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Gemälde

Max Meier

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Hitzler Franz

Franz Hitzler
1946 in Thalmassing -
Studium: Kunstschule Augsburg, Schüler von Heinz Butz.
Technik: Acryl / Velin.
Sichtbarer Blattausschnitt: 60cm * 40cm.
Abmessung mit Rahmen: 86cm * 66cm.
Signiert .
Datiert: 90.
Bildtitel: Abstrakte Komposition.
Rahmung: Rahmenleiste mit Glas.

Im Jahr 1946 wird Franz Hitzler in Thalmassing bei Regensburg geboren. Hitzler reist 1962 allein nach Amsterdam, mit dem Ziel, dort Bilder von Rembrandt im Original zu sehen. Nach dieser Reise und entscheidenden Begegnung steht der Entschluss für Hitzler fest, Maler zu werden. Noch im selben Jahr besucht Hitzler die Kunstschule Augsburg und ist Schüler von Heinz Butz. Im folgenden Jahr gründet er sein eigenes Atelier in Asbach-Bäumenheim. Anschließend im Jahr 1967 setzt Hitzler sein Studium an der Akademie der bildenden Künste in München fort, zuletzt als Meisterschüler von Fritz Nagel. Ende der 60er Jahre schafft Hitzler Skulpturen und Keramiken, 1970 die ersten Holzschnitte und Monotypien. Zwei Jahre später bezieht der Künstler Hitzler ein Atelier in München-Haidhausen. In den anschließenden Jahren bilden sich ikonografische Motive heraus, eine eigenständige Formensprache entsteht: Franz Hitzlers künstlerischen Aussagen werden genauer, die Formen fester, prägnanter, die Zeichnung tritt wieder mehr in den Vordergrund. Mit 32 Jahren stellt sich Franz Hitzler mit einer ersten Einzelausstellung der Öffentlichkeit. 1979 reist er nach Venedig, dort bietet sich dem Künstler die Möglichkeit, in der Accademie die Bildwelt Tizians zu studieren. Im Jahr 1981 erhält Franz Hitzler den Förderpreis des bayerischen Kultusministeriums. Im Jahr darauf entstehen die ersten aufgeschlitzten und collagierten Bilder. Hitzler wird im Jahr 1997 ordentliches Mitglied der Akademie der Schönen Künste in München. Der Künstler widmet sich vornehmlich mit den Schicksalsmächten des Lebens, den Erfahrungsräumen zwischen Leid und positiver Wendung, die Hitzler in spontane und impulsive Malprozesse umsetzt. Hitzlers Werke sind in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen vertreten.

Objekt-Nr. 2644
Preis: 1400 Euro
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Riesen van Hartmut

Hartmut van Riesen
1936 in Ostpreußen.
Studium: Akademie München bei Ernst Geitlinger..
Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 108cm * 75cm.
Siegniert.
Bildtitel: Abstrakt
Rahmung: Rahmenleiste.

1936 in Ostpreußen geboren.
Studium an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg bei Prof. Georg Gresko.
Anschließend wechselte er nach München zur Akademie der bildenden Künste bei Prof. Ernst Geitlinger.
Kunstpreis für Malerei des Kultursenats Hamburg.
Kunstpreis für Malerei der Akademie für bildende Künste München.

Objekt-Nr. 2642
Preis: 250 Euro
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unsigniert

Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 85cm * 109cm.
Abmessung mit Rahmen: 94cm * 119cm.
Titel: Hamburger Hafen - St.-Pauli Landungsbrücken.
Entstehungszeit: ca.1920 - 1930.
Rahmung: Rahmenleiste.

Objekt-Nr. 2636
Preis: 1500 Euro
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Blazicek Frantisek

Frantisek Blazicek
1956 in Brod.
Studium: Jan Zrzavý.
Technik: Öl / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 90cm * 120cm.
Abmessung mit Rahmen: 100cm * 130cm.
Signiert.
Datiert: 98 - 99.
Bildtitel: Rund ums Rad.
Rahmung: Rahmen bemalt.

Frau PhDr. Olga Krumlovska erwähnt die Anfänge der Malerei. „Meister Jan Zrzavý, der sich manchmal im nahegelegenen Krucemburk aufhielt, führte ihn schon früh in die Geheimnisse der Perspektive ein. Und mehrmals nahm er den kleinen František mit, um im Freien zu malen. Später, während er in Sázavou arbeitete, wo er in einer Glashütte studierte, verbesserte er seine Fähigkeiten in der Öl- und Aquarellmalerei. Maler František Antonín Jelínek zu Kochánov“. Er ist ein erfahrener Maler und Pionier der tschechischen Körperkunst. Bereits in den 1980er Jahren förderte er diese moderne künstlerische Richtung in den tschechischen Medien. Seine Öle und Reliefs zeichnen sich durch eine schöne Farbe aus, die mit keinem seiner aktuellen Kollegen zu verwechseln ist. Er studierte Graphische Schule in Prag und arbeitete auch als Restaurator im Kloster St. Agnes von Böhmen und auf Schloss Troja. Er ist Ehrenmitglied der internationalen Künstlervereinigung EUROATELIER.

Objekt-Nr. 2635
Preis: 500 Euro
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Machold Jorge

Jorge Machold
06. August 1940 in Chemnitz - 16. November 2015 in Berlin.
Studium: Technisches Studium.
Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 150cm * 120cm.
Signiert.
Datiert: 1969.
Bildtitel: "Ars Chinoise".
Rahmung: ohne.

Jorge Machold wurde 1940 im sächsischen Chemnitz geboren und verlebte dort seine Kindheit, bis die Familie 1953 nach Kempten (Allgäu) übersiedelte. Nach einer Formerlehre absolvierte er ein technisches Studium und arbeitete als Konstrukteur. Zunächst gehörte seine gesamte Freizeit der Jazzmusik, die ihn 1958 als Schlagzeuger in verschiedenen Bands auf die Bühnen des Landes führte. Mit seinem Umzug nach Frankfurt am Main im Jahr 1959 begann er zu zeichnen und erste Ölbilder zu malen.
Ein Jahr nach der Heirat mit Heike Steen wurde West-Berlin 1964 zu Macholds lebenslanger Wahlheimat. Dort entdeckte er das Aquarellieren, die Arbeit mit Pastellkreide und widmete sich der Druckgrafik. Als zwei Jahre später seine ersten Prägedrucke entstanden, gab er spontan seine Festanstellung als Konstrukteur auf, um sich uneingeschränkt der künstlerischen Arbeit zuwenden zu können.
Macholds Interesse erweiterte sich bald auf die dreidimensionale Kunst. Den Reliefbildern auf Leinwand folgten Materialbilder aus Edelstahl, Kupfer, Bronze und Blei, die in seinem Atelier in Berlin-Tempelhof entstanden, über das er seit 1972 verfügte. 1976 bezog er den Turm des ehemaligen Zeiss-Goerz-Werkes in der Rheinstraße in Berlin-Friedenau, den er sich als Werkstattraum und Atelier ausbaute. Dort entstanden seine großformatigen Materialbilder, auf denen er mit Stahl, Kupfer, Eisen und Blei experimentierte. Bei jeder Konstruktion wurde der Lichteinfall berücksichtigt, um zusätzlich wechselnde Farbmagien zu erzeugen. Durch den Zusatz von gelösten Metallen entstanden mal matte, mal schillernde Oberflächen. Macholds Materialbilder entwickelten sich zu Spezialanfertigungen wie deckenhohe Kaminverkleidungen, Türen oder Raumteiler. Diese Innenraumgestaltungen, anfangs vor allem für Privatkunden, führte er in Zusammenarbeit mit Architekten zu einer Synthese von Raum und Kunst. Es folgten öffentliche Aufträge für repräsentative Gestaltungen von Firmensitzen, Hotelanlagen und Einkaufszentren.
Ab 1977 entstanden Wasserplastiken in Edelstahl, bei denen die wechselnden Lichtwirkungen auf dem Metall durch das Naturelement Wasser zusätzlich verstärkt werden. Zu einem weiteren Hauptfeld seiner Bildhauerei wurden Plastiken aus Edelstahl, Cortenstahl, Granit, Marmor und gebranntem Holz, bei denen die Kombination von Material und Struktur sowie Farbe und Form kompositorische Bestandteile des Werkganzen sind. Ein wesentliches Kompositions- und Gestaltungsmerkmal ist dabei der Einsatz von Gegensätzen wie hell und dunkel, silber und schwarz, glatt und rau oder glänzend und matt. Dieses Prinzip trifft auch für die zahlreichen Plastiken aus Holz und Stahl oder Stahl und Stein zu, die in der zweiten Hälfte der 1980er Jahre zum Großteil in seinem Atelier in Niedersachsen entstanden.
Im Landkreis Lüchow-Dannenberg verfügte er parallel zum Berliner Atelier über einen zweiten Arbeits- und Lebensort. Das dazugehörige große Grundstück bot ausreichend Raum für die Entstehung von Großplastiken. Mehrere Aufträge für Kunst im öffentlichen Raum und Kunst am Bau konnte Machold dort ab 1992 ausführen. Die großzügige Freifläche am Haus entwickelte sich zu einem Skulpturengarten.
Ab 1973 war Jorge Machold auf internationalen Kunstmessen u. a. in Düsseldorf, Berlin, Köln und Basel vertreten. Neben kontinuierlichen Einzelausstellungen in unterschiedlichen Kunstgalerien stellte er 1991 u. a. im Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg aus. 2008 zeigten die Kunstsammlungen Chemnitz eine Retrospektive seiner Arbeiten. Den Auftakt für diese Einzelausstellung in seiner Geburtsstadt bildete eine Großplastik aus schwarzem Granit und Edelstahl auf dem Theaterplatz vor dem Museumsgebäude. Zu dem umfangreichen Werkkonvolut, das sich als Schenkung des Künstlers in den Sammlungsbeständen des Museums Chemnitz befindet, gehört u. a. ein 1974 entstandener mehrteiliger Fries aus Edelstahl, Corten-Stahl, Blei, Kupfer und Segeltuch auf Holz.
Wiederholte Aufenthalte in Japan, wo Machold 1997 u. a. das Fude-(Pinsel)-Festival in Kumano besuchte und mit traditionellen Pinselmachern in Kontakt trat, gehörten wie andere Studienreisen, zum Beispiel 1970 nach Island, 1984 in die Sahara und ins Atlasgebirge im Nordwesten Afrikas, 1995 und 2001 in die USA, zu Macholds intensiver Beschäftigung mit fremden Kulturen und Kunstformen.
In den Jahren 2006 und 2013 intensivierte er neben der Arbeit an Plastiken noch einmal seine Beschäftigung mit dem Prägedruck, für den er eine spezielle Druckpresse konstruierte. Die Farbigkeit, die seine Materialbilder ausschließlich durch exakt bestimmte chemische Reaktionen erhielten, erzeugte er beim Prägedruck durch die auf die Platte aufgeriebene Farbe und deren Tonmodulationen vor dem Drucken. Die Verformung des angefeuchteten Papiers durch den Handpressendruck des Künstlers kann eine Tiefe bis zu fünf Millimeter erreichen.
Charakteristisch für das künstlerische Schaffen von Jorge Machold über fast fünf Jahrzehnte ist der stetige Wechsel zwischen Werkphasen, die sich auf Plastiken konzentrierten und jenen, in denen vorwiegend Arbeiten auf Papier entstanden. Die Materialbilder und Plastiken verfolgten mit minimalistischen Grundstrukturen und archaischen Darstellungsformen dieselbe Intention wie die Zeichnungen, Collagen und Prägedrucke.

Objekt-Nr. 2614
Preis: 1200 Euro
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Wellenstein Walter

Walter Wellenstein
21.05.1898 in Dortmund - 17. Oktober 1970 in Berlin.
Studium: Kunsthochschule Berlin bei Emil Orlik.
Technik: Öl / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 24cm * 18cm.
Abmessung mit Rahmen: 31cm * 25cm.
Signiert.
Datiert: 49.
Bildtitel: Vogelmensch.
Rahmung: Rahmenleiste

Walter Wellenstein hat an der Kunsthochschule Berlin von 1918 bis 1924 studiert; sein Lehrer war Emil Orlik.
Als Maler beginnt er mit Reiseerlebnissen und Stadtlandschaften, wobei er die Atmosphäre der Armenviertel einfängt. In den 30er Jahren wird seine Vorliebe für Masken deutlich, sein künftiges Leitmotiv Typische Wellensteins beherbergen Clowns, Artisten, Faune und andere skurrile Wesen.
Im Laufe der Jahre entsteht eine Welt von Chimären, das Groteske schleicht sich ein und harmlose Stilleben werden ein Alptraum. Maskenzüge, Narren, Mörder und Puppen, umgeben von seltsamen Getieren, die Süsse des Grauens beherrscht die Vorstellung des Künstlers.
Die dreißiger Jahre bis zum Weltkrieg üben Zeitkritik, eine zynisch übersetzte Zeit. Hier siedeln sich an die "Caféhausbilder", Maskenbilder aus Ausdruck der Doppelbödigkeit und Krisenhaftigkeit der Zeit. In den fünfziger Jahren bis zu seinem Tod (1970) wird die Malerei kulissenhafter und konturenbetont, Stilleben und Reiseerinnerungen herrschen vor. Wellenstein nimmt Porträtaufträge an und inspiriert sich bei Theaterproben.

Objekt-Nr. 2613
Preis: 750 Euro
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Zingg Iso

Iso Zingg
1945 in St. Gallen - 07.05.2014 in St. Gallen.
Technik: Acryl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 50cm * 40cm.
Rückseitig Nachlassstempel.
Nachlassnummer: 25.
Titel: Kompositionen 2002 - 20014.
Rahmung: Ohne.

Objekt-Nr. 2611
Preis: 800 Euro
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Wimmer Paula

Paula Wimmer
09.01.1876 in München  - 15.06.1971 in Dachau.
Studium: Prof. Becker-Gundahl.
Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 18,5cm * 24cm.
Abmessung mit Rahmen: 45cm * 55cm
Signiert.
Bildtitel: Kinder.
Rahmung: Rahmenleiste

Paula Wimmer, Tochter eines bekannten Anwalts, wurde 1876 in München-Solln geboren. Nach dem Besuch der höheren Mädchenschule entschied sie sich, entsprechend ihrer sich schon schon sehr früh zeigenden Begabung zum Zeichnen und Malen, für eine künstlerische Ausbildung; zunächst bei Karl Becker-Gundahl an der Akademie der Bildenden Künste München. Dort lernte sie Franz von Stuck und Max Feldbauer kennen. Ihr Studium setzte sie fort in Florenz an der Academia, in Paris an der École Rancon und 1908 an der privaten Malschule von Max Feldbauer in Dachau und München, wo sie sich insbesondere des Aktzeichnens und der Freilichtmalerei widmete. Zusammen mit Max Feldbauer arbeitete sie in Griesbach/Niederbayern und begleitete ihn zu einer Studienreise in die Bretagne. Als ihr Lehrer nach Dresden berufen wurde, kehrte Paula Wimmer nach Dachau zurück, löste sich von der impressionistischen Malweise Max Feldbauers und fand ihren eigenständigen künstlerischen Ausdruck in einem experimentierenden Expressionismus. Schon als Studentin war Paula Wimmer Mitglied der Akademie der Bildenden Künste München.
Die Künstlerin unternahm auch Studienreisen nach Venedig, Florenz, Rom und Paris. 1914 ging sie mit ihrer Mutter nach Berlin, wo sie zwei Jahre lebte und mit führenden Vertretern des Expressionismus zusammen kam, die sie stark beeinflussten. In dem bekannten Kunstkritiker Paul Westheim, welcher sich besonders für die damalige Avantgarde einsetzte, fand Paula Wimmer einen einflussreichen Gönner. Durch Paul Cassirer, Alfred Kubin und Fritz Gurlitt wurde sie ebenfalls, entgegen starker Widerstände, auf ihrem künstlerischen Weg unterstützt. In Berlin befreundete sich Paula Wimmer mit der deutsch-jüdischen Dichterin Else Lasker-Schüler.
Ab 1916 nahm sie ihren festen Wohnsitz in Dachau. Dort besuchte sie die private Malschule von Adolf Hölzel (1853-1934), der immer in den Sommermonaten mit einer großen Schülerschar aus Stuttgart nach Dachau kam, und gehörte neben Ida Kerkovius (1879-1970), Maria Langer-Schöller (1878-1969) und Else von Freytag-Lovinghoven (1874-1927), um nur einige zu nennen, zu den sog. "Malweibern". Ihre Landschaftsgemälde in leuchtendem Kolorit sorgten seinerzeit für Aufsehen. Paula Wimmer betätigte sich auch an verschiedenen Stellen als Fresko-Malerin in der Dachauer "St.-Jakobs-Kirche". In der Stadt an der Amper war die Malerin und Grafikerin Mitglied der "Künstlergruppe Dachau"", der "Kunstvereinigung Dachau" und der "Neuen Sezession". Mit großem Erfolg beschickte sie in den 1920er und 1930er Jahren Ausstellungen in München, Rom, Wien, Berlin, Paris, Stuttgart, Salzburg u.a. In letztgenannte Stadt wurde ihr bereits schon 1918 die "Silberne Staatsmedaille" verliehen. Paula Wimmers Erfolg endete mit dem Kunstdiktat der Nationalsozialisten, die ihre Werke als Entartete Kunst einstuften und einige davon vernichteten. Deshalb begann sie in einem naiven Stil mit unverfänglichen Bildthemen zu malen.
Nach dem 2. Weltkrieg waren ihre Werke auf den Ausstellungen im Haus der Kunst, München, vertreten. Unter den Dachauer Künstlern steht sie von ihrer Bedeutung her mit an erster Stelle. Ihre Bilder/Grafiken werden inzwischen hoch gehandelt. In ihrer Wahlheimat erinnert eine Strasse sowie die "Paula-Wimmer-Stube" im "Ludwig-Thoma-Haus" an die Künstlerin. Viele ihrer Werke sind in der "Gemäldegalerie Dachau" zu besichtigen.

Objekt-Nr. 2603
Preis: 900 Euro
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Baur Luis

Luis Baur
1919 in Innsbruck - 1975 in Visby.
Studium:Kunsthochschulen Innsbruck bei Tony Kirchmayr und Karlsruhe bei Josef Sturm.
Technik: Öl / Collage / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 65cm * 60cm.
Abmessung mit Rahmen: 81cm * 74cm.
Signiert.
Bildtitel: Komposition - Erinnerungen.
Rahmung: Handgemachter Rahmen.

Er studierte an den Kunsthochschulen Innsbruck bei Tony Kirchmayr und Karlsruhe bei Josef Sturm. Hauptsächlich Arbeiten in Öl, Aquarell, Feder- und Tuschzeichnungen, zahlreiche expressive Porträts, Stillleben und zuletzt besonders Landschaften, in denen er zur Abstraktion gelangte.

Objekt-Nr. 2594
Preis: 750 Euro
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Braig Paul

Paul Braig
14. Juli 1906 in München - 09. November 1972 in Paris.
Studium: 1923/24 Bauhaus Weimar bei Kandinsky und Klee.
Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 41cm * 33cm.
Abmessung mit Rahmen: 60cm * 52cm.
Signiert.
Bildtitel: Badender Akt.
Rahmung: Handgefertigter Rahmen.

Maler, Graveur.
Figuren, Akte, Portraits, Landschaften, Seestücke.

Paul Braig studierte in München und von 1923 bis 1924 am Bauhaus in Dessau bei Kandinsky und Klee. Anschließend verbrachte er einige Zeit in Florenz, wo er Leonardo da Vinci und Michelangelo entdeckte. 1925 ging er nach Paris, wo er ein Studium an der Académie Ranson bei Roger Bissiér und Demetrius Galanis hatte.

Objekt-Nr. 2582
Preis: 1000 Euro
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Hoffmann Helmut

24.10.1928 in Peiting - 27.07.1998 in Murnau.
Studium: Prof. Walter Teutsch.
Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 60cm * 81cm.
Abmessung mit Rahmen: 83cm * 104cm.
Signiert.
Datiert: 57.
Bildtitel: Selbst als Maler.
Rahmung: Handgefertigter Rahmen.

24.10.1928 geboren in Peiting.
12.12.1946 Eintritt Berufsverband Bildender Künstler München.
1947 - 1950 Studium Akademie der Bildenden Künste München bei Prof. Walter Teutsch.
1950 Ankauf "Weisse Pferde" v.d. Kölner Ausstellung für 250.-DM.
1950 Ausstellung - Städtische Galerie München.
1952 Stipendienträger.
28.07.-17.08.1952 Internationaler Ferienkurs der Münchner Hochschule.
1952 Weihnachtsverkaufsausstellung - Hochschule der Bildenden Künste.
Dezember 1952 Aufnahme in den Berufsverband Bildender Künstler.
16.04.1953 - 1000.-DM Stipendium - Kulturkreis im Bundesverband der Deutschen Industrie.
Dezember 1953 Ausstellung Pasinger Künstler in Pasing.
Juli 1954 Ausstellung - Berufsverband Bildender Künstler.
30.04.1956 Führerschein.
Juni 1956 Große Kunstausstellung Haus der Kunst München
( Stillleben - Bildnis I.N.)
von da an jedes Jahr im Haus der Kunst als Aussteller.
Juli 1956 Mitglied - Arbeitsausschuss - Berufsverband Bildender Künstler.
Oktober 1958 Aufnahme - SECESSION.
Mai 1962 - 5000.-DM Stipendium vom Kulturreferat München.
1964 Seerosenpreis der Stadt München.

Vizepräsident der SECESSION
Juror der SECESSION

Studienreisen führten ihn nach Südtirol, Griechenland, Spanien und Norwegen.

Objekt-Nr. 2566
Preis: 4000 Euro
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Hoffmann Helmut

Helmut Hoffmann
24.10.1928 in Peiting - 27.07.1998 in Murnau.
Studium: Prof. Walter Teutsch.
Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 60cm * 50cm.
Abmessung mit Rahmen: 74cm * 64cm.
Signiert.
Bildtitel: Mädchen mit Dalmatiner.
Rahmung: Rahmenleiste.

24.10.1928 geboren in Peiting.
12.12.1946 Eintritt Berufsverband Bildender Künstler München.
1947 - 1950 Studium Akademie der Bildenden Künste München bei Prof. Walter Teutsch.
1950 Ankauf "Weisse Pferde" v.d. Kölner Ausstellung für 250.-DM.
1950 Ausstellung - Städtische Galerie München.
1952 Stipendienträger.
28.07.-17.08.1952 Internationaler Ferienkurs der Münchner Hochschule.
1952 Weihnachtsverkaufsausstellung - Hochschule der Bildenden Künste.
Dezember 1952 Aufnahme in den Berufsverband Bildender Künstler.
16.04.1953 - 1000.-DM Stipendium - Kulturkreis im Bundesverband der Deutschen Industrie.
Dezember 1953 Ausstellung Pasinger Künstler in Pasing.
Juli 1954 Ausstellung - Berufsverband Bildender Künstler.
30.04.1956 Führerschein.
Juni 1956 Große Kunstausstellung Haus der Kunst München
( Stillleben - Bildnis I.N.)
von da an jedes Jahr im Haus der Kunst als Aussteller.
Juli 1956 Mitglied - Arbeitsausschuss - Berufsverband Bildender Künstler.
Oktober 1958 Aufnahme - SECESSION.
Mai 1962 - 5000.-DM Stipendium vom Kulturreferat München.
1964 Seerosenpreis der Stadt München.

Vizepräsident der SECESSION
Juror der SECESSION

Studienreisen führten ihn nach Südtirol, Griechenland, Spanien und Norwegen.

Objekt-Nr. 2562
Preis: 2500 Euro
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Lucassen Reinier

Reinier Lucassen
16.04.1939 in Amsterdam.
Studium: Rijksnormaalschool  in Amsterdam.
Technik: Öl / Leinwand.
Signiert.
Abmessung ohne Rahmen: 63cm * 95cm.
Abmessung mit Rahmen: 73cm * 104cm.
Bildtitel: 2 Frauen.
Rahmung: Rahmenleiste.

Reinier Lucassen (Amsterdam, 1939) ist ein niederländischer Maler. Er ist ein Vertreter der Malbewegung, die als neue Figuration bezeichnet wird. Andere in dieser Bewegung sind Alphons Freijmuth, Pieter Holstein, Etienne Elias und Roger Raveel. 1986 stellte er für die Niederlande im Rietveld-Pavillon auf der Biennale in Venedig aus.
Lucassen studierte an der Rijksnormaalschool für Kunstlehrer in Amsterdam. Ab 1960 entwickelte er einen figurativen Malstil, der erkennbare Elemente des Alltags mit abstrakten Symbolen verbindet. Seine frühen Arbeiten gelten als europäische Antwort auf die Pop-Art.
Von Anfang an kombinierte Lucassen triviale Elemente wie Comicfiguren, Tischlampen, Sessel und Pflanzen mit großen, farbenfrohen Oberflächen und ausdrucksstarken Elementen. Seit 1980 fertigt er kleinere, zurückhaltendere Arbeiten an, zum Beispiel kraftvolle Zeichen aus einfachen Punkten, die an die Punktbilder der Aborigines erinnern. Typisch für Lucassens Stil ist, dass er oft Bildfiguren in das Bild integriert und den Werken manchmal poetische oder rätselhafte Titel gibt. Die Assemblagen, die er herstellt, bestehen aus alltäglichen Materialien wie Holz, Zinn oder Gummi, die durch ihre Anordnung eine neue Bedeutung suggerieren. Viele Jahre war er außerordentlicher Professor für Malerei am AKI in Enschede.

Objekt-Nr. 2558
Preis: 1750 Euro
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Lucassen Reinier

Reinier Lucassen
16.04.1939 in Amsterdam.
Studium: Rijksnormaalschool  in Amsterdam.
Technik: Öl / Leinwand.
Signiert.
Abmessung ohne Rahmen: 95cm * 125cm.
Abmessung mit Rahmen: 103cm * 133cm.
Bildtitel: 2 Frauen.
Rahmung: Rahmenleiste.

Reinier Lucassen (Amsterdam, 1939) ist ein niederländischer Maler. Er ist ein Vertreter der Malbewegung, die als neue Figuration bezeichnet wird. Andere in dieser Bewegung sind Alphons Freijmuth, Pieter Holstein, Etienne Elias und Roger Raveel. 1986 stellte er für die Niederlande im Rietveld-Pavillon auf der Biennale in Venedig aus.
Lucassen studierte an der Rijksnormaalschool für Kunstlehrer in Amsterdam. Ab 1960 entwickelte er einen figurativen Malstil, der erkennbare Elemente des Alltags mit abstrakten Symbolen verbindet. Seine frühen Arbeiten gelten als europäische Antwort auf die Pop-Art.
Von Anfang an kombinierte Lucassen triviale Elemente wie Comicfiguren, Tischlampen, Sessel und Pflanzen mit großen, farbenfrohen Oberflächen und ausdrucksstarken Elementen. Seit 1980 fertigt er kleinere, zurückhaltendere Arbeiten an, zum Beispiel kraftvolle Zeichen aus einfachen Punkten, die an die Punktbilder der Aborigines erinnern. Typisch für Lucassens Stil ist, dass er oft Bildfiguren in das Bild integriert und den Werken manchmal poetische oder rätselhafte Titel gibt. Die Assemblagen, die er herstellt, bestehen aus alltäglichen Materialien wie Holz, Zinn oder Gummi, die durch ihre Anordnung eine neue Bedeutung suggerieren. Viele Jahre war er außerordentlicher Professor für Malerei am AKI in Enschede.

Objekt-Nr. 2557
Preis: 2000 Euro
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Gerstacker Sabine

Sabine Gerstacker
Geboren in Hirschberg / Riesengebirge.
Studium: Blocherer München / Scherer Salzburg / Orfei Perugia.
Technik: Öl / Leinwand.
Signiert.
Abmessung ohne Rahmen: 80cm * 100cm.
Bildtitel: ARKTURUS III.
Rahmung: ohne.

Geboren in Hirschberg im Riesengebirge.
1984 - 1987 Leitung einer eigenen Malschule.
Seit 1985 Radierwerkstatt in Freilassing.
1989 - 1991 Assistentin von Professor Orfei während der Internationalen Sommerkurse für Malerei und Zeichnen an der Accademia de Belle Arte "PIETRO VANNUCCI" in Perugia in Italien.
Lebt in Laufen an der Salzach.

Objekt-Nr. 2555
Preis: 500 Euro
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unsigniert

Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 100cm * 80cm.
Abmessung mit Rahmen: 110cm * 90cm.
Datiert: 11 / 99.
Bildtitel: ERWARTUNG.
Rahmung: Rahmenleiste.

Objekt-Nr. 2554
Preis: 400 Euro
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Dressler Franz Vinzenz

Franz Vinzenz Dressler
09. Juni 1918 in Krems - 26. Mai 2002.
Studium: Ab 1943 Studium an der Deutschen Akademie der Bildenden Künste in Prag.
Technik: Öl / Papier / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 27cm * 34cm.
Abmessung mit Rahmen: 39cm * 46cm.
Signiert.
Bildtitel: Sonnenuntergang
Rahmung: Handgefertigte Rahmenleiste.

Geboren am 09.Juni 1918 in Krems.
Mechanikerlehre.
Kriegsteilnehmer im Zweiten Weltkrieg, 1941 schwer verwundet.
Ab 1943 Studium an der Deutschen Akademie der Bildenden Künste in Prag.
1945 Rückkehr nach Krems, lebt hier als freischaffender Künstler.
1966 Aufnahme in die Donau Wald Gruppe.
1958 Goldmedaille des Landesverbandes der Niederösterreichischen Kunstvereine.
1964 Kulturpreis des Landes Niederösterreich.
Mitglied der DONAU - WALD – GRUPPE
Mitglied des Wachauer Künstlerbundes

Objekt-Nr. 2536
Preis: 650 Euro
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Grimm Wolfgang

Wolfgang Grimm
1959 in Bad Tölz - 28. September 2007 in Regensburg.
Studium: Ausbildung zum Technischen Zeichner.
Technik: Öl / Papier / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 41cm * 31cm.
Abmessung mit Rahmen: 50cm * 40cm.
Signiert.
Bildtitel: Akte.
Rahmung: Rahmenleiste.

Von 1977 bis 1980 bestritt er eine Ausbildung zum Technischen Zeichner. 1981/82 arbeitete er an der Akademie für das Graphische Gewerbe in München. 1982 kam es zur Gründung der AKU Akademie für Konstruktiven Unsinn in Berlin. Von 1984 bis 1989 belegte Grimm ein Studium der freien Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in München.
1990 erhielt er ein Diplom als Meisterschüler von Professor Robin Page. 1987 war er Gründungsmitglied des KUNST-WERK e. V. in Regensburg und erhielt ein Julius-F.-Neumüller-Stipendium der Stadt Regensburg. Von 1990 bis 1993 hatte Grimm ein Atelier in Elmo/Italien. 1994 nahm er eine fixe Anstellung an der Regensburger Montessorischule an. Dort war er bis zu seinem Tod Kunst- und Werklehrer. 2002 war er Gründungsmitglied des Kunstvereins GRAZ e. V. (Regensburg) und 2003 am Aufbau einer Schule der Fantasie in Regensburg beteiligt. Weiters war Wolfgang Grimm Referent bei der Arbeitsgemeinschaft Kunsttherapie in Regensburg. Grimm starb durch Suizid.
Der Journalist Helmut Hein bezeichnete Grimm in einem Nachruf in der Mittelbayrischen Zeitung als einen der „wichtigsten ostbayerischen Künstler der letzten Jahrzehnte“, charakterisierte ihn als Berserker, Outlaw und Nighthawk, der jedoch kein Egoist und Egomane gewesen sei, sondern zu Kooperation fähig und bereit, zudem „handwerklich bestens ausgebildet“. Der Nachruf von Helmut Hein: Herrschende Regeln kümmerten ihn nicht. Zum Tod von Wolfgang Grimm wurde in der Zeitschrift des Berufsverbandes Bildender Künstler Landesverband Bayern, 4/2007, Seite 7 abgedruckt. Ein Bericht von Helmut Hein zum Buch „Bin sofort zurück! Wolfgang“ erschien 2009 in der Mittelbayerischen Zeitung.

Objekt-Nr. 2535
Preis: 950 Euro
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Yokoo Tatsuhiko

Tatsuhiko Yokoo
1928 in Fukuoka - 23. November 2015 in Chichibu nahe Tokio.
Studium: Japanische Malerei an der Kunst-Akademie in Tokio .
Technik: Mischtechnik / Papier.
Abmessung ohne Rahmen: 48cm * 57cm.
Abmessung mit Rahmen: 56cm * 65cm.
Signiert.
Bildtitel: Abstrakt.
Rahmung: Rahmenleiste.

Yokoo wurde 1928 in der südjapanischen Stadt Fukuoka geboren, wanderte aber bald mit seiner Familie nach Taiwan (damals japanische Kolonie) aus. Nach der durch die Kriegsniederlage Japans erzwungenen Rückkehr in die Heimat studierte er in der Abteilung für japanische Malerei an der Kunst-Akademie in Tokio (Tökyö; Geijutsu Daigaku).
1962 absolvierte Yokoo mittels eines Stipendiums des Zisterzienser Ordens, das von der katholischen Schule in Japan, an der er als Kunsterzieher angestellt war, vergeben wurde, ein Studienjahr in Paris und Genf.
Nach der Rückkehr von seinem Studienaufenthalt nach Japan reiste er zwischen 1972 und 1977 immer wieder für längere Zeit nach Europa, so nach (Italien, Belgien, Deutschland, Österreich). 1979 siedelte er schließlich ganz nach Deutschland über. Durch einen deutschen Kunstmäzen, der Yokoo half sich eine wirtschaftliche Basis als Künstler aufzubauen, kam er nach Osnabrück. Sechs Jahre später zog er nach Köln, um sich in der Kunstmetropole einen Namen zu machen.
Nach dem Fall der Berliner Mauer zog es Yokoo nach Ostdeutschland in den Landkreis Märkisch-Oderland, wo er sich ein Atelier in Metzdorf in der Gemeinde Bliesdorf einrichtete. Hier verbrachte der Maler die Sommermonate, während er im Winter in sein Atelier in den Chichibu Bergen, im Norden Tokios gelegen, zurückkehrte.
Yokoo verband in seinen Werken und durch seine Wohnsitze in Deutschland und Japan die unterschiedlichen Kulturkreise des ostasiatischen Japans und des mitteleuropäischen Deutschlands. Obwohl Yokoo sich als katholischer Christ bezeichnete, sind sein Denken und seine Kunstwerke tief von Zen-Buddhismus geprägt. Zen-buddhistische Meditation hat seit einigen Jahrzehnten auch in Deutschland in der katholischen Kirche einen festen Platz erhalten.
In Wriezen errichtete Yokoo gemeinsam mit dem deutschen Bildhauer Axel Anklam ein Denkmal für den japanischen Arzt Nobutsugu Koenuma.

Objekt-Nr. 2499
Preis: 900 Euro
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Lerche Folker

Folker Lerche
1938 Breslau -
Studium: WKS Düsseldorf und an der Folkwangschule Essen.
Technik: Collage / Mischtechnik / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 72cm * 96cm.
Abmessung mit Rahmen: 78cm * 101cm.
Signiert.
Datiert: 74.
Bildtitel: Abstrakt.
Rahmung: Rahmenleiste.

1957 Studium an der WKS Düsseldorf und an der Folkwangschule in Essen.
1968 Förderpreis der "Freunde der Bildenden Kunst" München.
1986 Stipendium Kulturpreis Schlesien, Hannover.
1988 Aufnahme der Arbeit im Atelierhaus Klenzestraße.
Lebt und arbeitet in Gauting bei München.

Objekt-Nr. 2498
Preis: 900 Euro
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