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Gemälde

Max Meier

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Riedl Alois

Alois Riedl
1935 St. Marienkirchen bei Schärding
Technik: Öl / Papier / Karton
Abmessung ohne Rahmen: 61cm * 42cm.
Abmessung mit Rahmen: 68cm * 50cm.
Signiert.
Datiert: 92.
Bildtitel: Abstrakt.
Rahmung: Rahmenleiste.


Der seit 1973 mit der ebenfalls künstlerisch tätigen Annerose verheiratete Künstler lebt und arbeitet in Brunnenthal und Schärding.

Seine ersten Kontakte zur Bildenden Kunst knüpfte er 1960 mit Bleistiftzeichnungen auf Papier und Karton und seit 1970 strebte er zunächst ungeachtet des allgemeinen Trends zur Abstraktion zielgerichtet eine Entwicklung seines malerischen Talents an. Als Inspirationsquelle verwendet er meist stark gebrauchte Wohnassessoires, die er künstlerisch verarbeitet. Erst im Lauf der Jahre nahm sein Interesse an Abstraktion zu und seine Formen wurden geschlossener, geometrischer und weniger am Objekt orientiert. Es folgten Umsetzungen in Skulpturen mit Holzscheiben als Arbeitsmaterial, die er im Anschluss bemalte und sol eine neue malerisch-plastische Phase seines Wirkens einleitete.

Im Lauf der Jahre hat er ein Netzwerk und eine Kommunikationsplattform für Künstlerkollegen aller Altersgruppen geschaffen.

Riedl ist Mitglied der Künstlervereinigung MAERZ, der Vereinigung bildender Künstlerinnen und der Innviertler Künstlergilde.

Seine Werke wurden u.a. in Einzelausstellungen in Galerien in Wien (Albertina, Secession, Palais Harrach), Salzburg (Rupertinum), Graz, Linz (Landesmuseum Linz, Neue Galerie der Stadt Linz), Passau (Museum Moderner Kunst), München, Köln, Berlin, Frankfurt, Bonn, Deggendorf (Stadtmuseum Deggendorf), Zürich, Basel, Brüssel und Dublin ausgestellt und befinden sich in mehreren öffentlichen Sammlungen, u.a. in der Sammlung Rudolf Leopold. Im Museum Angerlehner fand 2015 anlässlich des 80. Geburtstags eine umfassende Ausstellung mit mehr als 70 Arbeiten aus 40 Jahren statt.

Objekt-Nr. 2185
Preis: 650 Euro
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Stösser Hermann

Hermann Stösser
1914 Mannheim – 2008 Mannheim
Studium: Kunstakademie Leipzig
Technik: Öl / Sand / Leinwand
Abmessung ohne Rahmen: 60cm * 90cm.
Abmessung mit Rahmen: 67cm * 97cm.
Signiert
Datiert: 1961.
Bildtitel: Sandbild Nr.14
Rahmung: Rahmenleiste.

Stösser hat an der Mannheimer Freien Akademie und später an der Akademie für Buchkunst in Leipzig studiert.
Mitglied des Künstlerbundes Rhein-Neckar, Werke in der Kunsthalle Mannheim sowie im Gutenberg Museum/Mainz.

Objekt-Nr. 2183
Preis: 600 Euro
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Landwehr Fritz

Fritz Landwehr
20.12.1897 in Bielefeld - 24.02.1966 in Bopfingen
Studium: Adolf Hölzel
Technik: Öl / Papier
Abmessung ohne Rahmen: 15,5cm * 22cm.
Abmessung mit Rahmen: 23cm * 29cm.
Signiert.
Bildtitel: Gesicht
Rahmung: Rahmenleiste

Objekt-Nr. 2182
Preis: 500 Euro
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Vogel Friedrich

Friedrich Vogel
1903 Pforzheim - 1981 Stuttgart
Technik: Öl / Leinwand / Karton
Abmessung ohne Rahmen: 15cm * 21cm.
Abmessung mit Rahmen: 25cm * 31cm.
Signiert.
Datiert: 11.1.74
Bildtitel: Stadtansicht
Rahmung: Rahmenleiste

War als Künstler Autodidakt, tätig in Stuttgart (-Gablenberg). Zeichnete schwäbische und bayerische Landschaften. Arbeitete seit den 1930er Jahren meist im Kleinstformat auf Papier, in Öl, Pastell und Mischtechnik: Blumen, Pflanzen, Landschaften, Architektur (insbes. Stuttgart, Schwäbische Alb, aber auch Venedig/Chioggia), Stilleben, südamerikanische Puppenfiguren. In den gegenständlichen Kompositionen werden nach gemäßigt impressionistischem Beginn stilistische Einflüsse des Expressiven Realismus und der neuen Sachlichkeit deutlich.
Ab den späten 1940er Jahren reiches Werk an informellen Kompositionen von großer Gestaltungsvielfalt und meist bestechender technischer Ausführung.
Ein großer Teil des künstlerischen Nachlasses befindet sich im Stadtarchiv Stuttgart.

Objekt-Nr. 2181
Preis: 200 Euro
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Greuze Jean-Baptiste - Nachfolge - in der Art von

Jean-Baptiste Greuze - Nachfolge
21. August 1725 in Tournus (Saône-et-Loire) -21. März 1805 in Paris.
Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 76,5cm * 61,5cm.
Abmessung mit Rahmen: 101cm * 87cm.
Bildtitel: Mädchen mit Taube
Rahmung: Rahmenleiste

Dabei: Restaurationsbericht AKR PRACHER

Greuze stammte aus einer kinderreichen Familie. Auf Wunsch des Vaters sollte er Architekt werden, doch nach langen Streitigkeiten konnte sich Greuze durchsetzen und durfte Maler werden. Er kam nach Lyon in das Atelier des Malers Charles Grandon, dessen Schwiegersohn der Musiker André-Ernest-Modest Grétry war.

Mit 25 Jahren wurde Greuze auf Empfehlung seines Lehrers Grandon an der École des Beaux-Arts in Paris als Schüler angenommen. Zum Großteil war er dort Schüler von Charles Joseph Natoire. Unter dessen Anleitung entstand 1755 das wohl berühmteste Werk Greuzes, „Familienvater, seinen Kindern die Bibel auslegend“. Über Louis de Silvestre, den Zeichenlehrer bei Hofe, versuchte Greuze dort ebenfalls eine Anstellung zu bekommen; vergeblich.

Ende 1755 unternahm Greuze eine Studienreise nach Italien, um speziell die antiken Künstler zu studieren. Nach Aufenthalten in Florenz und Rom – beide Städte fand er nach eigenen Angaben uninteressant – ließ er sich für einige Monate in Neapel nieder. 1757 kehrte Greuze nach Paris zurück und ließ sich dort als freischaffender Maler nieder. Als solcher heiratete er einige Jahre später; die Ehe soll sehr unglücklich gewesen sein. Die spätere Malerin Anna Greuze war seine Tochter.


In seinem künstlerischen Schaffen noch ganz dem Rokoko verbunden, kam Greuze nun sehr schnell aus der Mode. Der Zenit seiner Karriere war schon überschritten, als er 1765 an der Ausstellung des Pariser Salons teilnahm und gleichzeitig in der Kunstakademie ausstellte. Als neues Mitglied der Akademie hatte er die Pflicht, eine Probearbeit (ein Bild zu einem bestimmten Thema) vorzulegen. Nach langem Anmahnen lieferte Greuze 1768 das Bild „der Kaiser Severus, seinen Sohn, wegen des in den Engpässen Schottlands gegen ihn beabsichtigten Attentats, zur Rechenschaft ziehend“ ab. Nur wenige Wochen nach Ablieferung wurde Greuze endgültig in die Akademie aufgenommen.

Wie viele andere seiner Zeitgenossen, hatte Greuze mit Assignaten spekuliert und das Wenige das er hatte, verloren. Von der Französischen Revolution war Greuze anfangs begeistert, bis er durch die politischen Umstände alles Hab und Gut verlor. Zu dieser Zeit verdiente Greuze seinen Lebensunterhalt fast ausschließlich mit Mal- und Zeichenunterricht. Eine seiner bekanntesten Schülerinnen war Constance Mayer. Um 1800 wechselte diese in das Atelier von Pierre Paul Prud’hon, einem seiner ewigen Konkurrenten. 1804/05 versuchte Greuze vergeblich, mit dem Bild „Der erste Konsul Napoleon“ sich der neuen Regierung anzudienen.

Im Alter von nahezu 80 Jahren starb der Maler Jean Baptiste Greuze am 21. März 1805 in bitterster Armut in Paris. Jacques Dumont und Jean Simon Berthelemy erwiesen ihm als einzige Freunde die letzte Ehre.

Obwohl Greuze von den Gedanken der Aufklärer Denis Diderots und Jean-Jacques Rousseaus begeistert war, blieb er in seinem ganzen künstlerischen Schaffen den Schilderungen des bürgerlichen Milieus verhaftet. Für seine Darstellungen junger Mädchen und Frauen war er bekannt; bei vielen saß ihm dafür seine Schülerin Constance Mayer Modell.

Er war Mitglied der Pariser Freimaurerloge Neuf Sœurs.


Objekt-Nr. 2178
Preis: 22500 Euro
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Vogel Friedrich

Friedrich Vogel
1903 Pforzheim - 1981 Stuttgart
Technik: Öl / Papier.
Abmessung ohne Rahmen: 12cm * 19cm.
Abmessung mit Rahmen: 23cm * 32cm.
Signiert.
Datiert: 12.9.73
Bildtitel: Abstrakte Darstellung
Rahmung: Rahmenleiste

War als Künstler Autodidakt, tätig in Stuttgart (-Gablenberg). Zeichnete schwäbische und bayerische Landschaften. Arbeitete seit den 1930er Jahren meist im Kleinstformat auf Papier, in Öl, Pastell und Mischtechnik: Blumen, Pflanzen, Landschaften, Architektur (insbes. Stuttgart, Schwäbische Alb, aber auch Venedig/Chioggia), Stilleben, südamerikanische Puppenfiguren. In den gegenständlichen Kompositionen werden nach gemäßigt impressionistischem Beginn stilistische Einflüsse des Expressiven Realismus und der neuen Sachlichkeit deutlich.
Ab den späten 1940er Jahren reiches Werk an informellen Kompositionen von großer Gestaltungsvielfalt und meist bestechender technischer Ausführung.
Ein großer Teil des künstlerischen Nachlasses befindet sich im Stadtarchiv Stuttgart.

Objekt-Nr. 2176
Preis: 200 Euro
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Vogel Friedrich

Friedrich Vogel
1903 Pforzheim - 1981 Stuttgart
Technik: Öl / Papier.
Abmessung ohne Rahmen: 19cm * 14cm.
Abmessung mit Rahmen: 32cm * 26cm.
Signiert.
Datiert: 5.1.73.
Bildtitel: Abstrakte Darstellung
Rahmung: Rahmenleiste

War als Künstler Autodidakt, tätig in Stuttgart (-Gablenberg). Zeichnete schwäbische und bayerische Landschaften. Arbeitete seit den 1930er Jahren meist im Kleinstformat auf Papier, in Öl, Pastell und Mischtechnik: Blumen, Pflanzen, Landschaften, Architektur (insbes. Stuttgart, Schwäbische Alb, aber auch Venedig/Chioggia), Stilleben, südamerikanische Puppenfiguren. In den gegenständlichen Kompositionen werden nach gemäßigt impressionistischem Beginn stilistische Einflüsse des Expressiven Realismus und der neuen Sachlichkeit deutlich.
Ab den späten 1940er Jahren reiches Werk an informellen Kompositionen von großer Gestaltungsvielfalt und meist bestechender technischer Ausführung.
Ein großer Teil des künstlerischen Nachlasses befindet sich im Stadtarchiv Stuttgart.

Objekt-Nr. 2175
Preis: 200 Euro
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Nieto Rodolfo

Rodolfo Nieto
13. Juli 1936 in Oaxaca - 24. Juni 1985 in Mexiko-Stadt
Studium: Escuela Nacional de Pintura, Escultura y Grabado "La Esmeralda" , Mexiko-Stadt
Technik: Mischtechnik / Papier
Abmessung ohne Rahmen: 23cm * 17cm.
Abmessung mit Rahmen: 31cm * 25cm.
Signiert
Bildtitel: Mexikanische Familie
Rahmung: Rahmenleiste mit Glas

Rodolfo Nieto wurde am 13. Juli 1936 zu Hause in Oaxaca geboren. Sein Vater Rodolfo Nieto Gris, ein medizinischer Epidemiologe, verließ das Haus geheimnisvoll um 1949. Nach seinem Verschwinden wurde die Familie mittellos;  Seine Mutter, Josefina Labastida de Nieto, eine Hausfrau und Näherin, zog nach Rodolfo, seinem jüngeren Bruder Carlos Nieto, einem Dichter, der später wegen seiner politischen Assoziationen ermordet wurde, nach Mexiko-Stadt, nachdem Rodolfo gestorben war, eine neue Familie mit Halbbruder Ignacio Saucedo.  Während Rodolfo an der öffentlichen Schule, der Kunstprofessor und Tänzer Santos Balmori im Auftrag der mexikanischen Regierung, interviewte Studenten für die mexikanische Folklorico.  Nachdem Rodolfo vorgesprochen hatte, fragte Balmori den Teenager, ob er etwas anderes tun könnte.  Rodolfo entwarf eine Katze.  Der Professor war beeindruckt und fragte ihn, ob er an der Malerei für die Folklorik teilnehmen möchte.  Es war Balmori, der Rodolfo ermutigte, seine Studien 1954 an der Escuela Nacional de Pintura, Escultura y Grabado "La Esmeralda" , Mexiko-Stadt zu beginnen, wo er mit Carlos Orozco Romero studierte und Juan Soriano traf, der ihn in Bücher einführte Über die europäische Malerei.  1959 hatte er seine erste Einzelausstellung im Galerías San Carlos.

In der Erwartung, seine künstlerischen Einflüsse zu erweitern, zog er nach Paris in den frühen 1960er Jahren.  Hier wurde er mit Künstlern wie Julio Cortázar , Severo Toledo und José Bianco befreundet.  Er arbeitete im Atelier 17 mit Stanley William Hayter und seine Entdeckung der Arbeit von Edvard Munch spornte ein Interesse an Holzstich.  Er arbeitete auch in der Lithographie-Werkstatt von Michael Casse für den deutschen Verlag Manus Press. In Paris weg von seinem eingeborenen Klima begann Nieto, Volkskunst von seinem gebürtigen Oaxaca zu überdenken, das hauptsächlich auf die hell gemalten handgeschnitzten hölzernen Tiere, die als alebrijes bekannt sind, sich konzentriert .  Er kombinierte die alebrijes mit den Tarzan - Comics von Burne Hogarth über seine Kindheit.  Nieto schrieb: "Zu Burne Hogarth widme ich in Erinnerung an die Tarzan-Geschichten meiner Kindheit die Reihe von Tieren, die ich in der Schweiz gezeichnet habe, ebenso die in München und Paris geschaffenen Xylographien." Aspekt der alebrijes und rekonstruierte sie mit dem launischen und Wunder der Tarzan Geschichten. Dies entstand nicht nur in der Bestiario-Reihe von Zeichnungs- und Holzblockdrucken, sondern etablierte einen Malstil, der heute in die Oaxacan School integriert wird.  In Paris erhielt Nieto 1963 den Biennale de Paris- Preis für die Malerei. Er gewann 1968 den Biennale de Paris-Preis für die Malerei. 1966 veröffentlichte Rodolfo Nieto den "Manuel de zoologie fantastique" von Jorge Luis Borges.  Nieto gewann 1970 die Biennale von Caen und den Bienal de Menton.  Er kehrte 1972 nach Mexiko zurück und erklärte, dass einheimische Geister, die "Nahuale" genannt wurden, ihn nach Hause nannten.

In Europa hatte Nieto Ruhm und Anerkennung in der Kunstwelt gewonnen, aber in Mexiko kämpfte er trotz einer Ausstellung seiner Arbeit am Museo de Arte Moderno 1973. Ein empfindlicher Mann, Nieto wurde emotional emotional niedergeschlagen, dass die mexikanischen Kunstkritiken ablehnten Seine Arbeit ernst nehmen.  Er traf seine Frau, Nancy Glenn-Nieto , ein Maler, bei der Eröffnung von David Alfaro Siqueiros Polyforum Cultural Siqueiros in Mexiko-Stadt.  Nieto wurde zu Siqueiros nach dem Polyforum-Event eingeladen und fragte Siqueiros, ob er seinen neuen Freund mitbringen könnte.  Siqueiros sagte: "Natürlich."  Aber Nancy zog es vor, Zeit mit Nieto allein zu verbringen.  Später bedauerte Nancy, nicht an Siqueiros 'Privatparty teilzunehmen.  Nancy und Nieto wurden einige Monate später verheiratet. ] Das neue Paar entwickelte eine tiefe Verbindung mit der Kunst, vor allem Nieto's neues Genre der mexikanischen Kunst.  Allerdings war Mexiko nicht bereit für Nieto's Kunst.  "Weil Mexiko seine Kunst verwarf, ging Rodolfo in eine tiefe Depression."

Rodolfo und Nancy drängten sich.  Sie malten jeden Tag, von morgens bis oft spät in den Abend.  Nancy geholfen Nieto Stretch und gesso die Leinwände, skizzieren die wichtigsten Konstruktionen Linien und Nieto würde die Arbeit beenden.  Gemeinsam entstanden Hunderte von Gemälden.  Mit dem Rauschen der Arbeit wurde Nieto erschöpft und deprimiert.  Sein Schlaf war unberechenbar, sein Geist begann zu fragen, Dinge zu sehen, zu sprechen und ungewöhnlich zu handeln.  Er schien ein Bewusstsein zu haben, dass sein Leben zu Ende ging.  In der mexikanischen Tradition, mit Totenschädel zu lachen, begann er in der Nieto-Tradition Calaveras (Schädel) zu malen, indem er die Strukturelemente geistig auseinander nahm, um sie in einer anderen Wahrnehmung wieder zusammenzubauen.  Sein kurzes Leben endete am 24. Juni 1985. Eines der letzten Dinge, die er Nancy sagte, war "Halten Sie meine Bilder.  Eines Tages werden sie sehr wertvoll sein. " Nancy Glenn-Nieto fährt fort, im oaxacischen Stil von Rodolfo Nieto zu malen.

Im Jahr 1995 hielt das Museo MARCO in Monterrey eine Hommage an den Künstler, um seine Arbeit neu zu bewerten.


Objekt-Nr. 2173
Preis: 2000 Euro
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Balze Hubert

Hubert Balze
1936 in Reichenau (Oberlausitz)
Studium: Akademie der Bildenden Künste München
Technik: Acryl / Karton
Abmessung ohne Rahmen: 89cm  * 92cm.
Abmessung mit Rahmen: 91cm * 94cm.
Signiert.
Datiert: 20. - 24. März 1970.
Bildtitel: MY HOME IS MY CASTLE
Rahmung: Rahmenleiste

Ausgestellt in der Großen Kunstausstellung München 1970 im Haus der Kunst mit der Ausstellungsnummer 324.

Abgebildet im Katalog.


Hubert Balze, 1936 in Reichenau (Oberlausitz) geboren, wurde nach 1945 mit seiner Familie nach Bayern umgesiedelt. 1956-60 studierte er Kunsterziehung an der Akademie der Bildenden Künste München, 1966-99 war er als Kunsterzieher am Gymnasium bei St. Anna in Augsburg tätig. 1970 erhielt er den Kunstpreis des Bezirks Schwaben, 2007 den Kulturpreis der Stadt Neusäß. Hubert Balze ist durch viele Ausstellungen mit Arbeiten aus verschiedenen Werkphasen bekannt. Er lebt und arbeitet in Aystetten bei Augsburg.

Objekt-Nr. 2171
Preis: 1200 Euro
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Kupferman Moshe

Moshe Kupferman
12. August 1926 in Jaroslaw / Polen - 20. Juni 2003 in Israel, im Lohamei HaGeta'ot - Kibbuz.
Studium:
Technik: Farbe / Sand - Papier
Abmessung ohne Rahmen: 70cm * 100cm.
Abmessung mit Rahmen: 83cm * 114cm.
Signiert.
Datiert: 2002
Bildtitel: Abstrakt
Rahmung: Rahmen mit Glas

Rückseitig Ausstellungsetikett der GIVON ART GALLERY in Tel Aviv.

Moshe Kupferman wurde am 12. August 1926 in Jaroslaw, Polen geboren.  1941 wurde er mit seiner Familie zu den Lagern im Ural und in Deutschland verbannt. Moshe Kupfermans Werk verbindet die neuere lyrische Abstraktion mit dem Modernismus.  Es ist das Ergebnis eines Prozesses, der mit freiem, unkritischem Ausdruck beginnt, der an persönliches Bekenntnis grenzt und mit kritischer Malerei fortfährt, in der der Künstler sein "Geständnis" "löscht".  Das Endergebnis zeugt von den vorangegangenen Stadien und den inhärenten Konflikten in seinem Werk, zwischen expressivem Drama und Introspektion, Form und Atmosphäre, Zerstörung und Konstruktion.  Die Widersprüche, die er in seine Arbeit integrieren ließ, brachten Kupferman in die vorderen Reihen der israelischen Kunst.
Moshe Kupferman starb am 20. Juni 2003 in Israel, im Lohamei HaGeta'ot - Kibbuz, den er gegründet hatte und wo er viele Jahre lang als Künstler lebte und arbeitete.


Dauerausstellung im Kupferman`s House


Der Saal, in dem die Ausstellung stattfindet, diente Moshe Kupferman als kombinierten Raum für die Arbeit und für die Lagerung von Gemälden, Arbeiten auf Papier und Drucke.  Von nun an wird es für die permanente Anzeige von ausgewählten Arbeiten verwendet werden.  Der Saal wurde von Kupferman selbst entworfen: Sein einzigartiges Tageslicht, praktisch unvergleichlich in Israel, bestätigt die akribische Aufmerksamkeit, die er der Schaffung optimaler Arbeits- und Beobachtungsbedingungen widmete.



Die Ausstellung beginnt im Foyer, wo vier frühe Gemälde zu sehen sind.  Der erste, Acre , wurde 1958 hingerichtet;  Die zweite, Struktur im Grau von 1959, wurde in Kupfermans erster Einzelausstellung in der Kunstgalerie von Chemerinsky, Tel Aviv, 1960 gezeigt;  Ein anderes Gemälde, datiert 1961, entstand während des ersten Aufenthalts des jungen Künstlers in Paris, wo er durch die "experimentelle" abstrakte Malerei faszinierte.



Die Haupthalle bietet eine chronologische Präsentation von Gemälden aus Kupfermans ausgereifter Zeit.  Die erste wurde 1964 geschaffen und bezeugte eine lyrische Phase, in der Gefühle und Anspielungen auf natürliche Harmonien ausgesetzt waren;  In einer 1965 Malerei das Kupfermaneske Gitter erscheint zuerst, noch in einer "unterstützenden Rolle";  Die Gemälde von 1974 und 1977 gehören zu der Phase, in der Monochromizität als eine Art Boden für die lineare Struktur dient;  Die großformatige Malerei von 1986, die Linie und Fleck in einer dichten, einheitlichen Textur kombiniert, gehört zu den wichtigsten Werken, die in Kupfermans Ausstellung im Centre Georges Pompidou, Paris (1987) vorgestellt wurden.  Schließlich entfalten die vier Gemälde von 1989-2003, die die spätere Periode des Künstlers repräsentieren (Kupferman im Jahr 2003 verstorben), eine Fülle von Form und Farbe, die Kupfermans modus operandi aufklären: ein Künstler der Entdeckung und Bedeckung, Belichtung und Verborgenheit;  Ein Künstler der Freude, des Zweifels und des Schmerzes, der in die hartnäckige Konstruktion eines "Werks" einbezogen wird, das seine persönlichen Erfahrungen zeichnet;  Erfahrungen, die Kupferman im Laufe der Jahre in seinem Bewusstsein kumulierte und dessen Geheimnis er mutig und sorgfältig bewahrte.


Objekt-Nr. 2170
Preis: 3000 Euro
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Haller Erhard

Erhard Haller
1951 in Sindelfingen.
Studium: Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart
Technik: Öl / Leinwand
Abmessung ohne Rahmen: 100cm * 125cm.
Signiert.
Datiert: 18.12.92
Titel: Abstrakt
Rahmung: ohne

Erhard Haller kam 1951 in Sindelfingen zur Welt. Er studierte von 1969 bis 1972 erst Bühnenbild an der Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart, 1973 begann er ein Malereistudium bei dem Surrealisten Mac Zimmermann. Von 1976 bis 1980 war er dessen Meisterschüler sowie Assistent an der Akademie der Bildenden Künste in München. Ab 1980 arbeitete Haller in München, ab 1990 in Starnberg als freier Künstler, 2014 zog er nach Meersburg.

Objekt-Nr. 2167
Preis: 400 Euro
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unsigniert

Technik: Öl / Leinwand
Abmessung ohne Rahmen: 100cm * 120cm.
Abmessung mit Rahmen: 102cm * 122cm.
Bildtitel: Abstrakte Darstellung.
Rahmung: Rahmenleiste

Objekt-Nr. 2165
Preis: 300 Euro
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Huber Monika

Monika Huber
1959 Dingolfing
Studium: Prof. Fruhtrunk in München
Technik: Öl / Bütten
Sichtbarer Blattausschnitt: 41cm * 59cm.
Abmessung mit Rahmen: 53cm * 73cm.
Signiert rückseitig.
Datiert: 1988.
Bildtitel: Abstrakt
Werknummer: 1988/6
Rahmung: Rahmenleiste mit Glas.

Monika Huber wurde 1959 in Dingolfing geboren.
1979- 1985 Studium der freien Malerei bei Prof. Fruhtrunk an der Akademie der Bildenden Künste in München.
1986 Studienaufenthalt in Royan und Paris.
Arbeitsstipendium des DFJW in Paris 1992. Studienaufenthalt in Venedig, Stipendium des Innenministeriums. Seit 1995 verschiedene Architekturprojekte und Ausstellungen.

Objekt-Nr. 2161
Preis: 950 Euro
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Osen Erwin Dominik Johann

Erwin Dominik Johann Osen
21.02.1891 in Wien - 23.11.1970 in Dortmund.
Studium: Wiener Akademie bei C. Griepenkerl.
Technik: Öl / Leinwand
Abmessung ohne Rahmen: 35cm * 35cm.
Abmessung mit Rahmen: 41cm * 41cm.
Signiert
Datiert: 1955.
Bildtitel: Tänzerin
Rahmung: Rahmenleiste.

"Im Alter von sechs Jahren Eintritt in die Ballettschule der Wiener Hofoper, gefördert von Gustav Mahler. Studium an der Wiener Akademie bei C. Griepenkerl, wo er E. Schiele, mit dem ihn später eine enge Freundschaft verband, kennenlernte. Privat nahm er Unterricht bei A. Roller. 1909 Mitbegründer der 'Neukunstgruppe'. Neben seiner Tätigkeit als Theatermaler trat er als Mimiker in Variétés auf, seine expressionistischen Posen regten Schiele für eine Reihe von Aktzeichnungen an. 1912 übernahm Schiele vorübergehend Osens Atelier, als dieser Schüler von Anton Brioschi, dem langjährigen Ausstattungschef der Wiener Hofoper, wurde. 1914 gestaltete Osen die Bühnenbilder für die erste 'Parsifal'-Aufführung außerhalb Bayreuths am Neuen Deutschen Theater in Prag. Bis 1913 lebte er in Wien, dann in München, Prag und New York. 1945 nach Wien zurückgekehrt, nannte er sich nach Mime van Osen und Erwin Dom-Osen nun Dom O-Sen, um seine Herkunft verbreitete er unterschiedlichste Gerüchte. Ab 1960 lebte er in Dortmund.

In seinen frühen Werken an Schiele orientiert, bemühte sich Osen später vor allem um Darstellungen des Metaphysischen. In starken Farben, mit surrealistischen Tendenzen, schilderte er vor allem exotische Landschaften und die Majestät der Bergwelt."


Objekt-Nr. 2154
Preis: 4000 Euro
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Viegener Eberhard

Eberhard Viegener
30. Mai 1890 in Soest - 04. Mai 1967 in Bilme.
Studium: Studien im Folkwang-Museum.
Technik: Öl / Sperrholzplatte.
Abmessung ohne Rahmen: 35cm * 25cm.
Abmessung mit Rahmen: 53cm * 42cm.
Signiert.
Datiert: 1946.
Titel: "Melancholie".
Rahmung: Originalrahmen.

Expertise: Walter Weihs.

Viegener absolvierte nach der Schule von 1904 bis 1906 im Betrieb seines Vaters eine Malerlehre. 1907 verbrachte er ein Lehrjahr in Hagen, die Zeit nutzte er für Studien im Folkwang-Museum. Von 1908 bis 1912 arbeitete er im Malerbetrieb seines Vaters, von 1912 bis 1913 war er Anstreicher in Zürich. Von 1913 bis 1914 war er als Autodidakt freischaffender Künstler in Klosters Ab 1933 wurde er mit einem Ausstellungsverbot belegt. Seit 1920 lebte er in Bilme bei Soest.
1914 kehrte er mit etwa 25 kleinformatigen Bildern nach Soest zurück. Mit den Künstlern Arnold Topp, Wilhelm Morgner und Wilhelm Wulff war Viegener freundschaftlich verbunden und wurde von deren Malstil beeinflusst. Zum Kriegsdienst wurde er wegen schwacher Gesundheit nicht eingezogen. 1916 hatte er seine erste Ausstellungsteilnahme bei den Juryfreien
1919 bekam er einen Vertrag mit dem Düsseldorfer Galeristen Alfred Flechtheim, in der Folge entstanden die grafischen Mappen: Passion, Totentanz, Der Mond über Soest, Sauerland, sowie zahlreiche Einzelblätter.
1920 heiratete er die ehemalige Schauspielerin Cecilia Brie, die in erster Ehe mit Paul Henckels verheiratet war. Viegener nahm an Ausstellungen in Münster, Recklinghausen, Barmen und Bochum teil. Von 1927 bis 1930 beteiligt er sich an der Juryfreien Kunstausstellung in Berlin.
Eng befreundet war er mit dem Maler und Grafiker Bruno Beye. Schon zu Beginn der 30er Jahre wechselte Viegener seinen Stil und malte realitätsnahe Landschaften. Im Herbst 1937 wurden einige seiner frühen Arbeiten u.a. aus den Museen in Soest, Dortmund und Wuppertal-Barmen beschlagnahmt.
1934 gründete er die Eberhard-Viegener-Gesellschaft in Dortmund. 1938 wurde ein Werk von ihm auf der Berliner Ausstellung Entartete Kunst gezeigt. Unabhängig davon, konnte er seine Arbeiten weiterhin auf Ausstellungen präsentieren.
Von 1945 bis 1966 nahm er an über fünfzig Einzel- und Gruppenausstellungen teil. 1946 gründete er zusammen mit Herta Hesse, der damaligen Leiterin des Karl-Ernst Osthaus-Museums sowie Wilhelm Wessel den Westdeutschen Künstlerbund, eine Vereinigung von Malern, Graphikern, Bildhauern, Fotografen und Medienkünstlern in Nordrhein-Westfalen, deren Vorsitzender ab 1947 war.
1954 heiratete er Annemarie Mehlhemmer (1916–2003), die unter dem Namen Annemarie Viegener ebenfalls Malerin war. Er war der Bruder des Malers und Bildhauers Fritz Viegener.

Objekt-Nr. 2153
Preis: 8000 Euro
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Troschke Wolfgang

Wolfgang Troschke
1947 in Helmarshausen.
Studium: Werkkunstschule in Münster.
Technik: Mischtechnik  / Papier.
Abmessung ohne Rahmen: 19cm * 24cm.
Abmessung mit Rahmen: 41cm * 45cm.
Signiert.
Datiert: 19.Dez. 84.
Titel: Abstrakt.
Rahmung: Handgefertigter Rahmen.

1966-1970: Studium an der Werkkunstschule in Münster, intensive Beschäftigung mit Druckgraphik

Nach einer Lehre als Plakatmaler studierte er von 1966 bis 1970 an der Werkkunstschule Münster. In dieser Zeit beschäftigte er sich intensiv mit verschiedenen Verfahren der Druckgrafik. Seit 1974 betreibt er eine eigene Werkstatt für Siebdruck in der Nähe von Münster, an deren Fachhochschule er seit 1978 eine Professur inne hat.

Mit seiner sehr dynamischen Malerei geht Troschke einen eigenen Weg zwischen Informel und abstraktem Expressionismus, wobei er sich ständig mit Polaritäten wie hell und dunkel, übermalen und freiwischen, abgeschlossenen Flächen und aufreißenden Linien auseinandersetzt.


Objekt-Nr. 2151
Preis: 750 Euro
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Höll Werner

Werner Höll
11.09.1898 in Freiburg - 14.04.1984 in Reutlingen
Studium: Staatliche Akademie Karlsruhe
Technik: Öl / Holz
Abmessung ohne Rahmen: 42cm * 74cm.
Abmessung mit Rahmen: 50cm * 82cm.
Signiert.
Bildtitel: EPICERIE - Lebensmittelgeschäft in Paris.
Rahmung: Rahmenleiste


In Freiburg im Breisgau geboren und aufgewachsen, nahm Höll am Ersten Weltkrieg von 1914 bis 1918 als Offizier teil. Nach einer 1920 begonnenen und abgebrochenen Buchändlerlehre studierte er von 1921 bis 1928 an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe. Einflussreiche Lehrer waren Hans Adolf Bühler, Albert Haueisen und Hermann Goebel. Einen starken Einfluss auf seine Entwicklung hatte der mit ihm befreundete Wladimir von Zabotin, der später von den Nationalsozialisten als entarteter Künstler eingestuft wurde. Schon in seiner Freiburger Zeit hatte er Julius Bissier kennen gelernt, der sich ebenso wie Höll mit Zen-Buddhismus beschäftigte. Mit dieser Lehre hatten auch andere zeitgenössische Kunstschaffende einen Weg zur künstlerischen Identifikation gefunden.

Nachdem Höll sich zunächst mit Landschafts- und Porträtmalerei im Stil der Neuen Sachlichkeit beschäftigte, sind ab 1932 die ersten gegenstandsfreien Pastelle und Zeichnungen in seinem Werk nachweisbar. 1931 bis 1934 war er als freier Mitarbeiter Zeichner beim Herder-Verlag. 1934–38 fand er als Zeichner beim Mineralogischen Institut der Universität Freiburg Beschäftigung.

1936 nimmt er an einem Lehrgang der obersten SA-Führung für Künstler teil. Am 16. September 1937 war Höll (von der NS-Kreisleitung namhaft gemacht) Mitglied der Kommission, die im Auftrag der Reichskulturkammer im Augustinermuseum in Freiburg Kunstwerke auf Entartung prüfte und die für entartet erklärten Kunstwerke beschlagnahmte, unter vielen anderen Werke seines Freundes Zabotin. Da er zeitweise als Hilfsrestaurator für Gemälde im Museum beschäftigt worden war, kannte er sich in den Gemäldesammlungen gut aus. Er profilierte sich auch durch polemische Kunstkritiken im Alemannen, dem Kampfblatt der Nationalsozialisten Oberbadens.

Von 1939 bis 1945 war er als Offizier in einer Munitionskolonne bzw. einer Propagandaeinheit bei der Wehrmacht. 1939 lernte er bereits Ernst Jünger kennen, mit dem er 1941 in Paris stationiert war und danach eine lebenslange und künstlerisch befruchtende Freundschaft verband.

Nachdem er in Freiburg ausgebombt war, lebte er ab 1945 zunächst in Ravensburg und war seit 1952 in Reutlingen ansässig. Er mied offensichtlich seine Heimatstadt Freiburg, wo er als bekennender nationalsozialistischer Künstler bekannt war. In dieser Zeit wandte sich Höll, der inzwischen zurückgezogen und äußerst bescheiden als Maler und Holzschneider, zeitweise auch als Verlagszeichner und Restaurator sich durchs Leben schlug, von der gegenständlichen Kunst ab und der reinen Abstraktion zu. Bei jährlichen Aufenthalten in Paris erhielt sein Schaffen wesentliche Impulse. Vor allem Gemälde von Pierre Soulages, Hans Hartung, Alfred Manessier und Jean René Bazaine waren für seine weitere Entwicklung maßgebend. Auch setzte er sich intensiv mit dem Werk des im Nachbarort Eningen wirkenden HAP Grieshaber auseinander, bei dem er als lästiger Besuch sprichwörtlich wurde.

Nach einer vom Informel geprägten Phase schuf Höll ab Mitte der 1960-er Jahre vermehrt Holzschnitte und Collagen. Für diese erhielt er in provinziellen Kunstkreisen, nachdem er sich den aktuellen politischen Gegebenheiten angepasst hatte, durchaus Anerkennung. Zahlreiche Ausstellungen in Deutschland, aber auch im Ausland, so unter anderem 1959 in Kopenhagen oder 1960 in Paris würdigten sein Werk und zeigen die künstlerischen Stärken von Werner Höll auf. Zu seinem Œuvre gehören auch Werke in Öl, Temperabilder, Tuschezeichnungen sowie Aquarelle.

Für die Rolle des Kunstkritikers in der Zeit des Nationalsozialismus hat Höll große Bedeutung, da er überregional für die NS-Presse tätig war. Trotz seiner stark ausgeprägten NS-Vergangenheit, die den Juroren und den Mitpreisträgern vermutlich nicht bekannt war, erhielt Höll 1977 gemeinsam mit Jakob Bräckle und Andre Ficus den Anerkennungspreis des Oberschwäbischen Kunstpreises für sein Gesamtwerk. Der Oberschwäbische Kunstpreis, der 1951 von den damaligen Landkreisen Biberach, Ravensburg, Saulgau und Wangen gestiftet worden war.

Objekt-Nr. 2148
Preis: 750 Euro
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Simonyi Emö

Emö Simonyi
02. Juli 1943 in Budapest
Studium: Ungarische Akademie der Bildenden Künste in Budapest.
Technik: Tempera / Papier.
Abmessung ohne Rahmen: 100cm * 70cm.
Abmessung mit Rahmen: 107cm * 77cm.
Signiert
Datiert: 1984
Bildtitel: Abstrakte Komposition.
Rahmung: Rahmenleiste.

Von 1961 bis 1967 studierte sie Malerei und Grafik an der Ungarischen Akademie der Bildenden Künste in Budapest. 1971 siedelte sie in die Bundesrepublik Deutschland über und arbeitete zunächst als Grafikerin. 1993 bekam sie einen Lehrauftrag an der Akademie der Bildenden Künste München. Im Jahr 1995 wurde sie Dozentin an der Marburger Sommerakademie, was sich bis in die Gegenwart (2012) fortgesetzt blieb. 1999 gründete Simonyi die Malakademie Sant’Anna in Camprena nahe Pienza in der Toskana. Hauptwohnort der Malerin ist seit vielen Jahren München.

Objekt-Nr. 2146
Preis: 800 Euro
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Pfefferkorn Felix Samuel

Felix Samuel Pfefferkorn
im Januar 1945 in Berlin - verschollen seit dem 1. Januar 1980.
Studium: Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe
Technik: Acryl / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 90cm * 70cm.
Abmessung mit Rahmen: 94cm * 74cm.
Signiert.
Bildtitel: just take III


Felix Samuel Pfefferkorn wurde im Januar 1945 in Berlin geboren. Seine Eltern kamen bei einem Bombenangriff ums Leben. Das verwaiste Kind wuchs bei Freunden der Eltern auf. Mit 14 Jahren ging der junge Pfefferkorn auf Anregung eines befreundeten amerikanischen Soldaten nach Paris. Fasziniert von der Stadt, verlängerte er seinen Aufenthalt; Gelegenheitsarbeiten hielten ihn über Wasser. In Paris lernte er Juliette Gréco kennen und verkehrte in den Kreisen der jungen existentialistischen Intellektuellen, deren Philosophie ihn tief beeindruckte. Auf das Problem der menschlichen Freiheit und der politischen Verantwortung zentriert, bemühte er sich um eine erste weltanschauliche Klärung. In die Pariser Jahre fiel auch die erste Berührung mit der Malerei. Sein Zimmergenosse, mit dem er vorübergehend ein Atelierzimmer teilte, führte ihn in den Kreis der Maler des Montmartre ein. Pfefferkorn orientierte sich in seinen ersten Malversuchen stilistisch an der Nouvelle École de Paris und deren avantgardistischen abstrakten Positionen. Besonders beeindruckten ihn die Maler des französischen Informels wie Jean René Bazaine, der Frankokanadier Jean-Paul Riopelle und Georges Mathieu, wie man aus den wenigen überlieferten Bildern aus den sechziger Jahren ersehen kann.

1962 kehrte Pfefferkorn nach Deutschland zurück, flüchtete aber vor dem zunehmend als bedrückend empfundenen politischen Klima noch im gleichen Jahr nach Zürich. Dort lebte er die nächsten Jahre mit der Schriftstellerin Clara zusammen. Wie in Paris bemühte er sich, eine überzeugende weltanschauliche und künstlerisch eigenständige Position zu entwickeln. In den ersten Jahren geschah dies zunächst auf intellektueller Ebene mit zahlreichen Diskussionen und Selbststudium. Seit 1965 entschloss er sich, als Künstler in die Öffentlichkeit zu treten und die Malerei als Mittel zur individuellen und gesellschaftlichen Erforschung zu nutzen. 1967 löste er die Bindungen an sein bisheriges Leben: er kündigte seinen Arbeitsplatz, brach die Beziehung mit Clara ab und bewarb sich an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe. Der biographische Einschnitt verband sich mit einer künstlerischen Wende. Pfefferkorn vernichtete einen Großteil seiner früheren, abstrakten Werke, die ihm künstlerisch nicht mehr genügten, und setzte mit seiner Bewerbung an der Karlsruher Akademie, damals eine der Hochburgen figurativer Malerei in Deutschland, ein klares Zeichen für die gegenständliche Malerei. Trotz der Ablehnung seiner Karlsruher Bewerbung kehrte Pfefferkorn nach Deutschland zurück. Angezogen von dem aufbruchbereiten, turbulenten geistigen Klima der 1968er-Zeit wurde er Mitglied einer Kommune, mit der er seit 1969 in Heidelberg lebte. Er lernte Rudi Dutschke kennen und nahm regen Anteil an den politischen und gesellschaftlichen Diskussionen jener Zeit. An der Studentenbewegung zogen ihn die politische und antikapitalistische Kritik an und mehr noch das schonungslose Infragestellen der eigenen und gesellschaftlichen Lebensgrundlagen. Politische Malerei, die etwa die amerikanische Vietnampolitik anprangerte, die Teilnahme an Diskussionen und unvermeidlich auch Drogenkonsum bestimmten Pfefferkorns Leben. Über Heidelberg und Singen kam er mit der Kommune 1970 nach Konstanz, wo er im Künstlerkreis „Roter Knopf“ verkehrte. Die zunehmende Radikalisierung der Linken und ihre Gewaltbereitschaft stießen den überzeugten Pazifisten Pfefferkorn jedoch ab. Innerhalb seiner linken Gruppierung geriet er in eine unüberwindbare politische und persönliche Isolierung.

Wieder gab er seinem Leben eine neue Orientierung. Dabei half ihm die Freundschaft mit einem Konstanzer Galeristen, dem es gelang, den Maler von seiner Drogensucht zu befreien und aus den sinnleer gewordenen politischen Verbindungen zu lösen. Pfefferkorn widmete sich von nun an ausschließlich der Malerei. Die Bilder aus der Agitprop-Zeit der 1960er Jahre erkannte der Künstler weitgehend nicht mehr als künstlerisch verbindlich an. Pfefferkorn entschied sich endgültig für die figürliche Malerei, der „Hunger nach Bildern“[1] brach sich Bahn. In wenigen Jahren fiebrig gedrängter Kreativität entstand das malerische Hauptwerk Pfefferkorns. 1974 erhielt er einen vierjährigen Exklusivvertrag mit der Konstanzer Galerie Belarte. Seelisch und körperlich stabilisiert, mit neuem Vertrauen in seine kreativen Ausdruckskräfte, schien Pfefferkorn sich endgültig etabliert zu haben, als ihn ein letzter Schicksalsschlag traf: der Tod seines Galeristen und die folgende Schließung der Galerie. Pfefferkorn entschied sich erneut, die Brücken zu seinem früheren Leben abzubrechen. Er verkaufte sein gesamtes Werk an einen befreundeten Kunsthändler und bereitete seine Übersiedlung in die USA vor. Seit dem 1. Januar 1980 gibt es von ihm kein Lebenszeichen mehr.

Objekt-Nr. 2143
Preis: 2850 Euro
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Pfefferkorn Felix Samuel

Felix Samuel Pfefferkorn
im Januar 1945 in Berlin - verschollen seit dem 1. Januar 1980.
Studium: Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe
Technik: Acryl / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 70cm * 50cm.
Abmessung mit Rahmen: 88cm * 68cm.
Signiert.
Bildtitel: Alpine - Ski
Rahmung: Handgefertigter Rahmen

Felix Samuel Pfefferkorn wurde im Januar 1945 in Berlin geboren. Seine Eltern kamen bei einem Bombenangriff ums Leben. Das verwaiste Kind wuchs bei Freunden der Eltern auf. Mit 14 Jahren ging der junge Pfefferkorn auf Anregung eines befreundeten amerikanischen Soldaten nach Paris. Fasziniert von der Stadt, verlängerte er seinen Aufenthalt; Gelegenheitsarbeiten hielten ihn über Wasser. In Paris lernte er Juliette Gréco kennen und verkehrte in den Kreisen der jungen existentialistischen Intellektuellen, deren Philosophie ihn tief beeindruckte. Auf das Problem der menschlichen Freiheit und der politischen Verantwortung zentriert, bemühte er sich um eine erste weltanschauliche Klärung. In die Pariser Jahre fiel auch die erste Berührung mit der Malerei. Sein Zimmergenosse, mit dem er vorübergehend ein Atelierzimmer teilte, führte ihn in den Kreis der Maler des Montmartre ein. Pfefferkorn orientierte sich in seinen ersten Malversuchen stilistisch an der Nouvelle École de Paris und deren avantgardistischen abstrakten Positionen. Besonders beeindruckten ihn die Maler des französischen Informels wie Jean René Bazaine, der Frankokanadier Jean-Paul Riopelle und Georges Mathieu, wie man aus den wenigen überlieferten Bildern aus den sechziger Jahren ersehen kann.

1962 kehrte Pfefferkorn nach Deutschland zurück, flüchtete aber vor dem zunehmend als bedrückend empfundenen politischen Klima noch im gleichen Jahr nach Zürich. Dort lebte er die nächsten Jahre mit der Schriftstellerin Clara zusammen. Wie in Paris bemühte er sich, eine überzeugende weltanschauliche und künstlerisch eigenständige Position zu entwickeln. In den ersten Jahren geschah dies zunächst auf intellektueller Ebene mit zahlreichen Diskussionen und Selbststudium. Seit 1965 entschloss er sich, als Künstler in die Öffentlichkeit zu treten und die Malerei als Mittel zur individuellen und gesellschaftlichen Erforschung zu nutzen. 1967 löste er die Bindungen an sein bisheriges Leben: er kündigte seinen Arbeitsplatz, brach die Beziehung mit Clara ab und bewarb sich an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe. Der biographische Einschnitt verband sich mit einer künstlerischen Wende. Pfefferkorn vernichtete einen Großteil seiner früheren, abstrakten Werke, die ihm künstlerisch nicht mehr genügten, und setzte mit seiner Bewerbung an der Karlsruher Akademie, damals eine der Hochburgen figurativer Malerei in Deutschland, ein klares Zeichen für die gegenständliche Malerei. Trotz der Ablehnung seiner Karlsruher Bewerbung kehrte Pfefferkorn nach Deutschland zurück. Angezogen von dem aufbruchbereiten, turbulenten geistigen Klima der 1968er-Zeit wurde er Mitglied einer Kommune, mit der er seit 1969 in Heidelberg lebte. Er lernte Rudi Dutschke kennen und nahm regen Anteil an den politischen und gesellschaftlichen Diskussionen jener Zeit. An der Studentenbewegung zogen ihn die politische und antikapitalistische Kritik an und mehr noch das schonungslose Infragestellen der eigenen und gesellschaftlichen Lebensgrundlagen. Politische Malerei, die etwa die amerikanische Vietnampolitik anprangerte, die Teilnahme an Diskussionen und unvermeidlich auch Drogenkonsum bestimmten Pfefferkorns Leben. Über Heidelberg und Singen kam er mit der Kommune 1970 nach Konstanz, wo er im Künstlerkreis „Roter Knopf“ verkehrte. Die zunehmende Radikalisierung der Linken und ihre Gewaltbereitschaft stießen den überzeugten Pazifisten Pfefferkorn jedoch ab. Innerhalb seiner linken Gruppierung geriet er in eine unüberwindbare politische und persönliche Isolierung.

Wieder gab er seinem Leben eine neue Orientierung. Dabei half ihm die Freundschaft mit einem Konstanzer Galeristen, dem es gelang, den Maler von seiner Drogensucht zu befreien und aus den sinnleer gewordenen politischen Verbindungen zu lösen. Pfefferkorn widmete sich von nun an ausschließlich der Malerei. Die Bilder aus der Agitprop-Zeit der 1960er Jahre erkannte der Künstler weitgehend nicht mehr als künstlerisch verbindlich an. Pfefferkorn entschied sich endgültig für die figürliche Malerei, der „Hunger nach Bildern“[1] brach sich Bahn. In wenigen Jahren fiebrig gedrängter Kreativität entstand das malerische Hauptwerk Pfefferkorns. 1974 erhielt er einen vierjährigen Exklusivvertrag mit der Konstanzer Galerie Belarte. Seelisch und körperlich stabilisiert, mit neuem Vertrauen in seine kreativen Ausdruckskräfte, schien Pfefferkorn sich endgültig etabliert zu haben, als ihn ein letzter Schicksalsschlag traf: der Tod seines Galeristen und die folgende Schließung der Galerie. Pfefferkorn entschied sich erneut, die Brücken zu seinem früheren Leben abzubrechen. Er verkaufte sein gesamtes Werk an einen befreundeten Kunsthändler und bereitete seine Übersiedlung in die USA vor. Seit dem 1. Januar 1980 gibt es von ihm kein Lebenszeichen mehr.

Objekt-Nr. 2142
Preis: 1800 Euro
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