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Gemälde

Max Meier

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Erbe Paul

Paul Erbe
21. Mai 1894 in München - 29. Februar 1972 in Haimhausen.
Technik: Öl / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 60cm * 80cm.
Abmessung mit Rahmen: 72cm * 92cm.
Bildtitel: Nachbar.
Signiert.
Datiert: 1965.
Rahmung: Rahmenleiste.

Paul Erbe begann ein Studium der Kunstgeschichte und Philosophie an der Universität München, bevor er sich autodidaktisch der Malerei widmete.
Wahrscheinlich bewog ihn Charles Crodel dazu, sich der Malerei zuzuwenden und Haimhausen als Aufenthaltsort zu wählen.
Als ihm im Alter die rechte Hand den Dienst versagte, malte er mit der linken Hand weiter.
Der Künstler war vor allem Landschaftsmaler, hat aber auch  Blumenstücke und Stillleben gemalt.
Die deutschen Impressionisten und die Maler der Scholle wie Leo Putz haben ihn gewiß beeinflußt.

Objekt-Nr. 2487
Preis: 450 Euro
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Wallenberg Suzanne von

Suzanne von Wallenberg
Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 88cm * 105cm.
Abmessung mit Rahmen: 89cm * 106cm.
Signiert.
Bildtitel: The building site.
Rahmung: Rahmenleiste.

Objekt-Nr. 2482
Preis: 750 Euro
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Fitz Josef

Josef Fitz
Technik: Acryl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 115cm * 110cm.
Abmessung mit Rahmen: 118cm * 113cm.
Signiert.
Datiert: 1988.
Bildtitel: Blaues Ding I.
Rahmung: Rahmenleiste.

Objekt-Nr. 2481
Preis: 800 Euro
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Bergada Tomas

Tomas Bergada
1862 in Reus - 1937 in Reus.
Studium: Schüler von Clapes Aleix Puig, Josep Llovera Reus und Bufill in Barcelona.
Technik: Öl / Leinwand / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 30cm * 33cm.
Abmessung mit Rahmen: 36cm * 39cm.
Signiert.
Datiert: 1929.
Bildtitel: Stadtansicht.
Rahmung: Rahmenleiste.

Tomas Bergada war ein Katalanischer Maler.
Schon früh wollte Tomas Bergada Maler werden.
Er wurde Schüler von Clapes Aleix Puig, Josep Llovera Reus und Bufill in Barcelona.
Tomas Bergada beeinflusste und gestaltete die Fassaden einiger Häuser in Reus, z.B. Institute Pere Mata, Casa Navas.
Tomas Bergada war Zeichenlehrer an der Städtischen Schule für Zeichnen in Reus..
Die Gemälde von Bergada wurden in Reus, Barcelona und Madrid ausgestellt.
Er hatte sein eigenes Atelier in der Vorstadt von Marti Folguera.
Bergada entwarf viel für verschiedene katalanische Zeitungen.

Objekt-Nr. 2480
Preis: 650 Euro
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Hahn Alfred

Hahn Alfred
23.04.1886 in Heilbronn - 07.08.1965 in Prien am Chiemsee.
Studium: Kunstakadie Stuttgart.
Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 100cm * 140cm.
Abmessung mit Rahmen: 109cm * 149cm.
Rückseitig Nachlassstempel.
Entstehungszeit ca. 1935 -1938.
Bildtitel: Liegender Akt.
Rahmung: Rahmenleiste.

Ausbildung und künstlerische Entwicklung des 1886 in Heilbronn geborenen Malers Alfred Hahn sind bislang nur bruchstückhaft bekannt. Von 1905 bis 1909 studierte er zunächst an der Kunstakademie Stuttgart. Seine Lehrer waren der Spätimpressionist Christian Landenberger, der 1904 gemeinsam mit Adolf Hölzel von München nach Stuttgart berufen worden war, und der österreichische Bildhauer und Maler Robert Poetzelberger. Letzterer unterrichtete ihn im Zeichnen. Im Anschluss siedelte er nach München über und wurde Schüler am damals neu gegründeten Gustaf-Britsch-Institut in Schwabing. Der Stuttgarter Architekt und Kunsttheoretiker Gustaf Britsch hatte ein privates Institut für theoretische und angewandte Kunstwissenschaft eingerichtet. Studienaufenthalte führten ihn noch vor dem Ersten Weltkrieg nach Italien und Paris.
Das 2005 für die Heilbronner Sammlung erworbene umfangreiche Konvolut von Stillleben, Porträt- und Landschaftsgemälden sowie gezeichneten Aktstudien ist zeitlich vermutlich noch in seine Stuttgarter Akademiezeit einzuordnen. Es ist der spätimpressionistische Malstil seiner Lehrer, an dem sich Hahn hier offensichtlich orientierte. Ersichtlich wird dies in der gekonnten realistischen Erfassung der Physiognomien, dem lockeren Farbauftrag und der hellen Palette. Die lebendige Auffassung der Porträts und der souveräne Umgang im Einsatz der Farben zeugt trotz aller Skizzenhaftigkeit des Dargestellten von einem sehr talentierten Maler.
An den wenigen überlieferten Werken der Weimarer Zeit lässt sich feststellen, dass Alfred Hahn unter dem Einfluss des Expressionismus das Gegenständliche charakteristisch vereinfachte und die Malweise entsprechend freier entwickelte. Schon 1933 erhielt er Ausstellungsverbot. Seit 1945 lebte er zurückgezogen in Prien am Chiemsee und schuf Landschaften und Porträts wie u.a. 1963 das Porträt von Theodor Heuss, das bis heute im Heilbronner Rathaus zu sehen ist.

Objekt-Nr. 2479
Preis: 2500 Euro
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Lops

Lops
Technik: Mischtechnik / Papier.
Abmessung ohne Rahmen: 29cm * 39cm.
Abmessung mit Rahmen: 42cm * 52cm.
Signiert mit Lops S.
Datiert: 11.4.60.
Bildtitel: Abstrakt.
Rahmung: Rahmenleiste mit Glas.

Objekt-Nr. 2477
Preis: 350 Euro
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Goldbrunner Josef

Josef Goldbrunner
Technik: Öl / Papier / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 83cm * 59cm.
Abmessung mit Rahmen: 91cm * 66cm.
Signiert.
Bildtitel: Abstrakte Komposition.
Rahmung: Rahmenleiste.

Objekt-Nr. 2476
Preis: 250 Euro
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Schmid-Thumsee Rudi

Rudi Schmid Thumsee
1939 - 05.01.2007.
Technik: Mischtechnik / Papier / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 51cm * 51cm.
Abmessung mit Rahmen: 58cm * 58cm.
Signiert.
Datiert: 1991.
Bildtitel: Feder.
Rahmung: Rahmenleiste.

Markenzeichen von Rudi Schmid-Thumsee sind seine Kreise und die Federn als Ausdruck von Freiheit. Anfangs vielfach dezent gehalten, in Braun- und Grautönen mit blauen Akzenten, gewannen sie in späteren Jahren an Farbe.
In Bad Reichenhall gibt es immer noch Spuren des Künstlers wie das Relief an der Wand des Großen Sitzungssaals im Alten Rathaus oder die Bilder in verschiedenen Lokalen.

Objekt-Nr. 2475
Preis: 350 Euro
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Keller Gerhard

Gerhard Keller
1905 - 1984.
Studium: Kunstakademie Düsseldorf, Berlin.
Technik: Öl / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 30,5cm * 21,5cm.
Abmessung mit Rahmen: 43cm * 34cm.
Signiert.
Datiert: 52.
Bildtitel: Abstrakt.
Rahmung: Handgefertigter Weißgoldrahmen.

Gerhard Keller wurde 1905 geboren.
Als Sohn eines Professors der Düsseldorfer Künstlerakademie und einer Malerin, studierte er selbst ebenfalls Kunst in Düsseldorf und Berlin.
Seit 1933 stand er im Schuldienst und ab 1939 als Soldat im Krieg. Seine Werke waren bis 1945 als "entartete Kunst" verfemt und gingen verloren.
Nach dem Krieg war er wieder Kunsterzieher, von 1955
bis 1975 in Bonn an der Elly-Heuss-Knapp-Schule und im Bad Godesberger Amos-Comeinius-Gymnsasium.
Er stellte seine Malerei bundesweit und in Frankreich aus.
Gerhard Keller verstarb 1984.

Objekt-Nr. 2474
Preis: 1500 Euro
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Schütte Alina

Alina  Maria Schütte
1959 in Gdingen - Polen.
Studium: Akademie für Plastische Künste.
Technik: Collage / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 50cm * 40cm.
Signiert.
Datiert: 2003.
Bildtitel: Komposition.
Rahmung: Ohne.

Schütte ist seit 1980 in Hannover ansässig und arbeitete in den ersten Jahren als Fotografin. Seit 1986 widmet sie sich ausschließlich der Malerei und plastischer Kunst. Collagen mit Papier bilden den Schwerpunkt ihrer Arbeit. Den zentralen Blickpunkt bildet ein gerolltes Stück Karton, dass die senkrechte Mittelachse betont.

Objekt-Nr. 2472
Preis: 250 Euro
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Netzband Georg

Georg Netzband
30.07.1900 in Berlin -  07.04.1984 in Lindenberg/Allgäu.
Studium: Staatliche Kunstschule in Berlin.
Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 40cm * 50cm.
Abmessung mit Rahmen: 44cm * 54cm.
Signiert.
Datiert: 1977.
Bildtitel: Landschaft.
Rahmung: Rahmenleiste.

1917-1918 nach mittlerer Reife Zivildienstverpflichtung, ab Juli 1918 Kriegsdienst mit Einsatz in Frankreich. 1918 zum Jahresende Eintritt in die Staatliche Kunstschule Berlin in die Klassen von Prof. Georg Tappert (Graphik), Bernhard Hasler (Malerei) und Georg Walter Rösner (Zeichnen). 1919 Aufnahme erster Arbeiten in die Große Berliner Kunstausstellung, Abt. »Novembergruppe«. 1919-1921 Studienwanderungen durch Deutschland bis nach Norditalien. 1921 Zeichenlehrerexamen mit Auszeichnung. 1922 Teilnahme an der Deutschen Kunstausstellung in Italien und der UdSSR. Aufnahme von Arbeiten in die Ausstellungen der Preußischen Akademie der Künste (bis 1936). 1921-1924 Ausarbeitung einer Reform des Zeichen- und Werkunterrichts. Als Lehrer erprobt er diese auf der Schulfarm Scharfenberg am Tegeler See bei Berlin und auf Berliner Stadtschulen. 1923 erste große Ausstellung der neuen Unterrichtsergebnisse. 1924 Einführung des in einer Arbeitsgruppe unter Leitung von Prof. Hasler erstellten Reformplans für Kunsterziehung und Kunstlehrerausbildung. 1931 Stipendium der Stadt Berlin für Paris

Ab 1933 mehrfach Verhöre wegen des Verdachts politischer Unzuverlässigkeit. 1936 Ausstellungsverbot für Akademie und Große Berliner Kunstausstellung wegen politischer Unzuverlässigkeit. 1937 letzte Einzelausstellung zur NS-Zeit bei Gurlitt, Verbot von Auslandreisen. Von da an vergräbt der Künstler eine Reihe seiner Arbeiten in Blechbehältern, besonders solche, die sich kritisch mit dem NS-Staat auseinandersetzen; dort überstehen sie den Krieg. 1940-1947 Wehrdienst mit Verwundung. Ab 1944 Einsatz an der Ostfront, im April 1945 Gefangennahme und russische Kriegsgefangenschaft. 1947/1948 Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft nach Lindenberg/ Allgäu und Aufenthalt im Heimkehrerkrankenhaus in Biberach. Ab 1948 Reportertätigkeit und erste Nachkriegsausstellungen im Allgäu und in Südwürttemberg. 1950-1968 ansässig in Berlin als Kunstlehrer und Fachberater sowie Fachseminarleiter für Kunst und Werken. Regelmäßige Beteiligung an der Großen Berliner Kunstausstellung. 1960-1983 Auslandsausstellungen in Ascona, London, Lyon, Monte Carlo, New York, Nizza, Nottingham, Paris. Ab 1968 ansässig in Lindenberg/Allgäu. 1981 Verleihung des Bundesverdienstkreuzes mit ausdrücklicher Würdigung seiner Haltung während der Naziherrschaft.

Objekt-Nr. 2471
Preis: 800 Euro
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Matysiak Walter

Walter Matysiak
28. April 1915 in Schweidnitz /Schlesien - 1985 in Konstanz.
Studium: Akademie München.
Technik: Öl / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 65cm * 40cm.
Abmessung mit Rahmen: 68cm * 43cm.
Signiert:
Datiert:1962.
Titel: Roter Akt.
Rahmung: Rahmenleiste.

Mein Vater war Malermeister von Beruf.
In den goldenen 20er Jahren fing ich Sperlinge im Hasenstall,
die mir meine Großmutter dann servieren mußte. Ich aß sie vor Hunger, denn wir hatten wenig Geld.
Seit dieser Zeit habe ich einen Vogeltick.
Als Schüler miserabel, hockte ich oft in der 1.Reihe mit dem Gesicht zur Klasse, oder ich bekam zur Abwechslung rhytmisch Schläge.
Lehrzeit als Dekorationsmaler.
Lief meinem Vater oft von der Arbeisstelle weg und setzte mich irgendwo hin, um zu malen.
Die Schläge blieben auch hier nicht aus.
Mutter vermittelte immer, denn ich wollte doch Künstler werden
und träumte meist von Atelier und Modellen.
Studium in München an der Akademie.
9 Jahre Militär, davon 2 Jahre Gefangenschaft in Amerika.
Seit 1946 selbständig als freischaffender Maler und Grafiker.
1955 Übersiedlung nach Konstanz.

Objekt-Nr. 2470
Preis: 600 Euro
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Siepmann Heinrich - Werdehausen Hans - Grochowiak Thomas

Heinrich Siepmann
30. November 1904 in Mülheim an der Ruhr - 16. Dezember 2002 in Mülheim an der Ruhr.
Er studierte von 1925 bis 1927 an der Folkwangschule Essen bei Josef Urbach, Karl Kriete und Joseph Enseling. 1948 war er Mitbegründer der Künstlergruppe „junger westen“ in Recklinghausen. Bereits Siepmanns frühe noch gegenständliche Arbeiten aus den 1930er und 1940er Jahren faszinieren durch einen strengen kompositorischen Bildaufbau, und der zeit seines Lebens eng mit Mülheim verbundene Künstler entwickelte in den Nachkriegsjahren seinen Weg in die ungegenständliche, geometrisierende Abstraktion konsequent weiter. Gemeinsam mit Thomas Grochowiak, Emil Schumacher, Ernst Hermanns, Hans Werdehausen und Gustav Deppe gehörte er 1948 zu den Gründungsmitgliedern der in Recklinghausen initiierten Künstlergruppe „junger westen“, die dazu beitragen wollten, nach dem Kunstdiktat durch die deutschen Nationalsozialisten die Region von Rhein und Ruhr wieder zu einer Kulturlandschaft zu gestalten. Nachdem Siepmann in den 1960er Jahren durch die Einflüsse seiner Künstlerkollegen die formale Strenge zugunsten informeller Strukturen kurzfristig verließ, wandte er sich zum Ende des Jahrzehnts und vornehmlich ab den 1970er Jahren immer stärker einer Formsprache zu, die Farbe und Form auf der Leinwand als eigenständige Bildmittel begreift und diese in kompositorisch vollkommen harmonisch ausbalancierten Kompositionen zeigt. Siepmanns größtes Verdienst ist es dabei vielleicht, dass trotz seiner kalkulierten Schöpfungen stets ein lyrisches Moment den Werken innewohnt.

Hans Werdehausen
05. Februar 1910 in Bochum - 05. Juli 1977 in Bödexen bei Höxter.
Werdehausen war als abstrakter Expressionist ein Vertreter der deutschen Nachkriegsmalerei. Als Mitbegründer der Gruppe "junger westen" hat er den Aufbruch der deutschen Kunst nach 1945, insbesondere im Ruhrgebiet begleitet.
Von 1924 bis 1929 machte Werdehausen eine Ausbildung im Malerhandwerk und von 1932 bis 1935 absolvierte er ein Studium bei Kay H. Nebel an der Kunstakademie Kassel. Im Jahr 1936 unternahm er eine einjährige Studienreise nach Sizilien. Er zog im Jahr 1937 nach Essen und betätigte sich dort als freischaffender Maler. Nach seinem Kriegsdienst in der Wehrmacht ab 1939 wurde er 1942 entlassen und zog erst nach Bödexen bei Höxter, später wieder nach Essen.
Im Jahr 1948 wurde Werdehausen, zusammen mit Gustav Deppe, Thomas Grochowiak, Ernst Hermanns, Heinrich Siepmann und Emil Schumacher Mitbegründer der Künstlergruppe junger westen. 1950 wurde Werdehausen mit dem Kunstpreis junger westen der Stadt Recklinghausen ausgezeichnet. Er wurde 1952 Mitglied des zwei Jahre zuvor wieder begründeten Deutschen Künstlerbundes und drei Jahre später (1955) Mitglied des Westdeutschen Künstlerbundes. Als ordentliches DKB-Mitglied beteiligte sich Werdehausen zwischen 1952 (im Kölner Staatenhaus am Rheinpark) und 1978 (in der Akademie der Künste in Berlin) an insgesamt neun großen Jahresausstellungen. Im Jahr 1956 wurde ihm der Deutsche Kontinental-Preis der Internationalen Guggenheim-Stiftung, New York verliehen. Im Jahr 1959 wurde Hans Werdehausen Teilnehmer der documenta II in Kassel.

Thomas Grochowiak
02. Dezember 1914 in Recklinghausen -  25. November 2012 in Karlsruhe.
Thomas Grochowiak wurde als Sohn eines Bergarbeiters geboren. Nach Volks- und Oberrealschule begann er 1932 eine Lehre als Dekorations- und Plakatmaler. 1938 wurde er Leiter der Werbeabteilung eines Kaufhauskonzerns und besuchte Abendkurse in Malen und Zeichnen, unter anderem an der Werkkunstschule Dortmund. Auch während seines Wehrdienstes zwischen 1939 und 1945 zeichnete und malte Grochowiak. Die in dieser Zeit entstandenen Bilder verhalfen ihm nach Kriegsende in einer ersten Ausstellung zu unerwartetem Erfolg.
1948 begründete er mit den Künstlerkollegen Gustav Deppe, Ernst Hermanns, Emil Schumacher, Heinrich Siepmann und Hans Werdehausen die Gruppe junger westen. Er gehörte von 1950 bis 1979 zur Leitung der Ruhrfestspiele, zudem war er von 1954 bis 1980 Direktor der Städtischen Museen Recklinghausen, ab 1969 auch der Städtischen Galerie Schloss Oberhausen. 1955 reiste er als Gast des British Council nach London.
Von 1965 bis 1969 wirkte Grochowiak als Generalkommissar für die Deutsche Sektion der Biennale von Paris und von 1971 bis 1978 in derselben Funktion für die Deutsche Sektion der Triennale–India, Neu Delhi. Grochowiak war eines der drei Ehrenmitglieder des Deutschen Künstlerbundes und arbeitete von 1979 bis 1985 als dessen Präsident. 1985 war er Ehrengast der Villa Massimo sowie 1987 der Villa Romana in Florenz.
Seit 1948 hatte Thomas Grochowiak viele Ausstellungen im In- und Ausland. Er lebte und arbeitete in Kuppenheim bei Baden-Baden, Recklinghausen und Andalusien.

Technik: Mischtechnik / Papier.
Blattgröße: 25cm * 22cm.
Abmessung mit Rahmen: 60cm * 50cm.
Signiert von allen 3 Künstlern.
Datiert:1956.
Titel: Abstrakt.
Rahmung: Rahmenleiste mit Glas.

Objekt-Nr. 2467
Preis: 1500 Euro
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Pospieszczyk Rudolf

Rudolf Pospieszczyk
01.07.1930 in Dresden - 2003 in Regensburg.
Technik: Öl / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 26cm * 22cm.
Abmessung mit Rahmen: 53cm * 42cm.
Signiert.
Datiert: 1987.
Werknummer: 241.
Bildtitel: Abstrakte Darstellung.
Rahmung: Rahmenleiste mit Glas.

1947-50 Ausbildung als Keramiker.
1951 Mitglied der Künstlergruppe „Regenbogen“.
1969-70 Mitglied des „Teams 69“ und „Team 70“.
1977 Gründung der Studio-Galerie.
1980 Mitglied der Esslinger Künstlergilde.

Ab 1996 nahm er immer wieder an der Großen Ostbayerischen Kunstausstellung (GOK) teil. Einzelausstellungen hatte er unter anderem im Regensburger Leeren Beutel (1990), in der Max-Reger-Halle in Weiden i.d.OPf. (1994) und beim Kunstverein Passau in der St. Anna-Kapelle (1997). 2011 fand in Regensburg ihm zu Ehren eine Gedächtnisausstellung statt.

Objekt-Nr. 2460
Preis: 150 Euro
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Matysiak Walter

Walter Matysiak
28. April 1915 in Schweidnitz /Schlesien - 1985 in Konstanz.
Studium: Akademie München.
Technik: Öl / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 35cm * 26cm.
Abmessung mit Rahmen: 44cm * 35cm.
Signiert:
Datiert:1963.
Titel: Stadtansicht.
Rahmung: Rahmenleiste.

Mein Vater war Malermeister von Beruf.
In den goldenen 20er Jahren fing ich Sperlinge im Hasenstall,
die mir meine Großmutter dann servieren mußte. Ich aß sie vor Hunger, denn wir hatten wenig Geld.
Seit dieser Zeit habe ich einen Vogeltick.
Als Schüler miserabel, hockte ich oft in der 1.Reihe mit dem Gesicht zur Klasse, oder ich bekam zur Abwechslung rhytmisch Schläge.
Lehrzeit als Dekorationsmaler.
Lief meinem Vater oft von der Arbeisstelle weg und setzte mich irgendwo hin, um zu malen.
Die Schläge blieben auch hier nicht aus.
Mutter vermittelte immer, denn ich wollte doch Künstler werden
und träumte meist von Atelier und Modellen.
Studium in München an der Akademie.
9 Jahre Militär, davon 2 Jahre Gefangenschaft in Amerika.
Seit 1946 selbständig als freischaffender Maler und Grafiker.
1955 Übersiedlung nach Konstanz.

Objekt-Nr. 2458
Preis: 400 Euro
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Matysiak Walter

Walter Matysiak
28. April 1915 in Schweidnitz /Schlesien - 1985 in Konstanz.
Studium: Akademie München.
Technik: Öl / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 18cm * 28cm.
Abmessung mit Rahmen: 27cm * 37cm.
Titel: Stadtansicht.
Rahmung: Rahmenleiste

Mein Vater war Malermeister von Beruf.
In den goldenen 20er Jahren fing ich Sperlinge im Hasenstall,
die mir meine Großmutter dann servieren mußte. Ich aß sie vor Hunger, denn wir hatten wenig Geld.
Seit dieser Zeit habe ich einen Vogeltick.
Als Schüler miserabel, hockte ich oft in der 1.Reihe mit dem Gesicht zur Klasse, oder ich bekam zur Abwechslung rhytmisch Schläge.
Lehrzeit als Dekorationsmaler.
Lief meinem Vater oft von der Arbeisstelle weg und setzte mich irgendwo hin, um zu malen.
Die Schläge blieben auch hier nicht aus.
Mutter vermittelte immer, denn ich wollte doch Künstler werden
und träumte meist von Atelier und Modellen.
Studium in München an der Akademie.
9 Jahre Militär, davon 2 Jahre Gefangenschaft in Amerika.
Seit 1946 selbständig als freischaffender Maler und Grafiker.
1955 Übersiedlung nach Konstanz.

Objekt-Nr. 2457
Preis: 300 Euro
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Schmucker Hannes

Hannes Schmucker
06.04.1899 in Eger - 31.01.1965 in München.
Studium: Franz von Stuck.
Technik: Öl / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 36cm * 50cm.
Abmessung mit Rahmen: 51cm * 65cm.
Monogrammiert.
Datiert: 1950.
Bildtitel: Stillleben.
Rahmung: Handgefertigter Weißgoldrahmen.
Werkverzeichniss - Lohkamp Nr. 89.

Hannes Schmucker wird am 6. April 1899 in Eger als Sohn eines Bahnbeamten geboren. 1917 geht er, im direkten Anschluss an sein Notabitur, als Kriegsfreiwilliger an die Westfront. Nach seiner Rückkehr verfolgt er zunächst eine Beamtenlaufbahn wie sein Vater, die er jedoch bereits 1922 aufgibt. Stattdessen geht er nach München und besucht ab 1924 an der Münchner Akademie die Klasse von Franz von Stuck. In den folgenden Jahren unternimmt er Studienreisen nach Paris und Belgrad. 1932 lässt sich der Künstler in Berlin nieder und fängt die Atmosphäre der Stadt in seinen Werken ein. 1934 begleitet er seine Frau nach Königsberg. Jahre intensiver Arbeit folgen, in denen er sich mit Motiven der ostpreußischen Landschaft sowie mit der Darstellung von Stillleben und Menschen auseinandersetzt. Der Krieg unterbricht diese produktive Phase. Schmucker gerät als Soldat in russische Kriegsgefangenschaft, 1945 kehrt er zurück und lebt zunächst in Augsburg. In den nun entstehenden Arbeiten ist die künstlerische Aufarbeitung der Eindrücke und Erlebnisse der letzten Kriegstage bestimmend. Da der Großteil seiner Werke im Krieg vernichtet worden ist, erfolgt zugleich auch eine künstlerische Neuorientierung, die eine Auseinandersetzung mit den Elementen einer gegenstandslosen Gestaltung mit sich bringt. 1947 übersiedelt er nach München, wird Mitglied der Neuen Münchner Künstlergenossenschaft und stellt bis 1965 jährlich im Haus der Kunst aus. Am 31. Januar 1965 stirbt Hannes Schmucker nach kurzer schwerer Krankheit.

Objekt-Nr. 2456
Preis: 800 Euro
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Beauvoir Hélène de

Hélène de Beauvoir  
06. Juni 1910 in Paris - 05. Juli 2001 in Goxwiller.
Studium: Académie de la Grande Chaumière und Académie.Colarossi.
Technik: Öl / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 45cm * 54cm.
Abmessung mit Rahmen: 61cm * 68cm.
Signiert.
Rückseitig: Nachlassstempel.
Bildtitel: Venedig.
Rahmung: Handgeschnitzter französischer Impressionistenrahmen.

Die Malerin Hélène de Beauvoir wurde in Paris, Boulevard du Montparnasse 103, als Tochter von Françoise Brasseur und des Rechtsanwalts Georges de Beauvoir geboren.

Ihre Abiturprüfung in Philosophie legte Beauvoir 1927 ab, danach besuchte sie Abendkurse für Aktzeichnen an den Kunstschulen Académie de la Grande Chaumière und Académie Colarossi. Das Studium des Kupferstichs und der Grafik begann sie an der Kunstschule "Rue de Fleurs" im Jahr 1928. Im selben Jahr lernte sie den französischen Philosophen Jean-Paul Sartre kennen, als sie von ihrer Schwester zu einer Verabredung mit ihm vorgeschickt wurde.

1934 bis 1935 arbeitete sie als Sekretärin an der Galerie Bonjean. 1935 unternahm sie eine Studienreise nach Italien, wo sie Florenz, Rom, Neapel und Capri besuchte. Ihre erste Einzelausstellung eröffnete de Beauvoir im Januar 1936 in der erwähnten Galerie. Bei der Eröffnung kam auch Pablo Picasso und urteilte: „Ihre Malerei gefällt mir. Sie ist sehr eigenständig.“ Im gleichen Jahr arbeitete Hélène für ihre Schwester und Sartre, indem sie Manuskripte der beiden abtippte.

Haus von Hélène in Goxwiller
1940 plante Hélène, für einen Monat nach Portugal zu fahren, doch der Zweite Weltkrieg zwang sie bis 1945 dort zu bleiben. Während dieser Zeit heiratete sie 1942 ihren Freund Lionel de Roulet, einen Schüler Sartres. Er wurde später Diplomat und so zogen die beiden mehrmals um, darunter 1945 nach Wien, 1947 nach Belgrad und 1950 nach Mailand, wo er Leiter des französischen Kulturzentrums wurde. 1963 kauften sie ein ehemaliges Winzerhaus in Goxwiller im Elsass. Auch nach dem Tod ihres Mannes im Jahr 1990 blieb sie dort wohnen. Hélène hatte keine Kinder; ihr Mann Lionel war in der Jugend an einer besonderen Tuberkulose erkrankt, die ihn unfruchtbar machte.

Hélène hatte eine Vielzahl von Ausstellungen in vielen Galerien Europas, z.B. Amsterdam, Kopenhagen, Hamburg, Regensburg, Rom, Lissabon, Florenz, Tokio, Genf, in Mittel und Nordamerika wie New York und Boston. Besonders hervorzuheben ist ihre Beziehung zu dem Galeristen Ludwig Hammer, den sie 1970 auf der Schifffahrt von Yokohama nach Russland kennenlernte. Eine lebenslang anhaltende Freundschaft entstand. "C´est au cours de ce voyage que je rencontrai Ludwig Hammer qui m´organisa différentes expositions à l’étranger. Un ami très cher." S. 248, Souvenirs, Hélène de Beauvoir. Heute befindet sich in der Galerie Hammer in Regensburg ein beachtlicher Teil ihrer mehr als 3000 farbenprächtigen und ausdrucksstarken Werke.

Anfang der 1970er Jahre wurde Hélène in der Frauenbewegung aktiv und half in Straßburg bei der Gründung eines Hauses für misshandelte Frauen.

Hélène hatte es nicht leicht, denn die Schwester Simone wollte immer in ihrer Malerei etwas mitbestimmen. So schreibt Simone in ihrer "Die Geschichte von Hélènes Malerei" über den frühen Malstil ihrer Schwester "jahrelang übte sie, für mich damals zu gewissenhaft, das perfekte Bild zu komponieren." Was Picasso also gefallen hatte, nämlich dass Hélène nicht unkritisch die damals vorherrschende ungegenständliche Malerei übernahm, war Simone nicht recht. Hélène hätte also vorgewarnt sein können, Simone schrieb damals, 1948, kritisch in Briefen an einen Freund, die Hélène im Alter lesen musste. Doch in den 1960er Jahren war es dann endlich mit der skeptischen Haltung vorbei. Simone schrieb in Briefen :" Welch herrliche Bilder! Alle bewundern sie! Du hast deinen Coup gemacht!" (Abgebildet in "Beauvoir peintre") Jean Paul Sartre, sicher für kein Gefälligkeitsgutachten zu haben, schrieb in seinem längeren Text anlässlich einer Ausstellung Hélènes in Brest begeistert : "Ihr Werk vermag zu überzeugen und zu begeistern!"

Objekt-Nr. 2452
Preis: 2800 Euro
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Diess Ludwig

Ludwig Diess
1896 -
Roding.
Technik: Öl / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 70cm * 118cm.
Abmessung mit Rahmen: 91cm * 138cm.
Signiert.
Datiert: 1943.
Bildtitel: Pferdegespann.
Rahmung: Rahmenleiste.

Objekt-Nr. 2448
Preis: 500 Euro
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Laabs Hans

Hans Laabs
02. Januar 1915 in Treptow, Ostpommern - 31. Januar 2004 in Berlin.
Studium: Beim Bauhaus-Schüler Vincent Weber.
Technik: Öl / Leinwand / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 31cm * 23cm.
Abmessung mit Rahmen: 44cm * 35cm.
Signiert.
Datiert: 71.
Bildtitel: Abstrakt.
Rahmung: Handgefertigter Weißgoldrahmen.

Hans Laabs wurde zu Beginn des Ersten Weltkriegs als drittes von vier Kindern in Treptow an der Rega (Ostpommern) geboren. Seine Vorfahren waren Bauern, sein Vater Beamter, die Mutter Hausfrau. Während seiner Kindheit zeigte er früh Interesse am Zeichnen und Malen und nahm Geigenunterricht.

Aber die Berufung zum bildenden Künstler war stärker und so setzte er es trotz anfänglicher Widerstände seitens des Vaters durch, sich 1937 in Stettin an der Kunstgewerbeschule zu bewerben, wo er sofort in die Klasse des ehemaligen Bauhaus-Schülers Vincent Weber aufgenommen wurde, bei dem er von 1937 bis 1940 studierte.

Nach dem Zweiten Weltkrieg ging er nach Berlin, wo er Aktkurse bei Peter Fischer (HBK) belegte, Meisterschüler wurde und Privatunterricht bei Oskar Moll nahm. Er bekam ein Stipendium und ab 1947 auch Aufträge der Stadt Berlin. 1948 hatte er seine erste Einzelausstellung.

1949 war Hans Laabs Mitbegründer und Mitakteur des surrealistischen Künstlerkabaretts "Die Badewanne" in Berlin. 1951 wurde er Mitglied der "Neuen Gruppe Berlin".

Im Folgenden hatte Hans Laabs diverse, auch internationale Ausstellungen, wobei er insbesondere mit der Galerie Bremer und der Galerie Brusberg (beide in Berlin) über Jahre eng verbunden war.

Von 1953 bis 1983 verbrachte er die Sommer auf der Baleareninsel Ibiza, wo er ein Penthouse mit Blick auf den Hafen und das Meer bewohnte.

Die Winter verbrachte er in Berlin, schon um den Kontakt zu seinen zahlreichen Künstlerkollegen und Freunden nicht abbrechen zu lassen, zu denen u. a. Emil Schumacher, Jeanne Mammen, Hans Werner Richter, Hans Uhlmann, Werner Heldt, Alexander Camaro, Heinz Trökes, Bernhard Heiliger, Walter Stöhrer und viele andere zählten.

Auf Ibiza begann er neben der Malerei die Fotografie für sich zu entdecken, was für ihn die Erweiterung des malerischen Spektrums mit anderen Mitteln bedeutete.

Ab 1984 lebte und arbeitete Hans Laabs wieder überwiegend in Berlin und unternahm regelmäßig Reisen nach Sylt und an die Ostseeküste, dort vorwiegend nach Ahrenshoop.

Objekt-Nr. 2441
Preis: 1200 Euro
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