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Gemälde

Max Meier

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Lenk Jürgen

Jürgen Lenk
1962 in Ohrdruf.
Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 16cm * 24cm.
Abmessung mit Rahmen: 17cm * 25cm.
Signiert.
Bildtitel: Segler.
Rahmung: Rahmenleiste.

Objekt-Nr. 1963
Preis: 300 Euro
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Bosch Lena

Lena Bosch
1945 in Freudenholm.
Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 80cm * 60cm.
Abmessung mit Rahmen: 90cm * 70cm.
Signiert.
Datiert: 91.
Bildtitel: Krieger.
Rahmung: Rahmenleiste.

1945 in Freudenholm geboren, aufgewachsen in Regensburg.
Als Malerin Autodidakt.
Besuch der Int.Sommerakademie in Salzburg bei Rudolf Hradil und Jan Voss.
Zahlreiche Studienreisen, u.a. Indien, USA.
Seit 1999 Atelier in Salzburg.
Stipendium, Virginia Center for Creativ Arts, USA.
Stipendium, Trondheim, Norwegen,Budapest, Ungarn
Manila ,Philippinen.

Objekt-Nr. 1960
Preis: 1500 Euro
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Huber Monika

Monika Huber
1959 Dingolfing
Studium: Prof Fruhtrunk in München
Technik: Öl / Bütten
Sichtbarer Blattausschnitt: 60cm * 42cm.
Abmessung mit Rahmen: 91cm * 70cm.
Signiert rückseitig.
Bildtitel: o.T.
Werknummer: 1990/7/AB
Rahmung: handgefertigter Wellenbandrahmen.

Gemälde ist abgebildet im Ausstellungskatalog der Galerie LÜPKE
Monika Huber wurde 1959 in Dingolfing geboren.
1979- 1985 Studium der freien Malerei bei Prof. Fruhtrunk an der Akademie der Bildenden Künste in München.
1986 Studienaufenthalt in Royan und Paris.
Arbeitsstipendium des DFJW in Paris 1992. Studienaufenthalt in Venedig, Stipendium des Innenministeriums. Seit 1995 verschiedene Architekturprojekte und Ausstellungen.

Objekt-Nr. 1931
Preis: 1500 Euro
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Preisler Jan

Jan Preisler
18. Februar 1872 in Popovice / Beroun - 27. April 1918 in Prag.
Studium: Kunstgewerbeschule in Prag.
Technik: Öl / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 34cm * 54cm.
Abmessung mit Rahmen: 60cm * 67cm.
Signiert.
Bildtitel: Akt.
Rahmung: Handgefertigter Rahmen mit Glas.

Jan Preisler gehört zu der Generation von Künstlern, die um die Jahrhundertwende die moderne tschechische Malerei begründeten. Im Schaffen dieser Künstler, zu denen vor allem noch Antonín Slavícek gezählt wird, vermischten sich verschiedenste künstlerische Richtungen - Naturalismus, Impressionismus, Symbolismus, Jugendstil oder der frühe Expressionismus. Sie wandten sich gegen die bis zu dieser Zeit vorherrschenden Richtungen der Romantik und Historienmalerei mit ihrer figuralen und allegorischen Ausrichtung und suchten ihren eigenen künstlerischen Weg.

Jan Preisler wurde am 18. Februar 1872 in Popovice bei Beroun geboren. Er studierte von 1887-1895 an der Kunstgewerbehochschule in Prag, die gerade (1885) gegründet worden war und für die Entwicklung dieser Künstlergeneration eine besondere Bedeutung erlangte. Bereits im Jahr 1896 erreichte er erstmals mit einer Ausstellung größere öffentliche Aufmerksamkeit. Seit diesem Jahr war er auch Mitglied der SVU Mánes. In den Jahren nach der Jahrhundertwende war er in vielen Ländern Europas auf Reisen und nahm auf diese Weise vielfältigste Eindrücke für sein Schaffen auf.

Berühmt wurde er schließlich im Jahr 1900 durch sein Triptychon "Jaro" (Frühling). Es war bestimmt für das Prager Haus seines Freundes, des bekannten Architekten Jan Kotera(18.12.1871-17.4.1923). Von der Kunstkritik wurde es überschwenglich als "Reise in eine Märchenwelt" gefeiert. Die darauf folgenden Jahre verbrachte er vor allem mit der Fertigstellung seines nächsten großen Werkes Bild aus dem größeren Zyklus, das allgemein als eines der bedeutendsten Bilder der tschechischen Malerei angesehen wird. Preisler verliert sich in diesem Bild in der Weite seiner Träume und setzt diese um in weiche Farbakkorde. Dieses Bild wurde erst kürzlich im November 1998 von der Post der Tschechischen Republik auf Briefmarke dargestellt. Über die Bilder zu seinem dritten großen künstlerischen Theme Schwarzer See kann auf der Galerie-Seite etwas ausführlicher nachgelesen werden.

Preisler selbst wurde von der Post der tschechoslowakischen Post im Jahre 1972 zu seinem 100. Geburtstag mit einer Sondermarke geehrt, die von dem großen slowakischen Künstler Albín Brunovský stammt. Jan Preisler starb im Alter von nur 46 Jahren am 27. April 1918 in Prag.

Objekt-Nr. 1911
Preis: 2500 Euro
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Wiedemann Hannes

Hannes Wiedemann
22.10.1924 in Neustadt / Weinstraße - 15.03.2011 in Buenavista del Norte Teneriffa.
Studium: Meisterschule Kunsthandwerk in Magdeburg.
Technik: Mischtechnik / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 42cm * 54cm.
Abmessung mit Rahmen: 80cm * 90cm.
Signiert.
Datiert: 1986.
Bildtitel: Nora.
Rahmung: Rahmenleiste mit Glas.

Wiedemann Hannes, (Hans), Maler geboren am 22.10.1924 in Neustadt/Weinstraße, Lehre als Dekorationsmaler und Restaurator in Neustadt/Weinstraße, Stipendium der Handwerkskammer und 1939-42 Besuch der Meisterschule für das deutsche Kunsthandwerk Magdeburg. Abschluss mit Gesellenbrief für das Malerhandwerk, 1942-1946 Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft in Rußland. 1947-49 Meisterschule für Dekorationsmalerei in Kaiserslautern. 1949/1950 freiberuflich als Maler und Graphiker tätig. 1950-56 Studium der Malerei an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. Ab 1954 Meisterschüler bei Prof. Herman Wilhelm. 1956-61 Lehrauftrag an der Berufsoberschule Nürnberg, Leiter der Klasse für Wandmalerei. 1961-71 Lehraufträge an verschiedenen Schulen, seit 1968 an der Fachhochschule, 1973 Ernennung zum Professor, 1978 Lehrstuhl an der FH Nürnberg, Fachbereich Gestaltung, Fächer Malerei, Zeichnung, Akt. Seit 1956 auch vielseitig freiberuflich tätig für kirchliche, staatliche und kommunale Auftraggeber. Ein bedeutender Teil seines Schaffens sind Wand-und Deckengemälde in Hotels und Privathäusern, Mosaikarbeiten, Lackmalereien, Fensterentwürfe, Holzreliefs und Modelle für Plastiken in Bronze. Daneben schuf er zahlreiche Gemälde mit Landschaften, Architekturen, Stilleben und Akte. Seit seiner Pensionierung lebte Wiedemann abwechselnd in Nürnberg/Fürth und vorwiegend in Buena Vista del Norte auf Teneriffa. MuS: Nürnberg, MStN.-Bronze-Schriftband am Druckereigebäude des Sebaldusverlages in der Inneren-Cramer-Klett Straße. Zahlreiche Werke sind in der Sammlung  Grieb (Herausgeber des Nürnberger Künstlerlexikons) zu finden. Lit.: Volmer, Lohrey, 1989, Nürnberger Künstlerlexikon,  Ausstellungen 1952 – 1981.

Objekt-Nr. 1908
Preis: 800 Euro
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unleserlich signiert

Technik: Öl / Papier / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 89cm  x 64cm.
Abmessung mit Rahmen: 96cm * 71cm.
Signiert.
Datiert: 1980.
Bildtitel: Abstrakte Darstellung.
Rahmung: Rahmenleiste.

Objekt-Nr. 1907
Preis: 400 Euro
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Kleemann Adolf

Adolf Kleemann
02. Dezember 1904 in Waldsassen - 11. September 1989 in Starnberg.
Studium: Münchner Akademie bei Klemmer, Becker Gundahl, Gulbransson.
Technik: Tempera / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 10cm * 22cm.
Abmessung mit Rahmen: 18cm * 30cm.
Signiert.
Bildtitel: Schlangenwege.
Rahmung: Rahmenleiste.

Das Gemälde ist abgebildet im Ausstellungskatalog.

Die väterliche Druckerei bestimmte 1925 seinen Eintritt in die Staatliche Kunstgewerbeschule München. Dort folgte 1930 die Immatrikulation an der Münchner Akademie, wo sein Lehrer Franz Klemmer 1930 die Professur für religiöse Malerei antrat als Nachfolger von Carl Johann Becker-Gundahl. Dessen monumentale Malerei und Klemmers neue Sachlichkeit vermittelten handwerkliches mit künstlerischem Können. 1937 entstand in dieser Tradition das Deckenfresko „Auferstehung“ in St.Peter und Paul Holzkirchen, Ortsteil der Gemeinde Wechingen. 1934 war Kleemann zu Olaf Gulbransson gewechselt, der ihm als Meisterschüler mit Atelier eine Zuflucht bot. Der junge Maler war als Nazigegner gefährdet unter Professoren, die der Ausstellung „Entartete Kunst“ (1937 Haus der Kunst, München) zustimmten. Seine Ehe mit Marianne, der Tochter des Schweizer Malers und Mitbegründers der Münchner Sezession, Wilhelm Ludwig Lehmann, bestärkte die künstlerische Entwicklung. Entscheidend für Weltsicht und Werkgestaltung wurde am Wohnort Gauting der evang.Vikar, Walter Hildmann, Anhänger der Bekennenden Kirche. 1940 endete die malerische Arbeit durch Gestapohaft Wittelsbacher Palais, München, Russlandfeldzug 1941 (Flakbataillon) und Gefangenschaft in Westsibirien (Oblast Swerdlowsk). 1947 entlassen, fand er dank des Münchner Studiums neue Auftraggeber.
Das Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege und die Evang.-Luth. Kirche in Bayern schätzten seine in Kriegserlebnissen vertiefte Theologie wie die Kompetenz für vielfältige malerische Mittel und Techniken, auch bei Restaurationsprojekten.
Er ist begraben im Waldfriedhof Gauting mit anderen Malern der Gautinger Künstlerkolonie, wie August Bresgen, Hans Olde der Jüngere.

Objekt-Nr. 1901
Preis: 400 Euro
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Sonderborg K.R.H.

K.R.H. Sonderborg
05. April 1923 in Sønderborg (Dänemark) als Kurt Rudolf Hoffmann - 18. Februar 2008 in Hamburg.
Studium: Landeskunstschule Hamburg
Technik: Tusche /  Papier.
Abmessung ohne Rahmen: 85cm * 68cm.
Abmessung mit Rahmen: 92cm * 75cm.
Signiert.
Rückseitig Nachlassstempel.
Datiert: 71.
Bildtitel: Kunstsommer.
Rahmung: Rahmenleiste.

Zunächst absolvierte der junge Kurt Rudolf Hoffmann eine kaufmännische Ausbildung, nach deren Ende er als Einkaufsassistent einer Hamburger Exportfirma in die Sowjetunion ging. Nach der Rückkehr erst ergaben sich intensivere Kontakte zur Kunst, zuerst sicherlich über den auch malenden Vater. Primär wurde er aber vermutlich von dem in der Nachbarschaft lebenden Maler Ewald Becker-Carus beeinflusst, bei dem er Privatunterricht nahm. Dann folgte das Studium an der Landeskunstschule Hamburg, das der Malerei und Grafik bei Willem Grimm und das des Textilentwurfs bei Maria May. Bereits während des Studiums, das ihn wegen seiner akademischen Ausrichtung sehr bald „langweilen“ sollte, begann Sonderborg, meist in der Natur und bestärkt vom Vater, seinen Vorstellungen von Kunst gemäß zu arbeiten.
Bereits 1949 stand die erste (Gruppen-)Ausstellung im Hamburger Kunstverein an, der sich, nach der im Hamburger Völkerkundemuseum 1950, dann 1951 eine weitere anschloss. In diesem Jahr nahm er auch den Namen seiner Geburtsstadt an. In der Folge ging er ähnliche Wege wie die Künstler des „Informel“, beispielsweise Karl Fred Dahmen, K. O. Götz, Gerhard Hoehme, Bernard Schultze, Emil Schumacher, Fred Thieler und Hann Trier. 1982 stellte er aber selbst die Frage, ob er überhaupt ein „informeller“ Künstler sei, also jemand, der ausnahmslos nach dem Prinzip des Formlosen arbeite, das in seiner Entstehungszeit, ab Mitte der 1940er Jahre, gegen die geometrische Abstraktion gerichtet war.Willi Baumeister, Rolf Cavael, Gerhard Fietz, Rupprecht Geiger, Willy Hempel und Brigitte Meier-Denninghoff gründeten 1949 die Gruppe ZEN 49, der sich Sonderborg 1953 nach Auffassung Baumeisters angeschlossen hatte. Niederschläge dieser eher kontemplativen und spirituellen Richtung finden sich in Sonderborgs Arbeit zum Beispiel in seiner meditativ anmutenden Zeichnung, 5. August 1953. Andererseits wurde er aber auch von einer Außenwelt vorangetrieben, die dem Dynamismus der Aufbruchszeit 50er Jahre huldigte und sich in entsprechenden Charakterisierungen wie „Überschall, 25. September 1953“ äußerte. Überhaupt hat es in allen seinen Schaffensphasen parallel zueinander stillere, nach innen gerichtete, und „vorwärts“ signalisierende Zeichnungen und Bilder gegeben.

Sonderborg wechselte oft seinen Lebensmittelpunkt, was Kritiker zu der Vermutung brachte, dass er nicht nur in seiner Kunst, sondern auch in seinem Leben die Bewegung benötigte. In Paris, dem Mekka der Künstler in den 1950er/60er Jahren, unterhielt er lange eine Wohnung. Aber auch in Chicago oder Berlin hielt er sich immer wieder auf. Es ist bekannt, dass er auch in fortgeschrittenem Alter noch ein Swingboy war, der gerne gut isst, tagelang um „die Häuser zieht“ und ausgiebig die lokalen Jazz-Clubs frequentiert.

Objekt-Nr. 1896
Preis: 6000 Euro
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Wegner Jürgen

Jürgen Wegner
1941 in Stettin - 1998 auf Stromboli.
Technik: Öl / Collage / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 110cm * 80cm.
Abmessung mit Rahmen: 119cm * 89cm.
Signiert.
Datiert: 67.
Bildtitel: Collage.
Rahmung: Rahmenleiste.

1955 metallgewerbliche Ausbildung und Beschäftigung
mit Malerei.
seit 1965 freischaffend.
seit 1976 in Frankfurt und auf Stromboli (Italien) lebend und
arbeitend Reisen in den Orient, Indien und Mexiko.
1969 bis 1974 Aufenthalt auf Stromboli

Objekt-Nr. 1894
Preis: 850 Euro
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Zangs Herbert

Herbert Zangs
27.März 1924 in Krefeld - 26.März 2003 in Krefeld.
Studium: Düsseldorfer Kunstakademie bei Otto Pankok.
Technik: Verknüpfung.
Abmessung ohne Rahmen: 30,5cm * 30,5cm * 4cm.
Signiert.
Datiert: 1979.
Bildtitel: Verknüpfung.
Rahmung: Ohne.

Herbert Zangs wurde am 27. März 1924 in Krefeld geboren. 1941: Militärdienst, Teilnahme am Zweiten Weltkrieg in Skandinavien (Kriegsgefangen). 1945 Studium bei Otto Pankok an der Kunstakademie Düsseldorf. 1950 Reisen nach Italien, Frankreich, Algerien, Ägypten oder Marokko. 1952 Kunstpreis der Stadt Krefeld Erst malte er gegenständlich (Landschaften am Niederrhein, Portraits, Reiseimpressionen), dann abstrakt. 1952 und 1958 seine Werke wie Tropfenreliefs, Knüpfungen oder weiße Materialcollagen. Besonders bekannt wurde er durch seine Verweißungen von Strukturen oder Alltagsgegenständen oder auch Collagen und Objekte. 1957: Stipendium des Kulturkreises im Bundesverband der Deutschen Industrie. 1. Preis für seine Entwurfsarbeit zur Außenwand der Berliner Kongresshalle1958: Preis des Franklin-Instituts of America. Danach arbeitete Zangs an sogenannten Scheibenwischerbildern. 1960 Erster Preis von Antwerpen. 1960er Jahren: Expansionsarbeiten, (Blüten und Sternen) 1962 Prix d`Europe. 1970 - 1980: Verweissungen 1994 wurde ihm die Stadtehrenplakette von Krefeld zuteil. Herbert Zangs starb 2003 in Krefeld.

Objekt-Nr. 1888
Preis: 2800 Euro
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unleserlich signiert

Technik: Öl / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 16cm  * 18cm.
Abmessung mit Rahmen: 25cm * 27cm.
Signiert.
Datiert: 1946.
Bildtitel: Landschaft.
Rahmung: Rahmenleiste.

Objekt-Nr. 1882
Preis: 150 Euro
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Sonderborg K.R.H.

K.R.H. Sonderborg
05. April 1923 in Sønderborg (Dänemark) als Kurt Rudolf Hoffmann - 18. Februar 2008 in Hamburg.
Studium: Landeskunstschule Hamburg.
Technik: Tusche / Leinwand / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 60cm * 54cm.
Abmessung mit Rahmen: 80cm * 73cm.
Signiert.
Datiert: 91.
Bildtitel: Abstrakt.
Rahmung: Handgefertigter Weißgoldrahmen.

Zunächst absolvierte der junge Kurt Rudolf Hoffmann eine kaufmännische Ausbildung, nach deren Ende er als Einkaufsassistent einer Hamburger Exportfirma in die Sowjetunion ging. Nach der Rückkehr erst ergaben sich intensivere Kontakte zur Kunst, zuerst sicherlich über den auch malenden Vater. Primär wurde er aber vermutlich von dem in der Nachbarschaft lebenden Maler Ewald Becker-Carus beeinflusst, bei dem er Privatunterricht nahm. Dann folgte das Studium an der Landeskunstschule Hamburg, das der Malerei und Grafik bei Willem Grimm und das des Textilentwurfs bei Maria May. Bereits während des Studiums, das ihn wegen seiner akademischen Ausrichtung sehr bald „langweilen“ sollte, begann Sonderborg, meist in der Natur und bestärkt vom Vater, seinen Vorstellungen von Kunst gemäß zu arbeiten.
Bereits 1949 stand die erste (Gruppen-)Ausstellung im Hamburger Kunstverein an, der sich, nach der im Hamburger Völkerkundemuseum 1950, dann 1951 eine weitere anschloss. In diesem Jahr nahm er auch den Namen seiner Geburtsstadt an. In der Folge ging er ähnliche Wege wie die Künstler des „Informel“, beispielsweise Karl Fred Dahmen, K. O. Götz, Gerhard Hoehme, Bernard Schultze, Emil Schumacher, Fred Thieler und Hann Trier. 1982 stellte er aber selbst die Frage, ob er überhaupt ein „informeller“ Künstler sei, also jemand, der ausnahmslos nach dem Prinzip des Formlosen arbeite, das in seiner Entstehungszeit, ab Mitte der 1940er Jahre, gegen die geometrische Abstraktion gerichtet war.Willi Baumeister, Rolf Cavael, Gerhard Fietz, Rupprecht Geiger, Willy Hempel und Brigitte Meier-Denninghoff gründeten 1949 die Gruppe ZEN 49, der sich Sonderborg 1953 nach Auffassung Baumeisters angeschlossen hatte. Niederschläge dieser eher kontemplativen und spirituellen Richtung finden sich in Sonderborgs Arbeit zum Beispiel in seiner meditativ anmutenden Zeichnung, 5. August 1953. Andererseits wurde er aber auch von einer Außenwelt vorangetrieben, die dem Dynamismus der Aufbruchszeit 50er Jahre huldigte und sich in entsprechenden Charakterisierungen wie „Überschall, 25. September 1953“ äußerte. Überhaupt hat es in allen seinen Schaffensphasen parallel zueinander stillere, nach innen gerichtete, und „vorwärts“ signalisierende Zeichnungen und Bilder gegeben.
Sonderborg wechselte oft seinen Lebensmittelpunkt, was Kritiker zu der Vermutung brachte, dass er nicht nur in seiner Kunst, sondern auch in seinem Leben die Bewegung benötigte. In Paris, dem Mekka der Künstler in den 1950er/60er Jahren, unterhielt er lange eine Wohnung. Aber auch in Chicago oder Berlin hielt er sich immer wieder auf. Es ist bekannt, dass er auch in fortgeschrittenem Alter noch ein Swingboy war, der gerne gut isst, tagelang um „die Häuser zieht“ und ausgiebig die lokalen Jazz-Clubs frequentiert.

Objekt-Nr. 1876
Preis: 8000 Euro
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Henselmann Marianne

Marianne Henselmann
1902 in Aschaffenburg - 2002.
Studium: Prof. Engels - Prof: Karl Caspar - Prof. Julius Hess.
Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 81cm * 66cm.
Abmessung mit Rahmen: 83cm * 68cm.
Monogrammiert.
Bildtitel: Stillleben.
Rahmung: Rahmenleiste.

Marianne Henselmann, geb. Euler, ist 1902 in Aschaffenburg geboren. Sie absolvierte das Studium der Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in München bei den Professoren Angelo Jank, Karl Caspar und Julius Hess. Bei vielen Ausstellungen u.a. in München, Paris, Rom zeigte sie ihre Werke, die bei Kunstliebhabern sehr begehrt sind.
Außerdem stellte sie jedes Jahr im Haus der Kunst in München aus.
Marianne Henselmann starb 2002 und wurde an der Seite ihres Mannes auf dem Waldfriedhof München beigesetzt.
Kunstmuseum Henselmann
In einem der ältesten Bauwerke im Sigmaringer Ortsteil Laiz, dem Siechenhaus, ist das private Kunstmuseum Henselmann untergebracht. Ausgestellt sind Werke des Künstlerpaares Marianne Henselmann (Malerin) und Prof. Josef Henselmann (Bildhauer).
Das private Museum im Ortsteil Laiz ist jeweils am 1. Sonntag im Monat im Sommer geöffnet.

Objekt-Nr. 1871
Preis: 4000 Euro
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monogrammiert

unleserlich monogrammiert
Technik: Öl / Sperrholzplatte.
Abmessung ohne Rahmen: 99cm  * 75cm.
Abmessung mit Rahmen: 115cm * 89cm.
Signiert links unten mit  X.
Bildtitel: Maler und Akt.
Rückseitig angefangene Aktstudie.
Rahmung: handgefertigter Silberrahmen.

Objekt-Nr. 1829
Preis: auf Anfrage Euro
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Deppe Gustav

Gustav Deppe
12. 09. 1913 in Essen - 01. 09. 1999 in Witten.
Studium: 1930 bis 1933 an der Kunstgewerbeschule Dortmund bei Walter Herricht und Max Guggenberger.
Technik: Öl / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 42,5cm * 36cm.
Abmessung mit Rahmen: 45cm * 37,5cm.
Signiert.
Datiert: 1961.
Bildtitel: Turmformel
Rahmung: Originalrahmung.

Das Gemälde war ausgestellt in Recklinghausen bei der Künstlervereinigung "Junger Westen".

Deppe war ein deutscher Kunstmaler, der überwiegend abstrakte Industrielandschaften malte.
Von 1930 bis 1933 studierte er an der Kunstgewerbeschule Dortmund bei Walter Herricht und Max Guggenberger. Deppe ließ sich im Jahr 1936 endgültig in Witten nieder. Der Zweite Weltkrieg verschlug ihn unter anderem nach Norwegen und Finnland.
1948 war er Mitbegründer der Künstlergruppe „junger westen" gemeinsam mit Thomas Grochowiak, Ernst Hermanns, Emil Schumacher, Heinrich Siepmann und Hans Werdehausen.
Ab 1952 Mitglied im Deutschen Künstlerbund.
Von 1953 bis 1977 lehrte er auch an dieser nun Werkkunstschule Dortmund genannten Schule.
Von 1973 bis 1977 hatte er eine Professur im Fachbereich Design an der Fachhochschule Dortmund.

Junger Westen war eine deutsche Künstlergruppe.

Die Maler Emil Schumacher, Thomas Grochowiak, Heinrich Siepmann, Hans Werdehausen, Gustav Deppe sowie der Bildhauer Ernst Hermanns gründeten die Gruppe junger westen 1948 in Recklinghausen mit der Absicht, den in der Zeit des Nationalsozialismus verlorenen Anschluss an die Kunst der Moderne wiederherzustellen und in diesem Rahmen eigene künstlerische Ausdrucksformen zu finden, die in der industriell geprägten Region des Ruhrgebiets verwurzelt sein sollten. Auch die Förderung des Erfahrungsaustausches unter Künstlern wurde als Ziel gesehen; diesem Zweck dienten auch die Ausstellungen der Gruppe, zu denen zahlreiche Künstler eingeladen wurden, darunter Georg Meistermann, Hann Trier und Fritz Winter.
Die Gruppe löste sich 1962 auf. Ihren Namen trägt bis heute der von der Stadt Recklinghausen seit 1948 als Förderpreis vergebene, derzeit mit 10.000 Euro dotierte Kunstpreis junger westen.
Die Kunsthalle Recklinghausen würdigte die Gruppe im Jahre 2008 mit der Ausstellung Im Zeichen der Abstraktion - Die Künstlergruppe 'junger westen' 1948 bis 1962.

Objekt-Nr. 1822
Preis: 1200 Euro
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Herrmann Heiko

Heiko Herrmann
1953 in Schrobenhausen.
Studium: Akademie München bei Prof. Jürgen Reipka und Heimrad Prem.
Technik: Öl / Papier / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 51cm * 37cm.
Abmessung mit Rahmen: 58cm * 44cm.
Signiert.
Datiert: 92.
Titel: Abstrakte Darstellung.
Rahmung: Rahmenleiste.

1953
geboren in Schrobenhausen.
1971-73
Glasmalerlehre in Neugablonz.
1973-74
Schüler von Heimrad Prem.
1974-81
Studium an der Akademie der Bildenden Künste in München,Meisterschüler bei Prof. Reipka.
1976-81
Mitglied der Künstlergruppe „Kollektiv Herzogstraße“.
1979
Gestaltung der Kulturzeitschrift „ANALLE“ Nr. 7.
1981
Realisierung zweier Super-Acht-Filme über den eigenen Malerei-Prozess.
1982
Förderstipendium der Stadt München.
1984
Stipendium der Prinzregent Luitpold Stiftung.
1985
Staatlicher Förderpreis für Malerei, Bayern.
1986
Arbeitsaufenthalt in Frankfurt Städelschule, USA-Stipendium des Freistaates Bayern in San Francisco.
1989
Arbeitsaufenthalt in Vence, Frankreich, Franz-Joseph-Spiegler-Preis, mit 6-wöchigem Arbeitsaufenthalt in Schloß Mochental.
1990
Gastprofessur für Malerei, „Pentiment“ Internationale Akademie für Kunst und Gestaltung, Hamburg.
1991
Atelier im Zehentstadel, Pertolzhofen.
1992
Arbeitsaufenthalt in Capanole, Italien.
1993
10 Organisation Künstlersymposium „Pertolzhofener Kunstdingertage“.
1994
Film des Bayerischen Rundfunks von Peter Buchka „Wege aus der Gruppe“; Atelierbesuche bei Dietrich Bartscht, Heiko Herrmann, Armin Saub.
1995-96
Stipendium des Freistaates Bayern, halbjähriger Studienaufenthalt in der Cité Internationale des Arts, Paris.
1997
Arbeitsaufenthalt in Marokko.
1998
Arbeitsaufenthalt auf Zypern.
2005
Gründung Kunstverein Pertolzhofen e.V.
2006
Stipendium in Odessa, Ukraine.
2007
Eröffnung der Kunsthalle Pertolzhofen.
2009 Stipendium, Artcenter Plovdiv, Bulgarien.
Heiko Herrmann lebt in München und Pertolzhofen.

Objekt-Nr. 1795
Preis: 1200 Euro
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Vukmanovic Stevan

Stevan Vukmanovic
14.08.1924 in Belgrad - 06.01.1995 in Biberach.
Studium: Charles Crodel.
Technik: Öl / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 15cm * 15cm.
Abmessung mit Rahmen: 22,5cm * 22,5cm.
Signiert.
Datiert: 1958.
Bildtitel: Schwabinger Ansicht.
Rahmung: Rahmenleiste.

1955 - 61 Studium an der Akademie der Bildenden Künste in München, Meisterschüler bei Prof. Charles Crodel.
1957 Stipendium vom Bayerischen Staat bzw. vom DAAD (Deutscher Akademie Austauschdienst).
Ausstellungen im Haus der Kunst München mit der Secession.

Objekt-Nr. 1788
Preis: 520 Euro
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Busquets

Technik: Öl / Karton
Abmessung ohne Rahmen: 35cm * 27cm.
Abmessung mit Rahmen: 43cm * 34cm.
Signiert.
Datiert: 1959.
Bildtitel:  EL TORO ESPANOL.
Rahmung: Rahmenleiste.

Objekt-Nr. 1781
Preis: 400 Euro
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Bauer Marianne

Marianne Bauer
05.April 1921 in Frankfurt am Main - 2012.
Studium: Autodidaktin.
Technik: Öl / Rupfen.
Abmessung ohne Rahmen: 120cm * 80cm.
Abmessung mit Rahmen: 122cm * 82cm.
Signiert rückseitig.
Entstehungszeit ca. 1975.
Titel: Abstrakt.
Rahmung: Rahmenleiste.

Marianne Bauer wurde 1921 in Frankfurt am Main geboren. 1929 zog sie mit der Familie nach Hagen in Westfalen. Dort besuchte sie von 1931 bis 1937 das Hildegardis Oberlyzeum und danach bis 1939 die Höhere Handelsschule, Hagen, die sie mit dem Handelsabitur abschloss. 1943 heiratete sie und bekam später eine Tochter und zwei Söhne. 1965 zog die Familie nach Garmisch-Partenkirchen, 1988 nach Bad Neustadt an der Saale. nach dem Tod ihres Mannes zog Bauer 1996 wieder in ihre alte Heimatstadt Frankfurt am Main. 1997 zog Bauer erneut nach Hagen. 2007 erfolgte ein weiterer Umzug nach Bad Neustadt an der Saale.

Erst mit 50 Jahren begann Bauer zu malen, nachdem sie 1965 mit ihrem Mann von Hagen nach Garmisch-Partenkirchen gezogen war. Die ersten Bilder von Marianne Bauer aus den Jahren 1973 bis 1975, Blumenmotive, Stillleben und Landschaften, zeigen die frühe Annäherung an die Farbe.

Sie begann als Autodidaktin und hatte das Glück, über die Volkshochschule auf Rudolf Härtl zu treffen, einen Fritz Winter-Schüler, der sich der konstruktivistischen Kunst verschrieben hatte. Er führte Marianne Bauer an die Farbabstraktion heran. Die weiteren Bilder, die ab 1976 entstanden, zeigen eine zunehmende Farbabstraktion (oder Reduktion), bei der vor allem farbserielle Elemente überwiegen. Der von Rudolf Härtl vermittelte Einfluss des Bauhauses ist sichtbar. Bauhaus-Künstler wie Itten und Albers wurden für Marianne Bauer eine wichtige Anregung. Ihr Lieblingskünstler war jedoch der Meister der Farbintuition Mark Rothko.

Trotz der intensiven Auseinandersetzung mit den oben genannten Künstlern und trotz der Anerkennung, die ihr Frühwerk fand, entwickelte Marianne Bauer zunehmend eine große Eigenständigkeit sowohl in ihrem Umgang mit der Farbe als auch in ihren Bildkompositionen.

Bei Marianne Bauer ist Kunst nicht aus mathematischen – wie in der mathematischen Kunst – oder seriellen Überlegungen entstanden, sondern aus dem Wunsch, Farben in ihren Zusammenhängen und Wirkungen zueinander zu gestalten und diese Farben zu Kunst werden zu lassen. Da es ihr um Farben ging, suchte sie Wege, diese Farben so weit wie möglich zu abstrahieren, die Farben auf ihre Wirkungen zu reduzieren. Allerdings ist sie nie bis hin zu einfachen Farbtafeln gegangen. Bezeichnenderweise hieß die Künstlergruppe, der sich Marianne Bauer 1979 anschloss, „GRUPPE REDUCTION“.

Der Reiz der Bilder ist unter anderem auch eine Funktion ihrer Präzision, zu der einige Worte zu sagen sind. Die Farbsequenzen scheinen exakt mathematisch kalkuliert und in Farbmischungen auf Basis mathematischer Berechnungen umgesetzt. Das entspricht aber nicht der Wirklichkeit.

Bei Marianne Bauer sind die Bilder Ergebnis farblicher Intuition. Ihr Ziel ist es nicht, serielle Farbabläufe zu erzeugen, die auf das Auge bloß anregend wirken, sondern das Eigentliche der Farbe herauszufinden und in einem Bild einzufangen. Was sie immer fasziniert hat, wonach sie suchte, war das Geheimnisvolle der Farbe und der Farbempfindung. Wer je im Museum (Tate Modern) in London längere Zeit in dem Rothko-Raum gesessen hat und erlebt hat, wie die rostrot/schwarzen Bilder zu pulsieren und zu leben beginnen, weiß, wie geheimnisvoll abstrakte Bilder sein können. Es ist kein Zufall, dass Marianne Bauer Rothko als ihren Lieblingsmaler benennt.

Für Marianne Bauer heißt Malen vor allem das Finden der eigenen Identität. Ihre rational und logisch konstruierten seriellen Farbkompositionen wirken auf den aufgeschlossenen Betrachter poetisch und von einem irrationalen Licht erfüllt, vermitteln aber zudem die Botschaft, die über das farbig-formale Ereignis des Bildes hinausreicht. Es ist die Erfahrung der Stille, der Einfachheit und der meditativen Versenkung, die die ruhig modellierten und von einem sanften, wie von innen kommenden Leuchten erfüllten Farbräume vermitteln.

Marianne Bauer hat mit ihren Bildern einen Weg beschritten, bei dem sie mit Hilfe der Farbe das numinöse, seelenhafte der Farben aufzeigen und festhalten wollte. Dieses Ziel wird bei den aus einer Farbe abgeleiteten Bildern, etwa den gelben oder roten Reihen besonders deutlich. Gerade die Verwendung von nur einer Farbe – etwa des Rot, des Gelb oder des Grau – in seinen verschiedenen Abstufungen gibt der Leitfarbe das eigentliche Leben und die Farbe erzeugt zugleich etwas Geheimnisvolles, das man zuvor noch nie in ihr entdeckt haben mag.

Bei Marianne Bauers Farben ist jede Farbabstufung individuell gemischt und auf die nahe liegende Farbe oder die Komplementärfarbe abgestimmt. Farbsequenzen in horizontaler und vertikaler Richtung scheinen mathematischen Gesetzen zu folgen und sind exakt aufeinander bezogen. Die kleinste Abweichung würde dem Betrachter sofort als Fehler ins Auge springen und die Harmonie einer Farbe stören und das Bild zerstören. Um dies zu leisten, ist eine sehr genaue Fähigkeit, Farben in ihren Nuancen zu erkennen und zu erleben, notwendig, und diese Gabe ist Grundlage aller Arbeiten, die ihre Harmonie, aber auch ihre Spannung nach vielen Jahren des Betrachtens nicht verlieren.

Die Arbeiten wurden nach ihrem Entwurf und ihrer Komposition mit Mustern und Zwischenschritten in vielen Arbeitsgängen fortentwickelt, bis sich die gewünschte Präzision und Wirkung einstellte. Bei den Arbeiten, die mehrere Farben in ihren Abstufungen und Beziehungen zueinander setzen, ist diese Aufgabe noch einmal mehrere Komplexitätsgrade aufwendiger, und was bei dem fertiggestellten Bild gerade wegen der erzielten Harmonie so einfach und selbstverständlich wirkt, ist immer Ergebnis langer Überlegung und Arbeit mit den Farben.

Die Endfassungen der Arbeiten sind sämtlich in Acryl auf Leinwand umgesetzt. Dabei bedarf der Erwähnung, dass die handwerkliche Umsetzung bei den meisten Bildern durch Marianne Bauers Ehemann Heinz Bauer erfolgte, der die Bilder mit großer Geduld, Hingabe und Präzision nach den Vorgaben von Marianne Bauer ins Werk setzte. Diese Arbeitsweise ist keineswegs außergewöhnlich, sondern auch von anderen Künstlern wie Sol LeWitt und Bridet Riley bekannt, die die von ihnen geschaffenen Arbeiten nach genauen Vorgaben von „Assistenten“ fertigen lassen.

Objekt-Nr. 1763
Preis: 1300 Euro
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Zangs Herbert

Herbert Zangs
27.März 1924 in Krefeld - 26.März 2003 in Krefeld.
Studium: Düsseldorfer Kunstakademie bei Otto Pankok.
Technik: 8 Verweissungen im Objektkasten.
Abmessung ohne Kasten: 47cm * 37cm.
Abmessung mit Kasten: 60cm * 50cm.
Signiert.
Bildtitel: Verweissungen.
Rahmung: Objektkasten.

Herbert Zangs wurde am 27. März 1924 in Krefeld geboren. 1941: Militärdienst, Teilnahme am Zweiten Weltkrieg in Skandinavien (Kriegsgefangen). 1945 Studium bei Otto Pankok an der Kunstakademie Düsseldorf. 1950 Reisen nach Italien, Frankreich, Algerien, Ägypten oder Marokko. 1952 Kunstpreis der Stadt Krefeld Erst malte er gegenständlich (Landschaften am Niederrhein, Portraits, Reiseimpressionen), dann abstrakt. 1952 und 1958 seine Werke wie Tropfenreliefs, Knüpfungen oder weiße Materialcollagen. Besonders bekannt wurde er durch seine Verweißungen von Strukturen oder Alltagsgegenständen oder auch Collagen und Objekte. 1957: Stipendium des Kulturkreises im Bundesverband der Deutschen Industrie. 1. Preis für seine Entwurfsarbeit zur Außenwand der Berliner Kongresshalle1958: Preis des Franklin-Instituts of America. Danach arbeitete Zangs an sogenannten Scheibenwischerbildern. 1960 Erster Preis von Antwerpen. 1960er Jahren: Expansionsarbeiten, (Blüten und Sternen) 1962 Prix d`Europe. 1970 - 1980: Verweissungen 1994 wurde ihm die Stadtehrenplakette von Krefeld zuteil. Herbert Zangs starb 2003 in Krefeld.

Objekt-Nr. 1761
Preis: 5000 Euro
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