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Gemälde

Max Meier

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Kästl Helmut

Helmut Kästl
1934 in Frontenhausen.
Studium: Akademie der Bildenden Künste in München
bei Prof. Franz Nagel.
Technik: Hinterglasmalerei.
Abmessung ohne Rahmen: 42cm * 31cm.
Abmessung mit Rahmen: 52cm * 41cm.
Signiert.
Datiert: 76.
Bildtitel: Schöpfungstag.
Rahmung: Rahmenleiste.

Ausgestellt vom 17.Juni 1977 bis 02.Oktober 1977 in der Großen Kunstausstellung München im Haus der Kunst, mit der Ausstellungsnummer 727.

1934 Geboren in Frontenhausen  
1956-61  Studium an der Akademie der Bildenden Künste in München  bei Prof. Franz Nagel  
Seither freiberuflich tätig  
1971 Mitglied der Münchener Secession  
1982 Mitglied der Ausstellungsleitung Haus der Kunst  
1993 Seerosenpreis der Stadt München  
1994 Präsident der Münchener Secession  
Mitglied des Präsidiums der Ausstellungsleitung
Große Kunstausstellung im Haus der Kunst München e.V.
Mehrmaliger Präsident der Ausstellungsleitung  
2003 Bundesverdienstkreuz  
Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen im In- u.
Ausland: Holland, Frankreich, Spanien (Malaga 1961 auf
Einladung zum 80. Geburtstag von Pablo Picasso),
Schweiz, Österreich, Italien, (Jngarn, Kanada. Seit 1959
alljährlich in der Großen Kunstausstellung im Haus der Kunst München.  
Ankäufe von privaten u. öffentlichen Sammlungen.  
Zahlreiche architekturbezogene Arbeiten in Bronze, Stein, Textil, Glas.  
2010 Ehrenplakette der Stadt Pfarrkirchen  
Ehrenpräsident der Münchener Secession  
Lebt in Greifenberg am Ammersee.

Objekt-Nr. 1717
Preis: 600 Euro
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Hitzler Franz

Franz Hitzler
1946 Thalmassing -
Studium: Kunstschule Augsburg, Schüler von Heinz Butz.
Technik: Acryl / Velin.
Sichtbarer Blattausschnitt: 60cm * 40cm.
Abmessung mit Rahmen: 86cm * 66cm.
Signiert .
Datiert: 90.
Bildtitel: Abstrakte Komposition.
Rahmung: Rahmenleiste mit Glas.

Im Jahr 1946 wird Franz Hitzler in Thalmassing bei Regensburg geboren. Hitzler reist 1962 allein nach Amsterdam, mit dem Ziel, dort Bilder von Rembrandt im Original zu sehen. Nach dieser Reise und entscheidenden Begegnung steht der Entschluss für Hitzler fest, Maler zu werden. Noch im selben Jahr besucht Hitzler die Kunstschule Augsburg und ist Schüler von Heinz Butz. Im folgenden Jahr gründet er sein eigenes Atelier in Asbach-Bäumenheim. Anschließend im Jahr 1967 setzt Hitzler sein Studium an der Akademie der bildenden Künste in München fort, zuletzt als Meisterschüler von Fritz Nagel. Ende der 60er Jahre schafft Hitzler Skulpturen und Keramiken, 1970 die ersten Holzschnitte und Monotypien. Zwei Jahre später bezieht der Künstler Hitzler ein Atelier in München-Haidhausen. In den anschließenden Jahren bilden sich ikonografische Motive heraus, eine eigenständige Formensprache entsteht: Franz Hitzlers künstlerischen Aussagen werden genauer, die Formen fester, prägnanter, die Zeichnung tritt wieder mehr in den Vordergrund. Mit 32 Jahren stellt sich Franz Hitzler mit einer ersten Einzelausstellung der Öffentlichkeit. 1979 reist er nach Venedig, dort bietet sich dem Künstler die Möglichkeit, in der Accademie die Bildwelt Tizians zu studieren. Im Jahr 1981 erhält Franz Hitzler den Förderpreis des bayerischen Kultusministeriums. Im Jahr darauf entstehen die ersten aufgeschlitzten und collagierten Bilder. Hitzler wird im Jahr 1997 ordentliches Mitglied der Akademie der Schönen Künste in München. Der Künstler widmet sich vornehmlich mit den Schicksalsmächten des Lebens, den Erfahrungsräumen zwischen Leid und positiver Wendung, die Hitzler in spontane und impulsive Malprozesse umsetzt. Hitzlers Werke sind in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen vertreten.

Objekt-Nr. 1709
Preis: 1600 Euro
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Fassbender Arno

Arno Fassbender
1937 in Essen - 11.01.2006.
Studium: HBK Braunschweig und Düsseldorf.
Technik: Collage / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 72cm * 33cm.
Abmessung mit Rahmen: 100cm * 70cm.
Signiert.
Datiert: 84.
Bildtitel: Abstrakte Komposition.
Rahmung: Rahmen mit Glas.

Studium HBK Braunschweig und Düsseldorf.
Bis 2002 Dozent an der Kunstakademie Münster.
Seit 1960 regelmäßige Teilnahme an Gruppenausstellungen und zahlreiche Einzelausstellungen im In - und Ausland.

Objekt-Nr. 1707
Preis: 850 Euro
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KING KONG KUNSKABINETT

Walter Amann, Wolfgang Schikora, Ulrich Zierold.
Technik: Acryl / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 62cm * 84cm.
Abmessung mit Rahmen: 67cm * 89cm.
Signiert.
Datiert: 1991.
Bildtitel: Leichte Schauer.
Rahmung: Rahmenleiste.

Die Künstlergruppe “King Kong Kunstkabinett” besteht aus:

Walter Amann, geb. 1942, lebt in München.
Wolfgang Schikora, geb.1945, lebt in München.
Ulrich Zierold, geb. 1946, lebt in Frankfurt.

1977 Gründung der Künstlergruppe im King Kong Kunstkabinett, dem projektierten Erfahrungs- und Experimentalraum künstlerischer Kooperation. Von hier aus entstehen die kollektiven Malereien, die Kleinplastiken, illustrierte Texte, gelegentliche Video-Arbeiten und eine Reihe von Kunstfilmen. Anliegen der vielfältigen Arbeiten ist die Vermischung unterschiedlicher Bildsprachen, das Spiel mit Ausdrucksvarianten und die Entspezialisierung verschiedener Bildmedien. Die Künstler leben in München und Frankfurt.

Objekt-Nr. 1695
Preis: 800 Euro
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Naujoks Heino

Heino Naujoks
30. April 1937 in Köln.
Studium: Oskar Kokoschka - Erich Glette.
Technik: Öl / Papier / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 31cm * 22cm.
Abmessung mit Rahmen: 38cm * 29cm.
Signiert.
Datiert: 1988.
Bildtitel: Abstrakte Darstellung.
Rahmung: Rahmenleiste.

Heino Naujoks wurde 1937 in Köln als vierter Sohn eines Arztes geboren und wuchs in Marburg/Lahn (ab 1943) und Frankfurt am Main (ab 1948) auf. Nach dem Abitur zog er 1957 nach München. Dort besuchte er zunächst Zeichenkurse an der städtischen Gewerbeschule. 1958 nahm er an der Internationalen Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg (Schule des Sehens) bei Oskar Kokoschka teil. Im Herbst desselben Jahres trat er in die Malklasse von Erich Glette an der Akademie der Bildenden Künste in München ein.

Mit seinen Kommilitonen Florian Köhler und Helmut Rieger gründete er 1959 die Künstlergruppe WIR, der 1961 auch Reinhold Heller und Hans Matthäus Bachmayer beitraten. Im Jahr 1965 schloss sich die Gruppe WIR mit der Künstlergruppe SPUR zusammen, 1966 wählten die Künstler den neuen Gruppennamen GEFLECHT. Bis zur Auflösung von GEFLECHT im Jahr 1968 entstanden, teilweise in Gemeinschaftsarbeit, Werke zum Thema Technik und Automobil, aber auch dreidimensionale „Antiobjekte“.

Zwischen 1975 und 1989 schuf Naujoks großformatige Wandbilder für den öffentlichen Raum, etwa für die Technische Universität und das Klinikum Großhadern in München sowie für das Staatsarchiv Augsburg. 1990 erhielt er den Seerosenpreis der Stadt München. Seit 2007 ist Heino Naujoks Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste.

Seit seinen künstlerischen Anfängen beschäftigt sich Naujoks mit dem Spannungsfeld zwischen Figur und Abstraktion. Zunächst beeinflusst vom analytischen Kubismus, vom Informel und vom Bildraum Max Beckmanns, entwickelte er bereits während seiner Studienjahre an der Akademie eine spontane, gestisch geprägte künstlerische Handschrift. Eine wichtige Inspirationsquelle während der Zeit der Gruppe WIR war außerdem die süddeutsche Deckenmalerei des 18. Jahrhunderts. Zu dieser Zeit entstanden zahlreiche Gemälde und Zeichnungen mit religiösen Themen. Unter dem Einfluss der Pop Art schuf Naujoks von 1965 bis 1967 starkfarbige, flächige Kompositionen, doch kehrte er bald zu einer expressiven Pinselschrift zurück. Eine wichtige Rolle spielt die Collage in seinem Werk, dabei verwendet er nicht nur Fragmente aus Zeitungen und anderen Publikationen, sondern auch Teile eigener Werke, die er nach dem Einfügen in seine Bilder wiederum übermalt. Seit den 1990er Jahren entstehen seine Gemälde teilweise als Bestandteile umfangreicher Werkreihen, etwa der Folgen „Katarakt“ oder „Ort als Geschehen“.

Objekt-Nr. 1692
Preis: 1200 Euro
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Wissner Max

Max Wissner
18.06.1873 in Geidersberg/Böhmen - 14.06.1959 in Regensburg.
Studium: Karlsruhe Stuttgart.
Technik: Öl / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 70cm * 72cm.
Abmessung mit Rahmen: 80cm *83cm.
Signiert.
Bildtitel: Ausritt adeliger Herrschaften bei Pürklgut / Regensburg.
Rahmung: Rahmenleiste.

Max Wissner wurde als zweites Kind des Architekten und Eisenbahningenieurs Gustav Wissner und seiner Frau Sophie geboren.
1882 zog die Familie nach Karlsruhe.
1887 begann Max Wissner eine Lehre als Dekorationsmaler. 1890–1893 besuchte er die Kunstgewerbeschule Karlsruhe, er studierte dort bei Hermann Götz.

1891 zog die Familie nach Regensburg; der Vater Gustav Wissner wurde Architekt beim dortigen königlichen Landbauamt. 1893–1896 leistete Max Wissner seinen Militärdienst und ging anschließend auf Wanderschaft.
1900 hielt er sich teilweise in Regensburg auf und schloss Bekanntschaft mit dem Bankier Max Weinschenk.
1908–1914 studierte er an der Akademie der bildenden Künste Stuttgart bei Robert Haug.
1914 meldete er sich freiwillig zur Teilnahme am Ersten Weltkrieg.
Nach Kriegsende 1918 lebte er bei seiner Mutter und Schwester in Regensburg.

1924 war Wissner Mitbegründer der Künstlervereinigung „Eule“. 1945 wurde er zum Vorsitzenden der Künstlervereinigung Regensburg gewählt.
1946 wurde er Ehrenpräsident des Berufsverbands Bildender Künstler Niederbayern und Oberpfalz.
Nach einem Schlaganfall 1955 war er rechtsseitig gelähmt.

Objekt-Nr. 1688
Preis: 4800 Euro
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Schweiger Beate

Beate Schweiger
1960 in Cham.
Technik: Öl / Leinwand / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 37cm * 37cm.
Abmessung mit Rahmen: 39cm * 39cm.
Signiert.
Titel: Abstrakt.
Rahmung: Rahmenleiste.

Objekt-Nr. 1680
Preis: 400 Euro
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Conrad Gisela

Gisela Conrad
1944 in Ottenhöfen / Schwarzwald.
Studium: Akademie Karlsruhe, Stuttgart, Mannheim.
Technik:  Öl / Papier.
Abmessung ohne Rahmen: 29cm * 20cm.
Abmessung mit Rahmen: 56cm * 46cm.
Signiert.
Datiert: 96.
Titel: Abstrakte Darstellung.
Rahmung: Rahmenleiste mit Glas.

•1960–1972
Freie Akademie, Mannheim.
Akademie der Bildenden Künste, Karlsruhe.
Akademie der Bildenden Künste, Stuttgart.
Fachhochschule Aachen.
•Seit 1977 freischaffende Künstlerin.
•1985 Ausstellungsförderung durch das Bayerische Kultusministerium.
•1986 Teilnahme am Symposium „Kunstbaustelle” im Karthäuser Hof.
Regensburg (Kunstfonds Bonn Förderung).
•1987 Symposion Tlen/Polen.
•1988 Kulturförderpreis der Stadt Regensburg.
•1998 „Virginia Center for the Creative Art” (VCCA), Virginia/USA.
•2002 Symposium Odessa/Ukraine.
•2003 Arbeitsaufenthalt Hum, Brda/Slowenien.
•2004 Tyrone Guthrie Center at Annaghmakerrig, Irland.
•2007 Mecklenburgisches Künstlerhaus Schloss Plüchow.

Objekt-Nr. 1660
Preis: 600 Euro
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Höll Werner

Werner Höll
11.09.1898 in Freiburg - 14.04.1984 in Reutlingen.
Studium: Staatliche Akademie Karlsruhe.
Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 66cm * 86cm.
Abmessung mit Rahmen: 73cm * 94cm.
Signiert.
Datiert: 57.
Bildtitel: Das Haus.
Rahmung: Rahmenleiste.

In Freiburg im Breisgau geboren und aufgewachsen, nahm Höll am Ersten Weltkrieg von 1914 bis 1918 als Offizier teil. Nach einer 1920 begonnenen und abgebrochenen Buchändlerlehre studierte er von 1921 bis 1928 an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe. Einflussreiche Lehrer waren Hans Adolf Bühler, Albert Haueisen und Hermann Goebel. Einen starken Einfluss auf seine Entwicklung hatte der mit ihm befreundete Wladimir von Zabotin, der später von den Nationalsozialisten als entarteter Künstler eingestuft wurde. Schon in seiner Freiburger Zeit hatte er Julius Bissier kennen gelernt, der sich ebenso wie Höll mit Zen-Buddhismus beschäftigte. Mit dieser Lehre hatten auch andere zeitgenössische Kunstschaffende einen Weg zur künstlerischen Identifikation gefunden.

Nachdem Höll sich zunächst mit Landschafts- und Porträtmalerei im Stil der Neuen Sachlichkeit beschäftigte, sind ab 1932 die ersten gegenstandsfreien Pastelle und Zeichnungen in seinem Werk nachweisbar. 1931 bis 1934 war er als freier Mitarbeiter Zeichner beim Herder-Verlag. 1934–38 fand er als Zeichner beim Mineralogischen Institut der Universität Freiburg Beschäftigung.

1936 nimmt er an einem Lehrgang der obersten SA-Führung für Künstler teil. Am 16. September 1937 war Höll (von der NS-Kreisleitung namhaft gemacht) Mitglied der Kommission, die im Auftrag der Reichskulturkammer im Augustinermuseum in Freiburg Kunstwerke auf Entartung prüfte und die für entartet erklärten Kunstwerke beschlagnahmte, unter vielen anderen Werke seines Freundes Zabotin. Da er zeitweise als Hilfsrestaurator für Gemälde im Museum beschäftigt worden war, kannte er sich in den Gemäldesammlungen gut aus. Er profilierte sich auch durch polemische Kunstkritiken im Alemannen, dem Kampfblatt der Nationalsozialisten Oberbadens.

Von 1939 bis 1945 war er als Offizier in einer Munitionskolonne bzw. einer Propagandaeinheit bei der Wehrmacht. 1939 lernte er bereits Ernst Jünger kennen, mit dem er 1941 in Paris stationiert war und danach eine lebenslange und künstlerisch befruchtende Freundschaft verband.

Nachdem er in Freiburg ausgebombt war, lebte er ab 1945 zunächst in Ravensburg und war seit 1952 in Reutlingen ansässig. Er mied offensichtlich seine Heimatstadt Freiburg, wo er als bekennender nationalsozialistischer Künstler bekannt war. In dieser Zeit wandte sich Höll, der inzwischen zurückgezogen und äußerst bescheiden als Maler und Holzschneider, zeitweise auch als Verlagszeichner und Restaurator sich durchs Leben schlug, von der gegenständlichen Kunst ab und der reinen Abstraktion zu. Bei jährlichen Aufenthalten in Paris erhielt sein Schaffen wesentliche Impulse. Vor allem Gemälde von Pierre Soulages, Hans Hartung, Alfred Manessier und Jean René Bazaine waren für seine weitere Entwicklung maßgebend. Auch setzte er sich intensiv mit dem Werk des im Nachbarort Eningen wirkenden HAP Grieshaber auseinander, bei dem er als lästiger Besuch sprichwörtlich wurde.

Nach einer vom Informel geprägten Phase schuf Höll ab Mitte der 1960-er Jahre vermehrt Holzschnitte und Collagen. Für diese erhielt er in provinziellen Kunstkreisen, nachdem er sich den aktuellen politischen Gegebenheiten angepasst hatte, durchaus Anerkennung. Zahlreiche Ausstellungen in Deutschland, aber auch im Ausland, so unter anderem 1959 in Kopenhagen oder 1960 in Paris würdigten sein Werk und zeigen die künstlerischen Stärken von Werner Höll auf. Zu seinem Œuvre gehören auch Werke in Öl, Temperabilder, Tuschezeichnungen sowie Aquarelle.

Für die Rolle des Kunstkritikers in der Zeit des Nationalsozialismus hat Höll große Bedeutung, da er überregional für die NS-Presse tätig war. Trotz seiner stark ausgeprägten NS-Vergangenheit, die den Juroren und den Mitpreisträgern vermutlich nicht bekannt war, erhielt Höll 1977 gemeinsam mit Jakob Bräckle und Andre Ficus den Anerkennungspreis des Oberschwäbischen Kunstpreises für sein Gesamtwerk. Der Oberschwäbische Kunstpreis, der 1951 von den damaligen Landkreisen Biberach, Ravensburg, Saulgau und Wangen gestiftet worden war, gehört zu den höchstdotierten deutschen Kunstpreisen.

Objekt-Nr. 1643
Preis: 2800 Euro
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Silbereisen Rainer

Rainer Silbereisen
1946 Regensburg.
Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 60cm * 80cm.
Abmessung mit Rahmen: 72cm * 92cm.
Signiert.
Bildtitel: Landschaft.
Rahmung: Rahmenleiste.

1984 Kulturförderpreises der Stadt Regensburg.

Objekt-Nr. 1632
Preis: 350 Euro
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Büger Adolf

Adolf Büger
05.Dezember 1885 in München - 03.Oktober 1966 in München.
Studium: Angelo Jank.
Technik: Öl / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 60cm * 80cm.
Signiert.
Datiert: 1939.
Bildtitel: Landschaft.
Rückseitig Gemälde von 1947 - Rastender Jesus.

Akademie München bei den Professoren Peter Halm und Angelo Jank
Bereits in jungen Jahren Ausstellungen in bedeutenden Galerien wie Tannhauser, Brackl, Weinmüller-München sowie Glaspalast München, Möller-Berlin wie auch in New York neben Heckel und Pechstein.
Ab 1933 "entartet", zieht sich nach Bad Reichenhall zurück, Verlust von 150 Bildern durch Kriegseinwirkung in München.
Nach dem 2. Weltkrieg Wiederbeteiligung in Traunstein bei den "Roten Reitern" neben Willy Baumeister, Ida Kerkovius; Max Ackermann.
1952 Rückkehr nach München durch Vermittlung des Kulturbeauftragten Professor Held.
Ab 1952 bis zu seinem Tode 1966 regelmäßige Beteiligung bei der Großen Kunstausstellung München ( Neue Münchener Künstlergenossenschaft).

Objekt-Nr. 1618
Preis: 1500 Euro
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Kaden Siegfried

Siegfried Kaden
1945 in Dresden.
Studium: Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart.
Technik: Öl / Wellpappe.
Abmessung ohne Rahmen: 107cm * 56cm.
Signiert rückseitig.
Datiert: 87.
Bildtitel: Abstrakt.
Rahmung: ohne.

1968 Freie Kunstschule in Stuttgart.
1969 -1974 Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart und Wien. 1971 Stipendium des DAAD für Wien.
1981 Förderpreis der Stadt München und Staatspreis des Ministeriums für Unterricht und Kultur.

Objekt-Nr. 1600
Preis: 200 Euro
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Sonderborg K.R.H.

K.R.H. Sonderborg
05. April 1923 in Sønderborg (Dänemark) als Kurt Rudolf Hoffmann - 18. Februar 2008 in Hamburg.
Studium: Landeskunstschule Hamburg.
Technik: Tusche /  Papier.
Abmessung ohne Rahmen: 64cm * 90cm.
Abmessung mit Rahmen: 72cm * 97cm.
Signiert.
Rückseitig Nachlassstempel.
Datiert: 97.
Bildtitel: Kunstsommer.
Rahmung: Rahmenleiste.

Zunächst absolvierte der junge Kurt Rudolf Hoffmann eine kaufmännische Ausbildung, nach deren Ende er als Einkaufsassistent einer Hamburger Exportfirma in die Sowjetunion ging. Nach der Rückkehr erst ergaben sich intensivere Kontakte zur Kunst, zuerst sicherlich über den auch malenden Vater. Primär wurde er aber vermutlich von dem in der Nachbarschaft lebenden Maler Ewald Becker-Carus beeinflusst, bei dem er Privatunterricht nahm. Dann folgte das Studium an der Landeskunstschule Hamburg, das der Malerei und Grafik bei Willem Grimm und das des Textilentwurfs bei Maria May. Bereits während des Studiums, das ihn wegen seiner akademischen Ausrichtung sehr bald „langweilen“ sollte, begann Sonderborg, meist in der Natur und bestärkt vom Vater, seinen Vorstellungen von Kunst gemäß zu arbeiten.
Bereits 1949 stand die erste (Gruppen-)Ausstellung im Hamburger Kunstverein an, der sich, nach der im Hamburger Völkerkundemuseum 1950, dann 1951 eine weitere anschloss. In diesem Jahr nahm er auch den Namen seiner Geburtsstadt an. In der Folge ging er ähnliche Wege wie die Künstler des „Informel“, beispielsweise Karl Fred Dahmen, K. O. Götz, Gerhard Hoehme, Bernard Schultze, Emil Schumacher, Fred Thieler und Hann Trier. 1982 stellte er aber selbst die Frage, ob er überhaupt ein „informeller“ Künstler sei, also jemand, der ausnahmslos nach dem Prinzip des Formlosen arbeite, das in seiner Entstehungszeit, ab Mitte der 1940er Jahre, gegen die geometrische Abstraktion gerichtet war.Willi Baumeister, Rolf Cavael, Gerhard Fietz, Rupprecht Geiger, Willy Hempel und Brigitte Meier-Denninghoff gründeten 1949 die Gruppe ZEN 49, der sich Sonderborg 1953 nach Auffassung Baumeisters angeschlossen hatte. Niederschläge dieser eher kontemplativen und spirituellen Richtung finden sich in Sonderborgs Arbeit zum Beispiel in seiner meditativ anmutenden Zeichnung, 5. August 1953. Andererseits wurde er aber auch von einer Außenwelt vorangetrieben, die dem Dynamismus der Aufbruchszeit 50er Jahre huldigte und sich in entsprechenden Charakterisierungen wie „Überschall, 25. September 1953“ äußerte. Überhaupt hat es in allen seinen Schaffensphasen parallel zueinander stillere, nach innen gerichtete, und „vorwärts“ signalisierende Zeichnungen und Bilder gegeben.

Sonderborg wechselte oft seinen Lebensmittelpunkt, was Kritiker zu der Vermutung brachte, dass er nicht nur in seiner Kunst, sondern auch in seinem Leben die Bewegung benötigte. In Paris, dem Mekka der Künstler in den 1950er/60er Jahren, unterhielt er lange eine Wohnung. Aber auch in Chicago oder Berlin hielt er sich immer wieder auf. Es ist bekannt, dass er auch in fortgeschrittenem Alter noch ein Swingboy war, der gerne gut isst, tagelang um „die Häuser zieht“ und ausgiebig die lokalen Jazz-Clubs frequentiert.

Objekt-Nr. 1563
Preis: 6000 Euro
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Wittmann Karoline

Karoline Wittmann
26.02.1913 in München - 15.03.1978 in München.
Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 47cm * 61cm.
Abmessung mit Rahmen: 67cm * 80cm.
Signiert,
Werkverzeichnis Nr. 1959/1.
Bildtitel: Stillleben mit Clivia.
Rahmung: Handgefertigter Rahmen.

Der künstlerische Werdegang von Karoline Wittmann beginnt 1934 mit dem abendlichen Besuch der privaten Malschule Moritz Heymann und den Abendstunden der öffentlichen Aktunterweisungen bei Prof. Max Mayrshofer an der Münchner Kunstakademie. 1937 besteht sie dort die Aufnahmeprüfung und wird Meisterschülerin von Julius Heß. Trotz Kriegsausbruch kann sie zunächst die Ausbildung fortführen, doch werden 1944 bei einem Bombenangriff auf die Akademie ihre dort gelagerten Arbeiten zerstört. Um 1946 tritt sie drei Münchner Künstlervereinigungen bei, später auch der "Gedok", der Vereinigung für bildende Künstlerinnen. 1949 beginnt ihre produktivste Schaffensphase, in der sie zum ersten Mal als freie Künstlerin arbeiten kann. Bis 1960 stellt sie fast jährlich bei der Neuen Münchner Künstlergenossenschaft auf der Großen Kunstausstellung im Haus der Kunst aus. 1955/56 nimmt sie an der Gedok-Wanderausstellung "Contemporary Women's Painting in Germany" teil, die u.a. in Bombay, Kalkutta und Neu Dehli Station macht. 1958 beteiligt sich die Künstlerin auch an der vielbeachteten Münchner Ausstellung "München 1869-1958, Aufbruch zur Moderne". Ab 1960 erschwert eine Erkrankung ihre künstlerische Betätigung in zunehmendem Maße, 1965 muss sie die Malerei ganz aufgeben. 1976 widmet ihr der Berufsverband Bildender Künstler München eine eigene Ausstellung. Am 15. März 1978 stirbt Karoline Wittmann in ihrer Heimatstadt.

Objekt-Nr. 1549
Preis: 3500 Euro
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Teicher-Losert Gerlinde

Gerlinde Teicher-Losert
26.02.1939 in Troppau - 19.04.2008.
Studium: Akademie der Bildenden Künste in München bei Ernst Geitlinger.
Technik: Öl / Papier / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 31cm * 41cm.
Abmessung mit Rahmen: 38cm * 48cm.
Signiert.
Datiert: 64.
Bildtitel: Personen.
Rahmung: Rahmenleiste.

Tochter von Prof. Heribert Losert.

1958 Malunterricht in Dubrovnik bei Prof. Koracevic.
1959-65   Studium der Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in München bei Ernst Geitlinger.
1964  Akademiepreis.
1969   Medaille des Salon International, Paris.
Sudetendeutscher Kulturpreis für Malerei.
1978  Lovis-Corinth-Förderpreis des Bundesministers des Innern, Bonn.
Mitglied der Künstlergilde Esslingen seit 1961 und der Neuen Münchner Künstlergenossenschaft (NMKG).
Studienreisen führten sie nach Griechenland, Nordamerika, Frankreich, Italien und Spanien.

Objekt-Nr. 1519
Preis: 750 Euro
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Riepl Heiner

Heiner Riepl
01.Mai 1948 in Kehlheim.
Studium: Akademie der Bildenden Künste Nürnberg bei Ernst Weil.
Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 90cm * 70cm.
Abmessung mit Rahmen: 93cm * 73cm.
Monogrammiert.
Datiert: 97.
Titel: Komposition: XV/97.
Rahmung: Rahmenleiste.

Heiner Riepl wurde 1948 in Kehlheim geboren. An der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg studierte er Freie Malerei und war dort Meisterschüler von Ernst Weil. In Regensburg folgte ein weiteres Studium der Philosophie, Geschichte und Wissenschaftsgeschichte.
Seit 1980 ist er als freiberuflicher Maler und Grafiker tätig. Für Riepl sind Farben und das Verhältnis von Farbe zueinander von großer Bedeutung für sein Werk. In abstrakten Bildern versucht er, mit Form und Farben einem spontanen Seherlebnis nachzuspüren.
1988 übernahm er die Leitung des Oberpfälzer Künstlerhauses in Schwandorf, wo er ab 1995 ein Artist-in-Residence-Programm realisiert, dass Künstlern aus verschiedenen Bereichen die Möglichkeit zum Auslandsaustausch bietet.
Heiner Riepl ist außerdem Mitglied in zahlreichen Kunstvereinen und ist als Kurator und Juror gefragt. Ihm wurden außerdem mehrere Preise zuteil, so z.B. die Förderung der Bayerischen Künstler und Publizisten oder die Kulturförderpreise der Stadt Regensburg und Ostbayern.

Objekt-Nr. 1515
Preis: 2200 Euro
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Schönleber Jürgen

Jürgen Schönleber
1965 in Nürnberg.
Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 90cm * 100cm.
Abmessung mit Rahmen: 95cm * 105cm.
Signiert.
Datiert: 2000.
Bildtitel: Akt.

Seit 1989 als freischaffender Künstler in Regensburg tätig
1993 Debütantenförderung des Bay. Staatsregierung
1996 Kunstpreis des Kunst- und Gewerbevereins Regensburg
2004 Kulturförderpreis der Stadt Regensburg

Öffentliche Ankäufe / Kunst im öffentlichen Raum
Bayerische Staatsgemäldesammlungen München
Bezirk Oberpfalz
Städtisches Museum Regensburg
Sammlungen der Sparkasse Regensburg

Objekt-Nr. 1498
Preis: 1800 Euro
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Schwarz-Lerchenfeld Menny Gräfin

Gräfin Menny Schwarz - Lerchenfeld
1910 - 2004.
Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 80cm * 60cm.
Abmessung mit Rahmen: 81cm * 61cm.
Signiert.
Bildtitel: Abstrakt.
Rahmung: Leisten.

Das Gemälde ist abgebildet im Buch
25 Jahre
Malen - Zeichnen - Radieren
im Johannishof

ATELIER & GALERIE, St. Johann, Pfatter

Dort waren bekannte Künstler wie Heribert Losert, Manfred Dinnes

Objekt-Nr. 1478
Preis: 750 Euro
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Neuper Klaus

Klaus Neuper
1949 in Nürnberg - 15. Oktober 2007 in Griechenland.
Studium: Akademie der Bildenden Künste Nürnberg.
Technik: Tempera/Gips/Papier / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 19,5cm * 23cm.
Abmessung mit Rahmen: 38cm * 45cm.
Rückseitig signiert.
Datiert: 2003.
Titel: Abstrakte Darstellung.
Rahmung: Rahmenleiste.

1970 - 74  Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg, seit 1981 freischaffend.
1974 Förderpreis des Staates Bayern.
1974 - 76 Studium der Kunstgeschichte, Berlin.
1988 Certification of Excellence - International Art Competition New York.
1993 Kunstpreis BRÜCKEN SCHLAGEN IG Metall Frankfurt - Hamburg.
1995 Luxemburgischer Kunstpreis.
1996 Arte e Natura, Citta di Imperia.
1998 Fundacion Barcelo - Palma de Mallorca.

Objekt-Nr. 1471
Preis: 300 Euro
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Andres Hans Georg

Hans Georg Andres
01. September 1919 in Braunschweig.
Technik: Emaille.
Abmessung ohne Rahmen: 49cm * 49cm.
Abmessung mit Rahmen: 50cm * 50cm
Signiert rückseitig.
Bildtitel: Abstrakt.
Rahmung: Rahmenleiste aus Metall.

Hans-Georg Andres wurde 1919 geboren und studierte nach der Rückkehr aus dem Krieg in Braunschweig an der Pädagogischen Hochschule sowie an der Werkkunstschule bei namhaften Kunstlehrern. In den 1950er Jahren trat er ein Lehramt in Bad Gandersheim am Harz an und widmete sich in seiner Freizeit intensiv der Landschaftsmalerei in der Tempera-Technik.

Stets in der offenen Landschaft malend, zauberte in erstaunlich kurzer Zeit beeindruckende Landschaftsdarstellungen auf das feuchte Papier. Seine Bilder fanden großen Anklang und hängen noch heute in vielen Privathäusern, aber auch in öffentlichen Räumen und in Firmen.

Nach Aufgabe der Malerei und des Lehramtes begann der sehr arbeitsintensive Abschnitt der Bildhauerei mit den Materialien Stahl, Stein, Beton, Holz und Emaille. In dieser Periode entstanden unzählige Freiplastiken, Brunnen und Wandgestaltungen. Eines seiner Hauptwerke ist die 18 Meter hohe Freiplastik vor der Uni Clausthal. Daneben gestaltete er Betonwände an Straßen, Aulen an Schulen, Empfangsgebäude, Schwimmhallen in Hotels und vieles andere mehr.

Gegen Ende der 1980er Jahre zog Hans-Georg Andres nach Hipstedt-Heinschenwalde, denn die großen Moore und Wälder dieser Region faszinierten ihn als Naturfreund. Da seine Lebensgefährtin in Altenwalde bei Cuxhaven lebt, hat er sich auch regelmäßig in seiner zweiten Heimat, der Nordseeküste und ihrem Hinterland, aufgehalten. Davon zeugen viele Kunstwerke und Ausstellungen im Raum Cuxhaven.

Parallel zur Bildhauerei beschäftigte sich der Künstler immer intensiver mit Emailarbeiten. Dabei streute er die Emaillepulver mithilfe eines kleinen Siebes in mehreren Schichten auf eine dünne Stahlplatte. Durch Schablonen und kunstvolles Verschieben des Pulvers entstanden die Formen mit der unverkennbaren Handschrift des Künstlers. Die Kunstwerke brannte er anschließend in seinem eigenen Brennofen oder – bei größere Arbeiten – in einem Emaillierwerk.

Das Problem in der Emaille-Kunst besteht darin, dass die Pulver völlig andere Farben besitzen als im fertig gebrannten Kunstwerk. Es gehören also eine große Vorstellungskraft und viel Erfahrung dazu, seine künstlerischen Ideen in Emaillebildern umzusetzen. Dabei bedarf es meistens mehrerer Brenndurchgänge, bis der Künstler zufrieden ist. Der Ausschuss ist auch recht groß, denn die Endgültigkeit des Brennvorganges macht Korrekturen oft nicht möglich.

Weltweit wohl einmalig ist der Einsatz von Gold, Silber und Platin, mit denen Hans-Georg Andres seinen Arbeiten neben der intensiven Farbe auch eindrucksvolle grafische Elemente hinzufügte.

Die Vorteile der Emailarbeiten sind die große Leuchtkraft der Farben und die fast unbegrenzte Haltbarkeit. Die Kunstwerke können normal gereinigt werden und verlieren auch nach Jahrzehnten nichts von ihrer ungewöhnlichen Ausstrahlung. Dazu der Künstler: „Emaille auf Stahl ist für mich die ideale Werkstoffkombination, weil die optimale Darstellung von Farben und Formen verbunden ist mit einer praktisch unbegrenzten Haltbarkeit.“

Auch auf dem Kreuzfahrtschiff „Europa“ findet sich eine große Emailwand des Künstlers. Die Reederei war davon so angetan, dass sie ihm einen Werkraum mit Brennofen auf dem Schiff einrichtete, und so führte Hans-Georg Andres viele Kreuzfahrgäste in die Emailliertechnik ein. Auf diese Weise haben er und seine Lebensgefährtin diverse Weltreisen mitgemacht und unvergessliche Eindrücke gewonnen. Der Künstler ist heute pflegebedürftig und lebt in einem Pflegeheim bei Bremervörde. Auf dem Kunstmarkt werden seine Werke nur selten angeboten, denn wer einen „echten Andres“ besitzt, gibt ihn meistens nicht wieder her

Objekt-Nr. 1460
Preis: 500 Euro
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