Startseite Künstlerindex GemäldeAquarelleGrafikKeramikBronzen / SkulpturenPorzellanGlasMöbelVaria Kontakt Impressum / AGB


 

Gemälde

Max Meier

Seite:   1   [2]   3   4   5   6   7   8   9   10   11   12   13   14   15   16  

Robinson Theodore

Theodore Robinson
03.Juli 1852 in Irasburg/Vermont - 02.April 1896 in New York
Studium: École des Beaux-Arts in Paris
Technik: Öl / Karton / Holz
Abmessung ohne Rahmen: 19,8cm * 28,8cm.
Abmessung mit Rahmen: 34cm * 43cm.
Signiert
Bildtitel: Mütter mit Kindern
Rahmung: handgeschnitzter Impressionistenrahmen

Theodore Robinson wurde 1852 in Irasburg, Vermont, geboren. Seine Familie zog nach Wisconsin und Robinson studierte kurz Kunst in Chicago. 1874 reiste er nach New York City, um den Unterricht an der National Academy of Design zu besuchen. 1876 reiste er nach Paris, um unter Carolus-Duran und, an der École des Beaux-Arts, mit Jean-Léon Gérôme zu studieren. Er stellte seine ersten Gemälde 1877 in Paris aus und kehrte danach 1879 für mehrere Jahre zurück nach Amerika. Während dieser Zeit malte Robinson in einer realistischen Weise, locker gemalt, aber noch nicht impressionistisch; oft bildete er Personen in ruhigen häuslichen oder landwirtschaftlichen Tätigkeiten ab.
Robinson kehrte 1884 nach Frankreich zurück, wo er für die nächsten acht Jahre leben sollte und Amerika nur gelegentlich besuchte. Robinson zog es nach Giverny, das unter dem Einfluss von Claude Monet zu einem Zentrum wurde für die französische impressionistische Malerei. Historiker sind sich nicht sicher, wann Robinson auf Monet traf, aber um 1888 war ihre Freundschaft für Robinson stark genug, um in die Nachbarschaft des berühmten Impressionisten zu ziehen. Robinsons Kunst verschob sich während dieser Zeit zu einer mehr klassischen impressionistischen Art und Weise, wahrscheinlich infolge Monets Einfluss. Während sich in Giverny etliche Amerikaner einfanden, war niemand so nahe an Monet wie Robinson. Monet bot Robinson Ratschläge an und ebenso erbat er die Meinung von Robinson über Monets eigene fortschreitende Arbeiten.

Robinson malte in Giverny das, was Historiker als einige seiner besten Arbeiten betrachten. Sie stellen die umliegende Landschaft bei unterschiedlichem Wetter dar, gemalt unter freiem Himmel, manchmal mit Frauen in ruhigen Haltungen. Ein Beispiel seiner ausgereiften Arbeit während dieser Periode ist La Débâcle (1892) in der Sammlung des Scripps College, Claremont (Kalifornien).

Robinson verließ Frankreich und Monet 1892 endgültig. Nach seiner Rückkehr nach Amerika blieb er eine Weile in Napanoch, New York, einer kleinen Stadt in der Nähe der Catskill Mountains, wo er mehrere Kanalszenen malte. Mit New York City als Ausgangsbasis kreiste Robinson zwischen einer wachsenden Zahl amerikanischer Künstler und führte den Impressionismus weiter. Er stand besonders John Henry Twachtman und Julian Alden Weir nahe und verbrachte viel Zeit in der nahen Künstlerkolonie in Cos Cob School, Connecticut. Dort malte er eine Reihe von Bootszenen im Riverside Yacht Club, die als einige seiner besten Arbeiten betrachtet werden.

Seine Karriere und sein Leben endeten unerwartet im April 1896 durch eine tödliche Asthmaattacke in New York City.

Heute finden sich die Gemälde von Robinson in den Sammlungen vieler bedeutender Museen, etwa dem Metropolitan Museum of Art in New York City, der Corcoran Gallery of Art, Washington, D.C. und dem Art Institute of Chicago.


Theodore Robinson was born in Irasburg, Vermont, in 1852. His family moved to Wisconsin, and Robinson briefly studied art in Chicago. In 1874, he traveled to New York City to attend classes at the National Academy of Design. In 1876 he went to Paris to study under Carolus-Duran and with Jean-Léon Gérôme. He exhibited his first paintings 1877 in Paris and returned back to the United States in 1879 for several years. During this time Robinson painted in a realistic manner, loosely but not yet impressionistic; often he painted people during quiet domestic or agricultural activities.
Robinson returned in 1884 to France, where he would live for the next eight years, and during that time he visited the States only occasionally. Robinson moved to Giverny, which under the influence of Claude Monet was a center for the French impressionistic painting. Historians are not sure when Robinson met Monet, but about 1888 their friendship was strong enough so Robinson moved in the vicinity of the famous impressionist. Robinson's art shifted during this time to a more traditional impressionistic manner, likely due to Monet's influence. At that time many Americans lived in Giverny, but no one was as close to Monet as Robinson. Monet offered advice to Robinson, and he likewise solicited the opinion of Robinson on Monet's own ongoing work.

Robinson painted in Giverny, which historians consider as some of his best work. The surrounding landscape under different weather conditions was painted in the open air, sometimes with women in quiet conversations. An example of his mature work during this period is "La Débâcle" (1892) in the collection of Scripps College, Claremont (California).

Robinson finally left France and Monet in 1892. Upon his return to the States he stayed for a while in Napanoch, New York, a small town near the Catskill Mountains, where he painted several canal scenes. With New York City as a base Robinson circled between a growing number of American artists and went on to impressionism. He was particularly close to John Henry Twachtman and Julian Alden Weir, and spent a lot of time in the near artists' colony in Cos Cob School, Connecticut. There he painted a series of boat scenes at the Riverside Yacht Club, which are regarded as some of his best work.

His career and his life ended unexpectedly in April 1896 after a fatal asthma attack in New York City.

Today his paintings are in the collections of many major museums, including the Metropolitan Museum of Art in New York City, the Corcoran Gallery of

Objekt-Nr. 2168
Preis: 15000 Euro
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
  Bild vergrößern  

Haller Erhard

Erhard Haller
1951 in Sindelfingen.
Studium: Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart
Technik: Öl / Leinwand
Abmessung ohne Rahmen: 100cm * 125cm.
Signiert.
Datiert: 18.12.92
Titel: Abstrakt
Rahmung: ohne

Erhard Haller kam 1951 in Sindelfingen zur Welt. Er studierte von 1969 bis 1972 erst Bühnenbild an der Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart, 1973 begann er ein Malereistudium bei dem Surrealisten Mac Zimmermann. Von 1976 bis 1980 war er dessen Meisterschüler sowie Assistent an der Akademie der Bildenden Künste in München. Ab 1980 arbeitete Haller in München, ab 1990 in Starnberg als freier Künstler, 2014 zog er nach Meersburg.

Objekt-Nr. 2167
Preis: 400 Euro
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
  Bild vergrößern  

unsigniert

Technik: Öl / Leinwand
Abmessung ohne Rahmen: 100cm * 120cm.
Abmessung mit Rahmen: 102cm * 122cm.
Bildtitel: Abstrakte Darstellung.
Rahmung: Rahmenleiste

Objekt-Nr. 2165
Preis: 300 Euro
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
  Bild vergrößern  

Huber Monika

Monika Huber
1959 Dingolfing
Studium: Prof. Fruhtrunk in München
Technik: Öl / Bütten
Sichtbarer Blattausschnitt: 41cm * 59cm.
Abmessung mit Rahmen: 53cm * 73cm.
Signiert rückseitig.
Datiert: 1988.
Bildtitel: Abstrakt
Werknummer: 1988/6
Rahmung: Rahmenleiste mit Glas.

Monika Huber wurde 1959 in Dingolfing geboren.
1979- 1985 Studium der freien Malerei bei Prof. Fruhtrunk an der Akademie der Bildenden Künste in München.
1986 Studienaufenthalt in Royan und Paris.
Arbeitsstipendium des DFJW in Paris 1992. Studienaufenthalt in Venedig, Stipendium des Innenministeriums. Seit 1995 verschiedene Architekturprojekte und Ausstellungen.

Objekt-Nr. 2161
Preis: 950 Euro
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
  Bild vergrößern  

Büger Ika

Ika Büger
21.08.1916 in Moskau - 02.01.2007 in München.
Studium. Sommerakademie Kokoschka in Salzburg
Technik: Öl / Rupfen
Abmessung ohne Rahmen: 52cm * 42cm.
Abmessung mit Rahmen: 64cm * 55cm.
Signiert
Datiert: 1961
Nachlassstempel
Bildtitel: Stillleben mit blauem Krug
Rahmung: Rahmenleiste

1940 bis 1945 Studium an den Kunstakademien Berlin und Wien.
1954 Sommerakademie Kokoschka, Salzburg.
1949 bis 1955 Ausstellungen in Salzburg, Linz und Wien.
1955 Wohnsitz in München.
1957 Heirat mit Adolf Büger.
1957 Ausstellung mit Adolf Büger in der Galerie Malura, München.
1957 bis 1979 Teilnahme an Ausstellungen im Berufsverband Bildender Künstler in München: Gedokausstellungen in München, Rom, Beirut, in der Künstlergilde in Eßlingen und Regensburg, ferner in Bad Füssing und Passau.
Alljährliche Beteiligung bei der alten priv. Künstlergenossenschaft von 1868 im Haus der Kunst in München.
1969 Ausstellung in Monte Carlo, Ehrendiplom von Monaco.
1972 Kollektivausstellung im Berufsverband, zusammen mit der Gedächnisausstellung von Adolf Büger.
Ab 1972 Lehrtätigkeit an der Volkshochschule in München für Malen und Zeichnen.
1973 Ausstellung in Griesbach i.R. und Schloß Vornbach bei Passau.
1978 Ausstellung in New York in Gallery Lynn Kottler N.Y.

Objekt-Nr. 2160
Preis: 900 Euro
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
  Bild vergrößern  

Büger Ika

Ika Büger
21.08.1916 in Moskau - 02.01.2007 in München.
Studium. Sommerakademie Kokoschka in Salzburg
Technik: Öl / Rupfen
Abmessung ohne Rahmen: 33cm * 43cm.
Abmessung mit Rahmen: 44cm * 54cm.
Signiert
Datiert: 1962
Nachlassstempel
Bildtitel: Rapallo
Rahmung: Rahmenleiste

1940 bis 1945 Studium an den Kunstakademien Berlin und Wien.
1954 Sommerakademie Kokoschka, Salzburg.
1949 bis 1955 Ausstellungen in Salzburg, Linz und Wien.
1955 Wohnsitz in München.
1957 Heirat mit Adolf Büger.
1957 Ausstellung mit Adolf Büger in der Galerie Malura, München.
1957 bis 1979 Teilnahme an Ausstellungen im Berufsverband Bildender Künstler in München: Gedokausstellungen in München, Rom, Beirut, in der Künstlergilde in Eßlingen und Regensburg, ferner in Bad Füssing und Passau.
Alljährliche Beteiligung bei der alten priv. Künstlergenossenschaft von 1868 im Haus der Kunst in München.
1969 Ausstellung in Monte Carlo, Ehrendiplom von Monaco.
1972 Kollektivausstellung im Berufsverband, zusammen mit der Gedächnisausstellung von Adolf Büger.
Ab 1972 Lehrtätigkeit an der Volkshochschule in München für Malen und Zeichnen.
1973 Ausstellung in Griesbach i.R. und Schloß Vornbach bei Passau.
1978 Ausstellung in New York in Gallery Lynn Kottler N.Y.

Objekt-Nr. 2159
Preis: 800 Euro
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
  Bild vergrößern  

Troendle Hugo

Hugo Troendle
28. September 1882 Bruchsal - 22. Februar 1955 München.
Studium: 1900 bis 1904 an der Kunstgewerbeschule und an der Kunstakademie Karlsruhe bei Ludwig Schmid-Reutte, Emil Lugo und Hans Thoma.
Technik: Öl / Karton
Abmessung ohne Rahmen: 55cm * 65cm.
Abmessung mit Rahmen: 66cm * 76cm.
Signiert
Bildtitel: Kinder
Rahmung: Rahmenleiste


Troendle studierte von 1900 bis 1904 an der Kunstgewerbeschule und an der Kunstakademie Karlsruhe bei Ludwig Schmid-Reutte, Emil Lugo und Hans Thoma. 1906 zog er nach München und begegnete dort Jan Verkade, Curt Herrmann und Alexej von Jawlensky. Von 1908 bis 1912 hielt sich Troendle in Paris auf, wo er im Café du Dôme verkehrte und mit Künstlern wie Ahlers-Hestermann, Purrmann, Levy, aber auch Redon, Pascin und Bonnard befreundet war. In dieser Zeit setzte Troendle seine Ausbildung bei Paul Sérusier und Maurice Denis fort. Neben den Arbeiten der Nabis beeindruckten ihn insbesondere die Werke von Paul Cézanne.

Nach der Rückkehr aus Frankreich folgten Reisen in die Niederlande, nach Belgien, England, Italien und die Schweiz (1917–1919). 1912/13 besuchte Troendle beispielsweise gemeinsam mit Theodor Däubler Forte del Marmi.

In Berlin organisierte Max Liebermann für Troendle Ausstellungen, während er in München eine Malschule leitete. 1914 war er als Mitglied des Internationalen Künstlerbundes an der 1. Ausstellung der Neuen Secession beteiligt. Dieser trat er 1921 bei. Ab 1927 war Troendle Mitglied des Deutschen Künstlerbundes, ab 1930 der Badischen Secession.

1927 verlieh der Freistaat Bayern Troendle den Titel eines Professors der bildenden Künste, 1929 erhielt er den Albrecht-Dürer-Preis der Stadt Nürnberg. Während der Nazi-Diktatur galt Troendles Werk als „entartete Kunst“.

Nach dem Zweiten Weltkrieg war Troendle Mitglied der Neuen Gruppe und erhielt 1951 den Förderpreis für Bildende Kunst der Landeshauptstadt München. Im Münchner Stadtbezirk Moosach wurde 1970 eine Straße nach ihm benannt.

Landschaften und Genreszenen mit Wäscherinnen und Badenden am Bach waren Troendles zentrale Themen. Die Bildstruktur Cézannes mit der Verselbstständigung der Farben und der Verfestigung der Bildform beeinflussten ihn stark. Troendle zählt zu den Künstlern, die die französische Kunst in Deutschland weiterentwickelten. Er verarbeitete aber auch Tendenzen des späten Impressionismus.

Als Kunstschriftsteller veröffentlichte Troendle Beiträge über Degas, Poussin, Redon, Verkade, Vuillard und Sérusier.

Objekt-Nr. 2155
Preis: 1300 Euro
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
  Bild vergrößern  

Osen Erwin Dominik Johann

Erwin Dominik Johann Osen
21.02.1891 in Wien - 23.11.1970 in Dortmund.
Studium: Wiener Akademie bei C. Griepenkerl.
Technik: Öl / Leinwand
Abmessung ohne Rahmen: 35cm * 35cm.
Abmessung mit Rahmen: 41cm * 41cm.
Signiert
Datiert: 1955.
Bildtitel: Tänzerin
Rahmung: Rahmenleiste.

"Im Alter von sechs Jahren Eintritt in die Ballettschule der Wiener Hofoper, gefördert von Gustav Mahler. Studium an der Wiener Akademie bei C. Griepenkerl, wo er E. Schiele, mit dem ihn später eine enge Freundschaft verband, kennenlernte. Privat nahm er Unterricht bei A. Roller. 1909 Mitbegründer der 'Neukunstgruppe'. Neben seiner Tätigkeit als Theatermaler trat er als Mimiker in Variétés auf, seine expressionistischen Posen regten Schiele für eine Reihe von Aktzeichnungen an. 1912 übernahm Schiele vorübergehend Osens Atelier, als dieser Schüler von Anton Brioschi, dem langjährigen Ausstattungschef der Wiener Hofoper, wurde. 1914 gestaltete Osen die Bühnenbilder für die erste 'Parsifal'-Aufführung außerhalb Bayreuths am Neuen Deutschen Theater in Prag. Bis 1913 lebte er in Wien, dann in München, Prag und New York. 1945 nach Wien zurückgekehrt, nannte er sich nach Mime van Osen und Erwin Dom-Osen nun Dom O-Sen, um seine Herkunft verbreitete er unterschiedlichste Gerüchte. Ab 1960 lebte er in Dortmund.

In seinen frühen Werken an Schiele orientiert, bemühte sich Osen später vor allem um Darstellungen des Metaphysischen. In starken Farben, mit surrealistischen Tendenzen, schilderte er vor allem exotische Landschaften und die Majestät der Bergwelt."


Objekt-Nr. 2154
Preis: 4000 Euro
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
  Bild vergrößern  

Viegener Eberhard

Eberhard Viegener
30. Mai 1890 in Soest - 04. Mai 1967 in Bilme.
Studium: Studien im Folkwang-Museum.
Technik: Öl / Sperrholzplatte.
Abmessung ohne Rahmen: 35cm * 25cm.
Abmessung mit Rahmen: 53cm * 42cm.
Signiert.
Datiert: 1946.
Titel: "Melancholie".
Rahmung: Originalrahmen.

Expertise: Walter Weihs.

Viegener absolvierte nach der Schule von 1904 bis 1906 im Betrieb seines Vaters eine Malerlehre. 1907 verbrachte er ein Lehrjahr in Hagen, die Zeit nutzte er für Studien im Folkwang-Museum. Von 1908 bis 1912 arbeitete er im Malerbetrieb seines Vaters, von 1912 bis 1913 war er Anstreicher in Zürich. Von 1913 bis 1914 war er als Autodidakt freischaffender Künstler in Klosters Ab 1933 wurde er mit einem Ausstellungsverbot belegt. Seit 1920 lebte er in Bilme bei Soest.
1914 kehrte er mit etwa 25 kleinformatigen Bildern nach Soest zurück. Mit den Künstlern Arnold Topp, Wilhelm Morgner und Wilhelm Wulff war Viegener freundschaftlich verbunden und wurde von deren Malstil beeinflusst. Zum Kriegsdienst wurde er wegen schwacher Gesundheit nicht eingezogen. 1916 hatte er seine erste Ausstellungsteilnahme bei den Juryfreien
1919 bekam er einen Vertrag mit dem Düsseldorfer Galeristen Alfred Flechtheim, in der Folge entstanden die grafischen Mappen: Passion, Totentanz, Der Mond über Soest, Sauerland, sowie zahlreiche Einzelblätter.
1920 heiratete er die ehemalige Schauspielerin Cecilia Brie, die in erster Ehe mit Paul Henckels verheiratet war. Viegener nahm an Ausstellungen in Münster, Recklinghausen, Barmen und Bochum teil. Von 1927 bis 1930 beteiligt er sich an der Juryfreien Kunstausstellung in Berlin.
Eng befreundet war er mit dem Maler und Grafiker Bruno Beye. Schon zu Beginn der 30er Jahre wechselte Viegener seinen Stil und malte realitätsnahe Landschaften. Im Herbst 1937 wurden einige seiner frühen Arbeiten u.a. aus den Museen in Soest, Dortmund und Wuppertal-Barmen beschlagnahmt.
1934 gründete er die Eberhard-Viegener-Gesellschaft in Dortmund. 1938 wurde ein Werk von ihm auf der Berliner Ausstellung Entartete Kunst gezeigt. Unabhängig davon, konnte er seine Arbeiten weiterhin auf Ausstellungen präsentieren.
Von 1945 bis 1966 nahm er an über fünfzig Einzel- und Gruppenausstellungen teil. 1946 gründete er zusammen mit Herta Hesse, der damaligen Leiterin des Karl-Ernst Osthaus-Museums sowie Wilhelm Wessel den Westdeutschen Künstlerbund, eine Vereinigung von Malern, Graphikern, Bildhauern, Fotografen und Medienkünstlern in Nordrhein-Westfalen, deren Vorsitzender ab 1947 war.
1954 heiratete er Annemarie Mehlhemmer (1916–2003), die unter dem Namen Annemarie Viegener ebenfalls Malerin war. Er war der Bruder des Malers und Bildhauers Fritz Viegener.

Objekt-Nr. 2153
Preis: 8000 Euro
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
  Bild vergrößern  

Troschke Wolfgang

Wolfgang Troschke
1947 in Helmarshausen.
Studium: Werkkunstschule in Münster.
Technik: Mischtechnik  / Papier.
Abmessung ohne Rahmen: 19cm * 24cm.
Abmessung mit Rahmen: 41cm * 45cm.
Signiert.
Datiert: 19.Dez. 84.
Titel: Abstrakt.
Rahmung: Handgefertigter Rahmen.

1966-1970: Studium an der Werkkunstschule in Münster, intensive Beschäftigung mit Druckgraphik

Nach einer Lehre als Plakatmaler studierte er von 1966 bis 1970 an der Werkkunstschule Münster. In dieser Zeit beschäftigte er sich intensiv mit verschiedenen Verfahren der Druckgrafik. Seit 1974 betreibt er eine eigene Werkstatt für Siebdruck in der Nähe von Münster, an deren Fachhochschule er seit 1978 eine Professur inne hat.

Mit seiner sehr dynamischen Malerei geht Troschke einen eigenen Weg zwischen Informel und abstraktem Expressionismus, wobei er sich ständig mit Polaritäten wie hell und dunkel, übermalen und freiwischen, abgeschlossenen Flächen und aufreißenden Linien auseinandersetzt.


Objekt-Nr. 2151
Preis: 750 Euro
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
  Bild vergrößern  

Wanka Franz Rudolf

Franz Rudolf Wanka
28. August 1908 Neumarkt (Böhmen) - November 1976 München.
Studium: Prager Akademie bei Prof. Nowak.
Technik: Tempera  / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 48cm * 74cm.
Abmessung mit Rahmen: 56cm * 82cm.
Signiert.
Titel: Paris
Rahmung: Rahmenleiste

Franz Rudolf Wanka wird 1908 in Neumarkt (Böhmen) geboren und besucht das Realgymnasium und die Kunstgewerbeakademie in Bad Teplitz-Schönau. Nach einer Ausbildung zum Chemiker geht er zunächst an das Konservatorium in Prag (Violine), immatrikuliert 1929 an der Wiener Malakademie um ein Jahr später zur Prager Akademie zu wechseln. Wanka diplomiert 1936 nach dreijähriger Meisterklasse bei Prof. Nowak und erhält im gleichen Jahr für seine Arbeiten „Stillleben“ und „Der alte Mann“ den Georg Schicht Preis. Nach freischaffender Tätigkeit als Künstler in Bad Teplitz-Schönau zieht Wanka für ein halbes Jahr nach Berlin und arbeitet in der Ateliergemeinschaft mit Wilhelm Kohlhoff. 1939 unterbricht die Wehrmacht seine erste Schaffensperiode. 1945 wird zum Neubeginn seines Schaffens im damaligen Lager des Kloster Seeons. Wanka wurde neben Shoultz-Carnoff Mitbegründer und stellvertretender Vorsitzender der in Traunstein gegründeten Künstlergruppe "Roter Reiter". Von 1947 bis 1957 ist der Mittelpunkt seines Schaffens im oberbayerischen Obing. Seit 1957 lebt und arbeitet Wanka in München, wobei es ihn ab 1964 wieder in den Chiemgau in ein zusätzliches Atelier nach Kienberg zieht. Franz Rudolf Wanka stirbt 1976 in München.

Franz Rudolf Wanka war folgenden Künstlergruppen zugehörig:

-         Mitglied der Neuen Münchner Künstlergenossenschaft von 1946 bis 1976

-         Mitbegründer und stellvertretender Vorsitzender der Künstlergruppe Roter Reiter von 1945 bis 1976

-         Mitglied im Schutzverband bildender Künstler von 1948 bis 1955

-         Mitglied im Berufsverband bildender Künstler von 1947 bis 1959

In zahlreichen Einzel- und Kollektivausstellungen im In- und Ausland wurden die Werke von Franz Rudolf Wanka einer Öffentlichkeit präsentiert, beispielsweise jährlich anlässlich der Großen Kunstausstellung im Haus der Kunst in München sowie in Ausstellungen in Traunstein, Trostberg, Bad Reichenhall, Rosenheim, München, Lindau, Konstanz, Aachen, Bad Mergentheim, Prag, Wien und Zürich.

Objekt-Nr. 2150
Preis: 550 Euro
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
  Bild vergrößern  

Schröers Hans

Hans Schröers
22. August 1903 in Düsseldorf - 16. März 1969 in Düsseldorf.
Studium: Düsseldorfer Kunstakademie.
Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 53cm * 75cm.
Abmessung mit Rahmen: 62cm * 83cm.
Signiert.
Datiert: 1954.
Bildtitel: Paris Montmartre.
Rahmung: Rahmenleiste.

Am 22.8.1903 in Düsseldorf geboren und dortselbst am 16.3.1969 verstorben,  setzte Schröers die Tradition der berühmten Düsseldorfer Malerschule fort.

1924 bezog er die Düsseldorfer Kunstakademie, in den Klassen von Prof. Willy Spatz und Franz Kiederich, dessen Meisterschüler er später wurde. 1930 wurde er Mitglied der Rheinischen Sezession.

Nach Kriegsdienst und Gefangenschaft im berüchtigten Lager Remagen war er unter den ersten, die in den Trümmern der Düsseldorfer Altstadt seine Tätigkeit als Maler wieder aufnahm.

In den Museen von Düsseldorf, Köln, Frankfurt am Main, Wuppertal, Duisburg, Oberhausen, Lünen, Hannover, Hamburg, Kiel u.a.a.O. begegnet man seinen Gemälden.

Jahrzehntelang im legendären Düsseldorfer Malkasten als Vorstandsmitglied aktiv, widerfuhr ihm vor wenigen Jahren noch die posthume Ehrung, daß eine große Anzahl seiner Bilder auch im neuen Düsseldorfer Stadtmuseum zu sehen sind.

Überall, aber besonders am Niederrhein und in den Niederlanden, fesselte ihn die Landschaft und das Stadtbild. Auch viele reizvolle Stilleben hat er gemalt.

Objekt-Nr. 2149
Preis: 500 Euro
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
  Bild vergrößern  

Höll Werner

Werner Höll
11.09.1898 Freiburg - 14.04.1984 Reutlingen
Studium: Staatliche Akademie Karlsruhe
Technik: Öl / Holz
Abmessung ohne Rahmen: 41cm * 74cm.
Abmessung mit Rahmen: 50cm * 83cm.
Signiert.
Bildtitel: EPICERIE - Lebensmittelgeschäft in Paris.
Rahmung: Rahmen aus einem Fensterladen


In Freiburg im Breisgau geboren und aufgewachsen, nahm Höll am Ersten Weltkrieg von 1914 bis 1918 als Offizier teil. Nach einer 1920 begonnenen und abgebrochenen Buchändlerlehre studierte er von 1921 bis 1928 an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe. Einflussreiche Lehrer waren Hans Adolf Bühler, Albert Haueisen und Hermann Goebel. Einen starken Einfluss auf seine Entwicklung hatte der mit ihm befreundete Wladimir von Zabotin, der später von den Nationalsozialisten als entarteter Künstler eingestuft wurde. Schon in seiner Freiburger Zeit hatte er Julius Bissier kennen gelernt, der sich ebenso wie Höll mit Zen-Buddhismus beschäftigte. Mit dieser Lehre hatten auch andere zeitgenössische Kunstschaffende einen Weg zur künstlerischen Identifikation gefunden.

Nachdem Höll sich zunächst mit Landschafts- und Porträtmalerei im Stil der Neuen Sachlichkeit beschäftigte, sind ab 1932 die ersten gegenstandsfreien Pastelle und Zeichnungen in seinem Werk nachweisbar. 1931 bis 1934 war er als freier Mitarbeiter Zeichner beim Herder-Verlag. 1934–38 fand er als Zeichner beim Mineralogischen Institut der Universität Freiburg Beschäftigung.

1936 nimmt er an einem Lehrgang der obersten SA-Führung für Künstler teil. Am 16. September 1937 war Höll (von der NS-Kreisleitung namhaft gemacht) Mitglied der Kommission, die im Auftrag der Reichskulturkammer im Augustinermuseum in Freiburg Kunstwerke auf Entartung prüfte und die für entartet erklärten Kunstwerke beschlagnahmte, unter vielen anderen Werke seines Freundes Zabotin. Da er zeitweise als Hilfsrestaurator für Gemälde im Museum beschäftigt worden war, kannte er sich in den Gemäldesammlungen gut aus. Er profilierte sich auch durch polemische Kunstkritiken im Alemannen, dem Kampfblatt der Nationalsozialisten Oberbadens.

Von 1939 bis 1945 war er als Offizier in einer Munitionskolonne bzw. einer Propagandaeinheit bei der Wehrmacht. 1939 lernte er bereits Ernst Jünger kennen, mit dem er 1941 in Paris stationiert war und danach eine lebenslange und künstlerisch befruchtende Freundschaft verband.

Nachdem er in Freiburg ausgebombt war, lebte er ab 1945 zunächst in Ravensburg und war seit 1952 in Reutlingen ansässig. Er mied offensichtlich seine Heimatstadt Freiburg, wo er als bekennender nationalsozialistischer Künstler bekannt war. In dieser Zeit wandte sich Höll, der inzwischen zurückgezogen und äußerst bescheiden als Maler und Holzschneider, zeitweise auch als Verlagszeichner und Restaurator sich durchs Leben schlug, von der gegenständlichen Kunst ab und der reinen Abstraktion zu. Bei jährlichen Aufenthalten in Paris erhielt sein Schaffen wesentliche Impulse. Vor allem Gemälde von Pierre Soulages, Hans Hartung, Alfred Manessier und Jean René Bazaine waren für seine weitere Entwicklung maßgebend. Auch setzte er sich intensiv mit dem Werk des im Nachbarort Eningen wirkenden HAP Grieshaber auseinander, bei dem er als lästiger Besuch sprichwörtlich wurde.

Nach einer vom Informel geprägten Phase schuf Höll ab Mitte der 1960-er Jahre vermehrt Holzschnitte und Collagen. Für diese erhielt er in provinziellen Kunstkreisen, nachdem er sich den aktuellen politischen Gegebenheiten angepasst hatte, durchaus Anerkennung. Zahlreiche Ausstellungen in Deutschland, aber auch im Ausland, so unter anderem 1959 in Kopenhagen oder 1960 in Paris würdigten sein Werk und zeigen die künstlerischen Stärken von Werner Höll auf. Zu seinem Œuvre gehören auch Werke in Öl, Temperabilder, Tuschezeichnungen sowie Aquarelle.

Für die Rolle des Kunstkritikers in der Zeit des Nationalsozialismus hat Höll große Bedeutung, da er überregional für die NS-Presse tätig war. Trotz seiner stark ausgeprägten NS-Vergangenheit, die den Juroren und den Mitpreisträgern vermutlich nicht bekannt war, erhielt Höll 1977 gemeinsam mit Jakob Bräckle und Andre Ficus den Anerkennungspreis des Oberschwäbischen Kunstpreises für sein Gesamtwerk. Der Oberschwäbische Kunstpreis, der 1951 von den damaligen Landkreisen Biberach, Ravensburg, Saulgau und Wangen gestiftet worden war,

Objekt-Nr. 2148
Preis: 750 Euro
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
  Bild vergrößern  

Reich an der Stolpe Siegfried

Siegfried Reich an der Stolpe
28. Oktober 1912 in Stolp - November 2001 in Altea.
Studium: In den dreißiger Jahren studierte Reich in Berlin
Technik: Ölrelief / Leinwand
Abmessung ohne Rahmen: 60cm * 75cm.
Abmessung mit Rahmen: 64cm * 79cm.
Signiert
Datiert: 1965.
Bildtitel: "Sierra roja"
Rahmung: Handgefertigter Rahmen.

Siegfried Reich wurde 28. Oktober 1912 in Stolp geboren. In den zwanziger Jahren begeistert mit der „Freischar Junger Nation“ auf Wanderungen unterwegs, suchte er schon früh die Nähe zu Max Pechstein (1881–1955), einem der führenden Vertreter des deutschen Expressionismus, der von Frühjahr bis Herbst in Leba und am Garder See lebte und arbeitete. Von Pechstein ermuntert, begann Reich zu malen und nahm 1933 mit „Morgen an der Lupow“ und „Reusenfischer“ an der Ostpommerschen Kunstausstellung in Stolp teil.

In den dreißiger Jahren studierte Reich in Berlin. Hier kam er sehr bald vom Expressionismus zum Surrealismus, als „entartet“ wurden seine Bilder beschlagnahmt. Nach Krieg und Gefangenschaft lebte Siegfried Reich, der sich schon bald „Reich an der Stolpe“ nannte – „ich wollte unbedingt ein Stück Heimat auf diese Weise mitnehmen. Allerdings muss ich immer dann an Rowe denken“ –, von 1946 bis 1950 in Frankfurt am Main. Er begann experimentell nach dem Prinzip der Formlosigkeit zu malen. 1951 stellte er mit der Künstlergruppe COBRA in Lüttich aus. Es folgten Ausstellungen u. a. in den USA, Paris, Barcelona, Brüssel und Stockholm sowie ausgedehnte Studienreisen. Seit 1961 lebte Reich an der Stolpe in Altea in Spanien. 1965 stellte er im Rahmen des Stolper Heimattreffens in Bad Godesberg Bilder aus den Jahren 1939–1963 aus. 1996 erhielt er die Ehrengabe zum Lovis-Corinth-Preis im Museum Ostdeutsche Galerie in Regensburg.

Siegfried Reich an der Stolpe starb im November 2001 in Altea.


Objekt-Nr. 2147
Preis: 1200 Euro
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
  Bild vergrößern  

Simonyi Emö

Emö Simonyi
02. Juli 1943 in Budapest
Studium: Ungarische Akademie der Bildenden Künste in Budapest.
Technik: Tempera / Papier.
Abmessung ohne Rahmen: 100cm * 70cm.
Abmessung mit Rahmen: 107cm * 77cm.
Signiert
Datiert: 1984
Bildtitel: Abstrakte Komposition.
Rahmung: Rahmenleiste.

Von 1961 bis 1967 studierte sie Malerei und Grafik an der Ungarischen Akademie der Bildenden Künste in Budapest. 1971 siedelte sie in die Bundesrepublik Deutschland über und arbeitete zunächst als Grafikerin. 1993 bekam sie einen Lehrauftrag an der Akademie der Bildenden Künste München. Im Jahr 1995 wurde sie Dozentin an der Marburger Sommerakademie, was sich bis in die Gegenwart (2012) fortgesetzt blieb. 1999 gründete Simonyi die Malakademie Sant’Anna in Camprena nahe Pienza in der Toskana. Hauptwohnort der Malerin ist seit vielen Jahren München.

Objekt-Nr. 2146
Preis: 800 Euro
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
  Bild vergrößern  

Pfefferkorn Felix Samuel

Felix Samuel Pfefferkorn
im Januar 1945 in Berlin - verschollen seit dem 1. Januar 1980.
Studium: Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe
Technik: Acryl / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 90cm * 70cm.
Abmessung mit Rahmen: 94cm * 74cm.
Signiert.
Bildtitel: just take III


Felix Samuel Pfefferkorn wurde im Januar 1945 in Berlin geboren. Seine Eltern kamen bei einem Bombenangriff ums Leben. Das verwaiste Kind wuchs bei Freunden der Eltern auf. Mit 14 Jahren ging der junge Pfefferkorn auf Anregung eines befreundeten amerikanischen Soldaten nach Paris. Fasziniert von der Stadt, verlängerte er seinen Aufenthalt; Gelegenheitsarbeiten hielten ihn über Wasser. In Paris lernte er Juliette Gréco kennen und verkehrte in den Kreisen der jungen existentialistischen Intellektuellen, deren Philosophie ihn tief beeindruckte. Auf das Problem der menschlichen Freiheit und der politischen Verantwortung zentriert, bemühte er sich um eine erste weltanschauliche Klärung. In die Pariser Jahre fiel auch die erste Berührung mit der Malerei. Sein Zimmergenosse, mit dem er vorübergehend ein Atelierzimmer teilte, führte ihn in den Kreis der Maler des Montmartre ein. Pfefferkorn orientierte sich in seinen ersten Malversuchen stilistisch an der Nouvelle École de Paris und deren avantgardistischen abstrakten Positionen. Besonders beeindruckten ihn die Maler des französischen Informels wie Jean René Bazaine, der Frankokanadier Jean-Paul Riopelle und Georges Mathieu, wie man aus den wenigen überlieferten Bildern aus den sechziger Jahren ersehen kann.

1962 kehrte Pfefferkorn nach Deutschland zurück, flüchtete aber vor dem zunehmend als bedrückend empfundenen politischen Klima noch im gleichen Jahr nach Zürich. Dort lebte er die nächsten Jahre mit der Schriftstellerin Clara zusammen. Wie in Paris bemühte er sich, eine überzeugende weltanschauliche und künstlerisch eigenständige Position zu entwickeln. In den ersten Jahren geschah dies zunächst auf intellektueller Ebene mit zahlreichen Diskussionen und Selbststudium. Seit 1965 entschloss er sich, als Künstler in die Öffentlichkeit zu treten und die Malerei als Mittel zur individuellen und gesellschaftlichen Erforschung zu nutzen. 1967 löste er die Bindungen an sein bisheriges Leben: er kündigte seinen Arbeitsplatz, brach die Beziehung mit Clara ab und bewarb sich an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe. Der biographische Einschnitt verband sich mit einer künstlerischen Wende. Pfefferkorn vernichtete einen Großteil seiner früheren, abstrakten Werke, die ihm künstlerisch nicht mehr genügten, und setzte mit seiner Bewerbung an der Karlsruher Akademie, damals eine der Hochburgen figurativer Malerei in Deutschland, ein klares Zeichen für die gegenständliche Malerei. Trotz der Ablehnung seiner Karlsruher Bewerbung kehrte Pfefferkorn nach Deutschland zurück. Angezogen von dem aufbruchbereiten, turbulenten geistigen Klima der 1968er-Zeit wurde er Mitglied einer Kommune, mit der er seit 1969 in Heidelberg lebte. Er lernte Rudi Dutschke kennen und nahm regen Anteil an den politischen und gesellschaftlichen Diskussionen jener Zeit. An der Studentenbewegung zogen ihn die politische und antikapitalistische Kritik an und mehr noch das schonungslose Infragestellen der eigenen und gesellschaftlichen Lebensgrundlagen. Politische Malerei, die etwa die amerikanische Vietnampolitik anprangerte, die Teilnahme an Diskussionen und unvermeidlich auch Drogenkonsum bestimmten Pfefferkorns Leben. Über Heidelberg und Singen kam er mit der Kommune 1970 nach Konstanz, wo er im Künstlerkreis „Roter Knopf“ verkehrte. Die zunehmende Radikalisierung der Linken und ihre Gewaltbereitschaft stießen den überzeugten Pazifisten Pfefferkorn jedoch ab. Innerhalb seiner linken Gruppierung geriet er in eine unüberwindbare politische und persönliche Isolierung.

Wieder gab er seinem Leben eine neue Orientierung. Dabei half ihm die Freundschaft mit einem Konstanzer Galeristen, dem es gelang, den Maler von seiner Drogensucht zu befreien und aus den sinnleer gewordenen politischen Verbindungen zu lösen. Pfefferkorn widmete sich von nun an ausschließlich der Malerei. Die Bilder aus der Agitprop-Zeit der 1960er Jahre erkannte der Künstler weitgehend nicht mehr als künstlerisch verbindlich an. Pfefferkorn entschied sich endgültig für die figürliche Malerei, der „Hunger nach Bildern“[1] brach sich Bahn. In wenigen Jahren fiebrig gedrängter Kreativität entstand das malerische Hauptwerk Pfefferkorns. 1974 erhielt er einen vierjährigen Exklusivvertrag mit der Konstanzer Galerie Belarte. Seelisch und körperlich stabilisiert, mit neuem Vertrauen in seine kreativen Ausdruckskräfte, schien Pfefferkorn sich endgültig etabliert zu haben, als ihn ein letzter Schicksalsschlag traf: der Tod seines Galeristen und die folgende Schließung der Galerie. Pfefferkorn entschied sich erneut, die Brücken zu seinem früheren Leben abzubrechen. Er verkaufte sein gesamtes Werk an einen befreundeten Kunsthändler und bereitete seine Übersiedlung in die USA vor. Seit dem 1. Januar 1980 gibt es von ihm kein Lebenszeichen mehr.

Objekt-Nr. 2143
Preis: 2850 Euro
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
  Bild vergrößern  

Pfefferkorn Felix Samuel

Felix Samuel Pfefferkorn
im Januar 1945 in Berlin - verschollen seit dem 1. Januar 1980.
Studium: Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe
Technik: Acryl / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 70cm * 50cm.
Abmessung mit Rahmen: 88cm * 68cm.
Signiert.
Bildtitel: Alpine - Ski
Rahmung: Handgefertigter Rahmen

Felix Samuel Pfefferkorn wurde im Januar 1945 in Berlin geboren. Seine Eltern kamen bei einem Bombenangriff ums Leben. Das verwaiste Kind wuchs bei Freunden der Eltern auf. Mit 14 Jahren ging der junge Pfefferkorn auf Anregung eines befreundeten amerikanischen Soldaten nach Paris. Fasziniert von der Stadt, verlängerte er seinen Aufenthalt; Gelegenheitsarbeiten hielten ihn über Wasser. In Paris lernte er Juliette Gréco kennen und verkehrte in den Kreisen der jungen existentialistischen Intellektuellen, deren Philosophie ihn tief beeindruckte. Auf das Problem der menschlichen Freiheit und der politischen Verantwortung zentriert, bemühte er sich um eine erste weltanschauliche Klärung. In die Pariser Jahre fiel auch die erste Berührung mit der Malerei. Sein Zimmergenosse, mit dem er vorübergehend ein Atelierzimmer teilte, führte ihn in den Kreis der Maler des Montmartre ein. Pfefferkorn orientierte sich in seinen ersten Malversuchen stilistisch an der Nouvelle École de Paris und deren avantgardistischen abstrakten Positionen. Besonders beeindruckten ihn die Maler des französischen Informels wie Jean René Bazaine, der Frankokanadier Jean-Paul Riopelle und Georges Mathieu, wie man aus den wenigen überlieferten Bildern aus den sechziger Jahren ersehen kann.

1962 kehrte Pfefferkorn nach Deutschland zurück, flüchtete aber vor dem zunehmend als bedrückend empfundenen politischen Klima noch im gleichen Jahr nach Zürich. Dort lebte er die nächsten Jahre mit der Schriftstellerin Clara zusammen. Wie in Paris bemühte er sich, eine überzeugende weltanschauliche und künstlerisch eigenständige Position zu entwickeln. In den ersten Jahren geschah dies zunächst auf intellektueller Ebene mit zahlreichen Diskussionen und Selbststudium. Seit 1965 entschloss er sich, als Künstler in die Öffentlichkeit zu treten und die Malerei als Mittel zur individuellen und gesellschaftlichen Erforschung zu nutzen. 1967 löste er die Bindungen an sein bisheriges Leben: er kündigte seinen Arbeitsplatz, brach die Beziehung mit Clara ab und bewarb sich an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe. Der biographische Einschnitt verband sich mit einer künstlerischen Wende. Pfefferkorn vernichtete einen Großteil seiner früheren, abstrakten Werke, die ihm künstlerisch nicht mehr genügten, und setzte mit seiner Bewerbung an der Karlsruher Akademie, damals eine der Hochburgen figurativer Malerei in Deutschland, ein klares Zeichen für die gegenständliche Malerei. Trotz der Ablehnung seiner Karlsruher Bewerbung kehrte Pfefferkorn nach Deutschland zurück. Angezogen von dem aufbruchbereiten, turbulenten geistigen Klima der 1968er-Zeit wurde er Mitglied einer Kommune, mit der er seit 1969 in Heidelberg lebte. Er lernte Rudi Dutschke kennen und nahm regen Anteil an den politischen und gesellschaftlichen Diskussionen jener Zeit. An der Studentenbewegung zogen ihn die politische und antikapitalistische Kritik an und mehr noch das schonungslose Infragestellen der eigenen und gesellschaftlichen Lebensgrundlagen. Politische Malerei, die etwa die amerikanische Vietnampolitik anprangerte, die Teilnahme an Diskussionen und unvermeidlich auch Drogenkonsum bestimmten Pfefferkorns Leben. Über Heidelberg und Singen kam er mit der Kommune 1970 nach Konstanz, wo er im Künstlerkreis „Roter Knopf“ verkehrte. Die zunehmende Radikalisierung der Linken und ihre Gewaltbereitschaft stießen den überzeugten Pazifisten Pfefferkorn jedoch ab. Innerhalb seiner linken Gruppierung geriet er in eine unüberwindbare politische und persönliche Isolierung.

Wieder gab er seinem Leben eine neue Orientierung. Dabei half ihm die Freundschaft mit einem Konstanzer Galeristen, dem es gelang, den Maler von seiner Drogensucht zu befreien und aus den sinnleer gewordenen politischen Verbindungen zu lösen. Pfefferkorn widmete sich von nun an ausschließlich der Malerei. Die Bilder aus der Agitprop-Zeit der 1960er Jahre erkannte der Künstler weitgehend nicht mehr als künstlerisch verbindlich an. Pfefferkorn entschied sich endgültig für die figürliche Malerei, der „Hunger nach Bildern“[1] brach sich Bahn. In wenigen Jahren fiebrig gedrängter Kreativität entstand das malerische Hauptwerk Pfefferkorns. 1974 erhielt er einen vierjährigen Exklusivvertrag mit der Konstanzer Galerie Belarte. Seelisch und körperlich stabilisiert, mit neuem Vertrauen in seine kreativen Ausdruckskräfte, schien Pfefferkorn sich endgültig etabliert zu haben, als ihn ein letzter Schicksalsschlag traf: der Tod seines Galeristen und die folgende Schließung der Galerie. Pfefferkorn entschied sich erneut, die Brücken zu seinem früheren Leben abzubrechen. Er verkaufte sein gesamtes Werk an einen befreundeten Kunsthändler und bereitete seine Übersiedlung in die USA vor. Seit dem 1. Januar 1980 gibt es von ihm kein Lebenszeichen mehr.

Objekt-Nr. 2142
Preis: 1800 Euro
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
  Bild vergrößern  

Pfefferkorn Felix Samuel

Felix Samuel Pfefferkorn
im Januar 1945 in Berlin - verschollen seit dem 1. Januar 1980.
Studium: Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe
Technik: Acryl / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 90cm * 70cm.
Abmessung mit Rahmen: 102cm * 82cm.
Signiert.
Datiert: 1978.
Bildtitel: Hair
Rahmung: Handgefertigter Rahmen

Felix Samuel Pfefferkorn wurde im Januar 1945 in Berlin geboren. Seine Eltern kamen bei einem Bombenangriff ums Leben. Das verwaiste Kind wuchs bei Freunden der Eltern auf. Mit 14 Jahren ging der junge Pfefferkorn auf Anregung eines befreundeten amerikanischen Soldaten nach Paris. Fasziniert von der Stadt, verlängerte er seinen Aufenthalt; Gelegenheitsarbeiten hielten ihn über Wasser. In Paris lernte er Juliette Gréco kennen und verkehrte in den Kreisen der jungen existentialistischen Intellektuellen, deren Philosophie ihn tief beeindruckte. Auf das Problem der menschlichen Freiheit und der politischen Verantwortung zentriert, bemühte er sich um eine erste weltanschauliche Klärung. In die Pariser Jahre fiel auch die erste Berührung mit der Malerei. Sein Zimmergenosse, mit dem er vorübergehend ein Atelierzimmer teilte, führte ihn in den Kreis der Maler des Montmartre ein. Pfefferkorn orientierte sich in seinen ersten Malversuchen stilistisch an der Nouvelle École de Paris und deren avantgardistischen abstrakten Positionen. Besonders beeindruckten ihn die Maler des französischen Informels wie Jean René Bazaine, der Frankokanadier Jean-Paul Riopelle und Georges Mathieu, wie man aus den wenigen überlieferten Bildern aus den sechziger Jahren ersehen kann.

1962 kehrte Pfefferkorn nach Deutschland zurück, flüchtete aber vor dem zunehmend als bedrückend empfundenen politischen Klima noch im gleichen Jahr nach Zürich. Dort lebte er die nächsten Jahre mit der Schriftstellerin Clara zusammen. Wie in Paris bemühte er sich, eine überzeugende weltanschauliche und künstlerisch eigenständige Position zu entwickeln. In den ersten Jahren geschah dies zunächst auf intellektueller Ebene mit zahlreichen Diskussionen und Selbststudium. Seit 1965 entschloss er sich, als Künstler in die Öffentlichkeit zu treten und die Malerei als Mittel zur individuellen und gesellschaftlichen Erforschung zu nutzen. 1967 löste er die Bindungen an sein bisheriges Leben: er kündigte seinen Arbeitsplatz, brach die Beziehung mit Clara ab und bewarb sich an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe. Der biographische Einschnitt verband sich mit einer künstlerischen Wende. Pfefferkorn vernichtete einen Großteil seiner früheren, abstrakten Werke, die ihm künstlerisch nicht mehr genügten, und setzte mit seiner Bewerbung an der Karlsruher Akademie, damals eine der Hochburgen figurativer Malerei in Deutschland, ein klares Zeichen für die gegenständliche Malerei. Trotz der Ablehnung seiner Karlsruher Bewerbung kehrte Pfefferkorn nach Deutschland zurück. Angezogen von dem aufbruchbereiten, turbulenten geistigen Klima der 1968er-Zeit wurde er Mitglied einer Kommune, mit der er seit 1969 in Heidelberg lebte. Er lernte Rudi Dutschke kennen und nahm regen Anteil an den politischen und gesellschaftlichen Diskussionen jener Zeit. An der Studentenbewegung zogen ihn die politische und antikapitalistische Kritik an und mehr noch das schonungslose Infragestellen der eigenen und gesellschaftlichen Lebensgrundlagen. Politische Malerei, die etwa die amerikanische Vietnampolitik anprangerte, die Teilnahme an Diskussionen und unvermeidlich auch Drogenkonsum bestimmten Pfefferkorns Leben. Über Heidelberg und Singen kam er mit der Kommune 1970 nach Konstanz, wo er im Künstlerkreis „Roter Knopf“ verkehrte. Die zunehmende Radikalisierung der Linken und ihre Gewaltbereitschaft stießen den überzeugten Pazifisten Pfefferkorn jedoch ab. Innerhalb seiner linken Gruppierung geriet er in eine unüberwindbare politische und persönliche Isolierung.

Wieder gab er seinem Leben eine neue Orientierung. Dabei half ihm die Freundschaft mit einem Konstanzer Galeristen, dem es gelang, den Maler von seiner Drogensucht zu befreien und aus den sinnleer gewordenen politischen Verbindungen zu lösen. Pfefferkorn widmete sich von nun an ausschließlich der Malerei. Die Bilder aus der Agitprop-Zeit der 1960er Jahre erkannte der Künstler weitgehend nicht mehr als künstlerisch verbindlich an. Pfefferkorn entschied sich endgültig für die figürliche Malerei, der „Hunger nach Bildern“[1] brach sich Bahn. In wenigen Jahren fiebrig gedrängter Kreativität entstand das malerische Hauptwerk Pfefferkorns. 1974 erhielt er einen vierjährigen Exklusivvertrag mit der Konstanzer Galerie Belarte. Seelisch und körperlich stabilisiert, mit neuem Vertrauen in seine kreativen Ausdruckskräfte, schien Pfefferkorn sich endgültig etabliert zu haben, als ihn ein letzter Schicksalsschlag traf: der Tod seines Galeristen und die folgende Schließung der Galerie. Pfefferkorn entschied sich erneut, die Brücken zu seinem früheren Leben abzubrechen. Er verkaufte sein gesamtes Werk an einen befreundeten Kunsthändler und bereitete seine Übersiedlung in die USA vor. Seit dem 1. Januar 1980 gibt es von ihm kein Lebenszeichen mehr.

Objekt-Nr. 2141
Preis: 2850 Euro
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
  Bild vergrößern  

Reinhardt Franz

Franz Reinhardt
1904 in München - 1965 in München.
Technik: Mischtechnik / Papier.
Abmessung ohne Rahmen: 59cm * 51cm.
Abmessung mit Rahmen: 95cm * 86cm.
Signiert.
Datiert: 21.X.58
Bildtitel: Der Kuß.
Rahmung: Handgefertigter Rahmen.

1904 in München als Sohn des Kunstakademieprofessors gleichen Namens geboren, gilt er bereits mit ca. 10 Jahren als Wunderkind. Zusammen mit Max Slevogt illustriert er das Buch 'Die Kinder und der Krieg'. Ein Selbstmordversuch, dessen Folgen ihn zeitlebens zeichnen, beendet Anfang der Zwanziger Jahre (1923) seine Karriere. Zwischen 1933 und 1945 lebt er meistenteils versteckt in Ungarn und Paris, das er besonders liebt. Seine Malerei, ein vitaler Expressionismus, wird von den Nationalsozialisten zur 'Entarteten Kunst' gezählt. Ende November 1965 stirbt Reinhardt im Alter von 61 Jahren. Seine Werke wurden vom bayerischen Staat und den Städtischen Sammlungen, München angekauft.

Objekt-Nr. 2132
Preis: 1425 Euro
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
  Bild vergrößern  

Baerwind Rudi

Rudi Baerwind
11.02.1910 in Mannheim - 12.12.1982 in Mannheim
Studium: Münchner Akademie der Künste
Technik: Acryl / Karton
Abmessung ohne Rahmen: 20cm * 30cm.
Abmessung mit Rahmen: 47cm * 57cm.
Signiert.
Bildtitel: Abstrakte Darstellung.
Rahmung: Handgefertigter Rahmen.


Der 1910 in Mannheim geborene deutsche Maler Rudi Baerwind beginnt sein Studium an der Münchner Akademie der Künste, um es an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin und an der Pariser Académie Fernand Léger fortzusetzen. 1932 erfolgt sein erster Parisaufenthalt, gefolgt von einem zweiten Besuch im Jahr 1936, wo Baerwind am "Salon des Surindepéndants" teilnimmt. 1939 wird der in der französischen Metropole lebende Künstler interniert und 1942 mit dem deutschen Einmarsch in Frankreich zur Wehrmacht eingezogen. Zwei Jahre später gerät Baerwind in russische Kriegsgefangenschaft und beginnt nach dem Verlust seiner Werke 1945 einen Neuanfang in seiner Geburtsstadt. Baerwind, der zunächst in Anlehnung an den frühen deutschen Expressionismus bewegte Figurenkompositionen schafft, orientiert sich nach einer surrealistischen Phase an der abstrakten Kunst, die sich in der Nachkriegszeit zum internationalen Stil ausweitet. Mit Baerwinds erneuten Übersiedlung nach Paris 1957 gerät sein künstlerisches Arbeiten unter den Einfluss des französischen Informel. Zeitweilig kommt es dabei zu einer Mischung abstrakter und figürlicher Elemente, die seine Werke in die Nähe der Gruppe "Cobra" einordnen lassen. Der zwischen Paris und Mannheim im Wechsel lebende Künstler, organisiert 1959 die erste deutsch-französische Kunstausstellung, die in München und Paris gezeigt wird. 1968 gründet Baerwind in Mannheim das experimentelle "Symposion der Künste" als Ausstellungs- und Begegnungsort und wird zum Ehren-Mitglied an den Akademien in Rom und London ernannt. Anfang der Siebziger Jahre finden sich in Baerwinds Spätwerk Motive und Themen aus der buddhistischen Kunst und klassischen Mythologie. Es entstehen die sogenannten "Tantra-Bilder" und eine Reihe von Bildern, in denen er sich mit der klassischen Periode des verstorbenen Pablo Picasso auseinandersetzt. Der 1972 mit dem "Grand Prix international de France" ausgezeichnete Künstler wird anlässlich seines 70. Geburtstages 1980 mit einer großen Retrospektive in der Mannheimer Kunsthalle geehrt. Im November 1982 verstirbt Rudi Baerwind und hinterlässt ein Gesamtwerk, das neben seinen abstrakten Kompositionen, Porträts, Materialbilder und Reliefs in Beton umfasst. Erweitert wird dieses um zahlreiche Glasfenster und Wandmalereien, die der Künstler v.a. in öffentlichen Bauten Deutschlands verwirklichen konnte.

Objekt-Nr. 2128
Preis: 1650 Euro
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
  Bild vergrößern  

Seite:   1   [2]   3   4   5   6   7   8   9   10   11   12   13   14   15   16