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Gemälde

Max Meier

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Eisch Erwin

Erwin Eisch
18. April 1927 in Frauenau.
Studium: Akademie der Bildenden Künste München.
Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 75cm * 90cm.
Abmessung mit Rahmen: 81cm * 96cm.
Signiert.
Datiert: 1978.
Bildtitel: Kopflandschaft.
Rahmung: Rahmenleiste.

Nach seiner Ausbildung zum Glasgraveur in der Werkstatt seines Vaters von 1946 bis 1949 studierte er bis 1952 an der Akademie der Bildenden Künste München Glasdesign, Bildhauerei und Innenarchitektur. 1952 kehrte er nach Frauenau zurück, baute mit seiner Familie einen 3-Hafenofen und hatte erste Kontakte mit flüssigem Glas. Von 1956 bis 1959 setzte er sein Studium der Bildhauerei und Malerei in München fort.

In dieser Zeit war er 1957 bis 1959 Gründungsmitglied der Künstlergruppe SPUR, 1960 betrieb er zusammen mit seiner späteren Frau Gretel Stadler und Max Strack die Abspaltung der Künstlergruppe Ramada.

1962 besuchte Harvey Littleton Frauenau, wodurch Eisch einen ersten Kontakt zur amerikanischen Studioglasbewegung erhielt. 1964 erhielt er eine Einladung zum 1. World Crafts Council nach New York City und zum 1. Glasseminar mit Harvey Littleton an der University of Wisconsin. In Frauenau gründete er 1965 ein eigenes Glasstudio. In den 1980er Jahren organisierte er dreimal das Internationale Glassymposium in Frauenau mit.

Zur Gruppe SPUR gehörten folgende Künstler:
Erwin Eisch (* 1927) Gründungsmitglied
Lothar Fischer (1933–2004)
Heimrad Prem (1934–1978)
HP Zimmer (1936–1992)
Helmut Sturm (1932–2008)

Objekt-Nr. 2210
Preis: 1950 Euro
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Preißl Rupert

Rupert Damaskus Preißl
17.03.1925 in Eitlbrunn - 04. Juli 2003 in Regensburg.
Studium: Hermann Gradl und Constantin Gerhardinger.
Technik: Öl / Papier / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 21cm * 14cm.
Abmessung mit Rahmen: 29cm * 23cm.
Signiert
Bildtitel: Gesicht.
Rahmung: Rahmenleiste.

Nach der Oberschule Ausbildung als Restaurator.
Künstlerische Ausbildung bei Professor Hermann Gradl, Nürnberg und Prof. Constantin Gerhardinger, München.  
Zusammenarbeit mit Franz Gebhard Westerbuchberg und Bildhauer Seff Weidl.
Viele Begegnungen mit Alfred Kubin und Wilhem Niedermayer.
Seit 1956 freie künstlerische Tätigkeit.
Studien der Psychosomatik ( Dr. Zilch).
Studien- und Arbeitsaufenthalte in Holland, Frankreich, Italien, Österreich, Tschechien ect.
1972 Nordgau Kulturpreis der Stadt Amberg.
1974 Kulturpreis Ostbayern, OBAG.
1979 Kulturpreis der Stadt Regensburg.
1984 Bundesverdienstkreuz 1.Klasse.
1987 Waldschmidtpreis, Markt Eschlkam.
1991 Bayerischer Verdienstorden.
1996 Landkreismedaille in Gold, Landkreis  Amberg / Sulzbach.
2000 Silberne Bürgermedaille der Stadt Regensburg.
Ehrenvorsitzender des BBK Ndb./Opf.

Objekt-Nr. 2208
Preis: 300 Euro
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Winter Fritz

Fritz Winter
22. September 1905 in Altenbögge (heute Ortsteil von Bönen) /Westf. - 01. Oktober 1976 in Herrsching am Ammersee.
Studium: Josef Albers und Wassily Kandinsky.
Technik: Monotypie / Papier.
Darstellungsgröße: 44,5cm * 35,5cm.
Blattgröße: 48,5cm * 38,5cm.
Abmessung mit Rahmen: 63cm * 53cm.
Signiert.
Datiert: 1953.
Bildtitel: Abstrakt.
Rahmung: Rahmenleiste mit Glas.

Von Paul Klee unterzeichnet, erhielt er die Aufnahmebestätigung für die Grundlehre des Wintersemesters 1927/28. Seine Professoren im ersten Studienjahr waren u.a. Josef Albers und Wassily Kandinsky. Der Unterhalt wurde durch das Bemalen von Kacheln in einer Dessauer Ofensetzerfirma verdient. 1928 arbeitete er in der Bühnenabteilung Oskar Schlemmers und in der Malklasse Paul Klees. Aufgrund der Zeugnisse von Klee und Kandinsky erhielt er ein Stipendium der Stadt Dessau. 1929 nahm er mit 12 Bildern an der Ausstellung „Junge Bauhausmaler“ teil, die in Halle a. d. Saale, Braunschweig, Erfurt und Krefeld gezeigt wurde. Im selben Jahr besuchte er in den Herbstferien erstmals Ernst Ludwig Kirchner in Davos, mit dem ihn fortan eine enge Freundschaft verband. Es war ebenfalls Kirchner, der ihm 1929 eine Ausstellung in einer Davoser Buchhandlung vermittelte. Im selben Jahr lernte Winter während eines Vortrags im Bauhaus den konstruktivistischen Bildhauer Naum Gabo kennen. 1930 wurde er vom Studium am Bauhaus beurlaubt und arbeitete drei Monate im Atelier von Gabo in Berlin. Erste Einzelausstellung in der Galerie Buchholz in Berlin. Die Museen in Halle, Hamburg, Mannheim, Breslau und Wuppertal erwarben Arbeiten von ihm. Im Sommer 1930 besuchte er E. L. Kirchner zum zweiten Mal in der Schweiz. Am 10. September beendete er sein Studium am Bauhaus und erhielt ein Diplom mit positiver Beurteilung von Paul Klee, der rückblickend den größten Anteil an seiner Ausbildung hatte. 1931 versuchte Fritz Winter, sich zusammen mit befreundeten Künstlerkollegen in einem eigenen Atelier, dem „Studio Z“, selbständig zu machen. Auf Anregung seines Freundes Hans-Friedrich Geist, eines ehemaligen Bauhaus-Kommilitonen, kam er im April nach Halle a.d. Saale, um eine Lehrtätigkeit an der Pädagogischen Akademie zu übernehmen. Über Geist lernte Fritz Winter den Komponisten Christian Hellmuth Wolff kennen. Dieser machte ihn mit seiner späteren Lebensgefährtin Margarete Schreiber-Rüffer bekannt. Im Sommer erneuter Besuch bei E. L. Kirchner.

Winter wurde Gründungsmitglied der Künstlergruppe „ZEN 49“ in München, und sein Haus wurde zu einem lebendigen Treffpunkt der aktuellen Kunstszene. 1950 begegnete er Hans Hartung und Pierre Soulages in Paris. 1953 heiratete er seine langjährige Lebensgefährtin Margarete Schreiber-Rüffer und erhielt eine Gastdozentur an der Landeskunstschule Hamburg. 1954 kam es zu einer intensiven Auseinandersetzung im Deutschen Künstlerbund - zu diesem Zeitpunkt hatte Winter bereits als ordentliches Mitglied an den ersten vier DKB-Jahresausstellungen teilgenommen. Aufgrund kritischer Bemerkungen zur abstrakten Malerei durch den Ersten Vorsitzenden Karl Hofer traten Ernst Wilhelm Nay, Willi Baumeister und Fritz Winter aus. Winter nahm seine Mitgliedschaft jedoch drei Jahre später wieder auf. 1955 erhielt er eine Professur an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste in Kassel und nahm an der documenta 1 teil. Der Tod seiner Frau 1958 bedeutete nicht nur einen schweren Schlag für den Künstler, sondern auch den Verlust seiner wichtigsten Ratgeberin und Förderin. 1959 war Fritz Winter infolge seiner Kriegsverletzungen länger erkrankt. Dennoch nahm er an der documenta II teil und heiratete Waltraud Schreiber, die Tochter Margaretes aus erster Ehe. 1961 wurde sein Atelierhaus auf dem Grundstück in Dießen gebaut. Er zog sich fortan immer stärker von der Familie zurück. 1964 nahm er an der documenta III teil. Zum 60. Geburtstag wurde er 1965 und 1966 als einer der bedeutendsten Nachkriegskünstler in Deutschland mit großen Retrospektiven in Kassel, Koblenz, Hannover, Mannheim, Düsseldorf, Stuttgart und Berlin gewürdigt. 1970 wurde er an der Kasseler Kunstakademie emeritiert. Von nun an zog sich Winter ganz nach Dießen zurück. 1974 und 1975 schenkte er eine große Anzahl seiner Bilder dem Galerieverein München, aus dem später die heutige Fritz-Winter-Stiftung hervorging. 1975 wurde das „Fritz-Winter-Haus“ in Ahlen/Westfalen eröffnet. Fritz Winter starb am 1. Oktober 1976 in Herrsching am Ammersee.

Objekt-Nr. 2205
Preis: 2200 Euro
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Vogel Friedrich

Friedrich Vogel
1903 in Pforzheim - 1981 in Stuttgart.
Technik: Öl / Papier / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 13cm * 12cm.
Abmessung mit Rahmen: 34cm * 31cm.
Signiert.
Datiert: 1954.
Bildtitel: Gesicht.
Rahmung: Rahmenleiste.

War als Künstler Autodidakt, tätig in Stuttgart (-Gablenberg). Zeichnete schwäbische und bayerische Landschaften. Arbeitete seit den 1930er Jahren meist im Kleinstformat auf Papier, in Öl, Pastell und Mischtechnik: Blumen, Pflanzen, Landschaften, Architektur (insbes. Stuttgart, Schwäbische Alb, aber auch Venedig/Chioggia), Stilleben, südamerikanische Puppenfiguren. In den gegenständlichen Kompositionen werden nach gemäßigt impressionistischem Beginn stilistische Einflüsse des Expressiven Realismus und der neuen Sachlichkeit deutlich.
Ab den späten 1940er Jahren reiches Werk an informellen Kompositionen von großer Gestaltungsvielfalt und meist bestechender technischer Ausführung.
Ein großer Teil des künstlerischen Nachlasses befindet sich im Stadtarchiv Stuttgart.

Objekt-Nr. 2202
Preis: 300 Euro
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Magal Batia

Batia Magal
1953 in Israel.
Studium: Avni Art Institute bei Streichman und Wexler.
Technik: Mischtechnik / Büttenpapier.
Signiert.
Abmessung ohne Rahmen: 40cm * 80cm.
Abmessung mit Rahmen: 73cm * 103cm.
Bildtitel: Akte.
Rahmung: Rahmenleiste mit Glas.

Batia Magal wurde 1953 in Israel geboren.
Von Kindheit an zeigte sie ein ausgeprägtes Interesse an der Zeichnung und der Kunst.
Es ist daher nicht verwunderlich, dass sie als Studentin am Avni Art Institute aufgenommen wurde, wo sie unter dem Einfluss so bekannter Künstler wie Streichman und Wexler stand, um nur einige zu nennen.
Ihre Arbeit scheint sich entlang verschiedener Linien entwickelt zu haben, die alle konvergiert und verschmolzen in eine sehr persönliche und feminine Aussage gehen.
Die grundlegende kalligraphische Zeichnung der weiblichen Figur, oder der mit Blumen gefüllten Vase, ist das Herzstück, das die strukturelle Basis des Werkes bildet.

Objekt-Nr. 2198
Preis: 1500 Euro
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Ayres Pietro

Pietro Ayres
09. November 1794 in Savigliano / Italien - 11. Juni 1878 in Turin.
Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 84cm * 64,5cm.
Abmessung mit Rahmen: 97,5cm * 78cm.
Signiert rückseitig.
Datiert: 1821
Bildtitel: Adele Elisabeth von Frantzius, geb. Ritt
Rahmung: Rahmenleiste.

Pietro Ayres (09. November 1794 Savigliano - 11. Juni 1878 Turin); italienischer Maler, hauptsächlich Porträtist.
Erstmals 1811 als Porträtist in Savigliano und Fossano erwähnt. Ging 1812 während des napoleanischen Feldzuges nach Russland, wo er als Porträtist am Hof des Zaren Alexander I tätig war. Nach weiteren Quellen soll er danach auch für den französischen Kaisehof gearbeitet haben. 1815 kam er auf Betreiben von Graf Stanislaw Kostka Potocki nach Polen, wo er verschiedene Paläste mit Ölgemälden und Fresken ausstattete. 1819 wurden zwei seiner Werke in Warschau mit der Goldmedaille ausgezeichnet. 1820 verließ er Polen und spätestens 1822 beginnt seine Karriere in Italien, wo er vor allem Porträts des Hochadels ausführte. 1831 wurde er zum königlichen Hofmaler und 1833 zum Professor an der Albertina ernannt.

Bei der dargestellten Person handelt es sich um Adele Elisabeth von Frantzius, geborene Ritt ( 23.Mai 1796 St. Petersburg, Russland - 17. April 1881 Danzig, Deutschland/Polen).
Ihr Vater war der Miniaturenmaler Augustin Christian Ritt ( 16.Juli oder 27.Juni 1765 St. Petersburg - 27 Juni 1799 St. Petersburg), der unter Zarin Katharina der Großen und den Zaren Paul I für den kaiserlichen Hof tätig war. Ihre Mutter Charlotte Juliane Ritt, geborene Giese ( 05. Dezember 1776 Greifswald -18. Dezember 1842 Danzig), wurde von Zar Alexander I als eine der acht schönsten Frauen von St. Petersburg bezeichnet. Sie war befreundet mit Vigee-Lebrun, die sich auch porträtierte. Nach dem frühen Tod ihres Mannes verließ sie 1799 mit ihrer Tochter Adele St. Petersburg und zog nach Lübeck, wo sie ein zweites mal heiratete.
Adele Elisabeth heiratete am 14. August 1816 in Lübeck den  Kaufmann Friedrich Wilhelm  von Frantzius ( 11. Juni 1789 Danzig - 06. Mai 1861 Danzig), der damals als der reichste Mann der Stadt Danzig galt.

Zustand des Gemäldes:
Das Gemälde wurde vor kurzem gereinigt und eine alte Restauration in der Mitte der Stirn der Porträtierten korrigiert. Ein entsprechender Bericht des Restaurators "Atelier Pracher, Würzburg" ist vorhanden. Nicht doublierter, hervorragender Zustand.

Ganzseitig abgebildet im Auktionskatalog des Auktionshauses DOROTHEUM Wien, vom 27. April 2017.

Objekt-Nr. 2196
Preis: 15000 Euro
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Fischer Max

Max Fischer
16. Juni 1899 in Pielenhofen - 1975.
Studium: Bildhauerei Münchner Akademie.
Technik: Öl / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 43cm * 35cm.
Abmessung mit Rahmen: 50cm * 42cm.
Signiert.
Bildtitel: Landschaft.
Rahmung: Rahmenleiste.

Vater vom Gruppe - SPUR Künstler Lothar Fischer.

Max Fischer, am 16. Juni 1899 als Sohn eines Zimmermanns in Pielenhofen im Naabtal geboren, war äußerst vielseitig begabt. Als ausgebildeter Kunsterzieher mit dem Schwerpunktstudium Bildhauerei an der Münchner Akademie erhielt er zunächst 1928 eine Stelle als Studienrat in Germersheim in der damals noch bayerischen Pfalz. Von 1934 bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1961 war er dann als Oberstudienrat an der Neumarkter Oberrealschule mit Gymnasium tätig.

Seine Unterrichtspraxis zeichnete sich durch eine bemerkenswerte Experimentierfreudigkeit hinsichtlich Material und Technik aus. So regte er etwa Collagen aus Herbstblättern an oder ließ ein Mosaik aus Fliesenabfällen entwerfen.

Aber auch privat stellte Max Fischer seine Vielseitigkeit stets aufs Neue unter Beweis – es gab nur wenige Handwerkstechniken, die er nicht beherrschte. Viel Zeit und Mühe verwandte er auf die Innenausstattung des Hauses an der Mariahilfstrasse: so sind dort auch heute noch die Treppenpfosten mit geschnitzten Elefanten verziert, es gibt einen Ofen aus handgeformten Tonkacheln und bunte, verzierte Glasfenster, Möbel sowie eine Uhr mit Intarsien, ja sogar Schmuck – ein silbergetriebenes Armband für seine Frau – stellte Max Fischer selbst her. Darüber hinaus baute er Musikinstrumente, drei Lauten, zwei Segelboote und sogar Skier für die ganze Familie.

Objekt-Nr. 2190
Preis: 400 Euro
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Riedl Alois

Alois Riedl
1935 in St. Marienkirchen bei Schärding.
Technik: Öl / Papier / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 61cm * 42cm.
Abmessung mit Rahmen: 68cm * 50cm.
Signiert.
Datiert: 92.
Bildtitel: Abstrakt.
Rahmung: Rahmenleiste.

Der seit 1973 mit der ebenfalls künstlerisch tätigen Annerose verheiratete Künstler lebt und arbeitet in Brunnenthal und Schärding.

Seine ersten Kontakte zur Bildenden Kunst knüpfte er 1960 mit Bleistiftzeichnungen auf Papier und Karton und seit 1970 strebte er zunächst ungeachtet des allgemeinen Trends zur Abstraktion zielgerichtet eine Entwicklung seines malerischen Talents an. Als Inspirationsquelle verwendet er meist stark gebrauchte Wohnassessoires, die er künstlerisch verarbeitet. Erst im Lauf der Jahre nahm sein Interesse an Abstraktion zu und seine Formen wurden geschlossener, geometrischer und weniger am Objekt orientiert. Es folgten Umsetzungen in Skulpturen mit Holzscheiben als Arbeitsmaterial, die er im Anschluss bemalte und sol eine neue malerisch-plastische Phase seines Wirkens einleitete.

Im Lauf der Jahre hat er ein Netzwerk und eine Kommunikationsplattform für Künstlerkollegen aller Altersgruppen geschaffen.

Riedl ist Mitglied der Künstlervereinigung MAERZ, der Vereinigung bildender Künstlerinnen und der Innviertler Künstlergilde.

Seine Werke wurden u.a. in Einzelausstellungen in Galerien in Wien (Albertina, Secession, Palais Harrach), Salzburg (Rupertinum), Graz, Linz (Landesmuseum Linz, Neue Galerie der Stadt Linz), Passau (Museum Moderner Kunst), München, Köln, Berlin, Frankfurt, Bonn, Deggendorf (Stadtmuseum Deggendorf), Zürich, Basel, Brüssel und Dublin ausgestellt und befinden sich in mehreren öffentlichen Sammlungen, u.a. in der Sammlung Rudolf Leopold. Im Museum Angerlehner fand 2015 anlässlich des 80. Geburtstags eine umfassende Ausstellung mit mehr als 70 Arbeiten aus 40 Jahren statt.

Objekt-Nr. 2186
Preis: 650 Euro
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Riedl Alois

Alois Riedl
1935 in St. Marienkirchen bei Schärding.
Technik: Öl / Papier / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 61cm * 42cm.
Abmessung mit Rahmen: 68cm * 50cm.
Signiert.
Datiert: 92.
Bildtitel: Abstrakt.
Rahmung: Rahmenleiste.

Der seit 1973 mit der ebenfalls künstlerisch tätigen Annerose verheiratete Künstler lebt und arbeitet in Brunnenthal und Schärding.

Seine ersten Kontakte zur Bildenden Kunst knüpfte er 1960 mit Bleistiftzeichnungen auf Papier und Karton und seit 1970 strebte er zunächst ungeachtet des allgemeinen Trends zur Abstraktion zielgerichtet eine Entwicklung seines malerischen Talents an. Als Inspirationsquelle verwendet er meist stark gebrauchte Wohnassessoires, die er künstlerisch verarbeitet. Erst im Lauf der Jahre nahm sein Interesse an Abstraktion zu und seine Formen wurden geschlossener, geometrischer und weniger am Objekt orientiert. Es folgten Umsetzungen in Skulpturen mit Holzscheiben als Arbeitsmaterial, die er im Anschluss bemalte und sol eine neue malerisch-plastische Phase seines Wirkens einleitete.

Im Lauf der Jahre hat er ein Netzwerk und eine Kommunikationsplattform für Künstlerkollegen aller Altersgruppen geschaffen.

Riedl ist Mitglied der Künstlervereinigung MAERZ, der Vereinigung bildender Künstlerinnen und der Innviertler Künstlergilde.

Seine Werke wurden u.a. in Einzelausstellungen in Galerien in Wien (Albertina, Secession, Palais Harrach), Salzburg (Rupertinum), Graz, Linz (Landesmuseum Linz, Neue Galerie der Stadt Linz), Passau (Museum Moderner Kunst), München, Köln, Berlin, Frankfurt, Bonn, Deggendorf (Stadtmuseum Deggendorf), Zürich, Basel, Brüssel und Dublin ausgestellt und befinden sich in mehreren öffentlichen Sammlungen, u.a. in der Sammlung Rudolf Leopold. Im Museum Angerlehner fand 2015 anlässlich des 80. Geburtstags eine umfassende Ausstellung mit mehr als 70 Arbeiten aus 40 Jahren statt.

Objekt-Nr. 2185
Preis: 650 Euro
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Stösser Hermann

Hermann Stösser
1914 in Mannheim – 2008 in Mannheim.
Studium: Kunstakademie Leipzig
Technik: Öl / Sand / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 60cm * 90cm.
Abmessung mit Rahmen: 67cm * 97cm.
Signiert.
Datiert: 1961.
Bildtitel: Sandbild Nr.14.
Rahmung: Rahmenleiste.

Stösser hat an der Mannheimer Freien Akademie und später an der Akademie für Buchkunst in Leipzig studiert.
Mitglied des Künstlerbundes Rhein-Neckar, Werke in der Kunsthalle Mannheim sowie im Gutenberg Museum/Mainz.

Objekt-Nr. 2183
Preis: 600 Euro
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Landwehr Fritz

Fritz Landwehr
20.12.1897 in Bielefeld - 24.02.1966 in Bopfingen.
Studium: Adolf Hölzel.
Technik: Öl / Papier.
Abmessung ohne Rahmen: 15,5cm * 22cm.
Abmessung mit Rahmen: 23cm * 29cm.
Signiert.
Bildtitel: Gesicht.
Rahmung: Rahmenleiste.

Besuch der Kunstgewerbeschule in Bielefeld.
Gründung einer Handweberei in Degerloch bei Stuttgart.
1930 Ausstellung seiner Stoffe auf der Pariser "Exposition des arts decor atifs" wo sie Walter Gropius als vorbildlich ausstellte.
1955 Ehrendoktor der Universität Tübingen.

Objekt-Nr. 2182
Preis: 350 Euro
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Greuze Jean-Baptiste - Nachfolge - in der Art von

Jean-Baptiste Greuze - Nachfolge
21. August 1725 in Tournus (Saône-et-Loire) -21. März 1805 in Paris.
Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 76,5cm * 61,5cm.
Abmessung mit Rahmen: 101cm * 87cm.
Bildtitel: Mädchen mit Taube
Rahmung: Handgefertigter Goldrahmen.

Dabei: Restaurationsbericht AKR PRACHER

Greuze stammte aus einer kinderreichen Familie. Auf Wunsch des Vaters sollte er Architekt werden, doch nach langen Streitigkeiten konnte sich Greuze durchsetzen und durfte Maler werden. Er kam nach Lyon in das Atelier des Malers Charles Grandon, dessen Schwiegersohn der Musiker André-Ernest-Modest Grétry war.

Mit 25 Jahren wurde Greuze auf Empfehlung seines Lehrers Grandon an der École des Beaux-Arts in Paris als Schüler angenommen. Zum Großteil war er dort Schüler von Charles Joseph Natoire. Unter dessen Anleitung entstand 1755 das wohl berühmteste Werk Greuzes, „Familienvater, seinen Kindern die Bibel auslegend“. Über Louis de Silvestre, den Zeichenlehrer bei Hofe, versuchte Greuze dort ebenfalls eine Anstellung zu bekommen; vergeblich.

Ende 1755 unternahm Greuze eine Studienreise nach Italien, um speziell die antiken Künstler zu studieren. Nach Aufenthalten in Florenz und Rom – beide Städte fand er nach eigenen Angaben uninteressant – ließ er sich für einige Monate in Neapel nieder. 1757 kehrte Greuze nach Paris zurück und ließ sich dort als freischaffender Maler nieder. Als solcher heiratete er einige Jahre später; die Ehe soll sehr unglücklich gewesen sein. Die spätere Malerin Anna Greuze war seine Tochter.


In seinem künstlerischen Schaffen noch ganz dem Rokoko verbunden, kam Greuze nun sehr schnell aus der Mode. Der Zenit seiner Karriere war schon überschritten, als er 1765 an der Ausstellung des Pariser Salons teilnahm und gleichzeitig in der Kunstakademie ausstellte. Als neues Mitglied der Akademie hatte er die Pflicht, eine Probearbeit (ein Bild zu einem bestimmten Thema) vorzulegen. Nach langem Anmahnen lieferte Greuze 1768 das Bild „der Kaiser Severus, seinen Sohn, wegen des in den Engpässen Schottlands gegen ihn beabsichtigten Attentats, zur Rechenschaft ziehend“ ab. Nur wenige Wochen nach Ablieferung wurde Greuze endgültig in die Akademie aufgenommen.

Wie viele andere seiner Zeitgenossen, hatte Greuze mit Assignaten spekuliert und das Wenige das er hatte, verloren. Von der Französischen Revolution war Greuze anfangs begeistert, bis er durch die politischen Umstände alles Hab und Gut verlor. Zu dieser Zeit verdiente Greuze seinen Lebensunterhalt fast ausschließlich mit Mal- und Zeichenunterricht. Eine seiner bekanntesten Schülerinnen war Constance Mayer. Um 1800 wechselte diese in das Atelier von Pierre Paul Prud’hon, einem seiner ewigen Konkurrenten. 1804/05 versuchte Greuze vergeblich, mit dem Bild „Der erste Konsul Napoleon“ sich der neuen Regierung anzudienen.

Im Alter von nahezu 80 Jahren starb der Maler Jean Baptiste Greuze am 21. März 1805 in bitterster Armut in Paris. Jacques Dumont und Jean Simon Berthelemy erwiesen ihm als einzige Freunde die letzte Ehre.

Obwohl Greuze von den Gedanken der Aufklärer Denis Diderots und Jean-Jacques Rousseaus begeistert war, blieb er in seinem ganzen künstlerischen Schaffen den Schilderungen des bürgerlichen Milieus verhaftet. Für seine Darstellungen junger Mädchen und Frauen war er bekannt; bei vielen saß ihm dafür seine Schülerin Constance Mayer Modell.

Er war Mitglied der Pariser Freimaurerloge Neuf Sœurs.


Objekt-Nr. 2178
Preis: 22500 Euro
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Nieto Checa Arturo Lenin

Arturo Lenin Nieto Checa
16. Mai 1933 in Quito - 1995 in Quito.
Studium: Autodidakt.
Technik: Ölpastell/ Papier.
Abmessung ohne Rahmen: 23cm * 17cm.
Abmessung mit Rahmen: 31cm * 25cm.
Signiert.
Bildtitel: Mexikanische Familie.
Rahmung: Rahmenleiste mit Glas.

Arturo Nieto: die unwiderstehliche Zärtlichkeit der Kunst.

Arturo Nieto ist eine außergewöhnliche Figur in Form und Farbe. Sie ist eines der attraktivsten Genies des lateinamerikanischen Indigenismus und paradoxerweise ein sehr unbekannter Künstler. Seine Arbeit ist anfangs wie viele andere, er spricht über soziale Realität, er gibt Zeugnis von dem rohen, rücksichtslosen und brutalen Wesen der realen Welt. Das Interessante an seinen Werken ist jedoch, dass, obwohl die Linie Guayasaminesca eine wütende Klage hält, in ihnen sofort ein Hauch von Unschuld zu spüren ist, eine Mischung aus Einfachheit und Tiefe, die viel von dem spricht, was die menschliche Seele darunter verbirgt, Tonnen von Schmerz. In seinen Bildern gibt es Empörung und Wut, aber auch Liebe, Nostalgie und vor allem Unschuld, die nur einen kleinen Teil ihrer Schönheit zeigt. Der Betrachter kann sich nur die unwiderstehliche Zärtlichkeit vorstellen, die sich hinter den bunten Strichen verbirgt.

Erster Hippie Amerikas und der letzte der Bohemien.

Arturo Lenin Nieto Checa, ein großer ecuadorianischer Maler, wurde am 16. Mai 1933 in Quito geboren. Er war der Sohn von José Nieto, Arbeiter sozialistischer Ideen, und Rosa Checa, einer sehr katholischen Frau. Schon in jungen Jahren bewies er seine Frühzeitigkeit, indem er sein Talent zum Lesen, Zeichnen und Schreiben unter Beweis stellte und bei all seinen Aktivitäten sehr autonom war. Er absolvierte sein Hauptstudium an der Chile-Schule im Zentrum von Quito. Schon vor seinem zehnten Lebensjahr interessierte er sich dafür, die Welt zu kennen, um die Realität der Menschen zu untersuchen, die er durch eine besondere Sensibilität sah, die es ihm ermöglichte, sich der sozialen Tragödie, die ihn umgab, aber auch der tiefen Schönheit bewusst zu werden der Populärkultur, die sich später in seiner Arbeit widerspiegeln würde. Da er noch sehr klein war, wagte er es, das Land zu kennen, das aus seinem Haus flüchtete, um so weit wie möglich zu gehen.

Ich verlasse seine akademische Ausbildung zum Autodidakt, sein ständiges Lernen beinhaltete immer Literatur, Theologie, Politik, Philosophie und Kunstgeschichte. Aber er war nicht nur in den Geisteswissenschaften, sondern auch in den exakten Wissenschaften, besonders in der Physik und Astrophysik, ausgebildet. Seine Leidenschaft für das Lesen und seine unermüdlichen Nachforschungen zu verschiedenen Themen machten ihn in seiner Zeit von den intellektuellen Kreisen der Stadt zu einem Gelehrten.

In seiner Jugend lebte er mit seinem älteren Bruder Manuel Eduardo Nieto in Bogotá, der mit Carlos Fandiño und Jorge Carcavallo als einer der Meister des lateinamerikanischen Aquarells gilt. Dort lernte er nicht nur die großartigen Prozesse des kolumbianischen Aquarells kennen, er konnte auch mit verschiedenen Techniken wie Öl, Acrylfarbe, Feder, Gouache und Tinte experimentieren.

Nach dem Tod seines Vaters kehrte er nach Quito zurück und entschied sich, in dieser Stadt zu leben, als sein erster Sohn geboren wurde, obwohl er gelegentlich nach Bogotá zurückkehrte. Aus dieser Zeit datiert seine erste Kunststoffproduktion, die ihn mit der künstlerischen und kulturellen Welt der Stadt verband. Art erregte eine tiefe, schwer zu beschreibende Emotion, eine Mischung aus Empfindungen, bei denen er an seinem kreativen Bedürfnis festhielt, Empfindungen, die er als Ausgangsmaterial für seine großartige Produktion verwendete und die ihn nach und nach beherrschten und eine tiefe Traurigkeit hervorriefen Ich wollte nicht gehen. Er wechselte seine schöpferischen Epochen mit dem Alkoholismus ab, der als einziger ihm half, mit seinem Leid fertig zu werden, das tiefe Leid, das sich Tag für Tag verschlechterte, als er sah, dass Selbstsucht und Ignoranz die Feudalherren der modernen, modernen Gesellschaft waren. Seine Seele wusste von der Unvermeidlichkeit des Leidens und der sozialen Ungleichheit, wusste von den Barrikaden, die sich gegen die Menschen richteten, die Bildung, Religion und Politik seiner Zeit benutzten, und diese Gewissheit erzeugte in ihm jenen traurigen Stoizismus, der deutlich sichtbar ist in seiner Arbeit verkörpert. Sein anderes Sein und Denken war nicht an etwas Bekanntes gebunden, sein kreativer und intellektueller Reichtum suchte immer nach seinen eigenen Räumen.

Später würde er das bohemische Leben aufgeben, um sich der Erforschung und Vertiefung philosophischer und wissenschaftlicher Fragen sowie neuer und verschiedener Techniken der Bilderzeugung zu widmen. Er wagte sich in neue Techniken des Zeichnens mit Graphit, Kohle und Tinte sowie Sgraffito und Siebdruck, eine Technik, die er vor allem auf die kolonialen Ecken des historischen Zentrums von Quito in den 60er und 70er Jahren anwandte und Details zu seinen Eigenschaften gab Kirchen und Klöster. Er experimentierte mit allem, da jedes Material seinen eigenen Ausdruck in den Händen zu haben schien, bis er schließlich an der Wachstechnik festhielt, die er mit grandto_arturo-townscape pigments, Ölen und Paraffin selbst herstellen lernte. Er stellte harte und weiche Wachse nach seinen Anforderungen her, jeder von ihnen hatte einzigartige Eigenschaften und spiegelte die Farbe mit Tonalitäten und einer einzigartigen Leuchtkraft wider. In dieser Technik schuf er seine wichtigsten Werke, die die soziale Realität der ecuadorianischen Ureinwohner zeigen, nicht als Denunziation, sondern als Umarmung der Liebe zur kulturellen Schönheit, als ständiger Applaus, um die Welt auf sich aufmerksam zu machen und die Welt zu enthüllen Zärtlichkeit und Unschuld von Randgruppen und ihren Gebräuchen.

Die internationale Anerkennung

Olga Fisch, Unternehmerin, Designerin, Sammlerin und große Fördererin von Arturo-Nieto-Mutter-und-Kind-Ecuadorianischen Kunst, war die erste, die bei der Bewerbung von Nietos Gemälden behilflich war im Ausland. Dank der Patenschaft von Fisch wurden seine Bilder von Ausländern aus den USA, Deutschland und Israel bewundert und geschätzt. Die Auftraggeber dieser Länder ließen dem Künstler ständig mehrere Gemälde in Auftrag geben, so dass er während einer langen Zeit seines Lebens bequem leben konnte. Sein wachsender Ruhm außerhalb des Landes bedeutete, dass viele an seiner Arbeit interessierte Personen Geschäftsverträge vorschlugen, die er niemals akzeptierte, da er aufgrund seiner besonderen Natur keine Rechtsbeziehungen akzeptierte, die seine Freiheit und Autonomie irgendwie gefährdet hätten.

Unter seinen vielen Kreationen fertigte Nieto eine private Sammlung von Gemälden in Acryl mit Themen, die auf seiner Wahrnehmung der Welt und der Realität basierten. Ich sehe dort die Existenz des Seins als ewiger Reisender des Nichts und seine langen Stille in Farben und Formen, die wie eine wunderbare Musik vibrierten, die allein und in Stille zuhörte. Diese Sammlung wurde vom Künstler sehr eifersüchtig bewacht, aber er wurde seinem Partner an einen ausländischen Händler verkauft. Dabei nutzte er die Tatsache, dass Nieto nicht in der Stadt war. Bei seiner Rückkehr spürte der Künstler viel von diesem Verlust, da er im Leben nie etwas über das Schicksal seiner Werke wissen konnte. Nieto hatte bis zur Ankunft des Internets gelebt und konnte sehen, wie sehr seine Bilder heute geschätzt werden, da es auf der ganzen Welt viele Orte gibt, an denen man seine Werke sehen kann, und es gibt sogar Händler, die ihre Gemälde in versteigern Preise zwischen 800 und 5000 US-Dollar als Erstgebot. Paradoxerweise kennen und schätzen in Ecuador, in dem es geboren wurde, nur wenige seine großartige Produktion. .

Arturo Nieto starb 1995 im Alter von 61 Jahren in Quito, einer Stadt, der er die wertvolle Inspiration verdankt, um einen großen Teil seiner Arbeit zu verwirklichen, die aber nur wenige Beispiele davon hat in privaten Sammlungen und Galerien in den Vereinigten Staaten und hauptsächlich in Israel.

Das Projekt Arturo Nieto for the Arts ist eine Initiative von Alejandro Villalba Nieto, ebenfalls Künstler, Herausgeber und Pädagoge, die mit dieser Idee einen Teil des Werks des großen Künstlers aus Quito zurückgewinnen möchte, da es ein Fragment des Kulturerbe aller Ecuadorianer.

Zu diesem Zweck ist der erste Schritt die Verbreitung der Arbeit, die Arturo Nieto im Leben verrichtete, damit das Publikum seine Arbeit erkennen und ihm helfen kann, weitere Werke zu finden. Es ist möglich, dass sich viele dieser Gemälde noch im Land befinden, in Privatsammlungen, in Häusern und Büros oder in Dachböden und Kellerräumen, so dass der Beitrag aller wichtig ist, um verborgene Schätze unter Staubschichten zu erkennen. die Jahre, um sie ans Licht zu bringen und Ecuador und der Welt einen Vorgeschmack auf die Schönheit zu geben, die das Talent der Ecuadorianer begreifen kann.

Objekt-Nr. 2173
Preis: 500 Euro
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Balze Hubert

Hubert Balze
1936 in Reichenau (Oberlausitz).
Studium: Akademie der Bildenden Künste München.
Technik: Acryl / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 89cm  * 92cm.
Abmessung mit Rahmen: 91cm * 94cm.
Signiert.
Datiert: 20. - 24. März 1970.
Bildtitel: MY HOME IS MY CASTLE.
Rahmung: Rahmenleiste.

Ausgestellt vom 13.Juni bis 13.September 1979 in der Großen Kunstausstellung München im Haus der Kunst, mit der Ausstellungsnummer 324.

Abgebildet im Katalog.

Hubert Balze, 1936 in Reichenau (Oberlausitz) geboren, wurde nach 1945 mit seiner Familie nach Bayern umgesiedelt. 1956-60 studierte er Kunsterziehung an der Akademie der Bildenden Künste München, 1966-99 war er als Kunsterzieher am Gymnasium bei St. Anna in Augsburg tätig. 1970 erhielt er den Kunstpreis des Bezirks Schwaben, 2007 den Kulturpreis der Stadt Neusäß. Hubert Balze ist durch viele Ausstellungen mit Arbeiten aus verschiedenen Werkphasen bekannt. Er lebt und arbeitet in Aystetten bei Augsburg.

Objekt-Nr. 2171
Preis: 1200 Euro
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Kupferman Moshe

Moshe Kupferman
12. August 1926 in Jaroslaw / Polen - 20. Juni 2003 in Israel, im Lohamei HaGeta'ot - Kibbuz.
Studium:
Technik: Farbe / Sand - Papier
Abmessung ohne Rahmen: 70cm * 100cm.
Abmessung mit Rahmen: 83cm * 114cm.
Signiert.
Datiert: 2002
Bildtitel: Abstrakt
Rahmung: Rahmen mit Glas

Rückseitig Ausstellungsetikett der GIVON ART GALLERY in Tel Aviv.

Moshe Kupferman wurde am 12. August 1926 in Jaroslaw, Polen geboren.  1941 wurde er mit seiner Familie zu den Lagern im Ural und in Deutschland verbannt. Moshe Kupfermans Werk verbindet die neuere lyrische Abstraktion mit dem Modernismus.  Es ist das Ergebnis eines Prozesses, der mit freiem, unkritischem Ausdruck beginnt, der an persönliches Bekenntnis grenzt und mit kritischer Malerei fortfährt, in der der Künstler sein "Geständnis" "löscht".  Das Endergebnis zeugt von den vorangegangenen Stadien und den inhärenten Konflikten in seinem Werk, zwischen expressivem Drama und Introspektion, Form und Atmosphäre, Zerstörung und Konstruktion.  Die Widersprüche, die er in seine Arbeit integrieren ließ, brachten Kupferman in die vorderen Reihen der israelischen Kunst.
Moshe Kupferman starb am 20. Juni 2003 in Israel, im Lohamei HaGeta'ot - Kibbuz, den er gegründet hatte und wo er viele Jahre lang als Künstler lebte und arbeitete.

Dauerausstellung im Kupferman`s House

Der Saal, in dem die Ausstellung stattfindet, diente Moshe Kupferman als kombinierten Raum für die Arbeit und für die Lagerung von Gemälden, Arbeiten auf Papier und Drucke.  Von nun an wird es für die permanente Anzeige von ausgewählten Arbeiten verwendet werden.  Der Saal wurde von Kupferman selbst entworfen: Sein einzigartiges Tageslicht, praktisch unvergleichlich in Israel, bestätigt die akribische Aufmerksamkeit, die er der Schaffung optimaler Arbeits- und Beobachtungsbedingungen widmete.

  Die Ausstellung beginnt im Foyer, wo vier frühe Gemälde zu sehen sind.  Der erste, Acre , wurde 1958 hingerichtet;  Die zweite, Struktur im Grau von 1959, wurde in Kupfermans erster Einzelausstellung in der Kunstgalerie von Chemerinsky, Tel Aviv, 1960 gezeigt;  Ein anderes Gemälde, datiert 1961, entstand während des ersten Aufenthalts des jungen Künstlers in Paris, wo er durch die "experimentelle" abstrakte Malerei faszinierte.

Die Haupthalle bietet eine chronologische Präsentation von Gemälden aus Kupfermans ausgereifter Zeit.  Die erste wurde 1964 geschaffen und bezeugte eine lyrische Phase, in der Gefühle und Anspielungen auf natürliche Harmonien ausgesetzt waren;  In einer 1965 Malerei das Kupfermaneske Gitter erscheint zuerst, noch in einer "unterstützenden Rolle";  Die Gemälde von 1974 und 1977 gehören zu der Phase, in der Monochromizität als eine Art Boden für die lineare Struktur dient;  Die großformatige Malerei von 1986, die Linie und Fleck in einer dichten, einheitlichen Textur kombiniert, gehört zu den wichtigsten Werken, die in Kupfermans Ausstellung im Centre Georges Pompidou, Paris (1987) vorgestellt wurden.  Schließlich entfalten die vier Gemälde von 1989-2003, die die spätere Periode des Künstlers repräsentieren (Kupferman im Jahr 2003 verstorben), eine Fülle von Form und Farbe, die Kupfermans modus operandi aufklären: ein Künstler der Entdeckung und Bedeckung, Belichtung und Verborgenheit;  Ein Künstler der Freude, des Zweifels und des Schmerzes, der in die hartnäckige Konstruktion eines "Werks" einbezogen wird, das seine persönlichen Erfahrungen zeichnet;  Erfahrungen, die Kupferman im Laufe der Jahre in seinem Bewusstsein kumulierte und dessen Geheimnis er mutig und sorgfältig bewahrte.

Objekt-Nr. 2170
Preis: 3000 Euro
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Haller Erhard

Erhard Haller
1951 in Sindelfingen.
Studium: Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart.
Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 100cm * 125cm.
Signiert.
Datiert: 18.12.92.
Titel: Abstrakt.
Rahmung: ohne.

Erhard Haller kam 1951 in Sindelfingen zur Welt. Er studierte von 1969 bis 1972 erst Bühnenbild an der Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart, 1973 begann er ein Malereistudium bei dem Surrealisten Mac Zimmermann. Von 1976 bis 1980 war er dessen Meisterschüler sowie Assistent an der Akademie der Bildenden Künste in München. Ab 1980 arbeitete Haller in München, ab 1990 in Starnberg als freier Künstler, 2014 zog er nach Meersburg.

Objekt-Nr. 2167
Preis: 400 Euro
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unsigniert

Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 100cm * 120cm.
Abmessung mit Rahmen: 102cm * 122cm.
Bildtitel: Abstrakte Darstellung.
Rahmung: Rahmenleiste.

Objekt-Nr. 2165
Preis: 300 Euro
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Huber Monika

Monika Huber
1959 in Dingolfing.
Studium: Prof. Fruhtrunk in München.
Technik: Öl / Bütten.
Sichtbarer Blattausschnitt: 41cm * 59cm.
Abmessung mit Rahmen: 53cm * 73cm.
Signiert rückseitig.
Datiert: 1988.
Bildtitel: Abstrakt
Werknummer: 1988/6.
Rahmung: Rahmenleiste mit Glas.

Monika Huber wurde 1959 in Dingolfing geboren.
1979- 1985 Studium der freien Malerei bei Prof. Fruhtrunk an der Akademie der Bildenden Künste in München.
1986 Studienaufenthalt in Royan und Paris.
Arbeitsstipendium des DFJW in Paris 1992. Studienaufenthalt in Venedig, Stipendium des Innenministeriums. Seit 1995 verschiedene Architekturprojekte und Ausstellungen.

Objekt-Nr. 2161
Preis: 950 Euro
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Osen Erwin Dominik

Erwin Dominik Osen
21.02.1891 in Wien - 23.11.1970 in Dortmund.
Studium: Wiener Akademie bei C. Griepenkerl.
Technik: Öl / Leinwand.
Abmessung ohne Rahmen: 35cm * 35cm.
Abmessung mit Rahmen: 41cm * 41cm.
Signiert.
Datiert: 1955.
Bildtitel: Tänzerin.
Rahmung: Rahmenleiste.

"Im Alter von sechs Jahren Eintritt in die Ballettschule der Wiener Hofoper, gefördert von Gustav Mahler. Studium an der Wiener Akademie bei C. Griepenkerl, wo er E. Schiele, mit dem ihn später eine enge Freundschaft verband, kennenlernte. Privat nahm er Unterricht bei A. Roller. 1909 Mitbegründer der 'Neukunstgruppe'. Neben seiner Tätigkeit als Theatermaler trat er als Mimiker in Variétés auf, seine expressionistischen Posen regten Schiele für eine Reihe von Aktzeichnungen an. 1912 übernahm Schiele vorübergehend Osens Atelier, als dieser Schüler von Anton Brioschi, dem langjährigen Ausstattungschef der Wiener Hofoper, wurde. 1914 gestaltete Osen die Bühnenbilder für die erste 'Parsifal'-Aufführung außerhalb Bayreuths am Neuen Deutschen Theater in Prag. Bis 1913 lebte er in Wien, dann in München, Prag und New York. 1945 nach Wien zurückgekehrt, nannte er sich nach Mime van Osen und Erwin Dom-Osen nun Dom O-Sen, um seine Herkunft verbreitete er unterschiedlichste Gerüchte. Ab 1960 lebte er in Dortmund.

In seinen frühen Werken an Schiele orientiert, bemühte sich Osen später vor allem um Darstellungen des Metaphysischen. In starken Farben, mit surrealistischen Tendenzen, schilderte er vor allem exotische Landschaften und die Majestät der Bergwelt."

Objekt-Nr. 2154
Preis: 2500 Euro
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Simonyi Emö

Emö Simonyi
02. Juli 1943 in Budapest
Studium: Ungarische Akademie der Bildenden Künste in Budapest.
Technik: Tempera / Papier.
Abmessung ohne Rahmen: 100cm * 70cm.
Abmessung mit Rahmen: 107cm * 77cm.
Signiert
Datiert: 1984
Bildtitel: Abstrakte Komposition.
Rahmung: Rahmenleiste.

Von 1961 bis 1967 studierte sie Malerei und Grafik an der Ungarischen Akademie der Bildenden Künste in Budapest. 1971 siedelte sie in die Bundesrepublik Deutschland über und arbeitete zunächst als Grafikerin. 1993 bekam sie einen Lehrauftrag an der Akademie der Bildenden Künste München. Im Jahr 1995 wurde sie Dozentin an der Marburger Sommerakademie, was sich bis in die Gegenwart (2012) fortgesetzt blieb. 1999 gründete Simonyi die Malakademie Sant’Anna in Camprena nahe Pienza in der Toskana. Hauptwohnort der Malerin ist seit vielen Jahren München.

Objekt-Nr. 2146
Preis: 800 Euro
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