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Gemälde

Max Meier

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Chacon Oscar Rene

Oscar Rene Chacon
31.10.1960 La Palma / Chalatenango
Technik: Öl / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 69cm * 49cm.
Abmessung mit Rahmen: 76cm * 56cm.
Signiert
Bildtitel: Abstrakte Darstellung.
Rahmung: Rahmenleiste

Sansalvadorianischer Maler, Bildhauer, Keramiker, Installations- und Performancekünstler.
1972 Mitbegründer der Kunsthandwerkerinitiative La Semilla de Dios.
1986 Gründer der Künstlergemeinschaft "Art Experiment" in Ingolstadt.

Teilnehmer an der BIENNALE DI VENEZIA 1995 und 2001

Objekt-Nr. 1973
Preis: 1500 Euro
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Seyler Julius

Julius Seyler
04. Mai 1873 München - 22. November 1955 München
Studium: Heinrich von Zügel
Technik: Öl / Papier / Holz
Abmessung ohne Rahmen: 22,5cm * 16cm.
Abmessung mit Rahmen: 29,5cm * 23cm.
Signiert
Bildtitel: Liebespaar
Rahmung: Rahmenleiste

Das Gemälde ist abgebildet auf Seite 216 mit der Nummer 90 im Buch: Julius Seyler Impressionen aus zwei Kontinenten. Mit einem Beitrag zur Indianermalerei. München 1983.


Als Seylers Vater, ein Apotheker, stirbt, übersiedelt die Mutter mit Julius und Emma von Memmingen nach München zu ihrem Bruder, dem Bankdirektor und Landtagsabgeordneten Gottfried August Christoph. Julius Seyler erweist sich als Doppeltalent mit künstlerischen und sportlichen Fähigkeiten. Der Onkel bestimmt ihn zur Offizierslaufbahn, doch flieht Seyler aus der Kadettenanstalt und nimmt seit 1890 privaten Malunterricht bei Ludwig Schmidt-Reutte. 1892 wird er Schüler von Wilhelm von Diez an der Akademie der Bildenden Künste München, 1898 wechselt er zu Ludwig von Herterich, 1900 zu Wilhelm von Zügel. 1903 lässt er sich am Ammersee nieder.

1900 beginnt Seyler mit der Freilichtmalerei. Ab 1902 führen ihn Studienreisen in die Niederlande und nach Belgien, an den Atlantik, nach Norwegen, Kanada und in die USA. 1910 lernt er dort Helga Boeckmann kennen, heiratet sie und lässt sich 1912 mit ihr in München nieder.

1913 reisen Julius und Helga Seyler zur Hochzeit von Helgas Bruder in die Staaten. Während des Familienbesuchs bricht der Erste Weltkrieg aus. Seyler bleibt bis 1921 in Amerika, bewirtschaftet eine Farm und malt Land und Leute. Er schließt Freundschaft mit den benachbarten Schwarzfußindianern von Montana.

Als Seyler 1921 nach München heimkehrt, kann er bruchlos an seine früheren Erfolge in Deutschland anknüpfen, die Bayerische Staatsgalerie kauft seine Werke, die Kritiker jubeln. 1924 erfolgt die Ernennung zum Professor h.c. an der Kunstakademie München. Seyler reist nach Paris, Südfrankreich und Sylt.

Der Zweite Weltkrieg trifft Seyler hart: Bei einem Bombenangriff wird 1943 sein Atelier in der Georgenstraße in München zerstört, 1944 fallen 300 Werke einem Bombenangriff und Wassereinbruch in der Pinakothek zum Opfer. Seyler selbst übersteht den Krieg in Hirschau am Chiemsee. Nach seiner Rückkehr nach München 1946 malt Seyler unermüdlich weiter. Als er 1955 stirbt, fertigt Otto Dix die Totenmaske an

Objekt-Nr. 1971
Preis: 950 Euro
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Oehler Christoph

Christoph Oehler
21.05.1881 Leonberg - 1964.
Studium: Merson in Paris
Technik: Öl / Holz.
Abmessung ohne Rahmen: 16,5cm * 24cm.
Abmessung mit Rahmen: 24,5cm * 32cm.
Signiert
Datiert: 1926.
Bildtitel: Hirtin ruhend.
Rahmung: Rahmenleiste.

Studium bei O.Merson in Paris und bei H.Knirr an der Akademie in München. Längere Zeit in Basel.
Ausstellung 1951 im Kunsthaus Schaller in Stuttgart..
1954 in den Kunststuben in Küsnacht.
1955 im Kunstverein Stuttgart.

Objekt-Nr. 1970
Preis: 450 Euro
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Oertzen Jaspar von

JASPAR von OERTZEN
02.01.1912 Schwerin - 22.04.2008 München
Studium: In München Theaterwissenschaften und Kunstgeschichte
Technik: Monotypie / Karton
Abmessung ohne Rahmen: 11,5cm * 16cm.
Abmessung mit Rahmen: 18,5cm * 23cm.
Bildtitel: Abstrakte Darstellung.
Rahmung: Rahmenleiste.

Jaspar von Oertzen entstammte der alten mecklenburgischen Adelsfamilie Oertzen. Er war der Sohn des Landgerichtsrats Carl von Oertzen (1878–1965, Familienlinie Roggow) und von Maria Magdalena von Oertzen (1878–1965, Linie Helpte).
Oertzen verbrachte seine Schulzeit in Rostock.
In München studierte er Theaterwissenschaften und Kunstgeschichte.
Er war unter anderem Schauspieler, Regisseur und Synchronsprecher.
Ebenso war er in der Politik und als Autor tätig.

Objekt-Nr. 1969
Preis: 250 Euro
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unleserlich signiert

unleserlich signiert
Technik: Öl / Holz
Abmessung ohne Rahmen: 21cm  * 21cm.
Abmessung mit Rahmen: 29cm * 29cm.
Signiert.
Datiert: 1917.
Bildtitel: Magd mit Schwein
Rahmung: Rahmenleiste

Objekt-Nr. 1968
Preis: 350 Euro
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Lenk Jürgen

Jürgen Lenk
1962 Ohrdruf.
Technik: Öl / Leinwand
Abmessung ohne Rahmen: 20cm * 25cm.
Abmessung mit Rahmen: 22cm * 27cm.
Signiert
Bildtitel: Küstensegler.
Rahmung: Rahmenleiste

Objekt-Nr. 1967
Preis: 350 Euro
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Lenk Jürgen

Jürgen Lenk
1962 Ohrdruf.
Technik: Öl / Leinwand
Abmessung ohne Rahmen: 19cm * 27cm.
Abmessung mit Rahmen: 20cm * 28cm.
Signiert
Bildtitel: Herbstwind.
Rahmung: Rahmenleiste

Objekt-Nr. 1966
Preis: 350 Euro
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Lenk Jürgen

Jürgen Lenk
1962 Ohrdruf.
Technik: Öl / Leinwand
Abmessung ohne Rahmen: 22cm * 27cm.
Abmessung mit Rahmen: 23cm * 28cm.
Signiert
Bildtitel: Abendrot am Meer.
Rahmung: Rahmenleiste

Objekt-Nr. 1965
Preis: 350 Euro
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Lenk Jürgen

Jürgen Lenk
1962 Ohrdruf.
Technik: Öl / Leinwand
Abmessung ohne Rahmen: 22cm * 27cm.
Abmessung mit Rahmen: 23cm * 28cm.
Signiert
Bildtitel: Segler und Personen.
Rahmung: Rahmenleiste

Objekt-Nr. 1964
Preis: 350 Euro
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Lenk Jürgen

Jürgen Lenk
1962 Ohrdruf.
Technik: Öl / Leinwand
Abmessung ohne Rahmen: 16cm * 24cm.
Abmessung mit Rahmen: 17cm * 25cm.
Signiert
Bildtitel: Segler.
Rahmung: Rahmenleiste

Objekt-Nr. 1963
Preis: 300 Euro
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Bosch Lena

Lena Bosch
1945 Freudenholm -
Technik: Öl / Leinwand
Abmessung ohne Rahmen: 80cm * 60cm.
Abmessung mit Rahmen: 90cm * 70cm.
Signiert
Datiert: 91
Bildtitel: Krieger
Rahmung: Rahmenleiste


1945 in Freudenholm geboren, aufgewachsen in Regensburg
als Malerin Autodidakt, zahlreiche Studienreisen, u.a. Indien, USA
seit 1999 Atelier in Salzburg
Stipendium, Virginia Center for Creativ Arts, USA
Stipendium, Trondheim, Norwegen,Budapest, Ungarn
Manila ,Philippinen

Objekt-Nr. 1960
Preis: 1500 Euro
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Dittrich Simon

Simon Dittrich
13.01.1940 in Teplitz-Schönau
Studium: Hochschule Berlin Bildende Künste
Technik: Öl / Hartfaser.
Abmessung ohne Rahmen: 21cm * 7,5cm.
Abmessung mit Rahmen: 30cm * 17cm.
Signiert.
Bildtitel: Haus im Schaukasten.
Rahmung: Kastenrahmen.

Ab 1961 studierte Simon Dittrich an der Hochschule für Bildende Künste Berlin. Er erhielt ein Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes und wurde Meisterschüler bei Hann Trier. 1967 hatte Simon Dittrich seine erste Einzelausstellung im Kunstverein Ulm, der bis heute weit über 200 Einzelausstellungen folgten. Die Künstlermonographie „Simon Dittrich“ erschien 1975. Seit 1976 erschienen verschiedene Mappenwerke über Fabeln, historische Figuren und Personen wie Kant und Kleist sowie verschiedene Städtebilder.

Werke von Simon Dittrich befinden sich in wichtigen in- und ausländischen öffentlichen und privaten Sammlungen.

Simon Dittrich lebt und arbeitet in Stuttgart, München, in der Toscana und in der Steiermark.



Objekt-Nr. 1952
Preis: 300 Euro
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unleserlich signiert

unleserlich signiert in russisch
Technik: Öl / Leinwand
Abmessung ohne Rahmen: 54cm  * 74cm.
Abmessung mit Rahmen: 62cm * 82cm.
Signiert.
Bildtitel: Russische Dampflok
Rahmung: Rahmenleiste

Objekt-Nr. 1949
Preis: 750 Euro
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Neuz Richard

Richard Neuz
23.11.1894 Kälberbronn - 09. Juli 1976 Stuttgart
Studium: Kunstgewerbeschule Stuttgart bei Prof. Ernst Schneidler
Technik: Öl / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 75cm * 60cm.
Abmessung mit Rahmen: 90cm * 75cm.
Signiert
Bildtitel: Stillleben.
Rahmung: Rahmenleiste.

Das Gemälde war ausgestellt im Württemb. Kunstverein Stuttgart.


Richard Neuz wurde am 23. November 1894 in Kälberbronn bei Freudenstadt geboren. Nach den erschütternden Erlebnissen, welchen er als Frontsoldat im Ersten Weltkrieg ausgesetzt war, begann er 1921 - gegen den erklärten Willen seiner Familie - eine Ausbildung an der Staatlichen Kunstgewerbeschule in Stuttgart, wo er bei Prof. Ernst Schneidler studierte.

Ende der 1920er Jahre freundete er sich mit Max Ackermann und Heinrich Eberhard an, die ihn in den Kreis um Adolf Hölzel einführten, dessen Konzept einer auf sinnlich-sittlichen Wirkung abzielenden „absoluten Malerei“ den jungen Maler nachhaltig beeinflusste.
1932 beteiligte er sich erstmals an Ausstellungen, gleichzeitig arbeitete er als Werbegestalter im Stuttgarter Kaufhaus Tietz. Wie sein Freund Ackermann war auch Neuz ein überzeugter Verfechter linker Gesellschaftsmodelle. 1935 wurden zwei Ausstellungen, in denen Werke von Neuz zu sehen waren, von den Nationalsozialisten geschlossen. 1941 bis 1944 war er Soldat im Zweiten Weltkrieg; bei einem Bombenangriff auf Stuttgart verbrennt sein Atelier mit allen Bildern.

Ab 1947 gehörte Neuz zu den ersten Künstlern, die im stark zerstörten Stuttgart wieder ausstellten, zunächst in der Galerie Herrmann (u.a. zusammen mit Willi Baumeister) später in der Galerie Maercklin, die viele der ehemalige Hölzel-Schüler (Max Ackermann, Ida Kerkovius) versammelte. Seine Arbeiten sind in den späten 1940er Jahren bereits stark der abstrakten Formensprache verpflichtet, wobei der gegenständliche Ausgangspunkt aber oft noch erkennbar bleibt. Seinen Lebensunterhalt verdiente er als Werbegestalter im Stuttgarter Kaufhaus Union und als freier Illustrator. Ab 1966 arbeitete er eng mit dem Siebdrucker (und späteren Galeristen) Roland Geiger zusammen und schuf noch im hohen Alter ein druckgraphisches Werk von 80 Blättern.

Objekt-Nr. 1945
Preis: 4000 Euro
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Zangs Herbert

Herbert Zangs
27.März 1924 Krefeld - 26.März 2003 Krefeld
Studium: Düsseldorfer Kunstakademie bei Otto Pankok
Technik: Dispersion / Papier.
Sichtbarer Blattausschnitt: 48cm * 36cm.
Abmessung mit Rahmen: 65cm * 50cm
Signiert.
Bildtitel: Scheibenwischer
Rahmung: Rahmenleiste

Herbert Zangs wurde am 27. März 1924 in Krefeld geboren. 1941: Militärdienst, Teilnahme am Zweiten Weltkrieg in Skandinavien (Kriegsgefangen). 1945 Studium bei Otto Pankok an der Kunstakademie Düsseldorf. 1950 Reisen nach Italien, Frankreich, Algerien, Ägypten oder Marokko. 1952 Kunstpreis der Stadt Krefeld Erst malte er gegenständlich (Landschaften am Niederrhein, Portraits, Reiseimpressionen), dann abstrakt. 1952 und 1958 seine Werke wie Tropfenreliefs, Knüpfungen oder weiße Materialcollagen. Besonders bekannt wurde er durch seine Verweißungen von Strukturen oder Alltagsgegenständen oder auch Collagen und Objekte. 1957: Stipendium des Kulturkreises im Bundesverband der Deutschen Industrie. 1. Preis für seine Entwurfsarbeit zur Außenwand der Berliner Kongresshalle1958: Preis des Franklin-Instituts of America. Danach arbeitete Zangs an sogenannten Scheibenwischerbildern. 1960 Erster Preis von Antwerpen. 1960er Jahren: Expansionsarbeiten, (Blüten und Sternen) 1962 Prix d`Europe. 1970 - 1980: Verweissungen 1994 wurde ihm die Stadtehrenplakette von Krefeld zuteil. Herbert Zangs starb 2003 in Krefeld

Objekt-Nr. 1939
Preis: 2500 Euro
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Huber Monika

Monika Huber
1959 Dingolfing
Studium: Prof Fruhtrunk in München
Technik: Öl / Bütten
Sichtbarer Blattausschnitt: 60cm * 42cm.
Abmessung mit Rahmen: 91cm * 70cm.
Signiert rückseitig.
Bildtitel: o.T.
Werknummer: 1990/7/AB
Rahmung: handgefertigter Wellenbandrahmen.

Gemälde ist abgebildet im Ausstellungskatalog der Galerie LÜPKE
Monika Huber wurde 1959 in Dingolfing geboren.
1979- 1985 Studium der freien Malerei bei Prof. Fruhtrunk an der Akademie der Bildenden Künste in München.
1986 Studienaufenthalt in Royan und Paris.
Arbeitsstipendium des DFJW in Paris 1992. Studienaufenthalt in Venedig, Stipendium des Innenministeriums. Seit 1995 verschiedene Architekturprojekte und Ausstellungen.


Objekt-Nr. 1931
Preis: 1500 Euro
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Steneberg Eberhard

Eberhard Steneberg
14.09.1914 Weimar - 16.08.1996 Frankfurt
Studium: München Kunstgewerbeschule Prof. E. Preetorius
Technik: Öl / Karton
Abmessung ohne Rahmen: 49cm * 31cm.
Abmessung mit Rahmen: 50cm * 32cm.
Signiert
Datiert: 1958
Bildtitel: Glut
Rahmung: Rahmenleiste


1931 - 1933 Lehre als Schaufensterdekorateur in Weimar
1934 - 1935 Ausbildung in Plakatmalerei bei Otmat Anton in Hamburg
1935 - 1936 Ein Semester Zeichenunterricht bei H. Breustedt und Prof. E. Preetorius, Kunstgewerbeschule München.
1937 Malschule für Ausländer bei Moritz Heymann, München, dort auch privat von Fritz Stuckenberg in Aquarellmalerei unterwiesen.
1951 Übersiedlung nach Frankfurt
1956 Sonderausstellung in der Zimmergalerie Franck in Frankfurt am Main.
1957 - 1960 Künstlerischer Leiter der "Galerie am Dom" (Schutzverband Bildender Künstler)
ab 1970 als freischaffender Maler in Frankfurt tätig ohne jede Bindung an Verbände, Gewerkschaften und dergleichen.

Leitete als Nachfolger von Prof. Heribert Losert die
Sommerakademie im Johannishof bei Geisling/Pfatter

Objekt-Nr. 1917
Preis: 1400 Euro
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Weikert Hannes

Hannes Weikert
07.Juli 1918 Niederlangenau/Riesengebirge (Ostböhmen) - 09.September 1980
Studium. Akademie der Bildenden Künste München
Technik: Öl / Papier / Karton
Abmessung ohne Rahmen: 62cm * 44cm.
Abmessung mit Rahmen: 70cm * 51cm.
Monogrammiert
Bildtitel: Abstrakt
Rahmung:  Rahmenleiste


Professor Hannes Weikert wurde am 7. Juli 1918 in Niederlangenau im Riesengebirge (Sudetenland, heute Tschechien) als Sohn des Webereiprokuristen Johann und dessen Frau Marie Weikert geboren. Nach dem Besuch der Volksschule trat er in das Staatliche Reform-Realgymnasium in Hohenelbe ein, das er 1937 mit dem Reifezeugnis abschloss. Bereits während seiner Gymnasialzeit unternahm Weikert in den Jahren 1934-1937 in den Sommerferien Fahrten durch Deutschland, Frankreich, Belgien und Italien. Nach dem Abitur studierte er an der Kunstakademie in Prag. Durch den Ausbruch des Zweiten Weltkriegs wurde das Studium 1939 unterbrochen. Während seiner Kriegsdienstzeit bildete er sich, wenn es die Zeit erlaubte, in Theorie und Praxis der Kunst ständig weiter. Im Wintersemester 1941/42 konnte er als Studienurlauber seine Ausbildung an der Hochschule für Kunsterziehung in Berlin fortsetzen. Nach einer schweren Verwundung musste ihm das linke Bein amputiert werden. Im Sommer 1945 wurde er schließlich in Hamburg aus britischer Kriegsgefangenschaft entlassen.

Dort nahm Weikert seine Studien wieder auf und schrieb sich für vier Semester an der Hochschule für Bildende Künste (Malereiklasse) und an der Universität (Archäologie, Kunstgeschichte, Geschichte) ein. Nach dem Umzug zu seinen nach Bayern übersiedelten Eltern im Jahr 1947 setzte er das Studium an der Akademie der Bildenden Künste und an der Universität in München fort und legte dort 1948 das Staatsexamen für das künstlerische Lehramt an Gymnasien ab. Nebenbei arbeitete er in seiner Hamburger und Münchner Zeit unter anderem als Pressezeichner. Bereits 1949 bestand er das Staatsexamen für Höhere Schulen. Im gleichen Jahr heiratete er die Opern- und Konzertsängerin Rita Steininger. Bis 1962 wurden ihm und seiner Frau Rita zwei Söhne und zwei Töchter geboren.

Nach seiner Tätigkeit als Kunst- und Heimerzieher am Staatlichen Landschulheim Marquartstein von 1949 bis 1953 wirkte Hannes Weikert bis 1960 am Alten Realgymnasium in München. Schon ab 1950 war er Mitglied im Landesverband Bayern des Bundes Deutscher Kunsterzieher und beteiligte sich aktiv durch kunstpädagogische Ausstellungen, Vorträge und Veröffentlichungen. Er intensivierte seine praktische künstlerische Tätigkeit und stellte seine Werke in den jährlich stattfindenden Großen Kunstausstellungen des Kunstvereins München im Haus der Kunst München, in Ausstellungen des Berufsverbandes Bildender Künstler München sowie in Ausstellungen der Künstlergilde e. V. Esslingen, der er seit 1955 angehörte, in größeren Städten des In- und Auslands aus. Als Mitglied des Adalbert-Stifter- Vereins seit 1955 beteiligte er sich an Ausstellungen und hielt Vorträge. 1958 unternahm er eine Studienreise nach Paris, wo er sich mit der dortigen Kunstszene, dem Kunsterziehungswesen und den Schulverhältnissen beschäftigte.

Im Jahr 1961 wurde er als Dozent für Kunst- und Werkpädagogik an die Pädagogische Hochschule in Regensburg berufen. Von 1962 bis 1967 leitete er Weiterbildungslehrgänge des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus. In der Zeit von 1962 bis 1969 war er Vorsitzender des Arbeitsausschusses des Kunst- und Gewerbevereins Regensburg. In dieser Funktion initiierte und organisierte er zahlreiche Ausstellungen mit Plakaten und Katalogen, Exkursionen und öffentliche Diskussionen, zu denen er auch eigene Beiträge lieferte. Seit 1963, nach seinem Eintritt in den Berufsverband Bildender Künstler Niederbayern/Oberpfalz, beteiligte er sich in diesem Rahmen nicht nur an Ausstellungen, sondern war auch in der Jury der Ausstellungen vertreten und arbeitete an Katalogen mit. Ab 1968 gehörte er der Lehrplankommission des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus an. Die noch heute regelmäßig durchgeführten Ausstellungen „Regensburger Jugend malt und zeichnet” gehen auf Hannes Weikerts maßgebliches Engagement als Initiator, Jurymitglied und Organisator von 1969 bis 1978 zurück.

Ab 1971 lehrte er als Honorarprofessor für Kunsterziehung im Fachbereich Erziehungswissenschaften an der Universität Regensburg. Hannes Weikert nahm 1974 am Internationalen Kongress der International Society for Education through Art (I.N.S.E.A.) über Kreativität und Kunsterziehung in Novi Sad im damaligen Jugoslawien (heute Serbien) teil. 1976 wurde er in das Archiv für moderne Kunst in Nürnberg aufgenommen. 1978 erfolgte von Seiten des niedersächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst die Berufung zum wissenschaftlichen Beirat innerhalb des Teilgebiets Kulturpädagogik. An der Wissenschaftlichen Hochschule Hildesheim wirkte er als Gastdozent im Bereich der Kunstpädagogik im Wintersemester 1978/79. 1979 erhielt er die Mitgliedschaft in der Sudetendeutschen Akademie der Wissenschaft und Künste. Im selben Jahr wurde auf seine Initiative hin die Schwerpunkt- Ausbildung im Fach Kunsterziehung an der Universität Regensburg installiert. Gleichzeitig begann Professor Weikert die fächerübergreifende und Theorie und Praxis zusammenführende Kooperation mit Professor Jörg Traeger, der den Fachbereich Kunstgeschichte an der Universität Regensburg leitete. Dieser sollte die Studenten Geschichte und Theorie einzelner Sparten der Kunstgeschichte lehren, während Professor Weikert sie in den praktischen Teil mit entsprechenden Übungen einführen wollte. Leider wurde diese fruchtbare Zusammenarbeit durch den Unfalltod Hannes Weikerts am 9. September 1980 unvermittelt beendet.

Objekt-Nr. 1912
Preis: 600 Euro
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Preisler Jan

Jan Preisler
18. Februar 1872 Popovice / Beroun - 27. April 1918 Prag.
Studium: Kunstgewerbeschule in Prag
Technik: Öl / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 34cm * 54cm.
Abmessung mit Rahmen: 60cm * 67cm.
Signiert
Bildtitel: Akt
Rahmung: handgefertigter Rahmen.

Jan Preisler gehört zu der Generation von Künstlern, die um die Jahrhundertwende die moderne tschechische Malerei begründeten. Im Schaffen dieser Künstler, zu denen vor allem noch Antonín Slavícek gezählt wird, vermischten sich verschiedenste künstlerische Richtungen - Naturalismus, Impressionismus, Symbolismus, Jugendstil oder der frühe Expressionismus. Sie wandten sich gegen die bis zu dieser Zeit vorherrschenden Richtungen der Romantik und Historienmalerei mit ihrer figuralen und allegorischen Ausrichtung und suchten ihren eigenen künstlerischen Weg.

Jan Preisler wurde am 18. Februar 1872 in Popovice bei Beroun geboren. Er studierte von 1887-1895 an der Kunstgewerbehochschule in Prag, die gerade (1885) gegründet worden war und für die Entwicklung dieser Künstlergeneration eine besondere Bedeutung erlangte. Bereits im Jahr 1896 erreichte er erstmals mit einer Ausstellung größere öffentliche Aufmerksamkeit. Seit diesem Jahr war er auch Mitglied der SVU Mánes. In den Jahren nach der Jahrhundertwende war er in vielen Ländern Europas auf Reisen und nahm auf diese Weise vielfältigste Eindrücke für sein Schaffen auf.


Berühmt wurde er schließlich im Jahr 1900 durch sein Triptychon "Jaro" (Frühling). Es war bestimmt für das Prager Haus seines Freundes, des bekannten Architekten Jan Kotera(18.12.1871-17.4.1923). Von der Kunstkritik wurde es überschwenglich als "Reise in eine Märchenwelt" gefeiert. Die darauf folgenden Jahre verbrachte er vor allem mit der Fertigstellung seines nächsten großen Werkes Bild aus dem größeren Zyklus, das allgemein als eines der bedeutendsten Bilder der tschechischen Malerei angesehen wird. Preisler verliert sich in diesem Bild in der Weite seiner Träume und setzt diese um in weiche Farbakkorde. Dieses Bild wurde erst kürzlich im November 1998 von der Post der Tschechischen Republik auf Briefmarke dargestellt. Über die Bilder zu seinem dritten großen künstlerischen Theme Schwarzer See kann auf der Galerie-Seite etwas ausführlicher nachgelesen werden.

Preisler selbst wurde von der Post der tschechoslowakischen Post im Jahre 1972 zu seinem 100. Geburtstag mit einer Sondermarke geehrt, die von dem großen slowakischen Künstler Albín Brunovský stammt. Jan Preisler starb im Alter von nur 46 Jahren am 27. April 1918 in Prag.


Objekt-Nr. 1911
Preis: 7500 Euro
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Höch Hannah

Hannah Höch
01. November 1889 Gotha - 31. Mai 1978 West-Berlin.
Studium: Kunstgewerbeschule Berlin
Technik: Mischtechnik / Papier.
Abmessung ohne Rahmen: 17,5cm * 15cm.
Abmessung mit Rahmen: 34,5cm * 31cm.
Signiert
Datiert: 2/73.
Bildtitel: Personendarstellung
Rahmung: Rahmenleiste.

Höch war die Tochter eines Versicherungsangestellten, ihre Mutter war Hobbymalerin. Sie besuchte von 1896 bis 1904 die Höhere Töchterschule in Gotha. Mit 15 Jahren musste sie die Schule abbrechen, um sich um ihre Geschwister zu kümmern.

1912 immatrikulierte sich Höch an der Kunstgewerbeschule in Berlin. Als 1914 der Erste Weltkrieg ausbrach, reiste Höch nach Köln, um eine große Werkbund-Ausstellung zu besichtigen. Im darauf folgenden Jahr wurde sie an der Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums Berlin Schülerin von Emil Orlik. Dort lernte sie 1915 den bereits verheirateten Raoul Hausmann kennen und ging mit ihm eine Liebesbeziehung ein, die sieben Jahre dauerte. Mit ihm entwickelte sie stilistisch die Fotomontage. In den Jahren 1916 bis 1926 war sie für den Ullstein Verlag tätig, meist für die Zeitschriftenverlage. Über Hausmann lernte sie 1917 die dadaistischen Zirkel Berlins kennen und war 1920 Teilnehmerin an der Ersten Internationalen Dada-Messe. Ab 1920 wirkte sie bei den jährlichen Ausstellungen der Novembergruppe mit. Im selben Jahr noch besuchte sie zusammen mit Hausmann die Dadaisten in Prag. Im Frühjahr 1921 trennte sich Höch von Hausmann.

1924 reiste sie zum ersten Mal nach Paris. Auf der Rückreise besuchte sie Piet Mondrian und seine Gruppe De Stijl. Die Sowjetunion ermöglichte Höch 1924, an einer Ausstellung teilzunehmen. Die Deutsche Kunstgemeinschaft in Berlin lud sie 1925 zu einer Ausstellung ein. 1926 lernte sie die holländische Schriftstellerin Til Brugman kennen, in die sie sich verliebte und mit der sie 1929 in Den Haag und dann bis 1936 in Berlin zusammen lebte und arbeitete. Avantgardisten wie Theo van Doesburg und Kurt Schwitters äußerten sich teilweise ablehnend über diese gleichgeschlechtliche Beziehung.

1932 bekam Höch die Möglichkeit, in den USA auszustellen. In den Jahren 1933 bis 1945 galt Höchs Werk als „entartet“ und war mit einem Ausstellungsverbot belegt. Irgendwann zwischen 1935 und 1937 trennte sich Höch von Brugman. 1938 heiratete sie den 21 Jahre jüngeren Handelsvertreter Kurt Heinz Matthies, von dem sie 1944 geschieden wurde. 1965 wurde sie an die Akademie der Künste in Berlin berufen. Im Alter von 88 Jahren starb Hannah Höch am 31. Mai 1978 in Berlin.

Hannah Höch wurde auf dem landeseigenen Friedhof Heiligensee beigesetzt. Die Grabstätte in der Abt. 19 UR-6-15 gehört zu den Ehrengräbern des Landes Berlin.

Sie hinterließ ein umfangreiches künstlerisches Werk, das stilistisch sehr vielfältig ist. Ihr gesamtes Schaffen kommentierte Höch mit den Worten: „Ich habe alles gemacht und mich um Handschrift und Merkmal nie gekümmert.“

Seit 1996 wird vom Land Berlin der mit 15.000 EUR dotierte Hannah-Höch-Preis für ein hervorragendes künstlerisches Lebenswerk verliehen.

Bei der nachmals berühmten Dada-Messe von 1920 war die Künstlerin u.a. mit der 1919 geschaffenen Montage Schnitt mit dem Küchenmesser. Dada durch die letzte Weimarer Bierbauchkulturepoche Deutschlands vertreten. Dieses komplexe Tafelbild, später zu einer Art Ikone des Dadaismus avanciert, unterzog die Kunsthistorikerin Jula Dech sechzig Jahre später einer umfangreichen Untersuchung, indem sie nahezu alle einzelnen Montageelemente systematisch auf den Kontext ihrer medialen Herkunft zurückführte. Mit dieser ihrer Dekonstruktion, als Überarbeitung 1993 in der von Klaus Herding herausgegebenen Taschenbuch-Reihe Kunststück (s. Literatur) erschienen, setzte die Autorin einen neuen methodischen Standard für den Zugang zur Montage allgemein und für den zum dadaistischen Werk Hannah Höchs im Besonderen.

Von Erben der Künstlerin mit einer ersten Sichtung ihres bildnerischen Nachlasses betraut, veranstaltete Jula Dech (zusammen mit Ellen Maurer) aus Anlass von Hannah Höchs 100. Geburtstag Ende 1989 einen ersten Kongress zu ihrem Werk in der Berliner Akademie der Künste. Bei diesem Symposion setzten sich Höch- und DADA-Spezialistinnen und -Spezialisten aus Europa und den USA sowohl analytisch-kunsthistorisch als auch künstlerisch-praktisch mit dem Werk der Künstlerin auseinander – umfassend dokumentiert in dem von Dech/Maurer herausgegebenen Band Dada zwischen-reden zu Hannah Höch.


Objekt-Nr. 1909
Preis: 750 Euro
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