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Gemälde

Max Meier

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Weil - Heller Marie Luise

Marie Luise Weil - Heller
23. Juni 1918 in Worms - 05. Dezember 2009 in Augsburg.
Studium: Münchner Akademie.
Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 58cm * 80cm.
Abmessung mit Rahmen: 69cm * 91cm.
Signiert.
Datiert: 1953.
Bildtitel: Gefieder.
Rahmung: Rahmenleiste.

Ausgestellt vom 05.Juni bis 13.September 1953 in der Großen Kunstausstellung München im Haus der Kunst, mit der Ausstellungsnummer 895.

Marie-Luise Heller wuchs in Worms als Tochter des Unternehmers Carl Heller und der Pianistin Martha Heller auf. 1934 verließ sie die Höhere Mädchenschule in Worms und wechselte auf eine Mädchenschule mit Internat in Vevey / La Tour-de-Peilz in der Schweiz. Ihre Begeisterung galt den Malern der Frührenaissance. Eine Ferienreise nach England von 1935 bis 1936 und der damit verbundene Besuch der National Gallery vertieften ihre Begeisterung für die Kunst. Ihr Onkel, der Pferdemaler Karl Scheld, den sie häufig in seinem Atelier auf der Mathildenhöhe in Darmstadt besuchte, leitete sie als Erster an. Nach dem frühen Tod von Karl Scheld arbeitete sie im Atelier des Malers Anton Hartmann weiter.

Auf der Weltausstellung in Paris 1937 sah Heller das Monumentalgemälde „Guernica“ von Picasso. Von 1936 bis 1938 absolvierte sie ein Dolmetscherstudium in Englisch und Französisch in Heidelberg. Während dieser Zeit besuchte sie Abendkurse für das Aktzeichnen. 1939 reiste Heller nach Paris und traf in einer Galerie zufällig auf Picasso, der sie daraufhin in sein Atelier einlud. Von dieser Begegnung ist ein von Picasso signiertes Buch samt Widmung erhalten.

Ab 1940 belegte sie Kurse in einer privaten Malschule in Düsseldorf, eine Bewerbung an der dortigen Düsseldorfer Kunstakademie wurde abgelehnt. 1941 ging Heller zum Studium nach Frankfurt an die Akademie (Städelschule) zu Günther Graßmann, die jedoch ab dem Frühjahr 1945 ihren Betrieb nicht aufrechterhalten konnte. Heller ging zurück in ihre Heimatstadt Worms. Ein Jahr später zeigte sie dort eigene Arbeiten in ihrer ersten Einzelausstellung.

1947 zog sie nach München, um dort an der Blocherer Schule weiter zu studieren. Ein Wechsel an die Münchner Akademie war wegen deren Zerstörungen des Krieges für Heller erst ab 1948 möglich. Ihre Faszination für Werke des Kunststudenten Ernst Weil veranlassten sie, sich bei seinem Lehrer Willi Geiger einzuschreiben. In dieser Klasse war auch Otto Piene, mit dem sie sich anfreundete. Sie studierte von 1949 bis 1950 an der Kunstakademie in München, in dieser Zeit entstanden neben eigenen Arbeiten auch gemeinsame Werke mit Otto Piene. Mit Ernst Weil verband Heller das Interesse für die französische Kunst, das führte zu häufigen gemeinsamen Aufenthalten in Paris und an der Cote d`Azur. 1950 heirateten Heller und Weil. 1964 wurde die Ehe geschieden. Nach den inspirierenden ersten Jahren ihrer Beziehung wurde diese zunehmend einengend für Hellers eigene Ambitionen. Aus diesem Grund entstanden innerhalb der Zeit ihrer Ehe vorwiegend Papierarbeiten. Trotzdem nahm Heller von 1951 bis 1959 regelmäßig an Ausstellungen im Haus der Kunst in München teil.

1953 begegnete Heller Picasso erneut, diesmal in Vallauris. Dort dokumentierte sie über einen längeren Zeitraum hinweg Picassos Arbeit am sogenannten Friedenstempel. 1955 stellte sie zusammen mit Ernst Weil im Chateau Grimaldi in Antibes und 1958 wiederum im Haus der Kunst („Aufbruch zur modernen Kunst“) aus. Ab 1957 arbeitete sie für das Bayerische Werbefernsehen, daneben erteilte sie privaten Kunstunterricht.

Ende der 1950er Jahre orientierte sich Heller am französischen Informel, einer Spielart des Tachismus. Stark farbige Ölbilder entstanden. Ausschlaggebend für die wachsende Eigenständigkeit war der Kontakt zur Studentenszene der Philosophischen Fakultät, der Musikhochschule und ab 1968 der Technischen Hochschule in München. Es entstanden Werke aus vollkommen neuen Materialien. Flüssiges Plexiglas wurde eingefärbt und gegossen. Diese „Acrylics“ wurden ab 1969 von den „Plexiglasscheiben-Werken“ und „Dia-Objekten“ (Raumbilder aus Plexiglas) abgelöst, es dominierten die Motive der Spirale, der Schlangenparaphrasen und der Gittersysteme. Das Material Acrylglas bestimmte in den folgenden Jahren das Werk von Heller.

1977 kehrte Heller zur Fläche und zum Papier zurück und begann mit der Werkreihe der punktierten „Mäander“ als Metapher für Unendlichkeit und stehende Bewegung. In den Jahren 1976, 1977 und 1978 stellte Heller wiederholt in Mainz, Wiesbaden und München aus. Von 1999 bis 2000 erarbeitete Heller gemeinsam mit dem Kunsthistoriker Horst Ludwig ihre Monografie.

Objekt-Nr. 2580
Preis: 1200 Euro
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Merre Johanna

Johanna Merre
07.12.1867 München - 1947 München.
Studium: Julius Seyler.
Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 63cm * 49cm.
Abmessung mit Rahmen: 74cm * 60cm.
Signiert.
Titel: Stillleben.
Rahmung: Handgefertigter Rahmen.

Schülerin von Julius Seyler.
Seit 1911 verheiratet mit dem Maler Franz Hienl-Merre.
Mutter der Malerin Hansl Bock.

Objekt-Nr. 2579
Preis: 600 Euro
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Schmidt Werner Paul

05.07.1888 in Nauendorf - 22.03. 1964 in München.
Studium: Franz von Stuck.
Technik: Öl / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 73cm * 39cm.
Abmessung mit Rahmen: 82cm * 48cm.
Monogrammiert.
Bildtitel: Mädchen.
Rahmung: Rahmenleiste.

Werner Paul Schmidt studierte zunächst an der Akademie in Weimar bei Max Thedy, 1906 wechselte er an die Münchner Akademie und kam 1913 in Klasse von Franz von Stuck.
Auf zahlreichen Studienreisen, unter anderem nach Holland, Italien, London und Paris bildete er sich weiter.
Im Dritten Reich erhielt er Ausstellungsverbot.
Er war Mitglied der Neuen Münchner Künstlergenossenschaft.

Objekt-Nr. 2571
Preis: 800 Euro
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Eller Hermann

Hermann Eller
20. September 1925 in Zwiesel - 05. April 2009 in Passau.
Technik: Öl / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 19cm * 59cm.
Abmessung mit Rahmen: 32cm * 70cm.
Signiert.
Datiert: 1974.
Bildtitel: Bäume am Wasser.
Rahmung: Rahmenleiste.

Unter dem Namen Hermann Rott am 20. September 1925 in Zwiesel geboren, kam er bereits am 23. September 1925 nach Natternberg zu seinen Pflegeeltern. Als das Ehepaar Eller ihn 1954 adoptierte, hatte er bereits eine Ausstellung in Deggendorf mit zwei Portraits. Sein künstlerisches Talent trat frühzeitig zu Tage: Obwohl er in der Schule im Zeichnen eher mäßige Noten bekam, gewann Hermann Eller schon als Bub einen Jugendwettbewerb.
Der Krieg ließ ihm jedoch keine Chance, seine Fähigkeiten zu vervollkommnen. 1943 wurde er zur Kriegsmarine eingezogen. 1944 geriet er in Kriegsgefangenschaft und musste in einem französischen Bergwerk arbeiten.
Erst 1947, nachdem er fast drei Jahre in französischer Gefangenschaft geschuftet hatte, fand Hermann Eller zur Kunst zurück: Eine Hilfsorganisation stiftete Zeichenmaterial für die Gefangenen. Seine erste Kohlezeichnung hieß „Baskenmütze mit Drillichjoppe“ und die rehbraune Kopfbedeckung sollte fortan sein Markenzeichen sein. Von 1947 bis 1948 erlernte er in Lens/Frankreich das Malen. Mit seiner ersten Ausstellung 1947 in Paris stieß Hermann Eller das Tor zur Kunstszene weit auf.
Ein Weiteres war seine Ehefrau Rosa: 56 Jahre lang bis zu ihrem Tod im Juni 2006 war die „Mam“ ein Eckpfeiler in Ellers Leben. Sie kritisierte ihn und ließ ihn „machen“, sie hielt ihm den Rücken frei und die Familie mit den drei Buben zusammen.
Eller bildete sich weiter, besuchte Akademien, bereiste die Welt. 1952 lernte er den akademischen Maler Karl Alexander Flügel in Ulrichsberg kennen, 1954 den Professor Franz Xaver Stahl in Erding. 1960 wurde er Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft, wenige Jahre später Mitbegründer des Bayerwaldkreises und der Deggendorfer Künstlergruppe. 1964 erhielt er eine Förderung auf Anregung von Professor Gerikes von der Villa Massimo in Rom. Von da an beschickte er zahlreiche Einzelausstellungen im In- und Ausland. 1967 traf er den akademischen Maler Steppe in Ulrichsberg.
Anfang der 1970er Jahre macht er sich als freischaffender Künstler selbstständig. 1976 absolvierte er einen Lehrgang für Lithografie und moderne Druckgrafik bei Professor E. Funk an der Stuttgarter Akademie.
Hermann Eller malte am liebsten mit Öl und „alles, was in den Rahmen passt“. Die Motive für seine Landschaftsbilder fand er direkt vor der Haustür: Die niederbayerische Heimat an Donau und Isar mit ihren Auen und Niederungen, die Weite des Gäubodens und die karge Schönheit der Bayerwaldberge. Seine Stilleben spiegeln die Liebe zum Detail wieder, seine Porträts beweisen tiefes Einfühlungsvermögen. Selbst „Kaiser“ Franz Beckenbauer und der Regensburger Bischof Manfred Müller saßen in Ellers Atelier Modell. Unzählige Schüler haben seine Maltechnik nachgeahmt. Aus seinem christlichen Glauben, aus der Liebe und der Hoffnung hat Hermann Eller immer wieder neue Kraft geschöpft. Nach außen hin schien sein Optimismus ungebrochen, doch die dunklen Farben und gedämpften Stimmungen in seinen Gemälden lassen Ellers innere Zerrissenheit und die depressive Veranlagung seiner Seele erahnen.

Objekt-Nr. 2570
Preis: 220 Euro
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Hitzler Franz

Franz Hitzler
1946 in Thalmassing.
Studium: Kunstschule Augsburg, Schüler von Heinz Butz.
Technik: Acryl / dickes Papier.
Abmessung ohne Rahmen: 65cm * 54cm.
Abmessung mit Rahmen: 72cm * 61cm.
Signiert rückseitig.
Datiert rückseitig: 77.
Bildtitel: Abstrakte Figur.
Rahmung: Rahmenleiste.

Im Jahr 1946 wird Franz Hitzler in Thalmassing bei Regensburg geboren. Hitzler reist 1962 allein nach Amsterdam, mit dem Ziel, dort Bilder von Rembrandt im Original zu sehen. Nach dieser Reise und entscheidenden Begegnung steht der Entschluss für Hitzler fest, Maler zu werden. Noch im selben Jahr besucht Hitzler die Kunstschule Augsburg und ist Schüler von Heinz Butz. Im folgenden Jahr gründet er sein eigenes Atelier in Asbach-Bäumenheim. Anschließend im Jahr 1967 setzt Hitzler sein Studium an der Akademie der bildenden Künste in München fort, zuletzt als Meisterschüler von Fritz Nagel. Ende der 60er Jahre schafft Hitzler Skulpturen und Keramiken, 1970 die ersten Holzschnitte und Monotypien. Zwei Jahre später bezieht der Künstler Hitzler ein Atelier in München-Haidhausen. In den anschließenden Jahren bilden sich ikonografische Motive heraus, eine eigenständige Formensprache entsteht: Franz Hitzlers künstlerischen Aussagen werden genauer, die Formen fester, prägnanter, die Zeichnung tritt wieder mehr in den Vordergrund. Mit 32 Jahren stellt sich Franz Hitzler mit einer ersten Einzelausstellung der Öffentlichkeit. 1979 reist er nach Venedig, dort bietet sich dem Künstler die Möglichkeit, in der Accademie die Bildwelt Tizians zu studieren. Im Jahr 1981 erhält Franz Hitzler den Förderpreis des bayerischen Kultusministeriums. Im Jahr darauf entstehen die ersten aufgeschlitzten und collagierten Bilder. Hitzler wird im Jahr 1997 ordentliches Mitglied der Akademie der Schönen Künste in München. Der Künstler widmet sich vornehmlich mit den Schicksalsmächten des Lebens, den Erfahrungsräumen zwischen Leid und positiver Wendung, die Hitzler in spontane und impulsive Malprozesse umsetzt. Hitzlers Werke sind in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen vertreten.

Objekt-Nr. 2569
Preis: 1100 Euro
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Takahashi Yoshi

Yoshi Takahashi
15. März 1943 in Tokio - 1998 in Bad Reichenhall.
Studium:1960–1965 Bildende Kunst an der National University of Fine Arts and Music in Tokio.
Technik: Acryl / dickes Papier.
Abmessung ohne Rahmen: 50cm * 70cm.
Abmessung mit Rahmen: 55cm * 74cm
Signiert.
Datiert: 77.
Rückseitig Galerieaufkleber - Galerie Schöninger München.
Bildtitel: Abstrakt.

Yoshi Takahashi war ein japanischer Maler und Grafiker, der ab 1960 in Deutschland und ab 1974 in Österreich lebte und arbeitete. Neben seiner Lehrtätigkeit in München, in Salzburg und im Saarland schuf er vor allem Gemälde, Aquarelle, Gouachen, Aquatinten und Radierungen sowie einige Lithographien und Linoldrucke.
Yoshi Takahashi studierte 1960–1965 Bildende Kunst an der National University of Fine Arts and Music in Tokio. Er wählte nicht die östlich-traditionelle, sondern die modern-westliche Studienrichtung und schloss das Studium mit dem Diplom ab. 1966 übersiedelte er nach Deutschland und studierte 1966 bis 1969 an der Akademie der Bildenden Künste München.
Er begann seine künstlerische Laufbahn als Maler. Damals arbeitete er einen Teil des Jahres in Paris in seinem Atelier; dort lernte er die französische Malerei der 50er Jahre kennen. Nach dem Abschluss seines Studiums in München begann er in der Salzburger Grafischen Versuchswerkstätte von Slavi Soucek mit der Arbeit an Lithographien. Er veröffentlichte aber nur wenige in den Jahren 1974, 1975 und 1979. Auch die Arbeit mit dem Linoldruck befriedigte ihn nicht; er schuf lediglich zwei Bilder im Jahr 1978.
An der Internationalen Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg lernte er die Aquatinta-Technik der Radierung kennen. Der Schwerpunkt seiner Druckgrafik lag von nun an bei den Radierungen, die er von 1974 an bis zu seinem Tod erarbeitete.
Er entwickelte eine Technik der Aquatinta, bei der er jede einzelne Radierung ausschließlich von den drei Grundfarben Gelb, Blau und Rot druckte; er ätzte dabei drei Platten in unzähligen feinen Abstufungen, schabte aus den feingekörnten Strukturen Lichter und Zeichen und erzielte im Druck eine außerordentliche Differenzierung in der Farbgebung mit leuchtenden Farbschichten von samtiger, schimmernder Tiefe.
Eine Weiterentwicklung seiner Druckgraphik beschreibt Ina Stegen in Yoshi Takahashis Werkverzeichnis der Druckgraphik folgendermaßen: Nach Experimenten mit Relief- und Materialdrucken erfand er eine Art Decollage-Technik, bei der er auf die mit Asphalt beschichtete Platte in Benzin getränkte unregelmäßig gerissene Papierstücke und andere Stoffe auflegte, die ihrer Struktur entsprechend die Asphaltschicht ganz oder teilweise ablösten. Das Gewebe des Materials übernahm die Funktion der Aquatinta im Positivverfahren. Die Platte konnte dann weiterbearbeitet, die Asphaltschicht wieder ergänzt oder weiter abgetragen werden. Erst die fertige Platte wurde dann ein einziges Mal oft 30 Stunden oder mehr geätzt. Ihr Relief konnte mit Walzen verschiedener Härtegrade in mehreren Farben für einen Druckgang eingefärbt werden. Das Ergebnis war eine fühlbare Struktur der Oberfläche von dichter Farbigkeit, ein stiller, starker Bildraum, in den Bewegung und Form eingeschmolzen waren.
1973 erhielt Yoshi Takahashi einen Lehrauftrag an der Ludwig-Maximilians-Universität München. 1974 zog er nach Salzburg und nahm von 1974 bis 1981 einen Lehrauftrag für Zeichnen, Malerei und Radierung am Salzburg College wahr. Er war zusammen mit anderen Salzburger Künstlern Mitglied der Gruppe 73, die von 1973 bis 1979 bestand. Nach der realistischen Kunst des Dritten Reiches waren sich die Mitglieder der Gruppe 73 darin einig, dass sie die Natur nur in abstrahierenden Weise wiedergeben wollten. Im Jahr 1976 gestaltete er ein abstraktes Ausstellungsplakat für die Ausstellung der Gruppe 73 im Kunstverein Salzburg.
Er wirkte 1981–1984 als Leiter des Workshops für Radierung am Salzburg College, 1986–1998 als Leiter der Radierklasse der Internationalen Sommerakademie für Bildende Kunst in Salzburg, 1988 als Leiter der Aquarellklasse der Internationalen Sommerakademie des Saarlandes und 1993 als Leiter des Symposiums East meets west (organisiert von der Landesregierung Niederbayern und BMW).

Objekt-Nr. 2568
Preis: 1200 Euro
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Berber Mersad

Mersad Berber
01.Januar 1940 Bosanski Petrovac, Königreich Jugoslawien - 09. Oktober 2012 in Zagreb, Kroatien.
Studium: Universität Ljubljana.
Technik: Mischtechnik / Velin..
Sichtbare Größe: 44cm * 36cm.
Abmessung mit Rahmen: 66cm * 56cm.
Signiert.
Bildtitel: Mädchen.
Rahmung: Alurahmen mit Glas.

1963 Promotion in Ljubljana.
1978 Professur in Sarajevo.
Inzwischen gehört Professor Berber zu den bekanntesten und gefragtesten Malern der Gegenwart. Er schuf Bühnenbilder, z.B. in Washington, Sarajevo und Zagreb. In zahlreichen Museen, privaten und öffentlichen Sammlungen der Welf befinden sich seine Werke; im Jahr 1984 wurde er durch Ankauf in das wohl ehrwürdigste Museum der Welt, die Tate Gallery London, aufgenommen. Filme und Bücher, große Ausstellungen in vielen Ländern der Welt, sowie Dissertationen der Kunstgeschichte dokumentieren seine Bedeutung ebenso wie die Verleihung von mehr als vierzig Auszeichnungen.

Objekt-Nr. 2567
Preis: 950 Euro
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Hoffmann Helmut

24.10.1928 in Peiting - 27.07.1998 in Murnau.
Studium: Prof. Walter Teutsch.
Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 60cm * 81cm.
Abmessung mit Rahmen: 83cm * 104cm.
Signiert.
Datiert: 57.
Bildtitel: Selbst als Maler.
Rahmung: Handgefertigter Rahmen.

24.10.1928 geboren in Peiting.
12.12.1946 Eintritt Berufsverband Bildender Künstler München.
1947 - 1950 Studium Akademie der Bildenden Künste München bei Prof. Walter Teutsch.
1950 Ankauf "Weisse Pferde" v.d. Kölner Ausstellung für 250.-DM.
1950 Ausstellung - Städtische Galerie München.
1952 Stipendienträger.
28.07.-17.08.1952 Internationaler Ferienkurs der Münchner Hochschule.
1952 Weihnachtsverkaufsausstellung - Hochschule der Bildenden Künste.
Dezember 1952 Aufnahme in den Berufsverband Bildender Künstler.
16.04.1953 - 1000.-DM Stipendium - Kulturkreis im Bundesverband der Deutschen Industrie.
Dezember 1953 Ausstellung Pasinger Künstler in Pasing.
Juli 1954 Ausstellung - Berufsverband Bildender Künstler.
30.04.1956 Führerschein.
Juni 1956 Große Kunstausstellung Haus der Kunst München
( Stillleben - Bildnis I.N.)
von da an jedes Jahr im Haus der Kunst als Aussteller.
Juli 1956 Mitglied - Arbeitsausschuss - Berufsverband Bildender Künstler.
Oktober 1958 Aufnahme - SECESSION.
Mai 1962 - 5000.-DM Stipendium vom Kulturreferat München.
1964 Seerosenpreis der Stadt München.

Vizepräsident der SECESSION
Juror der SECESSION

Studienreisen führten ihn nach Südtirol, Griechenland, Spanien und Norwegen.

Objekt-Nr. 2566
Preis: 4000 Euro
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Begarat Eugene

Eugene Begarat
1943 in Nizza.
Studium: Ecole Nationale Superieure des Beaux-Arts in Paris.
Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 35cm * 27cm.
Abmessung mit Rahmen: 53cm * 44cm
Signiert.
Bildtitel: Frauen bei einer Bootsfahrt.
Rahmung: Handgemachter Rahmen.

Eugène Bégarat wurde 1943 in Nizza geboren. Er lebt und arbeitet in Vence. Nach seinem Eintritt in die École des Arts Decoratifs von Nizza im Jahr 1960 studierte Eugene Begarat an der Ecole Nationale Superieure des Beaux-Arts in Paris (1964).
Er lässt sich in der Bretagne nieder und kommt unter dem Einfluss der Ecole de Pont-Aven und der Nabis mit Künstlern wie Felix Valloton und Maurice Denis dorthin. Anschließend unternimmt er eine Reihe von Reisen, bei denen er Italien, Tunesien, Marokko und Spanien besucht, bevor er nach Paris und 1993 in die Provence zurückkehrt.
In Anlehnung an die Traditionen der Postimpressionisten zeigt sein Stil eine enge Verwandtschaft mit der Arbeit von Seurat und Signac. Er übernimmt die "Divisionist" -Technik und stellt Farben in schnellen Pinselstrichen gegenüber. Er arbeitet auch gerne mit kräftigen Bereichen mit leuchtenden Farben, die eher an die Arbeit von Paul Gaugin erinnern.
Er hat sich jetzt ein paar Kilometer von Vence entfernt in der Provence niedergelassen und nutzt seinen Garten als Hauptinspirationsquelle. Ein Bereich wurde sogar in einen japanischen Garten umgewandelt, ein Beweis für die orientalistische Faszination, die auch in seinem Werk zu finden ist. Weitere Themen sind Landschaften und Marines, wobei die Hauptfigur weibliche Figuren sind.
Eugène Bégarat ist mit Galerien auf der ganzen Welt vertreten: Frankreich, der Schweiz, den Vereinigten Staaten und dem Vereinigten Königreich.

Objekt-Nr. 2565
Preis: 950 Euro
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Jaenisch Hans

Hans Jaenisch
19.05.1907 in Eilenstedt - 06.06.1989 in Nebel auf Amrum.
Studium: Bauhaus Weimar.
Technik: Mischtechnik / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 34cm * 52cm.
Abmessung mit Rahmen: 43cm * 62cm
Monogrammiert.
Bildtitel: Streitwagen.
Rahmung: Rahmenleiste.

Jaenisch absolvierte das Stephaneum in Aschersleben. 1923 kam er nach Berlin, wo er in Herwarth Waldens Galerie Der Sturm 1927 erstmals ausstellte. Er nahm von 1929 bis 1933 Unterricht an der Kunstschule Der Weg und bildete sich, nachdem das nationalsozialistische Regime die Schule geschlossen und ein Teilausstellungsverbot über den Künstler verhängt hatte, privat weiter.
Im Zweiten Weltkrieg einberufen und in Afrika im Einsatz, kam Hans Jaenisch in amerikanische Kriegsgefangenschaft und verbrachte die Jahre von 1943 bis 1945 in den Vereinigten Staaten, dann einige Zeit in einem Gefangenenlager in Schottland, wo er ein Maleratelier leitete. Nach der Entlassung aus der Gefangenschaft folgte 1953 die Berufung als Professor an die Hochschule der Bildenden Künste in Berlin, wo er bis 1976 tätig war.
Jaenisch war ab 1947 in erster Ehe verheiratet mit Roki Reichstein († 1970), seit 1972 in zweiter Ehe mit Adelheid Raabe.
Zu seinen Schülern zählten unter anderem Karl-Henning Seemann, Eugen Schönebeck,Rolf Fässer und Rainer Fetting.
Der Künstler gehörte mehreren Künstlervereinigungen an, wie der Berliner Secession, der Neuen Gruppe Berlin, der Neuen Gruppe München, dem Deutschen Künstlerbund und dem Bundesverband Bildender Künstler.
Hans Jaenisch starb im Jahr 1989 im Alter von 82 Jahren.

Objekt-Nr. 2563
Preis: 950.- Euro
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Hoffmann Helmut

Helmut Hoffmann
24.10.1928 in Peiting - 27.07.1998 in Murnau.
Studium: Prof. Walter Teutsch.
Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 60cm * 50cm.
Abmessung mit Rahmen: 74cm * 64cm.
Signiert.
Bildtitel: Mädchen mit Dalmatiner.
Rahmung: Rahmenleiste.

24.10.1928 geboren in Peiting.
12.12.1946 Eintritt Berufsverband Bildender Künstler München.
1947 - 1950 Studium Akademie der Bildenden Künste München bei Prof. Walter Teutsch.
1950 Ankauf "Weisse Pferde" v.d. Kölner Ausstellung für 250.-DM.
1950 Ausstellung - Städtische Galerie München.
1952 Stipendienträger.
28.07.-17.08.1952 Internationaler Ferienkurs der Münchner Hochschule.
1952 Weihnachtsverkaufsausstellung - Hochschule der Bildenden Künste.
Dezember 1952 Aufnahme in den Berufsverband Bildender Künstler.
16.04.1953 - 1000.-DM Stipendium - Kulturkreis im Bundesverband der Deutschen Industrie.
Dezember 1953 Ausstellung Pasinger Künstler in Pasing.
Juli 1954 Ausstellung - Berufsverband Bildender Künstler.
30.04.1956 Führerschein.
Juni 1956 Große Kunstausstellung Haus der Kunst München
( Stillleben - Bildnis I.N.)
von da an jedes Jahr im Haus der Kunst als Aussteller.
Juli 1956 Mitglied - Arbeitsausschuss - Berufsverband Bildender Künstler.
Oktober 1958 Aufnahme - SECESSION.
Mai 1962 - 5000.-DM Stipendium vom Kulturreferat München.
1964 Seerosenpreis der Stadt München.

Vizepräsident der SECESSION
Juror der SECESSION

Studienreisen führten ihn nach Südtirol, Griechenland, Spanien und Norwegen.

Objekt-Nr. 2562
Preis: 4000 Euro
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Richter Cornelius

Cornelius Richter
28.06.1944 in Garmisch Partenkirchen - 14.07.2014 in Bad Reichenhall.
Studium: 1962- 1964 Studium der Bildenden Künste in Salzburg, Wien und München bei Fritz Wotruba (Plastik),Alfred Hrdlicka (Grafik), Oskar Kokoschka (Malerei).
Technik: Acryl / Leinwand..
Abmessung ohne Rahmen: 100cm * 75cm.
Signiert.
Datiert: 2011.
Bildtitel: Abstrakte Darstellung.

1945 Lebte nach seiner Geburt in Garmisch-Partenkirchen
bis 1962 Kontinuierliche Arbeit mit seinem Vater und dem Kunstprofessor Franz Richter
1962 - 1964 Studium der Bildenden Künste in Salzburg, Wien und München bei Fritz Wotruba (Plastik), Alfred Hrdlicka (Grafik), Oskar Kokoschka (Malerei)
1965 Abschluss als Meisterschüler mit "summa cum laude" und Assistenz bei Klaus (Waki) Zöllner in München
1966 Kunstpädagogisches Studium in Augsburg bei den Professoren Hans Hermann und Dr. Glogauer mit Abschluss als Kunstpädagoge
1968 - 1981 Tätigkeiten als Kunsterzieher an verschiedenen bayerischen Lehranstalten und als freischaffender Künstler
1982 Energetik in der Kunst – Bildnerische Arbeit bei dem Venezianer Emilio Vedova in Salzburg
1983 Gründung einer Privatakademie für Bildende Kunst in Regensburg
1986 - 1989 Gestaltung von Plakaten, Covers und Bühnen-Geschehnissen (Aktionist Tanz-Theater) für den Komponisten und Pianisten Franz Hummel (Frankfurt, Bonn, Hamburg, London)
1990 - 1992 Kulturelle Arbeit über die Botschaft der BRD in Prag und Einrichtung einer Gast-Professur an der Kunstakademie der Karls-Universität in Prag
1993 Manifestierung einer vital-energetischen Kunstrichtung mit bildnerischer Ausschöpfung des vollen Energie-Potenzials „die bildnerische Synästhesie“ mit dem international bekannten Aktionskünstler und Maler Hermann Nitsch im Schloss Prinzendorf
1994 Das Phänomen des Multi-Sensualismus für die Kunst als Ausweitung der bildnerischen Sinneshaftigkeit durch ekstatische Bildaufzeichnungen. Kooperation mit dem Kunsthistoriker Dr. Berbig von der Universität Bayreuth
1996 Installation des Projektes „TERRA VERTICA“. Bewusstseinsinhalt von energetischer Kunst und Multi-Sensualismus mit dem Opernsänger Juan Catalar (Genf)
1997 Gemeinschaftsarbeit am Projekt „TERRA VERTICA“ mit Luiz Ibañez, einem langjährigen Mitarbeiter des Künstlers und Architekten César Manrique in Tias-Lanzarote
2000 Aufbau und Galeriegründung der „KUNSTHALLE T3“ in Dresden
2001 Arbeit an energetischen Bildwerken im Sujetbereich „FEUERSTELEN“
2004 Weiterführung energetischer Gestaltungen in Puerto de la Cruz (Teneriffa)
2005 - 2008 Wechselhafte Aufenthalte in England, Malta, den Kanarischen Inseln, Österreich und Deutschland.
Seit 2009 Aufenthalt in Piding und Salzburg, Schaffung diverser neuer Kunstwerke.

Objekt-Nr. 2559
Preis: 950 Euro
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Lucassen Reinier

Reinier Lucassen
16.04.1939 in Amsterdam.
Studium: Rijksnormaalschool  in Amsterdam.
Technik: Öl / Leinwand.
Signiert.
Abmessung ohne Rahmen: 63cm * 95cm.
Abmessung mit Rahmen: 73cm * 104cm.
Bildtitel: 2 Frauen.
Rahmung: Rahmenleiste.

Reinier Lucassen (Amsterdam, 1939) ist ein niederländischer Maler. Er ist ein Vertreter der Malbewegung, die als neue Figuration bezeichnet wird. Andere in dieser Bewegung sind Alphons Freijmuth, Pieter Holstein, Etienne Elias und Roger Raveel. 1986 stellte er für die Niederlande im Rietveld-Pavillon auf der Biennale in Venedig aus.
Lucassen studierte an der Rijksnormaalschool für Kunstlehrer in Amsterdam. Ab 1960 entwickelte er einen figurativen Malstil, der erkennbare Elemente des Alltags mit abstrakten Symbolen verbindet. Seine frühen Arbeiten gelten als europäische Antwort auf die Pop-Art.
Von Anfang an kombinierte Lucassen triviale Elemente wie Comicfiguren, Tischlampen, Sessel und Pflanzen mit großen, farbenfrohen Oberflächen und ausdrucksstarken Elementen. Seit 1980 fertigt er kleinere, zurückhaltendere Arbeiten an, zum Beispiel kraftvolle Zeichen aus einfachen Punkten, die an die Punktbilder der Aborigines erinnern. Typisch für Lucassens Stil ist, dass er oft Bildfiguren in das Bild integriert und den Werken manchmal poetische oder rätselhafte Titel gibt. Die Assemblagen, die er herstellt, bestehen aus alltäglichen Materialien wie Holz, Zinn oder Gummi, die durch ihre Anordnung eine neue Bedeutung suggerieren. Viele Jahre war er außerordentlicher Professor für Malerei am AKI in Enschede.

Objekt-Nr. 2558
Preis: 6000 Euro
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Lucassen Reinier

Reinier Lucassen
16.04.1939 in Amsterdam.
Studium: Rijksnormaalschool  in Amsterdam.
Technik: Öl / Leinwand.
Signiert.
Abmessung ohne Rahmen: 95cm * 125cm.
Abmessung mit Rahmen: 103cm * 133cm.
Bildtitel: 2 Frauen.
Rahmung: Rahmenleiste.

Reinier Lucassen (Amsterdam, 1939) ist ein niederländischer Maler. Er ist ein Vertreter der Malbewegung, die als neue Figuration bezeichnet wird. Andere in dieser Bewegung sind Alphons Freijmuth, Pieter Holstein, Etienne Elias und Roger Raveel. 1986 stellte er für die Niederlande im Rietveld-Pavillon auf der Biennale in Venedig aus.
Lucassen studierte an der Rijksnormaalschool für Kunstlehrer in Amsterdam. Ab 1960 entwickelte er einen figurativen Malstil, der erkennbare Elemente des Alltags mit abstrakten Symbolen verbindet. Seine frühen Arbeiten gelten als europäische Antwort auf die Pop-Art.
Von Anfang an kombinierte Lucassen triviale Elemente wie Comicfiguren, Tischlampen, Sessel und Pflanzen mit großen, farbenfrohen Oberflächen und ausdrucksstarken Elementen. Seit 1980 fertigt er kleinere, zurückhaltendere Arbeiten an, zum Beispiel kraftvolle Zeichen aus einfachen Punkten, die an die Punktbilder der Aborigines erinnern. Typisch für Lucassens Stil ist, dass er oft Bildfiguren in das Bild integriert und den Werken manchmal poetische oder rätselhafte Titel gibt. Die Assemblagen, die er herstellt, bestehen aus alltäglichen Materialien wie Holz, Zinn oder Gummi, die durch ihre Anordnung eine neue Bedeutung suggerieren. Viele Jahre war er außerordentlicher Professor für Malerei am AKI in Enschede.

Objekt-Nr. 2557
Preis: 8000 Euro
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Kleemann Adolf

Adolf Kleemann
02. Dezember 1904 in Waldsassen - 11. September 1989 in Starnberg.
Studium: Münchner Akademie bei Klemmer, Becker Gundahl, Gulbransson.
Technik: Öl / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 94cm * 48cm.
Abmessung mit Rahmen: 98cm * 52cm.
Rückseitig Bestätigung von der Witwe.
Bildtitel: Elementare Komposition.
Nachlassnummer: 575.
Rahmung: Rahmenleiste.

Die väterliche Druckerei bestimmte 1925 seinen Eintritt in die Staatliche Kunstgewerbeschule München. Dort folgte 1930 die Immatrikulation an der Münchner Akademie, wo sein Lehrer Franz Klemmer 1930 die Professur für religiöse Malerei antrat als Nachfolger von Carl Johann Becker-Gundahl. Dessen monumentale Malerei und Klemmers neue Sachlichkeit vermittelten handwerkliches mit künstlerischem Können. 1937 entstand in dieser Tradition das Deckenfresko „Auferstehung“ in St.Peter und Paul Holzkirchen, Ortsteil der Gemeinde Wechingen. 1934 war Kleemann zu Olaf Gulbransson gewechselt, der ihm als Meisterschüler mit Atelier eine Zuflucht bot. Der junge Maler war als Nazigegner gefährdet unter Professoren, die der Ausstellung „Entartete Kunst“ (1937 Haus der Kunst, München) zustimmten. Seine Ehe mit Marianne, der Tochter des Schweizer Malers und Mitbegründers der Münchner Sezession, Wilhelm Ludwig Lehmann, bestärkte die künstlerische Entwicklung. Entscheidend für Weltsicht und Werkgestaltung wurde am Wohnort Gauting der evang.Vikar, Walter Hildmann, Anhänger der Bekennenden Kirche. 1940 endete die malerische Arbeit durch Gestapohaft Wittelsbacher Palais, München, Russlandfeldzug 1941 (Flakbataillon) und Gefangenschaft in Westsibirien (Oblast Swerdlowsk). 1947 entlassen, fand er dank des Münchner Studiums neue Auftraggeber.
Das Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege und die Evang.-Luth. Kirche in Bayern schätzten seine in Kriegserlebnissen vertiefte Theologie wie die Kompetenz für vielfältige malerische Mittel und Techniken, auch bei Restaurationsprojekten.
Er ist begraben im Waldfriedhof Gauting mit anderen Malern der Gautinger Künstlerkolonie, wie August Bresgen, Hans Olde der Jüngere.

Objekt-Nr. 2556
Preis: 800 Euro
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Gerstacker Sabine

Sabine Gerstacker
Geboren in Hirschberg / Riesengebirge.
Studium: Blocherer München / Scherer Salzburg / Orfei Perugia.
Technik: Öl / Leinwand.
Signiert.
Abmessung ohne Rahmen: 80cm * 100cm.
Bildtitel: ARKTURUS III.
Rahmung: ohne.

Geboren in Hirschberg im Riesengebirge.
1984 - 1987 Leitung einer eigenen Malschule.
Seit 1985 Radierwerkstatt in Freilassing.
1989 - 1991 Assistentin von Professor Orfei während der Internationalen Sommerkurse für Malerei und Zeichnen an der Accademia de Belle Arte "PIETRO VANNUCCI" in Perugia in Italien.
Lebt in Laufen an der Salzach.

Objekt-Nr. 2555
Preis: 500 Euro
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unsigniert

Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 100cm * 80cm.
Abmessung mit Rahmen: 110cm * 90cm.
Datiert: 11 / 99.
Bildtitel: ERWARTUNG.
Rahmung: Rahmenleiste.

Objekt-Nr. 2554
Preis: 400 Euro
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unleserlich signiert

Technik: Dispersion / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 60cm * 80cm.
Abmessung mit Rahmen: 63cm * 83cm.
Unleserlich signiert.
Datiert: Juni 95.
Bildtitel: Abstrakt.
Rahmung: Rahmenleiste.

Objekt-Nr. 2553
Preis: 300 Euro
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Jank Angelo

Angelo Jank
30. Oktober 1868 in München - 09. Oktober 1940 in München.
Studium: Akademie der bildenden Künste in München.
Technik: Öl / Leinwand.
Signiert.
Abmessung ohne Rahmen: 80cm * 50cm.
Abmessung mit Rahmen: 94cm * 66cm.
Bildtitel: Parforcejagd.
Rahmung: Rahmenleiste.

Nach dem Abitur 1888 am Wilhelmsgymnasium München studierte Angelo Jank von 1891 bis 1896 in München an der Akademie der bildenden Künste bei Ludwig von Löfftz und Paul Hoecker und stellte seit 1895 mit der Gruppe G und der Scholle im Münchner Glaspalast aus.
Im Jahr 1898 war Jank erstmals auf einer Ausstellung der Münchner Secession vertreten. Im Herbst 1898 verbrachte er mit Max Feldbauer mehrere Wochen in Harburg. 1899 bis 1907 war er Lehrer an der Damenakademie der Münchner Künstlerinnen-Vereinigung. 1907 erfolgte ebenfalls an der Damenakademie seine Ernennung zum Professor der Akademie der Bildenden Künste München als Nachfolger von Wilhelm von Diez.
Nach der Emeritierung des Tiermalers und Impressionisten Professor Heinrich von Zügel im Jahr 1922 leitete Jank als dessen Nachfolger die Tiermalklasse an der eigentlichen Akademie der Bildenden Künste München. Ende der 1920er Jahre wurde Jank zum 1. Vorsitzenden des Vereins Bildender Künstler München Secession gewählt. In dieser Funktion hatte er auch die Ausstellungsleitung der Münchner Kunstausstellungen im Glaspalast inne.
Er malte insbesondere Pferde und Reiter in Bewegung. Hierbei verwendete er eine flotte impressionistische Technik. Ab 1906 malte er Wandgemälde für den Münchner Justizpalast sowie Historienbilder für das Berliner Reichstagsgebäude. Zu Janks Schülern gehörten unter anderem Willibald Besta, Erma Bossi, Lothar Dietz, Josef Hengge, Erich Lasse, Franz Xaver Stahl, Karl Gatermann der Jüngere, Berta Katharina Lassen, Fritz Heinsheimer, Karl Friedrich Roth und Paul Stollreither.
Jank war Mitarbeiter an der Münchner Wochenzeitschrift Die Jugend und am Simplicissimus. Er war seit 1904 mit Freiin Anna von Thüngen verheiratet, seine Tochter Ali (Anna-Luise) Jank, geboren 25. Juli 1916, heiratete 1939 Bertram Riedesel Freiherr zu Eisenbach. Angelo Jank hatte außerdem mit der Künstlerin Marie Schnür (1869-?) einen unehelichen Sohn Klaus (* Februar 1906), den Schnür nur erziehen durfte, nachdem sie 1907 eine Scheinehe mit Franz Marc eingegangen war.
Angelo Jank war Mitglied im Deutschen Künstlerbund.

Objekt-Nr. 2552
Preis: 1250 Euro
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Erb Leo

Leo Erb
21. Januar 1923 in St. Ingbert - 21. Oktober 2012 in Kaiserslautern.
Studium: 1940 - 1943 Kunstgewerbeschule in Kaiserslautern.
Technik: Farbe auf Zeitungspapier.
Signiert.
Datiert: 1984.
Sichtbarer Ausschnitt: 7,5cm * 7,5cm.
Abmessung mit Rahmen: 38cm * 31cm.
Bildtitel: Linienbild.
Rahmung: Rahmenleiste mit Glas.

Erb besuchte von 1940 bis 1943 die Kunstgewerbeschule in Kaiserslautern, an der zuvor auch der St. Ingberter Künstler Albert Weisgerber um die Jahrhundertwende seine erste Ausbildung durchlaufen hatte. In den Jahren 1946/1947 besuchte er die Schule für Kunst und Handwerk in Saarbrücken. Schwerpunktmäßig studierte er dort bei Boris Kleint, der die Bauhauslehre (Farbtypenlehre) des Bauhaus-Pädagogen Johannes Itten vertrat. Bereits in frühen Jahren (1948/1949) richtete sich Erb ein eigenes Atelier in seiner Heimatstadt ein.
In dieser Zeit entstanden seine ersten linearen Papierschnitte, Plastiken und „Linienzeichnungen“. 1957 gründete er gemeinsam mit seinem Lehrer Boris Kleint und weiteren jungen saarländischen Künstlern die „Neue Gruppe Saar“, die sich zur seinerzeitigen Avantgarde zählte. Ab etwa 1958 begann er seine strukturierten „Linienbilder“ und „Linienreliefs“, die er u. a. 1958 in Düsseldorf im Rahmen der 7. Abendausstellung „Das rote Bild“ der Gruppe ZERO in Düsseldorf zeigte.
1961 übersiedelte Erb nach Paris, wo er bis 1975 lebte und in seinem selbstgebauten Atelier arbeitete. In diesem Zeitraum entwickelte er seine Linien-Arbeiten weiter und schuf „lineare Lichtobjekte“, „Solarplastiken“ und kinetische Objekte. 1977 nahm er an der Documenta 6 in Kassel teil. Durch das gesamte Werk von Leo Erb zieht sich „die Linie“ und die Farbe Weiß in allen Schattierungen wie ein roter Faden. Dieses sein Kernthema betrifft all seine Werkgruppen wie Handzeichnungen, Materialbilder, Reliefs, Plastiken, kinetische Objekte, Lichtobjekte und Handdrucke. In Erbs Werk „... kehrt die große Bauhauslehre wieder, radikalisiert und konzentriert auf ihre wesentlichen Elemente. Viele Linienbilder und Linienobjekte Erbs sind zugleich flächig und räumlich zu lesen. Erbs Linien sind plastische Lichtgrate oder Schattensäume; sie machen die Bilder zu Dingen, die sich dem Licht darbieten, die im Licht leben“ (Lorenz Dittmann).

Objekt-Nr. 2551
Preis: 1500 Euro
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