Startseite Künstlerindex GemäldeAquarelleGrafikKeramikBronzen / SkulpturenPorzellanGlasMöbelVaria Kontakt Impressum / AGB


 

Gemälde

Max Meier

Seite:   1   2   3   4   5   6   [7]   8   9   10   11   12   13   14   15  

Neuz Richard

Richard Neuz
23.11.1894 Kälberbronn - 09. Juli 1976 Stuttgart
Studium: Kunstgewerbeschule Stuttgart bei Prof. Ernst Schneidler
Technik: Öl / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 75cm * 60cm.
Abmessung mit Rahmen: 90cm * 75cm.
Signiert
Bildtitel: Stillleben.
Rahmung: Rahmenleiste.

Das Gemälde war ausgestellt im Württemb. Kunstverein Stuttgart.


Richard Neuz wurde am 23. November 1894 in Kälberbronn bei Freudenstadt geboren. Nach den erschütternden Erlebnissen, welchen er als Frontsoldat im Ersten Weltkrieg ausgesetzt war, begann er 1921 - gegen den erklärten Willen seiner Familie - eine Ausbildung an der Staatlichen Kunstgewerbeschule in Stuttgart, wo er bei Prof. Ernst Schneidler studierte.

Ende der 1920er Jahre freundete er sich mit Max Ackermann und Heinrich Eberhard an, die ihn in den Kreis um Adolf Hölzel einführten, dessen Konzept einer auf sinnlich-sittlichen Wirkung abzielenden „absoluten Malerei“ den jungen Maler nachhaltig beeinflusste.
1932 beteiligte er sich erstmals an Ausstellungen, gleichzeitig arbeitete er als Werbegestalter im Stuttgarter Kaufhaus Tietz. Wie sein Freund Ackermann war auch Neuz ein überzeugter Verfechter linker Gesellschaftsmodelle. 1935 wurden zwei Ausstellungen, in denen Werke von Neuz zu sehen waren, von den Nationalsozialisten geschlossen. 1941 bis 1944 war er Soldat im Zweiten Weltkrieg; bei einem Bombenangriff auf Stuttgart verbrennt sein Atelier mit allen Bildern.

Ab 1947 gehörte Neuz zu den ersten Künstlern, die im stark zerstörten Stuttgart wieder ausstellten, zunächst in der Galerie Herrmann (u.a. zusammen mit Willi Baumeister) später in der Galerie Maercklin, die viele der ehemalige Hölzel-Schüler (Max Ackermann, Ida Kerkovius) versammelte. Seine Arbeiten sind in den späten 1940er Jahren bereits stark der abstrakten Formensprache verpflichtet, wobei der gegenständliche Ausgangspunkt aber oft noch erkennbar bleibt. Seinen Lebensunterhalt verdiente er als Werbegestalter im Stuttgarter Kaufhaus Union und als freier Illustrator. Ab 1966 arbeitete er eng mit dem Siebdrucker (und späteren Galeristen) Roland Geiger zusammen und schuf noch im hohen Alter ein druckgraphisches Werk von 80 Blättern.

Objekt-Nr. 1945
Preis: 4000 Euro
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
  Bild vergrößern  

Huber Monika

Monika Huber
1959 Dingolfing
Studium: Prof Fruhtrunk in München
Technik: Öl / Bütten
Sichtbarer Blattausschnitt: 60cm * 42cm.
Abmessung mit Rahmen: 91cm * 70cm.
Signiert rückseitig.
Bildtitel: o.T.
Werknummer: 1990/7/AB
Rahmung: handgefertigter Wellenbandrahmen.

Gemälde ist abgebildet im Ausstellungskatalog der Galerie LÜPKE
Monika Huber wurde 1959 in Dingolfing geboren.
1979- 1985 Studium der freien Malerei bei Prof. Fruhtrunk an der Akademie der Bildenden Künste in München.
1986 Studienaufenthalt in Royan und Paris.
Arbeitsstipendium des DFJW in Paris 1992. Studienaufenthalt in Venedig, Stipendium des Innenministeriums. Seit 1995 verschiedene Architekturprojekte und Ausstellungen.


Objekt-Nr. 1931
Preis: 1500 Euro
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
  Bild vergrößern  

Steneberg Eberhard

Eberhard Steneberg
14.09.1914 Weimar - 16.08.1996 Frankfurt
Studium: München Kunstgewerbeschule Prof. E. Preetorius
Technik: Öl / Karton
Abmessung ohne Rahmen: 49cm * 31cm.
Abmessung mit Rahmen: 50cm * 32cm.
Signiert
Datiert: 1958
Bildtitel: Glut
Rahmung: Rahmenleiste


1931 - 1933 Lehre als Schaufensterdekorateur in Weimar
1934 - 1935 Ausbildung in Plakatmalerei bei Otmat Anton in Hamburg
1935 - 1936 Ein Semester Zeichenunterricht bei H. Breustedt und Prof. E. Preetorius, Kunstgewerbeschule München.
1937 Malschule für Ausländer bei Moritz Heymann, München, dort auch privat von Fritz Stuckenberg in Aquarellmalerei unterwiesen.
1951 Übersiedlung nach Frankfurt
1956 Sonderausstellung in der Zimmergalerie Franck in Frankfurt am Main.
1957 - 1960 Künstlerischer Leiter der "Galerie am Dom" (Schutzverband Bildender Künstler)
ab 1970 als freischaffender Maler in Frankfurt tätig ohne jede Bindung an Verbände, Gewerkschaften und dergleichen.

Leitete als Nachfolger von Prof. Heribert Losert die
Sommerakademie im Johannishof bei Geisling/Pfatter

Objekt-Nr. 1917
Preis: 1400 Euro
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
  Bild vergrößern  

Weikert Hannes

Hannes Weikert
07.Juli 1918 Niederlangenau/Riesengebirge (Ostböhmen) - 09.September 1980
Studium. Akademie der Bildenden Künste München
Technik: Öl / Papier / Karton
Abmessung ohne Rahmen: 62cm * 44cm.
Abmessung mit Rahmen: 70cm * 51cm.
Monogrammiert
Bildtitel: Abstrakt
Rahmung:  Rahmenleiste


Professor Hannes Weikert wurde am 7. Juli 1918 in Niederlangenau im Riesengebirge (Sudetenland, heute Tschechien) als Sohn des Webereiprokuristen Johann und dessen Frau Marie Weikert geboren. Nach dem Besuch der Volksschule trat er in das Staatliche Reform-Realgymnasium in Hohenelbe ein, das er 1937 mit dem Reifezeugnis abschloss. Bereits während seiner Gymnasialzeit unternahm Weikert in den Jahren 1934-1937 in den Sommerferien Fahrten durch Deutschland, Frankreich, Belgien und Italien. Nach dem Abitur studierte er an der Kunstakademie in Prag. Durch den Ausbruch des Zweiten Weltkriegs wurde das Studium 1939 unterbrochen. Während seiner Kriegsdienstzeit bildete er sich, wenn es die Zeit erlaubte, in Theorie und Praxis der Kunst ständig weiter. Im Wintersemester 1941/42 konnte er als Studienurlauber seine Ausbildung an der Hochschule für Kunsterziehung in Berlin fortsetzen. Nach einer schweren Verwundung musste ihm das linke Bein amputiert werden. Im Sommer 1945 wurde er schließlich in Hamburg aus britischer Kriegsgefangenschaft entlassen.

Dort nahm Weikert seine Studien wieder auf und schrieb sich für vier Semester an der Hochschule für Bildende Künste (Malereiklasse) und an der Universität (Archäologie, Kunstgeschichte, Geschichte) ein. Nach dem Umzug zu seinen nach Bayern übersiedelten Eltern im Jahr 1947 setzte er das Studium an der Akademie der Bildenden Künste und an der Universität in München fort und legte dort 1948 das Staatsexamen für das künstlerische Lehramt an Gymnasien ab. Nebenbei arbeitete er in seiner Hamburger und Münchner Zeit unter anderem als Pressezeichner. Bereits 1949 bestand er das Staatsexamen für Höhere Schulen. Im gleichen Jahr heiratete er die Opern- und Konzertsängerin Rita Steininger. Bis 1962 wurden ihm und seiner Frau Rita zwei Söhne und zwei Töchter geboren.

Nach seiner Tätigkeit als Kunst- und Heimerzieher am Staatlichen Landschulheim Marquartstein von 1949 bis 1953 wirkte Hannes Weikert bis 1960 am Alten Realgymnasium in München. Schon ab 1950 war er Mitglied im Landesverband Bayern des Bundes Deutscher Kunsterzieher und beteiligte sich aktiv durch kunstpädagogische Ausstellungen, Vorträge und Veröffentlichungen. Er intensivierte seine praktische künstlerische Tätigkeit und stellte seine Werke in den jährlich stattfindenden Großen Kunstausstellungen des Kunstvereins München im Haus der Kunst München, in Ausstellungen des Berufsverbandes Bildender Künstler München sowie in Ausstellungen der Künstlergilde e. V. Esslingen, der er seit 1955 angehörte, in größeren Städten des In- und Auslands aus. Als Mitglied des Adalbert-Stifter- Vereins seit 1955 beteiligte er sich an Ausstellungen und hielt Vorträge. 1958 unternahm er eine Studienreise nach Paris, wo er sich mit der dortigen Kunstszene, dem Kunsterziehungswesen und den Schulverhältnissen beschäftigte.

Im Jahr 1961 wurde er als Dozent für Kunst- und Werkpädagogik an die Pädagogische Hochschule in Regensburg berufen. Von 1962 bis 1967 leitete er Weiterbildungslehrgänge des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus. In der Zeit von 1962 bis 1969 war er Vorsitzender des Arbeitsausschusses des Kunst- und Gewerbevereins Regensburg. In dieser Funktion initiierte und organisierte er zahlreiche Ausstellungen mit Plakaten und Katalogen, Exkursionen und öffentliche Diskussionen, zu denen er auch eigene Beiträge lieferte. Seit 1963, nach seinem Eintritt in den Berufsverband Bildender Künstler Niederbayern/Oberpfalz, beteiligte er sich in diesem Rahmen nicht nur an Ausstellungen, sondern war auch in der Jury der Ausstellungen vertreten und arbeitete an Katalogen mit. Ab 1968 gehörte er der Lehrplankommission des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus an. Die noch heute regelmäßig durchgeführten Ausstellungen „Regensburger Jugend malt und zeichnet” gehen auf Hannes Weikerts maßgebliches Engagement als Initiator, Jurymitglied und Organisator von 1969 bis 1978 zurück.

Ab 1971 lehrte er als Honorarprofessor für Kunsterziehung im Fachbereich Erziehungswissenschaften an der Universität Regensburg. Hannes Weikert nahm 1974 am Internationalen Kongress der International Society for Education through Art (I.N.S.E.A.) über Kreativität und Kunsterziehung in Novi Sad im damaligen Jugoslawien (heute Serbien) teil. 1976 wurde er in das Archiv für moderne Kunst in Nürnberg aufgenommen. 1978 erfolgte von Seiten des niedersächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst die Berufung zum wissenschaftlichen Beirat innerhalb des Teilgebiets Kulturpädagogik. An der Wissenschaftlichen Hochschule Hildesheim wirkte er als Gastdozent im Bereich der Kunstpädagogik im Wintersemester 1978/79. 1979 erhielt er die Mitgliedschaft in der Sudetendeutschen Akademie der Wissenschaft und Künste. Im selben Jahr wurde auf seine Initiative hin die Schwerpunkt- Ausbildung im Fach Kunsterziehung an der Universität Regensburg installiert. Gleichzeitig begann Professor Weikert die fächerübergreifende und Theorie und Praxis zusammenführende Kooperation mit Professor Jörg Traeger, der den Fachbereich Kunstgeschichte an der Universität Regensburg leitete. Dieser sollte die Studenten Geschichte und Theorie einzelner Sparten der Kunstgeschichte lehren, während Professor Weikert sie in den praktischen Teil mit entsprechenden Übungen einführen wollte. Leider wurde diese fruchtbare Zusammenarbeit durch den Unfalltod Hannes Weikerts am 9. September 1980 unvermittelt beendet.

Objekt-Nr. 1912
Preis: 600 Euro
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
  Bild vergrößern  

Preisler Jan

Jan Preisler
18. Februar 1872 in Popovice / Beroun - 27. April 1918 in Prag.
Studium: Kunstgewerbeschule in Prag
Technik: Öl / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 34cm * 54cm.
Abmessung mit Rahmen: 60cm * 67cm.
Signiert
Bildtitel: Akt
Rahmung: handgefertigter Rahmen.

Jan Preisler gehört zu der Generation von Künstlern, die um die Jahrhundertwende die moderne tschechische Malerei begründeten. Im Schaffen dieser Künstler, zu denen vor allem noch Antonín Slavícek gezählt wird, vermischten sich verschiedenste künstlerische Richtungen - Naturalismus, Impressionismus, Symbolismus, Jugendstil oder der frühe Expressionismus. Sie wandten sich gegen die bis zu dieser Zeit vorherrschenden Richtungen der Romantik und Historienmalerei mit ihrer figuralen und allegorischen Ausrichtung und suchten ihren eigenen künstlerischen Weg.

Jan Preisler wurde am 18. Februar 1872 in Popovice bei Beroun geboren. Er studierte von 1887-1895 an der Kunstgewerbehochschule in Prag, die gerade (1885) gegründet worden war und für die Entwicklung dieser Künstlergeneration eine besondere Bedeutung erlangte. Bereits im Jahr 1896 erreichte er erstmals mit einer Ausstellung größere öffentliche Aufmerksamkeit. Seit diesem Jahr war er auch Mitglied der SVU Mánes. In den Jahren nach der Jahrhundertwende war er in vielen Ländern Europas auf Reisen und nahm auf diese Weise vielfältigste Eindrücke für sein Schaffen auf.


Berühmt wurde er schließlich im Jahr 1900 durch sein Triptychon "Jaro" (Frühling). Es war bestimmt für das Prager Haus seines Freundes, des bekannten Architekten Jan Kotera(18.12.1871-17.4.1923). Von der Kunstkritik wurde es überschwenglich als "Reise in eine Märchenwelt" gefeiert. Die darauf folgenden Jahre verbrachte er vor allem mit der Fertigstellung seines nächsten großen Werkes Bild aus dem größeren Zyklus, das allgemein als eines der bedeutendsten Bilder der tschechischen Malerei angesehen wird. Preisler verliert sich in diesem Bild in der Weite seiner Träume und setzt diese um in weiche Farbakkorde. Dieses Bild wurde erst kürzlich im November 1998 von der Post der Tschechischen Republik auf Briefmarke dargestellt. Über die Bilder zu seinem dritten großen künstlerischen Theme Schwarzer See kann auf der Galerie-Seite etwas ausführlicher nachgelesen werden.

Preisler selbst wurde von der Post der tschechoslowakischen Post im Jahre 1972 zu seinem 100. Geburtstag mit einer Sondermarke geehrt, die von dem großen slowakischen Künstler Albín Brunovský stammt. Jan Preisler starb im Alter von nur 46 Jahren am 27. April 1918 in Prag.


Objekt-Nr. 1911
Preis: 4500 Euro
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
  Bild vergrößern  

Höch Hannah

Hannah Höch
01. November 1889 Gotha - 31. Mai 1978 West-Berlin.
Studium: Kunstgewerbeschule Berlin
Technik: Mischtechnik / Papier.
Abmessung ohne Rahmen: 17,5cm * 15cm.
Abmessung mit Rahmen: 34,5cm * 31cm.
Signiert
Datiert: 2/73.
Bildtitel: Personendarstellung
Rahmung: Rahmenleiste.

Höch war die Tochter eines Versicherungsangestellten, ihre Mutter war Hobbymalerin. Sie besuchte von 1896 bis 1904 die Höhere Töchterschule in Gotha. Mit 15 Jahren musste sie die Schule abbrechen, um sich um ihre Geschwister zu kümmern.

1912 immatrikulierte sich Höch an der Kunstgewerbeschule in Berlin. Als 1914 der Erste Weltkrieg ausbrach, reiste Höch nach Köln, um eine große Werkbund-Ausstellung zu besichtigen. Im darauf folgenden Jahr wurde sie an der Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums Berlin Schülerin von Emil Orlik. Dort lernte sie 1915 den bereits verheirateten Raoul Hausmann kennen und ging mit ihm eine Liebesbeziehung ein, die sieben Jahre dauerte. Mit ihm entwickelte sie stilistisch die Fotomontage. In den Jahren 1916 bis 1926 war sie für den Ullstein Verlag tätig, meist für die Zeitschriftenverlage. Über Hausmann lernte sie 1917 die dadaistischen Zirkel Berlins kennen und war 1920 Teilnehmerin an der Ersten Internationalen Dada-Messe. Ab 1920 wirkte sie bei den jährlichen Ausstellungen der Novembergruppe mit. Im selben Jahr noch besuchte sie zusammen mit Hausmann die Dadaisten in Prag. Im Frühjahr 1921 trennte sich Höch von Hausmann.

1924 reiste sie zum ersten Mal nach Paris. Auf der Rückreise besuchte sie Piet Mondrian und seine Gruppe De Stijl. Die Sowjetunion ermöglichte Höch 1924, an einer Ausstellung teilzunehmen. Die Deutsche Kunstgemeinschaft in Berlin lud sie 1925 zu einer Ausstellung ein. 1926 lernte sie die holländische Schriftstellerin Til Brugman kennen, in die sie sich verliebte und mit der sie 1929 in Den Haag und dann bis 1936 in Berlin zusammen lebte und arbeitete. Avantgardisten wie Theo van Doesburg und Kurt Schwitters äußerten sich teilweise ablehnend über diese gleichgeschlechtliche Beziehung.

1932 bekam Höch die Möglichkeit, in den USA auszustellen. In den Jahren 1933 bis 1945 galt Höchs Werk als „entartet“ und war mit einem Ausstellungsverbot belegt. Irgendwann zwischen 1935 und 1937 trennte sich Höch von Brugman. 1938 heiratete sie den 21 Jahre jüngeren Handelsvertreter Kurt Heinz Matthies, von dem sie 1944 geschieden wurde. 1965 wurde sie an die Akademie der Künste in Berlin berufen. Im Alter von 88 Jahren starb Hannah Höch am 31. Mai 1978 in Berlin.

Hannah Höch wurde auf dem landeseigenen Friedhof Heiligensee beigesetzt. Die Grabstätte in der Abt. 19 UR-6-15 gehört zu den Ehrengräbern des Landes Berlin.

Sie hinterließ ein umfangreiches künstlerisches Werk, das stilistisch sehr vielfältig ist. Ihr gesamtes Schaffen kommentierte Höch mit den Worten: „Ich habe alles gemacht und mich um Handschrift und Merkmal nie gekümmert.“

Seit 1996 wird vom Land Berlin der mit 15.000 EUR dotierte Hannah-Höch-Preis für ein hervorragendes künstlerisches Lebenswerk verliehen.

Bei der nachmals berühmten Dada-Messe von 1920 war die Künstlerin u.a. mit der 1919 geschaffenen Montage Schnitt mit dem Küchenmesser. Dada durch die letzte Weimarer Bierbauchkulturepoche Deutschlands vertreten. Dieses komplexe Tafelbild, später zu einer Art Ikone des Dadaismus avanciert, unterzog die Kunsthistorikerin Jula Dech sechzig Jahre später einer umfangreichen Untersuchung, indem sie nahezu alle einzelnen Montageelemente systematisch auf den Kontext ihrer medialen Herkunft zurückführte. Mit dieser ihrer Dekonstruktion, als Überarbeitung 1993 in der von Klaus Herding herausgegebenen Taschenbuch-Reihe Kunststück (s. Literatur) erschienen, setzte die Autorin einen neuen methodischen Standard für den Zugang zur Montage allgemein und für den zum dadaistischen Werk Hannah Höchs im Besonderen.

Von Erben der Künstlerin mit einer ersten Sichtung ihres bildnerischen Nachlasses betraut, veranstaltete Jula Dech (zusammen mit Ellen Maurer) aus Anlass von Hannah Höchs 100. Geburtstag Ende 1989 einen ersten Kongress zu ihrem Werk in der Berliner Akademie der Künste. Bei diesem Symposion setzten sich Höch- und DADA-Spezialistinnen und -Spezialisten aus Europa und den USA sowohl analytisch-kunsthistorisch als auch künstlerisch-praktisch mit dem Werk der Künstlerin auseinander – umfassend dokumentiert in dem von Dech/Maurer herausgegebenen Band Dada zwischen-reden zu Hannah Höch.


Objekt-Nr. 1909
Preis: 750 Euro
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
  Bild vergrößern  

Wiedemann Hannes

Hannes Wiedemann
22.10.1924 Neustadt / Weinstraße - 15.03.2011 Buenavista del Norte Teneriffa
Studium: Meisterschule Kunsthandwerk in Magdeburg
Technik: Mischtechnik / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 42cm * 54cm.
Abmessung mit Rahmen: 80cm * 90cm.
Signiert
Datiert: 1986.
Bildtitel: Nora
Rahmung: Rahmenleiste.


Wiedemann Hannes, (Hans), Maler geb. 22.10.1924 Neustadt/Weinstraße, Lehre als Dekorationsmaler und Restaurator in Neustadt/Weinstraße, Stipendium der Handwerkskammer und 1939-42 Besuch der Meisterschule für das deutsche Kunsthandwerk Magdeburg. Abschluss mit Gesellenbrief für das Malerhandwerk, 1942-1946 Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft in Rußland. 1947-49 Meisterschule für Dekorationsmalerei in Kaiserslautern. 1949/1950 freiberuflich als Maler und Graphiker tätig. 1950-56 Studium der Malerei an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. Ab 1954 Meisterschüler bei Prof. Herman Wilhelm. 1956-61 Lehrauftrag an der Berufsoberschule Nürnberg, Leiter der Klasse für Wandmalerei. 1961-71 Lehraufträge an verschiedenen Schulen, seit 1968 an der Fachhochschule, 1973 Ernennung zum Professor, 1978 Lehrstuhl an der FH Nürnberg, Fachbereich Gestaltung, Fächer Malerei, Zeichnung, Akt. Seit 1956 auch vielseitig freiberuflich tätig für kirchliche, staatliche und kommunale Auftraggeber. Ein bedeutender Teil seines Schaffens sind Wand-und Deckengemälde in Hotels und Privathäusern, Mosaikarbeiten, Lackmalereien, Fensterentwürfe, Holzreliefs und Modelle für Plastiken in Bronze. Daneben schuf er zahlreiche Gemälde mit Landschaften, Architekturen, Stilleben und Akte. Seit seiner Pensionierung lebte Wiedemann abwechselnd in Nürnberg/Fürth und vorwiegend in Buena Vista del Norte auf Teneriffa. MuS: Nürnberg, MStN.-Bronze-Schriftband am Druckereigebäude des Sebaldusverlages in der Inneren-Cramer-Klett Straße. Zahlreiche Werke sind in der Sammlung  Grieb (Herausgeber des Nürnberger Künstlerlexikons) zu finden. Lit.: Volmer, Lohrey, 1989, Nürnberger Künstlerlexikon,  Ausstellungen 1952 – 1981,

Objekt-Nr. 1908
Preis: 1800 Euro
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
  Bild vergrößern  

unleserlich signiert

unleserlich signiert
Technik: Öl / Papier / Karton
Abmessung ohne Rahmen: 89cm  x 64cm.
Abmessung mit Rahmen: 96cm * 71cm.
Signiert.
Datiert: 1980
Bildtitel: abstrakte Darstellung
Rahmung: Rahmenleiste

Objekt-Nr. 1907
Preis: 400 Euro
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
  Bild vergrößern  

Kleemann Adolf

Adolf Kleemann
02. Dezember 1904 Waldsassen - 11. September 1989 Starnberg
Studium: Münchner Akademie bei Klemmer, Becker Gundahl, Gulbransson
Technik: Tempera / Karton
Abmessung ohne Rahmen: 10cm * 22cm.
Abmessung mit Rahmen: 18cm * 30cm.
Signiert
Bildtitel: Schlangenwege
Rahmung: Rahmenleiste

Das Gemälde ist abgebildet im Ausstellungskatalog.


Die väterliche Druckerei bestimmte 1925 seinen Eintritt in die Staatliche Kunstgewerbeschule München. Dort folgte 1930 die Immatrikulation an der Münchner Akademie, wo sein Lehrer Franz Klemmer 1930 die Professur für religiöse Malerei antrat als Nachfolger von Carl Johann Becker-Gundahl. Dessen monumentale Malerei und Klemmers neue Sachlichkeit vermittelten handwerkliches mit künstlerischem Können. 1937 entstand in dieser Tradition das Deckenfresko „Auferstehung“ in St.Peter und Paul Holzkirchen, Ortsteil der Gemeinde Wechingen. 1934 war Kleemann zu Olaf Gulbransson gewechselt, der ihm als Meisterschüler mit Atelier eine Zuflucht bot. Der junge Maler war als Nazigegner gefährdet unter Professoren, die der Ausstellung „Entartete Kunst“ (1937 Haus der Kunst, München) zustimmten. Seine Ehe mit Marianne, der Tochter des Schweizer Malers und Mitbegründers der Münchner Sezession, Wilhelm Ludwig Lehmann, bestärkte die künstlerische Entwicklung. Entscheidend für Weltsicht und Werkgestaltung wurde am Wohnort Gauting der evang.Vikar, Walter Hildmann, Anhänger der Bekennenden Kirche. 1940 endete die malerische Arbeit durch Gestapohaft Wittelsbacher Palais, München, Russlandfeldzug 1941 (Flakbataillon) und Gefangenschaft in Westsibirien (Oblast Swerdlowsk). 1947 entlassen, fand er dank des Münchner Studiums neue Auftraggeber.

Das Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege und die Evang.-Luth. Kirche in Bayern schätzten seine in Kriegserlebnissen vertiefte Theologie wie die Kompetenz für vielfältige malerische Mittel und Techniken, auch bei Restaurationsprojekten.

Er ist begraben im Waldfriedhof Gauting mit anderen Malern der Gautinger Künstlerkolonie, wie August Bresgen, Hans Olde der Jüngere.

Objekt-Nr. 1901
Preis: 300 Euro
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
  Bild vergrößern  

Wegner Jürgen

Jürgen Wegner
1941 Stettin - 1998 auf Stromboli.
Technik: Öl / Collage / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 110cm * 80cm.
Abmessung mit Rahmen: 119cm * 89cm.
Signiert.
Datiert: 67.
Bildtitel: Collage.
Rahmung: Rahmenleiste.


1955 metallgewerbliche Ausbildung und Beschäftigung
mit Malerei.
seit 1965 freischaffend.
seit 1976 in Frankfurt und auf Stromboli (Italien) lebend und
arbeitend Reisen in den Orient, Indien und Mexiko.
1969 bis 1974 Aufenthalt auf Stromboli

Objekt-Nr. 1894
Preis: 850 Euro
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
  Bild vergrößern  

Bischof-Kaupp Eva-Maria

Eva-Maria Bischof-Kaupp
1966 Ludwigshafen
Studium: FH für Gestaltung Pforzheim
Technik: Acryl / Kaffeesack.
Abmessung ohne Rahmen: 120cm * 100cm.
Signiert.
Datiert: 2013
Bildtitel: Tulpen
Rahmung: ohne

1983-1985 Berufsfachschule für Goldschmiede, Pforzheim
1985-1987 Anschlußlehre zur Juwelengoldschmiedin
1987-1987 Erwerb der Fachhochschulreife für Gestaltung Pforzheim
1989-1993 Diplom Schmuck- und Gerätedesignerin (FH)
1992 Teilnahme "10.Silbertriennale" 1992, Hanau
1994 3.Preis, Internat. Wettbewerb "Dinner for Two", Schwäbisch Gmünd
seit 2005 jährl. Teilnahme an Adventsausstellungen im Rathaus Neufahrn
seit 2006 Mitglied der Freitagsmaler (offene Kreativwerkstatt an der VHS Neufahrn)
seit 2006 Dozentin an der VHS Neufahrn
10/2006 Einzelausstellung in Evang. Kirchengemeine Neufahrn
10/2007 Gemeinschaftsausstellung "Kunst im Glashaus - Neues aus dem Sommeratelier", Halbergmoos
seit 2007 jährl. Adventskalender des Evang. Kirchbauvereins Hallbergmoos-Goldach
seit 2011 jährl. Kunstprojekt im evang. Religionsunterricht der Grundschule Neufahrn
07/2013 Gemälde Emmaus für Foyer der Hallbergmooser Emmaus-Kirche
03/2014 Einzelausstellung in der Freisinger Bank
11/2014 Gemeinschaftsausstellung "Kunstzeichen für die Bewahrung der Schöpfung, Freising


Objekt-Nr. 1890
Preis: 950 Euro
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
  Bild vergrößern  

Zangs Herbert

Herbert Zangs
27.März 1924 Krefeld - 26.März 2003 Krefeld
Studium: Düsseldorfer Kunstakademie bei Otto Pankok
Technik: Verknüpfung.
Abmessung ohne Rahmen: 30,5cm * 30,5cm * 4cm.
Signiert.
Datiert: 1979.
Bildtitel: Verknüpfung
Rahmung: ohne

Herbert Zangs wurde am 27. März 1924 in Krefeld geboren. 1941: Militärdienst, Teilnahme am Zweiten Weltkrieg in Skandinavien (Kriegsgefangen). 1945 Studium bei Otto Pankok an der Kunstakademie Düsseldorf. 1950 Reisen nach Italien, Frankreich, Algerien, Ägypten oder Marokko. 1952 Kunstpreis der Stadt Krefeld Erst malte er gegenständlich (Landschaften am Niederrhein, Portraits, Reiseimpressionen), dann abstrakt. 1952 und 1958 seine Werke wie Tropfenreliefs, Knüpfungen oder weiße Materialcollagen. Besonders bekannt wurde er durch seine Verweißungen von Strukturen oder Alltagsgegenständen oder auch Collagen und Objekte. 1957: Stipendium des Kulturkreises im Bundesverband der Deutschen Industrie. 1. Preis für seine Entwurfsarbeit zur Außenwand der Berliner Kongresshalle1958: Preis des Franklin-Instituts of America. Danach arbeitete Zangs an sogenannten Scheibenwischerbildern. 1960 Erster Preis von Antwerpen. 1960er Jahren: Expansionsarbeiten, (Blüten und Sternen) 1962 Prix d`Europe. 1970 - 1980: Verweissungen 1994 wurde ihm die Stadtehrenplakette von Krefeld zuteil. Herbert Zangs starb 2003 in Krefeld

Objekt-Nr. 1888
Preis: 2800 Euro
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
  Bild vergrößern  

Richter Cornelius

Cornelius Richter
28.06.1944 Garmisch Partenkirchen - 14.07.2014 Bad Reichenhall
Studium: 1962- 1964 Studium der Bildenden Künste in Salzburg, Wien und München bei Fritz Wotruba (Plastik),Alfred Hrdlicka (Grafik), Oskar Kokoschka (Malerei).
Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 100cm * 80cm.
Signiert
Datiert: 2014
Bildtitel: Feuerzauber
Rahmung: ohne

1945 lebte er nach seiner Geburt in Garmisch-Partenkirchen.
Kontinuierliche Zusammenarbeit mit seinem Vater und Kunstprofessor Franz Richter (verst. 1970)
bis1962  altsprachlich-humanistisches Gymnasium
1962- 1964 Studium der Bildenden Künste in Salzburg, Wien und München bei Fritz Wotruba (Plastik),Alfred Hrdlicka (Grafik), Oskar Kokoschka (Malerei).
1965 Abschluss als Meisterschüler mit summa cum laude und Assistenz bei Klaus (Waki) Zöllner in München.
1966 Kunstpädagogisches Studium in Augsburg bei den Professoren Hans Hermann und Dr. Glogauer mit dem Abschluss als staatl. exam. und anerkannter Kunstpädagoge.
1968 bis 1981 Tätigkeiten als Kunsterzieher an verschiedenen bayerischen Lehranstalten und als freischaffender Künstler.
1982 Energetik in der Kunst---Bildnerische Arbeit bei dem Venezianer Emilio Vedova in Salzburg
1983 Gründung einer Privat-Akademie für Bildende Kunst --Regensburg-Studio--
1986 bis 1989 Gestaltung von Plakaten, Covers und Bühnen-Geschehnissen (aktionist. Tanz-Theater) für den Komponisten und Piansisten Franz Hummel (Frankfurt, Bonn, Hamburg, London)
1990 – 1992 Kulturelle Arbeit über die Botschaft der BRD in Prag und Einrichtung einer Gast-Professur an der Kunstakademie der Karls-Universität.
1993 Manifestierung einer vital-energetischen Kunstrichtung mit bildnerischer Ausschöpfung des vollen Energie-Potentials „die Bildnerische Synästhesie“ mit dem international bekannten Aktionskünstler Hermann Nitsch in Wien/Schloß Prinzendorf.
1994 Das Phänomen des Multi-Sensualismus für die Kunst als Ausweitung der bildnerischen Sinnenhaftigkeit durch ekstatische Bildauf-zeichnungen.
Kooperation mit dem Kulturhistoriker Dr. Berbig (Univ. Bayreuth).
1996 Installation des Projektes „TERRA VERTICA“-
Bewusstseinsinhalt von energetischer Kunst und Multi-Sensualismus mit dem Opernsänger Juan Catalar (Genf).
1997 Gemeinschaftsarbeit am Projekt „Terra Vertica“ mit Luiz Ibañez, einem langjährigen Mitarbeiter des Künstlers und Architekten Cèsar Manrique in Tias/Lanzarote.
2000 Aufbau und Galeriegründung der „Kunsthalle T3“ in Dresden.
Seit 2001 Arbeit an energetischen Bildwerken im Sujetbereich „Feuer-Stelen“.
2004/5 Weiterführung energetischer Gestaltungen in Puerto de la Cruz /Teneriffa im dortigen Atelier.
2005 Wechselhafte Aufenthalte in Bayern, den Kanarischen Inseln und Österreich.

Objekt-Nr. 1884
Preis: 2000 Euro
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
  Bild vergrößern  

unleserlich signiert

unleserlich signiert
Technik: Öl / Karton
Abmessung ohne Rahmen: 16cm  x 18cm.
Abmessung mit Rahmen: 25cm * 27cm.
Signiert.
Datiert: 1946
Bildtitel: Landschaft
Rahmung: Rahmenleiste

Objekt-Nr. 1882
Preis: 200 Euro
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
  Bild vergrößern  

Sonderborg K.R.H.

K.R.H. Sonderborg
05. April 1923 in Sønderborg (Dänemark) als Kurt Rudolf Hoffmann - 18. Februar 2008 in Hamburg.
Studium: Landeskunstschule Hamburg
Technik: Tusche / Leinwand / Karton
Abmessung ohne Rahmen: 60cm * 54cm.
Abmessung mit Rahmen: 80cm * 73cm.
Signiert.
Datiert: 91
Bildtitel: Abstrakt.
Rahmung: handgefertigter Weißgoldrahmen

Zunächst absolvierte der junge Kurt Rudolf Hoffmann eine kaufmännische Ausbildung, nach deren Ende er als Einkaufsassistent einer Hamburger Exportfirma in die Sowjetunion ging. Nach der Rückkehr erst ergaben sich intensivere Kontakte zur Kunst, zuerst sicherlich über den auch malenden Vater. Primär wurde er aber vermutlich von dem in der Nachbarschaft lebenden Maler Ewald Becker-Carus beeinflusst, bei dem er Privatunterricht nahm. Dann folgte das Studium an der Landeskunstschule Hamburg, das der Malerei und Grafik bei Willem Grimm und das des Textilentwurfs bei Maria May. Bereits während des Studiums, das ihn wegen seiner akademischen Ausrichtung sehr bald „langweilen“ sollte, begann Sonderborg, meist in der Natur und bestärkt vom Vater, seinen Vorstellungen von Kunst gemäß zu arbeiten.
Bereits 1949 stand die erste (Gruppen-)Ausstellung im Hamburger Kunstverein an, der sich, nach der im Hamburger Völkerkundemuseum 1950, dann 1951 eine weitere anschloss. In diesem Jahr nahm er auch den Namen seiner Geburtsstadt an. In der Folge ging er ähnliche Wege wie die Künstler des „Informel“, beispielsweise Karl Fred Dahmen, K. O. Götz, Gerhard Hoehme, Bernard Schultze, Emil Schumacher, Fred Thieler und Hann Trier. 1982 stellte er aber selbst die Frage, ob er überhaupt ein „informeller“ Künstler sei, also jemand, der ausnahmslos nach dem Prinzip des Formlosen arbeite, das in seiner Entstehungszeit, ab Mitte der 1940er Jahre, gegen die geometrische Abstraktion gerichtet war.Willi Baumeister, Rolf Cavael, Gerhard Fietz, Rupprecht Geiger, Willy Hempel und Brigitte Meier-Denninghoff gründeten 1949 die Gruppe ZEN 49, der sich Sonderborg 1953 nach Auffassung Baumeisters angeschlossen hatte. Niederschläge dieser eher kontemplativen und spirituellen Richtung finden sich in Sonderborgs Arbeit zum Beispiel in seiner meditativ anmutenden Zeichnung, 5. August 1953. Andererseits wurde er aber auch von einer Außenwelt vorangetrieben, die dem Dynamismus der Aufbruchszeit 50er Jahre huldigte und sich in entsprechenden Charakterisierungen wie „Überschall, 25. September 1953“ äußerte. Überhaupt hat es in allen seinen Schaffensphasen parallel zueinander stillere, nach innen gerichtete, und „vorwärts“ signalisierende Zeichnungen und Bilder gegeben.

Sonderborg wechselte oft seinen Lebensmittelpunkt, was Kritiker zu der Vermutung brachte, dass er nicht nur in seiner Kunst, sondern auch in seinem Leben die Bewegung benötigte. In Paris, dem Mekka der Künstler in den 1950er/60er Jahren, unterhielt er lange eine Wohnung. Aber auch in Chicago oder Berlin hielt er sich immer wieder auf. Es ist bekannt, dass er auch in fortgeschrittenem Alter noch ein Swingboy war, der gerne gut isst, tagelang um „die Häuser zieht“ und ausgiebig die lokalen Jazz-Clubs frequentiert.




Objekt-Nr. 1876
Preis: 5500 Euro
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
  Bild vergrößern  

Henselmann Marianne

Marianne Henselmann
1902 Aschaffenburg - 2002
Studium: Prof. Engels - Prof: K. Caspar - Prof.  J.Hess
Technik: Öl / Leinwand
Abmessung ohne Rahmen: 81cm * 66cm.
Abmessung mit Rahmen: 83cm * 68cm.
Monogrammiert
Bildtitel: Stillleben
Rahmung: Rahmenleiste

Marianne Henselmann, geb. Euler, ist 1902 in Aschaffenburg geboren. Sie absolvierte das Studium der Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in München bei den Professoren Angelo Jank, Karl Caspar und Julius Hess. Bei vielen Ausstellungen u.a. in München, Paris, Rom zeigte sie ihre Werke, die bei Kunstliebhabern sehr begehrt sind.
Außerdem stellte sie jedes Jahr im Haus der Kunst in München aus.
Marianne Henselmann starb 2002 und wurde an der Seite ihres Mannes auf dem Waldfriedhof München beigesetzt.


Kunstmuseum Henselmann

In einem der ältesten Bauwerke im Sigmaringer Ortsteil Laiz, dem Siechenhaus, ist das private Kunstmuseum Henselmann untergebracht. Ausgestellt sind Werke des Künstlerpaares Marianne Henselmann (Malerin) und Prof. Josef Henselmann (Bildhauer).
Das private Museum im Ortsteil Laiz ist jeweils am 1. Sonntag im Monat im Sommer geöffnet.

Objekt-Nr. 1871
Preis: 4000 Euro
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
  Bild vergrößern  

Richard Durando Togo

Durando Togo Richard
1910 Buenos Aires / Argentinien.
Technik: Öl / Leinwand
Abmessung ohne Rahmen: 40cm * 80cm.
Abmessung mit Rahmen: 51cm * 91cm.
Signiert.
Bildtitel: Liegender Akt
Rahmung: Rahmenleiste


Objekt-Nr. 1856
Preis: 4000 Euro
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
  Bild vergrößern  

Herkenrath Peter

Peter Herkenrath
18. April 1900 in Köln - 13. November 1992 in Mainz.
Technik: Öl / Papier / Karton
Abmessung ohne Rahmen: 22cm * 17,5cm.
Abmessung mit Rahmen: 29cm * 24cm.
Signiert.
Bildtitel: Landschaft
Rahmung: Rahmenleiste


Peter Herkenrath studierte ursprünglich 1920 bis 1923 sechs Semester Volkswirtschaft und Rechtswissenschaft an der Universität Köln. Als Künstler war er ein Autodidakt. Im Jahr 1923 trat er in das väterliche Textilunternehmen ein und übernahm zusammen mit seinem Bruder 1932 die Geschäftsführung.

Im Jahr 1933 hatte Peter Herkenrath seine erste Einzelausstellung im Kölnischen Kunstverein. Krieg und Deutscher Nationalsozialismus unterbrachen sein künstlerisches Schaffen, und im Jahr 1943 wurden seine Wohnung und sein Atelier durch einen Bombenangriff zerstört. Im Jahr 1945 gründete Peter Herkenrath die „Rheinische Künstlergemeinschaft Köln“. In den Jahren von 1952 bis 1955 war Herkenrath Vorsitzender der „Neuen Rheinischen Sezession“.

Ende der 1950er Jahre zieht sich Herkenrath aus dem Geschäftsleben zurück und widmet sich nur noch der Malerei. Im Jahr 1959 war Gast in der Villa Romana in Florenz, 1961 ging er für ein Jahr zum Studium in die Villa Massimo in Rom. Von 1961 bis 1965 war Peter Herkenrath Professor an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe. Im Jahr 1965 bezog Herkenrath einen zweiten Wohnsitz in Cipressa in Ligurien (Italien).

Das besondere an Herkenraths Malerei ist die einständige Position innerhalb des deutschen Informel der 1950er und 1960er Jahre. Von gegenständlicher und Postkubistischer Malerei der 1930er Jahre kam er zur Abstrakten Malerei ab Mitte der 1940er Jahre. Er malte Bilder, die er „Strukturen“ und „Mauerbilder“ nannte, bei denen er dicke Farbschichten mit Spachteln und Pinseln reliefartig auftrug.

Er ist auch für sine Porträts bekannt. Er malte unter anderem Theodor Heuss, Konrad Adenauer, Gustav Heinemann, Josef Haubrich, Toni Feldenkirchen, August Hoff, Theodor Wessels und Theodor Kraus. Er schuf auch Selbstporträts, zum Beispiel in Form eines Triptychons aus dem Jahre 1965.


Objekt-Nr. 1854
Preis: 600 Euro
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
  Bild vergrößern  

monogrammiert

unleserlich monogrammiert
Technik: Öl / Sperrholzplatte
Abmessung ohne Rahmen: 99cm  * 75cm.
Abmessung mit Rahmen: 115cm * 89cm.
Signiert links unten mit  X
Bildtitel: Maler an der Staffelei
Rückseitig angefangene Aktstudie


Objekt-Nr. 1829
Preis: auf Anfrage Euro
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
  Bild vergrößern  

unleserlich signiert

unleserlich signiert
Technik: Öl / Leinwand
Abmessung ohne Rahmen:  60cm * 45cm.
Abmessung mit Rahmen: 67cm * 51cm.
Signiert rechts unten
Bildtitel: Kubistische Personendarstellung

Objekt-Nr. 1828
Preis: 3500 Euro
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern
  Bild vergrößern  

Seite:   1   2   3   4   5   6   [7]   8   9   10   11   12   13   14   15