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Gemälde

Max Meier

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Vogel Friedrich

Friedrich Vogel
1903 in Pforzheim - 1981 in Stuttgart.
Technik: Öl / Papier / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 12cm * 17cm.
Abmessung mit Rahmen: 19cm * 25cm.
Signiert.
Bildtitel: Abstrakte Darstellung.
Rahmung: Rahmenleiste.

War als Künstler Autodidakt, tätig in Stuttgart (-Gablenberg). Zeichnete schwäbische und bayerische Landschaften. Arbeitete seit den 1930er Jahren meist im Kleinstformat auf Papier, in Öl, Pastell und Mischtechnik: Blumen, Pflanzen, Landschaften, Architektur (insbes. Stuttgart, Schwäbische Alb, aber auch Venedig/Chioggia), Stilleben, südamerikanische Puppenfiguren. In den gegenständlichen Kompositionen werden nach gemäßigt impressionistischem Beginn stilistische Einflüsse des Expressiven Realismus und der neuen Sachlichkeit deutlich.
Ab den späten 1940er Jahren reiches Werk an informellen Kompositionen von großer Gestaltungsvielfalt und meist bestechender technischer Ausführung.
Ein großer Teil des künstlerischen Nachlasses befindet sich im Stadtarchiv Stuttgart.

Objekt-Nr. 2396
Preis: 250 Euro
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Buchleiter Adolf

Adolf Buchleiter
11. Dezember 1929 in Heidelberg - 03. März 2000 in Kassel.
Studium: Studium an der Kunst- und Werkschule Pforzheim.
Technik: Öl / Papier / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 20cm * 38cm.
Abmessung mit Rahmen: 28cm * 46cm.
Signiert.
Datiert: 58.
Bildtitel: Abstrakte Darstellung.

1929
Am 11.12. wird Adolf Buchleiter in Heidelberg geboren.
1940 - 1945
Besuch des Realgymnasiums und Konservatoriums der Musik in Heidelberg.
1946 - 1951
Lehre als Gold- und Silberschmied in Heidelberg.
Gesellenjahr als Modellmacher.
1947 - 1951
Jazzmusiker in verschiedenen Heidelberger Bands.
1951 - 1955
Studium an der Kunst- und Werkschule Pforzheim.
1955 - 1958
Assistent bei Prof. K.H. Wienert an der Kunst- und Werkschule Pforzheim.
1958 - 1961
Lehrauftrag für Zeichnen und Malen an der Kunst- und Werkschule Pforzheim.
Parallel freie Mitarbeit bei Architekten und in der Schmuckindustrie Pforzheim und Heidelberg.
Beteiligung und Preise bei renommierten Kunstwettbewerben.
1961
Berufung zur Dozentur für Gestaltlehre an der Staatlichen Werkkunstschule Kassel.
1969
Kooperation mit den "Center for Advanced Visual Studies" am Massachusetts Institute of Technology Massachusetts / USA unter Leitung von Georgy Kepes.
1971
Berufung zum ordentlichen Professor an der Gesamthochschule Universität Kassel, Fachbereich Kunst.
1992
Adolf Buchleiter tritt nach 37 Jahren Lehrtätigkeit in den Ruhestand. Es entstehen jetzt Zeichnungen von bis zu 5 Quadratmetern Größe, an denen er 6-8 Monate arbeitet und sich mit dem Phänomen der Zeit(losigkeit) sowie Dantes "Göttlicher Komödie" auseinandersetzt.
1995
Nach langer Ausstellungspause nahm Adolf Buchleiter wieder den Dialog mit dem Kunstpublikum auf und gab in einigen Einzelausstellungen Einblicke in seine Arbeiten.
2000
Die Millenniumsausstellung im Kasseler Kunstverein (anschließend im Reuchlinhaus Pforzheim) "Zwischen göttlicher und menschlicher Komödie" löste bei den Betrachtern Staunen und Nachdenklichkeit aus.
Am 3. März 2000 starb Adolf Buchleiter nach einem tragischen Unfall in Kassel.

Objekt-Nr. 2395
Preis: 350 Euro
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Braig Paul

14. Juli 1906 in München - 09. November 1972 in Paris.
Studium: 1923/24 Bauhaus Weimar bei Kandinsky und Klee.
Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 41cm * 33cm.
Abmessung mit Rahmen: 48cm * 40cm.
Signiert.
Bildtitel: Badender Akt.
Rahmung: Rahmenleiste.

Maler, Graveur.
Figuren, Akte, Portraits, Landschaften, Seestücke.

Paul Braig studierte in München und von 1923 bis 1924 am Bauhaus in Dessau bei Kandinsky und Klee. Anschließend verbrachte er einige Zeit in Florenz, wo er Leonardo da Vinci und Michelangelo entdeckte. 1925 ging er nach Paris, wo er ein Studium an der Académie Ranson bei Roger Bissiér und Demetrius Galanis hatte.

Objekt-Nr. 2387
Preis: 1250 Euro
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Ott Maja

Maja Ott
1960 in Bad Reichenhall.
Studium: 1985 -1990 Akademie der Bildenden Künste München.
Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 120cm *  100cm.
Abmessung mit Rahmen: 123cm * 103cm.
Signiert
Bildtitel: Abstrakte Darstellung.
Rahmung: Rahmenleiste.

1985 - 1990 Studium der Malerei und Grafik an der Akademie der Bildenden Künste in München.
Abschluss des Studium mit Diplom.

Ausstellungen - Auswahl:

1987 Künstlerhaus Salzburg und Kunsthalle Nürnberg.
1988 Wanderausstellung in neun Städten Dänemarks.
1989 Galerie Helmut Leger München - Herzogstraße.
1993 Kunstverein Cuxhaven.
1990 - 2012 Große Kunstausstellung im Haus der Kunst München.

Objekt-Nr. 2386
Preis: 2400 Euro
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Preißl Rupert

Rupert Damaskus Preißl
17.03.1925 in Eitlbrunn - 04. Juli 2003 in Regensburg.
Studium: Hermann Gradl und Constantin Gerhardinger.
Technik: Öl / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 110cm * 110cm.
Abmessung mit Rahmen: 122cm * 122cm.
Signiert.
Bildtitel: Passau.
Rahmung: Rahmenleiste.

Nach der Oberschule Ausbildung als Restaurator.
Künstlerische Ausbildung bei Professor Hermann Gradl, Nürnberg und Prof. Constantin Gerhardinger, München.  
Zusammenarbeit mit Franz Gebhard Westerbuchberg und Bildhauer Seff Weidl.
Viele Begegnungen mit Alfred Kubin und Wilhem Niedermayer.
Seit 1956 freie künstlerische Tätigkeit.
Studien der Psychosomatik ( Dr. Zilch).
Studien- und Arbeitsaufenthalte in Holland, Frankreich, Italien, Österreich, Tschechien ect.
1972 Nordgau Kulturpreis der Stadt Amberg.
1974 Kulturpreis Ostbayern, OBAG.
1979 Kulturpreis der Stadt Regensburg.
1984 Bundesverdienstkreuz 1.Klasse.
1987 Waldschmidtpreis, Markt Eschlkam.
1991 Bayerischer Verdienstorden.
1996 Landkreismedaille in Gold, Landkreis  Amberg / Sulzbach.
2000 Silberne Bürgermedaille der Stadt Regensburg.
Ehrenvorsitzender des BBK Ndb./Opf.

Objekt-Nr. 2384
Preis: 2200 Euro
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Hoffmann Helmut

24.10.1928 in Peiting - 27.07.1998 in Murnau.
Studium: Prof. Walter Teutsch.
Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 95cm * 60cm.
Abmessung mit Rahmen: 108cm * 72cm.
Signiert.
Datiert: 64.
Bildtitel: Kind mit Hund im Winter.
Rahmung: Rahmenleiste.

Ausgestellt vom 05.Juni 1964 bis 27.September 1964 in der Großen Kunstausstellung München im Haus der Kunst, mit der Ausstellungsnummer 99.

Abgebildet im Katalog auf Seite 29.

Ausgestellt 1967 in Paris in der Galerie Bernheim.

Ausgestellt vom 19. Oktober 1968 bis 24.November 1968 im Kunstverein München.

24.10.1928 geboren in Peiting.
12.12.1946 Eintritt Berufsverband Bildender Künstler München.
1947 - 1950 Studium Akademie der Bildenden Künste München bei Prof. Walter Teutsch.
1950 Ankauf "Weisse Pferde" v.d. Kölner Ausstellung für 250.-DM.
1950 Ausstellung - Städtische Galerie München.
1952 Stipendienträger.
28.07.-17.08.1952 Internationaler Ferienkurs der Münchner Hochschule.
1952 Weihnachtsverkaufsausstellung - Hochschule der Bildenden Künste.
Dezember 1952 Aufnahme in den Berufsverband Bildender Künstler.
16.04.1953 - 1000.-DM Stipendium - Kulturkreis im Bundesverband der Deutschen Industrie.
Dezember 1953 Ausstellung Pasinger Künstler in Pasing.
Juli 1954 Ausstellung - Berufsverband Bildender Künstler.
30.04.1956 Führerschein.
Juni 1956 Große Kunstausstellung Haus der Kunst München
( Stillleben - Bildnis I.N.)
von da an jedes Jahr im Haus der Kunst als Aussteller.
Juli 1956 Mitglied - Arbeitsausschuss - Berufsverband Bildender Künstler.
Oktober 1958 Aufnahme - SECESSION.
Mai 1962 - 5000.-DM Stipendium vom Kulturreferat München.
1964 Seerosenpreis der Stadt München.

Vizepräsident der SECESSION
Juror der SECESSION

Studienreisen führten ihn nach Südtirol, Griechenland, Spanien und Norwegen.

Objekt-Nr. 2382
Preis: 6000 Euro
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unleserlich signiert

Technik: Öl / Karton / Eichenplatte.
Abmessung ohne Rahmen: 14,5cm * 16,5cm.
Abmessung mit Rahmen: 22cm * 25cm.
Signiert.
Bildtitel: Landschaft.
Rahmung: Rahmenleiste.

Objekt-Nr. 2381
Preis: 220 Euro
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monogrammiert

Technik: Öl / Karton
Abmessung ohne Rahmen: 53,5cm * 70cm.
Abmessung mit Rahmen: 61cm * 77cm.
Monogrammiert: Sch.
Datiert: 72.
Bildtitel: Abstrakte Darstellung.
Rahmung: Rahmenleiste.

Objekt-Nr. 2375
Preis: 550 Euro
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Nieto Checa Arturo Lenin

Arturo Lenin Nieto Checa
16. Mai 1933 in Quito - 1995 in Quito.
Studium: Autodidakt.
Technik: Mischtechnik / Papier / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 35,5cm * 25,5cm.
Abmessung mit Rahmen: 43cm * 32,5cm.
Signiert.
Bildtitel: Mexikanische Familie.
Rahmung: Rahmenleiste.

Arturo Nieto: die unwiderstehliche Zärtlichkeit der Kunst.

Arturo Nieto ist eine außergewöhnliche Figur in Form und Farbe. Sie ist eines der attraktivsten Genies des lateinamerikanischen Indigenismus und paradoxerweise ein sehr unbekannter Künstler. Seine Arbeit ist anfangs wie viele andere, er spricht über soziale Realität, er gibt Zeugnis von dem rohen, rücksichtslosen und brutalen Wesen der realen Welt. Das Interessante an seinen Werken ist jedoch, dass, obwohl die Linie Guayasaminesca eine wütende Klage hält, in ihnen sofort ein Hauch von Unschuld zu spüren ist, eine Mischung aus Einfachheit und Tiefe, die viel von dem spricht, was die menschliche Seele darunter verbirgt, Tonnen von Schmerz. In seinen Bildern gibt es Empörung und Wut, aber auch Liebe, Nostalgie und vor allem Unschuld, die nur einen kleinen Teil ihrer Schönheit zeigt. Der Betrachter kann sich nur die unwiderstehliche Zärtlichkeit vorstellen, die sich hinter den bunten Strichen verbirgt.

Erster Hippie Amerikas und der letzte der Bohemien.

Arturo Lenin Nieto Checa, ein großer ecuadorianischer Maler, wurde am 16. Mai 1933 in Quito geboren. Er war der Sohn von José Nieto, Arbeiter sozialistischer Ideen, und Rosa Checa, einer sehr katholischen Frau. Schon in jungen Jahren bewies er seine Frühzeitigkeit, indem er sein Talent zum Lesen, Zeichnen und Schreiben unter Beweis stellte und bei all seinen Aktivitäten sehr autonom war. Er absolvierte sein Hauptstudium an der Chile-Schule im Zentrum von Quito. Schon vor seinem zehnten Lebensjahr interessierte er sich dafür, die Welt zu kennen, um die Realität der Menschen zu untersuchen, die er durch eine besondere Sensibilität sah, die es ihm ermöglichte, sich der sozialen Tragödie, die ihn umgab, aber auch der tiefen Schönheit bewusst zu werden der Populärkultur, die sich später in seiner Arbeit widerspiegeln würde. Da er noch sehr klein war, wagte er es, das Land zu kennen, das aus seinem Haus flüchtete, um so weit wie möglich zu gehen.

Ich verlasse seine akademische Ausbildung zum Autodidakt, sein ständiges Lernen beinhaltete immer Literatur, Theologie, Politik, Philosophie und Kunstgeschichte. Aber er war nicht nur in den Geisteswissenschaften, sondern auch in den exakten Wissenschaften, besonders in der Physik und Astrophysik, ausgebildet. Seine Leidenschaft für das Lesen und seine unermüdlichen Nachforschungen zu verschiedenen Themen machten ihn in seiner Zeit von den intellektuellen Kreisen der Stadt zu einem Gelehrten.

In seiner Jugend lebte er mit seinem älteren Bruder Manuel Eduardo Nieto in Bogotá, der mit Carlos Fandiño und Jorge Carcavallo als einer der Meister des lateinamerikanischen Aquarells gilt. Dort lernte er nicht nur die großartigen Prozesse des kolumbianischen Aquarells kennen, er konnte auch mit verschiedenen Techniken wie Öl, Acrylfarbe, Feder, Gouache und Tinte experimentieren.

Nach dem Tod seines Vaters kehrte er nach Quito zurück und entschied sich, in dieser Stadt zu leben, als sein erster Sohn geboren wurde, obwohl er gelegentlich nach Bogotá zurückkehrte. Aus dieser Zeit datiert seine erste Kunststoffproduktion, die ihn mit der künstlerischen und kulturellen Welt der Stadt verband. Art erregte eine tiefe, schwer zu beschreibende Emotion, eine Mischung aus Empfindungen, bei denen er an seinem kreativen Bedürfnis festhielt, Empfindungen, die er als Ausgangsmaterial für seine großartige Produktion verwendete und die ihn nach und nach beherrschten und eine tiefe Traurigkeit hervorriefen Ich wollte nicht gehen. Er wechselte seine schöpferischen Epochen mit dem Alkoholismus ab, der als einziger ihm half, mit seinem Leid fertig zu werden, das tiefe Leid, das sich Tag für Tag verschlechterte, als er sah, dass Selbstsucht und Ignoranz die Feudalherren der modernen, modernen Gesellschaft waren. Seine Seele wusste von der Unvermeidlichkeit des Leidens und der sozialen Ungleichheit, wusste von den Barrikaden, die sich gegen die Menschen richteten, die Bildung, Religion und Politik seiner Zeit benutzten, und diese Gewissheit erzeugte in ihm jenen traurigen Stoizismus, der deutlich sichtbar ist in seiner Arbeit verkörpert. Sein anderes Sein und Denken war nicht an etwas Bekanntes gebunden, sein kreativer und intellektueller Reichtum suchte immer nach seinen eigenen Räumen.

Später würde er das bohemische Leben aufgeben, um sich der Erforschung und Vertiefung philosophischer und wissenschaftlicher Fragen sowie neuer und verschiedener Techniken der Bilderzeugung zu widmen. Er wagte sich in neue Techniken des Zeichnens mit Graphit, Kohle und Tinte sowie Sgraffito und Siebdruck, eine Technik, die er vor allem auf die kolonialen Ecken des historischen Zentrums von Quito in den 60er und 70er Jahren anwandte und Details zu seinen Eigenschaften gab Kirchen und Klöster. Er experimentierte mit allem, da jedes Material seinen eigenen Ausdruck in den Händen zu haben schien, bis er schließlich an der Wachstechnik festhielt, die er mit grandto_arturo-townscape pigments, Ölen und Paraffin selbst herstellen lernte. Er stellte harte und weiche Wachse nach seinen Anforderungen her, jeder von ihnen hatte einzigartige Eigenschaften und spiegelte die Farbe mit Tonalitäten und einer einzigartigen Leuchtkraft wider. In dieser Technik schuf er seine wichtigsten Werke, die die soziale Realität der ecuadorianischen Ureinwohner zeigen, nicht als Denunziation, sondern als Umarmung der Liebe zur kulturellen Schönheit, als ständiger Applaus, um die Welt auf sich aufmerksam zu machen und die Welt zu enthüllen Zärtlichkeit und Unschuld von Randgruppen und ihren Gebräuchen.

Die internationale Anerkennung

Olga Fisch, Unternehmerin, Designerin, Sammlerin und große Fördererin von Arturo-Nieto-Mutter-und-Kind-Ecuadorianischen Kunst, war die erste, die bei der Bewerbung von Nietos Gemälden behilflich war im Ausland. Dank der Patenschaft von Fisch wurden seine Bilder von Ausländern aus den USA, Deutschland und Israel bewundert und geschätzt. Die Auftraggeber dieser Länder ließen dem Künstler ständig mehrere Gemälde in Auftrag geben, so dass er während einer langen Zeit seines Lebens bequem leben konnte. Sein wachsender Ruhm außerhalb des Landes bedeutete, dass viele an seiner Arbeit interessierte Personen Geschäftsverträge vorschlugen, die er niemals akzeptierte, da er aufgrund seiner besonderen Natur keine Rechtsbeziehungen akzeptierte, die seine Freiheit und Autonomie irgendwie gefährdet hätten.

Unter seinen vielen Kreationen fertigte Nieto eine private Sammlung von Gemälden in Acryl mit Themen, die auf seiner Wahrnehmung der Welt und der Realität basierten. Ich sehe dort die Existenz des Seins als ewiger Reisender des Nichts und seine langen Stille in Farben und Formen, die wie eine wunderbare Musik vibrierten, die allein und in Stille zuhörte. Diese Sammlung wurde vom Künstler sehr eifersüchtig bewacht, aber er wurde seinem Partner an einen ausländischen Händler verkauft. Dabei nutzte er die Tatsache, dass Nieto nicht in der Stadt war. Bei seiner Rückkehr spürte der Künstler viel von diesem Verlust, da er im Leben nie etwas über das Schicksal seiner Werke wissen konnte. Nieto hatte bis zur Ankunft des Internets gelebt und konnte sehen, wie sehr seine Bilder heute geschätzt werden, da es auf der ganzen Welt viele Orte gibt, an denen man seine Werke sehen kann, und es gibt sogar Händler, die ihre Gemälde in versteigern Preise zwischen 800 und 5000 US-Dollar als Erstgebot. Paradoxerweise kennen und schätzen in Ecuador, in dem es geboren wurde, nur wenige seine großartige Produktion. .

Arturo Nieto starb 1995 im Alter von 61 Jahren in Quito, einer Stadt, der er die wertvolle Inspiration verdankt, um einen großen Teil seiner Arbeit zu verwirklichen, die aber nur wenige Beispiele davon hat in privaten Sammlungen und Galerien in den Vereinigten Staaten und hauptsächlich in Israel.

Das Projekt Arturo Nieto for the Arts ist eine Initiative von Alejandro Villalba Nieto, ebenfalls Künstler, Herausgeber und Pädagoge, die mit dieser Idee einen Teil des Werks des großen Künstlers aus Quito zurückgewinnen möchte, da es ein Fragment des Kulturerbe aller Ecuadorianer.

Zu diesem Zweck ist der erste Schritt die Verbreitung der Arbeit, die Arturo Nieto im Leben verrichtete, damit das Publikum seine Arbeit erkennen und ihm helfen kann, weitere Werke zu finden. Es ist möglich, dass sich viele dieser Gemälde noch im Land befinden, in Privatsammlungen, in Häusern und Büros oder in Dachböden und Kellerräumen, so dass der Beitrag aller wichtig ist, um verborgene Schätze unter Staubschichten zu erkennen. die Jahre, um sie ans Licht zu bringen und Ecuador und der Welt einen Vorgeschmack auf die Schönheit zu geben, die das Talent der Ecuadorianer begreifen kann.

Objekt-Nr. 2372
Preis: 600 Euro
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Nieto Checa Arturo Lenin

Arturo Lenin Nieto Checa
16. Mai 1933 in Quito - 1995 in Quito.
Studium: Autodidakt.
Technik: Mischtechnik / Papier / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 35,5cm * 25,5cm.
Abmessung mit Rahmen: 43cm * 32,5cm.
Signiert.
Bildtitel: Mexikanische Familie.
Rahmung: Rahmenleiste.

Arturo Nieto: die unwiderstehliche Zärtlichkeit der Kunst.

Arturo Nieto ist eine außergewöhnliche Figur in Form und Farbe. Sie ist eines der attraktivsten Genies des lateinamerikanischen Indigenismus und paradoxerweise ein sehr unbekannter Künstler. Seine Arbeit ist anfangs wie viele andere, er spricht über soziale Realität, er gibt Zeugnis von dem rohen, rücksichtslosen und brutalen Wesen der realen Welt. Das Interessante an seinen Werken ist jedoch, dass, obwohl die Linie Guayasaminesca eine wütende Klage hält, in ihnen sofort ein Hauch von Unschuld zu spüren ist, eine Mischung aus Einfachheit und Tiefe, die viel von dem spricht, was die menschliche Seele darunter verbirgt, Tonnen von Schmerz. In seinen Bildern gibt es Empörung und Wut, aber auch Liebe, Nostalgie und vor allem Unschuld, die nur einen kleinen Teil ihrer Schönheit zeigt. Der Betrachter kann sich nur die unwiderstehliche Zärtlichkeit vorstellen, die sich hinter den bunten Strichen verbirgt.

Erster Hippie Amerikas und der letzte der Bohemien.

Arturo Lenin Nieto Checa, ein großer ecuadorianischer Maler, wurde am 16. Mai 1933 in Quito geboren. Er war der Sohn von José Nieto, Arbeiter sozialistischer Ideen, und Rosa Checa, einer sehr katholischen Frau. Schon in jungen Jahren bewies er seine Frühzeitigkeit, indem er sein Talent zum Lesen, Zeichnen und Schreiben unter Beweis stellte und bei all seinen Aktivitäten sehr autonom war. Er absolvierte sein Hauptstudium an der Chile-Schule im Zentrum von Quito. Schon vor seinem zehnten Lebensjahr interessierte er sich dafür, die Welt zu kennen, um die Realität der Menschen zu untersuchen, die er durch eine besondere Sensibilität sah, die es ihm ermöglichte, sich der sozialen Tragödie, die ihn umgab, aber auch der tiefen Schönheit bewusst zu werden der Populärkultur, die sich später in seiner Arbeit widerspiegeln würde. Da er noch sehr klein war, wagte er es, das Land zu kennen, das aus seinem Haus flüchtete, um so weit wie möglich zu gehen.

Ich verlasse seine akademische Ausbildung zum Autodidakt, sein ständiges Lernen beinhaltete immer Literatur, Theologie, Politik, Philosophie und Kunstgeschichte. Aber er war nicht nur in den Geisteswissenschaften, sondern auch in den exakten Wissenschaften, besonders in der Physik und Astrophysik, ausgebildet. Seine Leidenschaft für das Lesen und seine unermüdlichen Nachforschungen zu verschiedenen Themen machten ihn in seiner Zeit von den intellektuellen Kreisen der Stadt zu einem Gelehrten.

In seiner Jugend lebte er mit seinem älteren Bruder Manuel Eduardo Nieto in Bogotá, der mit Carlos Fandiño und Jorge Carcavallo als einer der Meister des lateinamerikanischen Aquarells gilt. Dort lernte er nicht nur die großartigen Prozesse des kolumbianischen Aquarells kennen, er konnte auch mit verschiedenen Techniken wie Öl, Acrylfarbe, Feder, Gouache und Tinte experimentieren.

Nach dem Tod seines Vaters kehrte er nach Quito zurück und entschied sich, in dieser Stadt zu leben, als sein erster Sohn geboren wurde, obwohl er gelegentlich nach Bogotá zurückkehrte. Aus dieser Zeit datiert seine erste Kunststoffproduktion, die ihn mit der künstlerischen und kulturellen Welt der Stadt verband. Art erregte eine tiefe, schwer zu beschreibende Emotion, eine Mischung aus Empfindungen, bei denen er an seinem kreativen Bedürfnis festhielt, Empfindungen, die er als Ausgangsmaterial für seine großartige Produktion verwendete und die ihn nach und nach beherrschten und eine tiefe Traurigkeit hervorriefen Ich wollte nicht gehen. Er wechselte seine schöpferischen Epochen mit dem Alkoholismus ab, der als einziger ihm half, mit seinem Leid fertig zu werden, das tiefe Leid, das sich Tag für Tag verschlechterte, als er sah, dass Selbstsucht und Ignoranz die Feudalherren der modernen, modernen Gesellschaft waren. Seine Seele wusste von der Unvermeidlichkeit des Leidens und der sozialen Ungleichheit, wusste von den Barrikaden, die sich gegen die Menschen richteten, die Bildung, Religion und Politik seiner Zeit benutzten, und diese Gewissheit erzeugte in ihm jenen traurigen Stoizismus, der deutlich sichtbar ist in seiner Arbeit verkörpert. Sein anderes Sein und Denken war nicht an etwas Bekanntes gebunden, sein kreativer und intellektueller Reichtum suchte immer nach seinen eigenen Räumen.

Später würde er das bohemische Leben aufgeben, um sich der Erforschung und Vertiefung philosophischer und wissenschaftlicher Fragen sowie neuer und verschiedener Techniken der Bilderzeugung zu widmen. Er wagte sich in neue Techniken des Zeichnens mit Graphit, Kohle und Tinte sowie Sgraffito und Siebdruck, eine Technik, die er vor allem auf die kolonialen Ecken des historischen Zentrums von Quito in den 60er und 70er Jahren anwandte und Details zu seinen Eigenschaften gab Kirchen und Klöster. Er experimentierte mit allem, da jedes Material seinen eigenen Ausdruck in den Händen zu haben schien, bis er schließlich an der Wachstechnik festhielt, die er mit grandto_arturo-townscape pigments, Ölen und Paraffin selbst herstellen lernte. Er stellte harte und weiche Wachse nach seinen Anforderungen her, jeder von ihnen hatte einzigartige Eigenschaften und spiegelte die Farbe mit Tonalitäten und einer einzigartigen Leuchtkraft wider. In dieser Technik schuf er seine wichtigsten Werke, die die soziale Realität der ecuadorianischen Ureinwohner zeigen, nicht als Denunziation, sondern als Umarmung der Liebe zur kulturellen Schönheit, als ständiger Applaus, um die Welt auf sich aufmerksam zu machen und die Welt zu enthüllen Zärtlichkeit und Unschuld von Randgruppen und ihren Gebräuchen.

Die internationale Anerkennung

Olga Fisch, Unternehmerin, Designerin, Sammlerin und große Fördererin von Arturo-Nieto-Mutter-und-Kind-Ecuadorianischen Kunst, war die erste, die bei der Bewerbung von Nietos Gemälden behilflich war im Ausland. Dank der Patenschaft von Fisch wurden seine Bilder von Ausländern aus den USA, Deutschland und Israel bewundert und geschätzt. Die Auftraggeber dieser Länder ließen dem Künstler ständig mehrere Gemälde in Auftrag geben, so dass er während einer langen Zeit seines Lebens bequem leben konnte. Sein wachsender Ruhm außerhalb des Landes bedeutete, dass viele an seiner Arbeit interessierte Personen Geschäftsverträge vorschlugen, die er niemals akzeptierte, da er aufgrund seiner besonderen Natur keine Rechtsbeziehungen akzeptierte, die seine Freiheit und Autonomie irgendwie gefährdet hätten.

Unter seinen vielen Kreationen fertigte Nieto eine private Sammlung von Gemälden in Acryl mit Themen, die auf seiner Wahrnehmung der Welt und der Realität basierten. Ich sehe dort die Existenz des Seins als ewiger Reisender des Nichts und seine langen Stille in Farben und Formen, die wie eine wunderbare Musik vibrierten, die allein und in Stille zuhörte. Diese Sammlung wurde vom Künstler sehr eifersüchtig bewacht, aber er wurde seinem Partner an einen ausländischen Händler verkauft. Dabei nutzte er die Tatsache, dass Nieto nicht in der Stadt war. Bei seiner Rückkehr spürte der Künstler viel von diesem Verlust, da er im Leben nie etwas über das Schicksal seiner Werke wissen konnte. Nieto hatte bis zur Ankunft des Internets gelebt und konnte sehen, wie sehr seine Bilder heute geschätzt werden, da es auf der ganzen Welt viele Orte gibt, an denen man seine Werke sehen kann, und es gibt sogar Händler, die ihre Gemälde in versteigern Preise zwischen 800 und 5000 US-Dollar als Erstgebot. Paradoxerweise kennen und schätzen in Ecuador, in dem es geboren wurde, nur wenige seine großartige Produktion. .

Arturo Nieto starb 1995 im Alter von 61 Jahren in Quito, einer Stadt, der er die wertvolle Inspiration verdankt, um einen großen Teil seiner Arbeit zu verwirklichen, die aber nur wenige Beispiele davon hat in privaten Sammlungen und Galerien in den Vereinigten Staaten und hauptsächlich in Israel.

Das Projekt Arturo Nieto for the Arts ist eine Initiative von Alejandro Villalba Nieto, ebenfalls Künstler, Herausgeber und Pädagoge, die mit dieser Idee einen Teil des Werks des großen Künstlers aus Quito zurückgewinnen möchte, da es ein Fragment des Kulturerbe aller Ecuadorianer.

Zu diesem Zweck ist der erste Schritt die Verbreitung der Arbeit, die Arturo Nieto im Leben verrichtete, damit das Publikum seine Arbeit erkennen und ihm helfen kann, weitere Werke zu finden. Es ist möglich, dass sich viele dieser Gemälde noch im Land befinden, in Privatsammlungen, in Häusern und Büros oder in Dachböden und Kellerräumen, so dass der Beitrag aller wichtig ist, um verborgene Schätze unter Staubschichten zu erkennen. die Jahre, um sie ans Licht zu bringen und Ecuador und der Welt einen Vorgeschmack auf die Schönheit zu geben, die das Talent der Ecuadorianer begreifen kann.

Objekt-Nr. 2371
Preis: 600 Euro
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Grimm Wolfgang

Wolfgang Grimm
1959 in Bad Tölz - 28. September 2007 in Regensburg.
Studium: Ausbildung zum Technischen Zeichner.
Technik: Öl / Leinwand / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 73cm * 55cm.
Abmessung mit Rahmen: 83cm * 63cm.
Signiert.
Datiert: 90.
Bildtitel: Akt - abstrakt.
Rahmung: Rahmenleiste.

Von 1977 bis 1980 bestritt er eine Ausbildung zum Technischen Zeichner. 1981/82 arbeitete er an der Akademie für das Graphische Gewerbe in München. 1982 kam es zur Gründung der AKU Akademie für Konstruktiven Unsinn in Berlin. Von 1984 bis 1989 belegte Grimm ein Studium der freien Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in München.

1990 erhielt er ein Diplom als Meisterschüler von Professor Robin Page. 1987 war er Gründungsmitglied des KUNST-WERK e. V. in Regensburg und erhielt ein Julius-F.-Neumüller-Stipendium der Stadt Regensburg. Von 1990 bis 1993 hatte Grimm ein Atelier in Elmo/Italien. 1994 nahm er eine fixe Anstellung an der Regensburger Montessorischule an. Dort war er bis zu seinem Tod Kunst- und Werklehrer. 2002 war er Gründungsmitglied des Kunstvereins GRAZ e. V. (Regensburg) und 2003 am Aufbau einer Schule der Fantasie in Regensburg beteiligt. Weiters war Wolfgang Grimm Referent bei der Arbeitsgemeinschaft Kunsttherapie in Regensburg. Grimm starb durch Suizid.

Der Journalist Helmut Hein bezeichnete Grimm in einem Nachruf in der Mittelbayrischen Zeitung als einen der „wichtigsten ostbayerischen Künstler der letzten Jahrzehnte“, charakterisierte ihn als Berserker, Outlaw und Nighthawk, der jedoch kein Egoist und Egomane gewesen sei, sondern zu Kooperation fähig und bereit, zudem „handwerklich bestens ausgebildet“. Der Nachruf von Helmut Hein: Herrschende Regeln kümmerten ihn nicht. Zum Tod von Wolfgang Grimm wurde in der Zeitschrift des Berufsverbandes Bildender Künstler Landesverband Bayern, 4/2007, Seite 7 abgedruckt. Ein Bericht von Helmut Hein zum Buch „Bin sofort zurück! Wolfgang“ erschien 2009 in der Mittelbayerischen Zeitung.

Objekt-Nr. 2369
Preis: 2500 Euro
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Wichmann Walter

Walter Wichmann
1916 in Berlin-Pankow - 1970 in München.
Studium: 1936 bis 1939 Malunterricht bei Otto Nagel in Berlin.
Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 41cm * 61cm.
Abmessung mit Rahmen: 48cm * 68cm.
Signiert rückseitig.
Bildtitel: Balletttänzerinnen.
Rahmung: Rahmenleiste.

Walter Wichmann wurde 1916 als Sohn des Bankangestellten Paul Wichmann und seiner Frau Ida in Berlin-Pankow geboren. Von 1933 bis 1935 absolvierte er eine Buchdruckerlehre. Während dieser Zeit widmete er sich autodidaktisch der Malerei. Er nahm von 1936 bis 1939 Malunterricht bei Otto Nagel in Berlin und besuchte 1939 die Deutschen Kunstschule, Vereinigung für freies Kunstschaffen und Kunstpflege e.V.

Von 1939 bis 1945 nahm er am Polen- und am Russlandfeldzug teil, wo seine Aquarelle und Zeichnungen des Kriegsgeschehens entstanden. 1944 erhielt er den Villa Romana-Preis; 1945 geriet er in Kriegsgefangenschaft.

In den Jahren von 1947 bis 1951 hatte er einen Lehrauftrag an der Berliner Hochschule für Bildende Künste als Dozent für „Figürliches Zeichnen“ an der Meisterschule für Graphik und Buchgewerbe Berlin. 1951 bis 1960 übernahm er Auftragsarbeiten u. a. für Weltjugendfestspiele 1951 in Ostberlin, Theater Magdeburg, Friedrich-Wolf-Theater Eisenhüttenstadt (Sgraffitos), Friedhof Friedrichsfelde (Glasfenster), Buchillustrationen, Lichtinstallationen; Beginn der expressiv ungegenständlichen Malerei.

1960 zog er nach München, wo er sich weiter der expressiven Malerei widmete.

Objekt-Nr. 2365
Preis: 400 Euro
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Skorobogattschenko Michail

Michail Skorobogattschenko
1962 in Nowotscherkassk.
Studium: Kunstabteilung am Pädagogischen Institut in Woronez.
Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 67cm * 58cm.
Abmessung mit Rahmen: 70cm * 60cm.
Signiert.
Datiert: 1995.
Bildtitel: Zwei.
Rahmung: Rahmenleiste.

Kunstausstellung in Kiruna (Schweden).
Ausstellung 1993/94 und 1994/95 in der Galerie Kocken in Kevelaer.

Objekt-Nr. 2364
Preis: 500 Euro
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unleserlich signiert

Technik: Öl / Papier.
Blattgröße: 27cm  * 22cm.
Abmessung mit Rahmen: 34cm * 29cm.
Signiert.
Bildtitel: Akt.
Rahmung: Rahmenleiste.

Objekt-Nr. 2362
Preis: 300 Euro
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Leiberg Helge

Helge Leiberg
27. Oktober 1954 in Dresden.
Studium: Hochschule für Bildende Künste Dresden bei Prof. Gerhard Kettner
Technik: Gouache über Rollkalender aus Bambus.
Abmessung: 82,5 * 31,7 cm.
Signiert.
Datiert: 92.
Bildtitel: Person.

Leiberg studierte nach einer Lehre als Positiv-Retuscheur zwischen 1973 und 1978 bei Gerhard Kettner an der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Er war dann freiberuflich tätig und beschäftigte sich mit der Kombination verschiedener Medien (Musik, Film, Tanz, bildende Kunst). Mit Michael Freudenberg und A. R. Penck gründete er 1979 eine Malerband und begann die bis heute währende Zusammenarbeit mit dem Gitarristen Lothar Fiedler. Leiberg bemalte auch Super-8-Filme, die später bei Performances auf Tanzende projiziert wurden. 1984 zog er in die Bundesrepublik Deutschland, wo er auch durch seine Kunstbücher und durch Buchillustrationen für die Büchergilde Gutenberg bekannt wurde. Seit 1994 widmete er sich verstärkt plastischen Arbeiten in Terracotta bzw. Bronze. 1990 gründete er die Performance-Gruppe GOKAN mit der Tänzerin Fine Kwiatkowski und den Musikern Lothar Fiedler und Dietmar Diesner, bei der er zunehmend zum von ihm entwickelten Noise-Painting überging. Er führte weiterhin Performances mit Christa Wolf durch.

Leiberg hatte zahlreiche Einzelausstellungen, u. a. in der Galerie Borchardt, Hamburg, der Galerie Epikur, Wuppertal, und der Kunsthalle Brennabor in Brandenburg. Er stellte auch auf der 2. Biennale Peking 2005 aus. Arbeiten von Leiberg befinden sich beispielsweise in folgenden Museen und öffentlichen Sammlungen: Berlinsche Galerie, Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Kupferstichkabinett Dresden, Herzog August Bibliothek, Kulturfond Freistaat Sachsen, Klingspor-Museum, Berliner Volksbank, Sammlung Würth.

Objekt-Nr. 2358
Preis: 750 Euro
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Messerschmidt

Messerschmidt
Technik: Öl / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 53cm * 68cm.
Abmessung mit Rahmen: 60cm * 75cm.
Signiert.
Datiert: 1951
Bildtitel: Frauen beim Baden.
Rahmung: Rahmenleiste.

Objekt-Nr. 2357
Preis: 550 Euro
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Gött Hans Prof.

Hans Gött Prof.
08.06.1883 in München - 12.02.1974 in München.
Studium: Academie Matisse, Angelo Jank, Peter Halm.
Technik: Öl / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 73cm * 60cm.
Abmessung mit Rahmen: 80cm *  66cm.
Signiert.
Bildtitel: Akte beim Baden.
Rückseitig  Badende Mädchen von 1932.
Rahmen: Rahmenleiste.

Hans Gött wuchs als Sohn des angesehenen Gymnasialdirektors Georg Gött in humanistisch geprägten, großbürgerlichen Kreisen des kaiserzeitlichen Münchens auf. Neben der Malerei waren Musik – Hans Gött war ein hervorragender Cellist – Theater, Oper, Schauspiel und mehrsprachige Konversation Konstanten im Leben des Künstlers, die ihn über wechselvolle Zeiten begleiten sollten. Drei entscheidende Einflüsse prägen das malerische Werk Götts: Den Wunsch, Maler zu werden, weckte in ihm die Begegnung mit Werken des Malers Karl Haider, der dem Kreis der Münchner Maler um Wilhelm Leibl angehörte und dessen vom Realismus des 19. Jahrhunderts geprägte Art, „der Natur Seele zu verleihen“, den jungen Mann tief beeindruckte. Damit einher ging die noch bedeutendere Entdeckung des zunächst vom Jugendstil bestimmten Symbolismus Ferdinand Hodlers, dessen Grundprinzip der Einheit von Mensch und Natur als Gegenbild einer als chaotisch empfundenen Zeit der humanistischen Prägung Götts entgegenkam. Der dritte wichtige Faktor war ein längerer Aufenthalt in Paris (1907-1909), wo sich Gött zunächst an der Malschule Colarossi und dann an der Académie Matisse einschrieb. In der Tat ist in dieser Zeit auch bei Gött ein neues, von Matisse geprägtes und stilbildendes Verhältnis zur Farbe entstanden, das dann wiederum mit den expressiven Tendenzen des späten Ferdinand Hodler nach 1900 harmoniert. Über Jahre fand Gött seine künstlerische Heimat in der „Neuen Münchner Secession“, in die er 1919 aufgenommen wurde. Die Vereinigung hatte nur 30 ordentliche Mitglieder, aber mit die wichtigsten Vertreter der expressiven Moderne: die Maler Karl Caspar und seine Frau Maria Caspar-Filser, Paul Klee und Alexej Jawlensky, aber auch Alexander Kanoldt, Richard Seewald, Max Unold sowie den Bildhauer Edwin Scharff; zu den auswärtigen Mitgliedern zählten Max Beckmann, Erich Heckel, Karl Hofer, Oskar Kokoschka, Wilhelm Lehmbruck, Jules Pascin und Hans Purrmann. In manchen seiner Portraits und intensiveren Landschaften sind Anklänge an Karl Hofer zu erkennen, den Gött sehr geschätzt hat; ansonsten hatte er aber „seine“ Bildsprache in Paris gefunden und bis zum Schluß konsequent fortgeführt. Hans Gött war ein hochbegabter und kultivierter Mensch, ein angesehener, beliebter Professor und vor allem ein Künstler aus Leidenschaft - wahrhaft ein „Klassiker in unklassischer Zeit“.

Objekt-Nr. 2354
Preis: 2500 Euro
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Hoffmann Helmut

Helmut Hoffmann
24.10.1928 in Peiting - 27.07.1998 in Murnau.
Studium: Prof. Walter Teutsch.
Technik: Öl / Kaffeesack.
Abmessung ohne Rahmen: 60cm * 100cm.
Abmessung mit Rahmen: 61cm * 101cm.
Signiert.
Datiert: 50.
Bildtitel: Pferde auf der Weide.
Rahmung: Rahmenleiste.

24.10.1928 geboren in Peiting.
12.12.1946 Eintritt Berufsverband Bildender Künstler München.
1947 - 1950 Studium Akademie der Bildenden Künste München bei Prof. Walter Teutsch.
1950 Ankauf "Weisse Pferde" v.d. Kölner Ausstellung für 250.-DM.
1950 Ausstellung - Städtische Galerie München.
1952 Stipendienträger.
28.07.-17.08.1952 Internationaler Ferienkurs der Münchner Hochschule.
1952 Weihnachtsverkaufsausstellung - Hochschule der Bildenden Künste.
Dezember 1952 Aufnahme in den Berufsverband Bildender Künstler.
16.04.1953 - 1000.-DM Stipendium - Kulturkreis im Bundesverband der Deutschen Industrie.
Dezember 1953 Ausstellung Pasinger Künstler in Pasing.
Juli 1954 Ausstellung - Berufsverband Bildender Künstler.
30.04.1956 Führerschein.
Juni 1956 Große Kunstausstellung Haus der Kunst München
( Stillleben - Bildnis I.N.)
von da an jedes Jahr im Haus der Kunst als Aussteller.
Juli 1956 Mitglied - Arbeitsausschuss - Berufsverband Bildender Künstler.
Oktober 1958 Aufnahme - SECESSION.
Mai 1962 - 5000.-DM Stipendium vom Kulturreferat München.
1964 Seerosenpreis der Stadt München.

Vizepräsident der SECESSION
Juror der SECESSION

Studienreisen führten ihn nach Südtirol, Griechenland, Spanien und Norwegen.

Objekt-Nr. 2351
Preis: 4500 Euro
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Fischer-Trachau Otto

Otto Fischer-Trachau
15. August 1878 in Trachau - 13. Juli 1958 in Hamburg.
Studium: Akademie der bildenden Künste Dresden.
Technik: Öl / Zeitungspapier.
Abmessung ohne Rahmen: 27cm * 18cm.
Abmessung mit Rahmen: 43cm * 33cm.
Signiert.
Datiert: 1954.
Bildtitel: Spannung zwischen Fläche und Linie.
Rahmung: Rahmenleiste mit Glas.

Der Maler und Raumkünstler Otto Fischer-Trachau wurde am 15. August 1878 als Sohn der Maria Therese Sieber und des 1887 verstorbenen Fabrikarbeiters und späteren Versicherungsagenten Friedrich August Fischer in der Dresdner Vorortgemeinde Trachau geboren. Er war das achte und jüngste Kind des im Haus Leipziger Straße 258 eingemieteten Ehepaares und besuchte die 1873 eröffnete Trachauer Schule.

Nach Abschluss einer Malerlehre im Jahre 1901 studierte er bis 1907 an der staatlichen Kunstgewerbeschule und der Akademie der bildenden Künste in Dresden. Seine Lehrer waren u.a. der Maler Otto Gussmann und der Architekt Wilhelm Kreis. 1907 übersiedelte er nach Hamburg und war seit 1908 freischaffend.

1907 erschien das Buch „Großvaters Lieblinge“, in dem Geschichten für kleine Knaben und Mädchen erzählt werden. Bebildert hatte es Otto Fischer-Trachau, der damals seinem Familiennamen den Namen seines Geburtsortes hinzufügt hatte.

Nicht nur als Maler und Zeichner hatte er in Hamburg einen Namen, vielmehr war Otto Fischer-Trachau zwischen 1908 und 1928 der bedeutendste Raumkünstler der Hansestadt. Er gestaltete die Innenräume zahlreicher Hamburger Bauten, die unter Fritz Schumacher, dem Leiter des Hamburger Bauamtes, entstanden. Schumacher war zuvor bis 1908 Professor für Hochbau an der TH Dresden gewesen.
Im Mittelpunkt fast allen künstlerischen Schaffens während des Ersten Weltkriegs stehen die unsäglichen Grausamkeiten, mit denen die Künstler während ihres Kriegsdienstes konfrontiert wurden und auf die sie reagierten. Wie viele Künstler hatte auch Otto Fischer-Trachau den Krieg anfangs bejaht. Bekannt für seine langen Titel, nannte er das Tempera-Gemälde aus dem Frühjahr 1916 „Handgranatenüberfall auf der Giesslerhöhe“. Was er in seinem Bild zeigt, spiegelt eigenes Erleben wider. So entwickelte Otto Fischer-Trachau, der eigentlich als Kriegsberichterstatter verpflichtet wurde, mehr und mehr seine eigene expressionistische Bildsprache.
In den Jahren von 1919 bis 1933 prägte die Hamburgische Sezession maßgebend das künstlerische Leben der Hansestadt. Dabei handelte es sich bei dieser Sezession nicht um die Abspaltung von einer etablierten Künstlergruppe, sondern um die bewusste Gründung einer Elitevereinigung aus Malern, Grafikern, Bildhauern und Architekten, die sich konsequent an der Avantgarde orientierte. Zu ihren insgesamt 52 Künstlern zählte auch Otto Fischer-Trachau. Neben den regelmäßigen Ausstellungen der Sezessionisten gehörten auch Lesungen, Konzerte und Künstlerfeste, deren Plakate in der Regel Otto Fischer-Trachau gestaltete. Im Laufe der Zeit erlangte die Gruppe zunehmende Anerkennung und konnte zu Beginn der dreißiger Jahre als Mittelpunkt des Hamburger Kulturlebens gelten. 1933 schlossen die Nationalsozialisten die zwölfte Ausstellung der Hamburgischen Sezession, die sich nicht bereit erklären wollte, ihre jüdischen Mitglieder auszuschließen. Um 1937 werden expressionistische Arbeiten Otto Fischer-Trachaus an öffentlichen Gebäuden vernichtet.

Mit einer der bedeutendsten Leipziger Ausstellungen des 20. Jahrhunderts, der Exposition „Europäisches Kunstgewerbe 1927“, wurde am 6. März 1927 zugleich die Pfeilerhalle des Grassimuseums eröffnet. Die Farbgestaltung der Halle übernahm Otto Fischer-Trachau, damals Professor für Dekorative Malerei an der Leipziger Kunstgewerbe- und Handwerkerschule. Nach seinen Vorgaben wurde sie im Februar 1927 ausgemalt: die Pfeiler in rot, die Brüstung in gold und blau, die schlanken Stützen der Stirnseiten ultramarinblau, die äußeren Zonen der Decke und die Wände hellblau, Leuchten und Geländer im Goldton. Im Jahre 2010 wurde der Pfeilerhalle seine ursprüngliche Gestalt zurückgegeben.

Otto Fischer-Trachau starb am 13. Juli 1958 in Hamburg.

Objekt-Nr. 2350
Preis: 850 Euro
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Benning Michael

Michael Benning
29.01.1947 in Bergen/Celle
Studium: Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig.
Technik: Mischtechnik / Papier.
Abmessung ohne Rahmen: 115cm * 85cm.
Abmessung mit Rahmen: 119cm * 91cm.
Signiert.
Datiert: 1989
Bildtitel: Hallingdal XXIII.
Werkverzeichnis: 2067
Rahmung: Rahmenleiste.

1953-65 Volks- und Realschule in Bergen
1965-68 Lehre als Schauwerbegestalter in Celle
1966 Erste Ölbilder entstehen
1968 Bundeswehrdienst im Munster - Lager
1969-73 tätig als Dekorateur, Isolierer, Bauarbeiter, Verkäufer u. Fließbandarbeiter
1973-78 Studium der Freien Kunst an der Hochschule für
Bildende Künste in Braunschweig bei den Professoren
Hubertus von Pilgrim (Grundstudium), Malte Sartorius (Zeichnung) und Karl Schulz (Druckgraphik)
1978-79
Meisterschüler bei Prof. Malte Sartorius.
Bis 1978 entstehen fotorealistische Zeichnungen und Druckgraphiken.
Ab 1979 ausschließlich Herstellung von Schaukästen und Objekten.
1979-80
Lehrauftrag an der VHS Wolfsburg für Freihandzeichnen
1979-86
Lehrauftrag an der HBK Braunschweig für Materialkollagen, dreidimensionale Bilder und Schaukästen
1979-86
Lehrauftrag an der HBK Braunschweig
1979
lernt er seine spätere Ehefrau, die Malerin Paula Gottschlich, kennen
1980
erscheint das Buch: " der lange Weg - Episoden aus dem
Leben des glücklichem Holzlöffelschnitzers v H." im Selbstverlag
1982        
Nachwuchsstipendium des Landes Niedersachsen
1983-84
Arbeitsstipendium Künstlerstätte Schloß Bleckede
ab 1985
entstehen Serien schwarzer Zeichnungen, in denen Architektur tematisiert ist.
1987
Ekely-Stipendium, Oslo
1988
Kunstpreis Zweibrücken für Handzeichnungen
1989
Laves-Preis der Stadt Hannover
1990
Messe-Preis der Stadt Braunschweig
1989-91
Erwerb eines alten Hofes und Ausbau zu Ateliers in Salzdahlum bei Wolfenbüttel
1992
wird die künstlerische Arbeit mit besonderer Hinwendung zur Farbe wiederaufgenommen.

Objekt-Nr. 2349
Preis: 600 Euro
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