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Gemälde

Max Meier

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Ritzerfeld "Hacky" Hartmut

Hartmut "Hacky" Ritzerfeld
07. Oktober 1950 in Büsbach, zu Stolberg (Rhld.)
Studium: bei Joseph Beuys an der Kunstakademie in Düsseldorf; Abschluss als Meisterschüler von Joseph Beuys.
Technik: Öl / Türblatt.
Abmessung ohne Rahmen: 100cm * 80cm.
Monogrammiert.
Datiert: 83.
Bildtitel: Gesicht.
Rahmung: ohne.

Hartmut Ritzerfeld wurde von 1965 bis 1968 zunächst als Schaufensterdekorateur ausgebildet, bevor er von 1969 bis 1976 an der Kunstakademie Düsseldorf bei Joseph Beuys (Malerei, Objekt- und Aktionskunst) und Karl Kneidl (Bühnenbild) studierte. 1975 wurde er Meisterschüler von Joseph Beuys. Danach folgte ein Studienaufenthalt in Zürich. Anschließend lebte er kurze Zeit in Aachen, zog dann zurück nach Stolberg ins elterliche Haus.

Seit 1994 hat Ritzerfeld ein gemeinsames Atelier mit seiner Künstlerkollegin Angelika Kühnen, zunächst in Breinig, dann in Stolberg-Vicht (Europäischer Kunsthof Vicht) und seit 2012 in Stolberg-Büsbach (Europäischer Kunsthof). Ritzerfelds Arbeiten sind in zahlreichen Sammlungen und Museen vertreten, z. B. im Suermondt-Ludwig-Museum in Aachen, das unter anderem 2005 die Sammlung von Peter Lacroix mit zahlreichen Bildern von Ritzerfeld als Schenkung erhielt.

Hartmut Ritzerfeld gehört zusammen mit Win Braun sowie Emil Sorge und Franz-Bernd Becker zu den Gründern der Gruppe „Eifelmaler“.

Objekt-Nr. 2434
Preis: 850 Euro
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Varga István Ilosvai

István Ilosvai Varga
31. August 1895 in Kunhegyes  - 18. Dezember 1978 in Budapest.
Studium: 1924 und 1926 war er Student der Colarossi-Akademie in Paris.
Technik: Öl / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 53cm * 54cm.
Abmessung mit Rahmen: 66cm * 66cm.
Signiert.
Datiert: 1961.
Bildtitel: Mädchen in Szentendre.
Rahmung: Rahmenleiste.

Seine Eltern: István Ilosvai Varga County Officer und Ida Takácsy. 1913 Abschluss in Jászberény . Er begann 1913 ein Jurastudium, studierte aber auch an der Abendschule der Capital Industrial School. Zwischen 1916 und 1917 arbeitete er in der Freien Schule von Kernstok Károly mit József Rippl-Rónai. Ab 1917 unterrichtete Ede Balló an der Ungarischen Akademie der bildenden Künste. 1922 lebte und arbeitete er in Kunhegyes. Zwischen 1924 und 1926 war er Student der Colarossi-Akademie in Paris, wo er die Kunst von Paul Cézanne und Vincent van Gogh kennenlernte. Er kehrte 1926 nach Hause zurück und wurde einer der Maler von Baia Mare. Ab 1928 war er Maler. In den frühen 1930er Jahren inspirierte er Szentendre in seiner Landschaftsmalerei und ließ sich 1934 hier nieder. 1933 wurde er Mitglied der Paál László Gesellschaft. 1935 wurde er Mitglied der von János Vaszary gegründeten New Artists 'Association. 1936 wurde er Mitglied der New Society of Fine Arts. 1941 wurde er Mitglied der Gesellschaft der Maler in Szentendre. 1972 hörte er auf zu malen, weil sich sein Sehvermögen verschlechterte.

Objekt-Nr. 2432
Preis: 500 Euro
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Berber Mersad

Mersad Berber
01.Januar 1940 Bosanski Petrovac, Königreich Jugoslawien - 09. Oktober 2012 in Zagreb, Kroatien.
Studium: Universität Ljubljana.
Technik: Farblithografie / Goldfolie auf Papier, auf Karton.
Druckgröße: 38cm * 25cm.
Blattgröße: 58cm * 44cm.
Abmessung mit Rahmen: 80cm * 60cm.
Signiert.
Bildtitel: Mädchen mit Möwe.
Rahmung: Rahmenleiste mit Glas.

1963 Promotion in Ljubljana.
1978 Professur in Sarajevo.
Inzwischen gehört Professor Berber zu den bekanntesten und gefragtesten Malern der Gegenwart. Er schuf Bühnenbilder, z.B. in Washington, Sarajevo und Zagreb. In zahlreichen Museen, privaten und öffentlichen Sammlungen der Welf befinden sich seine Werke; im Jahr 1984 wurde er durch Ankauf in das wohl ehrwürdigste Museum der Welt, die Tate Gallery London, aufgenommen. Filme und Bücher, große Ausstellungen in vielen Ländern der Welt, sowie Dissertationen der Kunstgeschichte dokumentieren seine Bedeutung ebenso wie die Verleihung von mehr als vierzig Auszeichnungen.

Objekt-Nr. 2431
Preis: 750 Euro
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Blume Wilhelm Julius

Wilhelm Julius Blume
1913 in Wesel - 1987 in Duisburg.
Technik: Öl / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 45cm * 22cm.
Abmessung mit Rahmen: 52cm * 28cm.
Signiert.
Rückseitig Nachlassstempel.
Werksverzeichnisnummer: 019.
Bildtitel: Person.
Rahmung: handgefertigte Rahmenleiste.

Als Sohn eines hohen Polizeibeamten verbrachte W. J. Blume - 1913 in Wesel geboren - einen großen Teil seiner Jugend in Duisburg. Dort machte er 1931 am Steinbart-Realgymnasium sein Abitur und verließ danach sein Elternhaus, um so den bürgerlichen Zwängen zu entfliehen.

Seinen Interessen folgend, führte ihn sein Weg in den Süden Europas. Mehrere Jahre verbrachte er in Italien und Frankreich. Die Malerei und seinen Lebensunterhalt bestritt er durch Gelegenheitsarbeiten und den Verkauf seiner Bilder. Die Zeit seines Aufenthaltes im Süden nutzte er um ungestört seinen Malstudien nachzugehen. Während dieser Zeit traf er mit vielen bekannten Künstlern zusammen und kam mit den wichtigsten Kunstströmungen innerhalb der europäischen Avantgarde in Berührung. Zusammen mit Künstlern wie Braque, Bonnard, Picasso, Utrillo, de Chirico, de Vlaminck und Rounault nahm er 1937 an einer Ausstellung in Mailand teil.

Nach dem Ende des 2. Weltkrieges kehrte er nach Deutschland zurück und arbeitete hauptberuflich von 1951 - 1974 beim Deutschen Roten Kreuz in Münster. Nebenbei widmete er sich weiterhin der Malerei. Sehr zurückgezogen, die Öffentlichkeit meidend, lebte er bis zu seinem Tode 1987 in Duisburg.

Infos zu seinen Werken:
Das Werk W. J. Blumes kann stilbegrifflich nicht in eine Stilrichtung eingeordnet werden. So international im weitesten Sinne die Orientierung Blumes gewesen ist, so ordnete er die auswärtigen Einflüsse seinen eigenen künstlerischen Interessen unter.

Bereits in jungen Jahren löste sich Blume von der naturalistischen Wiedergabe der Natur, beeinflusst und beeindruckt von Werken ´der Kubisten und Futuristen. Die Auseinandersetzung mit Werken dieser Künstler fand ihren Niederschlag in seinen eigenen Werken. Trotz mancher Berührungspunkte entwickelte er in seinen Werken eine eigene unverwechselbare malerische Sprache. Mensch und Kosmos gehören zu seinen zentralen Themen. Er versucht in fast symbolischer Weise die geistige Verschmelzung und den Gleichklang der Gefühle dazustellen. Die Natur wird in seinen Arbeiten nicht nur zum Abbild, sondern zum Spiegelbild seiner inneren Empfindung.

In einer intensiven Farbigkeit stellt er in abstrahierender Darstellung den Menschen, seine Umgebung, die Landschaft, den Kosmos prismatisch zerlegt dar. Die verschiedenen Perspektiven und gegensätzlichen Fluchtpunkte erfordern von dem Betrachter ein schnelles Erfassen.

Objekt-Nr. 2429
Preis: 900 Euro
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Geffcken Walter

Walter Geffcken
04. April 1872 in Hamburg - 09. April 1950 in Kreuth bei Rosenheim.
Studium:  Académie Julian in Paris bei Jean Paul Laurens und Benjamin Constant.
Technik: Öl / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 62cm * 76cm.
Abmessung mit Rahmen: 81cm * 95cm.
Signiert.
Datiert: 1917.
Bildtitel: Badeszene.
Rahmung: Rahmenleiste.

1872 Hamburg bis 1950 Kreuth bei Rosenheim Oberbayern), 1889–91 Schüler der Malschule von Heinrich Knirr in München, 1891–94 Studium an der Académie Julian in Paris bei Jean Paul Laurens und Benjamin Constant, anschließend längerer Studienaufenthalt in Italien, ab 1905 in München tätig, lieferte Beiträge für die Münchner Zeitschrift ”Jugend”, beschickte den Glaspalast München, Mitglied der ”Luitpoldgruppe” München, Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, in der Münchner Künstlergenossenschaft und im Künstlerbund Bayern, vertreten in den Kunstsammlungen Bonn, Hamburg, Karlsruhe, Mannheim, Nürnberg und Würzburg.

Objekt-Nr. 2428
Preis: 850 Euro
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Beauvoir Hélène de

Hélène de Beauvoir  
06. Juni 1910 in Paris - 05. Juli 2001 in Goxwiller.
Studium: Académie de la Grande Chaumière und Académie.Colarossi.
Technik: Öl / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 45cm * 54cm.
Abmessung mit Rahmen: 54cm * 63cm.
Signiert.
Rückseitig: Nachlassstempel.
Bildtitel: Akt.
Rahmung: Rahmenleiste.

Die Malerin Hélène de Beauvoir wurde in Paris, Boulevard du Montparnasse 103, als Tochter von Françoise Brasseur und des Rechtsanwalts Georges de Beauvoir geboren.

Ihre Abiturprüfung in Philosophie legte Beauvoir 1927 ab, danach besuchte sie Abendkurse für Aktzeichnen an den Kunstschulen Académie de la Grande Chaumière und Académie Colarossi. Das Studium des Kupferstichs und der Grafik begann sie an der Kunstschule "Rue de Fleurs" im Jahr 1928. Im selben Jahr lernte sie den französischen Philosophen Jean-Paul Sartre kennen, als sie von ihrer Schwester zu einer Verabredung mit ihm vorgeschickt wurde.

1934 bis 1935 arbeitete sie als Sekretärin an der Galerie Bonjean. 1935 unternahm sie eine Studienreise nach Italien, wo sie Florenz, Rom, Neapel und Capri besuchte. Ihre erste Einzelausstellung eröffnete de Beauvoir im Januar 1936 in der erwähnten Galerie. Bei der Eröffnung kam auch Pablo Picasso und urteilte: „Ihre Malerei gefällt mir. Sie ist sehr eigenständig.“ Im gleichen Jahr arbeitete Hélène für ihre Schwester und Sartre, indem sie Manuskripte der beiden abtippte.

Haus von Hélène in Goxwiller
1940 plante Hélène, für einen Monat nach Portugal zu fahren, doch der Zweite Weltkrieg zwang sie bis 1945 dort zu bleiben. Während dieser Zeit heiratete sie 1942 ihren Freund Lionel de Roulet, einen Schüler Sartres. Er wurde später Diplomat und so zogen die beiden mehrmals um, darunter 1945 nach Wien, 1947 nach Belgrad und 1950 nach Mailand, wo er Leiter des französischen Kulturzentrums wurde. 1963 kauften sie ein ehemaliges Winzerhaus in Goxwiller im Elsass. Auch nach dem Tod ihres Mannes im Jahr 1990 blieb sie dort wohnen. Hélène hatte keine Kinder; ihr Mann Lionel war in der Jugend an einer besonderen Tuberkulose erkrankt, die ihn unfruchtbar machte.

Hélène hatte eine Vielzahl von Ausstellungen in vielen Galerien Europas, z.B. Amsterdam, Kopenhagen, Hamburg, Regensburg, Rom, Lissabon, Florenz, Tokio, Genf, in Mittel und Nordamerika wie New York und Boston. Besonders hervorzuheben ist ihre Beziehung zu dem Galeristen Ludwig Hammer, den sie 1970 auf der Schifffahrt von Yokohama nach Russland kennenlernte. Eine lebenslang anhaltende Freundschaft entstand. "C´est au cours de ce voyage que je rencontrai Ludwig Hammer qui m´organisa différentes expositions à l’étranger. Un ami très cher." S. 248, Souvenirs, Hélène de Beauvoir. Heute befindet sich in der Galerie Hammer in Regensburg ein beachtlicher Teil ihrer mehr als 3000 farbenprächtigen und ausdrucksstarken Werke.

Anfang der 1970er Jahre wurde Hélène in der Frauenbewegung aktiv und half in Straßburg bei der Gründung eines Hauses für misshandelte Frauen.

Hélène hatte es nicht leicht, denn die Schwester Simone wollte immer in ihrer Malerei etwas mitbestimmen. So schreibt Simone in ihrer "Die Geschichte von Hélènes Malerei" über den frühen Malstil ihrer Schwester "jahrelang übte sie, für mich damals zu gewissenhaft, das perfekte Bild zu komponieren." Was Picasso also gefallen hatte, nämlich dass Hélène nicht unkritisch die damals vorherrschende ungegenständliche Malerei übernahm, war Simone nicht recht. Hélène hätte also vorgewarnt sein können, Simone schrieb damals, 1948, kritisch in Briefen an einen Freund, die Hélène im Alter lesen musste. Doch in den 1960er Jahren war es dann endlich mit der skeptischen Haltung vorbei. Simone schrieb in Briefen :" Welch herrliche Bilder! Alle bewundern sie! Du hast deinen Coup gemacht!" (Abgebildet in "Beauvoir peintre") Jean Paul Sartre, sicher für kein Gefälligkeitsgutachten zu haben, schrieb in seinem längeren Text anlässlich einer Ausstellung Hélènes in Brest begeistert : "Ihr Werk vermag zu überzeugen und zu begeistern!"

Objekt-Nr. 2426
Preis: 2800 Euro
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Beauvoir Hélène de

Hélène de Beauvoir  
06. Juni 1910 in Paris - 05. Juli 2001 in Goxwiller.
Studium: Académie de la Grande Chaumière und Académie.Colarossi.
Technik: Tempera / Papier / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 49cm * 64cm.
Abmessung mit Rahmen: 66cm * 86cm.
Signiert.
Bildtitel: Akte.
Rahmung: Rahmenleiste.

Die Malerin Hélène de Beauvoir wurde in Paris, Boulevard du Montparnasse 103, als Tochter von Françoise Brasseur und des Rechtsanwalts Georges de Beauvoir geboren.

Ihre Abiturprüfung in Philosophie legte Beauvoir 1927 ab, danach besuchte sie Abendkurse für Aktzeichnen an den Kunstschulen Académie de la Grande Chaumière und Académie Colarossi. Das Studium des Kupferstichs und der Grafik begann sie an der Kunstschule "Rue de Fleurs" im Jahr 1928. Im selben Jahr lernte sie den französischen Philosophen Jean-Paul Sartre kennen, als sie von ihrer Schwester zu einer Verabredung mit ihm vorgeschickt wurde.

1934 bis 1935 arbeitete sie als Sekretärin an der Galerie Bonjean. 1935 unternahm sie eine Studienreise nach Italien, wo sie Florenz, Rom, Neapel und Capri besuchte. Ihre erste Einzelausstellung eröffnete de Beauvoir im Januar 1936 in der erwähnten Galerie. Bei der Eröffnung kam auch Pablo Picasso und urteilte: „Ihre Malerei gefällt mir. Sie ist sehr eigenständig.“ Im gleichen Jahr arbeitete Hélène für ihre Schwester und Sartre, indem sie Manuskripte der beiden abtippte.

Haus von Hélène in Goxwiller
1940 plante Hélène, für einen Monat nach Portugal zu fahren, doch der Zweite Weltkrieg zwang sie bis 1945 dort zu bleiben. Während dieser Zeit heiratete sie 1942 ihren Freund Lionel de Roulet, einen Schüler Sartres. Er wurde später Diplomat und so zogen die beiden mehrmals um, darunter 1945 nach Wien, 1947 nach Belgrad und 1950 nach Mailand, wo er Leiter des französischen Kulturzentrums wurde. 1963 kauften sie ein ehemaliges Winzerhaus in Goxwiller im Elsass. Auch nach dem Tod ihres Mannes im Jahr 1990 blieb sie dort wohnen. Hélène hatte keine Kinder; ihr Mann Lionel war in der Jugend an einer besonderen Tuberkulose erkrankt, die ihn unfruchtbar machte.

Hélène hatte eine Vielzahl von Ausstellungen in vielen Galerien Europas, z.B. Amsterdam, Kopenhagen, Hamburg, Regensburg, Rom, Lissabon, Florenz, Tokio, Genf, in Mittel und Nordamerika wie New York und Boston. Besonders hervorzuheben ist ihre Beziehung zu dem Galeristen Ludwig Hammer, den sie 1970 auf der Schifffahrt von Yokohama nach Russland kennenlernte. Eine lebenslang anhaltende Freundschaft entstand. "C´est au cours de ce voyage que je rencontrai Ludwig Hammer qui m´organisa différentes expositions à l’étranger. Un ami très cher." S. 248, Souvenirs, Hélène de Beauvoir. Heute befindet sich in der Galerie Hammer in Regensburg ein beachtlicher Teil ihrer mehr als 3000 farbenprächtigen und ausdrucksstarken Werke.

Anfang der 1970er Jahre wurde Hélène in der Frauenbewegung aktiv und half in Straßburg bei der Gründung eines Hauses für misshandelte Frauen.

Hélène hatte es nicht leicht, denn die Schwester Simone wollte immer in ihrer Malerei etwas mitbestimmen. So schreibt Simone in ihrer "Die Geschichte von Hélènes Malerei" über den frühen Malstil ihrer Schwester "jahrelang übte sie, für mich damals zu gewissenhaft, das perfekte Bild zu komponieren." Was Picasso also gefallen hatte, nämlich dass Hélène nicht unkritisch die damals vorherrschende ungegenständliche Malerei übernahm, war Simone nicht recht. Hélène hätte also vorgewarnt sein können, Simone schrieb damals, 1948, kritisch in Briefen an einen Freund, die Hélène im Alter lesen musste. Doch in den 1960er Jahren war es dann endlich mit der skeptischen Haltung vorbei. Simone schrieb in Briefen :" Welch herrliche Bilder! Alle bewundern sie! Du hast deinen Coup gemacht!" (Abgebildet in "Beauvoir peintre") Jean Paul Sartre, sicher für kein Gefälligkeitsgutachten zu haben, schrieb in seinem längeren Text anlässlich einer Ausstellung Hélènes in Brest begeistert : "Ihr Werk vermag zu überzeugen und zu begeistern!"

Objekt-Nr. 2425
Preis: 650 Euro
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Beauvoir Hélène de

Hélène de Beauvoir  
06. Juni 1910 in Paris - 05. Juli 2001 in Goxwiller.
Studium: Académie de la Grande Chaumière und Académie.Colarossi.
Technik: Tempera / Papier / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 50cm * 65cm.
Abmessung mit Rahmen: 57cm * 72cm.
Signiert.
Bildtitel: Venedig.
Rahmung: Rahmenleiste.

Die Malerin Hélène de Beauvoir wurde in Paris, Boulevard du Montparnasse 103, als Tochter von Françoise Brasseur und des Rechtsanwalts Georges de Beauvoir geboren.

Ihre Abiturprüfung in Philosophie legte Beauvoir 1927 ab, danach besuchte sie Abendkurse für Aktzeichnen an den Kunstschulen Académie de la Grande Chaumière und Académie Colarossi. Das Studium des Kupferstichs und der Grafik begann sie an der Kunstschule "Rue de Fleurs" im Jahr 1928. Im selben Jahr lernte sie den französischen Philosophen Jean-Paul Sartre kennen, als sie von ihrer Schwester zu einer Verabredung mit ihm vorgeschickt wurde.

1934 bis 1935 arbeitete sie als Sekretärin an der Galerie Bonjean. 1935 unternahm sie eine Studienreise nach Italien, wo sie Florenz, Rom, Neapel und Capri besuchte. Ihre erste Einzelausstellung eröffnete de Beauvoir im Januar 1936 in der erwähnten Galerie. Bei der Eröffnung kam auch Pablo Picasso und urteilte: „Ihre Malerei gefällt mir. Sie ist sehr eigenständig.“ Im gleichen Jahr arbeitete Hélène für ihre Schwester und Sartre, indem sie Manuskripte der beiden abtippte.

Haus von Hélène in Goxwiller
1940 plante Hélène, für einen Monat nach Portugal zu fahren, doch der Zweite Weltkrieg zwang sie bis 1945 dort zu bleiben. Während dieser Zeit heiratete sie 1942 ihren Freund Lionel de Roulet, einen Schüler Sartres. Er wurde später Diplomat und so zogen die beiden mehrmals um, darunter 1945 nach Wien, 1947 nach Belgrad und 1950 nach Mailand, wo er Leiter des französischen Kulturzentrums wurde. 1963 kauften sie ein ehemaliges Winzerhaus in Goxwiller im Elsass. Auch nach dem Tod ihres Mannes im Jahr 1990 blieb sie dort wohnen. Hélène hatte keine Kinder; ihr Mann Lionel war in der Jugend an einer besonderen Tuberkulose erkrankt, die ihn unfruchtbar machte.

Hélène hatte eine Vielzahl von Ausstellungen in vielen Galerien Europas, z.B. Amsterdam, Kopenhagen, Hamburg, Regensburg, Rom, Lissabon, Florenz, Tokio, Genf, in Mittel und Nordamerika wie New York und Boston. Besonders hervorzuheben ist ihre Beziehung zu dem Galeristen Ludwig Hammer, den sie 1970 auf der Schifffahrt von Yokohama nach Russland kennenlernte. Eine lebenslang anhaltende Freundschaft entstand. "C´est au cours de ce voyage que je rencontrai Ludwig Hammer qui m´organisa différentes expositions à l’étranger. Un ami très cher." S. 248, Souvenirs, Hélène de Beauvoir. Heute befindet sich in der Galerie Hammer in Regensburg ein beachtlicher Teil ihrer mehr als 3000 farbenprächtigen und ausdrucksstarken Werke.

Anfang der 1970er Jahre wurde Hélène in der Frauenbewegung aktiv und half in Straßburg bei der Gründung eines Hauses für misshandelte Frauen.

Hélène hatte es nicht leicht, denn die Schwester Simone wollte immer in ihrer Malerei etwas mitbestimmen. So schreibt Simone in ihrer "Die Geschichte von Hélènes Malerei" über den frühen Malstil ihrer Schwester "jahrelang übte sie, für mich damals zu gewissenhaft, das perfekte Bild zu komponieren." Was Picasso also gefallen hatte, nämlich dass Hélène nicht unkritisch die damals vorherrschende ungegenständliche Malerei übernahm, war Simone nicht recht. Hélène hätte also vorgewarnt sein können, Simone schrieb damals, 1948, kritisch in Briefen an einen Freund, die Hélène im Alter lesen musste. Doch in den 1960er Jahren war es dann endlich mit der skeptischen Haltung vorbei. Simone schrieb in Briefen :" Welch herrliche Bilder! Alle bewundern sie! Du hast deinen Coup gemacht!" (Abgebildet in "Beauvoir peintre") Jean Paul Sartre, sicher für kein Gefälligkeitsgutachten zu haben, schrieb in seinem längeren Text anlässlich einer Ausstellung Hélènes in Brest begeistert : "Ihr Werk vermag zu überzeugen und zu begeistern!"

Objekt-Nr. 2424
Preis: 650 Euro
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Unold Max

Max Unold
01. Oktober 1885 in Memmingen - 18. Mai 1964 in München.
Studium: Münchner Kunstakademie.
Technik: Öl / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 20cm * 11cm.
Abmessung mit Rahmen: 27cm * 19cm.
Signiert.
Datiert: Aug. 1903.
Bildtitel: Rosen.
Rahmung: Rahmenleiste.

Max Unold war das einzige Kind des Schuhmachers Leonhard Unold (1859–1944) und seiner Frau Hermanna geb. Büchele (gest. 1943). Nach der Gymnasialzeit am St.-Anna-Kolleg in Augsburg führte ihn sein Studium 1904 nach München, wo er mit Unterbrechungen bis zu seinem Tod 1964 lebte. Er studierte zunächst an der privaten Kunstschule Moritz Heymann, ab 1908 bei Hugo von Habermann an der Münchner Kunstakademie. In München war Unold bald Teil der Schwabinger Kultur-Schickeria.

Zunächst befasste er sich mit der gegenständlichen Darstellungsweise in der Tradition von Wilhelm Leibl und Trübner, ab 1910 auch mit dem Expressionismus. Sein erster Auftritt in der Kunstszene war 1912 die Frühjahrsausstellung der Münchner Sezession.

In den Jahren 1911, 1912 und 1913 reiste er nach Südfrankreich und lernt dort Künstler wie insbesondere Paul Cézanne und andere kennen; ihr Werk und die Landschaft der Provence üben großen Einfluss auf sein Schaffen aus.

Danach wandte er sich der „Neuen Sachlichkeit“ zu. Max Unold gilt heute, neben Alexander Kanoldt, Heinrich Maria Davringhausen, Carlo Mense, Franz Radziwill, Georg Schrimpf und anderen, als einer ihrer Hauptvertreter in Deutschland. Seine Motive fand er vor allem im Groß- und Vorstadtleben, wie beispielsweise Arbeiter, Menschen im Café, am Strand, beim Flanieren und anderen Freizeitbeschäftigungen.

Er war 1913 einer der Gründer der Künstlergruppe „Münchener Neue Secession“ (auch „Neue Gruppe“), als deren letzter Präsident erlebte er 1936 auch ihre zwangsweise Selbstauflösung in der Zeit des Nationalsozialismus. 1927 erlangte er an der Kunstakademie eine Professur. Max Unold war Mitglied des Deutschen Künstlerbundes; 1929 beits im erweiterten Vorstand des DKB (Jury und Hängekommission). Ab 1946 war er Präsident des Berufsverbandes bildender Künstler (BBK) München. Als Mitglied der Neuen Gruppe stellte er im Haus der Kunst aus. Darüber hinaus war er Professor an der "von Parish-Kunstschule" in München.

Sein grafisches Werk umfasst zunächst zahlreiche Folgen von – altdeutsch beeinflussten – Holzschnitten, später auch Lithografien und Radierungen. Viele dieser grafischen Arbeiten fanden Verwendung als Buchillustrationen, einige auch für Plakate.

Unold erhielt für seine Gemälde und Grafiken zahlreiche öffentliche Aufträge. Er schuf auch Bühnenbildentwürfe für die Münchener Kammerspiele und das Prinzregententheater.

Von 1947 bis 1957 war Unold Mitglied des Bayerischen Senats.

Objekt-Nr. 2419
Preis: 300 Euro
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Fessler Albert

Albert Fessler
11. März 1908 in Königsbach - 30. März 1978 in Königsbach.
Studium: Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe.
Technik: Öl / Holz.
Abmessung ohne Rahmen: 14cm * 18cm.
Abmessung mit Rahmen: 21,5cm * 25,5cm.
Signiert.
Bildtitel: 2 Damen im Gespräch.
Rahmung: Rahmenleiste.

Albert Fessler zog als Sechsjähriger nach Pforzheim, in die Heimatstadt seines Vaters Karl Franz Fessler. Dieser arbeitete als Emailmaler in der eigenen Bijouteriefabrik in der Güterstrasse. Auf Wunsch des Vaters erlernte Albert Fessler im Alter von 14 Jahren den Beruf des Stahlgraveurs. Daneben besuchte er die Goldschmiedeschule und die Kunstgewerbeschule in Pforzheim.

Albert Fessler studierte anschließend in der privaten Malschule von Ludwig Wilhelm Plock in Karlsruhe. Dann besuchte er die dortige Akademie der Bildenden Künste (ABK) bei Hermann Goebel und Karl Dillinger und die ABK München bei Peter Kallmann.

Ende der 1920er Jahre wohnte und arbeitete Fessler für kurze Zeit in der Grötzinger Malerkolonie zusammen mit den Künstlern Paul Rein, Karl Martin Graff, Friedrich Bach, Hugo Bickel und dem Künstlerehepaar Hans und Else Winkler-Dentz. 1931 weilte er für drei Monate in Paris, um im Louvre von den Alten Meistern zu lernen und durch Kopieren der Gemälde seine handwerklichen Fähigkeiten zu festigen. 1932 studierte Fessler an der ABK in Barcelona. Dort begegnete er Salvador Dalí, mit dem er der gleichen Künstlervereinigung Circolo artistico angehörte. Die Bilder dieses Zeitabschnitts orientierten sich an den akademischen Vorbildern sowie an den Spätimpressionisten. Fessler verließ Spanien 1936 und übersiedelte nach München.

Anfang 1939 lebte und arbeitete Albert Fessler in Luzern in der Schweiz. Dort wohnte er in der Mariahilfgasse in einem kleinen Mansardenzimmer in bescheidenen Verhältnissen. Während des Zweiten Weltkriegs dokumentierte er mit seinen Bildern die Schrecken und Auswirkungen des Krieges. Fessler lehrte von 1945 bis 1948 an der Münchener ABK. Einer seiner Studenten war der Kunstmaler und Grafiker Helmuth Volkwein (1920–2004).

1948 emigrierte Albert Fessler nach Südamerika. Von 1954 bis 1956 war er Dozent an der ABK in Caracas/Venezuela. Danach kehrte er nach Deutschland zurück und lebte in Königsbach (Baden) sowie in Spanien. Fessler war befreundet mit der Pforzheimer Kunstmalerin und Fotografin Gertrude Offner (1921–2008), die er als junge Frau porträtierte. 1957 richtete sich Albert Fessler in Selva de Mar in einem alten Fischerhaus ein sonniges Atelier ein, in Nachbarschaft Cantina de Fiesta von Salvador Dali. Zwischen 1971 und 1974 weilte Albert Fessler mit seiner Familie ausschließlich dort. Viele seiner Ölgemälde zeigen Szenen aus der Gegend um Selva de Mar, insbesondere Cadaques. Eine in Cadaques erhöht am Meer entlang führende kleine Strasse, ein dort befindlicher Torbogen und ein markanter Balkon zieren etliche seiner Bilder, teils alleine, teils in Kombination. Gesundheitliche Probleme veranlassten ihn 1974 zur Rückkehr nach Königsbach. In den letzten Jahren seines Lebens war Albert Fessler auch als Kunstpädagoge für Senioren tätig.

Objekt-Nr. 2417
Preis: 450.- Euro
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Beauvoir Hélène de

Hélène de Beauvoir  
06. Juni 1910 in Paris - 05. Juli 2001 in Goxwiller.
Studium: Académie de la Grande Chaumière und Académie.Colarossi.
Technik: Öl / Holz.
Abmessung ohne Rahmen: 53cm * 57cm.
Abmessung mit Rahmen: 61cm * 65cm.
Signiert.
Rückseitig Nachlassstempel.
Bildtitel: Zahlen.
Rahmung: Rahmenleiste.

Die Malerin Hélène de Beauvoir wurde in Paris, Boulevard du Montparnasse 103, als Tochter von Françoise Brasseur und des Rechtsanwalts Georges de Beauvoir geboren.

Ihre Abiturprüfung in Philosophie legte Beauvoir 1927 ab, danach besuchte sie Abendkurse für Aktzeichnen an den Kunstschulen Académie de la Grande Chaumière und Académie Colarossi. Das Studium des Kupferstichs und der Grafik begann sie an der Kunstschule "Rue de Fleurs" im Jahr 1928. Im selben Jahr lernte sie den französischen Philosophen Jean-Paul Sartre kennen, als sie von ihrer Schwester zu einer Verabredung mit ihm vorgeschickt wurde.

1934 bis 1935 arbeitete sie als Sekretärin an der Galerie Bonjean. 1935 unternahm sie eine Studienreise nach Italien, wo sie Florenz, Rom, Neapel und Capri besuchte. Ihre erste Einzelausstellung eröffnete de Beauvoir im Januar 1936 in der erwähnten Galerie. Bei der Eröffnung kam auch Pablo Picasso und urteilte: „Ihre Malerei gefällt mir. Sie ist sehr eigenständig.“ Im gleichen Jahr arbeitete Hélène für ihre Schwester und Sartre, indem sie Manuskripte der beiden abtippte.

Haus von Hélène in Goxwiller
1940 plante Hélène, für einen Monat nach Portugal zu fahren, doch der Zweite Weltkrieg zwang sie bis 1945 dort zu bleiben. Während dieser Zeit heiratete sie 1942 ihren Freund Lionel de Roulet, einen Schüler Sartres. Er wurde später Diplomat und so zogen die beiden mehrmals um, darunter 1945 nach Wien, 1947 nach Belgrad und 1950 nach Mailand, wo er Leiter des französischen Kulturzentrums wurde. 1963 kauften sie ein ehemaliges Winzerhaus in Goxwiller im Elsass. Auch nach dem Tod ihres Mannes im Jahr 1990 blieb sie dort wohnen. Hélène hatte keine Kinder; ihr Mann Lionel war in der Jugend an einer besonderen Tuberkulose erkrankt, die ihn unfruchtbar machte.

Hélène hatte eine Vielzahl von Ausstellungen in vielen Galerien Europas, z.B. Amsterdam, Kopenhagen, Hamburg, Regensburg, Rom, Lissabon, Florenz, Tokio, Genf, in Mittel und Nordamerika wie New York und Boston. Besonders hervorzuheben ist ihre Beziehung zu dem Galeristen Ludwig Hammer, den sie 1970 auf der Schifffahrt von Yokohama nach Russland kennenlernte. Eine lebenslang anhaltende Freundschaft entstand. "C´est au cours de ce voyage que je rencontrai Ludwig Hammer qui m´organisa différentes expositions à l’étranger. Un ami très cher." S. 248, Souvenirs, Hélène de Beauvoir. Heute befindet sich in der Galerie Hammer in Regensburg ein beachtlicher Teil ihrer mehr als 3000 farbenprächtigen und ausdrucksstarken Werke.

Anfang der 1970er Jahre wurde Hélène in der Frauenbewegung aktiv und half in Straßburg bei der Gründung eines Hauses für misshandelte Frauen.

Hélène hatte es nicht leicht, denn die Schwester Simone wollte immer in ihrer Malerei etwas mitbestimmen. So schreibt Simone in ihrer "Die Geschichte von Hélènes Malerei" über den frühen Malstil ihrer Schwester "jahrelang übte sie, für mich damals zu gewissenhaft, das perfekte Bild zu komponieren." Was Picasso also gefallen hatte, nämlich dass Hélène nicht unkritisch die damals vorherrschende ungegenständliche Malerei übernahm, war Simone nicht recht. Hélène hätte also vorgewarnt sein können, Simone schrieb damals, 1948, kritisch in Briefen an einen Freund, die Hélène im Alter lesen musste. Doch in den 1960er Jahren war es dann endlich mit der skeptischen Haltung vorbei. Simone schrieb in Briefen :" Welch herrliche Bilder! Alle bewundern sie! Du hast deinen Coup gemacht!" (Abgebildet in "Beauvoir peintre") Jean Paul Sartre, sicher für kein Gefälligkeitsgutachten zu haben, schrieb in seinem längeren Text anlässlich einer Ausstellung Hélènes in Brest begeistert : "Ihr Werk vermag zu überzeugen und zu begeistern!"

Objekt-Nr. 2414
Preis: 2800 Euro
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Hoffmann Helmut

Helmut Hoffmann
24.10.1928 in Peiting - 27.07.1998 in Murnau.
Studium: Prof. Walter Teutsch.
Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 71cm * 90cm.
Abmessung mit Rahmen: 78cm * 97cm.
Signiert.
Bildtitel: Frauen.
Rahmung: Rahmenleiste.

24.10.1928 geboren in Peiting.
12.12.1946 Eintritt Berufsverband Bildender Künstler München.
1947 - 1950 Studium Akademie der Bildenden Künste München bei Prof. Walter Teutsch.
1950 Ankauf "Weisse Pferde" v.d. Kölner Ausstellung für 250.-DM.
1950 Ausstellung - Städtische Galerie München.
1952 Stipendienträger.
28.07.-17.08.1952 Internationaler Ferienkurs der Münchner Hochschule.
1952 Weihnachtsverkaufsausstellung - Hochschule der Bildenden Künste.
Dezember 1952 Aufnahme in den Berufsverband Bildender Künstler.
16.04.1953 - 1000.-DM Stipendium - Kulturkreis im Bundesverband der Deutschen Industrie.
Dezember 1953 Ausstellung Pasinger Künstler in Pasing.
Juli 1954 Ausstellung - Berufsverband Bildender Künstler.
30.04.1956 Führerschein.
Juni 1956 Große Kunstausstellung Haus der Kunst München
( Stillleben - Bildnis I.N.)
von da an jedes Jahr im Haus der Kunst als Aussteller.
Juli 1956 Mitglied - Arbeitsausschuss - Berufsverband Bildender Künstler.
Oktober 1958 Aufnahme - SECESSION.
Mai 1962 - 5000.-DM Stipendium vom Kulturreferat München.
1964 Seerosenpreis der Stadt München.

Vizepräsident der SECESSION
Juror der SECESSION

Studienreisen führten ihn nach Südtirol, Griechenland, Spanien und Norwegen.

Objekt-Nr. 2412
Preis: 3000 Euro
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Hoffmann Helmut

Helmut Hoffmann
24.10.1928 in Peiting - 27.07.1998 in Murnau.
Studium: Prof. Walter Teutsch.
Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 49cm * 49cm.
Abmessung mit Rahmen: 56cm * 56cm.
Signiert.
Bildtitel: Frauen.
Rahmung: Rahmenleiste.

24.10.1928 geboren in Peiting.
12.12.1946 Eintritt Berufsverband Bildender Künstler München.
1947 - 1950 Studium Akademie der Bildenden Künste München bei Prof. Walter Teutsch.
1950 Ankauf "Weisse Pferde" v.d. Kölner Ausstellung für 250.-DM.
1950 Ausstellung - Städtische Galerie München.
1952 Stipendienträger.
28.07.-17.08.1952 Internationaler Ferienkurs der Münchner Hochschule.
1952 Weihnachtsverkaufsausstellung - Hochschule der Bildenden Künste.
Dezember 1952 Aufnahme in den Berufsverband Bildender Künstler.
16.04.1953 - 1000.-DM Stipendium - Kulturkreis im Bundesverband der Deutschen Industrie.
Dezember 1953 Ausstellung Pasinger Künstler in Pasing.
Juli 1954 Ausstellung - Berufsverband Bildender Künstler.
30.04.1956 Führerschein.
Juni 1956 Große Kunstausstellung Haus der Kunst München
( Stillleben - Bildnis I.N.)
von da an jedes Jahr im Haus der Kunst als Aussteller.
Juli 1956 Mitglied - Arbeitsausschuss - Berufsverband Bildender Künstler.
Oktober 1958 Aufnahme - SECESSION.
Mai 1962 - 5000.-DM Stipendium vom Kulturreferat München.
1964 Seerosenpreis der Stadt München.

Vizepräsident der SECESSION
Juror der SECESSION

Studienreisen führten ihn nach Südtirol, Griechenland, Spanien und Norwegen.

Objekt-Nr. 2411
Preis: 2000 Euro
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Scheuplein Josef

Josef Scheuplein
07. August 1916 in Würzburg - 26. März 1998 in Würzburg.
Studium: Polytechnischen Zentralverein bei Heiner Dikreiter.
Technik: Öl / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 10cm * 15cm.
Abmessung mit Rahmen: 18cm * 23cm.
Signiert.
Bildtitel: Landschaft.
Rahmung: Rahmenleiste.

Er absolvierte 1931 bis 1935 eine Ausbildung als Graphiker im Würzburger Atelier Hetz-Hainlein und half mit bei der Umsetzung von Entwürfen des Malers Carl Grossberg. Anschließend studierte er am Polytechnischen Zentralverein bei Heiner Dikreiter und Willi Greiner. 1939 erfolgte die Einberufung zum Kriegsdienst. Er kam 1945 als Kriegsgefangener ins Lager Rimini, wo er den Maler Karl Walther kennenlernte, der seinen Stil anfangs entscheidend prägte.

Nach der Rückkehr nach Würzburg wurde er freischaffender Künstler. 1948 entstand ein Zyklus von 12 Würzburg-Ansichten, deren Reproduktionen in einem Aschaffenburger Verlag erschienen. In seiner Werkstatt entstanden Gemälde und Graphiken, die Landschaften, die vornehmlich die Rhön, Friesland, Norwegen, Spanien sowie immer wieder Ansichten aus der näheren Umgebung zeigen, aber auch Porträts (Dombaumeister Hans Schädel, Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeitler, Selbstbildnisse). Für das „Würzburger Katholische Sonntagsblatt“ sowie für die Tageszeitung „Main-Post“ war er als Illustrator aktiv. Eine Sonderstellung nimmt sein ab Beginn der 1980er Jahre entstandene „Totentanz“ ein, eine großformatige, teilweise von Hand kolorierte Holzschnittserie (Exemplare im Besitz des Martin-von-Wagner-Museums der Universität Würzburg, der Kunstsammlungen der Diözese Würzburg sowie der evangelischen Kirchengemeinde Sommerhausen).

Als Lehrer war Scheuplein an der Fachoberschule Würzburg tätig. Scheuplein war lange Jahre zweiter Vorsitzender der Vereinigung Kunstschaffender Unterfrankens, später Ehrenmitglied, Mitglied im Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK) Unterfrankens sowie Ehrenmitglied der Künstlergilde Hetzfelder Flößerzunft.

Objekt-Nr. 2410
Preis: 160 Euro
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Eichhorn Alfred

Alfred Eichhorn
1909 in St. Valentin – 1972 in Donnerskirchen.
Studium: Wien.
Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 70cm * 70cm.
Abmessung mit Rahmen: 75cm * 75cm.
Signiert.
Bildtitel: Abstrakte Darstellung.
Rahmung: Rahmenleiste.

Der in Österreich geborene Alfred Eichhorn, der nach
seinem Kunststudium in Wien nach Deutschland kam,
war seit 1944 mit Willi Baumeister befreundet und
wurde in der Folgezeit durch ihn wesentlich beeinflusst. Wie Baumeister war auch er ein Mitglied der
Künstlergruppe „ZEN 49“ und gründete zusammen
mit ihm die Eidos-Presse, die durch die Herausgabe
originalgraphischer Mappenwerke bekannt wurde.

Objekt-Nr. 2408
Preis: 1500 Euro
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Radler Rosmina

Rosmina Radler
1903 in München - 1976.
Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 87cm * 60cm.
Abmessung mit Rahmen: 101cm * 72cm.
Signiert.
Bildtitel: Junge sitzend.
Rahmung: Rahmenleiste.

Rosmina Radler war die Frau von Max Radler.

Hat ausgestellt im Haus der Kunst München, bei der Großen Kunstausstellung.

Objekt-Nr. 2406
Preis: 350 Euro
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Beauvoir Hélène de

Hélène de Beauvoir  
06. Juni 1910 in Paris - 05. Juli 2001 in Goxwiller.
Studium: Académie de la Grande Chaumière und Académie.Colarossi.
Technik: Öl / Holz.
Abmessung ohne Rahmen: 55cm * 52cm.
Abmessung mit Rahmen: 63cm * 60cm.
Signiert.
Datiert: 61.
Rückseitig Nachlassstempel.
Bildtitel: Elefantenjagd.
Rahmung: Rahmenleiste.

Die Malerin Hélène de Beauvoir wurde in Paris, Boulevard du Montparnasse 103, als Tochter von Françoise Brasseur und des Rechtsanwalts Georges de Beauvoir geboren.

Ihre Abiturprüfung in Philosophie legte Beauvoir 1927 ab, danach besuchte sie Abendkurse für Aktzeichnen an den Kunstschulen Académie de la Grande Chaumière und Académie Colarossi. Das Studium des Kupferstichs und der Grafik begann sie an der Kunstschule "Rue de Fleurs" im Jahr 1928. Im selben Jahr lernte sie den französischen Philosophen Jean-Paul Sartre kennen, als sie von ihrer Schwester zu einer Verabredung mit ihm vorgeschickt wurde.

1934 bis 1935 arbeitete sie als Sekretärin an der Galerie Bonjean. 1935 unternahm sie eine Studienreise nach Italien, wo sie Florenz, Rom, Neapel und Capri besuchte. Ihre erste Einzelausstellung eröffnete de Beauvoir im Januar 1936 in der erwähnten Galerie. Bei der Eröffnung kam auch Pablo Picasso und urteilte: „Ihre Malerei gefällt mir. Sie ist sehr eigenständig.“ Im gleichen Jahr arbeitete Hélène für ihre Schwester und Sartre, indem sie Manuskripte der beiden abtippte.

Haus von Hélène in Goxwiller
1940 plante Hélène, für einen Monat nach Portugal zu fahren, doch der Zweite Weltkrieg zwang sie bis 1945 dort zu bleiben. Während dieser Zeit heiratete sie 1942 ihren Freund Lionel de Roulet, einen Schüler Sartres. Er wurde später Diplomat und so zogen die beiden mehrmals um, darunter 1945 nach Wien, 1947 nach Belgrad und 1950 nach Mailand, wo er Leiter des französischen Kulturzentrums wurde. 1963 kauften sie ein ehemaliges Winzerhaus in Goxwiller im Elsass. Auch nach dem Tod ihres Mannes im Jahr 1990 blieb sie dort wohnen. Hélène hatte keine Kinder; ihr Mann Lionel war in der Jugend an einer besonderen Tuberkulose erkrankt, die ihn unfruchtbar machte.

Hélène hatte eine Vielzahl von Ausstellungen in vielen Galerien Europas, z.B. Amsterdam, Kopenhagen, Hamburg, Regensburg, Rom, Lissabon, Florenz, Tokio, Genf, in Mittel und Nordamerika wie New York und Boston. Besonders hervorzuheben ist ihre Beziehung zu dem Galeristen Ludwig Hammer, den sie 1970 auf der Schifffahrt von Yokohama nach Russland kennenlernte. Eine lebenslang anhaltende Freundschaft entstand. "C´est au cours de ce voyage que je rencontrai Ludwig Hammer qui m´organisa différentes expositions à l’étranger. Un ami très cher." S. 248, Souvenirs, Hélène de Beauvoir. Heute befindet sich in der Galerie Hammer in Regensburg ein beachtlicher Teil ihrer mehr als 3000 farbenprächtigen und ausdrucksstarken Werke.

Anfang der 1970er Jahre wurde Hélène in der Frauenbewegung aktiv und half in Straßburg bei der Gründung eines Hauses für misshandelte Frauen.

Hélène hatte es nicht leicht, denn die Schwester Simone wollte immer in ihrer Malerei etwas mitbestimmen. So schreibt Simone in ihrer "Die Geschichte von Hélènes Malerei" über den frühen Malstil ihrer Schwester "jahrelang übte sie, für mich damals zu gewissenhaft, das perfekte Bild zu komponieren." Was Picasso also gefallen hatte, nämlich dass Hélène nicht unkritisch die damals vorherrschende ungegenständliche Malerei übernahm, war Simone nicht recht. Hélène hätte also vorgewarnt sein können, Simone schrieb damals, 1948, kritisch in Briefen an einen Freund, die Hélène im Alter lesen musste. Doch in den 1960er Jahren war es dann endlich mit der skeptischen Haltung vorbei. Simone schrieb in Briefen :" Welch herrliche Bilder! Alle bewundern sie! Du hast deinen Coup gemacht!" (Abgebildet in "Beauvoir peintre") Jean Paul Sartre, sicher für kein Gefälligkeitsgutachten zu haben, schrieb in seinem längeren Text anlässlich einer Ausstellung Hélènes in Brest begeistert : "Ihr Werk vermag zu überzeugen und zu begeistern!"

Objekt-Nr. 2401
Preis: 2800 Euro
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monogrammiert

Technik: Öl / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 19cm * 24cm.
Abmessung mit Rahmen: 27cm * 33cm.
Monogrammiert.
Bildtitel: Abstrakt.
Rahmung: Rahmenleiste.

Objekt-Nr. 2399
Preis: 400 Euro
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monogrammiert

Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 24cm * 16cm.
Abmessung mit Rahmen: 31cm * 25cm.
Monogrammiert.
Bildtitel: Abstrakt.
Rahmung: Rahmenleiste.

Objekt-Nr. 2398
Preis: 200 Euro
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Rödel Karl

Karl Rödel
15.11.1907 in Neu-Isenburg - 15.02.1982 in Mannheim.
Studium: Burg Giebichenstein bei Charles Crodel, Herbert Post, Gerhard Marcks.
Technik: Öl / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 90cm * 40cm.
Abmessung mit Rahmen: 93cm * 43cm.
Signiert.
Datiert: 59.
Bildtitel: Drachenvision.
Rahmung: Originalrahmen.

Ausgestellt vom 25.Juni 1960 bis 09.Oktober 1960 in der Großen Kunstausstellung München im Haus der Kunst, mit der Ausstellungsnummer 215.

1927-1933 Besuch der Kunstschule Burg Giebichenstein Halle/Saale, Meisterschüler bei Charles Crodel (Malerei und Grafik), weitere Lehrer Gerhard Marcks (Plastik und Aktzeichnen) und Herbert Post (Schrift)
1922-1926 Dekorateur-Lehre.
1934-1938 Ausbildung als Restaurator bei Prof. Hermann Gieseau und Albert Leusch.
1933 Stipendium für eine Italienreise.

Mitglied: 1947-1951 Leiter und Gründer der freien Grafik-Klasse Burg Giebichenstein in Halle/Saale; Gründung der Kunstschule Mannheim.

Auszeichnungen: 1948 Grafik-Preis von Sachsen-Anhalt; 1954 Kunstpreis von Nordbaden; Kunstpreis der Kestner-Gesellschaft Hannover; 1975 Verleihung des Bundesverdienstkreuzes.

Besondere Arbeiten: Kunst am Bau (Kirchenfenster, Fresken, Wandmosaike, Stahlplastiken und Wandteppiche).

Öffentliche Ankäufe: Kupferstichkabinett Berlin, Kunsthalle Bremen, Kunsthalle Bielefeld, Cincinnati Museum USA, Museum am Ostwall Dortmund, Städel Museum Frankfurt, Moritzburg-Museum Halle, Kunsthalle Hamburg, Sprengel Museum Hannover, Kurpfälz. Museum Heidelberg, Wallraf-Richartz-Museum Köln, Sammlung Shermann New York, Albertina Wien, Staatsgalerie Stuttgart u.v.a.

Ausstellungen: Deutscher Künstlerbund, Große Münchner Kunstausstellung, Farbige Grafik der Kestner-Gesellschaft Hannover, Biennalen in Bradford, Ljubljana, Sao Paulo, Beaux Arts Paris.

Objekt-Nr. 2397
Preis: 1200 Euro
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