestaltete Osen die Bühnenbilder für die erste 'Parsifal'-Aufführung außerhalb Bayreuths am Neuen Deutschen Theater in Prag. Bis 1913 lebte er in Wien, dann in München, Prag und New York. 1945 nach Wien zurückgekehrt, nannte er sich nach Mime van Osen und Erwin Dom-Osen nun Dom O-Sen, um seine Herkunft verbreitete er unterschiedlichste Gerüchte. Ab 1960 lebte er in Dortmund.

In seinen frühen Werken an Schiele orientiert, bemühte sich Osen später vor allem um Darstellungen des Metaphysischen. In starken Farben, mit surrealistischen Tendenzen, schilderte er vor allem exotische Landschaften und die Majestät der Bergwelt."


Objekt-Nr. 2154
Preis: 4000 Euro
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Viegener Eberhard

Eberhard Viegener
30. Mai 1890 in Soest - 04. Mai 1967 in Bilme.
Studium: Studien im Folkwang-Museum.
Technik: Öl / Sperrholzplatte.
Abmessung ohne Rahmen: 35cm * 25cm.
Abmessung mit Rahmen: 53cm * 42cm.
Signiert.
Datiert: 1946.
Titel: "Melancholie".
Rahmung: Originalrahmen.

Expertise: Walter Weihs.

Viegener absolvierte nach der Schule von 1904 bis 1906 im Betrieb seines Vaters eine Malerlehre. 1907 verbrachte er ein Lehrjahr in Hagen, die Zeit nutzte er für Studien im Folkwang-Museum. Von 1908 bis 1912 arbeitete er im Malerbetrieb seines Vaters, von 1912 bis 1913 war er Anstreicher in Zürich. Von 1913 bis 1914 war er als Autodidakt freischaffender Künstler in Klosters Ab 1933 wurde er mit einem Ausstellungsverbot belegt. Seit 1920 lebte er in Bilme bei Soest.
1914 kehrte er mit etwa 25 kleinformatigen Bildern nach Soest zurück. Mit den Künstlern Arnold Topp, Wilhelm Morgner und Wilhelm Wulff war Viegener freundschaftlich verbunden und wurde von deren Malstil beeinflusst. Zum Kriegsdienst wurde er wegen schwacher Gesundheit nicht eingezogen. 1916 hatte er seine erste Ausstellungsteilnahme bei den Juryfreien
1919 bekam er einen Vertrag mit dem Düsseldorfer Galeristen Alfred Flechtheim, in der Folge entstanden die grafischen Mappen: Passion, Totentanz, Der Mond über Soest, Sauerland, sowie zahlreiche Einzelblätter.
1920 heiratete er die ehemalige Schauspielerin Cecilia Brie, die in erster Ehe mit Paul Henckels verheiratet war. Viegener nahm an Ausstellungen in Münster, Recklinghausen, Barmen und Bochum teil. Von 1927 bis 1930 beteiligt er sich an der Juryfreien Kunstausstellung in Berlin.
Eng befreundet war er mit dem Maler und Grafiker Bruno Beye. Schon zu Beginn der 30er Jahre wechselte Viegener seinen Stil und malte realitätsnahe Landschaften. Im Herbst 1937 wurden einige seiner frühen Arbeiten u.a. aus den Museen in Soest, Dortmund und Wuppertal-Barmen beschlagnahmt.
1934 gründete er die Eberhard-Viegener-Gesellschaft in Dortmund. 1938 wurde ein Werk von ihm auf der Berliner Ausstellung Entartete Kunst gezeigt. Unabhängig davon, konnte er seine Arbeiten weiterhin auf Ausstellungen präsentieren.
Von 1945 bis 1966 nahm er an über fünfzig Einzel- und Gruppenausstellungen teil. 1946 gründete er zusammen mit Herta Hesse, der damaligen Leiterin des Karl-Ernst Osthaus-Museums sowie Wilhelm Wessel den Westdeutschen Künstlerbund, eine Vereinigung von Malern, Graphikern, Bildhauern, Fotografen und Medienkünstlern in Nordrhein-Westfalen, deren Vorsitzender ab 1947 war.
1954 heiratete er Annemarie Mehlhemmer (1916–2003), die unter dem Namen Annemarie Viegener ebenfalls Malerin war. Er war der Bruder des Malers und Bildhauers Fritz Viegener.

Objekt-Nr. 2153
Preis: 8000 Euro
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Troschke Wolfgang

Wolfgang Troschke
1947 in Helmarshausen.
Studium: Werkkunstschule in Münster.
Technik: Mischtechnik  / Papier.
Abmessung ohne Rahmen: 19cm * 24cm.
Abmessung mit Rahmen: 41cm * 45cm.
Signiert.
Datiert: 19.Dez. 84.
Titel: Abstrakt.
Rahmung: Handgefertigter Rahmen.

1966-1970: Studium an der Werkkunstschule in Münster, intensive Beschäftigung mit Druckgraphik

Nach einer Lehre als Plakatmaler studierte er von 1966 bis 1970 an der Werkkunstschule Münster. In dieser Zeit beschäftigte er sich intensiv mit verschiedenen Verfahren der Druckgrafik. Seit 1974 betreibt er eine eigene Werkstatt für Siebdruck in der Nähe von Münster, an deren Fachhochschule er seit 1978 eine Professur inne hat.

Mit seiner sehr dynamischen Malerei geht Troschke einen eigenen Weg zwischen Informel und abstraktem Expressionismus, wobei er sich ständig mit Polaritäten wie hell und dunkel, übermalen und freiwischen, abgeschlossenen Flächen und aufreißenden Linien auseinandersetzt.


Objekt-Nr. 2151
Preis: 750 Euro
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Wanka Franz Rudolf

Franz Rudolf Wanka
28. August 1908 Neumarkt (Böhmen) - November 1976 München.
Studium: Prager Akademie bei Prof. Nowak.
Technik: Tempera  / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 48cm * 74cm.
Abmessung mit Rahmen: 56cm * 82cm.
Signiert.
Titel: Paris
Rahmung: Rahmenleiste

Franz Rudolf Wanka wird 1908 in Neumarkt (Böhmen) geboren und besucht das Realgymnasium und die Kunstgewerbeakademie in Bad Teplitz-Schönau. Nach einer Ausbildung zum Chemiker geht er zunächst an das Konservatorium in Prag (Violine), immatrikuliert 1929 an der Wiener Malakademie um ein Jahr später zur Prager Akademie zu wechseln. Wanka diplomiert 1936 nach dreijähriger Meisterklasse bei Prof. Nowak und erhält im gleichen Jahr für seine Arbeiten „Stillleben“ und „Der alte Mann“ den Georg Schicht Preis. Nach freischaffender Tätigkeit als Künstler in Bad Teplitz-Schönau zieht Wanka für ein halbes Jahr nach Berlin und arbeitet in der Ateliergemeinschaft mit Wilhelm Kohlhoff. 1939 unterbricht die Wehrmacht seine erste Schaffensperiode. 1945 wird zum Neubeginn seines Schaffens im damaligen Lager des Kloster Seeons. Wanka wurde neben Shoultz-Carnoff Mitbegründer und stellvertretender Vorsitzender der in Traunstein gegründeten Künstlergruppe "Roter Reiter". Von 1947 bis 1957 ist der Mittelpunkt seines Schaffens im oberbayerischen Obing. Seit 1957 lebt und arbeitet Wanka in München, wobei es ihn ab 1964 wieder in den Chiemgau in ein zusätzliches Atelier nach Kienberg zieht. Franz Rudolf Wanka stirbt 1976 in München.

Franz Rudolf Wanka war folgenden Künstlergruppen zugehörig:

-         Mitglied der Neuen Münchner Künstlergenossenschaft von 1946 bis 1976

-         Mitbegründer und stellvertretender Vorsitzender der Künstlergruppe Roter Reiter von 1945 bis 1976

-         Mitglied im Schutzverband bildender Künstler von 1948 bis 1955

-         Mitglied im Berufsverband bildender Künstler von 1947 bis 1959

In zahlreichen Einzel- und Kollektivausstellungen im In- und Ausland wurden die Werke von Franz Rudolf Wanka einer Öffentlichkeit präsentiert, beispielsweise jährlich anlässlich der Großen Kunstausstellung im Haus der Kunst in München sowie in Ausstellungen in Traunstein, Trostberg, Bad Reichenhall, Rosenheim, München, Lindau, Konstanz, Aachen, Bad Mergentheim, Prag, Wien und Zürich.

Objekt-Nr. 2150
Preis: 550 Euro
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