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Gemälde

Max Meier

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Hoffmann Helmut

Helmut Hoffmann
24.10.1928 in Peiting - 27.07.1998 in Murnau.
Studium: Prof. Walter Teutsch.
Technik: Öl / Kaffeesack.
Abmessung ohne Rahmen: 60cm * 100cm.
Abmessung mit Rahmen: 61cm * 101cm.
Signiert.
Datiert: 50.
Bildtitel: Pferde auf der Weide.
Rahmung: Rahmenleiste.

24.10.1928 geboren in Peiting.
12.12.1946 Eintritt Berufsverband Bildender Künstler München.
1947 - 1950 Studium Akademie der Bildenden Künste München bei Prof. Walter Teutsch.
1950 Ankauf "Weisse Pferde" v.d. Kölner Ausstellung für 250.-DM.
1950 Ausstellung - Städtische Galerie München.
1952 Stipendienträger.
28.07.-17.08.1952 Internationaler Ferienkurs der Münchner Hochschule.
1952 Weihnachtsverkaufsausstellung - Hochschule der Bildenden Künste.
Dezember 1952 Aufnahme in den Berufsverband Bildender Künstler.
16.04.1953 - 1000.-DM Stipendium - Kulturkreis im Bundesverband der Deutschen Industrie.
Dezember 1953 Ausstellung Pasinger Künstler in Pasing.
Juli 1954 Ausstellung - Berufsverband Bildender Künstler.
30.04.1956 Führerschein.
Juni 1956 Große Kunstausstellung Haus der Kunst München
( Stillleben - Bildnis I.N.)
von da an jedes Jahr im Haus der Kunst als Aussteller.
Juli 1956 Mitglied - Arbeitsausschuss - Berufsverband Bildender Künstler.
Oktober 1958 Aufnahme - SECESSION.
Mai 1962 - 5000.-DM Stipendium vom Kulturreferat München.
1964 Seerosenpreis der Stadt München.

Vizepräsident der SECESSION
Juror der SECESSION

Studienreisen führten ihn nach Südtirol, Griechenland, Spanien und Norwegen.

Objekt-Nr. 2351
Preis: 4500 Euro
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Fischer-Trachau Otto

Otto Fischer-Trachau
15. August 1878 in Trachau - 13. Juli 1958 in Hamburg.
Studium: Akademie der bildenden Künste Dresden.
Technik: Öl / Zeitungspapier.
Abmessung ohne Rahmen: 27cm * 18cm.
Abmessung mit Rahmen: 43cm * 33cm.
Signiert.
Datiert: 1954.
Bildtitel: Spannung zwischen Fläche und Linie.
Rahmung: Rahmenleiste mit Glas.

Der Maler und Raumkünstler Otto Fischer-Trachau wurde am 15. August 1878 als Sohn der Maria Therese Sieber und des 1887 verstorbenen Fabrikarbeiters und späteren Versicherungsagenten Friedrich August Fischer in der Dresdner Vorortgemeinde Trachau geboren. Er war das achte und jüngste Kind des im Haus Leipziger Straße 258 eingemieteten Ehepaares und besuchte die 1873 eröffnete Trachauer Schule.

Nach Abschluss einer Malerlehre im Jahre 1901 studierte er bis 1907 an der staatlichen Kunstgewerbeschule und der Akademie der bildenden Künste in Dresden. Seine Lehrer waren u.a. der Maler Otto Gussmann und der Architekt Wilhelm Kreis. 1907 übersiedelte er nach Hamburg und war seit 1908 freischaffend.

1907 erschien das Buch „Großvaters Lieblinge“, in dem Geschichten für kleine Knaben und Mädchen erzählt werden. Bebildert hatte es Otto Fischer-Trachau, der damals seinem Familiennamen den Namen seines Geburtsortes hinzufügt hatte.

Nicht nur als Maler und Zeichner hatte er in Hamburg einen Namen, vielmehr war Otto Fischer-Trachau zwischen 1908 und 1928 der bedeutendste Raumkünstler der Hansestadt. Er gestaltete die Innenräume zahlreicher Hamburger Bauten, die unter Fritz Schumacher, dem Leiter des Hamburger Bauamtes, entstanden. Schumacher war zuvor bis 1908 Professor für Hochbau an der TH Dresden gewesen.
Im Mittelpunkt fast allen künstlerischen Schaffens während des Ersten Weltkriegs stehen die unsäglichen Grausamkeiten, mit denen die Künstler während ihres Kriegsdienstes konfrontiert wurden und auf die sie reagierten. Wie viele Künstler hatte auch Otto Fischer-Trachau den Krieg anfangs bejaht. Bekannt für seine langen Titel, nannte er das Tempera-Gemälde aus dem Frühjahr 1916 „Handgranatenüberfall auf der Giesslerhöhe“. Was er in seinem Bild zeigt, spiegelt eigenes Erleben wider. So entwickelte Otto Fischer-Trachau, der eigentlich als Kriegsberichterstatter verpflichtet wurde, mehr und mehr seine eigene expressionistische Bildsprache.
In den Jahren von 1919 bis 1933 prägte die Hamburgische Sezession maßgebend das künstlerische Leben der Hansestadt. Dabei handelte es sich bei dieser Sezession nicht um die Abspaltung von einer etablierten Künstlergruppe, sondern um die bewusste Gründung einer Elitevereinigung aus Malern, Grafikern, Bildhauern und Architekten, die sich konsequent an der Avantgarde orientierte. Zu ihren insgesamt 52 Künstlern zählte auch Otto Fischer-Trachau. Neben den regelmäßigen Ausstellungen der Sezessionisten gehörten auch Lesungen, Konzerte und Künstlerfeste, deren Plakate in der Regel Otto Fischer-Trachau gestaltete. Im Laufe der Zeit erlangte die Gruppe zunehmende Anerkennung und konnte zu Beginn der dreißiger Jahre als Mittelpunkt des Hamburger Kulturlebens gelten. 1933 schlossen die Nationalsozialisten die zwölfte Ausstellung der Hamburgischen Sezession, die sich nicht bereit erklären wollte, ihre jüdischen Mitglieder auszuschließen. Um 1937 werden expressionistische Arbeiten Otto Fischer-Trachaus an öffentlichen Gebäuden vernichtet.

Mit einer der bedeutendsten Leipziger Ausstellungen des 20. Jahrhunderts, der Exposition „Europäisches Kunstgewerbe 1927“, wurde am 6. März 1927 zugleich die Pfeilerhalle des Grassimuseums eröffnet. Die Farbgestaltung der Halle übernahm Otto Fischer-Trachau, damals Professor für Dekorative Malerei an der Leipziger Kunstgewerbe- und Handwerkerschule. Nach seinen Vorgaben wurde sie im Februar 1927 ausgemalt: die Pfeiler in rot, die Brüstung in gold und blau, die schlanken Stützen der Stirnseiten ultramarinblau, die äußeren Zonen der Decke und die Wände hellblau, Leuchten und Geländer im Goldton. Im Jahre 2010 wurde der Pfeilerhalle seine ursprüngliche Gestalt zurückgegeben.

Otto Fischer-Trachau starb am 13. Juli 1958 in Hamburg.

Objekt-Nr. 2350
Preis: 850 Euro
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Benning Michael

Michael Benning
29.01.1947 in Bergen/Celle
Studium: Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig.
Technik: Mischtechnik / Papier.
Abmessung ohne Rahmen: 115cm * 85cm.
Abmessung mit Rahmen: 119cm * 91cm.
Signiert.
Datiert: 1989
Bildtitel: Hallingdal XXIII.
Werkverzeichnis: 2067
Rahmung: Rahmenleiste.

1953-65 Volks- und Realschule in Bergen
1965-68 Lehre als Schauwerbegestalter in Celle
1966 Erste Ölbilder entstehen
1968 Bundeswehrdienst im Munster - Lager
1969-73 tätig als Dekorateur, Isolierer, Bauarbeiter, Verkäufer u. Fließbandarbeiter
1973-78 Studium der Freien Kunst an der Hochschule für
Bildende Künste in Braunschweig bei den Professoren
Hubertus von Pilgrim (Grundstudium), Malte Sartorius (Zeichnung) und Karl Schulz (Druckgraphik)
1978-79
Meisterschüler bei Prof. Malte Sartorius.
Bis 1978 entstehen fotorealistische Zeichnungen und Druckgraphiken.
Ab 1979 ausschließlich Herstellung von Schaukästen und Objekten.
1979-80
Lehrauftrag an der VHS Wolfsburg für Freihandzeichnen
1979-86
Lehrauftrag an der HBK Braunschweig für Materialkollagen, dreidimensionale Bilder und Schaukästen
1979-86
Lehrauftrag an der HBK Braunschweig
1979
lernt er seine spätere Ehefrau, die Malerin Paula Gottschlich, kennen
1980
erscheint das Buch: " der lange Weg - Episoden aus dem
Leben des glücklichem Holzlöffelschnitzers v H." im Selbstverlag
1982        
Nachwuchsstipendium des Landes Niedersachsen
1983-84
Arbeitsstipendium Künstlerstätte Schloß Bleckede
ab 1985
entstehen Serien schwarzer Zeichnungen, in denen Architektur tematisiert ist.
1987
Ekely-Stipendium, Oslo
1988
Kunstpreis Zweibrücken für Handzeichnungen
1989
Laves-Preis der Stadt Hannover
1990
Messe-Preis der Stadt Braunschweig
1989-91
Erwerb eines alten Hofes und Ausbau zu Ateliers in Salzdahlum bei Wolfenbüttel
1992
wird die künstlerische Arbeit mit besonderer Hinwendung zur Farbe wiederaufgenommen.

Objekt-Nr. 2349
Preis: 600 Euro
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Sandig Armin

Armin Sandig
10. März 1929 in Hof/Saale - 07. August 2015 in Hamburg.
Technik: Öl / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 70cm * 50cm.
Abmessung mit Rahmen: 85cm * 65cm.
Signiert.
Datiert: 1948.
Bildtitel: Erinnerung an meine Kindheit.
Rahmung: Handgefertigte Rahmenleiste.

In der Hofer Kunstausstellung „Junge Maler“, an der auch sein Malerfreund Paul (eigentlich Werner) Krüger teilnahm, konnte Sandig 1946/1947 im Alter von 17 Jahren zum ersten Mal eigene Arbeiten zeigen. Als er vom Süden in den Norden wechselte, wurde 1951 Hamburg seine Wahlheimat, in der er bis zu seinem Tod im August 2015 lebte. Die Freie und Hansestadt Hamburg förderte ihn. So erhielt er 1960 das Lichtwark-Stipendium und 1972 wurde er mit dem Edwin-Scharff-Preis ausgezeichnet. Der Preis des Internationalen Zeichenwettbewerbs Nürnberg wurde ihm 1980 verliehen und 1992 der Friedrich-Baur-Preis für Bildende Kunst der Bayer. Nachdem er 1972 ordentliches Mitglied der Freien Akademie der Künste in Hamburg wurde, war er von 1980 bis 2011 deren Präsident. 1989 ernannte ihn der Hamburger Senat in Anerkennung für seine Arbeit zum Ehren-Professor. 2002 wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.
Als Autodidakt war er zunächst von Max Beckmann, Wassily Kandinsky und Paul Klee beeinflusst, fand aber zunehmend seinen eigenen Weg. In seinem Frühwerk führte ihn die Suche nach der „total autonomen Malerei“ (Armin Sandig) zur konstruktivistischen Abstraktion und seine Arbeiten konnten in dieser Zeit dem Tachismus, einer informellen Richtung innerhalb der abstrakten Kunst, zugerechnet werden. Ab 1970 wurde sein Werk dann zunehmend von einer figurativen Gegenständlichkeit geprägt, allerdings in einer ihm eigenen Bildsprache. Werkphasen lösten sich zwar ab, doch grundlegende Veränderungen fanden danach nicht mehr statt. Armin Sandig war einer der wichtigen Vertreter der Deutschen Kunst des 20. Jahrhunderts. Seine Werke sind in vielen öffentlichen Sammlungen vertreten, so in der Hamburger Kunsthalle, der Kunsthalle Bremen, dem Kunstmuseum Städel in Frankfurt am Main, im Museum Ludwig in Köln, im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg und in der Staatsgalerie Stuttgart.

AUKTION
Hauswedell & Nolte, 11.06.2004
Hamburg, Deutschland
Armin SANDIG (1929-2015)
Erinnerung an meine Kindheit, 1948
Öl/Karton
70,5 x 50 cm
Zuschlagspreis : Los nicht verkauft
Schätzpreis: 2.000 €
Lot-Nr. 1520
Abbildung auf Seite 178 des Katalogs
Details
Signiert

Objekt-Nr. 2348
Preis: 950 Euro
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Mordstein Karl Ludwig

Karl Ludwig Mordstein
31. Januar 1937 in Füssen im Allgäu - 04. August 2006.
Studium: Werkkunstschule in Augsburg.
Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 33cm * 38cm.
Abmessung mit Rahmen: 48cm * 53cm.
Signiert.
Datiert: 19.10.72.
Bildtitel: Abstrakt.
Rahmung: Handgefertigte Rahmenleiste.

1943 Volksschule in Augsburg, nach einer abgebrochenen Verwaltungslehre verschiedene Jobs
in Augsburg und Stuttgart.
1963 Acht Semester Werkkunstschule in Augsburg.
Erste Bilder und Zeichnungen.
1968 Zwei Jahre als Grafiker in München.
1970 Heirat mit der Bildhauerin Sinnen Thalheimer.
1972 Umzug nach Starnberg.
1987 Übersiedlung nach Oberbayern und Italien.

Objekt-Nr. 2347
Preis: 600 Euro
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Peschke Christian

Christian Peschke
18. Dezember 1946 in Bad Säckingen - 01. Juli 2017.
Studium: Blocherer-Schule für freie und angewandte Kunst, München.
Technik: Öl / Sperrholz.
Abmessung ohne Rahmen: 60cm * 80cm.
Abmessung mit Rahmen: 79cm * 99cm.
Signiert.
Bildtitel: Pferde in der Manege.
Rahmung: Rahmenleiste.

BIOGRAPHIE
1946 in Säckingen geboren, aufgewachsen in Spanien, Frankreich und Stuttgart
1958 bereits als Schüler mit Sondergenehmigung an der Kunstakademie Stuttgart in der Klasse von Prof. Gollwitzer
1962 Handwerkerausbildung als Maler und Lackierer; danach selbstständig
1967 erste Plastik
1970 erste freie Bildversuche
1976-80 Blocherer-Schule für freie und angewandte Kunst, München
1978 Freundschaft mit dem russischen Bildhauer Gregor Kruk; Begegnung mit Rudolf Hausner, Wien; plastische Umsetzungsarbeiten für Ernst Fuchs, Salvador Dali und Arno Breker 1980-82 Kreativ-Direktor einer Münchner Werbeagentur
1982 Happening auf der ISPO für Uniroyal; Turnschuhrelief
seit 1982als freischaffender Maler und Bildhauer tätig; es entstehen in Spanien die ersten wichtigen Skulpturen
1985 dem Zyklus der lebensbejahenden folgt nun ein Zyklus der sozialkritischen Skulpturen; es entsteht die "Lebenslinie", ein 10m langes taktiles Objekt
1986 plastische Wandgestaltung für McKinsey, München
1987 Umsetzung der "Tänzerin" und "Springende" vom Modell zur Großplastik
1988 Es entstehen die ersten abstrakten Skulpturen; Suche nach neuen Werkstoffen
1989 Reportage über die "Dicken" von Chr. Peschke in MONA LISA, ZDF; Gestaltung des "Fuchs"-Kulturpreises für die Fa. Fjällräven; Gestaltung des Bayerischen Skipreises "in Form" für den Bayerischen Skiverband, den u.a. Willi Bogner, Walter Demel und Fritz Wagnerberger verliehen bekamen
1990 Umsetzung der "Ohnmacht" zur Großplastik
1991In den Jahren 1991-1995 entstehen zahlreiche Großplastiken, Bilder und Goldschmiedearbeiten
1996Ausstellung in Monte Carlo unter der Schirmherrschaft von Christine Esswein
1997Zahlreiche Ausstellungen in Deutschland, Frankreich und Italien bis 1999
1999Ausstellung in der "Akademie Schloss Seeheim" in Konstanz
2000-02Dozent an der "Akademie Vulkaneifel" in Steffeln
2001Entstehung des Wandreliefs für das Hotel Mirabell in Olang Südtirol
2002Entstehung verschiedener Großplastiken, u.a. für Biennale Monte Carlo
2003Entstehung einer Großplastik, anlässlich des 30-jährigen Bestehens des "Club Allemand International, Monte Carlo" als Geschenk an S.A.S. LE PRINCE SOUVERAIN - RAINIER III DE MONACO
2004 Intensive Arbeit an zwei Großskulpturen
2005 Erstellung der Skulptur „Die Tänzerin“ und offizielle Übergabe an seine fürstliche Hoheit Prinz Albert II.
2006 Kollektivausstellung im Museum in Bruneck – Südtirol, Italien anlässlich der Veröffentlichung des Kunstbuches „Artisti & Atelier“ von Fulvio Vicentini  
2006 Erstellung einer Skulptur für die UEFA anlässlich der Fussballweltmeisterschaft.
2006 Ausstellung im Museum in Bruneck zum 60. Geburtstag von Christian Peschke.
2007 Erstellung des Videos „“Die Kunst Christian Peschkes“ Regie Fulvio Vicentini.
2010 Erstellung der Preisskulptur „ George Tabori“ Berlin
2010 Ausstellung im "Palais im großen Garten" in Dresden
2014 Ausstellung im Museum für Moderne in Salzburg
2015 Eröffnung Atelier mit Galerie "PESCHKE HOUSE“ mit ständiger Ausstellung
2016 Erstellung der Skulptur "Tänzerin“ in Bronze für Alys Beach Foundation – USA

Objekt-Nr. 2344
Preis: 3500 Euro
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Neubauer Fritz

Fritz Neubauer
1912 - 2003.
Technik: Öl / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 36cm * 45cm.
Abmessung mit Rahmen: 37cm * 45cm.
Signiert.
Bildtitel: Abstrakt.
Rahmung: Rahmenleiste.

Fritz Neubauer lebte in Nürnberg.

Objekt-Nr. 2343
Preis: 400 Euro
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Guillery Theo

Theo Guillery
20. Dezember 1900 in München - 30. Juni 1976 in Buchbach.
Studium: Münchner Kunst­akademie bei Franz von Stuck, Heinrich Zügel.
Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 50cm * 60cm.
Abmessung mit Rahmen: 70cm * 80cm.
Signiert.
Bildtitel: Markusplatz in Venedig (Piazza San Marco).
Rahmung: Handgefertigte Rahmenleiste.

Sein Vater Franz Guillery , damals schon ein bekannter Maler, wünschte sich für seinen Sohn die juristische Laufbahn. Jedoch der starke Drang zur künstlerischen Richtung veranlaßte den Sohn, heimlich die Aufnahmeprüfung an der Münchner Kunst­akademie abzulegen. Die 8 Semester seiner dortigen Ausbildung studierte er dann in den Mal- und Zeichenschulen von Angelo Jank, Franz von Stuck, Martin Feuerstein und Heinrich Zügel.
Bereits mit 23 Jahren wurde er als Mitglied in die Münchener Künstlergenossenschaft aufgenommen, was bei solcher Jugend eine große Seltenheit war. Clement Morro, Paris, schreibt 1928 in der «Revue moderne des arts et de la vie» unter anderem: "Theo Guillery, Maler des Gartens, lebhaft in reichen und gegeneinander abgestimmten Farben, den ich mir auf der Ausstellung in München (im Glaspalast) gemerkt habe, hat die Anlage zu einem hochkarätigen Koloristen...", und: "Ich war sehr überrascht, das Alter des Künstlers zu erfahren, und dass sein Werk als Landschaftsmaler nicht nur Versprechungen, sondern bereits bemerkenswerte und geschätzte Verwirklichungen enthielt...."
Als Mitglied der Münchener Künstlergenossenschaft stellte der Maler regelmäßig im Glaspalast und im Haus der Kunst, aber auch in anderen deutschen Städten aus.

Objekt-Nr. 2342
Preis: 950 Euro
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Büger Adolf

Adolf Büger
05. Dezember 1885 in München - 03. Oktober 1966 in München.
Studium: Angelo Jank.
Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 58cm * 79cm.
Abmessung mit Rahmen: 77cm * 98cm.
Signiert.
Datiert: 1919.
Bildtitel: Landschaft.
Rahmung: Originale Rahmenleiste - signiert.

Akademie München bei den Professoren Peter Halm und Angelo Jank
Bereits in jungen Jahren Ausstellungen in bedeutenden Galerien wie Tannhauser, Brackl, Weinmüller-München sowie Glaspalast München, Möller-Berlin wie auch in New York neben Heckel und Pechstein.
Ab 1933 "entartet", zieht sich nach Bad Reichenhall zurück, Verlust von 150 Bildern durch Kriegseinwirkung in München.
Nach dem 2. Weltkrieg Wiederbeteiligung in Traunstein bei den "Roten Reitern" neben Willy Baumeister, Ida Kerkovius; Max Ackermann.
1952 Rückkehr nach München durch Vermittlung des Kulturbeauftragten Professor Held.
Ab 1952 bis zu seinem Tode 1966 regelmäßige Beteiligung bei der Großen Kunstausstellung München ( Neue Münchener Künstlergenossenschaft).

Objekt-Nr. 2341
Preis: auf Anfrage Euro
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Saeger Edward

Edward Seager
1809 - 1886
Technik: Öl / Leinwand / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 33cm * 47cm.
Abmessung mit Rahmen: 42cm * 57cm.
Signiert.
Titel: Küstenansicht.
Rahmung: Rahmenleiste.

Seager kam um 1832 aus England nach Kanada. Er reiste und skizzierte in den 1830er Jahren in Panama und Kuba. Er lebte 1838 in der Tremont Road in Boston. Er unternahm 1839 seine erste Reise in die White Mountains. 1844 wurde er Zeichner an der englischen High School in Boston, wo der Bildhauer John Rogers einer seiner Schüler war. Er wurde der erste Professor für Zeichnen und Zeichnen an der United States Naval Academy, Annapolis, von 1850 bis 1867. Er lebte in Baltimore, MD im Jahre 1871.

Er unternahm 1861, 1863 und in den 1870er Jahren Skizzenreisen nach New Hampshire.

Er stellte im Boston Athenaeum 1847 und 1848 aus.

Objekt-Nr. 2340
Preis: 850 Euro
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Imkamp Wilhelm

Wilhelm Imkamp
09.03.1906 in Münster / Westfalen - 01.11.1990 in Stuttgart.
Studium: Bauhaus in Dessau bei Kandinsky, Klee und Feininger.
Technik: Öl / Papier / Karton
Abmessung ohne Rahmen: 10cm * 6,5cm.
Abmessung mit Rahmen: 28cm * 22cm.
Signiert.
Datiert: 70.
Titel: Apfelwolle.
Rahmung. Rahmen mit Glas.

Am 09. März 1906 in Münster/Westfalen als Sohn eines Malermeisters geboren.
1926 Abitur an der Oberrealschule in Münster.
1926-29 Studium am Bauhaus in Dessau bei Kandinsky, Klee und Feininger.
1929 Studienaufenthalt in Paris und Wiederbegegnung mit Kandinsky.
1930-39 Freischaffender Künstler in Essen/Ruhr; Portrait- und Landschaftsmalerei als Broterwerb, abstrakte Malerei aus politischen Gründen nur im Verborgenen.
1939 Heirat
1939-45 Kriegsdienst in einer Luftwaffenbaukompanie in Norddeutschland.
1944 Kurzbesuch in Paris und Wiedersehen mit Kandinsky; Zerstörung des Ateliers in Gießen durch Bomben und Verlust vieler wichtiger Bilder; Umzug nach Allendorf/Lumda.
1945 Neubeginn und alleinige Konzentration auf abstrakte Malerei; Beginn der Bekanntschaft zu dem Nervenarzt Walter Winkler, dessen Buch "Psychologie der modernen Kunst" (1949) einige Abbildungen von Werken Imkamps enthält.
1948 Umzug nach Asperg bei Stuttgart.
1949 Mitglied in der Künstlergemeinschaft "Die Schanze" in Münster.
1951 Mitglied in der Künstlervereinigung "Gruppe sw" und im Verband Bildender Künstler Württemberg.
1952-58 Tätigkeit in der Jury und Hängekommission des Stuttgarter Kunstvereins.
1953 Umzug nach Stuttgart.
1963 Bau eines Atelierhauses auf dem Stuttgarter Killesberg.
1979 Verleihung des Professorentitels durch das Land Baden-Württemberg.
Wilhelm Imkamp stirbt am 01. November 1990 in Stuttgart.

Objekt-Nr. 2336
Preis: 750 Euro
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Imkamp Wilhelm

Wilhelm Imkamp
09.03.1906 in Münster / Westfalen - 01.11.1990 in Stuttgart.
Studium: Bauhaus in Dessau bei Kandinsky, Klee und Feininger.
Technik: Öl / Papier / Karton
Abmessung ohne Rahmen: 10cm * 6,5cm.
Abmessung mit Rahmen: 28cm * 22cm.
Signiert.
Datiert: 70.
Titel: Der Pleureusenhut.
Rahmung. Rahmen mit Glas.

Am 09. März 1906 in Münster/Westfalen als Sohn eines Malermeisters geboren.
1926 Abitur an der Oberrealschule in Münster.
1926-29 Studium am Bauhaus in Dessau bei Kandinsky, Klee und Feininger.
1929 Studienaufenthalt in Paris und Wiederbegegnung mit Kandinsky.
1930-39 Freischaffender Künstler in Essen/Ruhr; Portrait- und Landschaftsmalerei als Broterwerb, abstrakte Malerei aus politischen Gründen nur im Verborgenen.
1939 Heirat
1939-45 Kriegsdienst in einer Luftwaffenbaukompanie in Norddeutschland.
1944 Kurzbesuch in Paris und Wiedersehen mit Kandinsky; Zerstörung des Ateliers in Gießen durch Bomben und Verlust vieler wichtiger Bilder; Umzug nach Allendorf/Lumda.
1945 Neubeginn und alleinige Konzentration auf abstrakte Malerei; Beginn der Bekanntschaft zu dem Nervenarzt Walter Winkler, dessen Buch "Psychologie der modernen Kunst" (1949) einige Abbildungen von Werken Imkamps enthält.
1948 Umzug nach Asperg bei Stuttgart.
1949 Mitglied in der Künstlergemeinschaft "Die Schanze" in Münster.
1951 Mitglied in der Künstlervereinigung "Gruppe sw" und im Verband Bildender Künstler Württemberg.
1952-58 Tätigkeit in der Jury und Hängekommission des Stuttgarter Kunstvereins.
1953 Umzug nach Stuttgart.
1963 Bau eines Atelierhauses auf dem Stuttgarter Killesberg.
1979 Verleihung des Professorentitels durch das Land Baden-Württemberg.
Wilhelm Imkamp stirbt am 01. November 1990 in Stuttgart.

Objekt-Nr. 2335
Preis: 750 Euro
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Vukmanovic Stevan

Stevan Vukmanovic
14.08.1924 in Belgrad - 06.01.1995 in Biberach.
Studium: Charles Crodel.
Technik: Öl / Rupfen.
Abmessung ohne Rahmen: 89cm * 102cm.
Signiert.
Rückseitig: Inv. Nr. 2.
Datiert: 1958.
Bildtitel: Zagreb.
Rahmung: Ohne.

1955 - 61 Studium an der Akademie der Bildenden Künste in München, Meisterschüler bei Prof. Charles Crodel
1957 Stipendium vom Bayerischen Staat bzw. vom DAAD (Deutscher Akademie Austauschdienst)

Ausstellungen im Haus der Kunst München mit der Secession.

Objekt-Nr. 2334
Preis: 1200 Euro
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Vukmanovic Stevan

Stevan Vukmanovic
14.08.1924 in Belgrad - 06.01.1995 in Biberach.
Studium: Charles Crodel.
Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 91cm * 73cm.
Abmessung mit Rahmen: 120cm * 95cm.
Bildtitel: Luise im Schwabinger Atelier- Freundin von Vukmanovic.
Rahmung: Rahmenleiste.

1955 - 61 Studium an der Akademie der Bildenden Künste in München, Meisterschüler bei Prof. Charles Crodel.
1957 Stipendium vom Bayerischen Staat bzw. vom DAAD (Deutscher Akademie Austauschdienst).

Ausstellungen im Haus der Kunst München mit der Secession.

Objekt-Nr. 2333
Preis: 650 Euro
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Vukmanovic Stevan

Stevan Vukmanovic
14.08.1924 in Belgrad - 06.01.1995 in Biberach.
Studium: Charles Crodel.
Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 98cm * 72cm.
Abmessung mit Rahmen: 120cm * 95cm.
Bildtitel: Luise und Selbstportrait Vukmanovic.
Rahmung: Rahmenleiste.

1955 - 61 Studium an der Akademie der Bildenden Künste in München, Meisterschüler bei Prof. Charles Crodel.
1957 Stipendium vom Bayerischen Staat bzw. vom DAAD (Deutscher Akademie Austauschdienst).

Ausstellungen im Haus der Kunst München mit der Secession.

Objekt-Nr. 2332
Preis: 650 Euro
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Stachelscheid Karl

Karl Stachelscheid
23. Juni 1917 in Duisburg - 06. Mai 1970 Düsseldorf.
Studium: Kunstakademie Düsseldorf.
Technik: Öl / Velin.
Abmessung ohne Rahmen: 67cm * 98cm.
Abmessung mit Rahmen: 96cm *126cm.
Signiert
Datiert: 1958.
Bildtitel: Abstrakte Darstellung.
Rahmung: Handgefertigter Rahmen.

Nach Abschluss einer Maler und Anstreicherlehre besuchte Karl Stachelscheid die Wuppertaler Meisterschule für das gestaltende Handwerk, Abteilung Malerei und farbige Wandgestaltung. 1934 wurde er an der von Hans Carp gegründeten, freien Kunstschule für Malerei und Grafik in Düsseldorf angenommen. Hier studierte er unter der Leitung von Jo Strahn bis 1939, um dann sein Studium an der Kunstakademie Düsseldorf, zunächst in der Klasse W. Schmurr, später bei Julius Paul Junghanns, bis 1945 fortzusetzen. In der Nachkriegszeit prägten ihn Studienreisen nach Luxemburg, Tirol, Italien und die USA. 1953 erhielt er ein Stipendium des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft im BDI.

Seine künstlerische Entwicklung nach 1945 zeichnet sich durch eine Lösung vom Rheinischen Impressionismus aus. Er experimentierte mit Kubismus, Expressionismus, Informel und mit figurativen und abstrakten Mischformen. Es war eine figürliche Kunst auf der Schwelle zur Abstraktion. Technisch beherrschte er viele Methoden, Materialien und Ausdrucksformen. Mit K.S. kann man durch die Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts streifen und feststellen, wie die wechselhaften Impulse und Kunstentwicklungen dieser Zeit katalytisch auf ihn abgefärbt haben und er die unterschiedlichen Strömungen in einem freien und offenen Stil integriert und für sich malerisch fortgeschrieben hat.

Objekt-Nr. 2326
Preis: 900 Euro
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Wells John

John Wells
27. Juli 1907 in London - 28. Juli 2000 Pinenwith-Halbinsel.
Studium: Kunstschule St. Martin.
Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 106cm * 91cm.
Signiert.
Datiert: 1938.
Bildtitel: Geometrische Abstraktion.
Rahmung: Ohne.

Er wurde in London geboren und studierte am University College Hospital. Er lernte Malen in Abendkursen an der Saint Martin's School of Art. Von 1936 bis 1945 arbeitete er als Allgemeinarzt für die Scilly-Inseln. Nach dem Zweiten Weltkrieg entschied er sich für eine Vollzeitkarriere als Künstler. Zu dieser Zeit ließ er sich in Newlyn, Cornwall nieder und engagierte sich eng mit der renommierten Künstlergemeinde in der nahe gelegenen Stadt St. Ives.

Er war der Mitbegründer der Crypt Group und der Penwith Society of Artists. Er arbeitete von 1950 bis 1951 mit Barbara Hepworth zusammen und stellte regelmäßig in London, den Provinzen und im Ausland aus. Seine Arbeit ist in der Tate Gallery vertreten. Seine Werke der geometrischen Abstraktion wurden von Gabo, Ben Nicholson und Barbara Hepworth beeinflusst.

Wells starb am 28. Juli 2000 auf der Halbinsel Penwith an der Südwestspitze von Cornwall.

Eine Ausstellung, die 2007 in der Tate St. Ives stattfand, feierte seinen hundertsten Geburtstag.

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John WELLS (1907-2000)
Die Joe Williams Malerei und Gestaltung, ca. 1944/45
Mischtechnik (Öl / weißer Grund, Plexiglas, Stein, Alu, Draht, String / Karte im Kastenrahmen)
21,1 x 27,2 x 4 cm
Zuschlagspreis: 31.508 € (28.000 £)
Schätzpreis: 9.002 € - 13,503 € (8.000 £ - 12.000 £)
David Lay FRICS, 2018.07.26
Penzance, Cornwall, Vereinigtes Königreich
Fine Art Verkauf
Lot-Nr. 497
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Los 118

"Blue Oval" (1946)
Gemälde, Öl/Karton, 44,4 x 27,9 cm

Schätzpreis: 17.074 € - 28.457 €
Zuschlagspreis : 54.638 €

Christie's , 20.06.2018

Vereinigtes Königreich
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Los 123
"Composition Variations No. 2" (1963)

Gemälde, Öl/Karton, 111,5 x 41 cm

Schätzpreis: 28.456 € - 39.839 €
Zuschlagspreis : 38.701 €

Christie's , 20.06.2018

Vereinigtes Königreich

Objekt-Nr. 2324
Preis: 9500 Euro
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Tröger Rudi

Fritz Tröger
19. Mai 1894 in Dresden - 05. April 1978 Dresden.
Studium: Staatliche Akademie für Kunstgewerbe in Dresden.
Technik: Ölpastell / Papier.
Abmessung ohne Rahmen: 48cm * 72cm.
Abmessung mit Rahmen: 78cm * 98cm.
Signiert
Datiert: 1976.
Bildtitel: Malven.
Rahmung: Rahmenleiste mit Glas.

Fritz Tröger wurde 1894 als Sohn von Richard Tröger, Unteroffizier im Dienstgrad eines Zeugfeldwebels, in Dresden geboren. Fritz Tröger litt an einem chronischen Ohrenleiden und war stark schwerhörig. Von 1900 bis 1905 besuchte er die Bürgerschule und von 1905 bis 1911 die städtische Realschule. Von 1911 bis 1915 absolvierte er die Fachschule für das Schneidergewerbe in Dresden und arbeitete als Volontär in verschiedenen Schneiderbetrieben.
Von 1915 bis 1918 studierte Tröger an der Staatlichen Akademie für Kunstgewerbe in Dresden bei Margarete Junge und Paul Rößler. Von 1918 bis 1925 folgte ein Studium an der Kunstakademie in Dresden, u. a. bei den Professoren Max Feldbauer, Otto Hettner und Otto Gußmann. In den Jahren 1919 und 1920 war er als Kostümbeirat am Hof- und Landestheater Meiningen tätig. Im Jahr 1924 unternahm er eine Studienreise nach Italien.
Ab 1925 war Tröger als freischaffender Maler in Dresden tätig. Er unternahm 1927 eine Studienreise nach Spanien und Portugal und war von 1928 bis 1930 Lehrer an der Kunstschule von Guido Richter in Dresden. Tröger unternahm 1929 eine Studienreise in die Tschechoslowakei und nach Österreich und 1930 eine Studienreise nach Frankreich. Von 1929 bis 1935 war er außerdem Lehrer an der Heeres-Handwerker-Schule in Dresden.

Zwischen 1929 und 1933 experimentierte Tröger mit keramischer Wandmalerei in der Meißner Porzellanmanufaktur und fertigte einige Wandbilder. Fritz Tröger war Mitglied der Künstlergruppe Freie Künstlerschaft Sachsen um Peter August Böckstiegel, Conrad Felixmüller, Otto Griebel, Gustav Alfred Müller und Friedrich Skade. Im Jahr 1932 wurde Fritz Tröger Mitglied der Dresdner Sezession 1932. Seit 1933 war er Mitglied der NSDAP, erhielt aber von 1943 bis 1945 Ausstellungs- und Verkaufsverbot. Fünf seiner Werke wurden beschlagnahmt.
Ab 1936 besaß Tröger in Laske bei Kamenz ein Landatelier und fand nach eigenen Worten eine „zweite Heimat“. Er wurde 1947 Mitglied der Künstlergruppe Das Ufer. Ab 1949 folgten regelmäßige Studienaufenthalte in der MTS (Maschinen-Traktoren-Station) Barnitz bei Meißen sowie ab 1951 Arbeitsaufenthalte im Braunkohlenwerk „John Schehr“ in Laubusch bei Hoyerswerda. Er leitete dort den Zirkel für künstlerisches Volksschaffen und verfügte seit 1961 über einen Werkvertrag.

In den Jahren 1955 und 1961 reiste er nach Paris. Tröger verstarb 1978 in Dresden. Seine Grabstätte befindet sich auf dem dortigen Heidefriedhof.

Objekt-Nr. 2323
Preis: 500 Euro
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Kopfermann Sigrid

Sigrid Kopfermann
30. Juni 1923 in Berlin - 25. Juni 2011 in Düsseldorf.
Studium: 1941-45 Studium an der Hochschule für Bildende Kunst, Berlin, bei Bernhard Dörries und Willy Jaeckel.
Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 70cm * 50cm.
Abmessung mit Rahmen: 85cm * 65cm.
Signiert.
Bildtitel: Abstrakte Komposition.
Rahmung: Rahmenleiste.

Sigrid Kopfermann wurde als Tochter des Architekten Walter Kopfermann und dessen Frau Anna, der Tochter des Flugpioniers Otto Lilienthal, in Berlin geboren.

Von 1941 bis 1945 absolvierte sie ein Studium an der Staatlichen Hochschule für Kunsterziehung in Berlin. Ihre Lehrer waren Willy Jaeckel, Maler des deutschen Expressionismus und Bernhard Dörries (1888–1944). 1945 heiratete Kopfermann den Maler Egon Neubauer und übersiedelte nach Langenholtensen bei Northeim. Eine erste Ausstellungsbeteiligung wurde ihr nach dem Zweiten Weltkrieg durch den Kunstverein Hannover ermöglicht, bei dem sie regelmäßig ab 1946 an dessen Herbstausstellungen teilnahm. 1948 erfolgte ein Umzug nach Hannover, wo sie zunächst als Kunsterzieherin tätig war. Es folgten erste Arbeiten Kunst am Bau und Gestaltung und Ausführung von Kirchenfenstern.

1950 wurde sie Mitglied der Neuen Gruppe München und des Vereins Düsseldorfer Künstler. Es schlossen sich erste Reisen nach Italien und Frankreich an mit Beginn einer Freundschaft mit dem Maler der Neuen Sachlichkeit und des Magischen Realismus Heinrich Maria Davringhausen. 1956 wurde sie Mitglied im Deutschen Künstlerbund, beteiligte sich als Gast an den Ausstellungen der Künstlergruppe Junger Westen. Von 1956 bis 1958 hielt sie sich in Paris auf. Das Jahr 1957 war geprägt durch ihre Aufnahme in die Darmstädter Sezession und ihre erste größere Einzelausstellung im Kunstverein Hannover. Sie erhielt den Kunstpreis „Die neue Generation“ Hannover, den Förderpreis des Landes Niedersachsen und den Kunstpreis der Böttcherstraße in Bremen 1963. 1965 heiratete sie Otto Fuhrmann (1911–1994), Jurist und Kunstsammler. Die Mitgliedschaft im Westdeutschen Künstlerbund erfolgte 1968, 1977 wurde sie als Mitglied im Verein Düsseldorfer Künstler aufgenommen. Längere Malaufenthalte führten sie von 1975 bis 1985 in die in das Gebiet der Alpes-Maritimes, in die USA und Peru.

Ab 1986 wurde sie Funktionsträgerin als Vorstandsmitglied in der Internationalen Gemeinschaft Bildender Künstler, des Westdeutschen Künstlerbundes und des Vereins Düsseldorfer Künstler. Im Jahr 1991 und in 1994 hatte sie Studienaufenthalte in der Cité Internationale des Arts Paris, 1994 wurde sie Mitglied der Neuen Gruppe in München. Weitere Malaufenthalte fanden wieder in Südfrankreich in Beaucaire in den Jahren 1996 und 1997 statt, 1998 ein Arbeitsaufenthalt in Berlin. 2003 erfolgte die Gründung der Kopfermann-Fuhrmann-Stiftung in Düsseldorf zur Förderung von Kunst und Kultur.

Objekt-Nr. 2320
Preis: 1950 Euro
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May Karl

Karl May
1901 - 1976
Studium:
Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 50cm * 70cm.
Abmessung mit Rahmen: 58cm * 78cm.
Signiert.
Datiert: 1961.
Bildtitel: COMPOSITION BRETAGNE.
Rahmung: Rahmenleiste.

Ausgestellt:
DEUTSCH MALEREI DER GEGENWART 1961.

Karl May war ein außergewöhnlicher Maler. Er wurde in Böhmen geboren und wanderte 1952 nach Kanada aus. Er ließ sich im Maital nördlich von Montreal nieder, das seinen Namen nach ihm erhielt.
Werke entstanden in Öl und Acryl, Gouache, Pastell, Kohle und Teerzeichnungen, Handabdrücke, Lithographien und  Hinterglasbildern.

Ein-Mann-Shows seiner Arbeit wurden in Berlin, Wien, Düsseldorf, Kassel, München, Hamburg, Teheran und Chile durchgeführt. In Kanada fanden neben zahlreichen Einzelausstellungen in privaten Galerien in Toronto und Montreal auch große Ausstellungen im National Arts Centre in Ottawa und im Museum of Fine Arts in Montreal statt.

Im Jahr 1976 organisierte das öffentliche Archiv in Ottawa eine wichtige Retrospektive, um ein Programm der Bildabteilung zu starten, um die Karrieren ausländischer Kanadier zu würdigen und zu dokumentieren, die wertvolle Beiträge zum künstlerischen Leben des Landes geleistet haben. Dies war kurz vor seinem Tod im Jahr 1976.

Objekt-Nr. 2319
Preis: 500 Euro
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