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Gemälde

Max Meier

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Dressler Franz Vinzenz

Franz Vinzenz Dressler
09. Juni 1918 in Krems - 26. Mai 2002.
Studium: Ab 1943 Studium an der Deutschen Akademie der Bildenden Künste in Prag.
Technik: Öl / Papier / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 27cm * 34cm.
Abmessung mit Rahmen: 39cm * 46cm.
Signiert.
Bildtitel: Sonnenuntergang
Rahmung: Handgefertigte Rahmenleiste.

Geboren am 09.Juni 1918 in Krems.
Mechanikerlehre.
Kriegsteilnehmer im Zweiten Weltkrieg, 1941 schwer verwundet.
Ab 1943 Studium an der Deutschen Akademie der Bildenden Künste in Prag.
1945 Rückkehr nach Krems, lebt hier als freischaffender Künstler.
1966 Aufnahme in die Donau Wald Gruppe.
1958 Goldmedaille des Landesverbandes der Niederösterreichischen Kunstvereine.
1964 Kulturpreis des Landes Niederösterreich.
Mitglied der DONAU - WALD – GRUPPE
Mitglied des Wachauer Künstlerbundes

Objekt-Nr. 2536
Preis: 950 Euro
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Grimm Wolfgang

Wolfgang Grimm
1959 in Bad Tölz - 28. September 2007 in Regensburg.
Studium: Ausbildung zum Technischen Zeichner.
Technik: Öl / Papier / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 41cm * 31cm.
Abmessung mit Rahmen: 50cm * 40cm.
Signiert.
Bildtitel: Akte.
Rahmung: Rahmenleiste.

Von 1977 bis 1980 bestritt er eine Ausbildung zum Technischen Zeichner. 1981/82 arbeitete er an der Akademie für das Graphische Gewerbe in München. 1982 kam es zur Gründung der AKU Akademie für Konstruktiven Unsinn in Berlin. Von 1984 bis 1989 belegte Grimm ein Studium der freien Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in München.
1990 erhielt er ein Diplom als Meisterschüler von Professor Robin Page. 1987 war er Gründungsmitglied des KUNST-WERK e. V. in Regensburg und erhielt ein Julius-F.-Neumüller-Stipendium der Stadt Regensburg. Von 1990 bis 1993 hatte Grimm ein Atelier in Elmo/Italien. 1994 nahm er eine fixe Anstellung an der Regensburger Montessorischule an. Dort war er bis zu seinem Tod Kunst- und Werklehrer. 2002 war er Gründungsmitglied des Kunstvereins GRAZ e. V. (Regensburg) und 2003 am Aufbau einer Schule der Fantasie in Regensburg beteiligt. Weiters war Wolfgang Grimm Referent bei der Arbeitsgemeinschaft Kunsttherapie in Regensburg. Grimm starb durch Suizid.
Der Journalist Helmut Hein bezeichnete Grimm in einem Nachruf in der Mittelbayrischen Zeitung als einen der „wichtigsten ostbayerischen Künstler der letzten Jahrzehnte“, charakterisierte ihn als Berserker, Outlaw und Nighthawk, der jedoch kein Egoist und Egomane gewesen sei, sondern zu Kooperation fähig und bereit, zudem „handwerklich bestens ausgebildet“. Der Nachruf von Helmut Hein: Herrschende Regeln kümmerten ihn nicht. Zum Tod von Wolfgang Grimm wurde in der Zeitschrift des Berufsverbandes Bildender Künstler Landesverband Bayern, 4/2007, Seite 7 abgedruckt. Ein Bericht von Helmut Hein zum Buch „Bin sofort zurück! Wolfgang“ erschien 2009 in der Mittelbayerischen Zeitung.

Objekt-Nr. 2535
Preis: 1500 Euro
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Stützer Alwin

Alwin Stützer
24. Juli 1889 Berlin-Charlottenburg  -  06.März 1974 in Passau.
Studium: Autodidakt.
Technik: Öl / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 50cm * 70cm.
Abmessung mit Rahmen: 59cm * 79cm.
Signiert.
Datiet: 1955.
Bildtitel: Das Dorf.
Rahmung: Rahmenleiste

Der Sohn eines wohlhabenden Metzgers ging – da ihn die Kunst mehr als Handwerk und Handel interessierte – nach München und begann dort als Autodidakt erste Malversuche.
1914 meldete er sich als Kriegsfreiwilliger.
1918 nach einer schweren Verletzung Entlassung aus dem Heer.
In den 20er Jahren zunehmend Anerkennung, aber keine solide Lebensbasis.
1938 Ehescheidung.
1939 Einberufung als Kriegsmaler.
Gegen Kriegsende Bombenzerstörung mehrerer Galerien mit Stützer-Bildern.
1943 Unterkunft in Neuburg/Inn.
1949 Aussteller im Haus der Kunst in München., Mitglied der Neuen Künstlergenossenschaft.
1951 Aufnahme in die Donau -Wald -Gruppe.
1969 Ostbayerischer Kulturpreis.
1974 gemeinsame Ausstellung mit seinem Freund Heinz Theuerjahr in Paris.

Objekt-Nr. 2533
Preis: 2400 Euro
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Herrmann Günther

Günther Herrmann
1959 inTegernsee.
Technik: Öl / Leinwand
Abmessung ohne Rahmen: 79cm * 62cm.
Abmessung mit Rahmen: 80cm * 63cm.
Signiert.
Datiert: 2009.
Titel: TRIUMPH 350 V - TWIN.
Rahmung: Rahmenleiste.

1978 Ausbildung zum Kirchenmaler.
1978 - 1993 erste Arbeiten und Ausstellungen.
1980 freischaffender Maler,
künstlerische Entwicklung zur
Stilrichtung "Fotorealismus".
1993 - 2002 Rückkehr an den Tegernsee.
2003 Umzug nach Hirtlbach / Markt Indersdorf.
2004 Umzug nach Schliersee.
2005 Umzug nach Gerzen.

Objekt-Nr. 2532
Preis: 950 Euro
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Conrad Gisela

Gisela Conrad
07.06.1944 in Ottenhöfen / Schwarzwald - 05.10.2019.
Studium: Akademie Karlsruhe, Stuttgart, Mannheim.
Technik: Mischtechnik / Papier.
Abmessung ohne Rahmen: 16cm * 21cm.
Abmessung mit Rahmen: 43cm * 43cm.
Signiert.
Datiert: 2009.
Titel: Abstrakt.
Rahmung: Rahmenleiste mit Glas.

•1960–1972
Freie Akademie, Mannheim.
Akademie der Bildenden Künste, Karlsruhe.
Akademie der Bildenden Künste, Stuttgart.
Fachhochschule Aachen.
•Seit 1977 freischaffende Künstlerin.
•1985 Ausstellungsförderung durch das Bayerische Kultusministerium.
•1986 Teilnahme am Symposium „Kunstbaustelle” im Karthäuser Hof.
Regensburg (Kunstfonds Bonn Förderung).
•1987 Symposion Tlen/Polen.
•1988 Kulturförderpreis der Stadt Regensburg.
•1998 „Virginia Center for the Creative Art” (VCCA), Virginia/USA.
•2002 Symposium Odessa/Ukraine.
•2003 Arbeitsaufenthalt Hum, Brda/Slowenien.
•2004 Tyrone Guthrie Center at Annaghmakerrig, Irland.
•2007 Mecklenburgisches Künstlerhaus Schloss Plüchow.

Objekt-Nr. 2529
Preis: 400 Euro
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Schultz Harry

Harry Schultz
04. März 1874 in Elbing - 22. September 1958 in Hausham, Oberbayern.
Studium: Königsberger und Münchner Kunstakademie.
Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 60cm * 80cm.
Signiert.
Bildtitel: Akt mit Faden spielend.
Rahmung: Ohne.

Sein Vater August Schultz wirkte seit ca. 1870 in Elbing als Lehrer am Gymnasium, er und seine Frau Hulda wohnten in der Spieringstraße 10. Am 14. März 1874 wurde Johann Harry Schultz in Elbing in der Spieringstraße 10 geboren. Soweit bekannt hatte er noch einen Bruder Hans, der sehr jung verstarb. Harry Schultz besuchte das Elbinger Gymnasium, die Königsberger Kunstakademie von 1892 bis 1897 (18–23-jährig) und danach die Münchner Kunstakademie von 1897 bis 1901 (23–27-jährig).[Bd. 1 S. 10]
Am 20. November 1897 wurde Harry Johannes Schultz im Alter von 23 Jahren in der Akademie der Bildenden Künste München, Akademiestraße 2–4 unter der Matrikelnummer: 01809 in das Matrikelbuch: 1884–1920 eingetragen. Das Fach der Eintragung: Malschule Paul Hoecker. Bemerkung, Konfession:Harry Schultz katholisch.
In München war Harry Schultz Schüler von Franz von Lenbach, Wilhelm Leibl und Arnold Böcklin. Danach war Harry Schultz Meisterschüler von Herterich. Harry Schultz war Mitglied und auch Jury-Mitglied der Luitpold-Gruppe der Münchner Künstlergenossenschaft von 1868, des Bundes zeichnender Künstler und der Münchner Allotria im Münchner Künstlerhaus. München wurde für Harry Schultz zur zweiten Heimat, hier lebte er von 1897 bis 1943, bis er seine durch Kriegseinwirkung zerstörte Wohnung mit Atelier in der Georgenstraße 86 verlassen musste. Zuvor wohnte und arbeitete Harry Schultz in der Georgenstraße 63 im IV Stock, diese Adresse ist auf einem älteren Gemälde rückseitig, handschriftlich vermerkt. Harry Schultz schuf das Bühnenbild „Apotheoseschiff“ für das Münchner Hoftheater, für die Kaiservorstellung anlässlich der Grundsteinlegung des Deutschen Museums.
Harry Schultz zog mit seiner Frau Theresa Maria, genannt Maja, am 24. August 1943 zu seiner Schwägerin, einer älteren Schwester von Maria, nach Hausham in Oberbayern. Dort wohnte und arbeitete er – im Keller des Rathauses durfte er sich ein Atelier einrichten – noch 15 Jahre bis zu seinem Tod. Harry Schultz starb 84-jährig am 22. September 1958 auf der Rückfahrt vom Münchner Oktoberfest.

Objekt-Nr. 2526
Preis: 1200 Euro
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Jiménez Antonio

Antonio Jiménez
1945 in Malaga.
Studium: an der Kunst- und Berufsschule von Malaga.
Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 76cm * 57cm.
Abmessung mit Rahmen: 86cm * 68cm.
Signiert.
Datiert: 1994.
Bildtitel: Hommage.
Rahmung: Handgefertigter Rahmen.

1958 studiert er an der Kunst- und Berufsschule von Malaga.
1960 besucht er Zeichen- und Malereikursen am Athenas-Institut, Madrid.
1963 zieht Antonio Jiménez mit seinem Atelier nach Paris.
1972 nimmt er an der Documenta in Kassel teil.
1979 begründet er die Künstlergruppe Colectivo Palma in Malaga, Spanien, mit.
2001 gibt es eine Retrospektive in Malaga (Spanien).

Antonio Jiménez, malt bereits seit seinem 12. Lebensjahr intensiv. Die bildende Kunst ist seine Bestimmung. Der Künstler bekennt sich selbst zum „koloristischen und materischen Informell" und ist beeinflusst von Klee, Clavé, Miro, aber auch von Bosch und Dubuffet. In der kreativen Beschäftigung mit Licht und Farbe verarbeitet Antonio Jiménez die Farben und das Leben seiner Heimat Andalusien zu expressiven und plastischen Bildern.

Objekt-Nr. 2525
Preis: 950 Euro
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monogrammiert

monogrammiert
Technik: Öl / Holz.
Abmessung ohne Rahmen:  53cm * 65cm.
Abmessung mit Rahmen: 62cm * 74cm.
Monogrammiert.
Bildtitel: Stillleben.
Rahmung: Handgefertigter Rahmen.

Objekt-Nr. 2524
Preis: 350 Euro
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Jiménez Antonio

Antonio Jiménez
1945 in Malaga.
Studium: an der Kunst- und Berufsschule von Malaga.
Technik: Öl / Mischtechnik / Platte.
Abmessung ohne Rahmen: 55cm * 62cm.
Abmessung mit Rahmen: 68cm * 74cm.
Signiert.
Datiert: 1992.
Bildtitel: Abstrakt.
Rahmung: Handgefertigter Rahmen.

1958 studiert er an der Kunst- und Berufsschule von Malaga.
1960 besucht er Zeichen- und Malereikursen am Athenas-Institut, Madrid.
1963 zieht Antonio Jiménez mit seinem Atelier nach Paris.
1972 nimmt er an der Documenta in Kassel teil.
1979 begründet er die Künstlergruppe Colectivo Palma in Malaga, Spanien, mit.
2001 gibt es eine Retrospektive in Malaga (Spanien).

Antonio Jiménez, malt bereits seit seinem 12. Lebensjahr intensiv. Die bildende Kunst ist seine Bestimmung. Der Künstler bekennt sich selbst zum „koloristischen und materischen Informell" und ist beeinflusst von Klee, Clavé, Miro, aber auch von Bosch und Dubuffet. In der kreativen Beschäftigung mit Licht und Farbe verarbeitet Antonio Jiménez die Farben und das Leben seiner Heimat Andalusien zu expressiven und plastischen Bildern.

Objekt-Nr. 2523
Preis: 850 Euro
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Bock Ludwig

Ludwig Bock
17. Oktober 1886 in München - 14. August 1971 in München.
Studium: Heinrich von Zügel und Bernhard Buttersack.
Technik: Öl / Papier / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 30cm * 40cm.
Abmessung mit Rahmen: 42cm * 52cm.
Signiert.
Datiert: 1921.
Bildtitel:  4 Akte am See.
Rahmung: Handgefertigter Rahmen.

Geboren am 17. Oktober 1886 in München.
Ludwig Bock war Landschafts-, Blumen, Stillleben und Aktmaler.
Als Sohn eines Arztes, den auch Franz von Defregger aufsuchte, wurde er auf dessen Anraten der künstlerischen Ausbildung zugeführt.
Seine Studien begann er an der Münchner Akademie bei Heinrich Knirr.
Er wechselte dann zu Bernhard Buttersack in Haimhausen über, bei dem er sich in den Sommermonaten in der Landschaftsmalerei einweisen ließ, um schließlich mit Heinrich von Zügel als Meisterschüler in den Sommermonaten nach Wörth am Rhein zu reisen und sich der Tiermalerei zu widmen.
1908 stellte er in München erstmals im Rahmen der Sezession, 1910 in der Modernen Galerie Thannhauser aus.
1913 ging er nach Paris, was nicht ohne Einfluß auf seine Malweise blieb. Er löste sich unter dem Eindruck der französichen modernen Farbigkeit ganz wesentlich vom Stil der Zügelschule.
In nicht wenigen Stillleben ist der Einfluß von Matisse, aber auch etwas von den perspektivischen Anschauungen Cezannes spürbar.
Ein Jahrzent später, und bis in die fünfziger Jahre, verschwinden die Landschaften aus seinem Schaffen beinahe ganz.
Bock stellt regelmäßig im Glaspalst aus.
Er erhielt mehrere Auszeichnungen:
1929 den Rom - Preis für die Villa Massimo und 1952 den Kunstpreis der Stadt München.
Der Künstler war mit der Malerin Hansl Bock verheiratet,
die eine Schülerin Julius Seylers war.
Gestorben am 14. August 1971 in München.

Objekt-Nr. 2520
Preis: 2500 Euro
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Starkenborgh Stachouwer Jacobus Nicolaas Tjarda van

Jacobus Nicolaas Tjarda van Starkenborgh Stachouwer
25. August 1822 auf Borgweer in Wehe-den-Hoorn, heute De Marne, Provinz Groningen - 04. August 1895 in Wiesbaden, Provinz Hessen-Nassau.
Studium: Kunstakademie Amsterdam.
Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 63cm * 61cm.
Abmessung mit Rahmen: 82cm * 80cm.
Signiert.
Bezeichnet: Düsseldorf.
Bildtitel: Entenjagd.
Rahmung: Rahmenleiste.

Van Starkenborgh, Sohn des Juristen Edzard Tjarda van Starkenborgh Stachouwer (1797–1872) und dessen Gemahlin Aleida Warmoldina Lamberta Talma (1800–1830), war das zweite von sechs Kindern des Ehepaars. Als Aristokrat (Baron), als Bürgermeister von Leens, als Mitglied des Groninger Provinzialparlaments (Provinciale Staten van Groningen) und als bedeutender Miteigentümer der westfriesischen Wattinsel Schiermonnikoog genoss sein Vater eine herausragende Stellung. Wie sein jüngerer Bruder Willem (1823–1885) zeigte van Starkenborgh Interesse für die Malerei. An der Kunstakademie Amsterdam studierte er Landschaftsmalerei. Nach einer Reise in die Vereinigten Staaten, die von Juni 1849 bis ins Jahr 1850 dauerte und ihn nicht nur nach New York City und Philadelphia, sondern auch zum Catskill Creek und in die Catskill Mountains (New York) sowie an den Potomac River (Virginia und West Virginia) führte, ließ er zunächst sich in Arnheim nieder. 1852 wechselte er nach Düsseldorf, das sich durch die Düsseldorfer Malerschule zu einem Zentrum der europäischen Malerei entwickelt hatte. Dort war er in den Jahren 1854 bis 1888 (mit Unterbrechungen) Mitglied des Künstlervereins Malkasten. Dem Verein der Düsseldorfer Künstler gehörte er von 1861 bis 1888 an. Am 17. August 1854 heiratete er in Arnheim Louise Henriette Helena Cremer (1828–1896), die am 9. September 1855 in Kleve den Sohn Ludwig (Alexander Lodewijk, † 14. August 1872 auf See) gebar. Von Düsseldorf aus unternahm van Starkenborgh eine Vielzahl von Reisen – in deutsche, schweizerische, niederländische und englische Gegenden, insbesondere nach Thüringen – und beteiligte sich an internationalen Ausstellungen, etwa in Österreich (Künstlerhaus Wien), in den Vereinigten Staaten (Pennsylvania Academy of the Fine Arts, Philadelphia) und in den Niederlanden (Koninklijke Akademie van Beeldende Kunsten, Amsterdam). In den Jahren 1856/1857 lebte er in Kleve, 1871 in Wageningen und ab 1888 in Wiesbaden. Charakteristisch für sein Werk sind romantische Wald- und Flusslandschaften in verschiedenen Tagesstimmungen, häufig durch Figuren des ländlichen Lebens sowie durch Tierstaffagen belebt.

Objekt-Nr. 2513
Preis: 3500 Euro
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Beauvoir Hélène de

Hélène de Beauvoir  
06. Juni 1910 in Paris - 05. Juli 2001 in Goxwiller.
Studium: Académie de la Grande Chaumière und
Académie Colarossi.
Technik: Öl / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 46cm * 55cm.
Abmessung mit Rahmen: 60cm * 68cm.
Signiert.
Datiert: 65.
Rückseitig Nachlassstempel.
Bildtitel: Venedig.
Rahmung: Impressionistenrahmen.

Die Malerin Hélène de Beauvoir wurde in Paris, Boulevard du Montparnasse 103, als Tochter von Françoise Brasseur und des Rechtsanwalts Georges de Beauvoir geboren.
Ihre Abiturprüfung in Philosophie legte Beauvoir 1927 ab, danach besuchte sie Abendkurse für Aktzeichnen an den Kunstschulen Académie de la Grande Chaumière und Académie Colarossi. Das Studium des Kupferstichs und der Grafik begann sie an der Kunstschule "Rue de Fleurs" im Jahr 1928. Im selben Jahr lernte sie den französischen Philosophen Jean-Paul Sartre kennen, als sie von ihrer Schwester zu einer Verabredung mit ihm vorgeschickt wurde.
1934 bis 1935 arbeitete sie als Sekretärin an der Galerie Bonjean. 1935 unternahm sie eine Studienreise nach Italien, wo sie Florenz, Rom, Neapel und Capri besuchte. Ihre erste Einzelausstellung eröffnete de Beauvoir im Januar 1936 in der erwähnten Galerie. Bei der Eröffnung kam auch Pablo Picasso und urteilte: „Ihre Malerei gefällt mir. Sie ist sehr eigenständig.“ Im gleichen Jahr arbeitete Hélène für ihre Schwester und Sartre, indem sie Manuskripte der beiden abtippte.
Haus von Hélène in Goxwiller
1940 plante Hélène, für einen Monat nach Portugal zu fahren, doch der Zweite Weltkrieg zwang sie bis 1945 dort zu bleiben. Während dieser Zeit heiratete sie 1942 ihren Freund Lionel de Roulet, einen Schüler Sartres. Er wurde später Diplomat und so zogen die beiden mehrmals um, darunter 1945 nach Wien, 1947 nach Belgrad und 1950 nach Mailand, wo er Leiter des französischen Kulturzentrums wurde. 1963 kauften sie ein ehemaliges Winzerhaus in Goxwiller im Elsass. Auch nach dem Tod ihres Mannes im Jahr 1990 blieb sie dort wohnen. Hélène hatte keine Kinder; ihr Mann Lionel war in der Jugend an einer besonderen Tuberkulose erkrankt, die ihn unfruchtbar machte.
Hélène hatte eine Vielzahl von Ausstellungen in vielen Galerien Europas, z.B. Amsterdam, Kopenhagen, Hamburg, Regensburg, Rom, Lissabon, Florenz, Tokio, Genf, in Mittel und Nordamerika wie New York und Boston. Besonders hervorzuheben ist ihre Beziehung zu dem Galeristen Ludwig Hammer, den sie 1970 auf der Schifffahrt von Yokohama nach Russland kennenlernte. Eine lebenslang anhaltende Freundschaft entstand. "C´est au cours de ce voyage que je rencontrai Ludwig Hammer qui m´organisa différentes expositions à l’étranger. Un ami très cher." S. 248, Souvenirs, Hélène de Beauvoir. Heute befindet sich in der Galerie Hammer in Regensburg ein beachtlicher Teil ihrer mehr als 3000 farbenprächtigen und ausdrucksstarken Werke.
Anfang der 1970er Jahre wurde Hélène in der Frauenbewegung aktiv und half in Straßburg bei der Gründung eines Hauses für misshandelte Frauen.
Hélène hatte es nicht leicht, denn die Schwester Simone wollte immer in ihrer Malerei etwas mitbestimmen. So schreibt Simone in ihrer "Die Geschichte von Hélènes Malerei" über den frühen Malstil ihrer Schwester "jahrelang übte sie, für mich damals zu gewissenhaft, das perfekte Bild zu komponieren." Was Picasso also gefallen hatte, nämlich dass Hélène nicht unkritisch die damals vorherrschende ungegenständliche Malerei übernahm, war Simone nicht recht. Hélène hätte also vorgewarnt sein können, Simone schrieb damals, 1948, kritisch in Briefen an einen Freund, die Hélène im Alter lesen musste. Doch in den 1960er Jahren war es dann endlich mit der skeptischen Haltung vorbei. Simone schrieb in Briefen :" Welch herrliche Bilder! Alle bewundern sie! Du hast deinen Coup gemacht!" (Abgebildet in "Beauvoir peintre") Jean Paul Sartre, sicher für kein Gefälligkeitsgutachten zu haben, schrieb in seinem längeren Text anlässlich einer Ausstellung Hélènes in Brest begeistert : "Ihr Werk vermag zu überzeugen und zu begeistern!"

Objekt-Nr. 2512
Preis: 2800 Euro
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Kroetz Franz Xaver (Baby Schimmerlos)

Franz Xaver Kroetz
25. Februar 1946 in München.
Studium: Schauspielschule in München.
Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 75cm * 50cm.
Abmessung mit Rahmen: 77cm * 52cm.
Signiert.
Datiert: 1989.
Bildtitel: Zu einer endgültigen Feststellung über neue Trends in der Gesellschaft !
Rahmung: Rahmenleiste.

Franz Xaver Kroetz besuchte eine Schauspielschule in München und das Max-Reinhardt-Seminar in Wien, arbeitete als Gelegenheitsarbeiter, Kraftfahrer und Pfleger. Er war von 1972 bis 1980 in der DKP aktiv, für die er bei den Bundestagswahlen 1972 und 1976 auf der Landesliste Bayern kandidierte.
In die Schlagzeilen kam Kroetz, als 1971 die Uraufführung seiner Stücke Heimarbeit und Hartnäckig in München von Neonazis gestört wurde. Seine Dramen der 1970er-Jahre porträtieren Menschen, die durch ihr soziales Elend sprachlos werden und scheitern. In dem Stück Das Nest lässt er den Protagonisten, einen Lkw-Fahrer, aktiv werden: Er zeigt sich selbst und seinen Chef an, weil er auf dessen Geheiß Giftmüll in einen See gekippt hat – er „beschmutzt“ also sein „Nest“ (die Firma), weil dieses sein eigentliches „Nest“ (die Umwelt) beschmutzt hat.
In seiner Rolle als Klatschreporter Baby Schimmerlos in der Fernsehserie Kir Royal wurde Kroetz ab 1986 einem größeren Publikum bekannt. Er arbeitet auch als Korrespondent der Bild-Zeitung. Kroetz ist Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland.
Aus der Beziehung zu Uta Emmer wurde Kroetz 1975 ein Sohn geboren. Von 1992 bis 2006 war er mit der Schauspielerin Marie Theres Kroetz-Relin verheiratet, mit der er drei Kinder hat, darunter die Schauspielerin Josephine Kroetz (* 1988). Kroetz lebt in München-Obermenzing und auf Teneriffa.

Objekt-Nr. 2501
Preis: 1850 Euro
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Yokoo Tatsuhiko

Tatsuhiko Yokoo
1928 in Fukuoka - 23. November 2015 in Chichibu nahe Tokio.
Studium: Japanische Malerei an der Kunst-Akademie in Tokio .
Technik: Mischtechnik / Papier.
Abmessung ohne Rahmen: 48cm * 57cm.
Abmessung mit Rahmen: 56cm * 65cm.
Signiert.
Bildtitel: Abstrakt.
Rahmung: Rahmenleiste.

Yokoo wurde 1928 in der südjapanischen Stadt Fukuoka geboren, wanderte aber bald mit seiner Familie nach Taiwan (damals japanische Kolonie) aus. Nach der durch die Kriegsniederlage Japans erzwungenen Rückkehr in die Heimat studierte er in der Abteilung für japanische Malerei an der Kunst-Akademie in Tokio (Tökyö; Geijutsu Daigaku).
1962 absolvierte Yokoo mittels eines Stipendiums des Zisterzienser Ordens, das von der katholischen Schule in Japan, an der er als Kunsterzieher angestellt war, vergeben wurde, ein Studienjahr in Paris und Genf.
Nach der Rückkehr von seinem Studienaufenthalt nach Japan reiste er zwischen 1972 und 1977 immer wieder für längere Zeit nach Europa, so nach (Italien, Belgien, Deutschland, Österreich). 1979 siedelte er schließlich ganz nach Deutschland über. Durch einen deutschen Kunstmäzen, der Yokoo half sich eine wirtschaftliche Basis als Künstler aufzubauen, kam er nach Osnabrück. Sechs Jahre später zog er nach Köln, um sich in der Kunstmetropole einen Namen zu machen.
Nach dem Fall der Berliner Mauer zog es Yokoo nach Ostdeutschland in den Landkreis Märkisch-Oderland, wo er sich ein Atelier in Metzdorf in der Gemeinde Bliesdorf einrichtete. Hier verbrachte der Maler die Sommermonate, während er im Winter in sein Atelier in den Chichibu Bergen, im Norden Tokios gelegen, zurückkehrte.
Yokoo verband in seinen Werken und durch seine Wohnsitze in Deutschland und Japan die unterschiedlichen Kulturkreise des ostasiatischen Japans und des mitteleuropäischen Deutschlands. Obwohl Yokoo sich als katholischer Christ bezeichnete, sind sein Denken und seine Kunstwerke tief von Zen-Buddhismus geprägt. Zen-buddhistische Meditation hat seit einigen Jahrzehnten auch in Deutschland in der katholischen Kirche einen festen Platz erhalten.
In Wriezen errichtete Yokoo gemeinsam mit dem deutschen Bildhauer Axel Anklam ein Denkmal für den japanischen Arzt Nobutsugu Koenuma.

Objekt-Nr. 2499
Preis: 1500 Euro
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Lerche Folker

Folker Lerche
1938 Breslau -
Studium: WKS Düsseldorf und an der Folkwangschule Essen.
Technik: Collage / Mischtechnik / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 72cm * 96cm.
Abmessung mit Rahmen: 78cm * 101cm.
Signiert.
Bildtitel: Abstrakt.
Rahmung: Rahmenleiste.

1968 Förderpreis der "Freunde der Bildenden Kunst" München.
1986 Stipendium Kulturpreis Schlesien, Hannover
1988 Aufnahme der Arbeit im Atelierhaus Klenzestraße.
Lebt und arbeitet in Gauting bei München

Objekt-Nr. 2498
Preis: 900 Euro
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Kopfermann Sigrid

Sigrid Kopfermann
30. Juni 1923 in Berlin - 25. Juni 2011 in Düsseldorf.
Studium: 1941-45 Studium an der Hochschule für Bildende Kunst, Berlin, bei Bernhard Dörries und Willy Jaeckel.
Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 70cm * 60cm.
Abmessung mit Rahmen: 76cm * 66cm.
Signiert.
Bildtitel: Farbenkontrast.
Rahmung: Schattenfugenrahmen.

Sigrid Kopfermann wurde als Tochter des Architekten Walter Kopfermann und dessen Frau Anna, der Tochter des Flugpioniers Otto Lilienthal, in Berlin geboren.
Von 1941 bis 1945 absolvierte sie ein Studium an der Staatlichen Hochschule für Kunsterziehung in Berlin. Ihre Lehrer waren Willy Jaeckel, Maler des deutschen Expressionismus und Bernhard Dörries (1888–1944). 1945 heiratete Kopfermann den Maler Egon Neubauer und übersiedelte nach Langenholtensen bei Northeim. Eine erste Ausstellungsbeteiligung wurde ihr nach dem Zweiten Weltkrieg durch den Kunstverein Hannover ermöglicht, bei dem sie regelmäßig ab 1946 an dessen Herbstausstellungen teilnahm. 1948 erfolgte ein Umzug nach Hannover, wo sie zunächst als Kunsterzieherin tätig war. Es folgten erste Arbeiten Kunst am Bau und Gestaltung und Ausführung von Kirchenfenstern.
1950 wurde sie Mitglied der Neuen Gruppe München und des Vereins Düsseldorfer Künstler. Es schlossen sich erste Reisen nach Italien und Frankreich an mit Beginn einer Freundschaft mit dem Maler der Neuen Sachlichkeit und des Magischen Realismus Heinrich Maria Davringhausen. 1956 wurde sie Mitglied im Deutschen Künstlerbund, beteiligte sich als Gast an den Ausstellungen der Künstlergruppe Junger Westen. Von 1956 bis 1958 hielt sie sich in Paris auf. Das Jahr 1957 war geprägt durch ihre Aufnahme in die Darmstädter Sezession und ihre erste größere Einzelausstellung im Kunstverein Hannover. Sie erhielt den Kunstpreis „Die neue Generation“ Hannover, den Förderpreis des Landes Niedersachsen und den Kunstpreis der Böttcherstraße in Bremen 1963. 1965 heiratete sie Otto Fuhrmann (1911–1994), Jurist und Kunstsammler. Die Mitgliedschaft im Westdeutschen Künstlerbund erfolgte 1968, 1977 wurde sie als Mitglied im Verein Düsseldorfer Künstler aufgenommen. Längere Malaufenthalte führten sie von 1975 bis 1985 in die in das Gebiet der Alpes-Maritimes, in die USA und Peru.
Ab 1986 wurde sie Funktionsträgerin als Vorstandsmitglied in der Internationalen Gemeinschaft Bildender Künstler, des Westdeutschen Künstlerbundes und des Vereins Düsseldorfer Künstler. Im Jahr 1991 und in 1994 hatte sie Studienaufenthalte in der Cité Internationale des Arts Paris, 1994 wurde sie Mitglied der Neuen Gruppe in München. Weitere Malaufenthalte fanden wieder in Südfrankreich in Beaucaire in den Jahren 1996 und 1997 statt, 1998 ein Arbeitsaufenthalt in Berlin. 2003 erfolgte die Gründung der Kopfermann-Fuhrmann-Stiftung in Düsseldorf zur Förderung von Kunst und Kultur.

Objekt-Nr. 2495
Preis: 2450 Euro
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Henselmann Marianne

Marianne Henselmann
1902 in Aschaffenburg - 2002.
Studium: Prof. Engels - Prof: Karl Caspar - Prof. Julius Hess.
Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 80cm * 90cm.
Abmessung mit Rahmen: 83cm * 93cm.
Monogrammiert.
Bildtitel: Stillleben.
Rahmung: Rahmenleiste.

Marianne Henselmann, geb. Euler, ist 1902 in Aschaffenburg geboren. Sie absolvierte das Studium der Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in München bei den Professoren Angelo Jank, Karl Caspar und Julius Hess. Bei vielen Ausstellungen u.a. in München, Paris, Rom zeigte sie ihre Werke, die bei Kunstliebhabern sehr begehrt sind.
Außerdem stellte sie jedes Jahr im Haus der Kunst in München aus.
Marianne Henselmann starb 2002 und wurde an der Seite ihres Mannes auf dem Waldfriedhof München beigesetzt.
Kunstmuseum Henselmann
In einem der ältesten Bauwerke im Sigmaringer Ortsteil Laiz, dem Siechenhaus, ist das private Kunstmuseum Henselmann untergebracht. Ausgestellt sind Werke des Künstlerpaares Marianne Henselmann (Malerin) und Prof. Josef Henselmann (Bildhauer).
Das private Museum im Ortsteil Laiz ist jeweils am 1. Sonntag im Monat im Sommer geöffnet.

Objekt-Nr. 2494
Preis: 2800 Euro
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Netzer Remigius

Remigius Netzer
23. März 1916 in Düsseldorf - 31. Mai 1985 in München.
Studium: Münchener Akademie der Bildenden Künst bei Adolf Schinnerer und Karl Caspar.
Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 50cm * 60cm.
Abmessung mit Rahmen: 58cm * 68cm.
Signiert.
Bildtitel: Tankstelle.
Rahmung: Originalrahmen.

Er war der Sohn des Münchener Bildhauers Hubert Netzer. Remigius Netzer war Mitglied der 1946 gegründeten Münchener NEUEN GRUPPE, einem Zusammenschluss von bildenden Künstlern aus allen Disziplinen. Dort hatte er von 1973 bis 1979 die Präsidentschaft inne.
Netzer studierte zunächst an der Münchener Kunstgewerbeschule, wo er bei Walter Teutsch lernte. Danach besuchte er von 1935 bis 1940 die Münchener Akademie der Bildenden Künste. Hier waren unter anderem Adolf Schinnerer und Karl Caspar seine wichtigsten Lehrer. Letzterer hatte wohl den größten Einfluss auf das Werk Netzers. Neben seinem Kunststudium belegte er an der Münchener Universität Romanistik, Literaturwissenschaft und Philosophie.
Während die frühen Bilder des Künstlers eher zur strengen linearen Detaillierung neigten, wie zum Beispiel Bei Nymphenburg (München) von 1945, zeigten schon bald darauf seine Werke schwere, breite Konturen, die leuchtende Farbflächen einfassen. Gute Beispiele dafür sind Im Montafon (Bayerische Staatsgemäldesammlungen München) von 1953 oder Bei Baratti (Ludwig Galerie Schloss Oberhausen) aus dem Jahr 1958. Neben der Malerei war Netzer auch als Übersetzer tätig. So übertrug er siebzehn Elegien von Francis Jammes, die er 1952 als „Die traurigen Schlüsselblumen“ veröffentlichte. Er illustrierte das Buch mit Holzschnitten. Darüber hinaus ist Netzer für seine Farbholzschnitte wie beispielsweise Tauben aus dem Jahr 1957 bekannt.

Objekt-Nr. 2493
Preis: 450 Euro
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Eller Hermann

Hermann Eller
20. September 1925 in Zwiesel - 05. April 2009 in Passau.
Technik: Öl / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 80cm * 46cm.
Abmessung mit Rahmen: 88cm * 55cm.
Signiert.
Datiert: 1963.
Bildtitel: Jagdstillleben.
Rahmung: Rahmenleiste.

Unter dem Namen Hermann Rott am 20. September 1925 in Zwiesel geboren, kam er bereits am 23. September 1925 nach Natternberg zu seinen Pflegeeltern. Als das Ehepaar Eller ihn 1954 adoptierte, hatte er bereits eine Ausstellung in Deggendorf mit zwei Portraits. Sein künstlerisches Talent trat frühzeitig zu Tage: Obwohl er in der Schule im Zeichnen eher mäßige Noten bekam, gewann Hermann Eller schon als Bub einen Jugendwettbewerb.
Der Krieg ließ ihm jedoch keine Chance, seine Fähigkeiten zu vervollkommnen. 1943 wurde er zur Kriegsmarine eingezogen. 1944 geriet er in Kriegsgefangenschaft und musste in einem französischen Bergwerk arbeiten.
Erst 1947, nachdem er fast drei Jahre in französischer Gefangenschaft geschuftet hatte, fand Hermann Eller zur Kunst zurück: Eine Hilfsorganisation stiftete Zeichenmaterial für die Gefangenen. Seine erste Kohlezeichnung hieß „Baskenmütze mit Drillichjoppe“ und die rehbraune Kopfbedeckung sollte fortan sein Markenzeichen sein. Von 1947 bis 1948 erlernte er in Lens/Frankreich das Malen. Mit seiner ersten Ausstellung 1947 in Paris stieß Hermann Eller das Tor zur Kunstszene weit auf.
Ein Weiteres war seine Ehefrau Rosa: 56 Jahre lang bis zu ihrem Tod im Juni 2006 war die „Mam“ ein Eckpfeiler in Ellers Leben. Sie kritisierte ihn und ließ ihn „machen“, sie hielt ihm den Rücken frei und die Familie mit den drei Buben zusammen.
Eller bildete sich weiter, besuchte Akademien, bereiste die Welt. 1952 lernte er den akademischen Maler Karl Alexander Flügel in Ulrichsberg kennen, 1954 den Professor Franz Xaver Stahl in Erding. 1960 wurde er Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft, wenige Jahre später Mitbegründer des Bayerwaldkreises und der Deggendorfer Künstlergruppe. 1964 erhielt er eine Förderung auf Anregung von Professor Gerikes von der Villa Massimo in Rom. Von da an beschickte er zahlreiche Einzelausstellungen im In- und Ausland. 1967 traf er den akademischen Maler Steppe in Ulrichsberg.
Anfang der 1970er Jahre macht er sich als freischaffender Künstler selbstständig. 1976 absolvierte er einen Lehrgang für Lithografie und moderne Druckgrafik bei Professor E. Funk an der Stuttgarter Akademie.
Hermann Eller malte am liebsten mit Öl und „alles, was in den Rahmen passt“. Die Motive für seine Landschaftsbilder fand er direkt vor der Haustür: Die niederbayerische Heimat an Donau und Isar mit ihren Auen und Niederungen, die Weite des Gäubodens und die karge Schönheit der Bayerwaldberge. Seine Stilleben spiegeln die Liebe zum Detail wieder, seine Porträts beweisen tiefes Einfühlungsvermögen. Selbst „Kaiser“ Franz Beckenbauer und der Regensburger Bischof Manfred Müller saßen in Ellers Atelier Modell. Unzählige Schüler haben seine Maltechnik nachgeahmt. Aus seinem christlichen Glauben, aus der Liebe und der Hoffnung hat Hermann Eller immer wieder neue Kraft geschöpft. Nach außen hin schien sein Optimismus ungebrochen, doch die dunklen Farben und gedämpften Stimmungen in seinen Gemälden lassen Ellers innere Zerrissenheit und die depressive Veranlagung seiner Seele erahnen.

Objekt-Nr. 2492
Preis: 250 Euro
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Rödel Karl

Karl Rödel
15.11.1907 in Neu-Isenburg - 15.02.1982 in Mannheim.
Studium: Burg Giebichenstein bei Charles Crodel, Herbert Post, Gerhard Marcks.
Technik: Öl / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 50cm * 64cm.
Abmessung mit Rahmen: 54cm * 67cm.
Signiert.
Datiert: 64.
Bildtitel: Abstrakt.
Rahmung: Originalrahmen.

1927-1933 Besuch der Kunstschule Burg Giebichenstein Halle/Saale, Meisterschüler bei Charles Crodel (Malerei und Grafik), weitere Lehrer Gerhard Marcks (Plastik und Aktzeichnen) und Herbert Post (Schrift)
1922-1926 Dekorateur-Lehre.
1934-1938 Ausbildung als Restaurator bei Prof. Hermann Gieseau und Albert Leusch.
1933 Stipendium für eine Italienreise.

Mitglied: 1947-1951 Leiter und Gründer der freien Grafik-Klasse Burg Giebichenstein in Halle/Saale; Gründung der Kunstschule Mannheim.

Auszeichnungen: 1948 Grafik-Preis von Sachsen-Anhalt; 1954 Kunstpreis von Nordbaden; Kunstpreis der Kestner-Gesellschaft Hannover; 1975 Verleihung des Bundesverdienstkreuzes.

Besondere Arbeiten: Kunst am Bau (Kirchenfenster, Fresken, Wandmosaike, Stahlplastiken und Wandteppiche).

Öffentliche Ankäufe: Kupferstichkabinett Berlin, Kunsthalle Bremen, Kunsthalle Bielefeld, Cincinnati Museum USA, Museum am Ostwall Dortmund, Städel Museum Frankfurt, Moritzburg-Museum Halle, Kunsthalle Hamburg, Sprengel Museum Hannover, Kurpfälz. Museum Heidelberg, Wallraf-Richartz-Museum Köln, Sammlung Shermann New York, Albertina Wien, Staatsgalerie Stuttgart u.v.a.

Ausstellungen: Deutscher Künstlerbund, Große Münchner Kunstausstellung, Farbige Grafik der Kestner-Gesellschaft Hannover, Biennalen in Bradford, Ljubljana, Sao Paulo, Beaux Arts Paris.

Objekt-Nr. 2491
Preis: 950 Euro
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