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Gemälde

Max Meier

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Szczesny Stefan

Stefan Szczesny
09.April 1951 München
Studium: Akademie der Bildenden Künste München
Technik: Ölmischtechnik / Karton
Abmessung ohne Rahmen: 100cm * 70cm.
Abmessung mit Rahmen: 108cm * 78cm.
Signiert
Datiert: 30/9/78
Bildtitel: Abstrakte Darstellung
Rahmenleiste


Stefan Szczesny wurde in München als Sohn der Dramaturgin Martha Meuffels und des Schriftstellers Gerhard Szczesny geboren. Nach dem Gymnasium besuchte er von 1967 bis 1969 eine private Schule für freie und angewandte Kunst in München bevor er sein Studium an der Akademie der Bildenden Künste München und sein Gaststudium der Kunstgeschichte und Philosophie an der Universität München aufnahm. Während seiner Studienzeit arbeitete Stefan Szczesny als freier Kunstkritiker für die Abendzeitung in München.

Szczesny bei der Arbeit
1974 heiratete er Mechthild Moldenhauer. 1975/76 war er als DAAD-Stipendiat in Paris, wo auch Sohn David geboren wird. 1979 kommt Tochter Sarah zur Welt. 1980 folgte ein Gastaufenthalt in der Villa Romana in Florenz, wo er sich intensiv mit der italienischen Renaissance auseinandersetzte. 1981 zog er nach Köln und organisierte die Ausstellung Rundschau Deutschland als Protagonist der „Neuen wilden deutschen Malerei“ in Köln und München. 1982/83 erhielt er den Rom-Preis der Preußischen Akademie der Künste, womit ein Aufenthalt in der Villa Massimo in Rom verbunden war, wo er sich eingehend mit der römischen Antike befasste. 1987 und 1989 kamen seine Söhne Roman und Aurel zur Welt.

Szczesny Factory
Von 1984 bis 1988 gab Stefan Szczesny die Zeitschrift Malerei•Painting•Peinture heraus. Im Winter 1990 reiste er erstmals in die Karibik, wo er mit der Arbeit an der Jamaica-Serie und den „Streifenbildern“ begann. Für die Inszenierung Dunkles Haus an der Bayrischen Staatsoper übernahm er 1991/92 die künstlerische Gesamtgestaltung. Im selben Jahr übernahm er ebenfalls die künstlerische Ausstattung für die Inszenierung Kabale und Liebe. Gemeinsam mit Elvira Bach reiste er 1993 nach Sizilien, um sich dort an dem Projekt Fiunara d'Arte zu beteiligen. 1994 bezog der Künstler sein Atelier in New York. 1995 folgte das Voltaire Project in Potsdam, das Projekt Lindencorso in Berlin und erste Aufenthalte auf der Insel Mustique. Ein Jahr später gründete er die Szczesny Factory und es erschienen erste Publikationen im angegliederten Verlag.

Zeppelin des Projektes Mainau im Jahr 2007
1998 begann Stefan Szczesny mit dem Kempinski Art Project und arbeitete in Murano an Glassskulpturen. 1999 heiratete er Eva Klein auf Mustique, sie haben zusammen zwei Söhne Felix (geb. 1997) und Anton (geb. 2000). Im Jahr 2000 gestaltete er im Auftrag des WWF die Weltkarte des Lebens für die Weltausstellung Expo 2000. Sein neues Atelier Les Mas des Palmiers in St. Tropez bezog er im Jahr darauf. Es folgte ein Arbeitsaufenthalt in Sevilla mit anschließender Ausstellung.

2002 erschien Szczesny - the Film (Regie Curt Faudon New York) und wurde auf dem internationalen Filmfestival Cannes uraufgeführt. 2003/04 begann er die Arbeit an den Keramikskulpturen für das Projekt Villa Soleil Terre Blanche in Tourettes sowie die Konzeption des Kunstprojekts Le Roc. 2005 eröffnete die Düsseldorfer Galerie Ludorff unter dem Titel Fleures et Fruits eine Einzelausstellung mit dem Künstler. Zudem eröffnete Szczesny 2006 Szczesny Factory Berlin und die Ausstellung Schattenskulpturen in Saint Tropez. 2007 startete, mit zwei Jahren Vorarbeit, das Projekt Insel Mainau: Szczesny 2007: Ein Traum vom irdischen Paradies, bei dem Stefan Szczesny die Bodensee-Insel zum künstlerischen Gesamtkunstwerk umgestaltete. Teil des Kunstwerkes war auch ein Luftschiff des Typs Zeppelin NT, welches mit zwei Frauenakten nach Szczesnys Vorgaben beklebt worden war.[1]

2008 realisierte Stefan Szczesny ein internationales Projekt am Flughafen Stuttgart: Unter dem Titel Ausflug in die Sinnlichkeit. 2009/2010 entstanden 32 große Stahlskulpturen in Miami und wurden im Park des Biltmore Hotels, anlässlich der Art Basel Miami gezeigt. Anschließend werden die Skulpturen während der Art Palm Beach im Convention Center von Palm Beach ausgestellt.

Stefan Szczesny lebt und arbeitet in Saint Tropez (Hauptwohnsitz) und Berlin.


Objekt-Nr. 1786
Preis: 4000 Euro
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Busquets

Technik: Öl / Karton
Abmessung ohne Rahmen: 35cm * 27cm.
Abmessung mit Rahmen: 43cm * 34cm.
Signiert
Datiert: 1959
Bildtitel:  EL TORO ESPANOL
Rahmung:  Rahmenleiste

Objekt-Nr. 1781
Preis: 800 Euro
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Bauer Marianne

Marianne Bauer
05.April 1921 Frankfurt am Main - 2012
Studium: Autodidaktin
Technik: Öl / Rupfen
Abmessung ohne Rahmen: 120cm * 80cm.
Abmessung mit Rahmen: 122cm * 82cm.
Signiert rückseitig
Entstehungszeit ca. 1975
Titel: Abstrakt
Rahmung: Rahmenleiste

Marianne Bauer wurde 1921 in Frankfurt am Main geboren. 1929 zog sie mit der Familie nach Hagen in Westfalen. Dort besuchte sie von 1931 bis 1937 das Hildegardis Oberlyzeum und danach bis 1939 die Höhere Handelsschule, Hagen, die sie mit dem Handelsabitur abschloss. 1943 heiratete sie und bekam später eine Tochter und zwei Söhne. 1965 zog die Familie nach Garmisch-Partenkirchen, 1988 nach Bad Neustadt an der Saale. nach dem Tod ihres Mannes zog Bauer 1996 wieder in ihre alte Heimatstadt Frankfurt am Main. 1997 zog Bauer erneut nach Hagen. 2007 erfolgte ein weiterer Umzug nach Bad Neustadt an der Saale.

Erst mit 50 Jahren begann Bauer zu malen, nachdem sie 1965 mit ihrem Mann von Hagen nach Garmisch-Partenkirchen gezogen war. Die ersten Bilder von Marianne Bauer aus den Jahren 1973 bis 1975, Blumenmotive, Stillleben und Landschaften, zeigen die frühe Annäherung an die Farbe.

Sie begann als Autodidaktin und hatte das Glück, über die Volkshochschule auf Rudolf Härtl zu treffen, einen Fritz Winter-Schüler, der sich der konstruktivistischen Kunst verschrieben hatte. Er führte Marianne Bauer an die Farbabstraktion heran. Die weiteren Bilder, die ab 1976 entstanden, zeigen eine zunehmende Farbabstraktion (oder Reduktion), bei der vor allem farbserielle Elemente überwiegen. Der von Rudolf Härtl vermittelte Einfluss des Bauhauses ist sichtbar. Bauhaus-Künstler wie Itten und Albers wurden für Marianne Bauer eine wichtige Anregung. Ihr Lieblingskünstler war jedoch der Meister der Farbintuition Mark Rothko.

Trotz der intensiven Auseinandersetzung mit den oben genannten Künstlern und trotz der Anerkennung, die ihr Frühwerk fand, entwickelte Marianne Bauer zunehmend eine große Eigenständigkeit sowohl in ihrem Umgang mit der Farbe als auch in ihren Bildkompositionen.

Bei Marianne Bauer ist Kunst nicht aus mathematischen – wie in der mathematischen Kunst – oder seriellen Überlegungen entstanden, sondern aus dem Wunsch, Farben in ihren Zusammenhängen und Wirkungen zueinander zu gestalten und diese Farben zu Kunst werden zu lassen. Da es ihr um Farben ging, suchte sie Wege, diese Farben so weit wie möglich zu abstrahieren, die Farben auf ihre Wirkungen zu reduzieren. Allerdings ist sie nie bis hin zu einfachen Farbtafeln gegangen. Bezeichnenderweise hieß die Künstlergruppe, der sich Marianne Bauer 1979 anschloss, „GRUPPE REDUCTION“.

Der Reiz der Bilder ist unter anderem auch eine Funktion ihrer Präzision, zu der einige Worte zu sagen sind. Die Farbsequenzen scheinen exakt mathematisch kalkuliert und in Farbmischungen auf Basis mathematischer Berechnungen umgesetzt. Das entspricht aber nicht der Wirklichkeit.

Bei Marianne Bauer sind die Bilder Ergebnis farblicher Intuition. Ihr Ziel ist es nicht, serielle Farbabläufe zu erzeugen, die auf das Auge bloß anregend wirken, sondern das Eigentliche der Farbe herauszufinden und in einem Bild einzufangen. Was sie immer fasziniert hat, wonach sie suchte, war das Geheimnisvolle der Farbe und der Farbempfindung. Wer je im Museum (Tate Modern) in London längere Zeit in dem Rothko-Raum gesessen hat und erlebt hat, wie die rostrot/schwarzen Bilder zu pulsieren und zu leben beginnen, weiß, wie geheimnisvoll abstrakte Bilder sein können. Es ist kein Zufall, dass Marianne Bauer Rothko als ihren Lieblingsmaler benennt.

Für Marianne Bauer heißt Malen vor allem das Finden der eigenen Identität. Ihre rational und logisch konstruierten seriellen Farbkompositionen wirken auf den aufgeschlossenen Betrachter poetisch und von einem irrationalen Licht erfüllt, vermitteln aber zudem die Botschaft, die über das farbig-formale Ereignis des Bildes hinausreicht. Es ist die Erfahrung der Stille, der Einfachheit und der meditativen Versenkung, die die ruhig modellierten und von einem sanften, wie von innen kommenden Leuchten erfüllten Farbräume vermitteln.

Marianne Bauer hat mit ihren Bildern einen Weg beschritten, bei dem sie mit Hilfe der Farbe das numinöse, seelenhafte der Farben aufzeigen und festhalten wollte. Dieses Ziel wird bei den aus einer Farbe abgeleiteten Bildern, etwa den gelben oder roten Reihen besonders deutlich. Gerade die Verwendung von nur einer Farbe – etwa des Rot, des Gelb oder des Grau – in seinen verschiedenen Abstufungen gibt der Leitfarbe das eigentliche Leben und die Farbe erzeugt zugleich etwas Geheimnisvolles, das man zuvor noch nie in ihr entdeckt haben mag.

Bei Marianne Bauers Farben ist jede Farbabstufung individuell gemischt und auf die nahe liegende Farbe oder die Komplementärfarbe abgestimmt. Farbsequenzen in horizontaler und vertikaler Richtung scheinen mathematischen Gesetzen zu folgen und sind exakt aufeinander bezogen. Die kleinste Abweichung würde dem Betrachter sofort als Fehler ins Auge springen und die Harmonie einer Farbe stören und das Bild zerstören. Um dies zu leisten, ist eine sehr genaue Fähigkeit, Farben in ihren Nuancen zu erkennen und zu erleben, notwendig, und diese Gabe ist Grundlage aller Arbeiten, die ihre Harmonie, aber auch ihre Spannung nach vielen Jahren des Betrachtens nicht verlieren.

Die Arbeiten wurden nach ihrem Entwurf und ihrer Komposition mit Mustern und Zwischenschritten in vielen Arbeitsgängen fortentwickelt, bis sich die gewünschte Präzision und Wirkung einstellte. Bei den Arbeiten, die mehrere Farben in ihren Abstufungen und Beziehungen zueinander setzen, ist diese Aufgabe noch einmal mehrere Komplexitätsgrade aufwendiger, und was bei dem fertiggestellten Bild gerade wegen der erzielten Harmonie so einfach und selbstverständlich wirkt, ist immer Ergebnis langer Überlegung und Arbeit mit den Farben.

Die Endfassungen der Arbeiten sind sämtlich in Acryl auf Leinwand umgesetzt. Dabei bedarf der Erwähnung, dass die handwerkliche Umsetzung bei den meisten Bildern durch Marianne Bauers Ehemann Heinz Bauer erfolgte, der die Bilder mit großer Geduld, Hingabe und Präzision nach den Vorgaben von Marianne Bauer ins Werk setzte. Diese Arbeitsweise ist keineswegs außergewöhnlich, sondern auch von anderen Künstlern wie Sol LeWitt und Bridet Riley bekannt, die die von ihnen geschaffenen Arbeiten nach genauen Vorgaben von „Assistenten“ fertigen lassen.


Objekt-Nr. 1763
Preis: 1300 Euro
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Zangs Herbert

Herbert Zangs
27.März 1924 Krefeld - 26.März 2003 Krefeld
Studium: Düsseldorfer Kunstakademie bei Otto Pankok
Technik: 8 Verweissungen im Objektkasten
Abmessung ohne Kasten: 47cm * 37cm.
Abmessung mit Kasten: 60cm * 50cm.
Signiert.
Bildtitel: Verweissungen
Rahmung: Objektkasten.

Herbert Zangs wurde am 27. März 1924 in Krefeld geboren. 1941: Militärdienst, Teilnahme am Zweiten Weltkrieg in Skandinavien (Kriegsgefangen). 1945 Studium bei Otto Pankok an der Kunstakademie Düsseldorf. 1950 Reisen nach Italien, Frankreich, Algerien, Ägypten oder Marokko. 1952 Kunstpreis der Stadt Krefeld Erst malte er gegenständlich (Landschaften am Niederrhein, Portraits, Reiseimpressionen), dann abstrakt. 1952 und 1958 seine Werke wie Tropfenreliefs, Knüpfungen oder weiße Materialcollagen. Besonders bekannt wurde er durch seine Verweißungen von Strukturen oder Alltagsgegenständen oder auch Collagen und Objekte. 1957: Stipendium des Kulturkreises im Bundesverband der Deutschen Industrie. 1. Preis für seine Entwurfsarbeit zur Außenwand der Berliner Kongresshalle1958: Preis des Franklin-Instituts of America. Danach arbeitete Zangs an sogenannten Scheibenwischerbildern. 1960 Erster Preis von Antwerpen. 1960er Jahren: Expansionsarbeiten, (Blüten und Sternen) 1962 Prix d`Europe. 1970 - 1980: Verweissungen 1994 wurde ihm die Stadtehrenplakette von Krefeld zuteil. Herbert Zangs starb 2003 in Krefeld


Objekt-Nr. 1761
Preis: 5000 Euro
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Zangs Herbert

Herbert Zangs
27.März 1924 Krefeld - 26.März 2003 Krefeld
Studium: Düsseldorfer Kunstakademie bei Otto Pankok
Technik: Tusche / Papier
Abmessung ohne Rahmen: 35cm * 30cm.
Abmessung mit Rahmen: 66cm * 56cm.
Signiert.
Datiert: 1958
Bildtitel: Abstrakt
Rahmung: Rahmenleiste

Herbert Zangs wurde am 27. März 1924 in Krefeld geboren. 1941: Militärdienst, Teilnahme am Zweiten Weltkrieg in Skandinavien (Kriegsgefangen). 1945 Studium bei Otto Pankok an der Kunstakademie Düsseldorf. 1950 Reisen nach Italien, Frankreich, Algerien, Ägypten oder Marokko. 1952 Kunstpreis der Stadt Krefeld Erst malte er gegenständlich (Landschaften am Niederrhein, Portraits, Reiseimpressionen), dann abstrakt. 1952 und 1958 seine Werke wie Tropfenreliefs, Knüpfungen oder weiße Materialcollagen. Besonders bekannt wurde er durch seine Verweißungen von Strukturen oder Alltagsgegenständen oder auch Collagen und Objekte. 1957: Stipendium des Kulturkreises im Bundesverband der Deutschen Industrie. 1. Preis für seine Entwurfsarbeit zur Außenwand der Berliner Kongresshalle1958: Preis des Franklin-Instituts of America. Danach arbeitete Zangs an sogenannten Scheibenwischerbildern. 1960 Erster Preis von Antwerpen. 1960er Jahren: Expansionsarbeiten, (Blüten und Sternen) 1962 Prix d`Europe. 1970 - 1980: Verweissungen 1994 wurde ihm die Stadtehrenplakette von Krefeld zuteil. Herbert Zangs starb 2003 in Krefeld


Objekt-Nr. 1760
Preis: 3000 Euro
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Wittmann Peter

Peter Wittmann
1951 Regensburg
Technik: Mischtechnik / Papier
Blattgröße: 64cm * 46cm.
Abmessung mit Rahmen: 90cm * 72cm.
Signiert
Datiert: 10.Juli
Titel: Abstrakt
Rahmung: Rahmenleiste


Peter Wittmann (* 1951 in Regensburg) ist ein deutscher Maler und Gartenkünstler. Er ist ein Vertreter der idyllischen Utopie.

Peter Wittmann wurde 1951 in Regensburg geboren. 1973 trat er in die Meisterklasse von Professor Hutter an der Universität für Angewandte Kunst in Wien ein. 1978 reiste er über den Landweg nach Indien und bezog in Dharamsala ein Atelier bei dem dort ansässigem englischen Maler Alfred Hallett (1914 bis 1986), einem Gartenfreund des Dalai Lama.

1982 reiste Peter Wittmann nach Taiwan, wo er an der Fu-Jen-Universität in Taipeh Kalligraphie studierte. 1984 lernte Wittmann anlässlich seiner Ausstellung in Berlin den Kunstkritiker und Autor Heinz Ohff kennen. Dieser gab ihm den Anstoß, sich eingehend mit dem gärtnerischen Werk von Fürst Hermann von Pückler-Muskau zu befassen. 1999 bis 2001 entstand daraus der Werkzyklus Macchbuba. 1992 kommt zur bildnerischen Arbeit die Gestaltung eines Gartens bei Regensburg.



Objekt-Nr. 1757
Preis: 800 Euro
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Saub Armin

Armin Saub
1939 Saarbrücken
Studium: Münchner Akademie bei Erich Glette.
Technik: Öl / Papier
Sichtbarer Blattausschnitt: 34cm * 24cm.
Abmessung mit Rahmen: 53cm * 43cm.
Signiert
Datiert: 78
Bildtitel: Abstrakte Darstellung
Rahmung: Rahmenleiste



Als Mitbegründer der Künstlergruppe "Kollektiv Herzogstraße", die als Nachfolger-Gruppe von COBRA und SPUR bekannt wurde, hat sich Armin Saub seit Jahrzehnten als Maler einen Namen gemacht. Der renommierte Künstler wurde 1939 in Saarbrücken geboren, lernte zunächst von 1959 bis 1961 an der Werkkunstschule in Saarbrücken und begann dann ein Studium der Kunstgeschichte und Philosphie an der Universität Saarbrücken. Ab 1961 studierte Armin Saub an der Akademie der Bildenden Künste München, unter anderem bei Prof. Erich Glette, Prof. Georg Meistermann u.a., Radierung bei Adolf Thiermann..

Das Besondere an Saubs Werken ist neben der Bewegung in seinen Bildern auch die Leuchtkraft der Darstellungen. Durch starke Kontraste und zum Teil dick aufgetragene Farbstriche schafft der Künstler eine fast schon plastische Malerei, die den Betrachter in ihren Bann zieht und ihn ständig neue Details erkennen lässt.

Gründungsmitglied des "Kollektiv Herzogstrasse", in Otterberg bei München, mit Heimrad Prem, Helmut Sturm und Jutta von Busse.

Objekt-Nr. 1746
Preis: 500 Euro
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Murniek Laimodot Petrovich

Laimodot Petrovich Murniek
1922 Vestiena Lettland - 2011
Studium: 1938-1944 Elgava
Technik: Öl / Leinwand
Format: 73cm * 65cm
Signiert
Bildtitel: Elga ( Helga)
Rahmung: Rahmenleiste

Murniek ( = Murnieks) wurde 1922 in Vestiena (Litauen) geboren. Er studierte am Cesis und Elgava Pädagogischen Institut von 1938 bis 1944. Er arbeitete als Lehrer für höhere Schulen in Valmiera und Priekuli und auch an der dortigen landwirtschaftlich-technischen Schule von 1944 – 1946. Dann wurde er von der Kunstakademie in Riga aufgenommen, wo er 1953 unter Führung von Vladimir Kozin seinen Abschluß fand. In den 1970er und 1980er Jahren leitete er das Malstudio an der T. Zajkains Kunstakademie.
Murniek stellte in zahlreichen Ausstellungen von 1953 bis in die späten 1970er Jahre seine Werke auch international aus. Er malte Stadtansichten, Landschaften, Stillleben und vor allem figurative Gemälde, in denen er einen eigenen markanten Stil entwickelte.


Objekt-Nr. 1744
Preis: 1500 Euro
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Richter Cornelius

Cornelius Richter
28.06.1944 Garmisch Partenkirchen - 14.07.2014 Bad Reichenhall
Studium: 1962- 1964 Studium der Bildenden Künste in Salzburg, Wien und München bei Fritz Wotruba (Plastik),Alfred Hrdlicka (Grafik), Oskar Kokoschka (Malerei).
Technik: Acryl / Sand / Leinwand
Abmessung ohne Rahmen: 60cm * 50cm.
Abmessung mit Rahmen: 70cm * 60cm.
Signiert
Datiert: 1994
Bildtitel: Abstrakte Darstellung
Rahmung: handgefertigter Rahmen

1945 lebte er nach seiner Geburt in Garmisch-Partenkirchen.
Kontinuierliche Zusammenarbeit mit seinem Vater und Kunstprofessor Franz Richter (verst. 1970)
bis1962  altsprachlich-humanistisches Gymnasium
1962- 1964 Studium der Bildenden Künste in Salzburg, Wien und München bei Fritz Wotruba (Plastik),Alfred Hrdlicka (Grafik), Oskar Kokoschka (Malerei).
1965 Abschluss als Meisterschüler mit summa cum laude und Assistenz bei Klaus (Waki) Zöllner in München.
1966 Kunstpädagogisches Studium in Augsburg bei den Professoren Hans Hermann und Dr. Glogauer mit dem Abschluss als staatl. exam. und anerkannter Kunstpädagoge.
1968 bis 1981 Tätigkeiten als Kunsterzieher an verschiedenen bayerischen Lehranstalten und als freischaffender Künstler.
1982 Energetik in der Kunst---Bildnerische Arbeit bei dem Venezianer Emilio Vedova in Salzburg
1983 Gründung einer Privat-Akademie für Bildende Kunst --Regensburg-Studio--
1986 bis 1989 Gestaltung von Plakaten, Covers und Bühnen-Geschehnissen (aktionist. Tanz-Theater) für den Komponisten und Piansisten Franz Hummel (Frankfurt, Bonn, Hamburg, London)
1990 – 1992 Kulturelle Arbeit über die Botschaft der BRD in Prag und Einrichtung einer Gast-Professur an der Kunstakademie der Karls-Universität.
1993 Manifestierung einer vital-energetischen Kunstrichtung mit bildnerischer Ausschöpfung des vollen Energie-Potentials „die Bildnerische Synästhesie“ mit dem international bekannten Aktionskünstler Hermann Nitsch in Wien/Schloß Prinzendorf.
1994 Das Phänomen des Multi-Sensualismus für die Kunst als Ausweitung der bildnerischen Sinnenhaftigkeit durch ekstatische Bildauf-zeichnungen.
Kooperation mit dem Kulturhistoriker Dr. Berbig (Univ. Bayreuth).
1996 Installation des Projektes „TERRA VERTICA“-
Bewusstseinsinhalt von energetischer Kunst und Multi-Sensualismus mit dem Opernsänger Juan Catalar (Genf).
1997 Gemeinschaftsarbeit am Projekt „Terra Vertica“ mit Luiz Ibañez, einem langjährigen Mitarbeiter des Künstlers und Architekten Cèsar Manrique in Tias/Lanzarote.
2000 Aufbau und Galeriegründung der „Kunsthalle T3“ in Dresden.
Seit 2001 Arbeit an energetischen Bildwerken im Sujetbereich „Feuer-Stelen“.
2004/5 Weiterführung energetischer Gestaltungen in Puerto de la Cruz /Teneriffa im dortigen Atelier.
2005 Wechselhafte Aufenthalte in Bayern, den Kanarischen Inseln und Österreich.


Objekt-Nr. 1735
Preis: 1500 Euro
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Richter Cornelius

Cornelius Richter
28.06.1944 Garmisch Partenkirchen - 14.07.2014 Bad Reichenhall
Studium: 1962- 1964 Studium der Bildenden Künste in Salzburg, Wien und München bei Fritz Wotruba (Plastik),Alfred Hrdlicka (Grafik), Oskar Kokoschka (Malerei).
Technik: Acryl / Sand / Leinwand
Abmessung ohne Rahmen: 53cm * 47cm.
Abmessung mit Rahmen: 64cm * 58cm
Signiert
Datiert: 1991
Bildtitel: Abstrakte Darstellung
Rahmung: handgefertigter Rahmen


1945 lebte er nach seiner Geburt in Garmisch-Partenkirchen.
Kontinuierliche Zusammenarbeit mit seinem Vater und Kunstprofessor Franz Richter (verst. 1970)
bis1962  altsprachlich-humanistisches Gymnasium
1962- 1964 Studium der Bildenden Künste in Salzburg, Wien und München bei Fritz Wotruba (Plastik),Alfred Hrdlicka (Grafik), Oskar Kokoschka (Malerei).
1965 Abschluss als Meisterschüler mit summa cum laude und Assistenz bei Klaus (Waki) Zöllner in München.
1966 Kunstpädagogisches Studium in Augsburg bei den Professoren Hans Hermann und Dr. Glogauer mit dem Abschluss als staatl. exam. und anerkannter Kunstpädagoge.
1968 bis 1981 Tätigkeiten als Kunsterzieher an verschiedenen bayerischen Lehranstalten und als freischaffender Künstler.
1982 Energetik in der Kunst---Bildnerische Arbeit bei dem Venezianer Emilio Vedova in Salzburg
1983 Gründung einer Privat-Akademie für Bildende Kunst --Regensburg-Studio--
1986 bis 1989 Gestaltung von Plakaten, Covers und Bühnen-Geschehnissen (aktionist. Tanz-Theater) für den Komponisten und Piansisten Franz Hummel (Frankfurt, Bonn, Hamburg, London)
1990 – 1992 Kulturelle Arbeit über die Botschaft der BRD in Prag und Einrichtung einer Gast-Professur an der Kunstakademie der Karls-Universität.
1993 Manifestierung einer vital-energetischen Kunstrichtung mit bildnerischer Ausschöpfung des vollen Energie-Potentials „die Bildnerische Synästhesie“ mit dem international bekannten Aktionskünstler Hermann Nitsch in Wien/Schloß Prinzendorf.
1994 Das Phänomen des Multi-Sensualismus für die Kunst als Ausweitung der bildnerischen Sinnenhaftigkeit durch ekstatische Bildauf-zeichnungen.
Kooperation mit dem Kulturhistoriker Dr. Berbig (Univ. Bayreuth).
1996 Installation des Projektes „TERRA VERTICA“-
Bewusstseinsinhalt von energetischer Kunst und Multi-Sensualismus mit dem Opernsänger Juan Catalar (Genf).
1997 Gemeinschaftsarbeit am Projekt „Terra Vertica“ mit Luiz Ibañez, einem langjährigen Mitarbeiter des Künstlers und Architekten Cèsar Manrique in Tias/Lanzarote.
2000 Aufbau und Galeriegründung der „Kunsthalle T3“ in Dresden.
Seit 2001 Arbeit an energetischen Bildwerken im Sujetbereich „Feuer-Stelen“.
2004/5 Weiterführung energetischer Gestaltungen in Puerto de la Cruz /Teneriffa im dortigen Atelier.
2005 Wechselhafte Aufenthalte in Bayern, den Kanarischen Inseln und Österreich.


Objekt-Nr. 1734
Preis: 1500 Euro
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Gans Gloria

Gloria Gans
1958 Passau
Studium: Bildende Künste München
Technik: Öl / Karton
Abmessung ohne Rahmen: 50cm * 70cm
Abmessung mit Rahmen: 57cm * 77cm.
Signiert
Datiert: 1990
Bildtitel: Abstrakte Darstellung
Rahmung: Rahmenleiste


1958 geboren in Passau
1978/80 Kirchenmalerlehre in München. Gesellenprüfung
1980/86 Studium der Malerei und Grafik an der Akademie der Bildenden Künste München bei Günter Fruhtrunk (u. Roland Helmer & Helmut Sturm)
Diplom in Malerei und Grafik und 1. Staatsexamen für Kunsterziehung
seit 1987 freischaffend in München; großformatige Stilleben
1992/93/94 Arbeitsaufenthalte auf der Kykladen-Insel Andros. Fruchtbarkeitsidole, erste Porträts. Der Mensch steht ab da im Mittelpunkt der Malerei
seit 1999 auch kunstpädagogisch tätig
2001 Beginn der Serie "Frauenbilder"
2006 Beginn der Serie "Familienbilder"
2007 Beginn der Serie "Alltagshelden"
2010 Beginn der Serien "terra marique" und "migrare"


Objekt-Nr. 1727
Preis: 400 Euro
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Sonderborg K.R.H.

K.R.H. Sonderborg
05. April 1923 in Sønderborg (Dänemark) als Kurt Rudolf Hoffmann - 18. Februar 2008 in Hamburg.
Studium: Landeskunstschule Hamburg
Technik: Tusche / Papier.
Abmessung ohne Rahmen: 39cm * 29cm.
Abmessung mit Rahmen: 70cm * 60cm.
Signiert.
Rückseitig Nachlassstempel.
Datiert: 67
Bildtitel: Motiv-Variation.
Rahmung: handgefertigter Rahmen.

Zunächst absolvierte der junge Kurt Rudolf Hoffmann eine kaufmännische Ausbildung, nach deren Ende er als Einkaufsassistent einer Hamburger Exportfirma in die Sowjetunion ging. Nach der Rückkehr erst ergaben sich intensivere Kontakte zur Kunst, zuerst sicherlich über den auch malenden Vater. Primär wurde er aber vermutlich von dem in der Nachbarschaft lebenden Maler Ewald Becker-Carus beeinflusst, bei dem er Privatunterricht nahm. Dann folgte das Studium an der Landeskunstschule Hamburg, das der Malerei und Grafik bei Willem Grimm und das des Textilentwurfs bei Maria May. Bereits während des Studiums, das ihn wegen seiner akademischen Ausrichtung sehr bald „langweilen“ sollte, begann Sonderborg, meist in der Natur und bestärkt vom Vater, seinen Vorstellungen von Kunst gemäß zu arbeiten.
Bereits 1949 stand die erste (Gruppen-)Ausstellung im Hamburger Kunstverein an, der sich, nach der im Hamburger Völkerkundemuseum 1950, dann 1951 eine weitere anschloss. In diesem Jahr nahm er auch den Namen seiner Geburtsstadt an. In der Folge ging er ähnliche Wege wie die Künstler des „Informel“, beispielsweise Karl Fred Dahmen, K. O. Götz, Gerhard Hoehme, Bernard Schultze, Emil Schumacher, Fred Thieler und Hann Trier. 1982 stellte er aber selbst die Frage, ob er überhaupt ein „informeller“ Künstler sei, also jemand, der ausnahmslos nach dem Prinzip des Formlosen arbeite, das in seiner Entstehungszeit, ab Mitte der 1940er Jahre, gegen die geometrische Abstraktion gerichtet war.Willi Baumeister, Rolf Cavael, Gerhard Fietz, Rupprecht Geiger, Willy Hempel und Brigitte Meier-Denninghoff gründeten 1949 die Gruppe ZEN 49, der sich Sonderborg 1953 nach Auffassung Baumeisters angeschlossen hatte. Niederschläge dieser eher kontemplativen und spirituellen Richtung finden sich in Sonderborgs Arbeit zum Beispiel in seiner meditativ anmutenden Zeichnung, 5. August 1953. Andererseits wurde er aber auch von einer Außenwelt vorangetrieben, die dem Dynamismus der Aufbruchszeit 50er Jahre huldigte und sich in entsprechenden Charakterisierungen wie „Überschall, 25. September 1953“ äußerte. Überhaupt hat es in allen seinen Schaffensphasen parallel zueinander stillere, nach innen gerichtete, und „vorwärts“ signalisierende Zeichnungen und Bilder gegeben.

Sonderborg wechselte oft seinen Lebensmittelpunkt, was Kritiker zu der Vermutung brachte, dass er nicht nur in seiner Kunst, sondern auch in seinem Leben die Bewegung benötigte. In Paris, dem Mekka der Künstler in den 1950er/60er Jahren, unterhielt er lange eine Wohnung. Aber auch in Chicago oder Berlin hielt er sich immer wieder auf. Es ist bekannt, dass er auch in fortgeschrittenem Alter noch ein Swingboy war, der gerne gut isst, tagelang um „die Häuser zieht“ und ausgiebig die lokalen Jazz-Clubs frequentiert.

Objekt-Nr. 1723
Preis: 2500 Euro
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Benn Ben

Ben Benn
1884 Kamenez - 1983
Studium: 1904 - 1908  National Academy of Design
Technik: Öl / Leinwand
Abmessung ohne Rahmen: 77cm * 61cm.
Abmessung mit Rahmen: 87cm * 71cm.
Signiert .
Datiert: 38.
Bildtitel: Sitzender Akt (Seated Nude)
Rahmung: handgefertigter Schattenfugenrahmen.



Benn Ben (Russe/Amerikaner 1884 - 1983)

Ben Benn war ein Pionier der amerikanischen Moderne. Sein unabhängiger Stil widersetzt sich jeglicher stilistischer Einordnung. Trotz Ausflügen in den Kubismus und abstrakten Expressionismus blieb er letztendlich ein Maler des Gegenständlichen. Vor diesem Hintergrund ist bemerkenswert, dass er selbst in den 50er und frühen 60er Jahren am Kunstmarkt präsent blieb, obwohl in dieser Zeit die Vorurteile gegen das Gegenständliche fast schon zu einem Verbot des selben führten. Benns Bedeutung für die Welt der Kunst über einen Zeitraum von 6 Jahrzehnten wurde 1974 zu Ehren seines 90. Geburtstages bei einer Feier im Hirshhorn Museum in Washington DC gewürdigt.

Ben Benn wurde als Benjamin Rosenberg in der Stadt Kamenets Podolsk Ende 1884 geboren. Die Stadt in der südwestlichen Ukraine war die Hauptstadt einer Region, die damals Podolien genannt wurde. Das Gebiet war wegen seiner fruchtbaren Schwarzerde und seiner Lage in der Nähe schiffbarer Flüsse wirtschaftlich wichtig. Zum Zeitpunkt der Geburt Benns wurde dieses Gebiet vom zaristischen Russland regiert. Die meisten Einwohner waren Polen und Ukrainer und etwa 12 % der damaligen Bevölkerung waren jüdisch. Polen und Ukrainer hatten wiederholt Konflikte untereinander und beschuldigten dabei die Juden, die jeweils andere Partei unterstützt zu haben. Die russischen Herrscher nutzten diese Spannungen aus und unterstützten sie sogar, was Anlass gab für wiederholte Pogrome. Nur 3 Jahre vor Benns Geburt verfügte Zar Alexander III weitere Beschränkungen gegen die Juden, was zu noch mehr Pogromen führte. Es überrascht daher nicht, dass sich die Familie Rosenberg dazu entschied, zusammen mit tausenden Anderer in den Jahren 1894 in die Vereinigten Staaten zu immigrieren. Dass diese Entscheidung richtig war, zeigt zudem das berüchtigte Massaker an 23600 Juden in dieser Region durch die Nazis im August 1941.

Zwischen 1904 und 1908 studierte Benn an der National Academy of Design. Der Lehrplan legte vor allem Wert auf Porträtmalerei, ausgeführt in einem breiten, malerischen Pinselstrich, einer Technik, der Benn zeitlebens treu blieb. In seiner Freizeit studierte er die alten Meister wie Rembrandt, Van Dyck und Velazquez im nahegelegenen Metropolitan Museum of Art. 1913 sah er in einer Ausstellung Cezanne, Matisse und Vertreter des Kubismus. Einen weiteren entscheidenden Einfluss hatte 1915 eine Ausstellung des spanischen Barockmalers El Greco auf die Entwicklung seines Stils, der sich nun durch eine reduzierte Auswahl intensiver Farben, vereinfachte, eher flache Formen und einer an Cezanne angelehnten Komposition orientierte. In den 30er Jahren bevorzugte er eher dunkle Farbtöne, in den 40er Jahren spielte er mit Abstraktionen, um sich dann in den 50er Jahren mit expressiven Realismus zu beschäftigen.

Benn hatte viele Einzelausstellungen, seine erste im Jahre 1925 bei J.B. Neumann in New York. Das Jewish Museum in New York zeigte 1965 eine Retrospektive seines Werkes. Seine Gemälde hängen in zahlreichen öffentlichen Sammlungen u. a. im Metropolitan Museum of Art und im Whitney Museum of American Art in New York. Eines seiner Gemälde ist das einzige Beispiel eines amerikanischen Künstlers, welches sich in der großen Sammlung Kreuller in Den Haag befindet, die für ihre weltberühmten Van Goghs bekannt ist.


Objekt-Nr. 1715
Preis: 5000 Euro
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Richter Cornelius

Cornelius Richter
28.06.1944 Garmisch Partenkirchen - 14.07.2014 Bad Reichenhall
Studium: 1962- 1964 Studium der Bildenden Künste in Salzburg, Wien und München bei Fritz Wotruba (Plastik),Alfred Hrdlicka (Grafik), Oskar Kokoschka (Malerei).
Technik: Acryl / Sand / Leinwand
Format: 80cm * 100cm
Signiert
Datiert: 2013
Bildtitel: Metapherische Variation
Rahmung: Rahmenleiste


1945 lebte er nach seiner Geburt in Garmisch-Partenkirchen.
Kontinuierliche Zusammenarbeit mit seinem Vater und Kunstprofessor Franz Richter (verst. 1970)
bis1962  altsprachlich-humanistisches Gymnasium
1962- 1964 Studium der Bildenden Künste in Salzburg, Wien und München bei Fritz Wotruba (Plastik),Alfred Hrdlicka (Grafik), Oskar Kokoschka (Malerei).
1965 Abschluss als Meisterschüler mit summa cum laude und Assistenz bei Klaus (Waki) Zöllner in München.
1966 Kunstpädagogisches Studium in Augsburg bei den Professoren Hans Hermann und Dr. Glogauer mit dem Abschluss als staatl. exam. und anerkannter Kunstpädagoge.
1968 bis 1981 Tätigkeiten als Kunsterzieher an verschiedenen bayerischen Lehranstalten und als freischaffender Künstler.
1982 Energetik in der Kunst---Bildnerische Arbeit bei dem Venezianer Emilio Vedova in Salzburg
1983 Gründung einer Privat-Akademie für Bildende Kunst --Regensburg-Studio--
1986 bis 1989 Gestaltung von Plakaten, Covers und Bühnen-Geschehnissen (aktionist. Tanz-Theater) für den Komponisten und Piansisten Franz Hummel (Frankfurt, Bonn, Hamburg, London)
1990 – 1992 Kulturelle Arbeit über die Botschaft der BRD in Prag und Einrichtung einer Gast-Professur an der Kunstakademie der Karls-Universität.
1993 Manifestierung einer vital-energetischen Kunstrichtung mit bildnerischer Ausschöpfung des vollen Energie-Potentials „die Bildnerische Synästhesie“ mit dem international bekannten Aktionskünstler Hermann Nitsch in Wien/Schloß Prinzendorf.
1994 Das Phänomen des Multi-Sensualismus für die Kunst als Ausweitung der bildnerischen Sinnenhaftigkeit durch ekstatische Bildauf-zeichnungen.
Kooperation mit dem Kulturhistoriker Dr. Berbig (Univ. Bayreuth).
1996 Installation des Projektes „TERRA VERTICA“-
Bewusstseinsinhalt von energetischer Kunst und Multi-Sensualismus mit dem Opernsänger Juan Catalar (Genf).
1997 Gemeinschaftsarbeit am Projekt „Terra Vertica“ mit Luiz Ibañez, einem langjährigen Mitarbeiter des Künstlers und Architekten Cèsar Manrique in Tias/Lanzarote.
2000 Aufbau und Galeriegründung der „Kunsthalle T3“ in Dresden.
Seit 2001 Arbeit an energetischen Bildwerken im Sujetbereich „Feuer-Stelen“.
2004/5 Weiterführung energetischer Gestaltungen in Puerto de la Cruz /Teneriffa im dortigen Atelier.
2005 Wechselhafte Aufenthalte in Bayern, den Kanarischen Inseln und Österreich.


Objekt-Nr. 1712
Preis: 1800 Euro
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Hitzler Franz

Franz Hitzler
1946 Thalmassing -
Studium: Kunstschule Augsburg, Schüler von Heinz Butz
Technik: Acryl / Velin
Sichtbarer Blattausschnitt: 60cm * 40cm.
Abmessung mit Rahmen: 86cm * 66cm.
Signiert  
Datiert: 90
Bildtitel: Abstrakte Komposition
Rahmung: Rahmenleiste mit Glas


Im Jahr 1946 wird Franz Hitzler in Thalmassing bei Regensburg geboren. Hitzler reist 1962 allein nach Amsterdam, mit dem Ziel, dort Bilder von Rembrandt im Original zu sehen. Nach dieser Reise und entscheidenden Begegnung steht der Entschluss für Hitzler fest, Maler zu werden. Noch im selben Jahr besucht Hitzler die Kunstschule Augsburg und ist Schüler von Heinz Butz. Im folgenden Jahr gründet er sein eigenes Atelier in Asbach-Bäumenheim. Anschließend im Jahr 1967 setzt Hitzler sein Studium an der Akademie der bildenden Künste in München fort, zuletzt als Meisterschüler von Fritz Nagel. Ende der 60er Jahre schafft Hitzler Skulpturen und Keramiken, 1970 die ersten Holzschnitte und Monotypien. Zwei Jahre später bezieht der Künstler Hitzler ein Atelier in München-Haidhausen. In den anschließenden Jahren bilden sich ikonografische Motive heraus, eine eigenständige Formensprache entsteht: Franz Hitzlers künstlerischen Aussagen werden genauer, die Formen fester, prägnanter, die Zeichnung tritt wieder mehr in den Vordergrund. Mit 32 Jahren stellt sich Franz Hitzler mit einer ersten Einzelausstellung der Öffentlichkeit. 1979 reist er nach Venedig, dort bietet sich dem Künstler die Möglichkeit, in der Accademie die Bildwelt Tizians zu studieren. Im Jahr 1981 erhält Franz Hitzler den Förderpreis des bayerischen Kultusministeriums. Im Jahr darauf entstehen die ersten aufgeschlitzten und collagierten Bilder. Hitzler wird im Jahr 1997 ordentliches Mitglied der Akademie der Schönen Künste in München. Der Künstler widmet sich vornehmlich mit den Schicksalsmächten des Lebens, den Erfahrungsräumen zwischen Leid und positiver Wendung, die Hitzler in spontane und impulsive Malprozesse umsetzt. Hitzlers Werke sind in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen vertreten.



Objekt-Nr. 1709
Preis: 1600 Euro
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Baumgärtel Gerhard

Gerhard Baumgärtel
1924 Rostock- 1984 Germering
Studium: 1952 - 1954 bei Xaver Fuhr in München
Technik: Mischtechnik / Papier
Abmessung ohne Rahmen: 75cm * 104cm.
Abmessung mit Rahmen: 81cm * 110cm.
Signiert
Datiert:  1.10.64
Bildtitel: Abstrakte Komposition
Rahmung: Rahmenleiste


Gerhard Baumgärtl kam 1924 in Rostock zur Welt. Nach seinem Studium der Malerei an der Akademie Nürnberg und der Akademie der Bildenden Künste in München beteiligte er sich an zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland, z.B. beim Kunstverein Hannover, am Musée d'Art Modern in Paris und beim Kunstverein München. Sein Werk wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Kunstkritikerpreis der Zeitschrift "Das Kunstwerk", dem Grafikpreis der "Gesellschaft der jungen Freunde der Kunst" und dem Ersten Preis des "Herbstsalons" München (Burda-Preis). Baumgärtel über seine Kunst: "Bei der Suche nach den Gesetzen, denen die bildnerische Bewegung unterworfen sein muß, geriet ich wie von selbst in eine den Konstruktivisten und der de-Stijl-Gruppe verwandte Haltung, die man doch als Antipoden der Action-Painter ansehen muß." Gerhard Baumgärtel lebte von 1952 bis zu seinem Tod 1984 in Germering.


Objekt-Nr. 1708
Preis: 550 Euro
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Fassbender Arno

Arno Fassbender
1937 Essen - 11.01.2006
Studium: HBK Braunschweig und Düsseldorf
Technik: Collage / Karton
Abmessung ohne Rahmen: 72cm * 33cm.
Abmessung mit Rahmen: 100cm * 70cm.
Signiert  
Datiert: 84
Bildtitel: Abstrakte Komposition
Rahmung: Rahmen mit Glas

Studium HBK Braunschweig und Düsseldorf.
Bis 2002 Dozent an der Kunstakademie Münster.
Seit 1960 regelmäßige Teilnahme an Gruppenausstellungen und zahlreiche Einzelausstellungen im In - und Ausland.


Objekt-Nr. 1707
Preis: 850 Euro
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Baerwind Rudi

Rudi Baerwind
1910 Mannheim - 1982 Mannheim
Studium: Münchner Akademie der Künste
Technik: Acryl, Stein, Sand / Leinwand
Abmessung ohne Rahmen: 15,5cm * 10,5cm.
Abmessung mit Rahmen: 34cm * 29cm.
Signiert
Datiert: 1967
Bildtitel: abstrakte Darstellung
Rückseitig bezeichnet: "Paris 126 Av. de Choisy".
Rahmung: Rahmenleiste


Der 1910 in Mannheim geborene deutsche Maler Rudi Baerwind beginnt sein Studium an der Münchner Akademie der Künste, um es an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin und an der Pariser Académie Fernand Léger fortzusetzen. 1932 erfolgt sein erster Parisaufenthalt, gefolgt von einem zweiten Besuch im Jahr 1936, wo Baerwind am "Salon des Surindepéndants" teilnimmt. 1939 wird der in der französischen Metropole lebende Künstler interniert und 1942 mit dem deutschen Einmarsch in Frankreich zur Wehrmacht eingezogen. Zwei Jahre später gerät Baerwind in russische Kriegsgefangenschaft und beginnt nach dem Verlust seiner Werke 1945 einen Neuanfang in seiner Geburtsstadt. Baerwind, der zunächst in Anlehnung an den frühen deutschen Expressionismus bewegte Figurenkompositionen schafft, orientiert sich nach einer surrealistischen Phase an der abstrakten Kunst, die sich in der Nachkriegszeit zum internationalen Stil ausweitet. Mit Baerwinds erneuten Übersiedlung nach Paris 1957 gerät sein künstlerisches Arbeiten unter den Einfluss des französischen Informel. Zeitweilig kommt es dabei zu einer Mischung abstrakter und figürlicher Elemente, die seine Werke in die Nähe der Gruppe "Cobra" einordnen lassen. Der zwischen Paris und Mannheim im Wechsel lebende Künstler, organisiert 1959 die erste deutsch-französische Kunstausstellung, die in München und Paris gezeigt wird. 1968 gründet Baerwind in Mannheim das experimentelle "Symposion der Künste" als Ausstellungs- und Begegnungsort und wird zum Ehren-Mitglied an den Akademien in Rom und London ernannt. Anfang der Siebziger Jahre finden sich in Baerwinds Spätwerk Motive und Themen aus der buddhistischen Kunst und klassischen Mythologie. Es entstehen die sogenannten "Tantra-Bilder" und eine Reihe von Bildern, in denen er sich mit der klassischen Periode des verstorbenen Pablo Picasso auseinandersetzt. Der 1972 mit dem "Grand Prix international de France" ausgezeichnete Künstler wird anlässlich seines 70. Geburtstages 1980 mit einer großen Retrospektive in der Mannheimer Kunsthalle geehrt. Im November 1982 verstirbt Rudi Baerwind und hinterlässt ein Gesamtwerk, das neben seinen abstrakten Kompositionen, Porträts, Materialbilder und Reliefs in Beton umfasst. Erweitert wird dieses um zahlreiche Glasfenster und Wandmalereien, die der Künstler v.a. in öffentlichen Bauten Deutschlands verwirklichen konnte.


Objekt-Nr. 1706
Preis: 850 Euro
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Gold Anton

Anton Gold
1914 - 1970
Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 45cm * 60cm.
Abmessung mit Rahmen: 62cm * 77cm.
Signiert.
Bildtitel: Reitende Akte
Rahmung: Rahmenleiste


Objekt-Nr. 1705
Preis: 1200 Euro
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Dinnes Manfred

Manfred Dinnes
02. Oktober 1950 in Regensburg - 23. August 2012 Pettendorf
Studium: Prof. Wendland - Meisterschüler
Technik: Mischtechnik / Karton
Abmessung ohne Rahmen: 32cm * 37cm.
Abmessung mit Rahmen: 39cm * 45cm.
Signiert
Titel: Abstrakt
Rahmung: Rahmenleiste


1969 – 72: Reisen in den Vorderen Orient und Nordafrika Studium der mesopotamischen Kulturen (Hethiter, Assyrer, Sumerer) Studium der prähistorischen Felsmalereien im Hoggar- Massiv (Algerien) Studium der Architektur der Dogon in Nigeria und Mali, verschiedene Durchquerungen der Sahara,

1972 – 74: Ausbildung als Restaurator und Kirchenmalerei, Glasbläserei an der Glasfachschule Zwiesel,

1974 – 80: Studium der Freien Malerei an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg bei Prof. Gerhard Wendland und Prof. Dr. Dr. Franz Winzinger. Akademiepreisträger 1977 und 1978, ab 1978 Meisterschüler, 1980 Kulturförderpreis der Stadt Regensburg,

1988: Studium an der Hochschule der Künste in Berlin,

1994 – 96: Humanitäre Hilfsmaßnahmen in Mostar (Bosnien- Herzegowina) Mitbegründer und Vorstandsmitglied der Hilfsorganisation "BRÜCKEN – für Humanität, Kultur, Toleranz und Dialog e.V." Einsatzgebiete: Mostar,Sarajevo, Bihac, Tuzla,

1997: Berufung an die Dzemal Bijedic Universität in Mostar, Professur für „Interkulturelle Zusammenarbeit“,  

1997: Berufung an die Akademie der Schönen Künste in Sarajevo, Professur für „Freie Malerei und Glasgestaltung“,  

2002: Fortsetzung der kunsttheoretischen Zusammenarbeit mit dem Schwerpunktthema: „Perception and Malperception of space and time” (Veröffentlichung: London 2002)

Seit 1999: Leitung der Galerie ATELIER & GALERIE ST. JOHANN

2005: Ambassador des „WORLD ORIENTAL MUSIC FESTIVAL (WOMF)“, Sarajevo

2005: Teilnahme an der INTERCULTURAL CONFERENCE: Shaping Communities in Times of Crisis (Narratives of Land, Peoples and Identities) International Center of Bethlehem, Palestine


Objekt-Nr. 1704
Preis: 450 Euro
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