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Gemälde

Max Meier

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Beauvoir Hélène de

Hélène de Beauvoir  
06. Juni 1910 in Paris - 05. Juli 2001 in Goxwiller.
Studium: Académie de la Grande Chaumière und Académie.Colarossi.
Technik: Öl / Holz.
Abmessung ohne Rahmen: 55cm * 52cm.
Abmessung mit Rahmen: 63cm * 60cm.
Signiert.
Datiert: 61.
Rückseitig Nachlassstempel.
Bildtitel: Elefantenjagd.
Rahmung: Rahmenleiste.

Die Malerin Hélène de Beauvoir wurde in Paris, Boulevard du Montparnasse 103, als Tochter von Françoise Brasseur und des Rechtsanwalts Georges de Beauvoir geboren.

Ihre Abiturprüfung in Philosophie legte Beauvoir 1927 ab, danach besuchte sie Abendkurse für Aktzeichnen an den Kunstschulen Académie de la Grande Chaumière und Académie Colarossi. Das Studium des Kupferstichs und der Grafik begann sie an der Kunstschule "Rue de Fleurs" im Jahr 1928. Im selben Jahr lernte sie den französischen Philosophen Jean-Paul Sartre kennen, als sie von ihrer Schwester zu einer Verabredung mit ihm vorgeschickt wurde.

1934 bis 1935 arbeitete sie als Sekretärin an der Galerie Bonjean. 1935 unternahm sie eine Studienreise nach Italien, wo sie Florenz, Rom, Neapel und Capri besuchte. Ihre erste Einzelausstellung eröffnete de Beauvoir im Januar 1936 in der erwähnten Galerie. Bei der Eröffnung kam auch Pablo Picasso und urteilte: „Ihre Malerei gefällt mir. Sie ist sehr eigenständig.“ Im gleichen Jahr arbeitete Hélène für ihre Schwester und Sartre, indem sie Manuskripte der beiden abtippte.

Haus von Hélène in Goxwiller
1940 plante Hélène, für einen Monat nach Portugal zu fahren, doch der Zweite Weltkrieg zwang sie bis 1945 dort zu bleiben. Während dieser Zeit heiratete sie 1942 ihren Freund Lionel de Roulet, einen Schüler Sartres. Er wurde später Diplomat und so zogen die beiden mehrmals um, darunter 1945 nach Wien, 1947 nach Belgrad und 1950 nach Mailand, wo er Leiter des französischen Kulturzentrums wurde. 1963 kauften sie ein ehemaliges Winzerhaus in Goxwiller im Elsass. Auch nach dem Tod ihres Mannes im Jahr 1990 blieb sie dort wohnen. Hélène hatte keine Kinder; ihr Mann Lionel war in der Jugend an einer besonderen Tuberkulose erkrankt, die ihn unfruchtbar machte.

Hélène hatte eine Vielzahl von Ausstellungen in vielen Galerien Europas, z.B. Amsterdam, Kopenhagen, Hamburg, Regensburg, Rom, Lissabon, Florenz, Tokio, Genf, in Mittel und Nordamerika wie New York und Boston. Besonders hervorzuheben ist ihre Beziehung zu dem Galeristen Ludwig Hammer, den sie 1970 auf der Schifffahrt von Yokohama nach Russland kennenlernte. Eine lebenslang anhaltende Freundschaft entstand. "C´est au cours de ce voyage que je rencontrai Ludwig Hammer qui m´organisa différentes expositions à l’étranger. Un ami très cher." S. 248, Souvenirs, Hélène de Beauvoir. Heute befindet sich in der Galerie Hammer in Regensburg ein beachtlicher Teil ihrer mehr als 3000 farbenprächtigen und ausdrucksstarken Werke.

Anfang der 1970er Jahre wurde Hélène in der Frauenbewegung aktiv und half in Straßburg bei der Gründung eines Hauses für misshandelte Frauen.

Hélène hatte es nicht leicht, denn die Schwester Simone wollte immer in ihrer Malerei etwas mitbestimmen. So schreibt Simone in ihrer "Die Geschichte von Hélènes Malerei" über den frühen Malstil ihrer Schwester "jahrelang übte sie, für mich damals zu gewissenhaft, das perfekte Bild zu komponieren." Was Picasso also gefallen hatte, nämlich dass Hélène nicht unkritisch die damals vorherrschende ungegenständliche Malerei übernahm, war Simone nicht recht. Hélène hätte also vorgewarnt sein können, Simone schrieb damals, 1948, kritisch in Briefen an einen Freund, die Hélène im Alter lesen musste. Doch in den 1960er Jahren war es dann endlich mit der skeptischen Haltung vorbei. Simone schrieb in Briefen :" Welch herrliche Bilder! Alle bewundern sie! Du hast deinen Coup gemacht!" (Abgebildet in "Beauvoir peintre") Jean Paul Sartre, sicher für kein Gefälligkeitsgutachten zu haben, schrieb in seinem längeren Text anlässlich einer Ausstellung Hélènes in Brest begeistert : "Ihr Werk vermag zu überzeugen und zu begeistern!"

Objekt-Nr. 2401
Preis: 2800 Euro
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monogrammiert

Technik: Öl / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 19cm * 24cm.
Abmessung mit Rahmen: 27cm * 33cm.
Monogrammiert.
Bildtitel: Abstrakt.
Rahmung: Rahmenleiste.

Objekt-Nr. 2399
Preis: 400 Euro
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monogrammiert

Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 24cm * 16cm.
Abmessung mit Rahmen: 31cm * 25cm.
Monogrammiert.
Bildtitel: Abstrakt.
Rahmung: Rahmenleiste.

Objekt-Nr. 2398
Preis: 200 Euro
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Vogel Friedrich

Friedrich Vogel
1903 in Pforzheim - 1981 in Stuttgart.
Technik: Öl / Papier / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 12cm * 17cm.
Abmessung mit Rahmen: 19cm * 25cm.
Signiert.
Bildtitel: Abstrakte Darstellung.
Rahmung: Rahmenleiste.

War als Künstler Autodidakt, tätig in Stuttgart (-Gablenberg). Zeichnete schwäbische und bayerische Landschaften. Arbeitete seit den 1930er Jahren meist im Kleinstformat auf Papier, in Öl, Pastell und Mischtechnik: Blumen, Pflanzen, Landschaften, Architektur (insbes. Stuttgart, Schwäbische Alb, aber auch Venedig/Chioggia), Stilleben, südamerikanische Puppenfiguren. In den gegenständlichen Kompositionen werden nach gemäßigt impressionistischem Beginn stilistische Einflüsse des Expressiven Realismus und der neuen Sachlichkeit deutlich.
Ab den späten 1940er Jahren reiches Werk an informellen Kompositionen von großer Gestaltungsvielfalt und meist bestechender technischer Ausführung.
Ein großer Teil des künstlerischen Nachlasses befindet sich im Stadtarchiv Stuttgart.

Objekt-Nr. 2396
Preis: 250 Euro
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Braig Paul

14. Juli 1906 in München - 09. November 1972 in Paris.
Studium: 1923/24 Bauhaus Weimar bei Kandinsky und Klee.
Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 41cm * 33cm.
Abmessung mit Rahmen: 48cm * 40cm.
Signiert.
Bildtitel: Badender Akt.
Rahmung: Rahmenleiste.

Maler, Graveur.
Figuren, Akte, Portraits, Landschaften, Seestücke.

Paul Braig studierte in München und von 1923 bis 1924 am Bauhaus in Dessau bei Kandinsky und Klee. Anschließend verbrachte er einige Zeit in Florenz, wo er Leonardo da Vinci und Michelangelo entdeckte. 1925 ging er nach Paris, wo er ein Studium an der Académie Ranson bei Roger Bissiér und Demetrius Galanis hatte.

Objekt-Nr. 2387
Preis: 1250 Euro
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Ott Maja

Maja Ott
1960 in Bad Reichenhall.
Studium: 1985 -1990 Akademie der Bildenden Künste München.
Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 120cm *  100cm.
Abmessung mit Rahmen: 123cm * 103cm.
Signiert
Bildtitel: Abstrakte Darstellung.
Rahmung: Rahmenleiste.

1985 - 1990 Studium der Malerei und Grafik an der Akademie der Bildenden Künste in München.
Abschluss des Studium mit Diplom.

Ausstellungen - Auswahl:

1987 Künstlerhaus Salzburg und Kunsthalle Nürnberg.
1988 Wanderausstellung in neun Städten Dänemarks.
1989 Galerie Helmut Leger München - Herzogstraße.
1993 Kunstverein Cuxhaven.
1990 - 2012 Große Kunstausstellung im Haus der Kunst München.

Objekt-Nr. 2386
Preis: 2400 Euro
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Preißl Rupert

Rupert Damaskus Preißl
17.03.1925 in Eitlbrunn - 04. Juli 2003 in Regensburg.
Studium: Hermann Gradl und Constantin Gerhardinger.
Technik: Öl / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 110cm * 110cm.
Abmessung mit Rahmen: 122cm * 122cm.
Signiert.
Bildtitel: Passau.
Rahmung: Rahmenleiste.

Nach der Oberschule Ausbildung als Restaurator.
Künstlerische Ausbildung bei Professor Hermann Gradl, Nürnberg und Prof. Constantin Gerhardinger, München.  
Zusammenarbeit mit Franz Gebhard Westerbuchberg und Bildhauer Seff Weidl.
Viele Begegnungen mit Alfred Kubin und Wilhem Niedermayer.
Seit 1956 freie künstlerische Tätigkeit.
Studien der Psychosomatik ( Dr. Zilch).
Studien- und Arbeitsaufenthalte in Holland, Frankreich, Italien, Österreich, Tschechien ect.
1972 Nordgau Kulturpreis der Stadt Amberg.
1974 Kulturpreis Ostbayern, OBAG.
1979 Kulturpreis der Stadt Regensburg.
1984 Bundesverdienstkreuz 1.Klasse.
1987 Waldschmidtpreis, Markt Eschlkam.
1991 Bayerischer Verdienstorden.
1996 Landkreismedaille in Gold, Landkreis  Amberg / Sulzbach.
2000 Silberne Bürgermedaille der Stadt Regensburg.
Ehrenvorsitzender des BBK Ndb./Opf.

Objekt-Nr. 2384
Preis: 2200 Euro
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unleserlich signiert

Technik: Öl / Karton / Eichenplatte.
Abmessung ohne Rahmen: 14,5cm * 16,5cm.
Abmessung mit Rahmen: 22cm * 25cm.
Signiert.
Bildtitel: Landschaft.
Rahmung: Rahmenleiste.

Objekt-Nr. 2381
Preis: 220 Euro
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monogrammiert

Technik: Öl / Karton
Abmessung ohne Rahmen: 53,5cm * 70cm.
Abmessung mit Rahmen: 61cm * 77cm.
Monogrammiert: Sch.
Datiert: 72.
Bildtitel: Abstrakte Darstellung.
Rahmung: Rahmenleiste.

Objekt-Nr. 2375
Preis: 550 Euro
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unleserlich signiert

Technik: Öl / Holz.
Abmessung ohne Rahmen: 60cm * 39cm.
Abmessung mit Rahmen: 79cm * 58cm.
Signiert.
Datiert: 1966 / 9.
Bildtitel: Abstrakte Darstellung.
Rahmung: Handgefertigter Rahmen.

Objekt-Nr. 2374
Preis: 1600 Euro
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Nieto Checa Arturo Lenin

Arturo Lenin Nieto Checa
16. Mai 1933 in Quito - 1995 in Quito.
Studium: Autodidakt.
Technik: Mischtechnik / Papier / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 35,5cm * 25,5cm.
Abmessung mit Rahmen: 43cm * 32,5cm.
Signiert.
Bildtitel: Mexikanische Familie.
Rahmung: Rahmenleiste.

Arturo Nieto: die unwiderstehliche Zärtlichkeit der Kunst.

Arturo Nieto ist eine außergewöhnliche Figur in Form und Farbe. Sie ist eines der attraktivsten Genies des lateinamerikanischen Indigenismus und paradoxerweise ein sehr unbekannter Künstler. Seine Arbeit ist anfangs wie viele andere, er spricht über soziale Realität, er gibt Zeugnis von dem rohen, rücksichtslosen und brutalen Wesen der realen Welt. Das Interessante an seinen Werken ist jedoch, dass, obwohl die Linie Guayasaminesca eine wütende Klage hält, in ihnen sofort ein Hauch von Unschuld zu spüren ist, eine Mischung aus Einfachheit und Tiefe, die viel von dem spricht, was die menschliche Seele darunter verbirgt, Tonnen von Schmerz. In seinen Bildern gibt es Empörung und Wut, aber auch Liebe, Nostalgie und vor allem Unschuld, die nur einen kleinen Teil ihrer Schönheit zeigt. Der Betrachter kann sich nur die unwiderstehliche Zärtlichkeit vorstellen, die sich hinter den bunten Strichen verbirgt.

Erster Hippie Amerikas und der letzte der Bohemien.

Arturo Lenin Nieto Checa, ein großer ecuadorianischer Maler, wurde am 16. Mai 1933 in Quito geboren. Er war der Sohn von José Nieto, Arbeiter sozialistischer Ideen, und Rosa Checa, einer sehr katholischen Frau. Schon in jungen Jahren bewies er seine Frühzeitigkeit, indem er sein Talent zum Lesen, Zeichnen und Schreiben unter Beweis stellte und bei all seinen Aktivitäten sehr autonom war. Er absolvierte sein Hauptstudium an der Chile-Schule im Zentrum von Quito. Schon vor seinem zehnten Lebensjahr interessierte er sich dafür, die Welt zu kennen, um die Realität der Menschen zu untersuchen, die er durch eine besondere Sensibilität sah, die es ihm ermöglichte, sich der sozialen Tragödie, die ihn umgab, aber auch der tiefen Schönheit bewusst zu werden der Populärkultur, die sich später in seiner Arbeit widerspiegeln würde. Da er noch sehr klein war, wagte er es, das Land zu kennen, das aus seinem Haus flüchtete, um so weit wie möglich zu gehen.

Ich verlasse seine akademische Ausbildung zum Autodidakt, sein ständiges Lernen beinhaltete immer Literatur, Theologie, Politik, Philosophie und Kunstgeschichte. Aber er war nicht nur in den Geisteswissenschaften, sondern auch in den exakten Wissenschaften, besonders in der Physik und Astrophysik, ausgebildet. Seine Leidenschaft für das Lesen und seine unermüdlichen Nachforschungen zu verschiedenen Themen machten ihn in seiner Zeit von den intellektuellen Kreisen der Stadt zu einem Gelehrten.

In seiner Jugend lebte er mit seinem älteren Bruder Manuel Eduardo Nieto in Bogotá, der mit Carlos Fandiño und Jorge Carcavallo als einer der Meister des lateinamerikanischen Aquarells gilt. Dort lernte er nicht nur die großartigen Prozesse des kolumbianischen Aquarells kennen, er konnte auch mit verschiedenen Techniken wie Öl, Acrylfarbe, Feder, Gouache und Tinte experimentieren.

Nach dem Tod seines Vaters kehrte er nach Quito zurück und entschied sich, in dieser Stadt zu leben, als sein erster Sohn geboren wurde, obwohl er gelegentlich nach Bogotá zurückkehrte. Aus dieser Zeit datiert seine erste Kunststoffproduktion, die ihn mit der künstlerischen und kulturellen Welt der Stadt verband. Art erregte eine tiefe, schwer zu beschreibende Emotion, eine Mischung aus Empfindungen, bei denen er an seinem kreativen Bedürfnis festhielt, Empfindungen, die er als Ausgangsmaterial für seine großartige Produktion verwendete und die ihn nach und nach beherrschten und eine tiefe Traurigkeit hervorriefen Ich wollte nicht gehen. Er wechselte seine schöpferischen Epochen mit dem Alkoholismus ab, der als einziger ihm half, mit seinem Leid fertig zu werden, das tiefe Leid, das sich Tag für Tag verschlechterte, als er sah, dass Selbstsucht und Ignoranz die Feudalherren der modernen, modernen Gesellschaft waren. Seine Seele wusste von der Unvermeidlichkeit des Leidens und der sozialen Ungleichheit, wusste von den Barrikaden, die sich gegen die Menschen richteten, die Bildung, Religion und Politik seiner Zeit benutzten, und diese Gewissheit erzeugte in ihm jenen traurigen Stoizismus, der deutlich sichtbar ist in seiner Arbeit verkörpert. Sein anderes Sein und Denken war nicht an etwas Bekanntes gebunden, sein kreativer und intellektueller Reichtum suchte immer nach seinen eigenen Räumen.

Später würde er das bohemische Leben aufgeben, um sich der Erforschung und Vertiefung philosophischer und wissenschaftlicher Fragen sowie neuer und verschiedener Techniken der Bilderzeugung zu widmen. Er wagte sich in neue Techniken des Zeichnens mit Graphit, Kohle und Tinte sowie Sgraffito und Siebdruck, eine Technik, die er vor allem auf die kolonialen Ecken des historischen Zentrums von Quito in den 60er und 70er Jahren anwandte und Details zu seinen Eigenschaften gab Kirchen und Klöster. Er experimentierte mit allem, da jedes Material seinen eigenen Ausdruck in den Händen zu haben schien, bis er schließlich an der Wachstechnik festhielt, die er mit grandto_arturo-townscape pigments, Ölen und Paraffin selbst herstellen lernte. Er stellte harte und weiche Wachse nach seinen Anforderungen her, jeder von ihnen hatte einzigartige Eigenschaften und spiegelte die Farbe mit Tonalitäten und einer einzigartigen Leuchtkraft wider. In dieser Technik schuf er seine wichtigsten Werke, die die soziale Realität der ecuadorianischen Ureinwohner zeigen, nicht als Denunziation, sondern als Umarmung der Liebe zur kulturellen Schönheit, als ständiger Applaus, um die Welt auf sich aufmerksam zu machen und die Welt zu enthüllen Zärtlichkeit und Unschuld von Randgruppen und ihren Gebräuchen.

Die internationale Anerkennung

Olga Fisch, Unternehmerin, Designerin, Sammlerin und große Fördererin von Arturo-Nieto-Mutter-und-Kind-Ecuadorianischen Kunst, war die erste, die bei der Bewerbung von Nietos Gemälden behilflich war im Ausland. Dank der Patenschaft von Fisch wurden seine Bilder von Ausländern aus den USA, Deutschland und Israel bewundert und geschätzt. Die Auftraggeber dieser Länder ließen dem Künstler ständig mehrere Gemälde in Auftrag geben, so dass er während einer langen Zeit seines Lebens bequem leben konnte. Sein wachsender Ruhm außerhalb des Landes bedeutete, dass viele an seiner Arbeit interessierte Personen Geschäftsverträge vorschlugen, die er niemals akzeptierte, da er aufgrund seiner besonderen Natur keine Rechtsbeziehungen akzeptierte, die seine Freiheit und Autonomie irgendwie gefährdet hätten.

Unter seinen vielen Kreationen fertigte Nieto eine private Sammlung von Gemälden in Acryl mit Themen, die auf seiner Wahrnehmung der Welt und der Realität basierten. Ich sehe dort die Existenz des Seins als ewiger Reisender des Nichts und seine langen Stille in Farben und Formen, die wie eine wunderbare Musik vibrierten, die allein und in Stille zuhörte. Diese Sammlung wurde vom Künstler sehr eifersüchtig bewacht, aber er wurde seinem Partner an einen ausländischen Händler verkauft. Dabei nutzte er die Tatsache, dass Nieto nicht in der Stadt war. Bei seiner Rückkehr spürte der Künstler viel von diesem Verlust, da er im Leben nie etwas über das Schicksal seiner Werke wissen konnte. Nieto hatte bis zur Ankunft des Internets gelebt und konnte sehen, wie sehr seine Bilder heute geschätzt werden, da es auf der ganzen Welt viele Orte gibt, an denen man seine Werke sehen kann, und es gibt sogar Händler, die ihre Gemälde in versteigern Preise zwischen 800 und 5000 US-Dollar als Erstgebot. Paradoxerweise kennen und schätzen in Ecuador, in dem es geboren wurde, nur wenige seine großartige Produktion. .

Arturo Nieto starb 1995 im Alter von 61 Jahren in Quito, einer Stadt, der er die wertvolle Inspiration verdankt, um einen großen Teil seiner Arbeit zu verwirklichen, die aber nur wenige Beispiele davon hat in privaten Sammlungen und Galerien in den Vereinigten Staaten und hauptsächlich in Israel.

Das Projekt Arturo Nieto for the Arts ist eine Initiative von Alejandro Villalba Nieto, ebenfalls Künstler, Herausgeber und Pädagoge, die mit dieser Idee einen Teil des Werks des großen Künstlers aus Quito zurückgewinnen möchte, da es ein Fragment des Kulturerbe aller Ecuadorianer.

Zu diesem Zweck ist der erste Schritt die Verbreitung der Arbeit, die Arturo Nieto im Leben verrichtete, damit das Publikum seine Arbeit erkennen und ihm helfen kann, weitere Werke zu finden. Es ist möglich, dass sich viele dieser Gemälde noch im Land befinden, in Privatsammlungen, in Häusern und Büros oder in Dachböden und Kellerräumen, so dass der Beitrag aller wichtig ist, um verborgene Schätze unter Staubschichten zu erkennen. die Jahre, um sie ans Licht zu bringen und Ecuador und der Welt einen Vorgeschmack auf die Schönheit zu geben, die das Talent der Ecuadorianer begreifen kann.

Objekt-Nr. 2372
Preis: 600 Euro
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Nieto Checa Arturo Lenin

Arturo Lenin Nieto Checa
16. Mai 1933 in Quito - 1995 in Quito.
Studium: Autodidakt.
Technik: Mischtechnik / Papier / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 35,5cm * 25,5cm.
Abmessung mit Rahmen: 43cm * 32,5cm.
Signiert.
Bildtitel: Mexikanische Familie.
Rahmung: Rahmenleiste.

Arturo Nieto: die unwiderstehliche Zärtlichkeit der Kunst.

Arturo Nieto ist eine außergewöhnliche Figur in Form und Farbe. Sie ist eines der attraktivsten Genies des lateinamerikanischen Indigenismus und paradoxerweise ein sehr unbekannter Künstler. Seine Arbeit ist anfangs wie viele andere, er spricht über soziale Realität, er gibt Zeugnis von dem rohen, rücksichtslosen und brutalen Wesen der realen Welt. Das Interessante an seinen Werken ist jedoch, dass, obwohl die Linie Guayasaminesca eine wütende Klage hält, in ihnen sofort ein Hauch von Unschuld zu spüren ist, eine Mischung aus Einfachheit und Tiefe, die viel von dem spricht, was die menschliche Seele darunter verbirgt, Tonnen von Schmerz. In seinen Bildern gibt es Empörung und Wut, aber auch Liebe, Nostalgie und vor allem Unschuld, die nur einen kleinen Teil ihrer Schönheit zeigt. Der Betrachter kann sich nur die unwiderstehliche Zärtlichkeit vorstellen, die sich hinter den bunten Strichen verbirgt.

Erster Hippie Amerikas und der letzte der Bohemien.

Arturo Lenin Nieto Checa, ein großer ecuadorianischer Maler, wurde am 16. Mai 1933 in Quito geboren. Er war der Sohn von José Nieto, Arbeiter sozialistischer Ideen, und Rosa Checa, einer sehr katholischen Frau. Schon in jungen Jahren bewies er seine Frühzeitigkeit, indem er sein Talent zum Lesen, Zeichnen und Schreiben unter Beweis stellte und bei all seinen Aktivitäten sehr autonom war. Er absolvierte sein Hauptstudium an der Chile-Schule im Zentrum von Quito. Schon vor seinem zehnten Lebensjahr interessierte er sich dafür, die Welt zu kennen, um die Realität der Menschen zu untersuchen, die er durch eine besondere Sensibilität sah, die es ihm ermöglichte, sich der sozialen Tragödie, die ihn umgab, aber auch der tiefen Schönheit bewusst zu werden der Populärkultur, die sich später in seiner Arbeit widerspiegeln würde. Da er noch sehr klein war, wagte er es, das Land zu kennen, das aus seinem Haus flüchtete, um so weit wie möglich zu gehen.

Ich verlasse seine akademische Ausbildung zum Autodidakt, sein ständiges Lernen beinhaltete immer Literatur, Theologie, Politik, Philosophie und Kunstgeschichte. Aber er war nicht nur in den Geisteswissenschaften, sondern auch in den exakten Wissenschaften, besonders in der Physik und Astrophysik, ausgebildet. Seine Leidenschaft für das Lesen und seine unermüdlichen Nachforschungen zu verschiedenen Themen machten ihn in seiner Zeit von den intellektuellen Kreisen der Stadt zu einem Gelehrten.

In seiner Jugend lebte er mit seinem älteren Bruder Manuel Eduardo Nieto in Bogotá, der mit Carlos Fandiño und Jorge Carcavallo als einer der Meister des lateinamerikanischen Aquarells gilt. Dort lernte er nicht nur die großartigen Prozesse des kolumbianischen Aquarells kennen, er konnte auch mit verschiedenen Techniken wie Öl, Acrylfarbe, Feder, Gouache und Tinte experimentieren.

Nach dem Tod seines Vaters kehrte er nach Quito zurück und entschied sich, in dieser Stadt zu leben, als sein erster Sohn geboren wurde, obwohl er gelegentlich nach Bogotá zurückkehrte. Aus dieser Zeit datiert seine erste Kunststoffproduktion, die ihn mit der künstlerischen und kulturellen Welt der Stadt verband. Art erregte eine tiefe, schwer zu beschreibende Emotion, eine Mischung aus Empfindungen, bei denen er an seinem kreativen Bedürfnis festhielt, Empfindungen, die er als Ausgangsmaterial für seine großartige Produktion verwendete und die ihn nach und nach beherrschten und eine tiefe Traurigkeit hervorriefen Ich wollte nicht gehen. Er wechselte seine schöpferischen Epochen mit dem Alkoholismus ab, der als einziger ihm half, mit seinem Leid fertig zu werden, das tiefe Leid, das sich Tag für Tag verschlechterte, als er sah, dass Selbstsucht und Ignoranz die Feudalherren der modernen, modernen Gesellschaft waren. Seine Seele wusste von der Unvermeidlichkeit des Leidens und der sozialen Ungleichheit, wusste von den Barrikaden, die sich gegen die Menschen richteten, die Bildung, Religion und Politik seiner Zeit benutzten, und diese Gewissheit erzeugte in ihm jenen traurigen Stoizismus, der deutlich sichtbar ist in seiner Arbeit verkörpert. Sein anderes Sein und Denken war nicht an etwas Bekanntes gebunden, sein kreativer und intellektueller Reichtum suchte immer nach seinen eigenen Räumen.

Später würde er das bohemische Leben aufgeben, um sich der Erforschung und Vertiefung philosophischer und wissenschaftlicher Fragen sowie neuer und verschiedener Techniken der Bilderzeugung zu widmen. Er wagte sich in neue Techniken des Zeichnens mit Graphit, Kohle und Tinte sowie Sgraffito und Siebdruck, eine Technik, die er vor allem auf die kolonialen Ecken des historischen Zentrums von Quito in den 60er und 70er Jahren anwandte und Details zu seinen Eigenschaften gab Kirchen und Klöster. Er experimentierte mit allem, da jedes Material seinen eigenen Ausdruck in den Händen zu haben schien, bis er schließlich an der Wachstechnik festhielt, die er mit grandto_arturo-townscape pigments, Ölen und Paraffin selbst herstellen lernte. Er stellte harte und weiche Wachse nach seinen Anforderungen her, jeder von ihnen hatte einzigartige Eigenschaften und spiegelte die Farbe mit Tonalitäten und einer einzigartigen Leuchtkraft wider. In dieser Technik schuf er seine wichtigsten Werke, die die soziale Realität der ecuadorianischen Ureinwohner zeigen, nicht als Denunziation, sondern als Umarmung der Liebe zur kulturellen Schönheit, als ständiger Applaus, um die Welt auf sich aufmerksam zu machen und die Welt zu enthüllen Zärtlichkeit und Unschuld von Randgruppen und ihren Gebräuchen.

Die internationale Anerkennung

Olga Fisch, Unternehmerin, Designerin, Sammlerin und große Fördererin von Arturo-Nieto-Mutter-und-Kind-Ecuadorianischen Kunst, war die erste, die bei der Bewerbung von Nietos Gemälden behilflich war im Ausland. Dank der Patenschaft von Fisch wurden seine Bilder von Ausländern aus den USA, Deutschland und Israel bewundert und geschätzt. Die Auftraggeber dieser Länder ließen dem Künstler ständig mehrere Gemälde in Auftrag geben, so dass er während einer langen Zeit seines Lebens bequem leben konnte. Sein wachsender Ruhm außerhalb des Landes bedeutete, dass viele an seiner Arbeit interessierte Personen Geschäftsverträge vorschlugen, die er niemals akzeptierte, da er aufgrund seiner besonderen Natur keine Rechtsbeziehungen akzeptierte, die seine Freiheit und Autonomie irgendwie gefährdet hätten.

Unter seinen vielen Kreationen fertigte Nieto eine private Sammlung von Gemälden in Acryl mit Themen, die auf seiner Wahrnehmung der Welt und der Realität basierten. Ich sehe dort die Existenz des Seins als ewiger Reisender des Nichts und seine langen Stille in Farben und Formen, die wie eine wunderbare Musik vibrierten, die allein und in Stille zuhörte. Diese Sammlung wurde vom Künstler sehr eifersüchtig bewacht, aber er wurde seinem Partner an einen ausländischen Händler verkauft. Dabei nutzte er die Tatsache, dass Nieto nicht in der Stadt war. Bei seiner Rückkehr spürte der Künstler viel von diesem Verlust, da er im Leben nie etwas über das Schicksal seiner Werke wissen konnte. Nieto hatte bis zur Ankunft des Internets gelebt und konnte sehen, wie sehr seine Bilder heute geschätzt werden, da es auf der ganzen Welt viele Orte gibt, an denen man seine Werke sehen kann, und es gibt sogar Händler, die ihre Gemälde in versteigern Preise zwischen 800 und 5000 US-Dollar als Erstgebot. Paradoxerweise kennen und schätzen in Ecuador, in dem es geboren wurde, nur wenige seine großartige Produktion. .

Arturo Nieto starb 1995 im Alter von 61 Jahren in Quito, einer Stadt, der er die wertvolle Inspiration verdankt, um einen großen Teil seiner Arbeit zu verwirklichen, die aber nur wenige Beispiele davon hat in privaten Sammlungen und Galerien in den Vereinigten Staaten und hauptsächlich in Israel.

Das Projekt Arturo Nieto for the Arts ist eine Initiative von Alejandro Villalba Nieto, ebenfalls Künstler, Herausgeber und Pädagoge, die mit dieser Idee einen Teil des Werks des großen Künstlers aus Quito zurückgewinnen möchte, da es ein Fragment des Kulturerbe aller Ecuadorianer.

Zu diesem Zweck ist der erste Schritt die Verbreitung der Arbeit, die Arturo Nieto im Leben verrichtete, damit das Publikum seine Arbeit erkennen und ihm helfen kann, weitere Werke zu finden. Es ist möglich, dass sich viele dieser Gemälde noch im Land befinden, in Privatsammlungen, in Häusern und Büros oder in Dachböden und Kellerräumen, so dass der Beitrag aller wichtig ist, um verborgene Schätze unter Staubschichten zu erkennen. die Jahre, um sie ans Licht zu bringen und Ecuador und der Welt einen Vorgeschmack auf die Schönheit zu geben, die das Talent der Ecuadorianer begreifen kann.

Objekt-Nr. 2371
Preis: 600 Euro
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Grimm Wolfgang

Wolfgang Grimm
1959 in Bad Tölz - 28. September 2007 in Regensburg.
Studium: Ausbildung zum Technischen Zeichner.
Technik: Öl / Leinwand / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 73cm * 55cm.
Abmessung mit Rahmen: 83cm * 63cm.
Signiert.
Datiert: 90.
Bildtitel: Akt - abstrakt.
Rahmung: Rahmenleiste.

Von 1977 bis 1980 bestritt er eine Ausbildung zum Technischen Zeichner. 1981/82 arbeitete er an der Akademie für das Graphische Gewerbe in München. 1982 kam es zur Gründung der AKU Akademie für Konstruktiven Unsinn in Berlin. Von 1984 bis 1989 belegte Grimm ein Studium der freien Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in München.

1990 erhielt er ein Diplom als Meisterschüler von Professor Robin Page. 1987 war er Gründungsmitglied des KUNST-WERK e. V. in Regensburg und erhielt ein Julius-F.-Neumüller-Stipendium der Stadt Regensburg. Von 1990 bis 1993 hatte Grimm ein Atelier in Elmo/Italien. 1994 nahm er eine fixe Anstellung an der Regensburger Montessorischule an. Dort war er bis zu seinem Tod Kunst- und Werklehrer. 2002 war er Gründungsmitglied des Kunstvereins GRAZ e. V. (Regensburg) und 2003 am Aufbau einer Schule der Fantasie in Regensburg beteiligt. Weiters war Wolfgang Grimm Referent bei der Arbeitsgemeinschaft Kunsttherapie in Regensburg. Grimm starb durch Suizid.

Der Journalist Helmut Hein bezeichnete Grimm in einem Nachruf in der Mittelbayrischen Zeitung als einen der „wichtigsten ostbayerischen Künstler der letzten Jahrzehnte“, charakterisierte ihn als Berserker, Outlaw und Nighthawk, der jedoch kein Egoist und Egomane gewesen sei, sondern zu Kooperation fähig und bereit, zudem „handwerklich bestens ausgebildet“. Der Nachruf von Helmut Hein: Herrschende Regeln kümmerten ihn nicht. Zum Tod von Wolfgang Grimm wurde in der Zeitschrift des Berufsverbandes Bildender Künstler Landesverband Bayern, 4/2007, Seite 7 abgedruckt. Ein Bericht von Helmut Hein zum Buch „Bin sofort zurück! Wolfgang“ erschien 2009 in der Mittelbayerischen Zeitung.

Objekt-Nr. 2369
Preis: 2500 Euro
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Skorobogattschenko Michail

Michail Skorobogattschenko
1962 in Nowotscherkassk.
Studium: Kunstabteilung am Pädagogischen Institut in Woronez.
Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 67cm * 58cm.
Abmessung mit Rahmen: 70cm * 60cm.
Signiert.
Datiert: 1995.
Bildtitel: Zwei.
Rahmung: Rahmenleiste.

Kunstausstellung in Kiruna (Schweden).
Ausstellung 1993/94 und 1994/95 in der Galerie Kocken in Kevelaer.

Objekt-Nr. 2364
Preis: 500 Euro
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unleserlich signiert

Technik: Öl / Papier.
Blattgröße: 27cm  * 22cm.
Abmessung mit Rahmen: 34cm * 29cm.
Signiert.
Bildtitel: Akt.
Rahmung: Rahmenleiste.

Objekt-Nr. 2362
Preis: 300 Euro
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Leiberg Helge

Helge Leiberg
27. Oktober 1954 in Dresden.
Studium: Hochschule für Bildende Künste Dresden bei Prof. Gerhard Kettner
Technik: Gouache über Rollkalender aus Bambus.
Abmessung: 82,5 * 31,7 cm.
Signiert.
Datiert: 92.
Bildtitel: Person.

Leiberg studierte nach einer Lehre als Positiv-Retuscheur zwischen 1973 und 1978 bei Gerhard Kettner an der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Er war dann freiberuflich tätig und beschäftigte sich mit der Kombination verschiedener Medien (Musik, Film, Tanz, bildende Kunst). Mit Michael Freudenberg und A. R. Penck gründete er 1979 eine Malerband und begann die bis heute währende Zusammenarbeit mit dem Gitarristen Lothar Fiedler. Leiberg bemalte auch Super-8-Filme, die später bei Performances auf Tanzende projiziert wurden. 1984 zog er in die Bundesrepublik Deutschland, wo er auch durch seine Kunstbücher und durch Buchillustrationen für die Büchergilde Gutenberg bekannt wurde. Seit 1994 widmete er sich verstärkt plastischen Arbeiten in Terracotta bzw. Bronze. 1990 gründete er die Performance-Gruppe GOKAN mit der Tänzerin Fine Kwiatkowski und den Musikern Lothar Fiedler und Dietmar Diesner, bei der er zunehmend zum von ihm entwickelten Noise-Painting überging. Er führte weiterhin Performances mit Christa Wolf durch.

Leiberg hatte zahlreiche Einzelausstellungen, u. a. in der Galerie Borchardt, Hamburg, der Galerie Epikur, Wuppertal, und der Kunsthalle Brennabor in Brandenburg. Er stellte auch auf der 2. Biennale Peking 2005 aus. Arbeiten von Leiberg befinden sich beispielsweise in folgenden Museen und öffentlichen Sammlungen: Berlinsche Galerie, Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Kupferstichkabinett Dresden, Herzog August Bibliothek, Kulturfond Freistaat Sachsen, Klingspor-Museum, Berliner Volksbank, Sammlung Würth.

Objekt-Nr. 2358
Preis: 750 Euro
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Gött Hans Prof.

Hans Gött Prof.
08.06.1883 in München - 12.02.1974 in München.
Studium: Academie Matisse, Angelo Jank, Peter Halm.
Technik: Öl / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 73cm * 60cm.
Abmessung mit Rahmen: 80cm *  66cm.
Signiert.
Bildtitel: Akte beim Baden.
Rückseitig  Badende Mädchen von 1932.
Rahmen: Rahmenleiste.

Hans Gött wuchs als Sohn des angesehenen Gymnasialdirektors Georg Gött in humanistisch geprägten, großbürgerlichen Kreisen des kaiserzeitlichen Münchens auf. Neben der Malerei waren Musik – Hans Gött war ein hervorragender Cellist – Theater, Oper, Schauspiel und mehrsprachige Konversation Konstanten im Leben des Künstlers, die ihn über wechselvolle Zeiten begleiten sollten. Drei entscheidende Einflüsse prägen das malerische Werk Götts: Den Wunsch, Maler zu werden, weckte in ihm die Begegnung mit Werken des Malers Karl Haider, der dem Kreis der Münchner Maler um Wilhelm Leibl angehörte und dessen vom Realismus des 19. Jahrhunderts geprägte Art, „der Natur Seele zu verleihen“, den jungen Mann tief beeindruckte. Damit einher ging die noch bedeutendere Entdeckung des zunächst vom Jugendstil bestimmten Symbolismus Ferdinand Hodlers, dessen Grundprinzip der Einheit von Mensch und Natur als Gegenbild einer als chaotisch empfundenen Zeit der humanistischen Prägung Götts entgegenkam. Der dritte wichtige Faktor war ein längerer Aufenthalt in Paris (1907-1909), wo sich Gött zunächst an der Malschule Colarossi und dann an der Académie Matisse einschrieb. In der Tat ist in dieser Zeit auch bei Gött ein neues, von Matisse geprägtes und stilbildendes Verhältnis zur Farbe entstanden, das dann wiederum mit den expressiven Tendenzen des späten Ferdinand Hodler nach 1900 harmoniert. Über Jahre fand Gött seine künstlerische Heimat in der „Neuen Münchner Secession“, in die er 1919 aufgenommen wurde. Die Vereinigung hatte nur 30 ordentliche Mitglieder, aber mit die wichtigsten Vertreter der expressiven Moderne: die Maler Karl Caspar und seine Frau Maria Caspar-Filser, Paul Klee und Alexej Jawlensky, aber auch Alexander Kanoldt, Richard Seewald, Max Unold sowie den Bildhauer Edwin Scharff; zu den auswärtigen Mitgliedern zählten Max Beckmann, Erich Heckel, Karl Hofer, Oskar Kokoschka, Wilhelm Lehmbruck, Jules Pascin und Hans Purrmann. In manchen seiner Portraits und intensiveren Landschaften sind Anklänge an Karl Hofer zu erkennen, den Gött sehr geschätzt hat; ansonsten hatte er aber „seine“ Bildsprache in Paris gefunden und bis zum Schluß konsequent fortgeführt. Hans Gött war ein hochbegabter und kultivierter Mensch, ein angesehener, beliebter Professor und vor allem ein Künstler aus Leidenschaft - wahrhaft ein „Klassiker in unklassischer Zeit“.

Objekt-Nr. 2354
Preis: 2500 Euro
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Hoffmann Helmut

Helmut Hoffmann
24.10.1928 in Peiting - 27.07.1998 in Murnau.
Studium: Prof. Walter Teutsch.
Technik: Öl / Kaffeesack.
Abmessung ohne Rahmen: 60cm * 100cm.
Abmessung mit Rahmen: 61cm * 101cm.
Signiert.
Datiert: 50.
Bildtitel: Pferde auf der Weide.
Rahmung: Rahmenleiste.

24.10.1928 geboren in Peiting.
12.12.1946 Eintritt Berufsverband Bildender Künstler München.
1947 - 1950 Studium Akademie der Bildenden Künste München bei Prof. Walter Teutsch.
1950 Ankauf "Weisse Pferde" v.d. Kölner Ausstellung für 250.-DM.
1950 Ausstellung - Städtische Galerie München.
1952 Stipendienträger.
28.07.-17.08.1952 Internationaler Ferienkurs der Münchner Hochschule.
1952 Weihnachtsverkaufsausstellung - Hochschule der Bildenden Künste.
Dezember 1952 Aufnahme in den Berufsverband Bildender Künstler.
16.04.1953 - 1000.-DM Stipendium - Kulturkreis im Bundesverband der Deutschen Industrie.
Dezember 1953 Ausstellung Pasinger Künstler in Pasing.
Juli 1954 Ausstellung - Berufsverband Bildender Künstler.
30.04.1956 Führerschein.
Juni 1956 Große Kunstausstellung Haus der Kunst München
( Stillleben - Bildnis I.N.)
von da an jedes Jahr im Haus der Kunst als Aussteller.
Juli 1956 Mitglied - Arbeitsausschuss - Berufsverband Bildender Künstler.
Oktober 1958 Aufnahme - SECESSION.
Mai 1962 - 5000.-DM Stipendium vom Kulturreferat München.
1964 Seerosenpreis der Stadt München.

Vizepräsident der SECESSION
Juror der SECESSION

Studienreisen führten ihn nach Südtirol, Griechenland, Spanien und Norwegen.

Objekt-Nr. 2351
Preis: 4500 Euro
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Benning Michael

Michael Benning
29.01.1947 in Bergen/Celle
Studium: Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig.
Technik: Mischtechnik / Papier.
Abmessung ohne Rahmen: 115cm * 85cm.
Abmessung mit Rahmen: 119cm * 91cm.
Signiert.
Datiert: 1989
Bildtitel: Hallingdal XXIII.
Werkverzeichnis: 2067
Rahmung: Rahmenleiste.

1953-65 Volks- und Realschule in Bergen
1965-68 Lehre als Schauwerbegestalter in Celle
1966 Erste Ölbilder entstehen
1968 Bundeswehrdienst im Munster - Lager
1969-73 tätig als Dekorateur, Isolierer, Bauarbeiter, Verkäufer u. Fließbandarbeiter
1973-78 Studium der Freien Kunst an der Hochschule für
Bildende Künste in Braunschweig bei den Professoren
Hubertus von Pilgrim (Grundstudium), Malte Sartorius (Zeichnung) und Karl Schulz (Druckgraphik)
1978-79
Meisterschüler bei Prof. Malte Sartorius.
Bis 1978 entstehen fotorealistische Zeichnungen und Druckgraphiken.
Ab 1979 ausschließlich Herstellung von Schaukästen und Objekten.
1979-80
Lehrauftrag an der VHS Wolfsburg für Freihandzeichnen
1979-86
Lehrauftrag an der HBK Braunschweig für Materialkollagen, dreidimensionale Bilder und Schaukästen
1979-86
Lehrauftrag an der HBK Braunschweig
1979
lernt er seine spätere Ehefrau, die Malerin Paula Gottschlich, kennen
1980
erscheint das Buch: " der lange Weg - Episoden aus dem
Leben des glücklichem Holzlöffelschnitzers v H." im Selbstverlag
1982        
Nachwuchsstipendium des Landes Niedersachsen
1983-84
Arbeitsstipendium Künstlerstätte Schloß Bleckede
ab 1985
entstehen Serien schwarzer Zeichnungen, in denen Architektur tematisiert ist.
1987
Ekely-Stipendium, Oslo
1988
Kunstpreis Zweibrücken für Handzeichnungen
1989
Laves-Preis der Stadt Hannover
1990
Messe-Preis der Stadt Braunschweig
1989-91
Erwerb eines alten Hofes und Ausbau zu Ateliers in Salzdahlum bei Wolfenbüttel
1992
wird die künstlerische Arbeit mit besonderer Hinwendung zur Farbe wiederaufgenommen.

Objekt-Nr. 2349
Preis: 600 Euro
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Sandig Armin

Armin Sandig
10. März 1929 in Hof/Saale - 07. August 2015 in Hamburg.
Technik: Öl / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 70cm * 50cm.
Abmessung mit Rahmen: 85cm * 65cm.
Signiert.
Datiert: 1948.
Bildtitel: Erinnerung an meine Kindheit.
Rahmung: Handgefertigte Rahmenleiste.

In der Hofer Kunstausstellung „Junge Maler“, an der auch sein Malerfreund Paul (eigentlich Werner) Krüger teilnahm, konnte Sandig 1946/1947 im Alter von 17 Jahren zum ersten Mal eigene Arbeiten zeigen. Als er vom Süden in den Norden wechselte, wurde 1951 Hamburg seine Wahlheimat, in der er bis zu seinem Tod im August 2015 lebte. Die Freie und Hansestadt Hamburg förderte ihn. So erhielt er 1960 das Lichtwark-Stipendium und 1972 wurde er mit dem Edwin-Scharff-Preis ausgezeichnet. Der Preis des Internationalen Zeichenwettbewerbs Nürnberg wurde ihm 1980 verliehen und 1992 der Friedrich-Baur-Preis für Bildende Kunst der Bayer. Nachdem er 1972 ordentliches Mitglied der Freien Akademie der Künste in Hamburg wurde, war er von 1980 bis 2011 deren Präsident. 1989 ernannte ihn der Hamburger Senat in Anerkennung für seine Arbeit zum Ehren-Professor. 2002 wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.
Als Autodidakt war er zunächst von Max Beckmann, Wassily Kandinsky und Paul Klee beeinflusst, fand aber zunehmend seinen eigenen Weg. In seinem Frühwerk führte ihn die Suche nach der „total autonomen Malerei“ (Armin Sandig) zur konstruktivistischen Abstraktion und seine Arbeiten konnten in dieser Zeit dem Tachismus, einer informellen Richtung innerhalb der abstrakten Kunst, zugerechnet werden. Ab 1970 wurde sein Werk dann zunehmend von einer figurativen Gegenständlichkeit geprägt, allerdings in einer ihm eigenen Bildsprache. Werkphasen lösten sich zwar ab, doch grundlegende Veränderungen fanden danach nicht mehr statt. Armin Sandig war einer der wichtigen Vertreter der Deutschen Kunst des 20. Jahrhunderts. Seine Werke sind in vielen öffentlichen Sammlungen vertreten, so in der Hamburger Kunsthalle, der Kunsthalle Bremen, dem Kunstmuseum Städel in Frankfurt am Main, im Museum Ludwig in Köln, im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg und in der Staatsgalerie Stuttgart.

AUKTION
Hauswedell & Nolte, 11.06.2004
Hamburg, Deutschland
Armin SANDIG (1929-2015)
Erinnerung an meine Kindheit, 1948
Öl/Karton
70,5 x 50 cm
Zuschlagspreis : Los nicht verkauft
Schätzpreis: 2.000 €
Lot-Nr. 1520
Abbildung auf Seite 178 des Katalogs
Details
Signiert

Objekt-Nr. 2348
Preis: 950 Euro
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