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Gemälde

Max Meier

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monogrammiert

monogrammiert
Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 55cm * 60cm.
Abmessung mit Rahmen: 76cm * 81cm.
Monogrammiert unleserlich.
Datiert: 70.
Bildtitel: Fähre.
Rahmung: Handgefertigter Goldrahmen.

Objekt-Nr. 2672
Preis: 400 Euro
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Rockenbach Erich

Erich Rockenbach
1911 in Ludwigshafen - 1984.
Studium: Prof. K.Lauber.
Technik: Öl / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 58cm * 67cm.
Abmessung mit Rahmen: 63cm * 72cm.
Signiert.
Datiert: 53.
Bildtitel: Personen.
Rahmung: Handgefertigter Rahmen.

Geboren 1911 in Ludwigshafen.
1929 Unterricht in Malerei und Grafik bei Morano, Prof. K.Lauber
und Abendschule bei Trummer.
1937 - 40 technisches Studium zum Ing. grad.
Erich Rockenbach war, gemeinsam mit Robert Lauth, Ernst Graser, Erich Zill, Franz Lind, Georg Heieck und Georg Lauer, einer der Mitbegründer der bis heute noch bestehenden Künstlergemeinschaft "Der Anker".
Gestorben 1984.

Objekt-Nr. 2667
Preis: 1250 Euro
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Collage

Technik: Collage  / Papier / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 67cm * 50cm.
Abmessung mit Rahmen: 85cm * 64cm.
Signiert.
Datiert: 1989.
Bezeichnet: New Xork.
Bildtitel: Abstrakt.
Rahmung: Rahmenleiste mit Glas.

Objekt-Nr. 2659
Preis: 1500 Euro
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19. Jahrhundert

Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 37cm * 47cm.
Abmessung mit Rahmen: 55cm * 65cm.
Bildtitel: Burg und Segelschiff.
Rahmung: Handgefertigter Rahmen.

Objekt-Nr. 2658
Preis: 1500 Euro
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Wittmann Karoline

Wittmann Karoline
Karoline Wittmann
26.02.1913 in München - 15.03.1978 in München.
Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 47cm * 65cm.
Abmessung mit Rahmen: 65cm * 82cm.
Signiert,
Werkverzeichnis Nr. 1964/6.
Bildtitel: Lampionblume.
Rahmung: Handgefertigter Rahmen.

Der künstlerische Werdegang von Karoline Wittmann beginnt 1934 mit dem abendlichen Besuch der privaten Malschule Moritz Heymann und den Abendstunden der öffentlichen Aktunterweisungen bei Prof. Max Mayrshofer an der Münchner Kunstakademie. 1937 besteht sie dort die Aufnahmeprüfung und wird Meisterschülerin von Julius Heß. Trotz Kriegsausbruch kann sie zunächst die Ausbildung fortführen, doch werden 1944 bei einem Bombenangriff auf die Akademie ihre dort gelagerten Arbeiten zerstört. Um 1946 tritt sie drei Münchner Künstlervereinigungen bei, später auch der "Gedok", der Vereinigung für bildende Künstlerinnen. 1949 beginnt ihre produktivste Schaffensphase, in der sie zum ersten Mal als freie Künstlerin arbeiten kann. Bis 1960 stellt sie fast jährlich bei der Neuen Münchner Künstlergenossenschaft auf der Großen Kunstausstellung im Haus der Kunst aus. 1955/56 nimmt sie an der Gedok-Wanderausstellung "Contemporary Women's Painting in Germany" teil, die u.a. in Bombay, Kalkutta und Neu Dehli Station macht. 1958 beteiligt sich die Künstlerin auch an der vielbeachteten Münchner Ausstellung "München 1869-1958, Aufbruch zur Moderne". Ab 1960 erschwert eine Erkrankung ihre künstlerische Betätigung in zunehmendem Maße, 1965 muss sie die Malerei ganz aufgeben. 1976 widmet ihr der Berufsverband Bildender Künstler München eine eigene Ausstellung. Am 15. März 1978 stirbt Karoline Wittmann in ihrer Heimatstadt.

Objekt-Nr. 2655
Preis: 4200 Euro
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Sonderborg K.R.H.

K.R.H. Sonderborg
05. April 1923 in Sønderborg (Dänemark) als Kurt Rudolf Hoffmann - 18. Februar 2008 in Hamburg.
Studium: Landeskunstschule Hamburg.
Technik: Tusche / Papier.
Sichtbarer Blattausschnitt: 57cm * 41cm.
Abmessung mit Rahmen: 85cm * 55cm.
Signiert.
Datiert: 69.
Rückseitig Nachlassstempel.
Bildtitel: Abstrakt.

Zunächst absolvierte der junge Kurt Rudolf Hoffmann eine kaufmännische Ausbildung, nach deren Ende er als Einkaufsassistent einer Hamburger Exportfirma in die Sowjetunion ging. Nach der Rückkehr erst ergaben sich intensivere Kontakte zur Kunst, zuerst sicherlich über den auch malenden Vater. Primär wurde er aber vermutlich von dem in der Nachbarschaft lebenden Maler Ewald Becker-Carus beeinflusst, bei dem er Privatunterricht nahm. Dann folgte das Studium an der Landeskunstschule Hamburg, das der Malerei und Grafik bei Willem Grimm und das des Textilentwurfs bei Maria May. Bereits während des Studiums, das ihn wegen seiner akademischen Ausrichtung sehr bald „langweilen“ sollte, begann Sonderborg, meist in der Natur und bestärkt vom Vater, seinen Vorstellungen von Kunst gemäß zu arbeiten.
Bereits 1949 stand die erste (Gruppen-)Ausstellung im Hamburger Kunstverein an, der sich, nach der im Hamburger Völkerkundemuseum 1950, dann 1951 eine weitere anschloss. In diesem Jahr nahm er auch den Namen seiner Geburtsstadt an. In der Folge ging er ähnliche Wege wie die Künstler des „Informel“, beispielsweise Karl Fred Dahmen, K. O. Götz, Gerhard Hoehme, Bernard Schultze, Emil Schumacher, Fred Thieler und Hann Trier. 1982 stellte er aber selbst die Frage, ob er überhaupt ein „informeller“ Künstler sei, also jemand, der ausnahmslos nach dem Prinzip des Formlosen arbeite, das in seiner Entstehungszeit, ab Mitte der 1940er Jahre, gegen die geometrische Abstraktion gerichtet war.Willi Baumeister, Rolf Cavael, Gerhard Fietz, Rupprecht Geiger, Willy Hempel und Brigitte Meier-Denninghoff gründeten 1949 die Gruppe ZEN 49, der sich Sonderborg 1953 nach Auffassung Baumeisters angeschlossen hatte. Niederschläge dieser eher kontemplativen und spirituellen Richtung finden sich in Sonderborgs Arbeit zum Beispiel in seiner meditativ anmutenden Zeichnung, 5. August 1953. Andererseits wurde er aber auch von einer Außenwelt vorangetrieben, die dem Dynamismus der Aufbruchszeit 50er Jahre huldigte und sich in entsprechenden Charakterisierungen wie „Überschall, 25. September 1953“ äußerte. Überhaupt hat es in allen seinen Schaffensphasen parallel zueinander stillere, nach innen gerichtete, und „vorwärts“ signalisierende Zeichnungen und Bilder gegeben.
Sonderborg wechselte oft seinen Lebensmittelpunkt, was Kritiker zu der Vermutung brachte, dass er nicht nur in seiner Kunst, sondern auch in seinem Leben die Bewegung benötigte. In Paris, dem Mekka der Künstler in den 1950er/60er Jahren, unterhielt er lange eine Wohnung. Aber auch in Chicago oder Berlin hielt er sich immer wieder auf. Es ist bekannt, dass er auch in fortgeschrittenem Alter noch ein Swingboy war, der gerne gut isst, tagelang um „die Häuser zieht“ und ausgiebig die lokalen Jazz-Clubs frequentiert.

Objekt-Nr. 2653
Preis: 2500 Euro
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Sonderborg K.R.H.

K.R.H. Sonderborg
05. April 1923 in Sønderborg (Dänemark) als Kurt Rudolf Hoffmann - 18. Februar 2008 in Hamburg.
Studium: Landeskunstschule Hamburg.
Technik: Tusche / Papier.
Sichtbarer Blattausschnitt: 130cm * 80cm.
Abmessung mit Rahmen: 145cm * 95cm.
Signiert.
Rückseitig Nachlassstempel.
Rückseitig Ausstellungsaufkleber: GALERIE HEROLD - Hamburg - Kampen.
Bildtitel: Abstrakt.

Zunächst absolvierte der junge Kurt Rudolf Hoffmann eine kaufmännische Ausbildung, nach deren Ende er als Einkaufsassistent einer Hamburger Exportfirma in die Sowjetunion ging. Nach der Rückkehr erst ergaben sich intensivere Kontakte zur Kunst, zuerst sicherlich über den auch malenden Vater. Primär wurde er aber vermutlich von dem in der Nachbarschaft lebenden Maler Ewald Becker-Carus beeinflusst, bei dem er Privatunterricht nahm. Dann folgte das Studium an der Landeskunstschule Hamburg, das der Malerei und Grafik bei Willem Grimm und das des Textilentwurfs bei Maria May. Bereits während des Studiums, das ihn wegen seiner akademischen Ausrichtung sehr bald „langweilen“ sollte, begann Sonderborg, meist in der Natur und bestärkt vom Vater, seinen Vorstellungen von Kunst gemäß zu arbeiten.
Bereits 1949 stand die erste (Gruppen-)Ausstellung im Hamburger Kunstverein an, der sich, nach der im Hamburger Völkerkundemuseum 1950, dann 1951 eine weitere anschloss. In diesem Jahr nahm er auch den Namen seiner Geburtsstadt an. In der Folge ging er ähnliche Wege wie die Künstler des „Informel“, beispielsweise Karl Fred Dahmen, K. O. Götz, Gerhard Hoehme, Bernard Schultze, Emil Schumacher, Fred Thieler und Hann Trier. 1982 stellte er aber selbst die Frage, ob er überhaupt ein „informeller“ Künstler sei, also jemand, der ausnahmslos nach dem Prinzip des Formlosen arbeite, das in seiner Entstehungszeit, ab Mitte der 1940er Jahre, gegen die geometrische Abstraktion gerichtet war.Willi Baumeister, Rolf Cavael, Gerhard Fietz, Rupprecht Geiger, Willy Hempel und Brigitte Meier-Denninghoff gründeten 1949 die Gruppe ZEN 49, der sich Sonderborg 1953 nach Auffassung Baumeisters angeschlossen hatte. Niederschläge dieser eher kontemplativen und spirituellen Richtung finden sich in Sonderborgs Arbeit zum Beispiel in seiner meditativ anmutenden Zeichnung, 5. August 1953. Andererseits wurde er aber auch von einer Außenwelt vorangetrieben, die dem Dynamismus der Aufbruchszeit 50er Jahre huldigte und sich in entsprechenden Charakterisierungen wie „Überschall, 25. September 1953“ äußerte. Überhaupt hat es in allen seinen Schaffensphasen parallel zueinander stillere, nach innen gerichtete, und „vorwärts“ signalisierende Zeichnungen und Bilder gegeben.
Sonderborg wechselte oft seinen Lebensmittelpunkt, was Kritiker zu der Vermutung brachte, dass er nicht nur in seiner Kunst, sondern auch in seinem Leben die Bewegung benötigte. In Paris, dem Mekka der Künstler in den 1950er/60er Jahren, unterhielt er lange eine Wohnung. Aber auch in Chicago oder Berlin hielt er sich immer wieder auf. Es ist bekannt, dass er auch in fortgeschrittenem Alter noch ein Swingboy war, der gerne gut isst, tagelang um „die Häuser zieht“ und ausgiebig die lokalen Jazz-Clubs frequentiert.

Objekt-Nr. 2652
Preis: 8000 Euro
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Sonderborg K.R.H.

K.R.H. Sonderborg
05. April 1923 in Sønderborg (Dänemark) als Kurt Rudolf Hoffmann - 18. Februar 2008 in Hamburg.
Studium: Landeskunstschule Hamburg.
Technik: Tusche / Papier.
Blattgröße: 43cm * 61cm.
Abmessung mit Rahmen: 70cm * 88cm.
Signiert.
Datiert: 91.
Expertise vorhanden.
Bildtitel: Abstrakt.

Zunächst absolvierte der junge Kurt Rudolf Hoffmann eine kaufmännische Ausbildung, nach deren Ende er als Einkaufsassistent einer Hamburger Exportfirma in die Sowjetunion ging. Nach der Rückkehr erst ergaben sich intensivere Kontakte zur Kunst, zuerst sicherlich über den auch malenden Vater. Primär wurde er aber vermutlich von dem in der Nachbarschaft lebenden Maler Ewald Becker-Carus beeinflusst, bei dem er Privatunterricht nahm. Dann folgte das Studium an der Landeskunstschule Hamburg, das der Malerei und Grafik bei Willem Grimm und das des Textilentwurfs bei Maria May. Bereits während des Studiums, das ihn wegen seiner akademischen Ausrichtung sehr bald „langweilen“ sollte, begann Sonderborg, meist in der Natur und bestärkt vom Vater, seinen Vorstellungen von Kunst gemäß zu arbeiten.
Bereits 1949 stand die erste (Gruppen-)Ausstellung im Hamburger Kunstverein an, der sich, nach der im Hamburger Völkerkundemuseum 1950, dann 1951 eine weitere anschloss. In diesem Jahr nahm er auch den Namen seiner Geburtsstadt an. In der Folge ging er ähnliche Wege wie die Künstler des „Informel“, beispielsweise Karl Fred Dahmen, K. O. Götz, Gerhard Hoehme, Bernard Schultze, Emil Schumacher, Fred Thieler und Hann Trier. 1982 stellte er aber selbst die Frage, ob er überhaupt ein „informeller“ Künstler sei, also jemand, der ausnahmslos nach dem Prinzip des Formlosen arbeite, das in seiner Entstehungszeit, ab Mitte der 1940er Jahre, gegen die geometrische Abstraktion gerichtet war.Willi Baumeister, Rolf Cavael, Gerhard Fietz, Rupprecht Geiger, Willy Hempel und Brigitte Meier-Denninghoff gründeten 1949 die Gruppe ZEN 49, der sich Sonderborg 1953 nach Auffassung Baumeisters angeschlossen hatte. Niederschläge dieser eher kontemplativen und spirituellen Richtung finden sich in Sonderborgs Arbeit zum Beispiel in seiner meditativ anmutenden Zeichnung, 5. August 1953. Andererseits wurde er aber auch von einer Außenwelt vorangetrieben, die dem Dynamismus der Aufbruchszeit 50er Jahre huldigte und sich in entsprechenden Charakterisierungen wie „Überschall, 25. September 1953“ äußerte. Überhaupt hat es in allen seinen Schaffensphasen parallel zueinander stillere, nach innen gerichtete, und „vorwärts“ signalisierende Zeichnungen und Bilder gegeben.
Sonderborg wechselte oft seinen Lebensmittelpunkt, was Kritiker zu der Vermutung brachte, dass er nicht nur in seiner Kunst, sondern auch in seinem Leben die Bewegung benötigte. In Paris, dem Mekka der Künstler in den 1950er/60er Jahren, unterhielt er lange eine Wohnung. Aber auch in Chicago oder Berlin hielt er sich immer wieder auf. Es ist bekannt, dass er auch in fortgeschrittenem Alter noch ein Swingboy war, der gerne gut isst, tagelang um „die Häuser zieht“ und ausgiebig die lokalen Jazz-Clubs frequentiert.

Objekt-Nr. 2650
Preis: 4200 Euro
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Sonderborg K.R.H.

K.R.H. Sonderborg
05. April 1923 in Sønderborg (Dänemark) als Kurt Rudolf Hoffmann - 18. Februar 2008 in Hamburg.
Studium: Landeskunstschule Hamburg.
Technik: Tusche / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 67cm * 57cm.
Abmessung mit Rahmen: 80cm * 70cm.
Signiert.
Datiert: 91.
Bildtitel: Abstrakt.

Zunächst absolvierte der junge Kurt Rudolf Hoffmann eine kaufmännische Ausbildung, nach deren Ende er als Einkaufsassistent einer Hamburger Exportfirma in die Sowjetunion ging. Nach der Rückkehr erst ergaben sich intensivere Kontakte zur Kunst, zuerst sicherlich über den auch malenden Vater. Primär wurde er aber vermutlich von dem in der Nachbarschaft lebenden Maler Ewald Becker-Carus beeinflusst, bei dem er Privatunterricht nahm. Dann folgte das Studium an der Landeskunstschule Hamburg, das der Malerei und Grafik bei Willem Grimm und das des Textilentwurfs bei Maria May. Bereits während des Studiums, das ihn wegen seiner akademischen Ausrichtung sehr bald „langweilen“ sollte, begann Sonderborg, meist in der Natur und bestärkt vom Vater, seinen Vorstellungen von Kunst gemäß zu arbeiten.
Bereits 1949 stand die erste (Gruppen-)Ausstellung im Hamburger Kunstverein an, der sich, nach der im Hamburger Völkerkundemuseum 1950, dann 1951 eine weitere anschloss. In diesem Jahr nahm er auch den Namen seiner Geburtsstadt an. In der Folge ging er ähnliche Wege wie die Künstler des „Informel“, beispielsweise Karl Fred Dahmen, K. O. Götz, Gerhard Hoehme, Bernard Schultze, Emil Schumacher, Fred Thieler und Hann Trier. 1982 stellte er aber selbst die Frage, ob er überhaupt ein „informeller“ Künstler sei, also jemand, der ausnahmslos nach dem Prinzip des Formlosen arbeite, das in seiner Entstehungszeit, ab Mitte der 1940er Jahre, gegen die geometrische Abstraktion gerichtet war.Willi Baumeister, Rolf Cavael, Gerhard Fietz, Rupprecht Geiger, Willy Hempel und Brigitte Meier-Denninghoff gründeten 1949 die Gruppe ZEN 49, der sich Sonderborg 1953 nach Auffassung Baumeisters angeschlossen hatte. Niederschläge dieser eher kontemplativen und spirituellen Richtung finden sich in Sonderborgs Arbeit zum Beispiel in seiner meditativ anmutenden Zeichnung, 5. August 1953. Andererseits wurde er aber auch von einer Außenwelt vorangetrieben, die dem Dynamismus der Aufbruchszeit 50er Jahre huldigte und sich in entsprechenden Charakterisierungen wie „Überschall, 25. September 1953“ äußerte. Überhaupt hat es in allen seinen Schaffensphasen parallel zueinander stillere, nach innen gerichtete, und „vorwärts“ signalisierende Zeichnungen und Bilder gegeben.
Sonderborg wechselte oft seinen Lebensmittelpunkt, was Kritiker zu der Vermutung brachte, dass er nicht nur in seiner Kunst, sondern auch in seinem Leben die Bewegung benötigte. In Paris, dem Mekka der Künstler in den 1950er/60er Jahren, unterhielt er lange eine Wohnung. Aber auch in Chicago oder Berlin hielt er sich immer wieder auf. Es ist bekannt, dass er auch in fortgeschrittenem Alter noch ein Swingboy war, der gerne gut isst, tagelang um „die Häuser zieht“ und ausgiebig die lokalen Jazz-Clubs frequentiert.

Objekt-Nr. 2648
Preis: 5000 Euro
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Geyer Fritz

Fritz Geyer
12. Februar 1873 in Nürnberg - 24. April 1949 in Seebruck am Chiemsee.
Studium: Meisterschüler an der Akademie der Künste Berlin.
Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 60cm * 70cm.
Abmessung mit Rahmen: 63cm * 73cm.
Signiert.
Bildtitel: Passau.
Rahmung: Rahmenleiste.

Geyer wurde als eines von drei Kindern des Kupferstechers, Radierers und Malers Leonhard Geyer und der Wilhelmine Geyer, geb. Lechler, geboren. Im Jahr 1884 zog die Familie von Nürnberg nach Berlin, wo Leonhard Geyer die Fachklasse für Kupferstich und Radierung an der Unterrichtsanstalt des Königlichen Kunstgerwerbemuseums in Berlin übernahm, an der Fritz ab 1881 Unterricht nahm. Von 1894 bis 1897 war er Meisterschüler an der Akademie der Künste, zuletzt in der Landschaftsklasse von Eugen Bracht (1842–1921). Als Bracht nach Dresden wechselte, blieb Geyer in Berlin. Unter der Bezeichnung Landschaftsmaler begegnet er 1901 im Adressbuch der Stadt. Von 1904 bis 1910 lebte und arbeitete Geyer im Stadtteil Wilmersdorf, bis 1914 war er in Charlottenburg gemeldet, und zog dann 1915 nach Steglitz, wo er bis 1943 ansässig blieb. Dort war er Teil der Malerkolonie Steglitz. Am 19. Oktober 1910 heiratete Geyer die Berlinerin Martha Hedwig Caroline Schulz (* 1879). Die Ehe blieb kinderlos. Während des Ersten Weltkriegs arbeitete Fritz Geyer als technischer Zeichner bei den Siemens-Schuckert-Werken in Berlin. Im Zweiten Weltkrieg verlor Geyer durch Bombardierung im Spätherbst 1943 seine Wohnung und einen Großteil der Werke und verließ Berlin, um nach Seebruck am Chiemsee zu ziehen. Dort starb er am 24. April 1949 und wurde am 29. April auf dem Ostfriedhof in München bestattet. Später wurden seine sterblichen Überreste auf den Alten Friedhof in Titisee-Neustadt überführt. Das Grab ist nicht erhalten.

Bei Eugen Bracht lernte Geyer das Malen von Landschaften im Stil des deutschen Impressionismus. Im Jahr 1897 nahm er erstmals mit zwei Werken an der Großen Berliner Kunstausstellung teil, auf der er bis 1934 fast jedes Jahr ausstellte. Auf der Großen Deutschen Kunstausstellung in München (1937–1943) war er ebenfalls präsent. In den Jahren nach dem Ersten Weltkrieg wurde er vom Landschaftsmaler zum Städtemaler und malte Städte und Ortschaften in ganz Deutschland. U. a. von Nürnberg, Würzburg, Bamberg, Bremen, Lübeck und Dortmund sind durch Geyers Werk Stadtansichten aus der Zeit vor ihrer endgültigen Zerstörung im Bombenkrieg erhalten. Wie die anderen Maler der Steglitzer Malerkolonie gehörte Geyer nicht zur berühmten Berliner Sezession um Max Liebermann. Die Berliner Zeitung charakterisierte die Steglitzer Maler als „Liebermänner aus der zweiten Reihe“.

Im Jahr 1899 schlossen sich die ehemaligen Bracht-Schüler Fritz Geyer, Carl Kayser-Eichberg, August Achtenhagen, Felix Krause, Louis Lejeune, Theodor Schinkel und Hans Pigulla zum Märkischen Künstlerbund (MKB) zusammen. Von 1901 bis 1939 war Geyer Mitglied im Verein Berliner Künstler.

Objekt-Nr. 2646
Preis: 900 Euro
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Langer Oskar

Oskar Langer
20. November 1909 Rinchnach - 05. September 1972 Zwiesel.
Studium: Glasfachschule Zwiesel.
Technik: Öl / Karton.
Signiert: 47.
Ortsbezeichnung: Zwiesel.
Abmessung ohne Rahmen: 76cm * 61cm.
Bildtitel: Stillleben.
Rahmung: Ohne.

Langer besuchte die Glasfachschule Zwiesel und lernte hier Glasmalerei und Grafik, zuletzt als Meisterschüler von Bruno Mauder. Einen ersten größeren Erfolg hatte er 1926 mit einigen Federzeichnungen bei der Jahresschau des Kunst- und Gewerbevereines Regensburg. 1929 wurde er Entwurfszeichner bei den Farbenglaswerken. 1936 heiratete er und baute sich in Zwiesel ein Haus.

Immer mehr wuchs sein Ansehen als Landschaftsmaler. Dreimal wurde für die Große Deutsche Kunstausstellung in München im Haus der Kunst ein Bild von ihm angenommen: „Heimatland“, „Im Auswärts“ und „Waldquelle“. Einige Zeit war Langer Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft. Im Zweiten Weltkrieg wurde er als Soldat eingezogen und zum Divisionsmaler ernannt.

Nach Kriegsende richtete er in seinem Haus einen kleinen Betrieb für Werbeschrift ein. Als Maler wandelte er seinen Stil zu einer gemäßigten Moderne. Der Bayerische Wald blieb sein wichtigstes Motiv, außerdem malte er Porträts und Stillleben. Neben Ölgemälden schuf er auch Aquarelle und Zeichnungen. 1956 wurde er zum Vorsitzenden der Sektion Zwiesel des Bayerischen Wald-Vereins gewählt, und 1968 wurde er geschäftsführender Vorsitzender des gesamten Vereins. 1962 hatte er wesentlichen Anteil an der Begründung der bis heute bestehenden Kunstausstellung „Zwieseler Buntspecht“. 1966 war er Mitbegründer der Künstlergruppe Bayerwaldkreis. Beim Bayerwald-Tag 1972 in Zwiesel erhielt er für seine Leistungen die Goldene Vereins-Ehrennadel des Bayerischen Wald-Vereins. Seine Söhne Oskar Langer jun. und Robert Langer betätigten sich ebenfalls als Künstler.

Objekt-Nr. 2645
Preis: 300 Euro
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Hitzler Franz

Franz Hitzler
1946 in Thalmassing -
Studium: Kunstschule Augsburg, Schüler von Heinz Butz.
Technik: Acryl / Velin.
Sichtbarer Blattausschnitt: 60cm * 40cm.
Abmessung mit Rahmen: 86cm * 66cm.
Signiert .
Datiert: 90.
Bildtitel: Abstrakte Komposition.
Rahmung: Rahmenleiste mit Glas.

Im Jahr 1946 wird Franz Hitzler in Thalmassing bei Regensburg geboren. Hitzler reist 1962 allein nach Amsterdam, mit dem Ziel, dort Bilder von Rembrandt im Original zu sehen. Nach dieser Reise und entscheidenden Begegnung steht der Entschluss für Hitzler fest, Maler zu werden. Noch im selben Jahr besucht Hitzler die Kunstschule Augsburg und ist Schüler von Heinz Butz. Im folgenden Jahr gründet er sein eigenes Atelier in Asbach-Bäumenheim. Anschließend im Jahr 1967 setzt Hitzler sein Studium an der Akademie der bildenden Künste in München fort, zuletzt als Meisterschüler von Fritz Nagel. Ende der 60er Jahre schafft Hitzler Skulpturen und Keramiken, 1970 die ersten Holzschnitte und Monotypien. Zwei Jahre später bezieht der Künstler Hitzler ein Atelier in München-Haidhausen. In den anschließenden Jahren bilden sich ikonografische Motive heraus, eine eigenständige Formensprache entsteht: Franz Hitzlers künstlerischen Aussagen werden genauer, die Formen fester, prägnanter, die Zeichnung tritt wieder mehr in den Vordergrund. Mit 32 Jahren stellt sich Franz Hitzler mit einer ersten Einzelausstellung der Öffentlichkeit. 1979 reist er nach Venedig, dort bietet sich dem Künstler die Möglichkeit, in der Accademie die Bildwelt Tizians zu studieren. Im Jahr 1981 erhält Franz Hitzler den Förderpreis des bayerischen Kultusministeriums. Im Jahr darauf entstehen die ersten aufgeschlitzten und collagierten Bilder. Hitzler wird im Jahr 1997 ordentliches Mitglied der Akademie der Schönen Künste in München. Der Künstler widmet sich vornehmlich mit den Schicksalsmächten des Lebens, den Erfahrungsräumen zwischen Leid und positiver Wendung, die Hitzler in spontane und impulsive Malprozesse umsetzt. Hitzlers Werke sind in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen vertreten.

Objekt-Nr. 2644
Preis: 1400 Euro
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Riesen van Hartmut

Hartmut van Riesen
1936 in Ostpreußen.
Studium: Akademie München bei Ernst Geitlinger..
Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 108cm * 75cm.
Siegniert.
Bildtitel: Abstrakt
Rahmung: Rahmenleiste.

1936 in Ostpreußen geboren.
Studium an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg bei Prof. Georg Gresko.
Anschließend wechselte er nach München zur Akademie der bildenden Künste bei Prof. Ernst Geitlinger.
Kunstpreis für Malerei des Kultursenats Hamburg.
Kunstpreis für Malerei der Akademie für bildende Künste München.

Objekt-Nr. 2642
Preis: 250 Euro
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unsigniert

Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 85cm * 109cm.
Abmessung mit Rahmen: 94cm * 119cm.
Titel: Hamburger Hafen - St.-Pauli Landungsbrücken.
Entstehungszeit: ca.1920 - 1930.
Rahmung: Rahmenleiste.

Objekt-Nr. 2636
Preis: 1500 Euro
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Blazicek Frantisek

Frantisek Blazicek
1956 in Brod.
Studium: Jan Zrzavý.
Technik: Öl / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 90cm * 120cm.
Abmessung mit Rahmen: 100cm * 130cm.
Signiert.
Datiert: 98 - 99.
Bildtitel: Rund ums Rad.
Rahmung: Rahmen bemalt.

Frau PhDr. Olga Krumlovska erwähnt die Anfänge der Malerei. „Meister Jan Zrzavý, der sich manchmal im nahegelegenen Krucemburk aufhielt, führte ihn schon früh in die Geheimnisse der Perspektive ein. Und mehrmals nahm er den kleinen František mit, um im Freien zu malen. Später, während er in Sázavou arbeitete, wo er in einer Glashütte studierte, verbesserte er seine Fähigkeiten in der Öl- und Aquarellmalerei. Maler František Antonín Jelínek zu Kochánov“. Er ist ein erfahrener Maler und Pionier der tschechischen Körperkunst. Bereits in den 1980er Jahren förderte er diese moderne künstlerische Richtung in den tschechischen Medien. Seine Öle und Reliefs zeichnen sich durch eine schöne Farbe aus, die mit keinem seiner aktuellen Kollegen zu verwechseln ist. Er studierte Graphische Schule in Prag und arbeitete auch als Restaurator im Kloster St. Agnes von Böhmen und auf Schloss Troja. Er ist Ehrenmitglied der internationalen Künstlervereinigung EUROATELIER.

Objekt-Nr. 2635
Preis: 500 Euro
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Sammer Otto

Otto Sammer
16. März 1914 in Schwabach -  22. Juli 2004 in Passau.
Studium: Karl Nerud.
Technik: Tempera / Papier.
Abmessung ohne Rahmen: 42cm * 49cm.
Abmessung mit Rahmen: 76cm * 88cm.
Signiert.
Datiert: 49.
Bildtitel: Clowns im Zirkus.
Rahmung: Handgefertigter Rahmen.

Otto Sammer, 1914 in Schwabach geboren, zählte zu den renommiertesten Malern und Zeichnern Ostbayerns. Nach Stationen in Simbach/Inn und Berlin ließ sich Sammer 1956 in Passau nieder, wo er bis zu seinem Tod im Juli 2004 als freischaffender Künstler und Zeichenlehrer wirkte.

Neben naturalistisch anmutenden Szenerien wandte sich Sammer unter Einfluss seiner Vorbilder Wassily Kandinsky und Paul Klee im Alter immer mehr der Abstraktion zu. Ein großer Werkkomplex Sammers ist geprägt vom Stil des "Tachismus", einer um 1940 entstandenen Kunstform, die sich durch eruptive, amorphe Farbflecke (franz.: taches) auszeichnet.

Otto Sammers Werke wurden auf zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland präsentiert. 1974 wurde ihm der Ostbayerische Kunstpreis verliehen, 1980 das Bundesverdienstkreuz.

Objekt-Nr. 2634
Preis: 2200 Euro
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Machold Jorge

Jorge Machold
06. August 1940 in Chemnitz - 16. November 2015 in Berlin.
Studium: Technisches Studium.
Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 150cm * 120cm.
Signiert.
Datiert: 1969.
Bildtitel: "Ars Chinoise".
Rahmung: ohne.

Jorge Machold wurde 1940 im sächsischen Chemnitz geboren und verlebte dort seine Kindheit, bis die Familie 1953 nach Kempten (Allgäu) übersiedelte. Nach einer Formerlehre absolvierte er ein technisches Studium und arbeitete als Konstrukteur. Zunächst gehörte seine gesamte Freizeit der Jazzmusik, die ihn 1958 als Schlagzeuger in verschiedenen Bands auf die Bühnen des Landes führte. Mit seinem Umzug nach Frankfurt am Main im Jahr 1959 begann er zu zeichnen und erste Ölbilder zu malen.
Ein Jahr nach der Heirat mit Heike Steen wurde West-Berlin 1964 zu Macholds lebenslanger Wahlheimat. Dort entdeckte er das Aquarellieren, die Arbeit mit Pastellkreide und widmete sich der Druckgrafik. Als zwei Jahre später seine ersten Prägedrucke entstanden, gab er spontan seine Festanstellung als Konstrukteur auf, um sich uneingeschränkt der künstlerischen Arbeit zuwenden zu können.
Macholds Interesse erweiterte sich bald auf die dreidimensionale Kunst. Den Reliefbildern auf Leinwand folgten Materialbilder aus Edelstahl, Kupfer, Bronze und Blei, die in seinem Atelier in Berlin-Tempelhof entstanden, über das er seit 1972 verfügte. 1976 bezog er den Turm des ehemaligen Zeiss-Goerz-Werkes in der Rheinstraße in Berlin-Friedenau, den er sich als Werkstattraum und Atelier ausbaute. Dort entstanden seine großformatigen Materialbilder, auf denen er mit Stahl, Kupfer, Eisen und Blei experimentierte. Bei jeder Konstruktion wurde der Lichteinfall berücksichtigt, um zusätzlich wechselnde Farbmagien zu erzeugen. Durch den Zusatz von gelösten Metallen entstanden mal matte, mal schillernde Oberflächen. Macholds Materialbilder entwickelten sich zu Spezialanfertigungen wie deckenhohe Kaminverkleidungen, Türen oder Raumteiler. Diese Innenraumgestaltungen, anfangs vor allem für Privatkunden, führte er in Zusammenarbeit mit Architekten zu einer Synthese von Raum und Kunst. Es folgten öffentliche Aufträge für repräsentative Gestaltungen von Firmensitzen, Hotelanlagen und Einkaufszentren.
Ab 1977 entstanden Wasserplastiken in Edelstahl, bei denen die wechselnden Lichtwirkungen auf dem Metall durch das Naturelement Wasser zusätzlich verstärkt werden. Zu einem weiteren Hauptfeld seiner Bildhauerei wurden Plastiken aus Edelstahl, Cortenstahl, Granit, Marmor und gebranntem Holz, bei denen die Kombination von Material und Struktur sowie Farbe und Form kompositorische Bestandteile des Werkganzen sind. Ein wesentliches Kompositions- und Gestaltungsmerkmal ist dabei der Einsatz von Gegensätzen wie hell und dunkel, silber und schwarz, glatt und rau oder glänzend und matt. Dieses Prinzip trifft auch für die zahlreichen Plastiken aus Holz und Stahl oder Stahl und Stein zu, die in der zweiten Hälfte der 1980er Jahre zum Großteil in seinem Atelier in Niedersachsen entstanden.
Im Landkreis Lüchow-Dannenberg verfügte er parallel zum Berliner Atelier über einen zweiten Arbeits- und Lebensort. Das dazugehörige große Grundstück bot ausreichend Raum für die Entstehung von Großplastiken. Mehrere Aufträge für Kunst im öffentlichen Raum und Kunst am Bau konnte Machold dort ab 1992 ausführen. Die großzügige Freifläche am Haus entwickelte sich zu einem Skulpturengarten.
Ab 1973 war Jorge Machold auf internationalen Kunstmessen u. a. in Düsseldorf, Berlin, Köln und Basel vertreten. Neben kontinuierlichen Einzelausstellungen in unterschiedlichen Kunstgalerien stellte er 1991 u. a. im Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg aus. 2008 zeigten die Kunstsammlungen Chemnitz eine Retrospektive seiner Arbeiten. Den Auftakt für diese Einzelausstellung in seiner Geburtsstadt bildete eine Großplastik aus schwarzem Granit und Edelstahl auf dem Theaterplatz vor dem Museumsgebäude. Zu dem umfangreichen Werkkonvolut, das sich als Schenkung des Künstlers in den Sammlungsbeständen des Museums Chemnitz befindet, gehört u. a. ein 1974 entstandener mehrteiliger Fries aus Edelstahl, Corten-Stahl, Blei, Kupfer und Segeltuch auf Holz.
Wiederholte Aufenthalte in Japan, wo Machold 1997 u. a. das Fude-(Pinsel)-Festival in Kumano besuchte und mit traditionellen Pinselmachern in Kontakt trat, gehörten wie andere Studienreisen, zum Beispiel 1970 nach Island, 1984 in die Sahara und ins Atlasgebirge im Nordwesten Afrikas, 1995 und 2001 in die USA, zu Macholds intensiver Beschäftigung mit fremden Kulturen und Kunstformen.
In den Jahren 2006 und 2013 intensivierte er neben der Arbeit an Plastiken noch einmal seine Beschäftigung mit dem Prägedruck, für den er eine spezielle Druckpresse konstruierte. Die Farbigkeit, die seine Materialbilder ausschließlich durch exakt bestimmte chemische Reaktionen erhielten, erzeugte er beim Prägedruck durch die auf die Platte aufgeriebene Farbe und deren Tonmodulationen vor dem Drucken. Die Verformung des angefeuchteten Papiers durch den Handpressendruck des Künstlers kann eine Tiefe bis zu fünf Millimeter erreichen.
Charakteristisch für das künstlerische Schaffen von Jorge Machold über fast fünf Jahrzehnte ist der stetige Wechsel zwischen Werkphasen, die sich auf Plastiken konzentrierten und jenen, in denen vorwiegend Arbeiten auf Papier entstanden. Die Materialbilder und Plastiken verfolgten mit minimalistischen Grundstrukturen und archaischen Darstellungsformen dieselbe Intention wie die Zeichnungen, Collagen und Prägedrucke.

Objekt-Nr. 2614
Preis: 1200 Euro
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Wellenstein Walter

Walter Wellenstein
21.05.1898 in Dortmund - 17. Oktober 1970 in Berlin.
Studium: Kunsthochschule Berlin bei Emil Orlik.
Technik: Öl / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 24cm * 18cm.
Abmessung mit Rahmen: 31cm * 25cm.
Signiert.
Datiert: 49.
Bildtitel: Vogelmensch.
Rahmung: Rahmenleiste

Walter Wellenstein hat an der Kunsthochschule Berlin von 1918 bis 1924 studiert; sein Lehrer war Emil Orlik.
Als Maler beginnt er mit Reiseerlebnissen und Stadtlandschaften, wobei er die Atmosphäre der Armenviertel einfängt. In den 30er Jahren wird seine Vorliebe für Masken deutlich, sein künftiges Leitmotiv Typische Wellensteins beherbergen Clowns, Artisten, Faune und andere skurrile Wesen.
Im Laufe der Jahre entsteht eine Welt von Chimären, das Groteske schleicht sich ein und harmlose Stilleben werden ein Alptraum. Maskenzüge, Narren, Mörder und Puppen, umgeben von seltsamen Getieren, die Süsse des Grauens beherrscht die Vorstellung des Künstlers.
Die dreißiger Jahre bis zum Weltkrieg üben Zeitkritik, eine zynisch übersetzte Zeit. Hier siedeln sich an die "Caféhausbilder", Maskenbilder aus Ausdruck der Doppelbödigkeit und Krisenhaftigkeit der Zeit. In den fünfziger Jahren bis zu seinem Tod (1970) wird die Malerei kulissenhafter und konturenbetont, Stilleben und Reiseerinnerungen herrschen vor. Wellenstein nimmt Porträtaufträge an und inspiriert sich bei Theaterproben.

Objekt-Nr. 2613
Preis: 750 Euro
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Zingg Iso

Iso Zingg
1945 in St. Gallen - 07.05.2014 in St. Gallen.
Technik: Acryl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 50cm * 40cm.
Rückseitig Nachlassstempel.
Nachlassnummer: 25.
Titel: Kompositionen 2002 - 20014.
Rahmung: Ohne.

Objekt-Nr. 2611
Preis: 800 Euro
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Wimmer Paula

Paula Wimmer
09.01.1876 in München  - 15.06.1971 in Dachau.
Studium: Prof. Becker-Gundahl.
Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 18,5cm * 24cm.
Abmessung mit Rahmen: 45cm * 55cm
Signiert.
Bildtitel: Kinder.
Rahmung: Rahmenleiste

Paula Wimmer, Tochter eines bekannten Anwalts, wurde 1876 in München-Solln geboren. Nach dem Besuch der höheren Mädchenschule entschied sie sich, entsprechend ihrer sich schon schon sehr früh zeigenden Begabung zum Zeichnen und Malen, für eine künstlerische Ausbildung; zunächst bei Karl Becker-Gundahl an der Akademie der Bildenden Künste München. Dort lernte sie Franz von Stuck und Max Feldbauer kennen. Ihr Studium setzte sie fort in Florenz an der Academia, in Paris an der École Rancon und 1908 an der privaten Malschule von Max Feldbauer in Dachau und München, wo sie sich insbesondere des Aktzeichnens und der Freilichtmalerei widmete. Zusammen mit Max Feldbauer arbeitete sie in Griesbach/Niederbayern und begleitete ihn zu einer Studienreise in die Bretagne. Als ihr Lehrer nach Dresden berufen wurde, kehrte Paula Wimmer nach Dachau zurück, löste sich von der impressionistischen Malweise Max Feldbauers und fand ihren eigenständigen künstlerischen Ausdruck in einem experimentierenden Expressionismus. Schon als Studentin war Paula Wimmer Mitglied der Akademie der Bildenden Künste München.
Die Künstlerin unternahm auch Studienreisen nach Venedig, Florenz, Rom und Paris. 1914 ging sie mit ihrer Mutter nach Berlin, wo sie zwei Jahre lebte und mit führenden Vertretern des Expressionismus zusammen kam, die sie stark beeinflussten. In dem bekannten Kunstkritiker Paul Westheim, welcher sich besonders für die damalige Avantgarde einsetzte, fand Paula Wimmer einen einflussreichen Gönner. Durch Paul Cassirer, Alfred Kubin und Fritz Gurlitt wurde sie ebenfalls, entgegen starker Widerstände, auf ihrem künstlerischen Weg unterstützt. In Berlin befreundete sich Paula Wimmer mit der deutsch-jüdischen Dichterin Else Lasker-Schüler.
Ab 1916 nahm sie ihren festen Wohnsitz in Dachau. Dort besuchte sie die private Malschule von Adolf Hölzel (1853-1934), der immer in den Sommermonaten mit einer großen Schülerschar aus Stuttgart nach Dachau kam, und gehörte neben Ida Kerkovius (1879-1970), Maria Langer-Schöller (1878-1969) und Else von Freytag-Lovinghoven (1874-1927), um nur einige zu nennen, zu den sog. "Malweibern". Ihre Landschaftsgemälde in leuchtendem Kolorit sorgten seinerzeit für Aufsehen. Paula Wimmer betätigte sich auch an verschiedenen Stellen als Fresko-Malerin in der Dachauer "St.-Jakobs-Kirche". In der Stadt an der Amper war die Malerin und Grafikerin Mitglied der "Künstlergruppe Dachau"", der "Kunstvereinigung Dachau" und der "Neuen Sezession". Mit großem Erfolg beschickte sie in den 1920er und 1930er Jahren Ausstellungen in München, Rom, Wien, Berlin, Paris, Stuttgart, Salzburg u.a. In letztgenannte Stadt wurde ihr bereits schon 1918 die "Silberne Staatsmedaille" verliehen. Paula Wimmers Erfolg endete mit dem Kunstdiktat der Nationalsozialisten, die ihre Werke als Entartete Kunst einstuften und einige davon vernichteten. Deshalb begann sie in einem naiven Stil mit unverfänglichen Bildthemen zu malen.
Nach dem 2. Weltkrieg waren ihre Werke auf den Ausstellungen im Haus der Kunst, München, vertreten. Unter den Dachauer Künstlern steht sie von ihrer Bedeutung her mit an erster Stelle. Ihre Bilder/Grafiken werden inzwischen hoch gehandelt. In ihrer Wahlheimat erinnert eine Strasse sowie die "Paula-Wimmer-Stube" im "Ludwig-Thoma-Haus" an die Künstlerin. Viele ihrer Werke sind in der "Gemäldegalerie Dachau" zu besichtigen.

Objekt-Nr. 2603
Preis: 900 Euro
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