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Gemälde

Max Meier

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Wilke Sigrid

Sigrid Wilke
02.04.1940 in Braunschweig - 2000.
Studium: Prof. Taufic Shemaldi in Beirut.
Technik: Öl / Stoff.
Abmessung ohne Rahmen: 97cm * 66cm.
Abmessung mit Rahmen: 101cm * 71cm.
Signiert.
Datiert: 1990.
Bildtitel: Abstrakt.
Rahmung: Rahmenleiste.

Tochter des Kunstmalers Siegfried Wascher, am 02. 04. 1940 in Braunschweig geboren, signalisiert ihre Vita cosmopolitisches Flair, welches sich in einer ungehemmten Abstraktion in der nach oben offenen Farbskala widerspiegelt.
Die Verschiedenheit ihres Ausdrucks ist so gross, dass die meisten ihrer Bilder voller Überraschungsmomente sind. Die Werke zeigen in ihrer Mechanik eine empfindliche Energie wie auch eine völlige Unbefangenheit Farbe, Form und Materie gegenüber.
1985 wurde sie von Prof. Werner Hofman, Direktor der Hamburger Kunsthalle, gefördert. 1987 wurden Werke von der Bundeskunstkommission für das Bundeshaus in Bonn angekauft.
Sigrid Wilke lebte in einem kleinen Dorf in Schleswig-Holstein. Von 1958 bis 1963 war sie Schülerin des Malers Prof. Taufic Shemaldi in Beirut. Ihre Bilder hängen im National Museum von Damaskus, im Bonner Bundeshaus, bei ihren Sammlern wie auch in den Eingangshallen vieler Firmen.
Zahllose Ausstellungen im In- und Ausland begleiten ihren Weg. Eine leidenschaftliche und streitbare Verfechterin des Art for Arts Sake, gekoppelt mit einer unbremsbaren Schaffenskraft, verrät ein Naturell, das der Kunst verfallen, wenn nicht ausgeliefert ist.
Von vielen Zitaten über Sigrid Wilke dürfte Frederic Gollong es am Besten ausgedrückt haben: "Sie verleiht der Abstraktion eine geistige und einmalige Sensibilität."
Gestorben 2000.

Objekt-Nr. 2627
Preis: 750 Euro
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Neuz Richard

Richard Neuz
23.11.1894 in Kälberbronn - 09. Juli 1976 in Stuttgart.
Studium: Kunstgewerbeschule Stuttgart bei Prof. Ernst Schneidler.
Technik: Öl / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 64cm * 46cm.
Abmessung mit Rahmen: 86cm * 67cm.
Signiert.
Bildtitel: Stillleben.
Rahmung: Rahmenleiste.

Richard Neuz wurde am 23. November 1894 in Kälberbronn bei Freudenstadt geboren. Nach den erschütternden Erlebnissen, welchen er als Frontsoldat im Ersten Weltkrieg ausgesetzt war, begann er 1921 - gegen den erklärten Willen seiner Familie - eine Ausbildung an der Staatlichen Kunstgewerbeschule in Stuttgart, wo er bei Prof. Ernst Schneidler studierte.
Ende der 1920er Jahre freundete er sich mit Max Ackermann und Heinrich Eberhard an, die ihn in den Kreis um Adolf Hölzel einführten, dessen Konzept einer auf sinnlich-sittlichen Wirkung abzielenden „absoluten Malerei“ den jungen Maler nachhaltig beeinflusste.
1932 beteiligte er sich erstmals an Ausstellungen, gleichzeitig arbeitete er als Werbegestalter im Stuttgarter Kaufhaus Tietz. Wie sein Freund Ackermann war auch Neuz ein überzeugter Verfechter linker Gesellschaftsmodelle. 1935 wurden zwei Ausstellungen, in denen Werke von Neuz zu sehen waren, von den Nationalsozialisten geschlossen. 1941 bis 1944 war er Soldat im Zweiten Weltkrieg; bei einem Bombenangriff auf Stuttgart verbrennt sein Atelier mit allen Bildern.
Ab 1947 gehörte Neuz zu den ersten Künstlern, die im stark zerstörten Stuttgart wieder ausstellten, zunächst in der Galerie Herrmann (u.a. zusammen mit Willi Baumeister) später in der Galerie Maercklin, die viele der ehemalige Hölzel-Schüler (Max Ackermann, Ida Kerkovius) versammelte. Seine Arbeiten sind in den späten 1940er Jahren bereits stark der abstrakten Formensprache verpflichtet, wobei der gegenständliche Ausgangspunkt aber oft noch erkennbar bleibt. Seinen Lebensunterhalt verdiente er als Werbegestalter im Stuttgarter Kaufhaus Union und als freier Illustrator. Ab 1966 arbeitete er eng mit dem Siebdrucker (und späteren Galeristen) Roland Geiger zusammen und schuf noch im hohen Alter ein druckgraphisches Werk von 80 Blättern.

Objekt-Nr. 2626
Preis: 950 Euro
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Seyler Julius

Julius Seyler
04. Mai 1873 in München - 22. November 1955 in München.
Studium: Heinrich von Zügel.
Technik: Öl / Papier / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 18cm * 24cm.
Abmessung mit Rahmen: 28cm * 34cm.
Signiert.
Bildtitel: Crevettenfischer.
Rahmung: Rahmenleiste.

Als Seylers Vater, ein Apotheker, stirbt, übersiedelt die Mutter mit Julius und Emma von Memmingen nach München zu ihrem Bruder, dem Bankdirektor und Landtagsabgeordneten Gottfried August Christoph. Julius Seyler erweist sich als Doppeltalent mit künstlerischen und sportlichen Fähigkeiten. Der Onkel bestimmt ihn zur Offizierslaufbahn, doch flieht Seyler aus der Kadettenanstalt und nimmt seit 1890 privaten Malunterricht bei Ludwig Schmidt-Reutte. 1892 wird er Schüler von Wilhelm von Diez an der Akademie der Bildenden Künste München, 1898 wechselt er zu Ludwig von Herterich, 1900 zu Wilhelm von Zügel. 1903 lässt er sich am Ammersee nieder.

1900 beginnt Seyler mit der Freilichtmalerei. Ab 1902 führen ihn Studienreisen in die Niederlande und nach Belgien, an den Atlantik, nach Norwegen, Kanada und in die USA. 1910 lernt er dort Helga Boeckmann kennen, heiratet sie und lässt sich 1912 mit ihr in München nieder.

1913 reisen Julius und Helga Seyler zur Hochzeit von Helgas Bruder in die Staaten. Während des Familienbesuchs bricht der Erste Weltkrieg aus. Seyler bleibt bis 1921 in Amerika, bewirtschaftet eine Farm und malt Land und Leute. Er schließt Freundschaft mit den benachbarten Schwarzfußindianern von Montana.

Als Seyler 1921 nach München heimkehrt, kann er bruchlos an seine früheren Erfolge in Deutschland anknüpfen, die Bayerische Staatsgalerie kauft seine Werke, die Kritiker jubeln. 1924 erfolgt die Ernennung zum Professor h.c. an der Kunstakademie München. Seyler reist nach Paris, Südfrankreich und Sylt.

Der Zweite Weltkrieg trifft Seyler hart: Bei einem Bombenangriff wird 1943 sein Atelier in der Georgenstraße in München zerstört, 1944 fallen 300 Werke einem Bombenangriff und Wassereinbruch in der Pinakothek zum Opfer. Seyler selbst übersteht den Krieg in Hirschau am Chiemsee. Nach seiner Rückkehr nach München 1946 malt Seyler unermüdlich weiter. Als er 1955 stirbt, fertigt Otto Dix die Totenmaske an

Objekt-Nr. 2625
Preis: 550 Euro
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Richter Cornelius

Cornelius Richter
28.06.1944 in Garmisch Partenkirchen - 14.07.2014 in Bad Reichenhall.
Studium: 1962- 1964 Studium der Bildenden Künste in Salzburg, Wien und München bei Fritz Wotruba (Plastik),Alfred Hrdlicka (Grafik), Oskar Kokoschka (Malerei).
Technik: Acryl / Leinwand..
Abmessung ohne Rahmen: 80cm * 60cm.
Signiert.
Datiert: 2013.
Bildtitel: Abstrakte Darstellung.

1945 Lebte nach seiner Geburt in Garmisch-Partenkirchen
bis 1962 Kontinuierliche Arbeit mit seinem Vater und dem Kunstprofessor Franz Richter
1962 - 1964 Studium der Bildenden Künste in Salzburg, Wien und München bei Fritz Wotruba (Plastik), Alfred Hrdlicka (Grafik), Oskar Kokoschka (Malerei)
1965 Abschluss als Meisterschüler mit "summa cum laude" und Assistenz bei Klaus (Waki) Zöllner in München
1966 Kunstpädagogisches Studium in Augsburg bei den Professoren Hans Hermann und Dr. Glogauer mit Abschluss als Kunstpädagoge
1968 - 1981 Tätigkeiten als Kunsterzieher an verschiedenen bayerischen Lehranstalten und als freischaffender Künstler
1982 Energetik in der Kunst – Bildnerische Arbeit bei dem Venezianer Emilio Vedova in Salzburg
1983 Gründung einer Privatakademie für Bildende Kunst in Regensburg
1986 - 1989 Gestaltung von Plakaten, Covers und Bühnen-Geschehnissen (Aktionist Tanz-Theater) für den Komponisten und Pianisten Franz Hummel (Frankfurt, Bonn, Hamburg, London)
1990 - 1992 Kulturelle Arbeit über die Botschaft der BRD in Prag und Einrichtung einer Gast-Professur an der Kunstakademie der Karls-Universität in Prag
1993 Manifestierung einer vital-energetischen Kunstrichtung mit bildnerischer Ausschöpfung des vollen Energie-Potenzials „die bildnerische Synästhesie“ mit dem international bekannten Aktionskünstler und Maler Hermann Nitsch im Schloss Prinzendorf
1994 Das Phänomen des Multi-Sensualismus für die Kunst als Ausweitung der bildnerischen Sinneshaftigkeit durch ekstatische Bildaufzeichnungen. Kooperation mit dem Kunsthistoriker Dr. Berbig von der Universität Bayreuth
1996 Installation des Projektes „TERRA VERTICA“. Bewusstseinsinhalt von energetischer Kunst und Multi-Sensualismus mit dem Opernsänger Juan Catalar (Genf)
1997 Gemeinschaftsarbeit am Projekt „TERRA VERTICA“ mit Luiz Ibañez, einem langjährigen Mitarbeiter des Künstlers und Architekten César Manrique in Tias-Lanzarote
2000 Aufbau und Galeriegründung der „KUNSTHALLE T3“ in Dresden
2001 Arbeit an energetischen Bildwerken im Sujetbereich „FEUERSTELEN“
2004 Weiterführung energetischer Gestaltungen in Puerto de la Cruz (Teneriffa)
2005 - 2008 Wechselhafte Aufenthalte in England, Malta, den Kanarischen Inseln, Österreich und Deutschland.
Seit 2009 Aufenthalt in Piding und Salzburg, Schaffung diverser neuer Kunstwerke.

Objekt-Nr. 2624
Preis: 650 Euro
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Lemke Horst

Horst Lemke
30. Juni 1922 in Berlin - 10. Mai 1985 in Brione.
Studium: 1939 bis 1941 an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste in Berlin.
Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 60cm * 80cm.
Abmessung mit Rahmen: 63cm * 83cm.
Signiert.
Bildtitel: Lieferwagen.
Rahmung: Rahmenleiste.

Ausstellungszettel rückseitig.

Horst Lemke musste kurz vor dem Abitur die Schule wegen des Zeichnens einer Goebbels-Karikatur verlassen. Er studierte von 1939 bis 1941 an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste in Berlin bei dem Grafiker Gerhard Ulrich. Danach wurde er Soldat. Von 1945 bis 1957 arbeitete er in Heidelberg als Werbegrafiker und Illustrator für Buch- und Zeitschriftenverlage. Seit 1957 lebte er bis zu seinem Tod in Brione in der Nähe von Locarno (Schweiz).
Nach dem Tod von Walter Trier 1951 illustrierte Horst Lemke die Kinderbücher von Erich Kästner, mit dem ihn eine persönliche Freundschaft verband. Unter den übrigen Autoren, deren Bücher er illustrierte, sind Max Kruse, Astrid Lindgren, die Brüder Grimm, Heinrich Maria Denneborg, James Krüss und Josef Göhlen.
Lemke wurde für die Hans-Christian-Andersen-Medaille 1960 vorgeschlagen. Er erhielt den Lewis Carroll Shelf Award 1961 und 1983 das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse.

Objekt-Nr. 2623
Preis: 950 Euro
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Keil Peter Robert

Peter Robert Keil
06.08.1942 in Züllichau.
Studium: Otto Nagel in Berlin.
Technik: Öl / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 70cm * 60cm.
Abmessung mit Rahmen: 88cm * 76cm.
Signiert.
Datiert: 1963.
Bildtitel: Chinesischer Turm in München.

Der Sohn eines Kunstschmieds verlor seinen Vater schon in frühester Kindheit während des Zweiten Weltkriegs. Seine künstlerisch begabte Mutter schlug sich in der Endphase des Krieges mit ihrem Sohn nach Westberlin durch, wo sich die beiden nach Kriegsende niederließen. Dort wuchs Keil im Arbeiterviertel Berlin-Wedding auf und entdeckte schon bald sein Interesse an der Malerei – insbesondere an expressionistischen Künstlern sowie an den Werken von Pablo Picasso. Der aus Ost-Berlin stammende Maler Otto Nagel wurde ab etwa 1954 zu seinem Mentor und brachte ihm erste handwerkliche Fertigkeiten und Maltechniken bei. 1956 begann Keil eine Ausbildung zum Kunstschlosser, der sich zwischen 1959 und 1961 ein Studium an der Hochschule der Künste in Berlin anschloss. Mit dem Bau der Berliner Mauer brach der Kontakt zu Keils Mentor Nagel weitgehend ab und Keil verlegte seinen Wohnsitz ab Anfang der 60er Jahre zunehmend ins Ausland.

Mit Beginn seines Studiums an der Hochschule der Künste in Berlin kam Keil in Kontakt mit zahlreichen anderer Künstlern, die seine Generation prägen sollten, so z. B. Georg Baselitz, Eugen Schönebeck, Markus Lüpertz und Joachim Schmettau. In seiner Zeit auf Mallorca traf er zudem mehrfach mit Joan Miró in dessen Atelier zusammen.[5] Ab den frühen 1960er Jahren bezog Keil Ateliers in Paris, London, Berlin und in den USA. Heute lebt und arbeitet er zum größten Teil in Zimmerau (Bayern), Berlin und Los Angeles.
Werken der frühen Berliner Jahre zunächst vor allem für typische Großstadtmillieus und Randfiguren der Gesellschaft. Zeitgleich mit seinem Aufenthalt in Paris und dem damit verbundenen Eintauchen in das dortige Nachtleben zu Beginn der 60er Jahre lässt sich jedoch eine große Veränderung in seiner Stilistik beobachten. Keil entwickelte sich zunehmend weg von einer realistischen Auffassung und hin zu einem neuen, sehr viel spontaneren und dynamischeren Malstil, den er während seiner Londoner Jahre und schließlich als Teil der Berliner Neuen Wilden zu Beginn der 80er Jahre weiter entwickelte. Die Verwendung intensiver bis greller Farben, sowie der Verzicht auf eine realistische Gegenständlichkeit sind seitdem die typischen Merkmale seines Malstils. Die Farbe seiner Bilder ist mit raschen und schnellen Pinselstrichen sowie gelegentlich pastos aufgetragen und die Motive seiner Bilder werden immer wieder durch Graffiti-Elemente zusätzlich verfremdet. Thematisch bevorzugt Keil menschliche Figuren, Porträts, Großstadtszenen, Landschaften und Blumenstilleben. Keils emotionale Malerei wird dabei vor allem getragen von einem Wunsch nach Befreiung von gesellschaftlichen Zwängen und Konventionen.

In den vergangenen 50 Jahren entstanden so neben zahlreichen groß- und kleinformatigen Gemälden in Öl und Mischtechnik auf Leinwand auch eine Reihe von Skulpturen in Holz und Stahl sowie eine bedeutende Zahl an Majolika.

Objekt-Nr. 2622
Preis: 750 Euro
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Peschke Christian

Christian Peschke
18. Dezember 1946 in Bad Säckingen - 01. Juli 2017.
Studium: Blocherer-Schule für freie und angewandte Kunst, München.
Technik: Öl / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 48cm * 65cm.
Abmessung mit Rahmen: 65cm * 81cm.
Signiert.
Bildtitel: Boote.
Rahmung: Rahmenleiste.

BIOGRAPHIE
1946 in Säckingen geboren, aufgewachsen in Spanien, Frankreich und Stuttgart
1958 bereits als Schüler mit Sondergenehmigung an der Kunstakademie Stuttgart in der Klasse von Prof. Gollwitzer
1962 Handwerkerausbildung als Maler und Lackierer; danach selbstständig
1967 erste Plastik
1970 erste freie Bildversuche
1976-80 Blocherer-Schule für freie und angewandte Kunst, München
1978 Freundschaft mit dem russischen Bildhauer Gregor Kruk; Begegnung mit Rudolf Hausner, Wien; plastische Umsetzungsarbeiten für Ernst Fuchs, Salvador Dali und Arno Breker 1980-82 Kreativ-Direktor einer Münchner Werbeagentur
1982 Happening auf der ISPO für Uniroyal; Turnschuhrelief
seit 1982als freischaffender Maler und Bildhauer tätig; es entstehen in Spanien die ersten wichtigen Skulpturen
1985 dem Zyklus der lebensbejahenden folgt nun ein Zyklus der sozialkritischen Skulpturen; es entsteht die "Lebenslinie", ein 10m langes taktiles Objekt
1986 plastische Wandgestaltung für McKinsey, München
1987 Umsetzung der "Tänzerin" und "Springende" vom Modell zur Großplastik
1988 Es entstehen die ersten abstrakten Skulpturen; Suche nach neuen Werkstoffen
1989 Reportage über die "Dicken" von Chr. Peschke in MONA LISA, ZDF; Gestaltung des "Fuchs"-Kulturpreises für die Fa. Fjällräven; Gestaltung des Bayerischen Skipreises "in Form" für den Bayerischen Skiverband, den u.a. Willi Bogner, Walter Demel und Fritz Wagnerberger verliehen bekamen
1990 Umsetzung der "Ohnmacht" zur Großplastik
1991In den Jahren 1991-1995 entstehen zahlreiche Großplastiken, Bilder und Goldschmiedearbeiten
1996Ausstellung in Monte Carlo unter der Schirmherrschaft von Christine Esswein
1997Zahlreiche Ausstellungen in Deutschland, Frankreich und Italien bis 1999
1999Ausstellung in der "Akademie Schloss Seeheim" in Konstanz
2000-02Dozent an der "Akademie Vulkaneifel" in Steffeln
2001Entstehung des Wandreliefs für das Hotel Mirabell in Olang Südtirol
2002Entstehung verschiedener Großplastiken, u.a. für Biennale Monte Carlo
2003Entstehung einer Großplastik, anlässlich des 30-jährigen Bestehens des "Club Allemand International, Monte Carlo" als Geschenk an S.A.S. LE PRINCE SOUVERAIN - RAINIER III DE MONACO
2004 Intensive Arbeit an zwei Großskulpturen
2005 Erstellung der Skulptur „Die Tänzerin“ und offizielle Übergabe an seine fürstliche Hoheit Prinz Albert II.
2006 Kollektivausstellung im Museum in Bruneck – Südtirol, Italien anlässlich der Veröffentlichung des Kunstbuches „Artisti & Atelier“ von Fulvio Vicentini  
2006 Erstellung einer Skulptur für die UEFA anlässlich der Fussballweltmeisterschaft.
2006 Ausstellung im Museum in Bruneck zum 60. Geburtstag von Christian Peschke.
2007 Erstellung des Videos „“Die Kunst Christian Peschkes“ Regie Fulvio Vicentini.
2010 Erstellung der Preisskulptur „ George Tabori“ Berlin
2010 Ausstellung im "Palais im großen Garten" in Dresden
2014 Ausstellung im Museum für Moderne in Salzburg
2015 Eröffnung Atelier mit Galerie "PESCHKE HOUSE“ mit ständiger Ausstellung
2016 Erstellung der Skulptur "Tänzerin.

Objekt-Nr. 2619
Preis: 2900 Euro
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Blume Wilhelm Julius

Wilhelm Julius Blume
1913 in Wesel - 1987 in Duisburg.
Technik: Öl / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 68cm * 46cm.
Abmessung mit Rahmen: 79cm * 57cm.
Signiert.
Rückseitig Nachlassstempel.
Werkverzeichnisnummer: 013.
Bildtitel: Akt.
Rahmung: Handgefertigter Rahmen.

Als Sohn eines hohen Polizeibeamten verbrachte W. J. Blume - 1913 in Wesel geboren - einen großen Teil seiner Jugend in Duisburg. Dort machte er 1931 am Steinbart-Realgymnasium sein Abitur und verließ danach sein Elternhaus, um so den bürgerlichen Zwängen zu entfliehen.
Seinen Interessen folgend, führte ihn sein Weg in den Süden Europas. Mehrere Jahre verbrachte er in Italien und Frankreich. Die Malerei und seinen Lebensunterhalt bestritt er durch Gelegenheitsarbeiten und den Verkauf seiner Bilder. Die Zeit seines Aufenthaltes im Süden nutzte er um ungestört seinen Malstudien nachzugehen. Während dieser Zeit traf er mit vielen bekannten Künstlern zusammen und kam mit den wichtigsten Kunstströmungen innerhalb der europäischen Avantgarde in Berührung. Zusammen mit Künstlern wie Braque, Bonnard, Picasso, Utrillo, de Chirico, de Vlaminck und Rounault nahm er 1937 an einer Ausstellung in Mailand teil.
Nach dem Ende des 2. Weltkrieges kehrte er nach Deutschland zurück und arbeitete hauptberuflich von 1951 - 1974 beim Deutschen Roten Kreuz in Münster. Nebenbei widmete er sich weiterhin der Malerei. Sehr zurückgezogen, die Öffentlichkeit meidend, lebte er bis zu seinem Tode 1987 in Duisburg.
Infos zu seinen Werken:
Das Werk W. J. Blumes kann stilbegrifflich nicht in eine Stilrichtung eingeordnet werden. So international im weitesten Sinne die Orientierung Blumes gewesen ist, so ordnete er die auswärtigen Einflüsse seinen eigenen künstlerischen Interessen unter.
Bereits in jungen Jahren löste sich Blume von der naturalistischen Wiedergabe der Natur, beeinflusst und beeindruckt von Werken ´der Kubisten und Futuristen. Die Auseinandersetzung mit Werken dieser Künstler fand ihren Niederschlag in seinen eigenen Werken. Trotz mancher Berührungspunkte entwickelte er in seinen Werken eine eigene unverwechselbare malerische Sprache. Mensch und Kosmos gehören zu seinen zentralen Themen. Er versucht in fast symbolischer Weise die geistige Verschmelzung und den Gleichklang der Gefühle dazustellen. Die Natur wird in seinen Arbeiten nicht nur zum Abbild, sondern zum Spiegelbild seiner inneren Empfindung.
In einer intensiven Farbigkeit stellt er in abstrahierender Darstellung den Menschen, seine Umgebung, die Landschaft, den Kosmos prismatisch zerlegt dar. Die verschiedenen Perspektiven und gegensätzlichen Fluchtpunkte erfordern von dem Betrachter ein schnelles Erfassen.

Objekt-Nr. 2618
Preis: 1400 Euro
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Erb Leo

Leo Erb
21. Januar 1923 in St. Ingbert - 21. Oktober 2012 in Kaiserslautern.
Studium: 1940 - 1943 Kunstgewerbeschule in Kaiserslautern.
Technik: Prägedruck.
Signiert.
Datiert: 1986.
Blattgröße: 26cm * 26cm.
Abmessung mit Rahmen: 36cm * 36cm.
Bildtitel: Linienbild.
Rahmung: Rahmenleiste mit Glas.

Erb besuchte von 1940 bis 1943 die Kunstgewerbeschule in Kaiserslautern, an der zuvor auch der St. Ingberter Künstler Albert Weisgerber um die Jahrhundertwende seine erste Ausbildung durchlaufen hatte. In den Jahren 1946/1947 besuchte er die Schule für Kunst und Handwerk in Saarbrücken. Schwerpunktmäßig studierte er dort bei Boris Kleint, der die Bauhauslehre (Farbtypenlehre) des Bauhaus-Pädagogen Johannes Itten vertrat. Bereits in frühen Jahren (1948/1949) richtete sich Erb ein eigenes Atelier in seiner Heimatstadt ein.
In dieser Zeit entstanden seine ersten linearen Papierschnitte, Plastiken und „Linienzeichnungen“. 1957 gründete er gemeinsam mit seinem Lehrer Boris Kleint und weiteren jungen saarländischen Künstlern die „Neue Gruppe Saar“, die sich zur seinerzeitigen Avantgarde zählte. Ab etwa 1958 begann er seine strukturierten „Linienbilder“ und „Linienreliefs“, die er u. a. 1958 in Düsseldorf im Rahmen der 7. Abendausstellung „Das rote Bild“ der Gruppe ZERO in Düsseldorf zeigte.
1961 übersiedelte Erb nach Paris, wo er bis 1975 lebte und in seinem selbstgebauten Atelier arbeitete. In diesem Zeitraum entwickelte er seine Linien-Arbeiten weiter und schuf „lineare Lichtobjekte“, „Solarplastiken“ und kinetische Objekte. 1977 nahm er an der Documenta 6 in Kassel teil. Durch das gesamte Werk von Leo Erb zieht sich „die Linie“ und die Farbe Weiß in allen Schattierungen wie ein roter Faden. Dieses sein Kernthema betrifft all seine Werkgruppen wie Handzeichnungen, Materialbilder, Reliefs, Plastiken, kinetische Objekte, Lichtobjekte und Handdrucke. In Erbs Werk „... kehrt die große Bauhauslehre wieder, radikalisiert und konzentriert auf ihre wesentlichen Elemente. Viele Linienbilder und Linienobjekte Erbs sind zugleich flächig und räumlich zu lesen. Erbs Linien sind plastische Lichtgrate oder Schattensäume; sie machen die Bilder zu Dingen, die sich dem Licht darbieten, die im Licht leben“ (Lorenz Dittmann).

Objekt-Nr. 2616
Preis: 600 Euro
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Machold Jorge

Jorge Machold
06. August 1940 in Chemnitz - 16. November 2015 in Berlin.
Studium: Technisches Studium.
Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 150cm * 120cm.
Signiert.
Datiert: 1969.
Bildtitel: "Ars Chinoise".
Rahmung: ohne.

Jorge Machold wurde 1940 im sächsischen Chemnitz geboren und verlebte dort seine Kindheit, bis die Familie 1953 nach Kempten (Allgäu) übersiedelte. Nach einer Formerlehre absolvierte er ein technisches Studium und arbeitete als Konstrukteur. Zunächst gehörte seine gesamte Freizeit der Jazzmusik, die ihn 1958 als Schlagzeuger in verschiedenen Bands auf die Bühnen des Landes führte. Mit seinem Umzug nach Frankfurt am Main im Jahr 1959 begann er zu zeichnen und erste Ölbilder zu malen.
Ein Jahr nach der Heirat mit Heike Steen wurde West-Berlin 1964 zu Macholds lebenslanger Wahlheimat. Dort entdeckte er das Aquarellieren, die Arbeit mit Pastellkreide und widmete sich der Druckgrafik. Als zwei Jahre später seine ersten Prägedrucke entstanden, gab er spontan seine Festanstellung als Konstrukteur auf, um sich uneingeschränkt der künstlerischen Arbeit zuwenden zu können.
Macholds Interesse erweiterte sich bald auf die dreidimensionale Kunst. Den Reliefbildern auf Leinwand folgten Materialbilder aus Edelstahl, Kupfer, Bronze und Blei, die in seinem Atelier in Berlin-Tempelhof entstanden, über das er seit 1972 verfügte. 1976 bezog er den Turm des ehemaligen Zeiss-Goerz-Werkes in der Rheinstraße in Berlin-Friedenau, den er sich als Werkstattraum und Atelier ausbaute. Dort entstanden seine großformatigen Materialbilder, auf denen er mit Stahl, Kupfer, Eisen und Blei experimentierte. Bei jeder Konstruktion wurde der Lichteinfall berücksichtigt, um zusätzlich wechselnde Farbmagien zu erzeugen. Durch den Zusatz von gelösten Metallen entstanden mal matte, mal schillernde Oberflächen. Macholds Materialbilder entwickelten sich zu Spezialanfertigungen wie deckenhohe Kaminverkleidungen, Türen oder Raumteiler. Diese Innenraumgestaltungen, anfangs vor allem für Privatkunden, führte er in Zusammenarbeit mit Architekten zu einer Synthese von Raum und Kunst. Es folgten öffentliche Aufträge für repräsentative Gestaltungen von Firmensitzen, Hotelanlagen und Einkaufszentren.
Ab 1977 entstanden Wasserplastiken in Edelstahl, bei denen die wechselnden Lichtwirkungen auf dem Metall durch das Naturelement Wasser zusätzlich verstärkt werden. Zu einem weiteren Hauptfeld seiner Bildhauerei wurden Plastiken aus Edelstahl, Cortenstahl, Granit, Marmor und gebranntem Holz, bei denen die Kombination von Material und Struktur sowie Farbe und Form kompositorische Bestandteile des Werkganzen sind. Ein wesentliches Kompositions- und Gestaltungsmerkmal ist dabei der Einsatz von Gegensätzen wie hell und dunkel, silber und schwarz, glatt und rau oder glänzend und matt. Dieses Prinzip trifft auch für die zahlreichen Plastiken aus Holz und Stahl oder Stahl und Stein zu, die in der zweiten Hälfte der 1980er Jahre zum Großteil in seinem Atelier in Niedersachsen entstanden.
Im Landkreis Lüchow-Dannenberg verfügte er parallel zum Berliner Atelier über einen zweiten Arbeits- und Lebensort. Das dazugehörige große Grundstück bot ausreichend Raum für die Entstehung von Großplastiken. Mehrere Aufträge für Kunst im öffentlichen Raum und Kunst am Bau konnte Machold dort ab 1992 ausführen. Die großzügige Freifläche am Haus entwickelte sich zu einem Skulpturengarten.
Ab 1973 war Jorge Machold auf internationalen Kunstmessen u. a. in Düsseldorf, Berlin, Köln und Basel vertreten. Neben kontinuierlichen Einzelausstellungen in unterschiedlichen Kunstgalerien stellte er 1991 u. a. im Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg aus. 2008 zeigten die Kunstsammlungen Chemnitz eine Retrospektive seiner Arbeiten. Den Auftakt für diese Einzelausstellung in seiner Geburtsstadt bildete eine Großplastik aus schwarzem Granit und Edelstahl auf dem Theaterplatz vor dem Museumsgebäude. Zu dem umfangreichen Werkkonvolut, das sich als Schenkung des Künstlers in den Sammlungsbeständen des Museums Chemnitz befindet, gehört u. a. ein 1974 entstandener mehrteiliger Fries aus Edelstahl, Corten-Stahl, Blei, Kupfer und Segeltuch auf Holz.
Wiederholte Aufenthalte in Japan, wo Machold 1997 u. a. das Fude-(Pinsel)-Festival in Kumano besuchte und mit traditionellen Pinselmachern in Kontakt trat, gehörten wie andere Studienreisen, zum Beispiel 1970 nach Island, 1984 in die Sahara und ins Atlasgebirge im Nordwesten Afrikas, 1995 und 2001 in die USA, zu Macholds intensiver Beschäftigung mit fremden Kulturen und Kunstformen.
In den Jahren 2006 und 2013 intensivierte er neben der Arbeit an Plastiken noch einmal seine Beschäftigung mit dem Prägedruck, für den er eine spezielle Druckpresse konstruierte. Die Farbigkeit, die seine Materialbilder ausschließlich durch exakt bestimmte chemische Reaktionen erhielten, erzeugte er beim Prägedruck durch die auf die Platte aufgeriebene Farbe und deren Tonmodulationen vor dem Drucken. Die Verformung des angefeuchteten Papiers durch den Handpressendruck des Künstlers kann eine Tiefe bis zu fünf Millimeter erreichen.
Charakteristisch für das künstlerische Schaffen von Jorge Machold über fast fünf Jahrzehnte ist der stetige Wechsel zwischen Werkphasen, die sich auf Plastiken konzentrierten und jenen, in denen vorwiegend Arbeiten auf Papier entstanden. Die Materialbilder und Plastiken verfolgten mit minimalistischen Grundstrukturen und archaischen Darstellungsformen dieselbe Intention wie die Zeichnungen, Collagen und Prägedrucke.

Objekt-Nr. 2614
Preis: 1200 Euro
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Wellenstein Walter

Walter Wellenstein
21.05.1898 in Dortmund - 17. Oktober 1970 in Berlin.
Studium: Kunsthochschule Berlin bei Emil Orlik.
Technik: Öl / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 23cm * 17cm.
Abmessung mit Rahmen: 29cm * 24cm.
Signiert.
Datiert: 49.
Bildtitel: Vogelmensch.
Rahmung: Rahmenleiste

Walter Wellenstein hat an der Kunsthochschule Berlin von 1918 bis 1924 studiert; sein Lehrer war Emil Orlik.
Als Maler beginnt er mit Reiseerlebnissen und Stadtlandschaften, wobei er die Atmosphäre der Armenviertel einfängt. In den 30er Jahren wird seine Vorliebe für Masken deutlich, sein künftiges Leitmotiv Typische Wellensteins beherbergen Clowns, Artisten, Faune und andere skurrile Wesen.
Im Laufe der Jahre entsteht eine Welt von Chimären, das Groteske schleicht sich ein und harmlose Stilleben werden ein Alptraum. Maskenzüge, Narren, Mörder und Puppen, umgeben von seltsamen Getieren, die Süsse des Grauens beherrscht die Vorstellung des Künstlers.
Die dreißiger Jahre bis zum Weltkrieg üben Zeitkritik, eine zynisch übersetzte Zeit. Hier siedeln sich an die "Caféhausbilder", Maskenbilder aus Ausdruck der Doppelbödigkeit und Krisenhaftigkeit der Zeit. In den fünfziger Jahren bis zu seinem Tod (1970) wird die Malerei kulissenhafter und konturenbetont, Stilleben und Reiseerinnerungen herrschen vor. Wellenstein nimmt Porträtaufträge an und inspiriert sich bei Theaterproben.

Objekt-Nr. 2613
Preis: 750 Euro
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Dickel Reinhard

Reinhard Dickel
1951 Berlin - 2018 Berlin.
Studium: Hochschule für bildende Kunst in Berlin.
Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 80cm * 60cm.
Abmessung mit Rahmen: 90cm * 70cm.
Signiert.
Datiert: 2005.
Titel: Blumen.
Rahmung: Rahmen mit Glas.

1973-79 Studium der Malerei an der Hochschule der Künste Berlin.

Dickel war Meisterschüler bei Klaus Fussmann.

Objekt-Nr. 2612
Preis: 1200 Euro
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Zingg Iso

Iso Zingg
1945 in St. Gallen - 07.05.2014 in St. Gallen.
Technik: Acryl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 50cm * 40cm.
Rückseitig Nachlassstempel.
Nachlassnummer: 25.
Titel: Kompositionen 2002 - 20014.
Rahmung: Ohne.

Objekt-Nr. 2611
Preis: 800 Euro
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Kollektiv Herzogstrasse

Kollektiv Herzogstrasse
1975 - 1982

HELMUT STURM
1932 Furth im Wald.
Er studierte von 1952 bis 1958 an der Akademie der Bildenden Künste in München und wird Meisterschüler bei Erich Glette. Noch in seiner Studienzeit, 1957/1958, gründet er mit Heimrad Prem, HP Zimmer und Lothar Fischer die Gruppe SPUR und erhält ein Stipendium für einen halbjährigen Parisaufenthalt. Von 1959 bis 1962 ist die Gruppe Mitglied der Situationistischen Internationale. Nach einem längeren Aufenthalt der Gruppe SPUR in Schweden (1961) schließen sich die beiden Künstlergruppen SPUR und WIR 1965/1966 zusammen, geben die Zeitschrift SPUR-WIR heraus und nennen sich ab 1966 GEFLECHT. Es folgt eine nebenberufliche Tätigkeit Sturms als Kunsterzieher in den Jahren 1968 bis 1978; währenddessen begründet er das Kinderforum in den Räumen der Forumgalerie van de Loo in München mit und ist 1975 außerdem beteiligt an der Einrichtung des Kollektivs Herzogstrasse in München. Ab 1980 nimmt er für zwei Jahre eine Gastprofessur an der Hochschule der Künste in Berlin an und leitet die Klasse von Hann Trier. Später wird er als Professor an die Akademie der Bildenden Künste in München berufen. Zahlreiche Einzelausstellungen machen Helmut Sturm seit den frühen sechziger Jahren in Deutschland bekannt. Seinen internationalen Ruf stützen vor allem Gruppenaustellungen, insbesondere mit den Gruppen SPUR bzw. GEFLECHT. 1986 wird Helmut Sturm mit dem Fritz-Winter-Preis geehrt. Seit 1991 ist er Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste in München.
Gestorben am 20. Februar 2008 in Pullach bei München.

THOMAS NIGGL.
Geboren 1939.
Er studierte zunächst Architektur.
1969 gründete er mit Heimrad Prem und Dr. d'Orville die 'Omnibus News'.
Seit 1976 war er Mitglied des 'Kollektiv Herzogstrasse'.
Der Künstler lebt und arbeitet in Feldafing.

Technik: Öl / Acryl / Collage / Papier.
Abmessung ohne Rahmen: 63,5cm * 45,5cm.
Abmessung mit Rahmen: 87,5cm * 70cm.
Signiert von STURM und NIGGL.
Datiert: 1978.
Bildtitel: Abstrakte Darstellung.
Rahmung: Rahmen mit Glas.

Die Gruppe formierte sich Mitte der 70er Jahre im Klima der zerfallenden Studentenrevolte und brach mit der selbstauferlegten und politisch motivierten Entsagung von jeglicher künstlerischen Produktion. Das Feld der expressiven Malerei schien für sie bei weitem nicht ausgeschöpft. Heimrad Prem und Helmut Sturm nahmen den Faden ihrer Gruppenaktivitäten in der SPUR (1957-65) gemeinsam mit jüngeren Malern wie Heiko Herrmann und Dietrich Bartscht, aber auch mit den um 1940 geborenen Künstlern Thomas Niggl, Armin Saub, Dieter Strauch und Heinz Weld wieder auf. HM Bachmayer stieß als ehemaliges Mitglied der Gruppe WIR hinzu. Im Gegensatz zu den Gruppen der 60er Jahre waren mit Renate Bachmayer, Jutta von Busse und Ursula Strauch-Sachs nun auch Malerinnen integriert. Ein gemeinsames Atelier und Aufenthalte auf dem schwedischen Bauernhof von Jørgen Nash, dem Bruder Asger Jorns, ermöglichten ausgedehnte Experimente der kollektiven Malerei aber auch des gemeinsamen Zusammenlebens.

Objekt-Nr. 2610
Preis: 1500 Euro
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Maurus Hanns

Hanns Maurus
1901 München - 1942 Marijanowska, Russland.
Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 60cm * 80cm.
Abmessung mit Rahmen: 77cm * 97cm.
Signiert.
Bildtitel: Matterhorn - Riffelsee.
Rahmung: Rahmenleiste.

1901 München bis 1942 gefallen in Marijanowska an der Ostfront), beschickte 1938–42 die Großen Deutschen Kunstausstellungen im Haus der Deutschen Kunst München, Mitglied in der Münchner Künstlergenossenschaft und im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, um 1926/27 tätig in Roggenstein, später in Rottach-Egern, Breitbrunn, München und Starnberg

Objekt-Nr. 2604
Preis: 2200 Euro
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Wimmer Paula

Paula Wimmer
09.01.1876 in München  - 15.06.1971 in Dachau.
Studium: Prof. Becker-Gundahl.
Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 18,5cm * 24cm.
Abmessung mit Rahmen: 30cm * 36cm.
Signiert.
Bildtitel: Kinder.
Rahmung: Rahmenleiste

Paula Wimmer, Tochter eines bekannten Anwalts, wurde 1876 in München-Solln geboren. Nach dem Besuch der höheren Mädchenschule entschied sie sich, entsprechend ihrer sich schon schon sehr früh zeigenden Begabung zum Zeichnen und Malen, für eine künstlerische Ausbildung; zunächst bei Karl Becker-Gundahl an der Akademie der Bildenden Künste München. Dort lernte sie Franz von Stuck und Max Feldbauer kennen. Ihr Studium setzte sie fort in Florenz an der Academia, in Paris an der École Rancon und 1908 an der privaten Malschule von Max Feldbauer in Dachau und München, wo sie sich insbesondere des Aktzeichnens und der Freilichtmalerei widmete. Zusammen mit Max Feldbauer arbeitete sie in Griesbach/Niederbayern und begleitete ihn zu einer Studienreise in die Bretagne. Als ihr Lehrer nach Dresden berufen wurde, kehrte Paula Wimmer nach Dachau zurück, löste sich von der impressionistischen Malweise Max Feldbauers und fand ihren eigenständigen künstlerischen Ausdruck in einem experimentierenden Expressionismus. Schon als Studentin war Paula Wimmer Mitglied der Akademie der Bildenden Künste München.
Die Künstlerin unternahm auch Studienreisen nach Venedig, Florenz, Rom und Paris. 1914 ging sie mit ihrer Mutter nach Berlin, wo sie zwei Jahre lebte und mit führenden Vertretern des Expressionismus zusammen kam, die sie stark beeinflussten. In dem bekannten Kunstkritiker Paul Westheim, welcher sich besonders für die damalige Avantgarde einsetzte, fand Paula Wimmer einen einflussreichen Gönner. Durch Paul Cassirer, Alfred Kubin und Fritz Gurlitt wurde sie ebenfalls, entgegen starker Widerstände, auf ihrem künstlerischen Weg unterstützt. In Berlin befreundete sich Paula Wimmer mit der deutsch-jüdischen Dichterin Else Lasker-Schüler.
Ab 1916 nahm sie ihren festen Wohnsitz in Dachau. Dort besuchte sie die private Malschule von Adolf Hölzel (1853-1934), der immer in den Sommermonaten mit einer großen Schülerschar aus Stuttgart nach Dachau kam, und gehörte neben Ida Kerkovius (1879-1970), Maria Langer-Schöller (1878-1969) und Else von Freytag-Lovinghoven (1874-1927), um nur einige zu nennen, zu den sog. "Malweibern". Ihre Landschaftsgemälde in leuchtendem Kolorit sorgten seinerzeit für Aufsehen. Paula Wimmer betätigte sich auch an verschiedenen Stellen als Fresko-Malerin in der Dachauer "St.-Jakobs-Kirche". In der Stadt an der Amper war die Malerin und Grafikerin Mitglied der "Künstlergruppe Dachau"", der "Kunstvereinigung Dachau" und der "Neuen Sezession". Mit großem Erfolg beschickte sie in den 1920er und 1930er Jahren Ausstellungen in München, Rom, Wien, Berlin, Paris, Stuttgart, Salzburg u.a. In letztgenannte Stadt wurde ihr bereits schon 1918 die "Silberne Staatsmedaille" verliehen. Paula Wimmers Erfolg endete mit dem Kunstdiktat der Nationalsozialisten, die ihre Werke als Entartete Kunst einstuften und einige davon vernichteten. Deshalb begann sie in einem naiven Stil mit unverfänglichen Bildthemen zu malen.
Nach dem 2. Weltkrieg waren ihre Werke auf den Ausstellungen im Haus der Kunst, München, vertreten. Unter den Dachauer Künstlern steht sie von ihrer Bedeutung her mit an erster Stelle. Ihre Bilder/Grafiken werden inzwischen hoch gehandelt. In ihrer Wahlheimat erinnert eine Strasse sowie die "Paula-Wimmer-Stube" im "Ludwig-Thoma-Haus" an die Künstlerin. Viele ihrer Werke sind in der "Gemäldegalerie Dachau" zu besichtigen.

Objekt-Nr. 2603
Preis: 1200 Euro
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Liner Carl Walter

Carl Walter Liner
17. August 1914 in St. Gallen - 19. April 1997 in St. Gallen.
Studium: Paris bei Othon Friesz an der Académie de la Grande Chaumière.
Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 100cm * 100cm.
Abmessung mit Rahmen: 104cm * 104cm.
Signiert.
Datiert: 76.
Bildtitel: Abstrakte Darstellung.
Rahmung: Rahmenleiste.

Carl Walter Liner wuchs in einer Künstlerfamilie in Appenzell auf. Sein Vater Carl August Liner (1871–1946) war dort ein erfolgreicher Porträt- und Landschaftsmaler. Carl Walter Liner studierte von 1937 bis 1939 in Paris bei Othon Friesz an der Académie de la Grande Chaumière. Er bereiste zeit seines Lebens viele Länder vornehmlich der Mittelmeerregion wie Ägypten, Frankreich, Italien und Spanien. Er heiratete 1944 Katharina Rüf. Er arbeitete in Zürich, Paris, Fontvieille/Provence und in Appenzell. Seinem und seines Vaters Werk zu Ehren wurde 1998 das von Annette Gigon und Mike Guyer geplante Museum Liner Appenzell, heute Kunstmuseum Appenzell, eröffnet, dessen Träger die private Heinrich Gebert Kulturstiftung Appenzell ist. 2003 erfolgte dann unweit des Kunstmuseums die Eröffnung der Kunsthalle Ziegelhütte, die ebenfalls Vater und Sohn Liner gewidmet ist. 1984 wurde ihm der Innerrhoder Kulturpreis – die höchste kulturelle Auszeichnung in Appenzell Innerrhoden – verliehen.
Carl Walter Liner wurde am 17. August 1914 in St. Gallen als viertes Kind von Cécile Liner-Bernet und Carl August Liner geboren. Er wuchs im elterlichen Landhaus bei Appenzell auf. 1933 begann er mit dem Mal- und Zeichenunterricht bei seinem Vater. Er malte im impressionistischen Stil. Daneben führten Vater und Sohn Liner im freien Auftragsverhältnis gebrauchsgraphische Arbeiten wie Plakate und Illustrationen aus. 1936 reiste er über Italien und Griechenland für ein halbes Jahr nach Ägypten. Er hielt sich hauptsächlich südlich von Kairo in der Gegend um Tourah auf. Auf der Rückreise machte Liner 1937 für einige Wochen in Rom und Florenz Halt. Noch im gleichen Jahr reiste er erstmals nach Paris, dem damaligen Zentrum der avantgardistischen Kunst. Auf Rat von Cuno Amiet studierte er 1938 in Paris bei Othon Friesz (1879–1949) an der privaten Académie de la Grande Chaumière. Dort lernte er Georges Braque und Maurice de Vlaminck kennen. 1939 leistete er Aktivdienst in der Schweiz. Während der Kriegsjahre lernte er seine spätere Frau Katharina Rüf kennen. 1946–1948 lebte er erneut in Paris und wohnte im von Le Corbusier erbauten Pavillon Suisse der Cité Universitaire im 14. Arrondissement. Er arbeitete zumeist im Freien. Die Verwendung ungebrochener Farben und ein pastoser Farbauftrag zeugen von seiner Auseinandersetzung mit dem Fauvismus.
Die Jahre nach 1946 bis Mitte der 1950er Jahre waren für die künstlerische Entwicklung Liners entscheidend. Es war eine Periode fruchtbaren Experimentierens mit verschiedenen Bildsprachen.
1948/1949 unternahm Liner ausgedehnte Reisen nach Algerien, Korsika und Spanien. 1949 fertigte er erste nicht-gegenständliche Werke. Liner fand Anschluss an den Tachismus, der sich in Paris als zeitgemässe Ausdrucksform zu etablieren begann.
Liner lebte 1951 mit seiner Frau abwechselnd in Paris, Zürich und Appenzell. In Paris pflegte er Kontakt mit den Schweizern Adolf Herbst, Wilfrid Moser und Gérard Schneider, dem Franzosen César und dem Russen Ossip Zadkine.
1954 unternahm er Reisen nach Spanien, Italien und Korsika. Die wiederholten Aufenthalte in Korsika in der zweiten Hälfte der 1950er Jahre gelten als Auslöser für die stilistische Erweiterung seiner Landschaftsdarstellungen. 1957 erwarb er ein Atelierhaus in Paris, in der Avenue du Général Leclerc im 14. Arrondissement. 1963 wurde er zur Teilnahme an der Ausstellung École de Paris in der Galerie Charpentier, Paris eingeladen.
Ab 1972 lebte Carl Walter Liner mit seiner Frau in Paris, Fontvieille (Provence) und Appenzell. 1983 erhielt er den Prix du Bimillénaire der Stadt Arles. 1984 den Innerrhoden Kulturpreis der Stiftung Pro Innerrhoden. 1996 wurde er zum Ehrenbürger der Stadt Fontvieille ernannt.
Am 19. April 1997 starb Carl Walter Liner in Appenzell.
Carl Walter Liner wurde bekannt mit Landschaftsbildern bis hin zur Porträtmalerei. In der Kunstgeschichte gilt seine Hinwendung zum Tachismus, das heisst zur informellen Malerei, als bedeutendste Leistung. Als einer der wenigen Schweizer Maler pflegte er sowohl die naturalistisch-expressive Malerei wie auch die gestische Abstraktion bis zu seinen letzten Lebensjahren. Bezugspunkt seiner Kunst war meist die Natur.
Dabei hatte Liner eine differenzierte Meinung zu dem Begriff «Natur»: Für ihn waren äussere und innere Natur gleichwertig. Dazu schrieb er selbst: «Die Abstraktion in meiner Malerei ist … eine neue Sicht der Natur … Mein grösstes Anliegen ist es, aus der Spannung zwischen Fantasie und Wirklichkeit eine magische Wirkung zu erzielen.»

Objekt-Nr. 2600
Preis: 2400 Euro
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Haffenrichter Hans

Hans Haffenrichter
31. August 1897 in Würzburg - 22. Februar 1981 in Prien am Chiemsee.
Studium: Weimar am Bauhaus.
Technik: Gouache / Papier.
Abmessung ohne Rahmen: 35cm * 22cm.
Abmessung mit Rahmen: 52cm * 38cm.
Signiert.
Bildtitel: Abstrakte Darstellung.
Rahmung: Rahmenleiste mit Glas.

Hans Haffenrichter war der Sohn eines Buchdruckers. Er begann nach der Schulzeit eine Mechaniker-Lehre in den Werkstätten der Universität Würzburg. Er war Wandervogel und studierte zunächst an der Kunstschule Nürnberg. Auf Anregung Wilhelm Uhdes ging er 1921 nach Weimar an das Bauhaus, wo er Malerei, Bildhauerei bei Oskar Schlemmer und Bühnenarbeit bei Lothar Schreyer studierte. Anschließend war er zwei Jahre lang Schüler von Einar Utzon-Frank in Kopenhagen und Gast an der Königlich Dänischen Kunstakademie. Er wurde Mitglied im Deutschen Werkbund und nahm 1923 an einer Ausstellung bei Herwarth Walden in der Sturm-Galerie in Berlin teil. Seine erste Publikation waren 16 Bildtafeln in einer Ausgabe des Cherubinischen Wandersmann von Angelus Silesius im Jahr 1924. Ab 1927 leitete er die von Edmund Kesting gegründete freie Kunstschule „Der Weg“ in Berlin und erhielt 1931 eine Professorenstelle für Kunst und Werkerziehung an der Pädagogischen Akademie Elbing.
Nach der Machtübergabe an die Nationalsozialisten wurde Haffenrichter im September 1933 aufgrund §2 des Berufsbeamtengesetzes (mangelnde Vorbildung oder sonstige Eignung) aus dem Staatsdienst entlassen. Haffenrichter unterlag in der Zeit des Nationalsozialismus keinem Berufsverbot, sondern er wurde in die Reichskunstkammer aufgenommen, in dessen Mitgliederverzeichnis für Bildhauer er als „Professor Hans Haffenrichter“ noch 1943 für Berlin geführt wurde, und er war Mitglied im Kampfbund für deutsche Kultur. Er konnte als freier Maler und Bildhauer in seinem Atelier in Berlin arbeiten und erhielt Aufträge für Porträtbüsten von NSDAP-Führern, so Adolf Hitler und Hermann Göring. In der Zeitschrift Die Kunst im Deutschen Reich wurde in der Juliausgabe des Jahres 1940 die Bronzebüste Generalfeldmarschall Hermann Göring abgebildet. Von Haffenrichter wurden auf den Großen Deutschen Kunstausstellungen im Haus der Kunst 1939 drei, 1941 drei und 1943 eine Plastik ausgestellt. 1935 führte er eine Büste von Heinrich Schütz aus. Es sind mindestens diese Fotografien von Plastiken als Postkartenmotive erhalten: Der Führer, Reichsmarschall Göring, Eurydike, Sitzender Bär, Klang, Johann Sebastian Bach, Riemenschneider, Mozart, Am Ziel, Schneeleopard, Läufer, Bogenschütze, Faustkämpfer, Seeadler, Löwin mit Jungen, Schwertträger, Sitzender Jaguar, Liegender Leopard, Pferde. Allein 87 Bronzearbeiten gab er bei der Berliner Bildgießerei Hermann Noack in Auftrag. Eine Auswertung der Kunstausstellungen deutscher Gegenwartskunst zwischen 1933 und 1945, für die ein Katalog mit den beteiligten Künstlern erhalten ist, zeigt, dass Haffenrichter zwischen 1935 und 1943 neben der GDK an 15 Ausstellungen in Berlin, Dresden und Halle beteiligt war. Darüber hinaus zeigte im Juni 1942 der Mainfränkische Kunstverein in Würzburg ihn und Johannes Boehland unter dem Titel Aquarelle und Zeichnungen von Haffenrichter und Joh. Boehland.
Nach Kriegsende arbeitete Haffenrichter als Kunstlehrer an einer Schule der US-Armee in Heidelberg und leitete zwischen 1949 und 1952 die Abteilung Wandmalerei der Werkkunstschule Wiesbaden. Er erhielt 1955 und 1956 Aufträge für drei Glasmosaike für das Mineralogisch-Petrologische Institut und Museum der Universität Bonn. Sein Interesse an naturwissenschaftlichen und technischen Vorgängen sicherte ihm Aufträge aus der Industrie. Glasfenster und Glasmosaiken schuf er auch für die Hamburgischen Electricitäts-Werke zu Themen der Elektrizität und 1961 für das Rheinisch-Westfälische Elektrizitätswerk in Essen. 1961 zog er nach Hittenkirchen an den Chiemsee. Die Städtische Galerie Würzburg widmete ihm 1974 eine Retrospektive.

Objekt-Nr. 2599
Preis: 750 Euro
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Peschke Christian

Christian Peschke
18. Dezember 1946 in Bad Säckingen - 01. Juli 2017.
Studium: Blocherer-Schule für freie und angewandte Kunst, München.
Technik: Öl / Sperrholz.
Abmessung ohne Rahmen: 49cm * 61cm.
Abmessung mit Rahmen: 67cm * 79cm.
Signiert.
Bildtitel: Boote.
Rahmung: Rahmenleiste.

BIOGRAPHIE
1946 in Säckingen geboren, aufgewachsen in Spanien, Frankreich und Stuttgart
1958 bereits als Schüler mit Sondergenehmigung an der Kunstakademie Stuttgart in der Klasse von Prof. Gollwitzer
1962 Handwerkerausbildung als Maler und Lackierer; danach selbstständig
1967 erste Plastik
1970 erste freie Bildversuche
1976-80 Blocherer-Schule für freie und angewandte Kunst, München
1978 Freundschaft mit dem russischen Bildhauer Gregor Kruk; Begegnung mit Rudolf Hausner, Wien; plastische Umsetzungsarbeiten für Ernst Fuchs, Salvador Dali und Arno Breker 1980-82 Kreativ-Direktor einer Münchner Werbeagentur
1982 Happening auf der ISPO für Uniroyal; Turnschuhrelief
seit 1982als freischaffender Maler und Bildhauer tätig; es entstehen in Spanien die ersten wichtigen Skulpturen
1985 dem Zyklus der lebensbejahenden folgt nun ein Zyklus der sozialkritischen Skulpturen; es entsteht die "Lebenslinie", ein 10m langes taktiles Objekt
1986 plastische Wandgestaltung für McKinsey, München
1987 Umsetzung der "Tänzerin" und "Springende" vom Modell zur Großplastik
1988 Es entstehen die ersten abstrakten Skulpturen; Suche nach neuen Werkstoffen
1989 Reportage über die "Dicken" von Chr. Peschke in MONA LISA, ZDF; Gestaltung des "Fuchs"-Kulturpreises für die Fa. Fjällräven; Gestaltung des Bayerischen Skipreises "in Form" für den Bayerischen Skiverband, den u.a. Willi Bogner, Walter Demel und Fritz Wagnerberger verliehen bekamen
1990 Umsetzung der "Ohnmacht" zur Großplastik
1991In den Jahren 1991-1995 entstehen zahlreiche Großplastiken, Bilder und Goldschmiedearbeiten
1996Ausstellung in Monte Carlo unter der Schirmherrschaft von Christine Esswein
1997Zahlreiche Ausstellungen in Deutschland, Frankreich und Italien bis 1999
1999Ausstellung in der "Akademie Schloss Seeheim" in Konstanz
2000-02Dozent an der "Akademie Vulkaneifel" in Steffeln
2001Entstehung des Wandreliefs für das Hotel Mirabell in Olang Südtirol
2002Entstehung verschiedener Großplastiken, u.a. für Biennale Monte Carlo
2003Entstehung einer Großplastik, anlässlich des 30-jährigen Bestehens des "Club Allemand International, Monte Carlo" als Geschenk an S.A.S. LE PRINCE SOUVERAIN - RAINIER III DE MONACO
2004 Intensive Arbeit an zwei Großskulpturen
2005 Erstellung der Skulptur „Die Tänzerin“ und offizielle Übergabe an seine fürstliche Hoheit Prinz Albert II.
2006 Kollektivausstellung im Museum in Bruneck – Südtirol, Italien anlässlich der Veröffentlichung des Kunstbuches „Artisti & Atelier“ von Fulvio Vicentini  
2006 Erstellung einer Skulptur für die UEFA anlässlich der Fussballweltmeisterschaft.
2006 Ausstellung im Museum in Bruneck zum 60. Geburtstag von Christian Peschke.
2007 Erstellung des Videos „“Die Kunst Christian Peschkes“ Regie Fulvio Vicentini.
2010 Erstellung der Preisskulptur „ George Tabori“ Berlin
2010 Ausstellung im "Palais im großen Garten" in Dresden
2014 Ausstellung im Museum für Moderne in Salzburg
2015 Eröffnung Atelier mit Galerie "PESCHKE HOUSE“ mit ständiger Ausstellung
2016 Erstellung der Skulptur "Tänzerin

Objekt-Nr. 2597
Preis: 3200 Euro
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Baur Luis

Luis Baur
1919 in Innsbruck - 1975 in Visby.
Studium:Kunsthochschulen Innsbruck bei Tony Kirchmayr und Karlsruhe bei Josef Sturm.
Technik: Öl / Collage / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 65cm * 60cm.
Signiert.
Bildtitel: Komposition - Erinnerungen.
Rahmung: ohne.

Er studierte an den Kunsthochschulen Innsbruck bei Tony Kirchmayr und Karlsruhe bei Josef Sturm. Hauptsächlich Arbeiten in Öl, Aquarell, Feder- und Tuschzeichnungen, zahlreiche expressive Porträts, Stillleben und zuletzt besonders Landschaften, in denen er zur Abstraktion gelangte.

Objekt-Nr. 2594
Preis: 750 Euro
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