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Gemälde

Max Meier

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Oki

Oki
Technik: Öl / Papier.
Abmessung ohne Rahmen: 68cm * 49cm.
Abmessung mit Rahmen: 95cm * 73cm.
Signiert.
Bildtitel: Abstrakt.
Rahmung: Rahmenleiste mit Glas..

Objekt-Nr. 2730
Preis: 250 Euro
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unleserlich signiert

Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 120cm * 60cm.
Unleserlich signiert.
Datiert: 1963.
Bildtitel: Sitzende.
Rahmung: Ohne.

Objekt-Nr. 2729
Preis: 300 Euro
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Riesen van Hartmut

Hartmut van Riesen
1936 in Ostpreußen.
Studium: Akademie München bei Ernst Geitlinger..
Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 80cm * 60cm.
Abmessung mit Rahmen: 91cm * 71cm
Siegniert.
Bildtitel: Abstrakt
Rahmung: Rahmenleiste.

1936 in Ostpreußen geboren.
Studium an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg bei Prof. Georg Gresko.
Anschließend wechselte er nach München zur Akademie der bildenden Künste bei Prof. Ernst Geitlinger.
Kunstpreis für Malerei des Kultursenats Hamburg.
Kunstpreis für Malerei der Akademie für bildende Künste München.

Objekt-Nr. 2727
Preis: 250 Euro
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Fabunmi Adebisi

Adebisi Fabunmi
1945 in Takoradi (Ghana).
Studium:
Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 60cm * 37cm.
Abmessung mit Rahmen: 65cm * 42cm.
Signiert.
Datiert: 79.
Bildtitel: Person.
Rahmung: Rahmenleiste.

Er lebte in der Nähe seiner Schwester in Oshogbo, lernte Duro Ladipo kennen und wurde schließlich Schauspieler in seinem Theater. 1964 nahm er an einem von Georgina Beier organisierten Workshop teil und begann damit seine künstlerische Laufbahn. Seitdem hat Fabunmi viel ausgestellt und ist für seine Linolschnitte und Wollbilder bekannt geworden.

Fabunmi hat in verschiedenen Medien und Stilen gearbeitet. Zu seinen innovativsten Kreationen zählen Garn- oder Wollbilder. Inspiriert von der Arbeit der Huichol-Indianer in Mexiko experimentierte Fabunmi mit Garnen und entwickelte seine eigene Technik, das Garn auf eine Unterlage aus schwerem Musselin oder Sperrholz zu kleben. Im Laufe seiner Arbeit verwendete Fabunmi hellere Farben. Sein Thema umfasst Themen im Zusammenhang mit dem traditionellen Leben der Yoruba.
Heute arbeitet Fabunmi hauptsächlich als Druckgrafiker.

Objekt-Nr. 2715
Preis: 400 Euro
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Wilke Sigrid

Sigrid Wilke
02.04.1940 in Braunschweig - 2000.
Studium: Prof. Taufic Shemaldi in Beirut.
Technik: Öl / Stoff.
Abmessung ohne Rahmen: 52cm * 61cm.
Abmessung mit Rahmen: 62cm * 71cm.
Signiert.
Datiert: 91.
Bildtitel: Abstrakt.
Rahmung: Rahmenleiste.

Tochter des Kunstmalers Siegfried Wascher, am 02. 04. 1940 in Braunschweig geboren, signalisiert ihre Vita cosmopolitisches Flair, welches sich in einer ungehemmten Abstraktion in der nach oben offenen Farbskala widerspiegelt.
Die Verschiedenheit ihres Ausdrucks ist so gross, dass die meisten ihrer Bilder voller Überraschungsmomente sind. Die Werke zeigen in ihrer Mechanik eine empfindliche Energie wie auch eine völlige Unbefangenheit Farbe, Form und Materie gegenüber.
1985 wurde sie von Prof. Werner Hofman, Direktor der Hamburger Kunsthalle, gefördert. 1987 wurden Werke von der Bundeskunstkommission für das Bundeshaus in Bonn angekauft.
Sigrid Wilke lebte in einem kleinen Dorf in Schleswig-Holstein. Von 1958 bis 1963 war sie Schülerin des Malers Prof. Taufic Shemaldi in Beirut. Ihre Bilder hängen im National Museum von Damaskus, im Bonner Bundeshaus, bei ihren Sammlern wie auch in den Eingangshallen vieler Firmen.
Zahllose Ausstellungen im In- und Ausland begleiten ihren Weg. Eine leidenschaftliche und streitbare Verfechterin des Art for Arts Sake, gekoppelt mit einer unbremsbaren Schaffenskraft, verrät ein Naturell, das der Kunst verfallen, wenn nicht ausgeliefert ist.
Von vielen Zitaten über Sigrid Wilke dürfte Frederic Gollong es am Besten ausgedrückt haben: "Sie verleiht der Abstraktion eine geistige und einmalige Sensibilität."
Gestorben 2000.

Objekt-Nr. 2705
Preis: 350 Euro
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Hoffmann Helmut

24.10.1928 in Peiting - 27.07.1998 in Murnau.
Studium: Prof. Walter Teutsch.
Technik: Öl / Leinwand / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 19,5cm * 25cm.
Abmessung mit Rahmen: 27cm * 37cm.
Monogrammiert.
Bildtitel: Landschaft.
Rahmung: Handgefertigter Rahmen.

24.10.1928 geboren in Peiting.
12.12.1946 Eintritt Berufsverband Bildender Künstler München.
1947 - 1950 Studium Akademie der Bildenden Künste München bei Prof. Walter Teutsch.
1950 Ankauf "Weisse Pferde" v.d. Kölner Ausstellung für 250.-DM.
1950 Ausstellung - Städtische Galerie München.
1952 Stipendienträger.
28.07.-17.08.1952 Internationaler Ferienkurs der Münchner Hochschule.
1952 Weihnachtsverkaufsausstellung - Hochschule der Bildenden Künste.
Dezember 1952 Aufnahme in den Berufsverband Bildender Künstler.
16.04.1953 - 1000.-DM Stipendium - Kulturkreis im Bundesverband der Deutschen Industrie.
Dezember 1953 Ausstellung Pasinger Künstler in Pasing.
Juli 1954 Ausstellung - Berufsverband Bildender Künstler.
30.04.1956 Führerschein.
Juni 1956 Große Kunstausstellung Haus der Kunst München
( Stillleben - Bildnis I.N.)
von da an jedes Jahr im Haus der Kunst als Aussteller.
Juli 1956 Mitglied - Arbeitsausschuss - Berufsverband Bildender Künstler.
Oktober 1958 Aufnahme - SECESSION.
Mai 1962 - 5000.-DM Stipendium vom Kulturreferat München.
1964 Seerosenpreis der Stadt München.

Vizepräsident der SECESSION
Juror der SECESSION

Studienreisen führten ihn nach Südtirol, Griechenland, Spanien und Norwegen.

Objekt-Nr. 2703
Preis: 750 Euro
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Erb Leo

Leo Erb
21. Januar 1923 in St. Ingbert - 21. Oktober 2012 in Kaiserslautern.
Studium: 1940 - 1943 Kunstgewerbeschule in Kaiserslautern.
Technik: 2 *Prägedruck.
Signiert.
Datiert: 79.
Sichtbare Blattgröße: 15cm * 11,5cm.
Abmessung mit Rahmen: 25cm * 36cm.
Bildtitel: Prägelinien.
Rahmung: Rahmen mit Glas.

Erb besuchte von 1940 bis 1943 die Kunstgewerbeschule in Kaiserslautern, an der zuvor auch der St. Ingberter Künstler Albert Weisgerber um die Jahrhundertwende seine erste Ausbildung durchlaufen hatte. In den Jahren 1946/1947 besuchte er die Schule für Kunst und Handwerk in Saarbrücken. Schwerpunktmäßig studierte er dort bei Boris Kleint, der die Bauhauslehre (Farbtypenlehre) des Bauhaus-Pädagogen Johannes Itten vertrat. Bereits in frühen Jahren (1948/1949) richtete sich Erb ein eigenes Atelier in seiner Heimatstadt ein.
In dieser Zeit entstanden seine ersten linearen Papierschnitte, Plastiken und „Linienzeichnungen“. 1957 gründete er gemeinsam mit seinem Lehrer Boris Kleint und weiteren jungen saarländischen Künstlern die „Neue Gruppe Saar“, die sich zur seinerzeitigen Avantgarde zählte. Ab etwa 1958 begann er seine strukturierten „Linienbilder“ und „Linienreliefs“, die er u. a. 1958 in Düsseldorf im Rahmen der 7. Abendausstellung „Das rote Bild“ der Gruppe ZERO in Düsseldorf zeigte.
1961 übersiedelte Erb nach Paris, wo er bis 1975 lebte und in seinem selbstgebauten Atelier arbeitete. In diesem Zeitraum entwickelte er seine Linien-Arbeiten weiter und schuf „lineare Lichtobjekte“, „Solarplastiken“ und kinetische Objekte. 1977 nahm er an der Documenta 6 in Kassel teil. Durch das gesamte Werk von Leo Erb zieht sich „die Linie“ und die Farbe Weiß in allen Schattierungen wie ein roter Faden. Dieses sein Kernthema betrifft all seine Werkgruppen wie Handzeichnungen, Materialbilder, Reliefs, Plastiken, kinetische Objekte, Lichtobjekte und Handdrucke. In Erbs Werk „... kehrt die große Bauhauslehre wieder, radikalisiert und konzentriert auf ihre wesentlichen Elemente. Viele Linienbilder und Linienobjekte Erbs sind zugleich flächig und räumlich zu lesen. Erbs Linien sind plastische Lichtgrate oder Schattensäume; sie machen die Bilder zu Dingen, die sich dem Licht darbieten, die im Licht leben“ (Lorenz Dittmann).

Objekt-Nr. 2700
Preis: 850 Euro
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Steneberg Eberhard

Eberhard Steneberg
14.09.1914 in Weimar - 16.08.1996 in Frankfurt.
Studium: München Kunstgewerbeschule Prof. E. Preetorius.
Technik: Öl / Holzplatte.
Abmessung ohne Rahmen: 22cm * 17cm.
Abmessung mit Rahmen: 24cm * 20cm.
Signiert.
Datiert: 1962.
Bildtitel: Nocturno.
Rahmung: Rahmenleiste.

1931 - 1933 Lehre als Schaufensterdekorateur in Weimar.
1934 - 1935 Ausbildung in Plakatmalerei bei Otmat Anton in Hamburg.
1935 - 1936 Ein Semester Zeichenunterricht bei H. Breustedt und Prof. E. Preetorius, Kunstgewerbeschule München.
1937 Malschule für Ausländer bei Moritz Heymann, München, dort auch privat von Fritz Stuckenberg in Aquarellmalerei unterwiesen.
1951 Übersiedlung nach Frankfurt.
1956 Sonderausstellung in der Zimmergalerie Franck in Frankfurt am Main.
1957 - 1960 Künstlerischer Leiter der "Galerie am Dom" (Schutzverband Bildender Künstler).
ab 1970 als freischaffender Maler in Frankfurt tätig ohne jede Bindung an Verbände, Gewerkschaften und dergleichen.

Leitete als Nachfolger von Prof. Heribert Losert die
Sommerakademie im Johannishof bei Geisling/Pfatter.

Objekt-Nr. 2698
Preis: 750 Euro
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Kuhn A. Max

Max A. Kuhn
1895 in Landshut - 1974 in Mallersdorf.
Technik: Öl / Sperrholz.
Abmessung ohne Rahmen: 45cm * 40cm.
Abmessung mit Rahmen: 51cm * 47cm.
Signiert.
Datiert: 1971.
Bildtitel: Geiselhöring Eisdiele.
Rahmung: Rahmenleiste.

Max A. Kuhn entstammte den Münchner Künstlerfamilien Kuhn und Skell. Er bildete sich im Wesentlichen autodidaktisch zum Malen aus. Im Brotberuf als Lehrer tätig, arbeitete Kuhn nach dem Ersten Weltkrieg zunächst in Geiselhöring, bevor er 1938 nach Rosenheim kam. Hier leitete er an der Berufsschule die Klassen für Dekorationsmalerei. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er zudem an die Rosenheimer Fachschule des Bundesgrenzschutzes berufen und wirkte als Dozent an der Volkshochschule. Als Mitglied des Rosenheimer Kunstvereins war Kuhn schon vor dem Krieg regelmäig auf dessen Ausstellungen vertreten. 1949 zählte er zusammen mit Ernst Fangohr, W. G. Maxon, Hans F. G. Rieder und dem Bildhauer Joachim Berthold zur ersten Nachkriegs-Jury des Kunstvereins. 1962 verließ der Künstler Rosenheim und zog wieder nach Geiselhöring. In seinen Aquarellen, Zeichnungen und Ölbildern widmete sich Kuhn neben der Darstellung des bayerischen Voralpenlandes bevorzugt Rosenheimer Stadtmotiven. Er erlangte mit seinen Rosenheimer Blättern Popularität und wurde in der örtlichen Presse als "Maler des Stadtbildes" tituliert. Stilistisch vertrat Kuhn eine realistisch-dekorative, vom Impressionismus beeinflusste Malweise. Viele seiner Arbeiten aus der Nachkriegszeit vermitteln ein typisches Bild der Wirtschaftswunderjahre in Rosenheim. 1953 zeigte die Städtische Galerie eine Sonderausstellung mit Werken des Malers.

Objekt-Nr. 2697
Preis: 500 Euro
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Bembe Marion

Marion Bembe
07. April 1930 München
Studium: Fritz Winter.
Technik: Mischtechnik / Velin.
Abmessung ohne Rahmen: 31cm * 27cm.
Abmessung mit Rahmen: 56cm * 46cm.
Signiert.
Datiert: 1974.
Bildtitel: Abstrakt.
Rahmung: Rahmenleiste.

Die Künstlerin hat die Authentizität des Werks mündlich bestätigt.

1948 - 1952 Russel Sage College, Troy, New York.
1951 - 1960 Akademie der Bildenden Künste, München bei Professor Oberberger.
1953 Hochschule der Bildenden Künste, Hamburg.
1957 Werkakademie, Kassel.
1963 Werkakademie für angewandte Kunst, Wien.
1951 - 1976 Privatschülerin von Professor Fritz Winter.

„Marion Bembé, aus einer künstlerisch intensiv wirkenden Familie stammend, hat bald in New York, an der Akademie in München und auf ausgedehnten Reisen und Aufenthalten an vielen bedeutenden Plätzen der Welt das Rüstzeug empfangen, mit dem sie einst zu Prof. Winter nach Dießen am Ammersee ging.
Kunst in allen Formen, in jeder Spielart, ist ihr von Kindesbeinen an so vertraut, dass es nur darum gehen konnte, selbst das zu ersinnen, „was zu einem gehört“. Und das ist poetisch gebreitet Landschaftliches, oft zwischen zwei Tönen, zwei Farben sich abspielend, sehr verhalten, nobel, dunkel, nicht düster, licht, nicht weiß.
Durchgestanden hat sie auf diesem Wege alle Prüfungen; sie hat ihren Malgründen zugemutet, was auf solcher Marschroute hingenommen werden muss: sie hat gebrannt,
gerieben, Sand eingekratzt, gespachtelt, Farbe vertrieben, gesammelt, gestaut, immer nur,
damit es „ihr Bild“ wurde.“

Objekt-Nr. 2690
Preis: 650 Euro
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Pöppel Max

Max Pöppel
1918 in Regensburg – 1968 in Bamberg.
Studium: Zeichenunterricht bei Karl Wolf.
Technik: Öl / leichter Karton.
Signiert.
Abmessung ohne Rahmen: 50cm * 65cm.
Abmessung mit Rahmen: 61cm * 76cm.
Bildtitel: Landschaft.
Rahmung: Rahmenleiste.

(1918 Regensburg – 1968 Bamberg) singt bei den Regensburger Domspatzen und studiert 1936–38 Musik an der Akademie für Tonkunst in München. Gleichzeitig nimmt er Zeichenunterricht bei Karl Wolf. Nach Kriegsdienst und russischer Gefangenschaft vervollkommnet er seine musikalische Ausbildung bei Paul Hindemith und beschäftigt sich wieder mit Malerei. Er gehört seit 1948 den Bamberger Symphonikern an, unter Joseph Keilberth als erster Geiger. Die Eindrücke zahlreicher Orchesterreisen setzt er in Malerei um, die seit 1954 öffentlich gezeigt wird, bei der Freien Gruppe von 1954 bis 1963.

Objekt-Nr. 2689
Preis: 750 Euro
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Erb Leo

Leo Erb
21. Januar 1923 in St. Ingbert - 21. Oktober 2012 in Kaiserslautern.
Studium: 1940 - 1943 Kunstgewerbeschule in Kaiserslautern.
Technik: Prägedruck.
Signiert.
Blattgröße: 10cm * 25,5cm.
Alurahmen: 1,5cm * 27,3cm * 2,2cm.
Bildtitel: FREIHEIT ERHÖHT DIE KRAFT.
Rahmung: Alurahmen.

Erb besuchte von 1940 bis 1943 die Kunstgewerbeschule in Kaiserslautern, an der zuvor auch der St. Ingberter Künstler Albert Weisgerber um die Jahrhundertwende seine erste Ausbildung durchlaufen hatte. In den Jahren 1946/1947 besuchte er die Schule für Kunst und Handwerk in Saarbrücken. Schwerpunktmäßig studierte er dort bei Boris Kleint, der die Bauhauslehre (Farbtypenlehre) des Bauhaus-Pädagogen Johannes Itten vertrat. Bereits in frühen Jahren (1948/1949) richtete sich Erb ein eigenes Atelier in seiner Heimatstadt ein.
In dieser Zeit entstanden seine ersten linearen Papierschnitte, Plastiken und „Linienzeichnungen“. 1957 gründete er gemeinsam mit seinem Lehrer Boris Kleint und weiteren jungen saarländischen Künstlern die „Neue Gruppe Saar“, die sich zur seinerzeitigen Avantgarde zählte. Ab etwa 1958 begann er seine strukturierten „Linienbilder“ und „Linienreliefs“, die er u. a. 1958 in Düsseldorf im Rahmen der 7. Abendausstellung „Das rote Bild“ der Gruppe ZERO in Düsseldorf zeigte.
1961 übersiedelte Erb nach Paris, wo er bis 1975 lebte und in seinem selbstgebauten Atelier arbeitete. In diesem Zeitraum entwickelte er seine Linien-Arbeiten weiter und schuf „lineare Lichtobjekte“, „Solarplastiken“ und kinetische Objekte. 1977 nahm er an der Documenta 6 in Kassel teil. Durch das gesamte Werk von Leo Erb zieht sich „die Linie“ und die Farbe Weiß in allen Schattierungen wie ein roter Faden. Dieses sein Kernthema betrifft all seine Werkgruppen wie Handzeichnungen, Materialbilder, Reliefs, Plastiken, kinetische Objekte, Lichtobjekte und Handdrucke. In Erbs Werk „... kehrt die große Bauhauslehre wieder, radikalisiert und konzentriert auf ihre wesentlichen Elemente. Viele Linienbilder und Linienobjekte Erbs sind zugleich flächig und räumlich zu lesen. Erbs Linien sind plastische Lichtgrate oder Schattensäume; sie machen die Bilder zu Dingen, die sich dem Licht darbieten, die im Licht leben“ (Lorenz Dittmann).

Objekt-Nr. 2687
Preis: 750 Euro
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Keil Peter Robert

Peter Robert Keil
06.08.1942 in Züllichau.
Studium: Otto Nagel in Berlin.
Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 117cm * 89cm.
Signiert.
Bildtitel: THORA I.

Der Sohn eines Kunstschmieds verlor seinen Vater schon in frühester Kindheit während des Zweiten Weltkriegs. Seine künstlerisch begabte Mutter schlug sich in der Endphase des Krieges mit ihrem Sohn nach Westberlin durch, wo sich die beiden nach Kriegsende niederließen. Dort wuchs Keil im Arbeiterviertel Berlin-Wedding auf und entdeckte schon bald sein Interesse an der Malerei – insbesondere an expressionistischen Künstlern sowie an den Werken von Pablo Picasso. Der aus Ost-Berlin stammende Maler Otto Nagel wurde ab etwa 1954 zu seinem Mentor und brachte ihm erste handwerkliche Fertigkeiten und Maltechniken bei. 1956 begann Keil eine Ausbildung zum Kunstschlosser, der sich zwischen 1959 und 1961 ein Studium an der Hochschule der Künste in Berlin anschloss. Mit dem Bau der Berliner Mauer brach der Kontakt zu Keils Mentor Nagel weitgehend ab und Keil verlegte seinen Wohnsitz ab Anfang der 60er Jahre zunehmend ins Ausland.

Mit Beginn seines Studiums an der Hochschule der Künste in Berlin kam Keil in Kontakt mit zahlreichen anderer Künstlern, die seine Generation prägen sollten, so z. B. Georg Baselitz, Eugen Schönebeck, Markus Lüpertz und Joachim Schmettau. In seiner Zeit auf Mallorca traf er zudem mehrfach mit Joan Miró in dessen Atelier zusammen.[5] Ab den frühen 1960er Jahren bezog Keil Ateliers in Paris, London, Berlin und in den USA. Heute lebt und arbeitet er zum größten Teil in Zimmerau (Bayern), Berlin und Los Angeles.
Werken der frühen Berliner Jahre zunächst vor allem für typische Großstadtmillieus und Randfiguren der Gesellschaft. Zeitgleich mit seinem Aufenthalt in Paris und dem damit verbundenen Eintauchen in das dortige Nachtleben zu Beginn der 60er Jahre lässt sich jedoch eine große Veränderung in seiner Stilistik beobachten. Keil entwickelte sich zunehmend weg von einer realistischen Auffassung und hin zu einem neuen, sehr viel spontaneren und dynamischeren Malstil, den er während seiner Londoner Jahre und schließlich als Teil der Berliner Neuen Wilden zu Beginn der 80er Jahre weiter entwickelte. Die Verwendung intensiver bis greller Farben, sowie der Verzicht auf eine realistische Gegenständlichkeit sind seitdem die typischen Merkmale seines Malstils. Die Farbe seiner Bilder ist mit raschen und schnellen Pinselstrichen sowie gelegentlich pastos aufgetragen und die Motive seiner Bilder werden immer wieder durch Graffiti-Elemente zusätzlich verfremdet. Thematisch bevorzugt Keil menschliche Figuren, Porträts, Großstadtszenen, Landschaften und Blumenstilleben. Keils emotionale Malerei wird dabei vor allem getragen von einem Wunsch nach Befreiung von gesellschaftlichen Zwängen und Konventionen.

In den vergangenen 50 Jahren entstanden so neben zahlreichen groß- und kleinformatigen Gemälden in Öl und Mischtechnik auf Leinwand auch eine Reihe von Skulpturen in Holz und Stahl sowie eine bedeutende Zahl an Majolika.

Objekt-Nr. 2686
Preis: 750 Euro
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Erb Leo

Leo Erb
21. Januar 1923 in St. Ingbert - 21. Oktober 2012 in Kaiserslautern.
Studium: 1940 - 1943 Kunstgewerbeschule in Kaiserslautern.
Technik: Prägedruck.
Signiert.
Nummeriert: 37 / 300.
Blattgröße: 25cm * 25cm.
Abmessung mit Rahmen: 47cm * 47cm.
Bildtitel: Linienbild.
Rahmung: Rahmenleiste mit Glas.

Erb besuchte von 1940 bis 1943 die Kunstgewerbeschule in Kaiserslautern, an der zuvor auch der St. Ingberter Künstler Albert Weisgerber um die Jahrhundertwende seine erste Ausbildung durchlaufen hatte. In den Jahren 1946/1947 besuchte er die Schule für Kunst und Handwerk in Saarbrücken. Schwerpunktmäßig studierte er dort bei Boris Kleint, der die Bauhauslehre (Farbtypenlehre) des Bauhaus-Pädagogen Johannes Itten vertrat. Bereits in frühen Jahren (1948/1949) richtete sich Erb ein eigenes Atelier in seiner Heimatstadt ein.
In dieser Zeit entstanden seine ersten linearen Papierschnitte, Plastiken und „Linienzeichnungen“. 1957 gründete er gemeinsam mit seinem Lehrer Boris Kleint und weiteren jungen saarländischen Künstlern die „Neue Gruppe Saar“, die sich zur seinerzeitigen Avantgarde zählte. Ab etwa 1958 begann er seine strukturierten „Linienbilder“ und „Linienreliefs“, die er u. a. 1958 in Düsseldorf im Rahmen der 7. Abendausstellung „Das rote Bild“ der Gruppe ZERO in Düsseldorf zeigte.
1961 übersiedelte Erb nach Paris, wo er bis 1975 lebte und in seinem selbstgebauten Atelier arbeitete. In diesem Zeitraum entwickelte er seine Linien-Arbeiten weiter und schuf „lineare Lichtobjekte“, „Solarplastiken“ und kinetische Objekte. 1977 nahm er an der Documenta 6 in Kassel teil. Durch das gesamte Werk von Leo Erb zieht sich „die Linie“ und die Farbe Weiß in allen Schattierungen wie ein roter Faden. Dieses sein Kernthema betrifft all seine Werkgruppen wie Handzeichnungen, Materialbilder, Reliefs, Plastiken, kinetische Objekte, Lichtobjekte und Handdrucke. In Erbs Werk „... kehrt die große Bauhauslehre wieder, radikalisiert und konzentriert auf ihre wesentlichen Elemente. Viele Linienbilder und Linienobjekte Erbs sind zugleich flächig und räumlich zu lesen. Erbs Linien sind plastische Lichtgrate oder Schattensäume; sie machen die Bilder zu Dingen, die sich dem Licht darbieten, die im Licht leben“ (Lorenz Dittmann).

Objekt-Nr. 2684
Preis: 650 Euro
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Unger Wolfgang Heinz

Wolfgang Heinz Unger
17.09.1929 in Hof/Saale - 07.07.2019 in München.
Studium: 1948–49 an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein bei Charles Crodel.
Technik: Öl / Spannplatte.
Abmessung ohne Rahmen: 50cm * 40cm.
Abmessung mit Rahmen: 63cm * 53cm.
Signiert.
Bildtitel: Erscheinung eines Engels im Traum.
Rahmung: Rahmenleiste.

Privatschüler des Jagdmalers William Kranich und Abendkurse in Akt- und Portraitzeichnen an der Volkshochschule Halle, 1945–48 Meisterschüler von Alexander Meuten, studierte 1948–49 an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein bei Charles Crodel, ab 1948 freischaffend als Kunstmaler, 1952–63 gemeinsame Malreisen mit Willy Herrmann, ab 1956 freundschaftliche Förderung durch Otto Pippel, unternahm Studienreisen durch Europa sowie nach Afrika, Amerika, Indien, in den Himalaya und nach Thailand, ab 1973 jährliche Aufenthalte auf Sylt.

Objekt-Nr. 2682
Preis: 650 Euro
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Richter Cornelius

Cornelius Richter
28.06.1944 in Garmisch Partenkirchen - 14.07.2014 in Bad Reichenhall.
Studium: 1962- 1964 Studium der Bildenden Künste in Salzburg, Wien und München bei Fritz Wotruba (Plastik),Alfred Hrdlicka (Grafik), Oskar Kokoschka (Malerei).
Technik: Acryl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 50cm * 60cm.
Abmessung mit Rahmen: 65cm *75cm.
Signiert.
Datiert: 86.
Bildtitel: Abstrakt.
Rahmung: Künstlerrahmen.

1945 Lebte nach seiner Geburt in Garmisch-Partenkirchen
bis 1962 Kontinuierliche Arbeit mit seinem Vater und dem Kunstprofessor Franz Richter
1962 - 1964 Studium der Bildenden Künste in Salzburg, Wien und München bei Fritz Wotruba (Plastik), Alfred Hrdlicka (Grafik), Oskar Kokoschka (Malerei)
1965 Abschluss als Meisterschüler mit "summa cum laude" und Assistenz bei Klaus (Waki) Zöllner in München
1966 Kunstpädagogisches Studium in Augsburg bei den Professoren Hans Hermann und Dr. Glogauer mit Abschluss als Kunstpädagoge
1968 - 1981 Tätigkeiten als Kunsterzieher an verschiedenen bayerischen Lehranstalten und als freischaffender Künstler
1982 Energetik in der Kunst – Bildnerische Arbeit bei dem Venezianer Emilio Vedova in Salzburg
1983 Gründung einer Privatakademie für Bildende Kunst in Regensburg
1986 - 1989 Gestaltung von Plakaten, Covers und Bühnen-Geschehnissen (Aktionist Tanz-Theater) für den Komponisten und Pianisten Franz Hummel (Frankfurt, Bonn, Hamburg, London)
1990 - 1992 Kulturelle Arbeit über die Botschaft der BRD in Prag und Einrichtung einer Gast-Professur an der Kunstakademie der Karls-Universität in Prag
1993 Manifestierung einer vital-energetischen Kunstrichtung mit bildnerischer Ausschöpfung des vollen Energie-Potenzials „die bildnerische Synästhesie“ mit dem international bekannten Aktionskünstler und Maler Hermann Nitsch im Schloss Prinzendorf
1994 Das Phänomen des Multi-Sensualismus für die Kunst als Ausweitung der bildnerischen Sinneshaftigkeit durch ekstatische Bildaufzeichnungen. Kooperation mit dem Kunsthistoriker Dr. Berbig von der Universität Bayreuth
1996 Installation des Projektes „TERRA VERTICA“. Bewusstseinsinhalt von energetischer Kunst und Multi-Sensualismus mit dem Opernsänger Juan Catalar (Genf)
1997 Gemeinschaftsarbeit am Projekt „TERRA VERTICA“ mit Luiz Ibañez, einem langjährigen Mitarbeiter des Künstlers und Architekten César Manrique in Tias-Lanzarote
2000 Aufbau und Galeriegründung der „KUNSTHALLE T3“ in Dresden
2001 Arbeit an energetischen Bildwerken im Sujetbereich „FEUERSTELEN“
2004 Weiterführung energetischer Gestaltungen in Puerto de la Cruz (Teneriffa)
2005 - 2008 Wechselhafte Aufenthalte in England, Malta, den Kanarischen Inseln, Österreich und Deutschland.
Seit 2009 Aufenthalt in Piding und Salzburg, Schaffung diverser neuer Kunstwerke.

Objekt-Nr. 2681
Preis: 1200 Euro
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Wellenstein Walter

Walter Wellenstein
21.05.1898 in Dortmund - 17. Oktober 1970 in Berlin.
Studium: Kunsthochschule Berlin bei Emil Orlik.
Technik: Öl / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 81cm * 95cm.
Abmessung mit Rahmen: 88cm * 102cm.
Signiert.
Datiert: 56.
Bildtitel: Tisch mit Zaubergeräten.
Rahmung: Rahmenleiste.

Gemälde war 1957 in der Großen Berliner Kunstausstellung, mit der Katalog - Nr. 479, ausgestellt.

Walter Wellenstein hat an der Kunsthochschule Berlin von 1918 bis 1924 studiert; sein Lehrer war Emil Orlik.
Als Maler beginnt er mit Reiseerlebnissen und Stadtlandschaften, wobei er die Atmosphäre der Armenviertel einfängt. In den 30er Jahren wird seine Vorliebe für Masken deutlich, sein künftiges Leitmotiv Typische Wellensteins beherbergen Clowns, Artisten, Faune und andere skurrile Wesen.
Im Laufe der Jahre entsteht eine Welt von Chimären, das Groteske schleicht sich ein und harmlose Stilleben werden ein Alptraum. Maskenzüge, Narren, Mörder und Puppen, umgeben von seltsamen Getieren, die Süsse des Grauens beherrscht die Vorstellung des Künstlers.
Die dreißiger Jahre bis zum Weltkrieg üben Zeitkritik, eine zynisch übersetzte Zeit. Hier siedeln sich an die "Caféhausbilder", Maskenbilder aus Ausdruck der Doppelbödigkeit und Krisenhaftigkeit der Zeit. In den fünfziger Jahren bis zu seinem Tod (1970) wird die Malerei kulissenhafter und konturenbetont, Stilleben und Reiseerinnerungen herrschen vor. Wellenstein nimmt Porträtaufträge an und inspiriert sich bei Theaterproben.

Objekt-Nr. 2680
Preis: 1500 Euro
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Wilke Sigrid

Sigrid Wilke
02.04.1940 in Braunschweig - 2000.
Studium: Prof. Taufic Shemaldi in Beirut.
Technik: Materialien.
Abmessung ohne Rahmen: 57cm * 78cm.
Abmessung mit Rahmen: 73cm * 94cm.
Signiert.
Datiert: 92.
Bildtitel: PORT GRIMAUD.
Rahmung: Rahmenleiste.

Tochter des Kunstmalers Siegfried Wascher, am 02. 04. 1940 in Braunschweig geboren, signalisiert ihre Vita cosmopolitisches Flair, welches sich in einer ungehemmten Abstraktion in der nach oben offenen Farbskala widerspiegelt.
Die Verschiedenheit ihres Ausdrucks ist so gross, dass die meisten ihrer Bilder voller Überraschungsmomente sind. Die Werke zeigen in ihrer Mechanik eine empfindliche Energie wie auch eine völlige Unbefangenheit Farbe, Form und Materie gegenüber.
1985 wurde sie von Prof. Werner Hofman, Direktor der Hamburger Kunsthalle, gefördert. 1987 wurden Werke von der Bundeskunstkommission für das Bundeshaus in Bonn angekauft.
Sigrid Wilke lebte in einem kleinen Dorf in Schleswig-Holstein. Von 1958 bis 1963 war sie Schülerin des Malers Prof. Taufic Shemaldi in Beirut. Ihre Bilder hängen im National Museum von Damaskus, im Bonner Bundeshaus, bei ihren Sammlern wie auch in den Eingangshallen vieler Firmen.
Zahllose Ausstellungen im In- und Ausland begleiten ihren Weg. Eine leidenschaftliche und streitbare Verfechterin des Art for Arts Sake, gekoppelt mit einer unbremsbaren Schaffenskraft, verrät ein Naturell, das der Kunst verfallen, wenn nicht ausgeliefert ist.
Von vielen Zitaten über Sigrid Wilke dürfte Frederic Gollong es am Besten ausgedrückt haben: "Sie verleiht der Abstraktion eine geistige und einmalige Sensibilität."
Gestorben 2000.

Objekt-Nr. 2678
Preis: 750 Euro
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Büger Ika

Ika Büger
21.08.1916 in Moskau - 02.01.2007 in München.
Studium: Sommerakademie Kokoschka in Salzburg.
Technik: Öl / Leinwand / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 19cm * 30cm.
Abmessung mit Rahmen: 23cm * 33cm.
Signiert.
Bildtitel: See.
Rahmung: Handgertigter Rahmen.

1940 bis 1945 Studium an den Kunstakademien Berlin und Wien.
1954 Sommerakademie Kokoschka, Salzburg.
1949 bis 1955 Ausstellungen in Salzburg, Linz und Wien.
1955 Wohnsitz in München.
1957 Heirat mit Adolf Büger.
1957 Ausstellung mit Adolf Büger in der Galerie Malura, München.
1957 bis 1979 Teilnahme an Ausstellungen im Berufsverband Bildender Künstler in München: Gedokausstellungen in München, Rom, Beirut, in der Künstlergilde in Eßlingen und Regensburg, ferner in Bad Füssing und Passau.
Alljährliche Beteiligung bei der alten priv. Künstlergenossenschaft von 1868 im Haus der Kunst in München.
1969 Ausstellung in Monte Carlo, Ehrendiplom von Monaco.
1972 Kollektivausstellung im Berufsverband, zusammen mit der Gedächnisausstellung von Adolf Büger.
Ab 1972 Lehrtätigkeit an der Volkshochschule in München für Malen und Zeichnen.
1973 Ausstellung in Griesbach i.R. und Schloß Vornbach bei Passau.
1978 Ausstellung in New York in Gallery Lynn Kottler N.Y

Objekt-Nr. 2675
Preis: 250 Euro
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Beauvoir Hélène de

Hélène de Beauvoir  
06. Juni 1910 in Paris - 05. Juli 2001 in Goxwiller.
Studium: Académie de la Grande Chaumière und
Académie Colarossi.
Technik: Öl / Holz.
Abmessung ohne Rahmen: 65cm * 58cm.
Abmessung mit Rahmen: 80cm * 72cm.
Signiert.
Datiert: 69.
Rückseitig Nachlassstempel.
Bildtitel: Abstrakt.
Rahmung: Rahmenleiste.

Die Malerin Hélène de Beauvoir wurde in Paris, Boulevard du Montparnasse 103, als Tochter von Françoise Brasseur und des Rechtsanwalts Georges de Beauvoir geboren.
Ihre Abiturprüfung in Philosophie legte Beauvoir 1927 ab, danach besuchte sie Abendkurse für Aktzeichnen an den Kunstschulen Académie de la Grande Chaumière und Académie Colarossi. Das Studium des Kupferstichs und der Grafik begann sie an der Kunstschule "Rue de Fleurs" im Jahr 1928. Im selben Jahr lernte sie den französischen Philosophen Jean-Paul Sartre kennen, als sie von ihrer Schwester zu einer Verabredung mit ihm vorgeschickt wurde.
1934 bis 1935 arbeitete sie als Sekretärin an der Galerie Bonjean. 1935 unternahm sie eine Studienreise nach Italien, wo sie Florenz, Rom, Neapel und Capri besuchte. Ihre erste Einzelausstellung eröffnete de Beauvoir im Januar 1936 in der erwähnten Galerie. Bei der Eröffnung kam auch Pablo Picasso und urteilte: „Ihre Malerei gefällt mir. Sie ist sehr eigenständig.“ Im gleichen Jahr arbeitete Hélène für ihre Schwester und Sartre, indem sie Manuskripte der beiden abtippte.
Haus von Hélène in Goxwiller
1940 plante Hélène, für einen Monat nach Portugal zu fahren, doch der Zweite Weltkrieg zwang sie bis 1945 dort zu bleiben. Während dieser Zeit heiratete sie 1942 ihren Freund Lionel de Roulet, einen Schüler Sartres. Er wurde später Diplomat und so zogen die beiden mehrmals um, darunter 1945 nach Wien, 1947 nach Belgrad und 1950 nach Mailand, wo er Leiter des französischen Kulturzentrums wurde. 1963 kauften sie ein ehemaliges Winzerhaus in Goxwiller im Elsass. Auch nach dem Tod ihres Mannes im Jahr 1990 blieb sie dort wohnen. Hélène hatte keine Kinder; ihr Mann Lionel war in der Jugend an einer besonderen Tuberkulose erkrankt, die ihn unfruchtbar machte.
Hélène hatte eine Vielzahl von Ausstellungen in vielen Galerien Europas, z.B. Amsterdam, Kopenhagen, Hamburg, Regensburg, Rom, Lissabon, Florenz, Tokio, Genf, in Mittel und Nordamerika wie New York und Boston. Besonders hervorzuheben ist ihre Beziehung zu dem Galeristen Ludwig Hammer, den sie 1970 auf der Schifffahrt von Yokohama nach Russland kennenlernte. Eine lebenslang anhaltende Freundschaft entstand. "C´est au cours de ce voyage que je rencontrai Ludwig Hammer qui m´organisa différentes expositions à l’étranger. Un ami très cher." S. 248, Souvenirs, Hélène de Beauvoir. Heute befindet sich in der Galerie Hammer in Regensburg ein beachtlicher Teil ihrer mehr als 3000 farbenprächtigen und ausdrucksstarken Werke.
Anfang der 1970er Jahre wurde Hélène in der Frauenbewegung aktiv und half in Straßburg bei der Gründung eines Hauses für misshandelte Frauen.
Hélène hatte es nicht leicht, denn die Schwester Simone wollte immer in ihrer Malerei etwas mitbestimmen. So schreibt Simone in ihrer "Die Geschichte von Hélènes Malerei" über den frühen Malstil ihrer Schwester "jahrelang übte sie, für mich damals zu gewissenhaft, das perfekte Bild zu komponieren." Was Picasso also gefallen hatte, nämlich dass Hélène nicht unkritisch die damals vorherrschende ungegenständliche Malerei übernahm, war Simone nicht recht. Hélène hätte also vorgewarnt sein können, Simone schrieb damals, 1948, kritisch in Briefen an einen Freund, die Hélène im Alter lesen musste. Doch in den 1960er Jahren war es dann endlich mit der skeptischen Haltung vorbei. Simone schrieb in Briefen :" Welch herrliche Bilder! Alle bewundern sie! Du hast deinen Coup gemacht!" (Abgebildet in "Beauvoir peintre") Jean Paul Sartre, sicher für kein Gefälligkeitsgutachten zu haben, schrieb in seinem längeren Text anlässlich einer Ausstellung Hélènes in Brest begeistert : "Ihr Werk vermag zu überzeugen und zu begeistern!"

Objekt-Nr. 2674
Preis: 2400 Euro
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