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Gemälde

Max Meier

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Sonderborg K.R.H.

K.R.H. Sonderborg
05. April 1923 in Sønderborg (Dänemark) als Kurt Rudolf Hoffmann - 18. Februar 2008 in Hamburg.
Studium: Landeskunstschule Hamburg
Technik: Tusche / Papier.
Sichtbarer Blattausschnitt: 57cm * 41cm.
Abmessung mit Rahmen: 85cm * 75cm.
Signiert.
Rückseitig Nachlassstempel.
Bildtitel: abstrakte Darstellung.
Rahmung: Rahmenleiste.


Zunächst absolvierte der junge Kurt Rudolf Hoffmann eine kaufmännische Ausbildung, nach deren Ende er als Einkaufsassistent einer Hamburger Exportfirma in die Sowjetunion ging. Nach der Rückkehr erst ergaben sich intensivere Kontakte zur Kunst, zuerst sicherlich über den auch malenden Vater. Primär wurde er aber vermutlich von dem in der Nachbarschaft lebenden Maler Ewald Becker-Carus beeinflusst, bei dem er Privatunterricht nahm. Dann folgte das Studium an der Landeskunstschule Hamburg, das der Malerei und Grafik bei Willem Grimm und das des Textilentwurfs bei Maria May. Bereits während des Studiums, das ihn wegen seiner akademischen Ausrichtung sehr bald „langweilen“ sollte, begann Sonderborg, meist in der Natur und bestärkt vom Vater, seinen Vorstellungen von Kunst gemäß zu arbeiten.
Bereits 1949 stand die erste (Gruppen-)Ausstellung im Hamburger Kunstverein an, der sich, nach der im Hamburger Völkerkundemuseum 1950, dann 1951 eine weitere anschloss. In diesem Jahr nahm er auch den Namen seiner Geburtsstadt an. In der Folge ging er ähnliche Wege wie die Künstler des „Informel“, beispielsweise Karl Fred Dahmen, K. O. Götz, Gerhard Hoehme, Bernard Schultze, Emil Schumacher, Fred Thieler und Hann Trier. 1982 stellte er aber selbst die Frage, ob er überhaupt ein „informeller“ Künstler sei, also jemand, der ausnahmslos nach dem Prinzip des Formlosen arbeite, das in seiner Entstehungszeit, ab Mitte der 1940er Jahre, gegen die geometrische Abstraktion gerichtet war.Willi Baumeister, Rolf Cavael, Gerhard Fietz, Rupprecht Geiger, Willy Hempel und Brigitte Meier-Denninghoff gründeten 1949 die Gruppe ZEN 49, der sich Sonderborg 1953 nach Auffassung Baumeisters angeschlossen hatte. Niederschläge dieser eher kontemplativen und spirituellen Richtung finden sich in Sonderborgs Arbeit zum Beispiel in seiner meditativ anmutenden Zeichnung, 5. August 1953. Andererseits wurde er aber auch von einer Außenwelt vorangetrieben, die dem Dynamismus der Aufbruchszeit 50er Jahre huldigte und sich in entsprechenden Charakterisierungen wie „Überschall, 25. September 1953“ äußerte. Überhaupt hat es in allen seinen Schaffensphasen parallel zueinander stillere, nach innen gerichtete, und „vorwärts“ signalisierende Zeichnungen und Bilder gegeben.

Sonderborg wechselte oft seinen Lebensmittelpunkt, was Kritiker zu der Vermutung brachte, dass er nicht nur in seiner Kunst, sondern auch in seinem Leben die Bewegung benötigte. In Paris, dem Mekka der Künstler in den 1950er/60er Jahren, unterhielt er lange eine Wohnung. Aber auch in Chicago oder Berlin hielt er sich immer wieder auf. Es ist bekannt, dass er auch in fortgeschrittenem Alter noch ein Swingboy war, der gerne gut isst, tagelang um „die Häuser zieht“ und ausgiebig die lokalen Jazz-Clubs frequentiert.

Objekt-Nr. 1980
Preis: 2000 Euro
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unleserlich signiert

unleserlich signiert
Technik: Öl / Leinwand
Abmessung ohne Rahmen: 47cm  * 55cm.
Abmessung mit Rahmen: 60cm * 68cm.
Signiert.
Datiert: 1959.
Bildtitel: Stillleben
Rahmung: handgefertigte Rahmenleiste

Objekt-Nr. 1974
Preis: 750 Euro
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Chacon Oscar Rene

Oscar Rene Chacon
31.10.1960 La Palma / Chalatenango
Technik: Öl / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 69cm * 49cm.
Abmessung mit Rahmen: 76cm * 56cm.
Signiert
Bildtitel: Abstrakte Darstellung.
Rahmung: Rahmenleiste

Sansalvadorianischer Maler, Bildhauer, Keramiker, Installations- und Performancekünstler.
1972 Mitbegründer der Kunsthandwerkerinitiative La Semilla de Dios.
1986 Gründer der Künstlergemeinschaft "Art Experiment" in Ingolstadt.

Teilnehmer an der BIENNALE DI VENEZIA 1995 und 2001

Objekt-Nr. 1973
Preis: 1500 Euro
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Oehler Christoph

Christoph Oehler
21.05.1881 Leonberg - 1964.
Studium: Merson in Paris
Technik: Öl / Holz.
Abmessung ohne Rahmen: 16,5cm * 24cm.
Abmessung mit Rahmen: 24,5cm * 32cm.
Signiert
Datiert: 1926.
Bildtitel: Hirtin ruhend.
Rahmung: Rahmenleiste.

Studium bei O.Merson in Paris und bei H.Knirr an der Akademie in München. Längere Zeit in Basel.
Ausstellung 1951 im Kunsthaus Schaller in Stuttgart..
1954 in den Kunststuben in Küsnacht.
1955 im Kunstverein Stuttgart.

Objekt-Nr. 1970
Preis: 450 Euro
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Oertzen Jaspar von

JASPAR von OERTZEN
02.01.1912 Schwerin - 22.04.2008 München
Studium: In München Theaterwissenschaften und Kunstgeschichte
Technik: Monotypie / Karton
Abmessung ohne Rahmen: 11,5cm * 16cm.
Abmessung mit Rahmen: 18,5cm * 23cm.
Bildtitel: Abstrakte Darstellung.
Rahmung: Rahmenleiste.

Jaspar von Oertzen entstammte der alten mecklenburgischen Adelsfamilie Oertzen. Er war der Sohn des Landgerichtsrats Carl von Oertzen (1878–1965, Familienlinie Roggow) und von Maria Magdalena von Oertzen (1878–1965, Linie Helpte).
Oertzen verbrachte seine Schulzeit in Rostock.
In München studierte er Theaterwissenschaften und Kunstgeschichte.
Er war unter anderem Schauspieler, Regisseur und Synchronsprecher.
Ebenso war er in der Politik und als Autor tätig.

Objekt-Nr. 1969
Preis: 250 Euro
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unleserlich signiert

unleserlich signiert
Technik: Öl / Holz
Abmessung ohne Rahmen: 21cm  * 21cm.
Abmessung mit Rahmen: 29cm * 29cm.
Signiert.
Datiert: 1917.
Bildtitel: Magd mit Schwein
Rahmung: Rahmenleiste

Objekt-Nr. 1968
Preis: 350 Euro
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Lenk Jürgen

Jürgen Lenk
1962 Ohrdruf.
Technik: Öl / Leinwand
Abmessung ohne Rahmen: 20cm * 25cm.
Abmessung mit Rahmen: 22cm * 27cm.
Signiert
Bildtitel: Küstensegler.
Rahmung: Rahmenleiste

Objekt-Nr. 1967
Preis: 350 Euro
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Lenk Jürgen

Jürgen Lenk
1962 Ohrdruf.
Technik: Öl / Leinwand
Abmessung ohne Rahmen: 19cm * 27cm.
Abmessung mit Rahmen: 20cm * 28cm.
Signiert
Bildtitel: Herbstwind.
Rahmung: Rahmenleiste

Objekt-Nr. 1966
Preis: 350 Euro
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Lenk Jürgen

Jürgen Lenk
1962 Ohrdruf.
Technik: Öl / Leinwand
Abmessung ohne Rahmen: 22cm * 27cm.
Abmessung mit Rahmen: 23cm * 28cm.
Signiert
Bildtitel: Abendrot am Meer.
Rahmung: Rahmenleiste

Objekt-Nr. 1965
Preis: 350 Euro
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Lenk Jürgen

Jürgen Lenk
1962 Ohrdruf.
Technik: Öl / Leinwand
Abmessung ohne Rahmen: 22cm * 27cm.
Abmessung mit Rahmen: 23cm * 28cm.
Signiert
Bildtitel: Segler und Personen.
Rahmung: Rahmenleiste

Objekt-Nr. 1964
Preis: 350 Euro
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Lenk Jürgen

Jürgen Lenk
1962 Ohrdruf.
Technik: Öl / Leinwand
Abmessung ohne Rahmen: 16cm * 24cm.
Abmessung mit Rahmen: 17cm * 25cm.
Signiert
Bildtitel: Segler.
Rahmung: Rahmenleiste

Objekt-Nr. 1963
Preis: 300 Euro
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Bosch Lena

Lena Bosch
1945 Freudenholm -
Technik: Öl / Leinwand
Abmessung ohne Rahmen: 80cm * 60cm.
Abmessung mit Rahmen: 90cm * 70cm.
Signiert
Datiert: 91
Bildtitel: Krieger
Rahmung: Rahmenleiste


1945 in Freudenholm geboren, aufgewachsen in Regensburg
als Malerin Autodidakt, zahlreiche Studienreisen, u.a. Indien, USA
seit 1999 Atelier in Salzburg
Stipendium, Virginia Center for Creativ Arts, USA
Stipendium, Trondheim, Norwegen,Budapest, Ungarn
Manila ,Philippinen

Objekt-Nr. 1960
Preis: 1500 Euro
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Neuz Richard

Richard Neuz
23.11.1894 Kälberbronn - 09. Juli 1976 Stuttgart
Studium: Kunstgewerbeschule Stuttgart bei Prof. Ernst Schneidler
Technik: Öl / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 75cm * 60cm.
Abmessung mit Rahmen: 90cm * 75cm.
Signiert
Bildtitel: Stillleben.
Rahmung: Rahmenleiste.

Das Gemälde war ausgestellt im Württemb. Kunstverein Stuttgart.


Richard Neuz wurde am 23. November 1894 in Kälberbronn bei Freudenstadt geboren. Nach den erschütternden Erlebnissen, welchen er als Frontsoldat im Ersten Weltkrieg ausgesetzt war, begann er 1921 - gegen den erklärten Willen seiner Familie - eine Ausbildung an der Staatlichen Kunstgewerbeschule in Stuttgart, wo er bei Prof. Ernst Schneidler studierte.

Ende der 1920er Jahre freundete er sich mit Max Ackermann und Heinrich Eberhard an, die ihn in den Kreis um Adolf Hölzel einführten, dessen Konzept einer auf sinnlich-sittlichen Wirkung abzielenden „absoluten Malerei“ den jungen Maler nachhaltig beeinflusste.
1932 beteiligte er sich erstmals an Ausstellungen, gleichzeitig arbeitete er als Werbegestalter im Stuttgarter Kaufhaus Tietz. Wie sein Freund Ackermann war auch Neuz ein überzeugter Verfechter linker Gesellschaftsmodelle. 1935 wurden zwei Ausstellungen, in denen Werke von Neuz zu sehen waren, von den Nationalsozialisten geschlossen. 1941 bis 1944 war er Soldat im Zweiten Weltkrieg; bei einem Bombenangriff auf Stuttgart verbrennt sein Atelier mit allen Bildern.

Ab 1947 gehörte Neuz zu den ersten Künstlern, die im stark zerstörten Stuttgart wieder ausstellten, zunächst in der Galerie Herrmann (u.a. zusammen mit Willi Baumeister) später in der Galerie Maercklin, die viele der ehemalige Hölzel-Schüler (Max Ackermann, Ida Kerkovius) versammelte. Seine Arbeiten sind in den späten 1940er Jahren bereits stark der abstrakten Formensprache verpflichtet, wobei der gegenständliche Ausgangspunkt aber oft noch erkennbar bleibt. Seinen Lebensunterhalt verdiente er als Werbegestalter im Stuttgarter Kaufhaus Union und als freier Illustrator. Ab 1966 arbeitete er eng mit dem Siebdrucker (und späteren Galeristen) Roland Geiger zusammen und schuf noch im hohen Alter ein druckgraphisches Werk von 80 Blättern.

Objekt-Nr. 1945
Preis: 4000 Euro
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Huber Monika

Monika Huber
1959 Dingolfing
Studium: Prof Fruhtrunk in München
Technik: Öl / Bütten
Sichtbarer Blattausschnitt: 60cm * 42cm.
Abmessung mit Rahmen: 91cm * 70cm.
Signiert rückseitig.
Bildtitel: o.T.
Werknummer: 1990/7/AB
Rahmung: handgefertigter Wellenbandrahmen.

Gemälde ist abgebildet im Ausstellungskatalog der Galerie LÜPKE
Monika Huber wurde 1959 in Dingolfing geboren.
1979- 1985 Studium der freien Malerei bei Prof. Fruhtrunk an der Akademie der Bildenden Künste in München.
1986 Studienaufenthalt in Royan und Paris.
Arbeitsstipendium des DFJW in Paris 1992. Studienaufenthalt in Venedig, Stipendium des Innenministeriums. Seit 1995 verschiedene Architekturprojekte und Ausstellungen.


Objekt-Nr. 1931
Preis: 1500 Euro
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Steneberg Eberhard

Eberhard Steneberg
14.09.1914 Weimar - 16.08.1996 Frankfurt
Studium: München Kunstgewerbeschule Prof. E. Preetorius
Technik: Öl / Karton
Abmessung ohne Rahmen: 49cm * 31cm.
Abmessung mit Rahmen: 50cm * 32cm.
Signiert
Datiert: 1958
Bildtitel: Glut
Rahmung: Rahmenleiste


1931 - 1933 Lehre als Schaufensterdekorateur in Weimar
1934 - 1935 Ausbildung in Plakatmalerei bei Otmat Anton in Hamburg
1935 - 1936 Ein Semester Zeichenunterricht bei H. Breustedt und Prof. E. Preetorius, Kunstgewerbeschule München.
1937 Malschule für Ausländer bei Moritz Heymann, München, dort auch privat von Fritz Stuckenberg in Aquarellmalerei unterwiesen.
1951 Übersiedlung nach Frankfurt
1956 Sonderausstellung in der Zimmergalerie Franck in Frankfurt am Main.
1957 - 1960 Künstlerischer Leiter der "Galerie am Dom" (Schutzverband Bildender Künstler)
ab 1970 als freischaffender Maler in Frankfurt tätig ohne jede Bindung an Verbände, Gewerkschaften und dergleichen.

Leitete als Nachfolger von Prof. Heribert Losert die
Sommerakademie im Johannishof bei Geisling/Pfatter

Objekt-Nr. 1917
Preis: 1400 Euro
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Weikert Hannes

Hannes Weikert
07.Juli 1918 Niederlangenau/Riesengebirge (Ostböhmen) - 09.September 1980
Studium. Akademie der Bildenden Künste München
Technik: Öl / Papier / Karton
Abmessung ohne Rahmen: 62cm * 44cm.
Abmessung mit Rahmen: 70cm * 51cm.
Monogrammiert
Bildtitel: Abstrakt
Rahmung:  Rahmenleiste


Professor Hannes Weikert wurde am 7. Juli 1918 in Niederlangenau im Riesengebirge (Sudetenland, heute Tschechien) als Sohn des Webereiprokuristen Johann und dessen Frau Marie Weikert geboren. Nach dem Besuch der Volksschule trat er in das Staatliche Reform-Realgymnasium in Hohenelbe ein, das er 1937 mit dem Reifezeugnis abschloss. Bereits während seiner Gymnasialzeit unternahm Weikert in den Jahren 1934-1937 in den Sommerferien Fahrten durch Deutschland, Frankreich, Belgien und Italien. Nach dem Abitur studierte er an der Kunstakademie in Prag. Durch den Ausbruch des Zweiten Weltkriegs wurde das Studium 1939 unterbrochen. Während seiner Kriegsdienstzeit bildete er sich, wenn es die Zeit erlaubte, in Theorie und Praxis der Kunst ständig weiter. Im Wintersemester 1941/42 konnte er als Studienurlauber seine Ausbildung an der Hochschule für Kunsterziehung in Berlin fortsetzen. Nach einer schweren Verwundung musste ihm das linke Bein amputiert werden. Im Sommer 1945 wurde er schließlich in Hamburg aus britischer Kriegsgefangenschaft entlassen.

Dort nahm Weikert seine Studien wieder auf und schrieb sich für vier Semester an der Hochschule für Bildende Künste (Malereiklasse) und an der Universität (Archäologie, Kunstgeschichte, Geschichte) ein. Nach dem Umzug zu seinen nach Bayern übersiedelten Eltern im Jahr 1947 setzte er das Studium an der Akademie der Bildenden Künste und an der Universität in München fort und legte dort 1948 das Staatsexamen für das künstlerische Lehramt an Gymnasien ab. Nebenbei arbeitete er in seiner Hamburger und Münchner Zeit unter anderem als Pressezeichner. Bereits 1949 bestand er das Staatsexamen für Höhere Schulen. Im gleichen Jahr heiratete er die Opern- und Konzertsängerin Rita Steininger. Bis 1962 wurden ihm und seiner Frau Rita zwei Söhne und zwei Töchter geboren.

Nach seiner Tätigkeit als Kunst- und Heimerzieher am Staatlichen Landschulheim Marquartstein von 1949 bis 1953 wirkte Hannes Weikert bis 1960 am Alten Realgymnasium in München. Schon ab 1950 war er Mitglied im Landesverband Bayern des Bundes Deutscher Kunsterzieher und beteiligte sich aktiv durch kunstpädagogische Ausstellungen, Vorträge und Veröffentlichungen. Er intensivierte seine praktische künstlerische Tätigkeit und stellte seine Werke in den jährlich stattfindenden Großen Kunstausstellungen des Kunstvereins München im Haus der Kunst München, in Ausstellungen des Berufsverbandes Bildender Künstler München sowie in Ausstellungen der Künstlergilde e. V. Esslingen, der er seit 1955 angehörte, in größeren Städten des In- und Auslands aus. Als Mitglied des Adalbert-Stifter- Vereins seit 1955 beteiligte er sich an Ausstellungen und hielt Vorträge. 1958 unternahm er eine Studienreise nach Paris, wo er sich mit der dortigen Kunstszene, dem Kunsterziehungswesen und den Schulverhältnissen beschäftigte.

Im Jahr 1961 wurde er als Dozent für Kunst- und Werkpädagogik an die Pädagogische Hochschule in Regensburg berufen. Von 1962 bis 1967 leitete er Weiterbildungslehrgänge des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus. In der Zeit von 1962 bis 1969 war er Vorsitzender des Arbeitsausschusses des Kunst- und Gewerbevereins Regensburg. In dieser Funktion initiierte und organisierte er zahlreiche Ausstellungen mit Plakaten und Katalogen, Exkursionen und öffentliche Diskussionen, zu denen er auch eigene Beiträge lieferte. Seit 1963, nach seinem Eintritt in den Berufsverband Bildender Künstler Niederbayern/Oberpfalz, beteiligte er sich in diesem Rahmen nicht nur an Ausstellungen, sondern war auch in der Jury der Ausstellungen vertreten und arbeitete an Katalogen mit. Ab 1968 gehörte er der Lehrplankommission des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus an. Die noch heute regelmäßig durchgeführten Ausstellungen „Regensburger Jugend malt und zeichnet” gehen auf Hannes Weikerts maßgebliches Engagement als Initiator, Jurymitglied und Organisator von 1969 bis 1978 zurück.

Ab 1971 lehrte er als Honorarprofessor für Kunsterziehung im Fachbereich Erziehungswissenschaften an der Universität Regensburg. Hannes Weikert nahm 1974 am Internationalen Kongress der International Society for Education through Art (I.N.S.E.A.) über Kreativität und Kunsterziehung in Novi Sad im damaligen Jugoslawien (heute Serbien) teil. 1976 wurde er in das Archiv für moderne Kunst in Nürnberg aufgenommen. 1978 erfolgte von Seiten des niedersächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst die Berufung zum wissenschaftlichen Beirat innerhalb des Teilgebiets Kulturpädagogik. An der Wissenschaftlichen Hochschule Hildesheim wirkte er als Gastdozent im Bereich der Kunstpädagogik im Wintersemester 1978/79. 1979 erhielt er die Mitgliedschaft in der Sudetendeutschen Akademie der Wissenschaft und Künste. Im selben Jahr wurde auf seine Initiative hin die Schwerpunkt- Ausbildung im Fach Kunsterziehung an der Universität Regensburg installiert. Gleichzeitig begann Professor Weikert die fächerübergreifende und Theorie und Praxis zusammenführende Kooperation mit Professor Jörg Traeger, der den Fachbereich Kunstgeschichte an der Universität Regensburg leitete. Dieser sollte die Studenten Geschichte und Theorie einzelner Sparten der Kunstgeschichte lehren, während Professor Weikert sie in den praktischen Teil mit entsprechenden Übungen einführen wollte. Leider wurde diese fruchtbare Zusammenarbeit durch den Unfalltod Hannes Weikerts am 9. September 1980 unvermittelt beendet.

Objekt-Nr. 1912
Preis: 600 Euro
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Preisler Jan

Jan Preisler
18. Februar 1872 in Popovice / Beroun - 27. April 1918 in Prag.
Studium: Kunstgewerbeschule in Prag
Technik: Öl / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 34cm * 54cm.
Abmessung mit Rahmen: 60cm * 67cm.
Signiert
Bildtitel: Akt
Rahmung: handgefertigter Rahmen.

Jan Preisler gehört zu der Generation von Künstlern, die um die Jahrhundertwende die moderne tschechische Malerei begründeten. Im Schaffen dieser Künstler, zu denen vor allem noch Antonín Slavícek gezählt wird, vermischten sich verschiedenste künstlerische Richtungen - Naturalismus, Impressionismus, Symbolismus, Jugendstil oder der frühe Expressionismus. Sie wandten sich gegen die bis zu dieser Zeit vorherrschenden Richtungen der Romantik und Historienmalerei mit ihrer figuralen und allegorischen Ausrichtung und suchten ihren eigenen künstlerischen Weg.

Jan Preisler wurde am 18. Februar 1872 in Popovice bei Beroun geboren. Er studierte von 1887-1895 an der Kunstgewerbehochschule in Prag, die gerade (1885) gegründet worden war und für die Entwicklung dieser Künstlergeneration eine besondere Bedeutung erlangte. Bereits im Jahr 1896 erreichte er erstmals mit einer Ausstellung größere öffentliche Aufmerksamkeit. Seit diesem Jahr war er auch Mitglied der SVU Mánes. In den Jahren nach der Jahrhundertwende war er in vielen Ländern Europas auf Reisen und nahm auf diese Weise vielfältigste Eindrücke für sein Schaffen auf.


Berühmt wurde er schließlich im Jahr 1900 durch sein Triptychon "Jaro" (Frühling). Es war bestimmt für das Prager Haus seines Freundes, des bekannten Architekten Jan Kotera(18.12.1871-17.4.1923). Von der Kunstkritik wurde es überschwenglich als "Reise in eine Märchenwelt" gefeiert. Die darauf folgenden Jahre verbrachte er vor allem mit der Fertigstellung seines nächsten großen Werkes Bild aus dem größeren Zyklus, das allgemein als eines der bedeutendsten Bilder der tschechischen Malerei angesehen wird. Preisler verliert sich in diesem Bild in der Weite seiner Träume und setzt diese um in weiche Farbakkorde. Dieses Bild wurde erst kürzlich im November 1998 von der Post der Tschechischen Republik auf Briefmarke dargestellt. Über die Bilder zu seinem dritten großen künstlerischen Theme Schwarzer See kann auf der Galerie-Seite etwas ausführlicher nachgelesen werden.

Preisler selbst wurde von der Post der tschechoslowakischen Post im Jahre 1972 zu seinem 100. Geburtstag mit einer Sondermarke geehrt, die von dem großen slowakischen Künstler Albín Brunovský stammt. Jan Preisler starb im Alter von nur 46 Jahren am 27. April 1918 in Prag.


Objekt-Nr. 1911
Preis: 4500 Euro
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Wiedemann Hannes

Hannes Wiedemann
22.10.1924 Neustadt / Weinstraße - 15.03.2011 Buenavista del Norte Teneriffa
Studium: Meisterschule Kunsthandwerk in Magdeburg
Technik: Mischtechnik / Karton.
Abmessung ohne Rahmen: 42cm * 54cm.
Abmessung mit Rahmen: 80cm * 90cm.
Signiert
Datiert: 1986.
Bildtitel: Nora
Rahmung: Rahmenleiste.


Wiedemann Hannes, (Hans), Maler geb. 22.10.1924 Neustadt/Weinstraße, Lehre als Dekorationsmaler und Restaurator in Neustadt/Weinstraße, Stipendium der Handwerkskammer und 1939-42 Besuch der Meisterschule für das deutsche Kunsthandwerk Magdeburg. Abschluss mit Gesellenbrief für das Malerhandwerk, 1942-1946 Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft in Rußland. 1947-49 Meisterschule für Dekorationsmalerei in Kaiserslautern. 1949/1950 freiberuflich als Maler und Graphiker tätig. 1950-56 Studium der Malerei an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. Ab 1954 Meisterschüler bei Prof. Herman Wilhelm. 1956-61 Lehrauftrag an der Berufsoberschule Nürnberg, Leiter der Klasse für Wandmalerei. 1961-71 Lehraufträge an verschiedenen Schulen, seit 1968 an der Fachhochschule, 1973 Ernennung zum Professor, 1978 Lehrstuhl an der FH Nürnberg, Fachbereich Gestaltung, Fächer Malerei, Zeichnung, Akt. Seit 1956 auch vielseitig freiberuflich tätig für kirchliche, staatliche und kommunale Auftraggeber. Ein bedeutender Teil seines Schaffens sind Wand-und Deckengemälde in Hotels und Privathäusern, Mosaikarbeiten, Lackmalereien, Fensterentwürfe, Holzreliefs und Modelle für Plastiken in Bronze. Daneben schuf er zahlreiche Gemälde mit Landschaften, Architekturen, Stilleben und Akte. Seit seiner Pensionierung lebte Wiedemann abwechselnd in Nürnberg/Fürth und vorwiegend in Buena Vista del Norte auf Teneriffa. MuS: Nürnberg, MStN.-Bronze-Schriftband am Druckereigebäude des Sebaldusverlages in der Inneren-Cramer-Klett Straße. Zahlreiche Werke sind in der Sammlung  Grieb (Herausgeber des Nürnberger Künstlerlexikons) zu finden. Lit.: Volmer, Lohrey, 1989, Nürnberger Künstlerlexikon,  Ausstellungen 1952 – 1981,

Objekt-Nr. 1908
Preis: 1800 Euro
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unleserlich signiert

unleserlich signiert
Technik: Öl / Papier / Karton
Abmessung ohne Rahmen: 89cm  x 64cm.
Abmessung mit Rahmen: 96cm * 71cm.
Signiert.
Datiert: 1980
Bildtitel: abstrakte Darstellung
Rahmung: Rahmenleiste

Objekt-Nr. 1907
Preis: 400 Euro
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Kleemann Adolf

Adolf Kleemann
02. Dezember 1904 Waldsassen - 11. September 1989 Starnberg
Studium: Münchner Akademie bei Klemmer, Becker Gundahl, Gulbransson
Technik: Tempera / Karton
Abmessung ohne Rahmen: 10cm * 22cm.
Abmessung mit Rahmen: 18cm * 30cm.
Signiert
Bildtitel: Schlangenwege
Rahmung: Rahmenleiste

Das Gemälde ist abgebildet im Ausstellungskatalog.


Die väterliche Druckerei bestimmte 1925 seinen Eintritt in die Staatliche Kunstgewerbeschule München. Dort folgte 1930 die Immatrikulation an der Münchner Akademie, wo sein Lehrer Franz Klemmer 1930 die Professur für religiöse Malerei antrat als Nachfolger von Carl Johann Becker-Gundahl. Dessen monumentale Malerei und Klemmers neue Sachlichkeit vermittelten handwerkliches mit künstlerischem Können. 1937 entstand in dieser Tradition das Deckenfresko „Auferstehung“ in St.Peter und Paul Holzkirchen, Ortsteil der Gemeinde Wechingen. 1934 war Kleemann zu Olaf Gulbransson gewechselt, der ihm als Meisterschüler mit Atelier eine Zuflucht bot. Der junge Maler war als Nazigegner gefährdet unter Professoren, die der Ausstellung „Entartete Kunst“ (1937 Haus der Kunst, München) zustimmten. Seine Ehe mit Marianne, der Tochter des Schweizer Malers und Mitbegründers der Münchner Sezession, Wilhelm Ludwig Lehmann, bestärkte die künstlerische Entwicklung. Entscheidend für Weltsicht und Werkgestaltung wurde am Wohnort Gauting der evang.Vikar, Walter Hildmann, Anhänger der Bekennenden Kirche. 1940 endete die malerische Arbeit durch Gestapohaft Wittelsbacher Palais, München, Russlandfeldzug 1941 (Flakbataillon) und Gefangenschaft in Westsibirien (Oblast Swerdlowsk). 1947 entlassen, fand er dank des Münchner Studiums neue Auftraggeber.

Das Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege und die Evang.-Luth. Kirche in Bayern schätzten seine in Kriegserlebnissen vertiefte Theologie wie die Kompetenz für vielfältige malerische Mittel und Techniken, auch bei Restaurationsprojekten.

Er ist begraben im Waldfriedhof Gauting mit anderen Malern der Gautinger Künstlerkolonie, wie August Bresgen, Hans Olde der Jüngere.

Objekt-Nr. 1901
Preis: 300 Euro
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