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Gemälde

Max Meier

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Wittmann Peter

Peter Wittmann
1951 Regensburg
Technik: Mischtechnik / Papier
Blattgröße: 64cm * 46cm.
Abmessung mit Rahmen: 90cm * 72cm.
Signiert
Datiert: 10.Juli
Titel: Abstrakt
Rahmung: Rahmenleiste


Peter Wittmann (* 1951 in Regensburg) ist ein deutscher Maler und Gartenkünstler. Er ist ein Vertreter der idyllischen Utopie.

Peter Wittmann wurde 1951 in Regensburg geboren. 1973 trat er in die Meisterklasse von Professor Hutter an der Universität für Angewandte Kunst in Wien ein. 1978 reiste er über den Landweg nach Indien und bezog in Dharamsala ein Atelier bei dem dort ansässigem englischen Maler Alfred Hallett (1914 bis 1986), einem Gartenfreund des Dalai Lama.

1982 reiste Peter Wittmann nach Taiwan, wo er an der Fu-Jen-Universität in Taipeh Kalligraphie studierte. 1984 lernte Wittmann anlässlich seiner Ausstellung in Berlin den Kunstkritiker und Autor Heinz Ohff kennen. Dieser gab ihm den Anstoß, sich eingehend mit dem gärtnerischen Werk von Fürst Hermann von Pückler-Muskau zu befassen. 1999 bis 2001 entstand daraus der Werkzyklus Macchbuba. 1992 kommt zur bildnerischen Arbeit die Gestaltung eines Gartens bei Regensburg.



Objekt-Nr. 1757
Preis: 800 Euro
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Saub Armin

Armin Saub
1939 Saarbrücken
Studium: Münchner Akademie bei Erich Glette.
Technik: Öl / Papier
Sichtbarer Blattausschnitt: 34cm * 24cm.
Abmessung mit Rahmen: 53cm * 43cm.
Signiert
Datiert: 78
Bildtitel: Abstrakte Darstellung
Rahmung: Rahmenleiste



Als Mitbegründer der Künstlergruppe "Kollektiv Herzogstraße", die als Nachfolger-Gruppe von COBRA und SPUR bekannt wurde, hat sich Armin Saub seit Jahrzehnten als Maler einen Namen gemacht. Der renommierte Künstler wurde 1939 in Saarbrücken geboren, lernte zunächst von 1959 bis 1961 an der Werkkunstschule in Saarbrücken und begann dann ein Studium der Kunstgeschichte und Philosphie an der Universität Saarbrücken. Ab 1961 studierte Armin Saub an der Akademie der Bildenden Künste München, unter anderem bei Prof. Erich Glette, Prof. Georg Meistermann u.a., Radierung bei Adolf Thiermann..

Das Besondere an Saubs Werken ist neben der Bewegung in seinen Bildern auch die Leuchtkraft der Darstellungen. Durch starke Kontraste und zum Teil dick aufgetragene Farbstriche schafft der Künstler eine fast schon plastische Malerei, die den Betrachter in ihren Bann zieht und ihn ständig neue Details erkennen lässt.

Gründungsmitglied des "Kollektiv Herzogstrasse", in Otterberg bei München, mit Heimrad Prem, Helmut Sturm und Jutta von Busse.

Objekt-Nr. 1746
Preis: 500 Euro
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Murniek Laimodot Petrovich

Laimodot Petrovich Murniek
1922 Vestiena Lettland - 2011
Studium: 1938-1944 Elgava
Technik: Öl / Leinwand
Format: 73cm * 65cm
Signiert
Bildtitel: Elga ( Helga)
Rahmung: Rahmenleiste

Murniek ( = Murnieks) wurde 1922 in Vestiena (Litauen) geboren. Er studierte am Cesis und Elgava Pädagogischen Institut von 1938 bis 1944. Er arbeitete als Lehrer für höhere Schulen in Valmiera und Priekuli und auch an der dortigen landwirtschaftlich-technischen Schule von 1944 – 1946. Dann wurde er von der Kunstakademie in Riga aufgenommen, wo er 1953 unter Führung von Vladimir Kozin seinen Abschluß fand. In den 1970er und 1980er Jahren leitete er das Malstudio an der T. Zajkains Kunstakademie.
Murniek stellte in zahlreichen Ausstellungen von 1953 bis in die späten 1970er Jahre seine Werke auch international aus. Er malte Stadtansichten, Landschaften, Stillleben und vor allem figurative Gemälde, in denen er einen eigenen markanten Stil entwickelte.


Objekt-Nr. 1744
Preis: 1500 Euro
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Richter Cornelius

Cornelius Richter
28.06.1944 Garmisch Partenkirchen - 14.07.2014 Bad Reichenhall
Studium: 1962- 1964 Studium der Bildenden Künste in Salzburg, Wien und München bei Fritz Wotruba (Plastik),Alfred Hrdlicka (Grafik), Oskar Kokoschka (Malerei).
Technik: Acryl / Sand / Leinwand
Abmessung ohne Rahmen: 53cm * 47cm.
Abmessung mit Rahmen: 64cm * 58cm
Signiert
Datiert: 1991
Bildtitel: Abstrakte Darstellung
Rahmung: handgefertigter Rahmen


1945 lebte er nach seiner Geburt in Garmisch-Partenkirchen.
Kontinuierliche Zusammenarbeit mit seinem Vater und Kunstprofessor Franz Richter (verst. 1970)
bis1962  altsprachlich-humanistisches Gymnasium
1962- 1964 Studium der Bildenden Künste in Salzburg, Wien und München bei Fritz Wotruba (Plastik),Alfred Hrdlicka (Grafik), Oskar Kokoschka (Malerei).
1965 Abschluss als Meisterschüler mit summa cum laude und Assistenz bei Klaus (Waki) Zöllner in München.
1966 Kunstpädagogisches Studium in Augsburg bei den Professoren Hans Hermann und Dr. Glogauer mit dem Abschluss als staatl. exam. und anerkannter Kunstpädagoge.
1968 bis 1981 Tätigkeiten als Kunsterzieher an verschiedenen bayerischen Lehranstalten und als freischaffender Künstler.
1982 Energetik in der Kunst---Bildnerische Arbeit bei dem Venezianer Emilio Vedova in Salzburg
1983 Gründung einer Privat-Akademie für Bildende Kunst --Regensburg-Studio--
1986 bis 1989 Gestaltung von Plakaten, Covers und Bühnen-Geschehnissen (aktionist. Tanz-Theater) für den Komponisten und Piansisten Franz Hummel (Frankfurt, Bonn, Hamburg, London)
1990 – 1992 Kulturelle Arbeit über die Botschaft der BRD in Prag und Einrichtung einer Gast-Professur an der Kunstakademie der Karls-Universität.
1993 Manifestierung einer vital-energetischen Kunstrichtung mit bildnerischer Ausschöpfung des vollen Energie-Potentials „die Bildnerische Synästhesie“ mit dem international bekannten Aktionskünstler Hermann Nitsch in Wien/Schloß Prinzendorf.
1994 Das Phänomen des Multi-Sensualismus für die Kunst als Ausweitung der bildnerischen Sinnenhaftigkeit durch ekstatische Bildauf-zeichnungen.
Kooperation mit dem Kulturhistoriker Dr. Berbig (Univ. Bayreuth).
1996 Installation des Projektes „TERRA VERTICA“-
Bewusstseinsinhalt von energetischer Kunst und Multi-Sensualismus mit dem Opernsänger Juan Catalar (Genf).
1997 Gemeinschaftsarbeit am Projekt „Terra Vertica“ mit Luiz Ibañez, einem langjährigen Mitarbeiter des Künstlers und Architekten Cèsar Manrique in Tias/Lanzarote.
2000 Aufbau und Galeriegründung der „Kunsthalle T3“ in Dresden.
Seit 2001 Arbeit an energetischen Bildwerken im Sujetbereich „Feuer-Stelen“.
2004/5 Weiterführung energetischer Gestaltungen in Puerto de la Cruz /Teneriffa im dortigen Atelier.
2005 Wechselhafte Aufenthalte in Bayern, den Kanarischen Inseln und Österreich.


Objekt-Nr. 1734
Preis: 1500 Euro
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Gans Gloria

Gloria Gans
1958 Passau
Studium: Bildende Künste München
Technik: Öl / Karton
Abmessung ohne Rahmen: 50cm * 70cm
Abmessung mit Rahmen: 57cm * 77cm.
Signiert
Datiert: 1990
Bildtitel: Abstrakte Darstellung
Rahmung: Rahmenleiste


1958 geboren in Passau
1978/80 Kirchenmalerlehre in München. Gesellenprüfung
1980/86 Studium der Malerei und Grafik an der Akademie der Bildenden Künste München bei Günter Fruhtrunk (u. Roland Helmer & Helmut Sturm)
Diplom in Malerei und Grafik und 1. Staatsexamen für Kunsterziehung
seit 1987 freischaffend in München; großformatige Stilleben
1992/93/94 Arbeitsaufenthalte auf der Kykladen-Insel Andros. Fruchtbarkeitsidole, erste Porträts. Der Mensch steht ab da im Mittelpunkt der Malerei
seit 1999 auch kunstpädagogisch tätig
2001 Beginn der Serie "Frauenbilder"
2006 Beginn der Serie "Familienbilder"
2007 Beginn der Serie "Alltagshelden"
2010 Beginn der Serien "terra marique" und "migrare"


Objekt-Nr. 1727
Preis: 400 Euro
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Sonderborg K.R.H.

K.R.H. Sonderborg
05. April 1923 in Sønderborg (Dänemark) als Kurt Rudolf Hoffmann - 18. Februar 2008 in Hamburg.
Studium: Landeskunstschule Hamburg
Technik: Tusche / Papier.
Abmessung ohne Rahmen: 39cm * 29cm.
Abmessung mit Rahmen: 70cm * 60cm.
Signiert.
Rückseitig Nachlassstempel.
Datiert: 67
Bildtitel: Motiv-Variation.
Rahmung: handgefertigter Rahmen.

Zunächst absolvierte der junge Kurt Rudolf Hoffmann eine kaufmännische Ausbildung, nach deren Ende er als Einkaufsassistent einer Hamburger Exportfirma in die Sowjetunion ging. Nach der Rückkehr erst ergaben sich intensivere Kontakte zur Kunst, zuerst sicherlich über den auch malenden Vater. Primär wurde er aber vermutlich von dem in der Nachbarschaft lebenden Maler Ewald Becker-Carus beeinflusst, bei dem er Privatunterricht nahm. Dann folgte das Studium an der Landeskunstschule Hamburg, das der Malerei und Grafik bei Willem Grimm und das des Textilentwurfs bei Maria May. Bereits während des Studiums, das ihn wegen seiner akademischen Ausrichtung sehr bald „langweilen“ sollte, begann Sonderborg, meist in der Natur und bestärkt vom Vater, seinen Vorstellungen von Kunst gemäß zu arbeiten.
Bereits 1949 stand die erste (Gruppen-)Ausstellung im Hamburger Kunstverein an, der sich, nach der im Hamburger Völkerkundemuseum 1950, dann 1951 eine weitere anschloss. In diesem Jahr nahm er auch den Namen seiner Geburtsstadt an. In der Folge ging er ähnliche Wege wie die Künstler des „Informel“, beispielsweise Karl Fred Dahmen, K. O. Götz, Gerhard Hoehme, Bernard Schultze, Emil Schumacher, Fred Thieler und Hann Trier. 1982 stellte er aber selbst die Frage, ob er überhaupt ein „informeller“ Künstler sei, also jemand, der ausnahmslos nach dem Prinzip des Formlosen arbeite, das in seiner Entstehungszeit, ab Mitte der 1940er Jahre, gegen die geometrische Abstraktion gerichtet war.Willi Baumeister, Rolf Cavael, Gerhard Fietz, Rupprecht Geiger, Willy Hempel und Brigitte Meier-Denninghoff gründeten 1949 die Gruppe ZEN 49, der sich Sonderborg 1953 nach Auffassung Baumeisters angeschlossen hatte. Niederschläge dieser eher kontemplativen und spirituellen Richtung finden sich in Sonderborgs Arbeit zum Beispiel in seiner meditativ anmutenden Zeichnung, 5. August 1953. Andererseits wurde er aber auch von einer Außenwelt vorangetrieben, die dem Dynamismus der Aufbruchszeit 50er Jahre huldigte und sich in entsprechenden Charakterisierungen wie „Überschall, 25. September 1953“ äußerte. Überhaupt hat es in allen seinen Schaffensphasen parallel zueinander stillere, nach innen gerichtete, und „vorwärts“ signalisierende Zeichnungen und Bilder gegeben.

Sonderborg wechselte oft seinen Lebensmittelpunkt, was Kritiker zu der Vermutung brachte, dass er nicht nur in seiner Kunst, sondern auch in seinem Leben die Bewegung benötigte. In Paris, dem Mekka der Künstler in den 1950er/60er Jahren, unterhielt er lange eine Wohnung. Aber auch in Chicago oder Berlin hielt er sich immer wieder auf. Es ist bekannt, dass er auch in fortgeschrittenem Alter noch ein Swingboy war, der gerne gut isst, tagelang um „die Häuser zieht“ und ausgiebig die lokalen Jazz-Clubs frequentiert.

Objekt-Nr. 1723
Preis: 2500 Euro
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Richter Cornelius

Cornelius Richter
28.06.1944 Garmisch Partenkirchen - 14.07.2014 Bad Reichenhall
Studium: 1962- 1964 Studium der Bildenden Künste in Salzburg, Wien und München bei Fritz Wotruba (Plastik),Alfred Hrdlicka (Grafik), Oskar Kokoschka (Malerei).
Technik: Acryl / Sand / Leinwand
Format: 80cm * 100cm
Signiert
Datiert: 2013
Bildtitel: Metapherische Variation
Rahmung: Rahmenleiste


1945 lebte er nach seiner Geburt in Garmisch-Partenkirchen.
Kontinuierliche Zusammenarbeit mit seinem Vater und Kunstprofessor Franz Richter (verst. 1970)
bis1962  altsprachlich-humanistisches Gymnasium
1962- 1964 Studium der Bildenden Künste in Salzburg, Wien und München bei Fritz Wotruba (Plastik),Alfred Hrdlicka (Grafik), Oskar Kokoschka (Malerei).
1965 Abschluss als Meisterschüler mit summa cum laude und Assistenz bei Klaus (Waki) Zöllner in München.
1966 Kunstpädagogisches Studium in Augsburg bei den Professoren Hans Hermann und Dr. Glogauer mit dem Abschluss als staatl. exam. und anerkannter Kunstpädagoge.
1968 bis 1981 Tätigkeiten als Kunsterzieher an verschiedenen bayerischen Lehranstalten und als freischaffender Künstler.
1982 Energetik in der Kunst---Bildnerische Arbeit bei dem Venezianer Emilio Vedova in Salzburg
1983 Gründung einer Privat-Akademie für Bildende Kunst --Regensburg-Studio--
1986 bis 1989 Gestaltung von Plakaten, Covers und Bühnen-Geschehnissen (aktionist. Tanz-Theater) für den Komponisten und Piansisten Franz Hummel (Frankfurt, Bonn, Hamburg, London)
1990 – 1992 Kulturelle Arbeit über die Botschaft der BRD in Prag und Einrichtung einer Gast-Professur an der Kunstakademie der Karls-Universität.
1993 Manifestierung einer vital-energetischen Kunstrichtung mit bildnerischer Ausschöpfung des vollen Energie-Potentials „die Bildnerische Synästhesie“ mit dem international bekannten Aktionskünstler Hermann Nitsch in Wien/Schloß Prinzendorf.
1994 Das Phänomen des Multi-Sensualismus für die Kunst als Ausweitung der bildnerischen Sinnenhaftigkeit durch ekstatische Bildauf-zeichnungen.
Kooperation mit dem Kulturhistoriker Dr. Berbig (Univ. Bayreuth).
1996 Installation des Projektes „TERRA VERTICA“-
Bewusstseinsinhalt von energetischer Kunst und Multi-Sensualismus mit dem Opernsänger Juan Catalar (Genf).
1997 Gemeinschaftsarbeit am Projekt „Terra Vertica“ mit Luiz Ibañez, einem langjährigen Mitarbeiter des Künstlers und Architekten Cèsar Manrique in Tias/Lanzarote.
2000 Aufbau und Galeriegründung der „Kunsthalle T3“ in Dresden.
Seit 2001 Arbeit an energetischen Bildwerken im Sujetbereich „Feuer-Stelen“.
2004/5 Weiterführung energetischer Gestaltungen in Puerto de la Cruz /Teneriffa im dortigen Atelier.
2005 Wechselhafte Aufenthalte in Bayern, den Kanarischen Inseln und Österreich.


Objekt-Nr. 1712
Preis: 1800 Euro
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Hitzler Franz

Franz Hitzler
1946 Thalmassing -
Studium: Kunstschule Augsburg, Schüler von Heinz Butz
Technik: Acryl / Velin
Sichtbarer Blattausschnitt: 60cm * 40cm.
Abmessung mit Rahmen: 86cm * 66cm.
Signiert  
Datiert: 90
Bildtitel: Abstrakte Komposition
Rahmung: Rahmenleiste mit Glas


Im Jahr 1946 wird Franz Hitzler in Thalmassing bei Regensburg geboren. Hitzler reist 1962 allein nach Amsterdam, mit dem Ziel, dort Bilder von Rembrandt im Original zu sehen. Nach dieser Reise und entscheidenden Begegnung steht der Entschluss für Hitzler fest, Maler zu werden. Noch im selben Jahr besucht Hitzler die Kunstschule Augsburg und ist Schüler von Heinz Butz. Im folgenden Jahr gründet er sein eigenes Atelier in Asbach-Bäumenheim. Anschließend im Jahr 1967 setzt Hitzler sein Studium an der Akademie der bildenden Künste in München fort, zuletzt als Meisterschüler von Fritz Nagel. Ende der 60er Jahre schafft Hitzler Skulpturen und Keramiken, 1970 die ersten Holzschnitte und Monotypien. Zwei Jahre später bezieht der Künstler Hitzler ein Atelier in München-Haidhausen. In den anschließenden Jahren bilden sich ikonografische Motive heraus, eine eigenständige Formensprache entsteht: Franz Hitzlers künstlerischen Aussagen werden genauer, die Formen fester, prägnanter, die Zeichnung tritt wieder mehr in den Vordergrund. Mit 32 Jahren stellt sich Franz Hitzler mit einer ersten Einzelausstellung der Öffentlichkeit. 1979 reist er nach Venedig, dort bietet sich dem Künstler die Möglichkeit, in der Accademie die Bildwelt Tizians zu studieren. Im Jahr 1981 erhält Franz Hitzler den Förderpreis des bayerischen Kultusministeriums. Im Jahr darauf entstehen die ersten aufgeschlitzten und collagierten Bilder. Hitzler wird im Jahr 1997 ordentliches Mitglied der Akademie der Schönen Künste in München. Der Künstler widmet sich vornehmlich mit den Schicksalsmächten des Lebens, den Erfahrungsräumen zwischen Leid und positiver Wendung, die Hitzler in spontane und impulsive Malprozesse umsetzt. Hitzlers Werke sind in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen vertreten.



Objekt-Nr. 1709
Preis: 1600 Euro
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Fassbender Arno

Arno Fassbender
1937 Essen - 11.01.2006
Studium: HBK Braunschweig und Düsseldorf
Technik: Collage / Karton
Abmessung ohne Rahmen: 72cm * 33cm.
Abmessung mit Rahmen: 100cm * 70cm.
Signiert  
Datiert: 84
Bildtitel: Abstrakte Komposition
Rahmung: Rahmen mit Glas

Studium HBK Braunschweig und Düsseldorf.
Bis 2002 Dozent an der Kunstakademie Münster.
Seit 1960 regelmäßige Teilnahme an Gruppenausstellungen und zahlreiche Einzelausstellungen im In - und Ausland.


Objekt-Nr. 1707
Preis: 850 Euro
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KING KONG KUNSKABINETT

Walter Amann, Wolfgang Schikora, Ulrich Zierold.
Technik: Acryl / Karton
Abmessung ohne Rahmen: 62cm * 84cm.
Abmessung mit Rahmen: 67cm * 89cm.
Signiert
Datiert: 1991
Bildtitel: Leichte Schauer
Rahmung: Rahmenleiste.


Die Künstlergruppe “King Kong Kunstkabinett” besteht aus

Walter Amann, geb. 1942, lebt in München
Wolfgang Schikora, geb.1945, lebt in München
Ulrich Zierold, geb. 1946, lebt in Frankfurt


1977 Gründung der Künstlergruppe im King Kong Kunstkabinett, dem projektierten Erfahrungs- und Experimentalraum künstlerischer Kooperation. Von hier aus entstehen die kollektiven Malereien, die Kleinplastiken, illustrierte Texte, gelegentliche Video-Arbeiten und eine Reihe von Kunstfilmen. Anliegen der vielfältigen Arbeiten ist die Vermischung unterschiedlicher Bildsprachen, das Spiel mit Ausdrucksvarianten und die Entspezialisierung verschiedener Bildmedien. Die Künstler leben in München und Frankfurt.



Objekt-Nr. 1695
Preis: 1200 Euro
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Naujoks Heino

Heino Naujoks
30. April 1937 Köln -
Studium: Oskar Kokoschka - Erich Glette.
Technik: Öl / Papier
Sichtbarer Blattausschnitt: 29cm * 21cm.
Abmessung mit Rahmen: 55cm * 45cm.
Signiert
Datiert: 1988
Bildtitel: Abstrakte Darstellung.
Rahmung: Rahmenleiste mit Glas.


Heino Naujoks wurde 1937 in Köln als vierter Sohn eines Arztes geboren und wuchs in Marburg/Lahn (ab 1943) und Frankfurt am Main (ab 1948) auf. Nach dem Abitur zog er 1957 nach München. Dort besuchte er zunächst Zeichenkurse an der städtischen Gewerbeschule. 1958 nahm er an der Internationalen Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg (Schule des Sehens) bei Oskar Kokoschka teil. Im Herbst desselben Jahres trat er in die Malklasse von Erich Glette an der Akademie der Bildenden Künste in München ein.

Mit seinen Kommilitonen Florian Köhler und Helmut Rieger gründete er 1959 die Künstlergruppe WIR, der 1961 auch Reinhold Heller und Hans Matthäus Bachmayer beitraten. Im Jahr 1965 schloss sich die Gruppe WIR mit der Künstlergruppe SPUR zusammen, 1966 wählten die Künstler den neuen Gruppennamen GEFLECHT. Bis zur Auflösung von GEFLECHT im Jahr 1968 entstanden, teilweise in Gemeinschaftsarbeit, Werke zum Thema Technik und Automobil, aber auch dreidimensionale „Antiobjekte“.

Zwischen 1975 und 1989 schuf Naujoks großformatige Wandbilder für den öffentlichen Raum, etwa für die Technische Universität und das Klinikum Großhadern in München sowie für das Staatsarchiv Augsburg. 1990 erhielt er den Seerosenpreis der Stadt München. Seit 2007 ist Heino Naujoks Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste.

Seit seinen künstlerischen Anfängen beschäftigt sich Naujoks mit dem Spannungsfeld zwischen Figur und Abstraktion. Zunächst beeinflusst vom analytischen Kubismus, vom Informel und vom Bildraum Max Beckmanns, entwickelte er bereits während seiner Studienjahre an der Akademie eine spontane, gestisch geprägte künstlerische Handschrift. Eine wichtige Inspirationsquelle während der Zeit der Gruppe WIR war außerdem die süddeutsche Deckenmalerei des 18. Jahrhunderts. Zu dieser Zeit entstanden zahlreiche Gemälde und Zeichnungen mit religiösen Themen. Unter dem Einfluss der Pop Art schuf Naujoks von 1965 bis 1967 starkfarbige, flächige Kompositionen, doch kehrte er bald zu einer expressiven Pinselschrift zurück. Eine wichtige Rolle spielt die Collage in seinem Werk, dabei verwendet er nicht nur Fragmente aus Zeitungen und anderen Publikationen, sondern auch Teile eigener Werke, die er nach dem Einfügen in seine Bilder wiederum übermalt. Seit den 1990er Jahren entstehen seine Gemälde teilweise als Bestandteile umfangreicher Werkreihen, etwa der Folgen „Katarakt“ oder „Ort als Geschehen“.


Objekt-Nr. 1692
Preis: 1400 Euro
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Wissner Max

Max Wissner
18.06.1873 Geidersberg/Böhmen - 14.06.1959 Regensburg
Studium: Karlsruhe Stuttgart
Technik: Öl / Karton
Abmessung ohne Rahmen: 70cm * 72cm.
Abmessung mit Rahmen: 80cm *83cm.
Signiert
Bildtitel: Reiter
Rahmung: Rahmenleiste


Max Wissner wurde als zweites Kind des Architekten und Eisenbahningenieurs Gustav Wissner und seiner Frau Sophie geboren.
1882 zog die Familie nach Karlsruhe.
1887 begann Max Wissner eine Lehre als Dekorationsmaler. 1890–1893 besuchte er die Kunstgewerbeschule Karlsruhe, er studierte dort bei Hermann Götz.

1891 zog die Familie nach Regensburg; der Vater Gustav Wissner wurde Architekt beim dortigen königlichen Landbauamt. 1893–1896 leistete Max Wissner seinen Militärdienst und ging anschließend auf Wanderschaft.
1900 hielt er sich teilweise in Regensburg auf und schloss Bekanntschaft mit dem Bankier Max Weinschenk.
1908–1914 studierte er an der Akademie der bildenden Künste Stuttgart bei Robert Haug.
1914 meldete er sich freiwillig zur Teilnahme am Ersten Weltkrieg.
Nach Kriegsende 1918 lebte er bei seiner Mutter und Schwester in Regensburg.

1924 war Wissner Mitbegründer der Künstlervereinigung „Eule“. 1945 wurde er zum Vorsitzenden der Künstlervereinigung Regensburg gewählt.
1946 wurde er Ehrenpräsident des Berufsverbands Bildender Künstler Niederbayern und Oberpfalz.
Nach einem Schlaganfall 1955 war er rechtsseitig gelähmt.



Objekt-Nr. 1688
Preis: Euro
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Schweiger Beate

Beate Schweiger
Technik: Öl / Lwd / Karton
Format: 37cm * 37cm
Signiert
Titel: Abstrakt
Rahmung: Rahmenleiste


Objekt-Nr. 1680
Preis: 400 Euro
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Rogl Alexander

Alexander Rogl
1952 Regensburg
Studium: 1976 bis 1978 an der Blocherer-Akademie für freie und angewandte Kunst in München.
Technik: Collage / Papier
Blattgröße: 36cm * 26cm.
Abmessung mit Rahmen: 44cm * 39cm.
Signiert.
Datiert: 1989
Titel: Abstrakt
Rahmung: Rahmenleiste mit Glas


Architekturplaner, Bildender Künstler
1952 geboren in Regensburg
1973 bis 1975 Ausbildung als Grafiker in Darmstadt
und München
1976 bis 1978 Studium an der Blocherer-Akademie für freie und angewandte Kunst in München
seit 1978 freischaffender Künstler
2004 Bürogemeinschaft Rogl+Rogl,
Architektur+Kunst in Regensburg mit Simone Rogl


Objekt-Nr. 1678
Preis: 400 Euro
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Richter Cornelius

Cornelius Richter
28.06.1944 Garmisch Partenkirchen - 14.07.2014 Bad Reichenhall
Studium: 1962- 1964 Studium der Bildenden Künste in Salzburg, Wien und München bei Fritz Wotruba (Plastik),Alfred Hrdlicka (Grafik), Oskar Kokoschka (Malerei).
Technik: Öl / Sand / Leinwand
Format: 100cm * 70cm
Signiert
Datiert: 2013
Bildtitel: Abstrakt
Rahmung: ohne


1945 lebte er nach seiner Geburt in Garmisch-Partenkirchen.
Kontinuierliche Zusammenarbeit mit seinem Vater und Kunstprofessor Franz Richter (verst. 1970)
bis1962  altsprachlich-humanistisches Gymnasium
1962- 1964 Studium der Bildenden Künste in Salzburg, Wien und München bei Fritz Wotruba (Plastik),Alfred Hrdlicka (Grafik), Oskar Kokoschka (Malerei).
1965 Abschluss als Meisterschüler mit summa cum laude und Assistenz bei Klaus (Waki) Zöllner in München.
1966 Kunstpädagogisches Studium in Augsburg bei den Professoren Hans Hermann und Dr. Glogauer mit dem Abschluss als staatl. exam. und anerkannter Kunstpädagoge.
1968 bis 1981 Tätigkeiten als Kunsterzieher an verschiedenen bayerischen Lehranstalten und als freischaffender Künstler.
1982 Energetik in der Kunst---Bildnerische Arbeit bei dem Venezianer Emilio Vedova in Salzburg
1983 Gründung einer Privat-Akademie für Bildende Kunst --Regensburg-Studio--
1986 bis 1989 Gestaltung von Plakaten, Covers und Bühnen-Geschehnissen (aktionist. Tanz-Theater) für den Komponisten und Piansisten Franz Hummel (Frankfurt, Bonn, Hamburg, London)
1990 – 1992 Kulturelle Arbeit über die Botschaft der BRD in Prag und Einrichtung einer Gast-Professur an der Kunstakademie der Karls-Universität.
1993 Manifestierung einer vital-energetischen Kunstrichtung mit bildnerischer Ausschöpfung des vollen Energie-Potentials „die Bildnerische Synästhesie“ mit dem international bekannten Aktionskünstler Hermann Nitsch in Wien/Schloß Prinzendorf.
1994 Das Phänomen des Multi-Sensualismus für die Kunst als Ausweitung der bildnerischen Sinnenhaftigkeit durch ekstatische Bildauf-zeichnungen.
Kooperation mit dem Kulturhistoriker Dr. Berbig (Univ. Bayreuth).
1996 Installation des Projektes „TERRA VERTICA“-
Bewusstseinsinhalt von energetischer Kunst und Multi-Sensualismus mit dem Opernsänger Juan Catalar (Genf).
1997 Gemeinschaftsarbeit am Projekt „Terra Vertica“ mit Luiz Ibañez, einem langjährigen Mitarbeiter des Künstlers und Architekten Cèsar Manrique in Tias/Lanzarote.
2000 Aufbau und Galeriegründung der „Kunsthalle T3“ in Dresden.
Seit 2001 Arbeit an energetischen Bildwerken im Sujetbereich „Feuer-Stelen“.
2004/5 Weiterführung energetischer Gestaltungen in Puerto de la Cruz /Teneriffa im dortigen Atelier.
2005 Wechselhafte Aufenthalte in Bayern, den Kanarischen Inseln und Österreich.



Objekt-Nr. 1671
Preis: 1500 Euro
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Conrad Gisela

Gisela Conrad
1944 Ottenhöfen / Schwarzwald
Studium: Akademie Karlsruhe, Stuttgart, Mannheim.
Technik:  Öl / Papier
Abmessung ohne Rahmen: 29cm * 20cm.
Abmessung mit Rahmen: 56cm * 46cm.
Signiert
Datiert: 96
Titel: Abstrakte Darstellung
Rahmung: Rahmenleiste



•1944 geb. in Ottenhöfen / Schwarzwald
•1960–1972
Freie Akademie, Mannheim
Akademie der Bildenden Künste, Karlsruhe
Akademie der Bildenden Künste, Stuttgart
Fachhochschule Aachen
•Seit 1977 freischaffende Künstlerin
•1985 Ausstellungsförderung durch das Bayerische Kultusministerium
•1986 Teilnahme am Symposium „Kunstbaustelle” im Karthäuser Hof
Regensburg (Kunstfonds Bonn Förderung)
•1987 Symposion Tlen/Polen
•1988 Kulturförderpreis der Stadt Regensburg
•1998 „Virginia Center for the Creative Art” (VCCA), Virginia/USA
•2002 Symposium Odessa/Ukraine
•2003 Arbeitsaufenthalt Hum, Brda/Slowenien
•2004 Tyrone Guthrie Center at Annaghmakerrig, Irland
•2007 Mecklenburgisches Künstlerhaus Schloss Plüchow



Objekt-Nr. 1660
Preis: 600 Euro
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Höll Werner

Werner Höll
11.09.1898 Freiburg - 14.04.1984 Reutlingen
Studium: Staatliche Akademie Karlsruhe
Technik: Öl / Leinwand
Abmessung ohne Rahmen: 66cm * 86cm.
Abmessung mit Rahmen: 73cm * 94cm.
Signiert.
Datiert: 57
Bildtitel: Das Haus
Rahmung: Rahmenleiste


In Freiburg im Breisgau geboren und aufgewachsen, nahm Höll am Ersten Weltkrieg von 1914 bis 1918 als Offizier teil. Nach einer 1920 begonnenen und abgebrochenen Buchändlerlehre studierte er von 1921 bis 1928 an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe. Einflussreiche Lehrer waren Hans Adolf Bühler, Albert Haueisen und Hermann Goebel. Einen starken Einfluss auf seine Entwicklung hatte der mit ihm befreundete Wladimir von Zabotin, der später von den Nationalsozialisten als entarteter Künstler eingestuft wurde. Schon in seiner Freiburger Zeit hatte er Julius Bissier kennen gelernt, der sich ebenso wie Höll mit Zen-Buddhismus beschäftigte. Mit dieser Lehre hatten auch andere zeitgenössische Kunstschaffende einen Weg zur künstlerischen Identifikation gefunden.

Nachdem Höll sich zunächst mit Landschafts- und Porträtmalerei im Stil der Neuen Sachlichkeit beschäftigte, sind ab 1932 die ersten gegenstandsfreien Pastelle und Zeichnungen in seinem Werk nachweisbar. 1931 bis 1934 war er als freier Mitarbeiter Zeichner beim Herder-Verlag. 1934–38 fand er als Zeichner beim Mineralogischen Institut der Universität Freiburg Beschäftigung.

1936 nimmt er an einem Lehrgang der obersten SA-Führung für Künstler teil. Am 16. September 1937 war Höll (von der NS-Kreisleitung namhaft gemacht) Mitglied der Kommission, die im Auftrag der Reichskulturkammer im Augustinermuseum in Freiburg Kunstwerke auf Entartung prüfte und die für entartet erklärten Kunstwerke beschlagnahmte, unter vielen anderen Werke seines Freundes Zabotin. Da er zeitweise als Hilfsrestaurator für Gemälde im Museum beschäftigt worden war, kannte er sich in den Gemäldesammlungen gut aus. Er profilierte sich auch durch polemische Kunstkritiken im Alemannen, dem Kampfblatt der Nationalsozialisten Oberbadens.

Von 1939 bis 1945 war er als Offizier in einer Munitionskolonne bzw. einer Propagandaeinheit bei der Wehrmacht. 1939 lernte er bereits Ernst Jünger kennen, mit dem er 1941 in Paris stationiert war und danach eine lebenslange und künstlerisch befruchtende Freundschaft verband.

Nachdem er in Freiburg ausgebombt war, lebte er ab 1945 zunächst in Ravensburg und war seit 1952 in Reutlingen ansässig. Er mied offensichtlich seine Heimatstadt Freiburg, wo er als bekennender nationalsozialistischer Künstler bekannt war. In dieser Zeit wandte sich Höll, der inzwischen zurückgezogen und äußerst bescheiden als Maler und Holzschneider, zeitweise auch als Verlagszeichner und Restaurator sich durchs Leben schlug, von der gegenständlichen Kunst ab und der reinen Abstraktion zu. Bei jährlichen Aufenthalten in Paris erhielt sein Schaffen wesentliche Impulse. Vor allem Gemälde von Pierre Soulages, Hans Hartung, Alfred Manessier und Jean René Bazaine waren für seine weitere Entwicklung maßgebend. Auch setzte er sich intensiv mit dem Werk des im Nachbarort Eningen wirkenden HAP Grieshaber auseinander, bei dem er als lästiger Besuch sprichwörtlich wurde.

Nach einer vom Informel geprägten Phase schuf Höll ab Mitte der 1960-er Jahre vermehrt Holzschnitte und Collagen. Für diese erhielt er in provinziellen Kunstkreisen, nachdem er sich den aktuellen politischen Gegebenheiten angepasst hatte, durchaus Anerkennung. Zahlreiche Ausstellungen in Deutschland, aber auch im Ausland, so unter anderem 1959 in Kopenhagen oder 1960 in Paris würdigten sein Werk und zeigen die künstlerischen Stärken von Werner Höll auf. Zu seinem Œuvre gehören auch Werke in Öl, Temperabilder, Tuschezeichnungen sowie Aquarelle.

Für die Rolle des Kunstkritikers in der Zeit des Nationalsozialismus hat Höll große Bedeutung, da er überregional für die NS-Presse tätig war. Trotz seiner stark ausgeprägten NS-Vergangenheit, die den Juroren und den Mitpreisträgern vermutlich nicht bekannt war, erhielt Höll 1977 gemeinsam mit Jakob Bräckle und Andre Ficus den Anerkennungspreis des Oberschwäbischen Kunstpreises für sein Gesamtwerk. Der Oberschwäbische Kunstpreis, der 1951 von den damaligen Landkreisen Biberach, Ravensburg, Saulgau und Wangen gestiftet worden war, gehört zu den höchstdotierten deutschen Kunstpreisen.


Objekt-Nr. 1643
Preis: 2800 Euro
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Silbereisen Rainer

Rainer Silbereisen
1946 Regensburg -
Technik: Öl / Leinwand
Abmessung ohne Rahmen: 60cm * 80cm.
Abmessung mit Rahmen: 72cm * 78cm.
Signiert
Bildtitel: Landschaft
Rahmung: Rahmenleiste

Objekt-Nr. 1632
Preis: 650 Euro
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Büger Adolf

Adolf Büger
05.Dezember 1885 München - 03.Oktober 1966 München
Studium: Angelo Jank
Technik: Öl / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 60cm * 80cm.
Abmessung mit Rahmen: 68cm * 87cm.
Signiert
Datiert: 1938
Bildtitel: Landschaft
Rückseitig Gemälde von 1947 - Rastender Jesus.
Rahmung: Rahmenleiste

Akademie München bei den Professoren Peter Halm und Angelo Jank
Bereits in jungen Jahren Ausstellungen in bedeutenden Galerien wie Tannhauser, Brackl, Weinmüller-München sowie Glaspalast München, Möller-Berlin wie auch in New York neben Heckel und Pechstein.
Ab 1933 "entartet", zieht sich nach Bad Reichenhall zurück, Verlust von 150 Bildern durch Kriegseinwirkung in München.
Nach dem 2. Weltkrieg Wiederbeteiligung in Traunstein bei den "Roten Reitern" neben Willy Baumeister, Ida Kerkovius; Max Ackermann.
1952 Rückkehr nach München durch Vermittlung des Kulturbeauftragten Professor Held.
Ab 1952 bis zu seinem Tode 1966 regelmäßige Beteiligung bei der Großen Kunstausstellung München ( Neue Münchener Künstlergenossenschaft).


Objekt-Nr. 1618
Preis: 1500 Euro
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Dienz Herm

Herm Dienz
08. Oktober 1891 in Koblenz -  26. August 1980 in Hoholz
Technik: Mischtechnik / Karton
Sichtbarer Blattausschnitt: 54cm * 75cm.
Abmessung mit Rahmen: 71cm * 101cm.
Signiert
Datiert: 1948
Bildtitel: Familien-Spaziergang
Rahmung: Rahmenleiste mit Glas



Dienz studiert Jura in München, Berlin und Bonn. Nach seiner Promotion zum Dr. jur. und einem Referendariat am Gericht in Koblenz wohnt er zunächst mit seiner Frau Hilde und dem 1922 geborenen Sohn Rainer (+ am 13.April 1945) als freischaffender Künstler im Westerwald, bildet sich aber in Berlin weiter und unternimmt etliche Reisen (u.a. nach Sizilien).

1925 nimmt er das Studium für das künstlerische Lehramt an der Hochschule in Düsseldorf auf, das er 1927 in Berlin abschließt. Er arbeitet dann an den Gymnasien in Rheydt und Odenkirchen und wird 1937 als ordentlicher Professor an die Hochschule für Lehrerbildung in Bonn berufen.

1939 zieht er in seinen 2.Weltkrieg und steht diesen bis zum bitteren Ende durch.

Seine künstlerisch erfolgreichsten Schaffensphasen fallen einerseits in die 1920er Jahre, als er sich der Themen und Malweisen des Expressionismus' annimmt, andererseits in die 50er und 60er Jahre, in denen er sich auch der abstrakten Formensprache bedient.

Er malt bis zu seinem Tod und experimentiert mit den verschiedensten Materialien. Sein Ehrengrab befindet sich auf dem Südfriedhof in Bonn-Beuel.


Objekt-Nr. 1609
Preis: 600 Euro
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