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Gemälde

Max Meier

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Hitzler Franz

Franz Hitzler
1946 Thalmassing -
Studium: Kunstschule Augsburg, Schüler von Heinz Butz
Technik: Acryl / Postkarte
Sichtbarer Blattausschnitt: 14,5cm * 10cm.
Abmessung mit Rahmen: 33cm * 27cm.
Signiert  
Datiert: 77
Bildtitel: Abstrakte Figur
Rahmung: Rahmenleiste mit Glas


Im Jahr 1946 wird Franz Hitzler in Thalmassing bei Regensburg geboren. Hitzler reist 1962 allein nach Amsterdam, mit dem Ziel, dort Bilder von Rembrandt im Original zu sehen. Nach dieser Reise und entscheidenden Begegnung steht der Entschluss für Hitzler fest, Maler zu werden. Noch im selben Jahr besucht Hitzler die Kunstschule Augsburg und ist Schüler von Heinz Butz. Im folgenden Jahr gründet er sein eigenes Atelier in Asbach-Bäumenheim. Anschließend im Jahr 1967 setzt Hitzler sein Studium an der Akademie der bildenden Künste in München fort, zuletzt als Meisterschüler von Fritz Nagel. Ende der 60er Jahre schafft Hitzler Skulpturen und Keramiken, 1970 die ersten Holzschnitte und Monotypien. Zwei Jahre später bezieht der Künstler Hitzler ein Atelier in München-Haidhausen. In den anschließenden Jahren bilden sich ikonografische Motive heraus, eine eigenständige Formensprache entsteht: Franz Hitzlers künstlerischen Aussagen werden genauer, die Formen fester, prägnanter, die Zeichnung tritt wieder mehr in den Vordergrund. Mit 32 Jahren stellt sich Franz Hitzler mit einer ersten Einzelausstellung der Öffentlichkeit. 1979 reist er nach Venedig, dort bietet sich dem Künstler die Möglichkeit, in der Accademie die Bildwelt Tizians zu studieren. Im Jahr 1981 erhält Franz Hitzler den Förderpreis des bayerischen Kultusministeriums. Im Jahr darauf entstehen die ersten aufgeschlitzten und collagierten Bilder. Hitzler wird im Jahr 1997 ordentliches Mitglied der Akademie der Schönen Künste in München. Der Künstler widmet sich vornehmlich mit den Schicksalsmächten des Lebens, den Erfahrungsräumen zwischen Leid und positiver Wendung, die Hitzler in spontane und impulsive Malprozesse umsetzt. Hitzlers Werke sind in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen vertreten.

Objekt-Nr. 2119
Preis: 300 Euro
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Pfefferkorn Felix Samuel

Felix Samuel Pfefferkorn
im Januar 1945 in Berlin - verschollen seit dem 1. Januar 1980.
Studium: Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe
Technik: Acryl / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 60cm * 50cm.
Abmessung mit Rahmen: 78cm * 68cm.
Signiert
Bildtitel: Tulpen
Rahmung: Handgefertigter Rahmen

Felix Samuel Pfefferkorn wurde im Januar 1945 in Berlin geboren. Seine Eltern kamen bei einem Bombenangriff ums Leben. Das verwaiste Kind wuchs bei Freunden der Eltern auf. Mit 14 Jahren ging der junge Pfefferkorn auf Anregung eines befreundeten amerikanischen Soldaten nach Paris. Fasziniert von der Stadt, verlängerte er seinen Aufenthalt; Gelegenheitsarbeiten hielten ihn über Wasser. In Paris lernte er Juliette Gréco kennen und verkehrte in den Kreisen der jungen existentialistischen Intellektuellen, deren Philosophie ihn tief beeindruckte. Auf das Problem der menschlichen Freiheit und der politischen Verantwortung zentriert, bemühte er sich um eine erste weltanschauliche Klärung. In die Pariser Jahre fiel auch die erste Berührung mit der Malerei. Sein Zimmergenosse, mit dem er vorübergehend ein Atelierzimmer teilte, führte ihn in den Kreis der Maler des Montmartre ein. Pfefferkorn orientierte sich in seinen ersten Malversuchen stilistisch an der Nouvelle École de Paris und deren avantgardistischen abstrakten Positionen. Besonders beeindruckten ihn die Maler des französischen Informels wie Jean René Bazaine, der Frankokanadier Jean-Paul Riopelle und Georges Mathieu, wie man aus den wenigen überlieferten Bildern aus den sechziger Jahren ersehen kann.

1962 kehrte Pfefferkorn nach Deutschland zurück, flüchtete aber vor dem zunehmend als bedrückend empfundenen politischen Klima noch im gleichen Jahr nach Zürich. Dort lebte er die nächsten Jahre mit der Schriftstellerin Clara zusammen. Wie in Paris bemühte er sich, eine überzeugende weltanschauliche und künstlerisch eigenständige Position zu entwickeln. In den ersten Jahren geschah dies zunächst auf intellektueller Ebene mit zahlreichen Diskussionen und Selbststudium. Seit 1965 entschloss er sich, als Künstler in die Öffentlichkeit zu treten und die Malerei als Mittel zur individuellen und gesellschaftlichen Erforschung zu nutzen. 1967 löste er die Bindungen an sein bisheriges Leben: er kündigte seinen Arbeitsplatz, brach die Beziehung mit Clara ab und bewarb sich an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe. Der biographische Einschnitt verband sich mit einer künstlerischen Wende. Pfefferkorn vernichtete einen Großteil seiner früheren, abstrakten Werke, die ihm künstlerisch nicht mehr genügten, und setzte mit seiner Bewerbung an der Karlsruher Akademie, damals eine der Hochburgen figurativer Malerei in Deutschland, ein klares Zeichen für die gegenständliche Malerei. Trotz der Ablehnung seiner Karlsruher Bewerbung kehrte Pfefferkorn nach Deutschland zurück. Angezogen von dem aufbruchbereiten, turbulenten geistigen Klima der 1968er-Zeit wurde er Mitglied einer Kommune, mit der er seit 1969 in Heidelberg lebte. Er lernte Rudi Dutschke kennen und nahm regen Anteil an den politischen und gesellschaftlichen Diskussionen jener Zeit. An der Studentenbewegung zogen ihn die politische und antikapitalistische Kritik an und mehr noch das schonungslose Infragestellen der eigenen und gesellschaftlichen Lebensgrundlagen. Politische Malerei, die etwa die amerikanische Vietnampolitik anprangerte, die Teilnahme an Diskussionen und unvermeidlich auch Drogenkonsum bestimmten Pfefferkorns Leben. Über Heidelberg und Singen kam er mit der Kommune 1970 nach Konstanz, wo er im Künstlerkreis „Roter Knopf“ verkehrte. Die zunehmende Radikalisierung der Linken und ihre Gewaltbereitschaft stießen den überzeugten Pazifisten Pfefferkorn jedoch ab. Innerhalb seiner linken Gruppierung geriet er in eine unüberwindbare politische und persönliche Isolierung.

Wieder gab er seinem Leben eine neue Orientierung. Dabei half ihm die Freundschaft mit einem Konstanzer Galeristen, dem es gelang, den Maler von seiner Drogensucht zu befreien und aus den sinnleer gewordenen politischen Verbindungen zu lösen. Pfefferkorn widmete sich von nun an ausschließlich der Malerei. Die Bilder aus der Agitprop-Zeit der 1960er Jahre erkannte der Künstler weitgehend nicht mehr als künstlerisch verbindlich an. Pfefferkorn entschied sich endgültig für die figürliche Malerei, der „Hunger nach Bildern“[1] brach sich Bahn. In wenigen Jahren fiebrig gedrängter Kreativität entstand das malerische Hauptwerk Pfefferkorns. 1974 erhielt er einen vierjährigen Exklusivvertrag mit der Konstanzer Galerie Belarte. Seelisch und körperlich stabilisiert, mit neuem Vertrauen in seine kreativen Ausdruckskräfte, schien Pfefferkorn sich endgültig etabliert zu haben, als ihn ein letzter Schicksalsschlag traf: der Tod seines Galeristen und die folgende Schließung der Galerie. Pfefferkorn entschied sich erneut, die Brücken zu seinem früheren Leben abzubrechen. Er verkaufte sein gesamtes Werk an einen befreundeten Kunsthändler und bereitete seine Übersiedlung in die USA vor. Seit dem 1. Januar 1980 gibt es von ihm kein Lebenszeichen mehr.

Objekt-Nr. 2118
Preis: 1950 Euro
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Pfefferkorn Felix Samuel

Felix Samuel Pfefferkorn
im Januar 1945 in Berlin - verschollen seit dem 1. Januar 1980.
Studium: Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe
Technik: Acryl / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 80cm * 65cm.
Abmessung mit Rahmen: 85cm * 69cm.
Signiert
Bildtitel: obsessiv
Rahmung: Rahmenleiste.

Felix Samuel Pfefferkorn wurde im Januar 1945 in Berlin geboren. Seine Eltern kamen bei einem Bombenangriff ums Leben. Das verwaiste Kind wuchs bei Freunden der Eltern auf. Mit 14 Jahren ging der junge Pfefferkorn auf Anregung eines befreundeten amerikanischen Soldaten nach Paris. Fasziniert von der Stadt, verlängerte er seinen Aufenthalt; Gelegenheitsarbeiten hielten ihn über Wasser. In Paris lernte er Juliette Gréco kennen und verkehrte in den Kreisen der jungen existentialistischen Intellektuellen, deren Philosophie ihn tief beeindruckte. Auf das Problem der menschlichen Freiheit und der politischen Verantwortung zentriert, bemühte er sich um eine erste weltanschauliche Klärung. In die Pariser Jahre fiel auch die erste Berührung mit der Malerei. Sein Zimmergenosse, mit dem er vorübergehend ein Atelierzimmer teilte, führte ihn in den Kreis der Maler des Montmartre ein. Pfefferkorn orientierte sich in seinen ersten Malversuchen stilistisch an der Nouvelle École de Paris und deren avantgardistischen abstrakten Positionen. Besonders beeindruckten ihn die Maler des französischen Informels wie Jean René Bazaine, der Frankokanadier Jean-Paul Riopelle und Georges Mathieu, wie man aus den wenigen überlieferten Bildern aus den sechziger Jahren ersehen kann.

1962 kehrte Pfefferkorn nach Deutschland zurück, flüchtete aber vor dem zunehmend als bedrückend empfundenen politischen Klima noch im gleichen Jahr nach Zürich. Dort lebte er die nächsten Jahre mit der Schriftstellerin Clara zusammen. Wie in Paris bemühte er sich, eine überzeugende weltanschauliche und künstlerisch eigenständige Position zu entwickeln. In den ersten Jahren geschah dies zunächst auf intellektueller Ebene mit zahlreichen Diskussionen und Selbststudium. Seit 1965 entschloss er sich, als Künstler in die Öffentlichkeit zu treten und die Malerei als Mittel zur individuellen und gesellschaftlichen Erforschung zu nutzen. 1967 löste er die Bindungen an sein bisheriges Leben: er kündigte seinen Arbeitsplatz, brach die Beziehung mit Clara ab und bewarb sich an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe. Der biographische Einschnitt verband sich mit einer künstlerischen Wende. Pfefferkorn vernichtete einen Großteil seiner früheren, abstrakten Werke, die ihm künstlerisch nicht mehr genügten, und setzte mit seiner Bewerbung an der Karlsruher Akademie, damals eine der Hochburgen figurativer Malerei in Deutschland, ein klares Zeichen für die gegenständliche Malerei. Trotz der Ablehnung seiner Karlsruher Bewerbung kehrte Pfefferkorn nach Deutschland zurück. Angezogen von dem aufbruchbereiten, turbulenten geistigen Klima der 1968er-Zeit wurde er Mitglied einer Kommune, mit der er seit 1969 in Heidelberg lebte. Er lernte Rudi Dutschke kennen und nahm regen Anteil an den politischen und gesellschaftlichen Diskussionen jener Zeit. An der Studentenbewegung zogen ihn die politische und antikapitalistische Kritik an und mehr noch das schonungslose Infragestellen der eigenen und gesellschaftlichen Lebensgrundlagen. Politische Malerei, die etwa die amerikanische Vietnampolitik anprangerte, die Teilnahme an Diskussionen und unvermeidlich auch Drogenkonsum bestimmten Pfefferkorns Leben. Über Heidelberg und Singen kam er mit der Kommune 1970 nach Konstanz, wo er im Künstlerkreis „Roter Knopf“ verkehrte. Die zunehmende Radikalisierung der Linken und ihre Gewaltbereitschaft stießen den überzeugten Pazifisten Pfefferkorn jedoch ab. Innerhalb seiner linken Gruppierung geriet er in eine unüberwindbare politische und persönliche Isolierung.

Wieder gab er seinem Leben eine neue Orientierung. Dabei half ihm die Freundschaft mit einem Konstanzer Galeristen, dem es gelang, den Maler von seiner Drogensucht zu befreien und aus den sinnleer gewordenen politischen Verbindungen zu lösen. Pfefferkorn widmete sich von nun an ausschließlich der Malerei. Die Bilder aus der Agitprop-Zeit der 1960er Jahre erkannte der Künstler weitgehend nicht mehr als künstlerisch verbindlich an. Pfefferkorn entschied sich endgültig für die figürliche Malerei, der „Hunger nach Bildern“[1] brach sich Bahn. In wenigen Jahren fiebrig gedrängter Kreativität entstand das malerische Hauptwerk Pfefferkorns. 1974 erhielt er einen vierjährigen Exklusivvertrag mit der Konstanzer Galerie Belarte. Seelisch und körperlich stabilisiert, mit neuem Vertrauen in seine kreativen Ausdruckskräfte, schien Pfefferkorn sich endgültig etabliert zu haben, als ihn ein letzter Schicksalsschlag traf: der Tod seines Galeristen und die folgende Schließung der Galerie. Pfefferkorn entschied sich erneut, die Brücken zu seinem früheren Leben abzubrechen. Er verkaufte sein gesamtes Werk an einen befreundeten Kunsthändler und bereitete seine Übersiedlung in die USA vor. Seit dem 1. Januar 1980 gibt es von ihm kein Lebenszeichen mehr.


Objekt-Nr. 2115
Preis: 2550 Euro
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Kreß Karl-Heinz

Karl-Heinz Kreß
27. Oktober 1928 in Königsberg - 02. November 1979 in Marburg.
Studium: einziger Schüler von Franz Frank
Technik: Öl / Leinwand
Abmessung ohne Rahmen: 57cm * 69,5cm.
Abmessung mit Rahmen: 67cm * 79cm.
Signiert
Datiert: 1974
Bildtitel: Landschaft
Rahmung: Handgefertigter Rahmen.

Kress wuchs in Königsberg auf. Nachdem er gegen Ende des Zweiten Weltkriegs eingezogen wurde, kam er nach Kriegsende 1945 nach Schleswig. Er erlernte den Beruf des Dekorateurs. 1951 heiratete er und kam nach der Geburt seiner ersten Tochter im Jahr 1954 nach Marburg.

In der mittelhessischen Stadt arbeitete er zunächst in seinem erlernten Beruf für ein Bekleidungsgeschäft und ernährte damit seine wachsende Familie – bis 1961 wurden drei weitere Töchter geboren. Zugleich betätigte er sich künstlerisch. 1965 gab er seinen Beruf auf, um als ungebundener Künstler zu arbeiten. Kress war ein großer Verehrer des impressionistischen Malers Lovis Corinth. Der Autodidakt bekam zudem wesentliche Impulse durch den Marburger Maler und Grafiker Franz Frank, dessen Einfluss in zahlreichen Werken Kress’ deutlich wird.

Kress malte größtenteils in Öl, seltener auch Aquarelle. Seine beliebtesten Motive waren Porträts sowie Landschaften. Seine Bilder kreierte er in der Regel in freier Natur. Seine Landschaftsbilder entstanden teilweise auf seinen zahlreichen Reisen, andere zeigen Landschaften seiner mittelhessischen Wahlheimat. Ein Beispiel ist das Bild „Heuernte im Lahntal“, das er nahe dem Marburger Stadtteil Gisselberg erschuf. Zudem beschäftigte sich Kress in seinen Werken häufig mit der griechischen Mythologie. Als sein bekanntestes Werk dieser Art wird ein Bild des Zyklopen Polyphem angesehen.

Kress’ Werke zeichnen sich besonders durch einen zupackenden Pinselstrich aus. Gleichwohl wird die Qualität seiner Bilder als sehr unterschiedlich angesehen. Dies wird mit dem Lebensstil des Künstlers in Verbindung gebracht. Kress wird als lebenslustig und gesellig, andererseits aber auch als sehr labil und empfindsam beschrieben. In den letzten Jahren seines Lebens litt Kress unter seinem hohen Alkoholkonsum. Um offene Rechnungen zahlen zu können, malte er Auftragsgemälde. Sein künstlerisches Wirken ließ bis zu seinem frühen Tod im Alter von 51 Jahren zunehmend nach.


Objekt-Nr. 2113
Preis: 800 Euro
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Caspar-Filser Maria

Maria Caspar-Filser
07. August 1878 in Riedlingen - 12. Februar 1968 in Brannenburg
Studium: Akademie der Bildenden Künste München
Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 43cm * 58,5cm.
Abmessung mit Rahmen: 60cm * 75cm.
Signiert.
Rückseitig alte Werkverzeichnisnummer "MCF 5110"
Bildtitel: Obststillleben mit Glasperlentuch.
Rahmung: Handgefertigter Schattenfugenrahmen.

Das Werk wird in das in Vorbereitung befindliche Werkverzeichnis von Frau F.E.M. Köster-Caspar aufgenommen.

Das Gemälde ist abgebildet im Katalog "Stillleben aus einem bewegten Jahrhundert", der Galerie Maulberger.

Nach einem Studium an der Kunstakademie Stuttgart und der Akademie der Bildenden Künste München heiratete Maria Filser 1907 den Maler Karl Caspar. 1909 wurde sie Mitglied des Deutschen Künstlerbundes, 1913 zählte sie als einzige Frau zu den Gründungsmitgliedern der Künstlergruppe Neue Münchener Secession (vgl. Münchener Secession). 1925 erhielt sie als erste deutsche Malerin den Professorentitel. Sie lehrte an der Akademie der Bildenden Künste in München. Im Jahre 1928 nahm sie an der Biennale in Venedig teil.

Bereits 1936 wurden ihre von Impressionismus und Expressionismus gleichermaßen beeinflussten Gemälde und Graphiken aus einer Ausstellung in der Neuen Pinakothek von den Nationalsozialisten als „entartet“ gebrandmarkt und entfernt und infolge der am 19. Juli 1937 in München eröffneten Ausstellung „Entartete Kunst“ aus allen Museen und öffentlichen Sammlungen verbannt und/oder vernichtet; sie ließ sich mit ihrer Familie aufgrund der Anfeindungen noch im selben Jahr (andere Quellen nennen das Jahr 1944, nachdem die Münchener Unterkunft bei einem Bombenangriff zerstört wurde) in Brannenburg nieder, wo sie bis zu ihrem Tode blieb.

1947 erhielt Maria Caspar-Filser den Förderpreis für Bildende Kunst der Landeshauptstadt München und ein Jahr später nahm sie wieder an der Biennale in Venedig teil. Sie zählte zu den Gründungsmitgliedern des Deutschen Künstlerbundes 1950, an dessen erster Jahresausstellung 1951 in Berlin sie mit drei Ölbildern (Winternacht im Atelier, Stillleben und Herbstlandschaft) teilnahm. Im selben Jahr wurde sie Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. 1959 erhielt das Ehrenmitglied der Bayerischen Akademie der Bildenden Künste als erste Malerin das Große Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland.

Anlässlich einer Ausstellung im Musée National d’Art Moderne wurde ihr 1961 die Medaille der Stadt Paris verliehen.

Weitere Auszeichnungen: 1952 Oberschwäbischer Kunstpreis (gemeinsam mit ihrem Ehemann), 1962 Kulturpreis der Stadt Rosenheim. Ihre Heimatgemeinde Brannenburg benannte die örtliche Grund- und Mittelschule Maria-Caspar-Filser-Schule (MCF).

Ihr Bruder Benno Filser war in Augsburg und München als Verleger tätig.

Obwohl sie zu Lebzeiten als Malerin erfolgreich war und vielfach ausgezeichnet worden ist, gehört sie zu denjenigen Frauen in der Kunst, die zeitweise fast in Vergessenheit geraten waren. Erst 2013 wurden ihre Werke - erstmals nach über zwei Jahrzehnten - wieder öffentlich gezeigt.

Diese Ausstellung ihrer Bilder fand von März bis Juli 2013 im Kunstmuseum Hohenkarpfen statt. Sie wurde in Kooperation mit der Stadt Ochsenhausen organisiert, in der (im Kloster Ochsenhausen) eine weitere Ausstellung stattfand. In der Kunsthalle Bielefeld war sie Anfang 2016 in der Gemeinschaftsausstellung Einfühlung und Abstraktion. Die Moderne der Frauen in Deutschland vertreten


Objekt-Nr. 2112
Preis: 24500 Euro
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Vigny Silvain

Silvain Vigny
08. April 1903 in Wien - 04. Februar 1970 Nizza.
Technik: Öl / Papier.
Abmessung ohne Rahmen: 49cm * 61cm.
Abmessung mit Rahmen: 85cm * 96cm.
Signiert.
Entstanden um 1950.
Bildtitel: Stillleben.
Rahmen: Handgefertigter Goldrahmen.

Autodidakt aus Österreich wie Willy Eisenschitz und Elfy Haindl-Lapoirie kam er 1929 nach Frankreich.
1934 lies er sich in Nizza nieder.
Seine Freunde waren Ben (Benjamin Vautier) , Claude Morini und Bernard Damiano.


Objekt-Nr. 2110
Preis: 1950 Euro
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Bertalan Albert

Albert Bertalan
21. September 1899 in Jászberény - 28. Dezember 1957 in Paris
Studium: Pariser Académie Julian
Technik: Öl / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 86cm * 63cm.
Abmessung mit Rahmen: 99cm * 76cm.
Signiert  
Bildtitel: Stillleben
Rahmung: Rahmenleiste vergoldet

Den ersten Malunterricht gab ihm der Künstler Jenö Frim. Anschließend studierte er an der Freien Kunstschule von Károly Kernstok und danach unter Adolf Fényes in Szolnok. Von 1924 an besuchte er kurzzeitig die Pariser Académie Julian. Kurze Zeit später wurde ihm auch der erste Erfolg zuteil, nämlich 1925 eine Ausstellung in der renommierten Galerie Bernheim-Jeune. Noch im selben Jahr folgte eine Reise zu Studienzwecken zur Künstlerkolonie von Baia Mare, wo er sich u.a. der Freilichtmalerei widmete. Dieser Aufenthalt ist durch die Zusammenarbeit mit den Malern Béla Iványi-Grünwald und István Réti geprägt. Dass, das Jahr 1926 für Albert Bertalan ein Jahr des Erfolges war, bestätigt der ihm vergebene Preis der Pál Szinyei Merse-Gesellschaft (Szinyei Merse Pál Társaság). Von nun an wurden seine Werke in den wichtigsten Pariser Salons ausgestellt. Vermutlich veranlassten die Ausstellungserfolge den Künstler 1929 in Paris ansässig zu werden. Ein Jahr zuvor trat er in der Vereinigung Neuer Künstler ein.

Ausstellungen
November 1925: Galerie Bernheim-Jeune, Paris
1926–1930: Salon des Indépendants, Paris
1926: Salon d’Automne, Paris
1928: Ernst Museum, Budapest
1930: Salon des Tuileries, Paris
Juli-August 2011: Hamza Museum und Jász Gallery, Jászberény


Objekt-Nr. 2107
Preis: 3150 Euro
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Schultze-Bluhm Ursula

Ursula Schultze-Bluhm
Künstlername Ursula - Ehefrau von Bernard Schultze
17. November 1921 in Mittenwalde - 09. April 1999 in Köln.
Studium: Jean Dubuffet
Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 27cm * 35cm.
Abmessung mit Rahmen: 28cm * 36cm.
Signiert  
Bildtitel: Abstrakte Darstellung
Rahmung: Rahmenleiste

Ursula Bluhm wuchs in Mittenwalde (Mark Brandenburg) auf und besuchte das Realgymnasium zu Königs Wusterhausen. 1938, nach der Übersiedlung nach Berlin-Lichtenrade, entstanden die ersten Prosatexte und Sprachstudien. Während des Zweiten Weltkriegs war Bluhm zur Bürotätigkeit dienstverpflichtet. Von 1945 bis 1953 arbeitete sie in der Kulturabteilung der Amerika-Haus-Programme in Berlin und Hessen. 1950, ein Jahr nach ihrer Übersiedlung nach Frankfurt am Main, begann Ursula Bluhm zu malen und schrieb Gedichte. Ihre erste Reise nach Paris unternahm sie 1951, seitdem regelmäßige Aufenthalte. 1954 wurde sie von Jean Dubuffet für sein Musée de l’Art Brut in Paris entdeckt. Seitdem verwendete sie den Künstlernamen Ursula.

Erste Einzelausstellung 1954 in der Galerie Franck, in Frankfurt am Main. 1955 heirateten sie und der deutsche Maler Bernard Schultze, einen Vertreter der Kunstrichtung Informel. Ihr bürgerlicher Name war von nun an Schultze-Bluhm.

Ab 1958 entstanden die ersten Assemblagen. Seitdem arbeitete Ursula immer mehr realitätsbezogen und entwickelte eine individuelle Mythologie. Sie begann an kleinen Objekten zu arbeiten sowie immer mehr an Pelz-Öl-Assemblagen mit schreinartigem Charakter. Sie wurde von der Galerie Daniel Cordier in Paris und Frankfurt am Main vertreten und regelmäßig ausgestellt.

Von 1964 bis 1967 reiste sie mehrfach nach New York, Washington, D.C. und Paris. 1968 übersiedelte sie mit ihrem Mann nach Köln. In den 70er Jahren erfolgten Studienreisen nach St. Petersburg, Sri Lanka, Thailand, Burma, Mexiko, Guatemala, Hongkong, Bali und Singapur. 1971 hielt sie sich für einige Monate in den Vereinigten Staaten auf und nahm an Gruppenausstellungen teil. Ab 1974 entstanden großformatige Zeichnungen in Sepia-Feder-Technik, ab 1976 intensivierte sie Ihre Arbeit an großen Objekten. 1977 war sie Teilnehmerin der Documenta 6 in Kassel und im Jahr 1979 nahm sie an der Biennale von Sydney teil. Ab 1984 entstanden neben ihrer Malerei immer mehr Text- und Zeichnungsarbeiten.

Unter ihrem Künstlernamen URSULA wird Ursula Schultze-Bluhm im Mitgliederverzeichnis des Deutschen Künstlerbundes aufgeführt. Zwischen 1966 und 1989 beteiligte sie sich an insgesamt vierzehn großen DKB-Jahresausstellungen


Objekt-Nr. 2106
Preis: 950 Euro
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Hitzler Franz

Franz Hitzler
1946 Thalmassing -
Studium: Kunstschule Augsburg, Schüler von Heinz Butz
Technik: Acryl / Postkarte
Sichtbarer Blattausschnitt: 14,5cm * 10cm.
Abmessung mit Rahmen: 23cm * 19cm.
Signiert  
Datiert: 77
Bildtitel: Abstrakte Figur
Rahmung: Rahmenleiste mit Glas


Im Jahr 1946 wird Franz Hitzler in Thalmassing bei Regensburg geboren. Hitzler reist 1962 allein nach Amsterdam, mit dem Ziel, dort Bilder von Rembrandt im Original zu sehen. Nach dieser Reise und entscheidenden Begegnung steht der Entschluss für Hitzler fest, Maler zu werden. Noch im selben Jahr besucht Hitzler die Kunstschule Augsburg und ist Schüler von Heinz Butz. Im folgenden Jahr gründet er sein eigenes Atelier in Asbach-Bäumenheim. Anschließend im Jahr 1967 setzt Hitzler sein Studium an der Akademie der bildenden Künste in München fort, zuletzt als Meisterschüler von Fritz Nagel. Ende der 60er Jahre schafft Hitzler Skulpturen und Keramiken, 1970 die ersten Holzschnitte und Monotypien. Zwei Jahre später bezieht der Künstler Hitzler ein Atelier in München-Haidhausen. In den anschließenden Jahren bilden sich ikonografische Motive heraus, eine eigenständige Formensprache entsteht: Franz Hitzlers künstlerischen Aussagen werden genauer, die Formen fester, prägnanter, die Zeichnung tritt wieder mehr in den Vordergrund. Mit 32 Jahren stellt sich Franz Hitzler mit einer ersten Einzelausstellung der Öffentlichkeit. 1979 reist er nach Venedig, dort bietet sich dem Künstler die Möglichkeit, in der Accademie die Bildwelt Tizians zu studieren. Im Jahr 1981 erhält Franz Hitzler den Förderpreis des bayerischen Kultusministeriums. Im Jahr darauf entstehen die ersten aufgeschlitzten und collagierten Bilder. Hitzler wird im Jahr 1997 ordentliches Mitglied der Akademie der Schönen Künste in München. Der Künstler widmet sich vornehmlich mit den Schicksalsmächten des Lebens, den Erfahrungsräumen zwischen Leid und positiver Wendung, die Hitzler in spontane und impulsive Malprozesse umsetzt. Hitzlers Werke sind in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen vertreten.

Objekt-Nr. 2105
Preis: 350 Euro
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Hitzler Franz

Franz Hitzler
1946 Thalmassing -
Studium: Kunstschule Augsburg, Schüler von Heinz Butz
Technik: Acryl / Postkarte
Sichtbarer Blattausschnitt: 14,5cm * 10cm.
Abmessung mit Rahmen: 22,5cm * 22,5cm.
Signiert  
Datiert: 77
Bildtitel: Abstrakte Figur
Rahmung: Rahmenleiste mit Glas


Im Jahr 1946 wird Franz Hitzler in Thalmassing bei Regensburg geboren. Hitzler reist 1962 allein nach Amsterdam, mit dem Ziel, dort Bilder von Rembrandt im Original zu sehen. Nach dieser Reise und entscheidenden Begegnung steht der Entschluss für Hitzler fest, Maler zu werden. Noch im selben Jahr besucht Hitzler die Kunstschule Augsburg und ist Schüler von Heinz Butz. Im folgenden Jahr gründet er sein eigenes Atelier in Asbach-Bäumenheim. Anschließend im Jahr 1967 setzt Hitzler sein Studium an der Akademie der bildenden Künste in München fort, zuletzt als Meisterschüler von Fritz Nagel. Ende der 60er Jahre schafft Hitzler Skulpturen und Keramiken, 1970 die ersten Holzschnitte und Monotypien. Zwei Jahre später bezieht der Künstler Hitzler ein Atelier in München-Haidhausen. In den anschließenden Jahren bilden sich ikonografische Motive heraus, eine eigenständige Formensprache entsteht: Franz Hitzlers künstlerischen Aussagen werden genauer, die Formen fester, prägnanter, die Zeichnung tritt wieder mehr in den Vordergrund. Mit 32 Jahren stellt sich Franz Hitzler mit einer ersten Einzelausstellung der Öffentlichkeit. 1979 reist er nach Venedig, dort bietet sich dem Künstler die Möglichkeit, in der Accademie die Bildwelt Tizians zu studieren. Im Jahr 1981 erhält Franz Hitzler den Förderpreis des bayerischen Kultusministeriums. Im Jahr darauf entstehen die ersten aufgeschlitzten und collagierten Bilder. Hitzler wird im Jahr 1997 ordentliches Mitglied der Akademie der Schönen Künste in München. Der Künstler widmet sich vornehmlich mit den Schicksalsmächten des Lebens, den Erfahrungsräumen zwischen Leid und positiver Wendung, die Hitzler in spontane und impulsive Malprozesse umsetzt. Hitzlers Werke sind in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen vertreten.


Objekt-Nr. 2104
Preis: 300 Euro
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Hitzler Franz

Franz Hitzler
1946 Thalmassing -
Studium: Kunstschule Augsburg, Schüler von Heinz Butz
Technik: Acryl / Postkarte
Sichtbarer Blattausschnitt: 14,5cm * 10cm.
Abmessung mit Rahmen: 22,5cm * 22,5cm.
Signiert  
Datiert: 77
Bildtitel: Abstrakte Figur
Rahmung: Rahmenleiste mit Glas


Im Jahr 1946 wird Franz Hitzler in Thalmassing bei Regensburg geboren. Hitzler reist 1962 allein nach Amsterdam, mit dem Ziel, dort Bilder von Rembrandt im Original zu sehen. Nach dieser Reise und entscheidenden Begegnung steht der Entschluss für Hitzler fest, Maler zu werden. Noch im selben Jahr besucht Hitzler die Kunstschule Augsburg und ist Schüler von Heinz Butz. Im folgenden Jahr gründet er sein eigenes Atelier in Asbach-Bäumenheim. Anschließend im Jahr 1967 setzt Hitzler sein Studium an der Akademie der bildenden Künste in München fort, zuletzt als Meisterschüler von Fritz Nagel. Ende der 60er Jahre schafft Hitzler Skulpturen und Keramiken, 1970 die ersten Holzschnitte und Monotypien. Zwei Jahre später bezieht der Künstler Hitzler ein Atelier in München-Haidhausen. In den anschließenden Jahren bilden sich ikonografische Motive heraus, eine eigenständige Formensprache entsteht: Franz Hitzlers künstlerischen Aussagen werden genauer, die Formen fester, prägnanter, die Zeichnung tritt wieder mehr in den Vordergrund. Mit 32 Jahren stellt sich Franz Hitzler mit einer ersten Einzelausstellung der Öffentlichkeit. 1979 reist er nach Venedig, dort bietet sich dem Künstler die Möglichkeit, in der Accademie die Bildwelt Tizians zu studieren. Im Jahr 1981 erhält Franz Hitzler den Förderpreis des bayerischen Kultusministeriums. Im Jahr darauf entstehen die ersten aufgeschlitzten und collagierten Bilder. Hitzler wird im Jahr 1997 ordentliches Mitglied der Akademie der Schönen Künste in München. Der Künstler widmet sich vornehmlich mit den Schicksalsmächten des Lebens, den Erfahrungsräumen zwischen Leid und positiver Wendung, die Hitzler in spontane und impulsive Malprozesse umsetzt. Hitzlers Werke sind in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen vertreten.


Objekt-Nr. 2103
Preis: 300 Euro
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Hitzler Franz

Franz Hitzler
1946 Thalmassing -
Studium: Kunstschule Augsburg, Schüler von Heinz Butz
Technik: Acryl / Papier
Sichtbarer Blattausschnitt: 64cm * 53cm.
Abmessung mit Rahmen: 83cm * 63cm.
Signiert  
Datiert: 77
Bildtitel: Abstrakte Figur
Rahmung: Rahmenleiste mit Glas


Im Jahr 1946 wird Franz Hitzler in Thalmassing bei Regensburg geboren. Hitzler reist 1962 allein nach Amsterdam, mit dem Ziel, dort Bilder von Rembrandt im Original zu sehen. Nach dieser Reise und entscheidenden Begegnung steht der Entschluss für Hitzler fest, Maler zu werden. Noch im selben Jahr besucht Hitzler die Kunstschule Augsburg und ist Schüler von Heinz Butz. Im folgenden Jahr gründet er sein eigenes Atelier in Asbach-Bäumenheim. Anschließend im Jahr 1967 setzt Hitzler sein Studium an der Akademie der bildenden Künste in München fort, zuletzt als Meisterschüler von Fritz Nagel. Ende der 60er Jahre schafft Hitzler Skulpturen und Keramiken, 1970 die ersten Holzschnitte und Monotypien. Zwei Jahre später bezieht der Künstler Hitzler ein Atelier in München-Haidhausen. In den anschließenden Jahren bilden sich ikonografische Motive heraus, eine eigenständige Formensprache entsteht: Franz Hitzlers künstlerischen Aussagen werden genauer, die Formen fester, prägnanter, die Zeichnung tritt wieder mehr in den Vordergrund. Mit 32 Jahren stellt sich Franz Hitzler mit einer ersten Einzelausstellung der Öffentlichkeit. 1979 reist er nach Venedig, dort bietet sich dem Künstler die Möglichkeit, in der Accademie die Bildwelt Tizians zu studieren. Im Jahr 1981 erhält Franz Hitzler den Förderpreis des bayerischen Kultusministeriums. Im Jahr darauf entstehen die ersten aufgeschlitzten und collagierten Bilder. Hitzler wird im Jahr 1997 ordentliches Mitglied der Akademie der Schönen Künste in München. Der Künstler widmet sich vornehmlich mit den Schicksalsmächten des Lebens, den Erfahrungsräumen zwischen Leid und positiver Wendung, die Hitzler in spontane und impulsive Malprozesse umsetzt. Hitzlers Werke sind in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen vertreten.


Objekt-Nr. 2101
Preis: 1200 Euro
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Hitzler Franz

Franz Hitzler
1946 Thalmassing -
Studium: Kunstschule Augsburg, Schüler von Heinz Butz
Technik: Acryl / Papier
Sichtbarer Blattausschnitt: 64cm * 53cm.
Abmessung mit Rahmen: 83cm * 63cm.
Signiert  
Datiert: 77
Bildtitel: Abstrakte Figur
Rahmung: Rahmenleiste mit Glas


Im Jahr 1946 wird Franz Hitzler in Thalmassing bei Regensburg geboren. Hitzler reist 1962 allein nach Amsterdam, mit dem Ziel, dort Bilder von Rembrandt im Original zu sehen. Nach dieser Reise und entscheidenden Begegnung steht der Entschluss für Hitzler fest, Maler zu werden. Noch im selben Jahr besucht Hitzler die Kunstschule Augsburg und ist Schüler von Heinz Butz. Im folgenden Jahr gründet er sein eigenes Atelier in Asbach-Bäumenheim. Anschließend im Jahr 1967 setzt Hitzler sein Studium an der Akademie der bildenden Künste in München fort, zuletzt als Meisterschüler von Fritz Nagel. Ende der 60er Jahre schafft Hitzler Skulpturen und Keramiken, 1970 die ersten Holzschnitte und Monotypien. Zwei Jahre später bezieht der Künstler Hitzler ein Atelier in München-Haidhausen. In den anschließenden Jahren bilden sich ikonografische Motive heraus, eine eigenständige Formensprache entsteht: Franz Hitzlers künstlerischen Aussagen werden genauer, die Formen fester, prägnanter, die Zeichnung tritt wieder mehr in den Vordergrund. Mit 32 Jahren stellt sich Franz Hitzler mit einer ersten Einzelausstellung der Öffentlichkeit. 1979 reist er nach Venedig, dort bietet sich dem Künstler die Möglichkeit, in der Accademie die Bildwelt Tizians zu studieren. Im Jahr 1981 erhält Franz Hitzler den Förderpreis des bayerischen Kultusministeriums. Im Jahr darauf entstehen die ersten aufgeschlitzten und collagierten Bilder. Hitzler wird im Jahr 1997 ordentliches Mitglied der Akademie der Schönen Künste in München. Der Künstler widmet sich vornehmlich mit den Schicksalsmächten des Lebens, den Erfahrungsräumen zwischen Leid und positiver Wendung, die Hitzler in spontane und impulsive Malprozesse umsetzt. Hitzlers Werke sind in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen vertreten.

Objekt-Nr. 2100
Preis: 1200 Euro
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Schmitz-Imhoff Käthe

Käthe Schmitz-Imhoff
16. Mai 1893 Köln - 21. März 1984 Köln
Studium: 1921 - 1924 Düsseldorfer Kunstakademie bei Heinrich Nauen.
Technik: Öl / Leinwand
Abmessung ohne Rahmen: 50cm * 60cm.
Abmessung mit Rahmen: 54cm * 64cm.
Signiert.
Bildtitel: Stillleben
Rahmung: Originalrahmen

Geboren am 16. Mai 1893 in Köln.
1912-1915 Studium für das künstlerische Lehramt in Düsseldorf.
1920-1921 Malschule Johannes Walter- Kurau in Berlin.
1921-1924 Düsseldorfer Kunstakademie bei H.Nauen.
1926-1933 mit der Familie des Malers Willy Eisenschitz in Südfrankreich.
1933-1934 Lehrauftrag am Sozialpädagogischen Seminar in Köln.
1945-1984 freie Malerin in Köln, vorzugsweise Figurenstücke und Bildnisse.

Käthe Schmitz-Imhoff war Mitglied in der GEDOK Köln im Westdeutschen Künstlerbund, im deutschen Künstlerbund und in der Künstler-Union Köln.

Gestorben am 21. März 1984 in Köln.

Objekt-Nr. 2099
Preis: 700 Euro
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Miessner Hertha

Hertha Miessner
1946 Marquartstein
Studium: Akademie der
Bildenden Künste München
Technik: Öl / Leinwand
Abmessung ohne Rahmen: 85,5cm  * 89cm.
Signiert.
Datiert: 1991.
Bildtitel: abstrakte Darstellung.
Rahmung: ohne



1990-1996
Studium der Malerei, Lithografie und
Neue Medien an der Akademie der
Bildenden Künste München
Studentische Assistenz für Lithografie


1996  
Meisterschülerin und Diplom  


Objekt-Nr. 2095
Preis: 800 Euro
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Wanka Franz Rudolf

Franz Rudolf Wanka
28. August 1908 Neumarkt (Böhmen) - November 1976 München.
Studium: Prager Akademie bei Prof. Nowak.
Technik: Tempera  / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 50cm * 75cm.
Abmessung mit Rahmen: 57cm * 82cm.
Signiert.
Titel: Rot-Blau Komposition
Rahmung: Rahmenleiste

Franz Rudolf Wanka wird 1908 in Neumarkt (Böhmen) geboren und besucht das Realgymnasium und die Kunstgewerbeakademie in Bad Teplitz-Schönau. Nach einer Ausbildung zum Chemiker geht er zunächst an das Konservatorium in Prag (Violine), immatrikuliert 1929 an der Wiener Malakademie um ein Jahr später zur Prager Akademie zu wechseln. Wanka diplomiert 1936 nach dreijähriger Meisterklasse bei Prof. Nowak und erhält im gleichen Jahr für seine Arbeiten „Stillleben“ und „Der alte Mann“ den Georg Schicht Preis. Nach freischaffender Tätigkeit als Künstler in Bad Teplitz-Schönau zieht Wanka für ein halbes Jahr nach Berlin und arbeitet in der Ateliergemeinschaft mit Wilhelm Kohlhoff. 1939 unterbricht die Wehrmacht seine erste Schaffensperiode. 1945 wird zum Neubeginn seines Schaffens im damaligen Lager des Kloster Seeons. Wanka wurde neben Shoultz-Carnoff Mitbegründer und stellvertretender Vorsitzender der in Traunstein gegründeten Künstlergruppe "Roter Reiter". Von 1947 bis 1957 ist der Mittelpunkt seines Schaffens im oberbayerischen Obing. Seit 1957 lebt und arbeitet Wanka in München, wobei es ihn ab 1964 wieder in den Chiemgau in ein zusätzliches Atelier nach Kienberg zieht. Franz Rudolf Wanka stirbt 1976 in München.

Franz Rudolf Wanka war folgenden Künstlergruppen zugehörig:

-         Mitglied der Neuen Münchner Künstlergenossenschaft von 1946 bis 1976

-         Mitbegründer und stellvertretender Vorsitzender der Künstlergruppe Roter Reiter von 1945 bis 1976

-         Mitglied im Schutzverband bildender Künstler von 1948 bis 1955

-         Mitglied im Berufsverband bildender Künstler von 1947 bis 1959

In zahlreichen Einzel- und Kollektivausstellungen im In- und Ausland wurden die Werke von Franz Rudolf Wanka einer Öffentlichkeit präsentiert, beispielsweise jährlich anlässlich der Großen Kunstausstellung im Haus der Kunst in München sowie in Ausstellungen in Traunstein, Trostberg, Bad Reichenhall, Rosenheim, München, Lindau, Konstanz, Aachen, Bad Mergentheim, Prag, Wien und Zürich.

Objekt-Nr. 2089
Preis: 900 Euro
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Schwarz-Lerchenfeld Menny Gräfin

Gräfin Menny Schwarz - Lerchenfeld
1910 - 2004
Technik: Collage / Karton
Abmessung ohne Rahmen: 85cm * 50cm.
Abmessung mit Rahmen: 91cm * 57cm.
Signiert.
Datiert: 1990
Bildtitel: Abstrakt
Rahmung: Rahmenleiste

Objekt-Nr. 2088
Preis: 500 Euro
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monogrammiert

monogrammiert
Technik: Öl / Karton
Abmessung ohne Rahmen:  68cm * 48cm.
Abmessung mit Rahmen: 70cm * 50cm.
Monogrammiert: F
Datiert: 84
Bildtitel: Stillleben mit Mais
Rahmung: Rahmenleiste

Objekt-Nr. 2083
Preis: 350 Euro
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Dinnes Manfred

Manfred Dinnes
02. Oktober 1950 in Regensburg - 23. August 2012 Pettendorf
Studium: Prof. Wendland - Meisterschüler
Technik: Mischtechnik  / Karton
Abmessung ohne Rahmen: 35cm * 57cm.
Abmessung mit Rahmen: 42cm * 64cm.
Signiert.
Datiert: 2004
Bezeichnet: St. Johann
Titel: abstrakte Darstellung
Rahmung: Rahmenleiste


1969 – 72: Reisen in den Vorderen Orient und Nordafrika Studium der mesopotamischen Kulturen (Hethiter, Assyrer, Sumerer) Studium der prähistorischen Felsmalereien im Hoggar- Massiv (Algerien) Studium der Architektur der Dogon in Nigeria und Mali, verschiedene Durchquerungen der Sahara,

1972 – 74: Ausbildung als Restaurator und Kirchenmalerei, Glasbläserei an der Glasfachschule Zwiesel,

1974 – 80: Studium der Freien Malerei an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg bei Prof. Gerhard Wendland und Prof. Dr. Dr. Franz Winzinger. Akademiepreisträger 1977 und 1978, ab 1978 Meisterschüler, 1980 Kulturförderpreis der Stadt Regensburg,

1988: Studium an der Hochschule der Künste in Berlin,

1994 – 96: Humanitäre Hilfsmaßnahmen in Mostar (Bosnien- Herzegowina) Mitbegründer und Vorstandsmitglied der Hilfsorganisation "BRÜCKEN – für Humanität, Kultur, Toleranz und Dialog e.V." Einsatzgebiete: Mostar,Sarajevo, Bihac, Tuzla,

1997: Berufung an die Dzemal Bijedic Universität in Mostar, Professur für „Interkulturelle Zusammenarbeit“,  

1997: Berufung an die Akademie der Schönen Künste in Sarajevo, Professur für „Freie Malerei und Glasgestaltung“,  

2002: Fortsetzung der kunsttheoretischen Zusammenarbeit mit dem Schwerpunktthema: „Perception and Malperception of space and time” (Veröffentlichung: London 2002)

Seit 1999: Leitung der Galerie ATELIER & GALERIE ST. JOHANN

2005: Ambassador des „WORLD ORIENTAL MUSIC FESTIVAL (WOMF)“, Sarajevo

2005: Teilnahme an der INTERCULTURAL CONFERENCE: Shaping Communities in Times of Crisis (Narratives of Land, Peoples and Identities) International Center of Bethlehem, Palestine

Objekt-Nr. 2082
Preis: 800 Euro
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Westrich Hans

Hans Westrich
01.07.1944 - 29.05.2015 Karlsruhe
Technik: Collage / Karton
Abmessung ohne Rahmen: 17cm * 12cm.
Abmessung mit Rahmen: 24cm * 19cm.
Signiert.
Datiert: 18.12.86.
Titel: Collage
Rahmung: Rahmenleiste.

Objekt-Nr. 2081
Preis: 200 Euro
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